Wiedergeburt/Reinkarnation und Rückführungen

  • genau den hab ich auch gefunden, Constable der Maler. Aber ein Maler war ich nicht :-) Bin ja mit 27 an den Pocken gestorben ;-)


    Mit der Jahreszahl bin ich mir jedoch nicht sicher, ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll. Ich fühlte mich durch die Hynose gezwungen was zu sagen, und mir fiel halt einfach 1830 ein. Von den Bildern her entsprach es aber eher mitte-ende 18Jhd. Welches sich mit meinem "ersten" Leben überschneiden würde. Also, Fakt ist, diese Rückführung war ein Reinfall und hat rein gar keine Tatsachen hervorgebracht. Komisch daran ist ebenfalls dass ich immer nur eine Person gesehen habe, und die Randfiguren nur so nebenbei kurz aufgetaucht sind. Namen konnte ich keine nennen... ich gehe mal schwer davon aus, dass es an der Person lag, die die Hypnose durchgeführt hat. Für mich ist somit nocht nicht ganz widerlegt dass es sowas wie Reinkarnation gibt. Jedoch war das ein teures Abenteuer was sich gar nicht gelohnt hat, und ich werde mich ein paar Jährchen hüten das nochmal zu machen :-) Und WENN, dann nur bei jemanden der wirklich Erfahrung damit hat, und bei dem es auch Erfahrungswerte gibt. Bei dieser Frau gab es leider keine, da nichts darüber im I-net zu finden war.

  • Ich glaube ihr habt das eh schon ordentlich aufgeschlüsselt - vielleicht eins noch zur Schlacht von 1830: 1813 war die Völkerschlacht bei Leipzig gegen Napoleon I., zwar ohne Briten - dafür aber mit Franzosen und roten Uniformteilen.


    Es stimmt zwar völlig das die britischen Infanterieeinheiten immer rot trugen (weil sich bei rot Kundschafter aus der Ferne am allerschwersten tun eine halbwegs exakte Truppenstärke erkennen oder schätzen zu können) - aber auch in anderen Armeen war rot tw verbreitet.


    Nur damit jede Eventualität abgeklärt ist, bevor du dein Erlebnis ad acta legst. :mrgreen:


    http://upload.wikimedia.org/wi…vVI_SrazhLeypcigomGRM.jpg


    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlacht_bei_Leipzig


    Lg
    donnie !

    Zum Sterbenden, der gerade noch die Antwort röcheln kann:
    "Was siehst du? Einen Tunnel? Ein Licht? Beides?"
    "Nur einen Idioten der zuviele Romane gelesen hat."
    Aus "Wanted", österr. Satire von 1999.

  • IMPLIKATIONEN VON WIEDERGEBURT


    Wiedergeburt oder Reinkarnation ist die Möglichkeit, dass das eigene Innere komplett in einen anderen Körper nach dem eigenen Tod transferiert wird. Das hat freilich seine Grenzen: Gedächtnis zum Beispiel ist eines der ersten Funktionen, die eindeutig im Gehirn lokalisiert wurden. Kann es trotzdem sein, dass das unsterbliche Selbst sich an sich erinnern kann?



    Quelle (Bild): fineartamerica.com


    Unabhängig davon, ob ihr an eine Seele glaubt, was für Konsequenzen hätte die Möglichkeit für euch, wiedergeboren zu werden? Wenn ihr hier als erstes an die Ewigkeit eures eigenen ICHs glaubt, mögt ihr vielleicht auch daran glauben, dass euch ein unendlicher Gott mit Sinn und Funktion in der Welt ausgestattet hat. Wie kommt man drum herum, daran glauben zu müssen? Welche Wege und Techniken denkt ihr, existieren, nach dem eigenen Tod in einen neuen Körper zu gelangen? Wenn ihr da am ehesten an Kloning denkt, glaubt ihr vielleicht auch, dass Fortpflanzung und Wiedergeburt in der eigenen Familie am aussichtsreichsten ist. Wie geht ihr dann aber mit dem Thema Genozid und Völkermord um? Sollte man vor Kloning nicht konsequenter Weise Inzest erlauben? Vielleicht kommt ihr drum herum, indem ihr sagt, man könne ja auch als ein Tier wiedergeboren werden, dann wäre die Auslöschung der menschlichen Spezies auch nicht gegen den Plan des Universums, denn man muss nicht an der menschlichen Spezies hängen, wenn es möglicherweise auch später auf der Erde oder woanders im Universum Lebensformen gibt. Oder sollten wir uns, wie es in der Bibel steht, tatsächlich mehr fortpflanzen, damit alle Seelen eingeboren werden können in einer möglichst fließend übergehenden ähnlichen Lebensform?


    Vielleicht geht ihr mit mir so weit, dass die Seele eingeschlossen ist im Weltall und auch nicht aus diesem Planetensystem zu einer höheren Intelligenz herauswandert. Dann muss man sich auch nicht so sehr wundern, dass sich die Geschichte auf dem Planeten ständig wiederholt. Was ist dann aber mit Jesus Christus? Wurde und wird er auch mit uns wiedergeboren, vielleicht tatsächlich als König mit Krone, was er in seinem berühmten Leben nicht geschafft hat, und setzt uns alle mit den Lügen aus seinem Leben seit einem Zeitalter unter eine Illusion? Wäre dann der Westen der Himmel und das Reich Gottes, was er uns versprochen hatte? Oder ist er aufgestiegen zu seinem Vater, einem Außerirdischen, der ihn geklont hat und aus dem Planetensystem gewandert, um uns eiskalt zu verlassen? Wie gesagt, wir gehen spaßer Weise davon aus, dass es kein Jenseits gibt und Christi Seele auch nicht ewig feinstofflich ohne Körper existieren kann, sondern die Geister bis zur Wiedergeburt minimale Schleifen drehen um die Erde, den Mond und zurück, um einen Körper zu finden, damit sich die Frage um das zwischenzeitliche Verweilen der Seelen erledigt.


    Wie würdet ihr euer Inneres beschreiben, was ewig ist? Ist es eine Form wie eine Bulle oder ein Siegel, oder ist es abstrakter wie eine Bestimmung, die man im Leben mitbekommen hat oder ist die Seele des einen gar völlig beliebig gleichförmig wie die eines jeden anderen? Wenn wir aber nicht etwas Individuelles eingeprägt haben in uns, warum wollen die Menschen dann überhaupt weiterexistieren nach dem Tod, wenn unsere Existenz völlig willkürlich und zufällig ist?


    Und nun zur größten Implikation der Wiedergeburt: Spielen wir alle seit dem Entstehen von Intelligenz ein Theaterstück auf, indem in jedem Leben die Rollen (Körper) wechseln, bis wir unsere perfekte Inkarnation haben, in der wir geklont werden können und in der durch Gentechnik die Zellalterung zurückgesetzt wird? Wäre dies das Ende der Geschichte oder werden wir den Tod nie überwinden, weil unsere DNA niemals soweit mutieren wird, dass wir nicht altern und nicht sterben werden? Zu guter Schluss: Ist es für all diejenigen die ohnehin nicht an eine ewige Seele glauben, überhaupt erstrebenswert, das eigene Genmaterial zu verbreiten durch reproduktiven Geschlechtsverkehr und wäre für diejenigen Kloning das Überlebensziel?


