Erich von Däniken


  • Das sieht schon erstaunlich genau gearbeitet aus.


    Wenn das keine moderne Maschine war, würde mich schon interessieren wie man sowas vor tausenden Jahren hinbekommen hat.


    Es kann schon durchaus sein das irgendwo abgelegen ein Volk technisch dem Rest der Welt weit voraus war. Damals gabs ja keine globale Vernetzung wie heute, da wußte das eine Volk nicht unbedingt was von einem anderen das sagen wir 200 oder mehr km weit weg war. Es muß ja nicht gleich elektrische Schleifmaschine sein, aber wieso nicht eine Maschine die mit einem Wasserrad angetrieben wurde und Holzzahnräder verwendet?


    Irgendwann ist das Volk ausgestorben, die Maschinen sind einfach verrottet, da aus Holz geamacht und kein Mensch hat es je mitbekommen,

  • @ Aragorn 70
    Es wäre wirklich angenehm wenn du den Thread Gebäu durchlesen würdest, Frank D hat hier einige Informationen geliefert.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Die Info´s von Frank über die Legosteine von Puma Punku sind wohl eher seine persönliche Meinung, auf Grund von Fotoauswertungen, als konkretes Wissen ;) .


    Zitat von "Frank D"

    Ach ja, noch die "identischen Steine" - naja, sie sind eben NICHT identisch, nur ähnlich. Auf Fotos die mehrere dieser Blöcke nebeneinander zeigen kann man die Abweichungen von Block zu Block ohne Mühe erkennen, daher gabs auch keine Fließbandproduktion.
    Somit sehe ich hier auch keine Rätsel.


    Damit kann man das Thema aber nicht ad akta legen ...
    Ich war in meiner Studienzeit auf Südamerikatour dort und mir war aufgefallen, dass diese Steine natürlich nicht exakt Einer wie der Andere aussahen, da man Handarbeit voraussetzen musste und sollte, aber es gab, wie in einem Baukastensystem, verschiedene Grundtypen, die sicherlich irgendwie ineinander passen mussten. Zumindest kam es mir so vor.
    Insgesamt war das Ganze doch ungeheuer beeindruckend.
    EvD hat das Ganze natürlich ausgeschlachtet und teilweise etwas übertrieben dargestellt ( es müssen ja nicht gleich Aliens gewesen sein ;) ), aber wie gesagt, die meisten Grundinfo´s darüber sind schon nicht so falsch, wie sie von Skeptikern gerne hingestellt werden.
    Einer meiner Aushilfsstudenten hat mal in der Unibibl. geforscht und hat mir den Titel : The Ruins of Tiahuanaco in the Highlands of Ancient Peru ( 1892 Alphons Stübel and Max Uhle ) genannt.
    Worauf ich auf die Schnelle das jetzt gefunden habe:



    Über die Seriösität der Seite, weiß ich nichts zu berichten, aber immerhin scheint man dort wenigstens Quellen zu nennen, sonst hätte ich das Foto der interessanten Skizze nicht gefunden.
    Hier der Link zur Seite: world-mysteries


    cu
    Nobby

    Womit man auch immer schreibt, das Wunder bleibt das Selbe:
    Schrift macht die Gedanken sichtbar, so dass man sie dauernd verfügbar hat.
    Da ist nichts als Text, Zeile für Zeile. Doch im Kopf entsteht eine ganze Welt, Voller Schönheit, Dramatik, Leidenschaft.
    ( Autor unbekannt )

  • Zitat

    aber immerhin scheint man dort wenigstens Quellen zu nennen

    Das einzige Fachbuch zu Puma Punku, das dort zitiert wird, stammt von 1892! Neuere Forschungen werden dort leider unterschlagen (vielleicht, weil sie nicht bei Google Books zu finden sind?).