    P.S. Es geht hier nicht darum, eine esoterische Debatte zu entflammen und Huldigungen am Paranormalen zu vollziehen, auch wenn manche Begriffe aus dem Text der Szene entstammen. Es geht mehr um die religionsphilosophischen, gesellschaftlichen, historischen und technologischen Implikationen von Wiedergeburt, nicht einmal um die psychischen und moralischen, also was ihr davon haltet. Um die Diskussion auch um den Fokus der Wissenschaft zu erweitern, soll nun ad hoc eine weitere Hypothese folgen:
    Die Seelen sind physikalisch real, weil sie elementare Bestandteile des Universums sind, nämlich "Strings". (Axiom) Die Strings können sich an bio-organische Systeme binden, wenn dieses System zusammenstürzt, ist der String ein "freies Radikal" und wandert aufgrund seiner gravitativen Eigenschaften um die nahen Gestirne, bis es sich erneut an ein bio-organisches System koppelt. (Theorem I) Meistens dabei an einen Körper, der verwandt ist mit dem abgeworfenen Körper. (Theorem II) Wer ein anderes Axiom für eine physikalische Theorie der Seelen findet, kann die kursive Hypothese gerne ersetzen, ansonsten biete ich dieses Axiom als Diskussionsgrundlage für die Wissenschaftler und Physikinteressierten unter euch an. (Anmerkung: das Theorem I entstammt einem Experteninterview bei RTL-"Primetime", ca. 2008, wobei die genaue Quelle unbekannt ist.)
    Ansonsten sind alle Skeptiker dazu angeheitert darüber zu diskutieren, ob Kloning die beste Alternative für eine Wiedergeburt wäre oder ob das Einscannen von Gehirnen in Computersysteme eine bessere Alternative zu den Wiedergeburtsthesen wäre. Immerhin widerspräche das nicht der Wiedergeburt, sondern es wäre wie ein Fall in ein Netz mit doppeltem Boden, sich zu klonen und an das eigene Innere zu glauben.

  • Zitat von Schlüssel

    Wie geht ihr dann aber mit dem Thema Genozid und Völkermord um? Sollte man vor Kloning nicht konsequenter Weise Inzest erlauben?

    Den Sprung verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Wie kommst du vom Klonen zu Völkermord und Inzest?


    Zitat

    Kann es trotzdem sein, dass das unsterbliche Selbst sich an sich erinnern kann?

    Ich glaube zwar nicht an Wiedergeburt, aber wenn man sich die bekanntesten Fälle (ob echt oder nicht sei mal dahingestellt) ansieht, scheinen viele Wiedergeborene eine Art instinktive Erinnerung an ihr früheres Leben zu haben. Der jetzige Dalai Lama soll z.B. einige Gegenstände aus dem Besitz seines Vorgängers erkannt haben. Bei anderen Fällen können die Wiedergeborenen sogar ganze Situationsabläufe aus ihrem früheren Leben beschreiben.
    Andererseits gehen die Religionen die an Wiedergeburt glauben davon aus, dass jeder wiedergeboren wird. Dann wäre der Anteil an Personen, die sich an etwas erinnern können, natürlich verschwindend gering. Es gibt für sowas ja Rückführungen, die aber meistens von eher fragwürdigen Individuen angeboten werden.


    Zitat

    Spielen wir alle seit dem Entstehen von Intelligenz ein Theaterstück auf, indem in jedem Leben die Rollen (Körper) wechseln, bis wir unsere perfekte Inkarnation haben, in der wir geklont werden können und in der durch Gentechnik die Zellalterung zurückgesetzt wird?

    Die Menschheit hat sich seit ihrer Entstehung radikal vergrößert. Wie du hier sehen kannst, gibt es permanent mehr Geburten als Tode. Wo sollen die ganzen Zusatzseelen herkommen?


    Zitat

    Was ist dann aber mit Jesus Christus?

    Ich dachte, es geht um Wiedergeburt? Vermischt du jetzt die Religionen? Das könnte verwirrend werden, da die sich bekanntermaßen teilweise radikal widersprechen.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Rônin schrieb:

    Zitat

    Den Sprung verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Wie kommst du vom Klonen zu Völkermord und Inzest?

    Den Zusammenhang verstehe ich weiter: Wenn eine Seele einen Körper wählt, der ähnlicher ist zu dem aus dem früheren Leben, dann ist sie mehr "sich selbst". Also wählt eine Seele meistens einen Verwandten oder ein Mitglied der selben Rasse. Die Exklusivität der weißen Rasse erklärt vielleicht auch, warum dort die Reproduktionsquoten geringer sind, sprich weniger Kinder gezeugt werden, schlicht, weil keine anderen Seelen in die ehemalige Herrenrasse hineingeboren werden sollen. Wenn es jedenfalls stimmen sollte, dass die Seelen ähnliche Körper wählen, um die Wahrscheinlichkeit, erstens karmisch bei verwandten Seelen wiedergeboren zu werden (und in einer ähnlichen Historie zu leben) und zweitens mehr sich selbst zu sein, dann wäre Inzest zwischen Zwillingen z.B. dafür prädestiniert, einen ähnlichen Körper zur Verfügung zu stellen und in der gleichen Familie wiedergeboren zu werden. Völkermord dagegen löscht die Lebensgeschichte von Generationen von "Seelen" aus. Kloning ist dabei das Mittlerglied, denn die Seele will nicht nur den gleichen Körper sondern auch eine ähnliche Geschichte, in der sie einst niedergeboren wurde, also auch Verwandte und vertraute soziale Kontexte


    Rônin schrieb:.

    Da gehe ich absolut mit dir überein. Die Frage bleibt jedoch, wie es möglich ist, dass sich Seelen erinnern können, denn das Gehirn mit dem Gedächtnis gehört zweifelsfrei zu den Anteilen eines Menschen, die dem Verfall verschrieben sind. Gibt es denn eine Wechselwirkung zwischen der inneren Seele und dem vermittelnden Organ nach außen, dem Gehirn? Sitzt die Seele vielleicht dort? Oder bindet sie sich während der Befruchtung zwischen dem mütterlichen und dem väterlichen DNA-Strang und verteilt sich bei jeder weiteren Zellteilung während der Embryobildung in jede lebende Zelle des Organismus? Dann wäre das Zellgedächtnis im Gehirn nur während der pränatalen Bildung des Gehirns erklärbar, welche vielleicht nur die Seele des Dalai Lamas mehrere Mal mit Erinnerungszellen an ein früheres Leben füllt, andere Seelen vielleicht nicht, da Nervenzellen sich hauptsächlich einmal bilden und dann nicht neu teilen und verändern können. Nur die Verdrahtung kann sich noch ändern und man kann sich sein früheres Leben maximal noch zusammenspinnen.


    Rônin schrieb:

    Zitat


    Die Menschheit hat sich seit ihrer Entstehung radikal vergrößert. Wie du hier sehen kannst, gibt es permanent mehr Geburten als Tode. Wo sollen die ganzen Zusatzseelen herkommen?

    Berechtigte Frage. Sehr gute Frage. Die Entstehung der Seelen selbst würde ich aber woanders und früher als die Entstehung der Menschen verorten. Vielleicht sind sie mit dem Universum selbst entstanden und tragen den Willen zum Leben in sich. Vielleicht sind sie wie Aleister Crowley poetisch schrieb, in einem Stern in der Michstraße geboren, wenn er sagt: Du bist ein Stern. Oder aber die Sterne sind aus dem Willen der Seelen, Licht zu empfangen, entzündet wurden. Wie du siehst, kann ich dir die Frage nach der Entstehung der Seelen nicht befriedigend beantworten, ohne spirituell zu werden. Einerseits können einstige Tierseelen in Menschenkörpern aufsteigen. Andererseits könnte das karmisch-gravitative Zentrum unseres Sonnensystems für verirrte außerirdische Seelen ein Anzugspunkt sein, denn hier gibt es ja Leben, wo Seelen inkarnieren können. Vielleicht gibt es Seelen, die dafür bestimmt sind, längere Zeit körperlos ihr Dasein als Geist zu fristen und sie warten nur darauf, dass die Intelligenz der Menschen wächst und sie sich über die verschiedenen Planeten hinweg reproduzieren und vermehren.


    Rônin schrieb:

    Zitat


    Ich dachte, es geht um
    Wiedergeburt? Vermischt du jetzt die Religionen? Das könnte verwirrend
    werden, da die sich bekanntermaßen teilweise radikal widersprechen.

    Gut, dass du das ansprichst. Da das ein Religionsthread ist, würde ich radikaler Weise dazu aufrufen, sogar die Widersprüche zwischen den Religionen zu diskutieren. Das kann eh nicht beides wahr sein: Die Christen sagen: Ihr kommt ins Jenseits, wo auch immer das ist, zu Gott, die asiatisch-indische Tradition sagt: Ihr werdet hier wiedergeboren. Ich möchte ausdrücklich ermutigen hier auch darüber zu diskutieren, was das für das Christentum bedeutet, sich nicht zu verweigern, dass es Wiedergeburt geben könnte. Diskussionsvorschlag:
    Das Jenseits ist in Wirklichkeit lokalisierbar und es ist eine Raumschleife in unserem Planetensystem. Die Zeit, in der die Seelen dort verweilen existiert vielleicht unter einer Illusion, im Himmel zu sein, da sich mehrere Seelen zwischen Leben und Tod dort aufhalten, unter anderem auch ab und zu Christus und Buddha. Je nach mundaner Religionszugehörigkeit sind diese beiden seeligen Geister mit der Fähigkeit, Erlösung bzw. Erleuchtung den Seelen im Himmel zu Gute zu heißen, in dieser Raumschleife die Führer durch dieses angebliche Jenseits, dessen Ende und Ausgang aber trotzdem die Wiedergeburt auf Erden ist. Vielleicht kommuniziert eine körperlose Seele ja tatsächlich mit den Gestirnen und den Sternen und "sieht so das Licht Gottes" nach dem Tode.

  • Zitat von Schlüssel

    Die Exklusivität der weißen Rasse erklärt vielleicht auch, warum dort die Reproduktionsquoten geringer sind, sprich weniger Kinder gezeugt werden

    Das liegt wohl eher daran, dass die reichen Industriestaaten nunmal größtenteils von Weißen bewohnt sind, und Menschen in reichen Industriestaaten nunmal außerdem besseren Zugang zu Verhütungsmitteln haben und Kinder keine Notwendigkeit darstellen. Deshalb die Schlussfolgerung Weiß = weniger Fortpflanzung zu ziehen, ist eigentlich ein logischer Fehler.
    Dazu möchte ich noch anmerken, dass der Begriff "Rasse" im Zusammenhang mit Menschen biologisch nicht korrekt ist. Ich sehe schon kommen, dass sich diese Diskussion in eine bestimmte Richtung entwickelt, und das wollen wir doch mal lieber vermeiden.


    Zitat

    dann wäre Inzest zwischen Zwillingen z.B. dafür prädestiniert, einen ähnlichen Körper zur Verfügung zu stellen

    Bei Inzest unter Zwillingen kommt mit Pech ein geistig und körperlich behindertes Kind raus. Gar so ähnlich wäre der Körper also nicht unbedingt.
    Hast du deine eigene Defintion von Wiedergeburt? Im Buddhismus und Hinduismus gibt es das Karma - da kannst du dir deinen neuen Körper nicht selbst aussuchen.


    Zitat

    Völkermord dagegen löscht die Lebensgeschichte von Generationen von "Seelen" aus.

    Wieso, werden die nicht auch wiedergeboren? Mal davon abgesehen, dass ich immer noch nicht verstehe, was "der Umgang mit Genozid" mit Wiedergeburt zu tun haben soll. Völkermord ist das krasseste Verbrechen das die Menschheit kennt, und die Meinung dazu sollte unabhängig von der Existenz von Wiedergeburt eigentlich immer gleich sein.


    Zitat

    Die Frage bleibt jedoch, wie es möglich ist, dass sich Seelen erinnern können

    Ich gehe nicht davon aus, dass das möglich ist. So gut wie alle bekannten Wiedergeburtsfälle sind durch Betrug oder Manipulation zu erklären.
    Aber bleiben wir halt mal hypothetisch - sofern eine Seele existiert, warum sollte sie sich nicht an frühere Leben erinnern können? Meistens scheinen sich betroffene Personen immer nur an ein früheres Leben zu erinnern, oftmals an das Letzte. Die Erinnerungen an andere Leben scheinen also schlussendlich wieder zu verblassen.


    Zitat

    die asiatisch-indische Tradition sagt: Ihr werdet hier wiedergeboren.

    Nicht vergessen, dass auch in den Wiedergeburtsreligionen der Kreis nicht unendlich ist. Das finale Ziel wäre hier Moksha bzw. Nirwana, die Erlösung.


    Zitat

    Diskussionsvorschlag:

    Diskussionen über das Jenseits bitte in einem eigenen Thread. Ich habe ehrlich gesagt sowieso keine genau Ahnung worauf du hinaus willst. Könntest du das mal zusammengefasst klarstellen?


    Ach ja, mit Namen zitieren kannst du, indem du die zu zitierende Textstelle markierst, und unten rechts im zugehörigen Beitrag erst die Sprechblase und dann "Textstelle zum Zitieren auswählen" anklickst.

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  • Danke für den Tipp fürs Zitieren, lieber Moderator ;)

    Bei Inzest unter Zwillingen kommt mit Pech ein geistig und körperlich behindertes Kind raus. Gar so ähnlich wäre der Körper also nicht unbedingt.