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Also, ich seh da nur mehrere abgebildete Einzelanfertigungen, die sich teilweise deutlich unterscheiden - in wieweit dass die GreWi-Behauptung der identischen Serienanfertigung unterstützen soll, muss mir mal jemand erklären :)


    Und danke, aber das Buch habe ich selbst :)

  • Zitat von "Einsamer Schütze"

    Das einzige Fachbuch zu Puma Punku, das dort zitiert wird, stammt von 1892! Neuere Forschungen werden dort leider unterschlagen (vielleicht, weil sie nicht bei Google Books zu finden sind?).


    a) Sehr schön bemerkt. Soviel zu dieser Seite
    b) Wenn du schon Zitate aus Fachbüchern, als zu alt kritisierst, dann benenne doch bitte neuere Quellen zum Thema. Würde deinen Einwand glaubhaft abrunden ;)
    c) Sonst noch irgend etwas zum eigentlichen Thema beizutragen :denk:


    Zitat von "Frank D"

    Also, ich seh da nur mehrere abgebildete Einzelanfertigungen, die sich teilweise deutlich unterscheiden - in wieweit dass die GreWi-Behauptung der identischen Serienanfertigung unterstützen soll, muss mir mal jemand erklären :)


    Um mehr, als dass das Baukastenprinzip möglich ist, da es die kombinationsfähigen Einzelstücke tatsächlich gab/gibt, ging es mir auch nicht :mrgreen: und das EvD das übertrieben ( Serienproduktion ) ausgeschlachtet hat ;), habe ich doch deutlich klargestellt. 8-)

    Zitat

    Und danke, aber das Buch habe ich selbst :)


    Dachte ich mir fast :mrgreen:


    cu
    Nobby

    Womit man auch immer schreibt, das Wunder bleibt das Selbe:
    Schrift macht die Gedanken sichtbar, so dass man sie dauernd verfügbar hat.
    Da ist nichts als Text, Zeile für Zeile. Doch im Kopf entsteht eine ganze Welt, Voller Schönheit, Dramatik, Leidenschaft.
    ( Autor unbekannt )

  • Danke für den interessanten Link. Ich wusste bisher gar nicht, dass Däniken raucht. :mrgreen:


    Zum Thema Präastronautik bringt er hier leider nicht viel neues. Im Grunde reitet er nur wieder auf den gleichen Themen rum, die er schon seit Jahrzehnten immer wieder bringt. Und nachdem, was er so an neuen Büchern ankündigt, scheint auch nichts wirklich neues mehr zu kommen.


    Besonders zum Thema Ägypten redet er hier zum Teil völligen Blödsinn. Der von ihm genannte Schacht mit der unterirdischen Insel hat z. B. überhaupt nichts mit der Cheopspyramide zu tun, wie behauptet. Der liegt unter dem Aufweg zur Chephrenpyramide - also mehrere hundert Meter weit weg von der Cheopspyramide und ist außerdem noch knappe 2000 Jahre jünger als die Pyramiden.


    Interessant ist das Interview aber vor allem im direkten Vergleich mit früheren Auftritten. Ich habe mir erst kürzlich ein paar Folgen seiner Fernsehserie "Auf den Spuren der Allmächtigen" aus den frühen 90ern angesehen. Da hat er seine Ideen noch unterhaltsam und mit freudiger Begeisterung vorgetragen. In diesem Interview wirkt er leider über weite Strecken nur noch verbittert.


    Auch ein zunehmender Hang zu Verschwörungstheorien ist zu bemerken, den ich früher bei ihm irgendwie nicht feststellen konnte. Da wollte er nur auf Merkwürdigkeiten hinweisen, die den Wissenschaftlern seiner Meinung nach gar nicht bewusst waren. Inzwischen scheint er den Eindruck zu haben, es würden Dinge gezielt unterdrückt und die Regierungen wüssten eigentlich genau bescheid.