    Hast du deine eigene Defintion von Wiedergeburt? Im Buddhismus und Hinduismus gibt es das Karma - da kannst du dir deinen neuen Körper nicht selbst aussuchen.

    Natürlich hast du recht, dass Missbildungen bei genetisch ähnlichen Reproduktionen geschehen können, aber bei Kloning ist es bisher auch nicht wiederlegt, dass ein Säugetier lange überlebensfähig ist, wenn es gentechnisch aus dem gleichen Erbgut produziert wird. Wenn man aber Kloning am Menschen erlaubt, müsste man aber konsequenter Weise Inzucht davor gewähren: denn was ist ethisch verwerflicher daran, wenn sich ähnliche Gene kreuzen als wenn sich gleiche Gene sogar identisch reproduzieren? Bei der Paarung von zwei verschiedengeschlechtlichen Zwillingen wäre zumindest noch Gottes Hand im Spiel, während das Kloning ganz und gar unter kontrollierten Experimentierbedingungen abläuft. Man könnte ja vorher eine Analyse der Gene machen, ob bei einer Kreuzung eine Missgeburt daraus wird. Um zynisch zu sein, müsste doch die erkennend-verstehende Wissenschaft, die so etwas erkennen könnte, weiter sein, als die handelnd-experimentelle Wissenschaft, die Klone tatsächlich schaffen kann. Warum sollte man überhaupt Menschen klonen, um nicht eine Reinkarnation vorzubereiten?
    Meine Vorstellungen von Wiedergeburt sind genauso kompliziert wie die der Religionen: das Karma gebietet ja förmlich innerhalb der Familie wiedergeboren zu werden, damit man seine Seelenverwandte trifft. Aussuchen kann sich den spezifischen Körper sicher niemand, sondern jede Seele ist glücklich, es geschafft zu haben und einen Körper wiedergefunden zu haben, indem es an der Materie wieder arbeiten kann.

    Völkermord dagegen löscht die Lebensgeschichte von Generationen von "Seelen" aus.
    (Schlüssel)



    Wieso, werden die nicht auch wiedergeboren? Mal davon abgesehen, dass ich immer noch nicht verstehe, was "der Umgang mit Genozid" mit Wiedergeburt zu tun haben soll. Völkermord ist das krasseste Verbrechen das die Menschheit kennt, und die Meinung dazu sollte unabhängig von der Existenz von Wiedergeburt eigentlich immer gleich sein.

    Vielleicht sollte der Diskussionspunkt wirklich gestrichen werden, weil er zu kraß ist. Es ist nicht wirklich logisch für die meisten Menschen, dass auch die Seelen einer bestimmten Menschenfamilie in derselben bleiben wollen würden bzw. dass dieselben Seelen in den gleichen Körpern wiedergeboren werden wollen. Es ging nur um eine Analogie, dass zum Beispiel die christlichen Seelen in einer mystischen Geschichte leben, die jüdischen in einer anderen und die hinduistischen wieder in einer verschiedenen. Selbst wenn alle Religionen selbst verlogen sind, tendiere ich doch dazu, eine Inkarnation zu vollbringen, in der ich meine Spiritualität voll entfalten kann. Also leben die Christen in Amerika, Europa und Afrika, die Juden in Zion (Israel) und der Diaspora (Globus) sowie die Hinduisten und Buddhisten in Asien. Aber das erübrigt sich im Zuge der Globalisierung eh. Nicht falsch verstehen, entgegen von "Rassen" hätte ich die Wiedergeburt in eine Religionsgemeinschaft noch wahrscheinlicher gehalten als in eine Ethnie.


    Ich gehe nicht davon aus, dass das möglich ist. So gut wie alle bekannten Wiedergeburtsfälle sind durch Betrug oder Manipulation zu erklären.


    Aber bleiben wir halt mal hypothetisch - sofern eine Seele existiert, warum sollte sie sich nicht an frühere Leben erinnern können? Meistens scheinen sich betroffene Personen immer nur an ein früheres Leben zu erinnern, oftmals an das Letzte. Die Erinnerungen an andere Leben scheinen also schlussendlich wieder zu verblassen.

    Das ist wohl das Problem, sicher sieht das aus wie ein Sicherheitsschloß, in das die Diskussion verbarrikadiert ist, aber wenn die Seelen sich nicht vollständig der früheren Leben erinnern, dann hat "Gott", was er wollte, nämlich, dass wir in der Illusion vom Jenseits leben. Offensichtlich glauben nicht alle Menschen an Wiedergeburt, also gibt es Reinkarnation entweder nicht oder der Himmel, die Raumschleife, in der die Geister leben, ist so verführerisch, dass die menschlichen Seelen ihr früheres Leben gerne vergessen und es ist ja auch nicht möglich, dass ein von der Umwelt eingebranntes Gedächtnis im Gehirn ewig eingeprägt wird in eine Seele, die nicht die Proteine und die DNA zum Aufbau der neuronalen Erinnerung mit sich herumtragen kann im Himmel, sondern nur durch, sagen wir mal, "Magie" kann eine Seele Erinnerungen an ein früheres Leben mit sich herumtragen, denn dafür gibt es bis heute keine Erklärung.

    Nicht vergessen, dass auch in den Wiedergeburtsreligionen der Kreis nicht unendlich ist. Das finale Ziel wäre hier Moksha bzw. Nirwana, die Erlösung.

    Aber mal wirklich: das ist der Kampf der Religionsgründer um die Raumschleife, die das Jenseits ist. Jede Religion behauptet, die Erlösung irgendwann in einem Jenseits zu geben, was räumlich-zeitlich doch aber nirgendwo sein kann außer in unserem Universum. Ist es dann nicht besser, einen lebenden Körper zu haben, als ein Geist zu sein und als nicht-manifeste Gestalt sein Dasein zu fristen? Vielleicht streiten sich Buddha und Christus im Himmel, wenn sie mal gemeinsam da sind, wer weiter vom Sonnensystem mit seinem Geist gelangt und wer wirklich eine alternative Lebensform findet, in der die terrestrischen Seelen inkarnieren können und das ist alles ein Mysterium, was uns davon abhalten soll, uns unabhängig von den beiden Religionsstiftern zu machen? Während Buddha noch so fair ist, nicht die Auferstehung der Seelen in Körpern zu leugnen, hat Christus dieses Thema einfach nie angesprochen und seine Herrschaft ins Jenseits verlagert, so dass alle glauben, dass Leben als körperloser Geist wäre das Non-Plus-Ultra.



    Also zusammenfassend möchte ich gerne wissen, was ihr für einen Sinn darin seht, nach dem Tod weiterzuexistieren und ob es sinnvoll ist...
    a) den Planeten von Seelen zu entleeren, indem die schön sauber in ein Jenseits außerhalb des mittlerweile recht realen Universums zu schicken.
    b) oder es sinnvoll ist, immer wieder die gleichen Seelen auf den gleichen Planeten zu schicken.
    c) oder aber, ob alle Religionen sich irren, nicht, weil es kein ewiges Leben gebe, sondern, weil es nur in der Hand Gottes liegt und unser Weg nicht von unserer Hand geführt wird.

  • Zitat von Schlüssel

    Wenn man aber Kloning am Menschen erlaubt, müsste man aber konsequenter Weise Inzucht davor gewähren:

    Eineiige Zwillinge sind natürliche Klone. Sind Zwillingsgeburten für dich ebenfalls mit Inzest gleichzusetzen? Meine Güte, das sind doch zwei völlig verschiedene Themengebiete - und außerdem völlig abseits vom Thema Wiedergeburt. Ein Klon ist ein autonomes Lebewesen, nur die genetische Grundausstattung ist identisch mit der eines anderen Lebewesens - das darüberhinaus zur gleichen Zeit existieren kann.


    Zitat

    das Karma gebietet ja förmlich innerhalb der Familie wiedergeboren zu werden, damit man seine Seelenverwandte trifft.

    Ja, das ist dann in der Tat deine eigene Vorstellung vom Karma. Im Hinduismus kann man übrigens vom Wurm bis zur Gottheit in jedem Körper wiedergeboren werden. Und wenn man als Mensch wiedergeboren wird, ist man diesem unsäglichen Kastensystem unterworfen.


    Zitat

    Aber mal wirklich: das ist der Kampf der Religionsgründer um die Raumschleife, die das Jenseits ist. Jede Religion behauptet, die Erlösung irgendwann in einem Jenseits zu geben

    Nur zur Info: Im Judentum z.B. gibt es weder Paradies noch Jenseits.
    Außerdem stoßen wir hier wieder auf das Problem, dass das Bild das du hier ausbreitest, prinzipiell genauso grundlagenlos wie das der Weltreligionen ist. Dir persönlich gefällt es besser, natürlich. Die Realität ist aber nicht darauf ausgerichtet, was manchen Menschen am besten gefällt.
    Um das klarzustellen - du willst hier nicht über traditionelle Wiedergeburt diskutieren, sondern dein eigenes Religionsbild ausarbeiten?

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  • Zugebener Maßen weist du mich zurecht zurecht, denn im einen Religionsthread sollten allzu individuelle Weltbilder keinen Platz haben. Nur weil ich eine dialektische Auflösung zwischen den Religionen befürworte, heißt das nicht, das andere mein Weltbild teilen. Es kann auch im Unterforum der Religion nicht darum gehen, verschiedene Weltbilder zu diskutieren, dazu wäre die Philosophie da, mehr noch müsste man im Rahmen der Religionswissenschaft innerhalb eines geschlossenen Weltbildes die Wiedergeburtsfrage klären - nur kann ich das nicht, denn dazu bin ich zu sehr ein spekulierender Denker, der zwischen verschiedenen Weltbildern hin und her changiert und der als in christlicher Umwelt hineingeboren trotzdem an Wiedergeburt glaubt, wodurch ich selbst in Widersprüchen mit dem Glauben in meinem Kulturkreis lebe. Entweder wagen wir das philosophische Spiel, dass jeder hier ermuntert ist - ob szientistisch, hinduistisch oder christlich - seine Meinung zu dem Thema sagen zu können, dann könnte man den Beitrag auch in die Philosophie verschieben - oder wir müssen hier einen spezifischen Blickwinkel auf die Wiedergeburt schieben. Ich würde dazu vorschlagen, den des Christentums zu wählen, da wir dessen Geschichte am besten alle kennen und die Implikationen sehr schwerwiegend für diese Religion wären, würde es Reinkarnationen geben, denn dann würden die Seelen der Ikonen und Heiligen der christlichen Kirche genauso verdammt sein, ein Leben auf Erden zu führen ohne die Flucht ins Jenseits antreten zu können.


    Die religionswissenschaftliche Sicht von deiner Seite nehme ich mir sehr an. Ich gebe zu Protokoll, dass meine Thesen im Widerspruch zu anerkannten Religionen der Wiedergeburt hinsichtlich der Bedeutung des "Jenseits" und der "Wahl der Wiedergeburt" stehen, denn sowohl ist es möglich, als Tier oder Gott wieder geboren zu werden (Hinduismus) als auch ist es möglich, eine Erlösung in einem "Jenseits" (Nirwana) trotz mehrerer Inkarnationen zu finden (Buddhismus), wie Rônin richtig bemerkt hat. Auch wenn ich die physikalische Realität eines solchen Jenseits bestreite außerhalb der von mir postulierten Raumschleifen, wie weit entfernt die von der Erde auch verlaufen mögen, möchte ich nicht jemanden meine Vorstellungen aufzwingen, sondern vielmehr dazu ermuntern, vielleicht doch mitzudiskutieren, wie ein Jenseits mit Reinkarnation vereinbar ist, wo dieses im Kosmos verortet wird und wie dort die Herrschaft nun einmal geregelt ist, denn es ist über alle Religionen hinweg so, dass immer terrestrische Seelen in dieses Jenseits austeigen und nur die jüdisch-christlische, islamistische und hinduistische Tradition hat eine Hierarchie dort aufgestellt, in der vor allem Geistwesen, nämlich niemals inkarnierte Wesen (Gott und Engel) dort herrschen, nicht aber die buddhistische, die von einer Auflösung der Seelen in einem Nirwana spricht, sofern die Seelen aus dem Inkarnationskreislauf ausgeschieden sind, was doch erschreckend ist für alle überlebenswilligen Seelen.


    @ Rônin: Mir ist das sehr neu, dass es im Judentum weder Paradies noch Jenseits gibt. Wenn du mir mehr dazu sagen kannst oder einen Link schicken kannst, wäre ich sehr neugierig. Ich bin selbst von der jüdischen Mystik angetan und mir ist schon aufgefallen, dass es eine der materialistischsten Religionen ist, da sie auch Engel an Punkten der Ekliptik fixieren, also räumliche Punkte als eine Art "Energiemeridiane des Kosmos" sehen. Vielleicht kommen wir beide in so große Konflikte, da meine Vorstellungen vom Jenseits so ur-jüdisch eigentlich sind, also die Bedeutung der Gestirne mit in Betracht zieht.
    Wie gesagt, der Safer-Use-Hinweis für den Thread ist sicherlich, dass ich nicht ein Religionspurist bin und verschiedene Weltbilder vermische, deswegen sollten andere davor nicht abschrecken, religiöse oder philosophische Kritik zu üben.

    Die Ansätze zum Kloning halte ich weiterhin für diskussionswürdig. Sicherlich hat Rônin recht, dass synchron zwei genetisch identische Wesen bestehen können, siehe eineiige Zwillinge, und dabei beide verschieden beseelt sind. Die Konsequenz wäre logisch nur einwandfrei, dass eine seelische Wiedergeburt in einem Klon von einem selbst nur zeitlich versetzt nach der Erzeugung des Klones nach dem Tod und nach der Auskehr der Seele aus dem Original möglich ist. Also wird es niemals jemanden Befriedigung im Inneren geben, bereits zu wissen, dass ein Klon von einem selbst existiert und ihn lebend zu sehen, denn erst nach dem eigenen Tod kann ein Klon erzeugt werden, in dem auch das Innere des Originals in den Körper transferiert werden könnte, aber nicht muss, und es liegt zur Befriedigung desjenigen nicht selbst in der Hand, ob das Kloning nun nach dem Tod geschieht oder nicht, da er offensichtlich schon tot sein muss, wie tragisch das auch ist.