    Eigentlich ein bisschen schade um ihn. Denn egal, wie man nun zu seinen Ideen steht, unterhaltsam war er allemal.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Zitat

    es würden Dinge gezielt unterdrückt und die Regierungen wüssten eigentlich genau bescheid.


    Naja aber es ist doch die Wahrheit,hawass zb verbirgt doch mehr als er zugibt


    Zitat

    In diesem Interview wirkt er leider über weite Strecken nur noch verbittert


    Wundert mich nicht,wenn die Wissenschaft noch nicht mal darüber nachdenkt das es evtl so sein könnte das die PA-therorie was dran ist


    Zitat

    Ich wusste bisher gar nicht, dass Däniken raucht


    Dann warst du wohl noch nicht bei einen seiner Vorträge,selbst beim Aautogramme geben qualmt er

  • Zitat

    Naja aber es ist doch die Wahrheit,hawass zb verbirgt doch mehr als er zugibt

    Hawass wurde übrigens inzwischen wegrevolutioniert (worüber ich nicht traurig bin).

    Zitat

    Wundert mich nicht,wenn die Wissenschaft noch nicht mal darüber
    nachdenkt das es evtl so sein könnte das die PA-therorie was dran ist

    Die meisten Interpretationen der PA wurden ja mittlerweile längst von wissenschaftlicher Seite untersucht und als haltlos zurückgewiesen. Aber Grundsatzdiskussionen zu diesem Thema hatten wir schon zur Genüge, das müssen wir hier jetzt nicht nochmal aufkochen.

    Zitat

    Dann warst du wohl noch nicht bei einen seiner Vorträge,selbst beim Aautogramme geben qualmt er

    Auf einem Vortrag war ich tatsächlich mal, da hat er nicht geraucht.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -


  • Leider nicht, der Indiana Jones der Archäologie bleibt uns weiter erhalten: http://www.spiegel.de/wissensc…sch/0,1518,754343,00.html


    och ne oder,der sol endlich abdanken


    Zitat

    Auf einem Vortrag war ich tatsächlich mal, da hat er nicht geraucht


    bei mir hat er kette geraucht wie in diesen Interview

  • Ich bin eigentlich kein Freund von Aprilscherzen. Um diesen heutigen Tag aber dennoch nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, möchte ich hier eine kleine, nicht ganz ernst gemeinte Reihe von Beiträgen beginnen.


    Hintergrund hierfür ist die weitgehende Stagnation der Präastronautik. Die meisten bekannten Autoren sind mittlerweile tot (Sitchin, J. Fiebag, Krassa), haben ihren Themenschwerpunkt verlagert (Langbein) oder kauen nur noch alte Themen wieder (Däniken). Besonders letzteres ist ein bisschen schade, denn wer sich wirklich mit Archäologie beschäftig, der merkt schnell, dass die Präastronautiker bisher nur an der Oberfläche gekratzt und sich fast nur auf Themen gestürzt haben, die längst in der Populärliteratur angekommen waren. Weniger bekannte Dinge oder gar die allerneueste Forschung, also alles Sachen, die man meist nur in Fachpublikationen findet, wurden und werden von ihnen kaum beachtet. Dabei steckt hier noch enormes Potenzial - jedenfalls wenn man es mit der Auswahl seiner Quellen und deren Interpretation nicht allzu genau nimmt.


    Aus diesem Grund präsentiere ich hier nun einige Geschichten nach dem Motto: "Wenn ich Däniken wäre, was würde ich Neues erzählen?" (Nachahmung durchaus erwünscht):





    Eine UFO-Basis im Sudan?


    Im heutigen Sudan, dem alten Nubien, hat sich zu pharaonischen Zeiten Seltsames abgespielt. Immer wieder berichten ägyptische Texte von seltsamen Himmelserscheinungen, die verblüffend genau an unsere heutigen UFO-Sichtungen erinnern. Als wäre dies noch nicht bemerkenswert genug, ist im gleichen Zusammenhang aber mindestens genauso oft auch noch von einer merkwürdigen Zwergenrasse die Rede, die die Ägypter "Deneg" nannten - und das ägyptische Herrscherhaus hatte offenbar zumindest zeitweise Kontakt zu diesen seltsamen Fremden.