  • Hallo,


    ich finde den gedanken der erinnerung ganz interessant. Was, wenn sich erinnerungen und prägungen weitergeben lassen, was wenn alles in der dns gespeichert ist. Und das, was wir inkarnation nennen, auch nur eine art vernetzung mit früheren erfahrungen ist, die das gehirn an bestimmte plätze erinnern lässt, so wie im dejavue...???


    Einige glauben ja, dass unsere dns nicht nur basenpaare sind, sondern auch alles an informationen in sich trägt, was uns mit der menschheit verbindet...;-)

  • Einige glauben ja, dass unsere dns nicht nur basenpaare sind, sondern auch alles an informationen in sich trägt, was uns mit der menschheit verbindet...;-)


    Wenn die Seele das Innere eines Menschen ist, sie sogar soweit intrinsisch ist, dass sie im Aller-Innersten des Zellkernes liegt, dann ist die DNA am meisten dafür prädestiniert, unsere Seele zu beherbergen. Wenn die Seele vor der Geburt oder zeitglich mit der Geburt in einen neuen Körper einwandert, dann muss sie während der Befruchtung das, ich nenne es mal "5. Element", sein, was den Kitt zwischen der mütterlichen und väterlichen DNA darstellt und die beiden Zellkerne verschmelzen läßt. Dieser Kitt ist bisher nicht erforscht und ich hoffe bei Gott, dass man diesen auch nie als die eine Seele extrahieren wird können, solange bei einem lebenden Individuum nicht die letzte Zelle gestorben ist. Aber die zu finden, ist wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen.


    Also ja, die DNA beherbergt alle inneren Informationen eines Individuums, das ist bisher nicht wissenschaftlich wiederlegt. Auch könnte sie a priorisches Wissen beherbergen, oder eben dieses Wissen entstammt diesem metaphysischen Kitt, der Samen und Ei verschmelzen lässt. Der Gegensatz zur DNA sind alle äußeren Faktoren der Umwelt, also soziologische, physikalische und kosmische, aus denen ansonsten Informationen für ein Lebewesen stammen. Zusammen bilden innere und äußere Faktoren die Psyche, die heute leider allzuoft mit dem Begriff Seele gleichgesetzt wird, wobei die Psyche eben nicht unsterblich sein kann, da sie auch von kontingenten, äußeren Faktoren geprägt wird, die nicht transferierbar sind in ein neues Leben.

  • Schlüssel ,




    was willst du dann noch diskutieren??? Dann ist doch alles klar, oder.


    Nein, nein, das war doch nur eine Theorie für mich. An die einzige, an die ich glauben kann. Ich würde es gerne lesen, wenn jemand eine bessere findet oder meine Theorie korrigiert. Zum Beispiel ist die Lokalisierung der Seele in der DNA nicht unbedingt Common Sense. Das ist eher ein neuer Trend in der Esoterik, den ich nichtsdestotrotz interessant finde. In der Philosophie und Psychologie lokalisiert oder thematisiert man die Seele kaum noch, und wenn, dann würden beide Strömungen dazu neigen, die Seele im Gehirn zu lokalisieren. Auch wenn dort das Bewusstsein sitzt, kann ich daran nicht glauben und könnte auch Gründe dafür angeben. Ich würde mich aber gerne auch von einem Gegenteil überzeugen lassen unter dem Credo, dass eine dort liegende Seele auch transferierbar wäre ins nächste Leben.

  • Hmmm, naja, ich habe ja auch schon oft drüber nachgedacht, aber meinen kleinen hirn fehlen wohl möglich gehirnwindungen, denn ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass ich, so wie ich jetzt hier einmalig bin, schon einmal früher gelebt habe, ich meine auf einem linearen zeitstrahl sozusagen.


    Keine ahnung warum, aber ich glaube, wenn es sowas wie erinnerungen aus "früheren" leben gibt, dann sind es ganz sicher "hirngespinste" oder aber genau diese sind eine meisterleistung unseres gehirns, denn es kann ja auch sein, dass wir zeitgleich, aber auf andern ebenen existieren. Wenn wir nachts träumen, sind wir oft an verschiedenen orten mit unterschiedlichen menschen....nehmen uns aber als das ich wahr, das wir auch im wachzustand als ich erleben und fühlen. Ich kann mir nur vorstellen, dass ich mit meinem wesen, denken und fühlen auf eine art wanderschaft gehe....vielleicht in paralleluniversen oder so und alles dient nur einem, einer kompensation der seele, um aus erfahrungen, die wir hier in der dualität der welt machen, besser "lernen" zu können. Ich denke, alles ist kompensation,. Mit fantasie hat das nix zu tun.
    Dass ich tatsächlich schon mal als mann irgendwo unterwegs war, geht mir nur schwerlich ins hirn, wenn dann hat er eine sehr ähnliche denke und gefühle...aber da komme ich gerade an den punkt, wie sehr un ser denke und fühlen auch wieder durch erfahrungen und umwelt geprägt sind, also muss es sich um einen kern handeln, der seele genannt wird. Eine gewisse essenze, die uns ausmacht. Und da nfällt mir doch glatt die bibel ein, wir sind alle gleich vorm herrn und in der esoterik hiesst es, wir sind alle licht....wo, dieser kern liegt??? Ich denke, wenn dann im inneren, das haben kerne so an sich. Um sie herum bildet sich alles, aus ihnen heraus entsteht alles. Hmmm, der zellkern trägt so einige informationen auf der stofflichen ebene, doch erinnerungen sind eher geistiger art und eine andere energieform, oder???


    Wir sind also die summe unserer erfahrungen und prägungen, entstanden aus einem funken "licht", dem geist, der ohne hirn scheinbar nicht möglich ist, denn dort entsteht er definitiv.
    Was ist die seele also, ist sie der geist oder ist sie das gefühl, oder nur die erinnerung? Ich denke, es ist eben genau dieser einzigartige cocktail, der uns das sein lässt, das wir sind. Im hier und im jetzt. Wie es wirklich weitergegeben wird??? Gar nicht, jedenfalls nicht in einer linearen zeit. Ich gebe meine gene an meinen sohn und deren kinder weiter, wenn man es genau nimmt, nur an meine enkelkinder, denn sie sind der empfänger meiner erbsubstanz, wenn ich glück habe....denn die dominanteren teile setzen sich durch und wqeil ich mein kind ja nicht allein gezeugt habe, spielen eben die gene des vaters auch noch eine rolle...es entsteht ein neues individuum mit teilen meiner erbsubstanz, doch ob mein kern damit auch weitergegeben wurde, ist fraglich.
    Es sei denn der kern, ist der keim, der die basen dazu bewegt, sich zu vereinen...;-)


    Ich glaube, das ist echt ein leidiges thema und man findet nur auf einer anderen ebene eine antwort darauf...