    Aber der Reihe nach: Alles begann in Gizeh. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieß der Wiener Ägyptologe Hermann Junker unweit der Großen Pyramide auf ein seltsames Grab, eine sogenannte Mastaba. Diese Mastaba war irgendwie merkwürdig, denn ihre Architektur wich von der typischen Form anderer Mastabas in Gizeh ab, was Steindorff große Schwierigkeiten bei ihrer genauen Datierung bereitete. Heute wissen wir, dass es sich um eine Mastaba aus der Zeit des Cheops handelt. Doch nicht nur der Grabbau selbst versetzte Junker in Erstaunen, sondern vor allem das, was er darin fand. Die Inschriften belegten, dass hier kein gewöhnlicher Mensch bestattet war, sondern einer jener Deneg, die Texte nannten ihn Seneb. Nicht minder merkwürdig waren seine Grabbeigaben: Da fand man Geschirr, das viel kleiner war, als das, welches der durchschnittliche Ägypter benutzte. Handelte es sich hier um Kindergeschirr? Wohl kaum, denn dieser Seneb bekleidete offenbar einige Ämter im königlichen Kabinett und war demnach keines falls ein Kind. Er war vielmehr einer der wichtigsten königlichen Berater. Lieferte er vielleicht gar das entscheidende Wissen zum Bau der drei großen Pyramiden? Wer war dieser Seneb und wo kam er her? Leider geben uns die Grabinschriften dazu keine näheren Angaben und seine Mumie wurde offiziell nie gefunden. Seinen Sarkophag fand Junker nur noch in Trümmern vor. Was war hier geschehen? Wir wissen es nicht und in Gizeh fanden sich auch keine anderen Hinweise mehr.


    Doch die Suche ist damit noch nicht zu Ende, denn in Assuan, im äußersten Süden Ägyptens, findet sich eine andere Spur, nach der Seneb vielleicht aus Nubien stammte. Die bei Assuan gelegene Insel Elephantine war für die Ägypter der wichtigste Ausgangspunkt für ihre Expeditionen nach Nubien. Von dort holten sie Gold, Elfenbein und auch Menschen. Besonders im Militär waren die Nubier als fähiger Krieger hochgeschätzt. Aber auch die Deneg lebten in Nubien, wie uns Texte berichten. Einer dieser Texte stammt von einem Beamten namens Herchuf, der sein Grab auf einer Felshöhe über Assuan, der Qubbet el-Hawa, errichten ließ. Dieser Herchuf lebte etwa 200 Jahre nach Cheops unter dem Pharao Pepi II. Zu dieser Zeit bestand in Ägypten offenbar schon kein Kontakt mehr zu den Deneg, was Pepi anscheinend nicht gefiel. Er wollte einen erneuten Kontakt erzwingen und entsandte Herchuf zu diesem Zweck nach Nubien. Herchuf, der sich durch zahlreiche vorangegangene Expeditionen in Nubien bestens auskannte, brachte nun von dort einen jener Deneg mit nach Ägypten. Ob dieser ihn freiwillig begleitete oder ob er vielmehr irgendwie von Herchuf entführt worden war, geht aus dem Text leider nicht hervor. Ein ungefährliches Unternehmen scheint es aber nicht gewesen zu sein, denn Herchufs Expeditionsbericht ist ein Brief des Pepi hinzugefügt, in dem dieser ausdrücklich dazu mahnt, jede nur erdenkliche Vorsichtsmaßnahme zu treffen, um ein Fliehen des Deneg zu verhindern.