    Boah, man dreht sich echt im kreis, aber eine wirkliche antwort kennt wohl niemand.

  • Du stellst doch sehr interessante Fragen und erste, sich ebenfalls einer möglichen Antwort annähernde Hyothesen auf!


    Ich denke, wenn dann im inneren, das haben kerne so an sich. Um sie herum bildet sich alles, aus ihnen heraus entsteht alles. Hmmm, der zellkern trägt so einige informationen auf der stofflichen ebene, doch erinnerungen sind eher geistiger art und eine andere energieform, oder???

    Das ist doch ein interessanter Diskussionspunkt. Wenn Erinnerungen also mehr sind als nervliche Verdrahtungen und Bio-Moleküle, und das leuchtet ein, da Erinnerungen auch innere Repräsentationen sind, die sich das Subjekt vorstellt und die man (noch) nicht mit einem Messgerät messen kann, dann sind Erinnerungen sowohl physischer als auch psychischer Qualität. Was aber (auch) psychischer Qualität ist, mag eher geistig und weniger materiell sein. Geistige Substanz ist aber ein Grenzbereich der Naturwissenschaft, der sich bisher nicht vollkommen erklären lässt. Wenn das soweit stimmt und wir ähnliche Begriffe von "Geist" haben, dann mag eine nicht-materielle Seele also auch mit der geistigen Essenz kommunizieren. Also wäre Erinnerung an das ewige Leben und die früheren Inkarnationen nicht unmöglich, wenn die Seele die geistigen Anteile und diese "andere Energierform" mit sich herumträgt, denn die Bio-Moleküle und den Bauplan des Gehirnes selbst trägt ja die DNA mit sich herum. Wenn die Seele also selbst eher "geistiger Natur ist", dann kann sie womöglich ebenfalls die geistigen Anteile der Erinnerungen, also die inneren Repräsentationen der neuronalen Aktivität speichern (also die inneren Bilder und Worte aus dem früheren Leben), während die DNA die selbst materieller Natur ist, nur den Bauplan darstellt, womit die Seele als dritter geistiger Strang der DNA vielleicht die chemische-DNA anleiten kann, Erinnerungen aus dem früheren Leben wiederzurekonstruieren. Wenn das soweit stimmen sollte, dann müsste man, um diese "geiste Essenz" in der DNA zu untersuchen, noch den Begriff des "Geistes" aus der Wissenschaft eliminieren, da er zu nebulös ist, und diesen 3. Strang mit bio-physikalischen Begriffen Beschreiben. Der "3. Strang" selbst kann ja nicht chemisch sein und aus Basenmolekülen aufgebaut sein, sondern er muss das Kraftfeld sein, wodurch die beiden chemischen Stränge zusammenhalten. Es wäre unmöglich, den Begriff des Geistes nur mit den Begriffen der Chemie zu eliminieren, denn wenn man sagt, die DNA-Stränge halten durch die Ladungen der chemischen Stränge zusammen, dann erklärt das zum Beispiel nicht, wieso sich der Strang so und so aufwickelt. Alles nur per Zufall?

    Wir sind also die summe unserer erfahrungen und prägungen, entstanden aus einem funken "licht", dem geist, der ohne hirn scheinbar nicht möglich ist, denn dort entsteht er definitiv.


    Was ist die seele also, ist sie der geist oder ist sie das gefühl, oder nur die erinnerung?

    Ich hadere eben mit dem Problem, was dieses "Licht" ist. Ich denke, die Seele hat komplexe physikalische Eigenschaften. Elektromagnetische Eigenschaften, also Licht, muss sie ja besitzen als eindrucksvollste Komponente, denn am stärksten sind wir uns durch dieses Licht der Seele, welches das Bewusstsein ist, unserer selbst gewahr. Einerseits funktioniert das Gehirn, wo das Bewusstsein des inkarnieren Menschen lokalisiert wird, durch elektromagnetische Eigenschaften. Wenn unsere Seele also nur "Licht" (elektromagnetische Wellen) ist, dann könnte sie ja einfach nur die Gehirnströmung sein. Das wäre auch eine Antwort, dann wäre bei Hirntod die Energie freigegeben und das "Licht" (die Energie der Seele) wandert aus dem Körper. Das ist nicht unplausibel. Das höhere Bewusstsein sitzt nun einmal im Nervensystem. Aber die Gefühle, die du ansprichst, werden auch durch das Herz und den Pulsschlag verändert. Wäre es nicht traurig, wenn wir unsere Gefühle nicht alle mit in das nächste Leben tragen könnten?
    Der Bauplan des Herzen hat aber rein gar nichts mit dem Gehirn zu tun, denn das sind zwei völlig getrennte Systeme im Organismus. Da das Herz bevor das Hirn arbeiten kann jedoch, die Zellen ernähren muss, würden beide nicht ohne einander auskommen. Wenn die Seele also reduziert wäre auf das Licht des Gehirnes (Bewusstsein), dann könnte man doch nicht als Tier wiedergeboren werden, die weit weniger Licht in sich tragen.

    Ich glaube, das ist echt ein leidiges thema und man findet nur auf einer anderen ebene eine antwort darauf...

    Vielleicht hast du recht... um mit deinen Worten zu kommen: Aber warum reden wir dann noch darüber?
    Eben, auch wenn man die Antwort vielleicht auf einer anderen Ebene findet, der geistigen oder physikalischen, und die erlebt man als Subjekt in sich als "Spiritualität" und "Erleuchtung" (wo wir wieder bei der Kommunikation mit dem Licht wären), so sind wir alle allein gelassen mit unseren Gedanken, wenn wir nicht einmal darüber reden.

  • Hallo schlüssel,


    Hmmm,


    3. strang, keine ahnung, ob es einen 3. energetischen strang gibt, das ist doch auch nur ein konstrukt unseres gehirns, etwas räumlich zu fassen, weil es eben anders nicht denken kann.
    Aber hast du schon mal das buch der astrophysikerin barbara ann brennan gelesen, sie versucht, wie du, nicht nur herauszufinden, sondern auch nachzuweisen, wie geist, körper und seele ineinandergreifen, sie nutzt ihre kenntnisse aus der physik mit ihren übersinnlichen erfahrungen und ich glaube nicht, dass diese frau an schizophrenie leidet.... ;)


    http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Brennan


    http://www.amazon.de/Licht-Hei…K%C3%B6rper/dp/3442122228


    Vielleicht hilft es dir ja weiter...;-)


    Lg

  • Danke für den Link.


    Aus dem Auszug von Brennans Theorie:


    Zitat

    Brennan beschreibt die Aura
    als ein in neun Ebenen gegliedertes System, von dem vier der physischen
    Welt und die restlichen der geistigen Welt zugeordnet sind.