    Über das weitere Schicksal des Fremden ist nichts bekannt. Bemerkenswert ist aber, dass Herchuf nach dieser Expedition nie wieder einen Fuß auf nubischen Boden setzte. Auch Pharao Pepi sollte es nicht gut ergehen: Unter seiner Herrschaft brach der ägyptische Zentralstaat zusammen und es sollte Jahrhunderte dauern, bis er seine alte Größe zurückerlangt hatte. Deutet dies vielleicht auf eine Strafaktion der Deneg hin, die in der Entführung eines der Ihren eine schlimme Freveltat der Ägypter sahen? Darüber lässt sich nur spekulieren, denn aus der späteren Regierungszeit des Pepi, die das Ende des Alten Reiches markiert, und der darauf folgenden dunklen Ersten Zwischenzeit sind uns nur ganz wenige Texte überliefert. Die MIttel so solchen Aktionen hatten die Deneg aber offebar, wie wir gleich sehen werden:


    Nachdem sich Ägypten nämlich wieder erholt hatte, richteten die Pharaonen im Mittleren und Neuen Reich ihren Blick erneut auf Nubien - und waren auch dieses Mal mit Dingen konfrontiert, die man vor Jahrtausenden unmöglich erwarten würde. Im Mittleren und Neuen Reich gründeten die Ägypter dauerhafte Siedlungen in Nubien. Sie blieben länger und drangen tiefer ins Landesinnere vor als noch im Alten Reich. Mit den Deneg nahmen sie anscheinend keinen direkten Kontakt mehr auf, wurden aber häufiger Zeuge von deren Wirken. So sind aus der Regierungszeit des Pharao Thutmosis III. gleich zwei bemerkenswerte Ereignisse überliefert. Zum einen berichtet eine Inschrift am Gebel Barkal im ägyptisch kontrollieren Nubien von einem auffälligen Flugobjekt (im Text als Stern bezeichnet), dessen Auftauchen einer Armee des Pharao den Sieg bescherte, da ihre Feinde sich vor diesem "Stern" niederwarfen. Ein anderer Text, der Papyrus Tulli (wahrscheinlich von einem Beamten aus der damaligen ägyptischen Hauptstadt Theben verfasst) berichtet, wie "Feuerkreise" direkt über der königlichen Residenz auftauchten und dann wieder wieder nach Süden (also nach Nubien) verschwanden.


    All dieses deutet klar darauf hin, dass es in pharaonischer Zeit irgenwo in Nubien eine Basis fremder Wesen gegeben haben muss. Doch wo genau? Und was wollten sie dort? Wie lange sind sie geblieben? Haben sie dort Spuren hinterlassen? All das ist noch ungeklärt, aber eines ist klar: Irgendetwas stimmt hier nicht!

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

    Einmal editiert, zuletzt von Einsamer Schütze ()

  • "inzwischen rostet das Miststück. Was willste machen?"


    Genial, das macht ihn mir fast sympathischer. :supergut:


    Also Unterhaltungswert hat das Interview zweifelsohne!

    Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf darüber abstimmen, was es zum Abendbrot gibt. Freiheit ist, wenn das Schaf eine Heckler&Koch hat.


    Konquistadore: Mit einem großen Knall auftauchen macht eben viel viel mehr Eindruck als wenn einer angeschlurft kommt und sagt:"Jo, denne bin euer Gott, läuft!"

  • Die meisten Interpretationen der PA wurden ja mittlerweile längst von wissenschaftlicher Seite untersucht und als haltlos zurückgewiesen.


    Schon klar das 4 + 4 nicht 8 sein kann, wenn ich "wissenschaftilch" ein Pluszeichen anders definiere.


    Däniken ist genauso wissenschaftlich wie jeder andere Archäologe auch, er vertritt nur u. U. nicht dieselbe Wissenschaftsphilosophie. Außerdem ist er finanziell unabhängig und nicht so gefangen in sozialen Gruppen und der pyramidalen Hierarchiestruktur des klassischen Forschungsbetriebes. Als Mainstreamler muss man schon ziemlich vorsichtig mit seinen Äußerungen sein. H. P. Dürr und S. Hawking haben das bestätigt. Hawking in seinen Statements zu Außerirdischen und Dürr in seinen Äußerungen über das immer noch aktuelle Weltbild in der Mainstreamphysik.


    Das gute an Däniken ist, dass er permanent den Finger in die Wunden der Mainstreamarchäologie legt, und diese ein Stück weit in Erklärungsnot bringt. Ich habe auch überhaupt nichts gegen den Mainstream....außer, das auf ihn eben die gleichen sozialen Mechanismen wirken wie auf andere sozialen Gruppen. Das Problem des Mainstreams ist, das er notgedrungen im Dogma des Münchhausen Trilemmas gefangen ist. Und diese Grundlegenden Dogmen dürfen nicht in Frage gestellt werden, da sonst das gesamte Gedankengebäude in Gefahr gerät und mit ihm Status, Einkommen und Macht hunderttausender Menschen. Das ist keine Verschwörung des Mainstreams gegen Däniken sondern bloßer Selbsterhaltungstrieb. (off topic: Abgesehen davon gehört die Verschwörung als solche so selbstverständlich wie die Lüge zum psychologisch, sozialen Alltag des Menschen.)


    ;)

    Believing ist seeing - not the other way around! All believes generate thier own self-perpetuating systems of support. They are all true, they are all real, they do all work. When individuals have found that one partikular system works for them, they create the assumption that therefore that's the only system that works, forgetting completely that before they found that system another system worked for them as well. What you get with a negative believe is a negative working system.

  • Zitat

    Das Problem des Mainstreams ist, das er notgedrungen im Dogma des Münchhausen Trilemmas gefangen ist.


    Im Münchhausen-Trilemma ist jeder gefangen, nicht nur der "Mainstream". Das kann auch Däniken nicht ändern. In seinen erkenntnistheoretischen Aspekten halte ich das Trilemma aber für kein großes Hindernis, es lässt sich hier recht leicht überwinden und bietet auch keinerlei Basis für Angriffe auf den Wissenschaftsbetrieb. Im normativen Bereich sieht das schon anders aus, soll hier aber nicht das Thema sein. Ob Däniken wissenschaftlich arbeitet, kann ich - von grundlegenden Problemen wie Ockhams Messer mal abgesehen - nicht beurteilen, ich bin kein Archäologe. Um zu erkennen, dass er z.T. Halbwahrheiten verbreitet, Fakten ignoriert und logische Argumente sowie Beweise für seine Behauptungen schuldig bleibt, braucht man hingegen kein Wissenschaftler zu sein. Das hat auch nichts mit dem "Selbsterhaltungstrieb" der "Wissenschaft" zu tun, sondern einfach damit, dass Dänikens nichts präsentieren kann, das seine Sicht der Dinge überzeugender scheinen lässt als die "Mainstreamposition" - was übrigens für Leute wie Dürr oder Hawking ebenso gilt. Dass man sich ausgegrenzt fühlt, wenn man eine von der Allgemeinheit abweichende Meinung vertritt, ist menschlich, doch dass sich Fakten auf lange Sicht immer durchsetzen, wenn sie wissenschaftlich fundiert präsentiert werden, beweisen unzählige Beispiele aus der Geschichte. Komisch, dass Einstein, Heisenberg und co. nicht von der "pyramidalen Hierarchiestruktur des klassischen Forschungsbetriebes" mundtot gemacht wurden, sondern Nobelpreise und Lehrsitze an renommierten Universitäten erhielten... :shock: Ein wirklich ganz schön bornierter Wissenschaftsbetrieb.


    santiago

  • Na das EVD nix präsentieren kann das die PA-These stützt halte ich für reichlich übertrieben,er hat schon mehr als genug präsentiert.Nur wird das von der Wissenschaft geflissentlich ignoriert um den Status Quo aufrecht zu erhalten