    Nun war es mein Anliegen eher, den Begriff des Geistes Stück für Stück aus der Wissenschaft zu eliminieren. Esoterik hat eben die Eigenheit, geistes-und naturwissenschaftliche Begriffe auf einer höheren Ebene zu vermengen. Der Vorteil ist, dass sich die Aussagen weder mit dem einen noch den anderen wissenschaftlichen Zweig alleine beweisen lassen und trotzdem wahr sein können. Der Nachteil ist eben, dass wir dies dadurch nur intuitiv begreifen aber nicht mit Methoden wieder zergliedern können. Ich glaube nicht, dass die Frau totalen Blödsinn zusammenspinnt, aber es bleibt auf der Ebene des Irrationalen, des Glaubens.
    Wen sie hier von einer Aura
    spircht, dann sicherlich wieder von den "Lichteigenschaften" der Seele oder des Körpers. Wenn die Seele aber nur Lichteigenschaften hätte, dann wäre es nicht wirklich erklärbar, wie sie dauerhaft sich an den physischen Körper binden könnte, denn Licht ist flüchtig und breitet sich in alle Richtungen aus. Außerdem finden wir kein Licht im Inneren unseres Körpers, denn wenn wir ihn aufschneiden, dann ist er dunkel und düster. Wenn die Seele aber in unserem Inneren liegt, dann muss sich auch mehr Eigenschaften haben, als nur "Strom" und "Licht" zu sein, denn dann wäre sie sowas von geistiger Natur, dass die Seele aus uns heraus"fließen" würde. Die Seele muss also auch andere der 4 physikalischen Grundkräfte nutzen, um sich an den Körper zu binden, denn die elektro-magnetische Kraft alleine ist eben ausgerechnet die Kraft, die nichts bindet, entegegengesetzt zur starken Kraft und der gravitativen Kraft, wobei letztere sich an makroskopische Körper binden kann (Planeten etc.) und erstere an mikroskopische Objekte (Atome, besser noch Protonen und Neutronen). Es ist also unmöglich, dass die Seele "nur" Licht ist, denn dann wäre sie weder ins uns, noch wäre sie in der Welt an Ort und Zeit gebunden. Dass die Seele also nicht "Licht" ist, sollte einleuchten.

    Zitat


    Ebenso ist es mit Max Hendels Modell der feinstofflichen Ebenen kompatibel, da er wie Brennan die vier unteren feinstofflichen Ebenen
    der physischen Ebene zuordnet, während beide die darüberliegenden Ebenen
    einer anderen Welt zuordnen, die bei Heindel „Astralwelt“ oder „Welt
    der Gefühle“ heißt, bei Brennan als „geistige Welt“ bezeichnet wird.

    Vielleicht müsste man mehr Erklärungen darüber hören, aber Phänomene immer in eine unerklärbare Ebene abzuschieben, in eine "geistige Welt", ist sicher die einfachste Erklärung, aber das System ist zu überkomplex, wenn es zig verschiedene Ebenen verschiedener Essenzen benötigt, um wahr zu sein.


    Zitat

    Außerdem zählt Brennan diverse wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Aura
    im weiteren und engeren Sinne auf und setzt die in der Aura
    beobachteten Phänomene zu ihrem psychologischen Wissen in Beziehung.

    Ich bestreite nicht, dass sie die Aura komplex beschreiben kann und viel über die "Lichtnatur der Seele oder des Körpers" aussagen kann, aber die Frau irrt, wenn sie meint, alle Ebenen des Universums, die geistigen, feinstofflichen und ausgerechnet die physischen (siehe teilweise das erste Zitat), würden aus Licht bestehen. Sie wird recht haben, dass die Seele in allen drei Ebenen spielt, aber die "Lichtnatur der Seele" (Aura) wird nach ihren System eher das geistige Element sein, als eine Funktion des Nervensystems, denn Licht ist weder feinstofflich noch grobstofflich, denn das ist eigentlich überhaupt kein "Stoff" im chemischen Sinne, sondern eine Welle oder ein Elementarteilchen. Wenn Licht ein Stoff wäre, dann würde es Moleküle bilden können, was es nicht kann, also kann es auch nicht fein- oder grobstofflich sein. Die Frau verwendet einfach die Begriffe nicht sauber, nichts für ungut.
    Wenn die Seele also auch an der grobstofflichen Welt (Materie=unser Körper) haften soll, dann muss sie auch mehr sein als "Licht" (Elektromagentismus), weil die Welt nicht so simpel ist. Nicht alles ist eben Licht und die grobstoffliche Natur ist nicht einfach ein Behälter für Licht, sondern interagiert auf komplexe Weise mit Elemtarteilchen und mit Licht eben nur an der Oberfläche und im Auge und Nervensystem. Dann könnte die Seele auch einfach wieder nur unser Hirnstrom sein.

  • Also ich habe damals in dem buch nur mal rumgeblättert...;-) ich erinnere mich halt an eine aussage und zwar dass der körper in einen zuvor energetisch vorhandenen körper hineinwächst, d.h. dass die zellen, die der körper zum zellverband vereint so wachsen, wie der energiekörper es vorgibt....was daran wahr ist, weiss ich nicht. Keine ahnung, aber vielleicht gibt es da deinen zusammenhang zwischen licht und körper...fragt sich nur, was tatsächlich zuerst da war...;-) die energetische info, oder die basenseqenz...;-)

  • Tja, was war zuerst da? Vielleicht ist es mit Seele und Körper wie mit Gott und der Welt. Gott hat die Seelen nach seinem Ebenbild erschaffen: Der Körper Gottes ist die Welt und der menschliche Körper ist genauso wenig lebendig ohne den Faktor X wie das Universum ohne Gott. Immerhin, kann es auch einen Körper ohne Seelen geben, nur dann ist er tot und verfault vor sich hin, wo wir dann diesem Faktor X, der Seele, vielleicht auch auf die Spur kommen, wenn wir uns fragen, was die Lebensgeister der Zellen sind. Und wieder beginnt das Leben offensichtlich mit der Befruchtung, da dann auch Wachstum beginnt, denn Spermien und Eizellen sind nach einer alten Definition auch nicht wirklich lebendige Zellen, da sie sich nicht vermehren können, selbst wenn sie sich bewegen können (Viren sind aus dem Grund, dass sie keine diploide DNA besitzen genauso wenig lebende Zellen).


    Die Entstehung Gottes war zeitgleich mit dem Big Bang, oder er war eben doch schon davor da. Die Entstehung der Seele ist zeitgleich mit der Befruchtung, oder war eben auch schon davor da. Wenn sie nicht davor da war, dann können ja neue Seelen durch neue Lebewesen entstehen und Rônins Problem, wo neue Seelen herkommen löst sich per Definition. Bisher jedoch, per Definition müssen die Seelen vor dem Leben schon da gewesen sein, da Gott sie erschaffen hat. Und wenn Gott das Wuinder vollbracht hat, den Big Bang hervorzubringen, bringen Seelen vielleicht ihre eigene Geburt hervor, da beide Ereignisse Explosionen sind.