Intelligenz ist ein Fluch

  • Ok ich habe den Edit-Button benutzt und das "sehr" gelöscht =) ^^

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Hallo, Pseudo1,


    interessant, eine verwandte Seele zu treffen!


    Und wenn du, Dank deiner überragenden Intelligenz, mir jetzt auch noch bestätigst, das du wegen deiner Art, wirklich besser informiert zu sein als andere, auch noch von deinem unmittelbaren Umfeld beleidigend tangiert und geschnitten wirst, glaube ich dir sofort.


    Ich kann deinen Ausführungen nur beipflichten. Anscheinend sind wir ein neuer Teil der menschlichen Spezies, da wir unseren Gehirnkasten von Kindesbeinen an schon entsprechend organisieren und Informationen aufsaugen, als seien wir Schwämme. Und dann noch zusätzlich in der Lage sind, scheinbar nichts miteinander zu tun habende Fakten (ich nenn das jetzt mal wirklich so) miteinander zu korrelieren und ein umfassendes Insgesamtbild damit zu erzeugen - das wir zwar begreifen, unsere Umgebung uns jedoch somit gleichzeitig als Gefahr für ihre Lebensrecht ansieht - mehr oder weniger!


    Mir ergeht es heute noch so und ich bin wahrlich nicht der Jüngste. Aber seit meinem 6. Lebensjahr geschieht mir so was andauernd und laufend. Menschen, die ich für Freunde hielt, fallen mir wegen der Art, immer Recht zu behalten, grundsätzlich in den Rücken, sobald sie Morgenluft wittern und sich sicher genug dazu fühlen.


    Man hat quasi keine andere Wahl, als sich ständig ausnutzen zu lassen, will man einen funktionierenden Freundeskreis haben. Wenn es jedoch um die Intelligenzfrage geht, muß man einen IQ-Test schmeißen, um noch anerkannt zu werden. Übrigens, die Ämter reagieren da genauso paranoid und geistig blind, wenn es darum geht, dir einen lebenswürdigen Job zu verschaffen - und die meisten Chefs lehnen dich ab, weil du denen zu schlau bist. Ich habe so dreimal jeweils nicht mal die Probewoche überlebt, weil ich als zu clever auffiel. [Und einmal, beim letzten Mal, habe ich den großen Programmierrechner geschreddert, indem ich ein Programm schrieb, das sich bis ins unendliche fortsetzte. Die Firma brauchte eine Woche, mein Programm im laufenden Rechner aufzuspüren und abzuschalten, weil sie sonst den Auftrag verloren hätten.]


    MfG


    Ps.: Meld dich bei mir, Pseudo1, wenn ich dich auf die FL setzen soll!

  • Ich habe Dich einfach mal in meine FL gesetzt und würde gerne in Deiner erscheinen.
    Auch wenn viele jetzt den Eindruck bekommen, wir würden uns von anderen hervorheben wollen....


    Zitat von "Aristoteles"

    unsere Umgebung uns jedoch somit gleichzeitig als Gefahr für ihre Lebensrecht ansieht - mehr oder weniger!


    Dem stimme ich zu.
    Wenn ich mich in der Schule melde und rangenommen werde, spüre ich die Blicke aller Mitschüler.
    Ich wurde von einigen s.g. "Kumpels" sogar dazu "gebeten" meine Artikulation zu ändern, da sie dann "dumm" erscheinen! :|
    Es scheint so, als würde mein Psychologielehrer genervt sein, wenn ich mich melde. Als der Jüngste in meiner Klasse, bin ich, neben einer 4 Jahre älteren, Klassenbester (wobei Intelligenz nicht durch die Schule etc. definiert wird). Ich definiere mich trotzdem nicht als Streber.


    Irgendwie tut es mir gut zu wissen, dass es Leute gibt, die Ähnliches erleben.
    Dass es sie gibt, weiss ich bereits (auch wenn ich in Real keinen kenne). Jedoch ist es etwas anderes, wenn sich diese zu diesem Thema äußern.


    MfG,
    Pseudo1

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Ohja... damals wollte man mich nach der Grundschule in eine Sonderschule stecken...
    Naja und momentan mache ich mein Abitur :roll:


    Das ganze lag daran, dass ich in der Grundschule immer "unaufmerksam" war, bzw. auf die anderen unaufmerksam gewirkt habe und mich lieber mit anderen Sachen beschäftigt habe, nachdem ich verstanden habe was mir beigebracht werden sollte...


    Momentan ist es nicht wirklich anders.
    Ich sitze im Unterricht und der gesamten Klasse wir eine Aufgabe gestellt, ich melde mich, da ich die Antwort kenne.
    Oft kommt dann der Satz "Ne warte nochmal, die anderen müssen auch erstmal nachdenken."...
    Ähnliches im Infromatik-Unterricht. :roll:
    Den Leuten wird ne Aufgabe gestellt, ich bin eig. immer der Erste, der damit fertig ist.
    Dann guckt sich der Lehrer meinen Lösungsweg an und sagt, dass es falsch wäre...
    Ok, das Problem an der Sache ist nur, das Programm macht genau das was es machen soll...
    Ca. 15. Min. später blickt er dann durch meinen Ansatz durch und muss zugeben, dass er so noch garnicht an das Problem rangegangen ist, die Lösung aber doch richtig ist.
    Ah ja... Ich glaube ich könnte noch nen ganzen Haufen Beispiele nennen, aber was mir auch immer wieder auffällt:
    Die gesamte Klasse bekommt einen Text, wir sollen ihn durchlesen, die wichtigen Sachen unterstreichen XD und uns Stichpunkte machen...
    Ich lese mir den Text einmal durch, vll. auch noch ein zweites mal, dann bin ich damit fertig.
    Ich habe den Inhalt verstanden und könnte ihn problemlos wiedergeben.
    Zu dem Zeitpunkt sie die anderen immernoch damit beschäftigt den Zusammenhang zwischen Abschnitt 1 und 2 zu suchen...
    Wenn mich dann ein Lehrer darauf anspricht, warum ich denn nicht arbeiten würde, kann ich ihm sogar den gesamten Inhalt zusammenfassen, trotzdem ist er davon überzeugt, dass ich noch ganrichts gemacht habe, weil die anderen sind ja auch noch nicht fertig...
    Jetzt aber das letzte Beispiel ^^:
    In Englisch sollte wir einen Vortrag über den Kolonialismus abhalten, wir bekamen dazu zwei Wochen zeit...
    Die zwei Wochen habe ich lieber für andere Sachen genutzt, den Vortrag habe ich "spontan" abgehalten, also ohne irgendwelche notizen oder sowas, mit der Zwei (übrigens die beste Note im Kurs... XD) die ich dafür bekommten habe war ich ganz zufrieden. ;)


    "#3 Gibt es eine Lösung bzw. wird eine Lösung überhaupt benötigt?"
    Solange man von der Gesellschaft grundsätzlich für dumm gehalten wird es wohl keine Lösung dafür geben...

  • Oh Pseudo, in einigen Punkten erkenne ich mich selbst wieder.
    Früher wurde ich z.B. in der Schule Professor genant. Allerdings möchte ich nicht unbedingt behaupten intelligenter zu sein als Andere. Ich denke nur etwas anders und folge nicht unbedingt dem allgemeinen Trend des "Dumm darstellen´s" (Ja in meiner Berufsschulklasse gibt es diesen Trend. Heißt nicht, das die Schüler auch dumm sind!). Es hat, wie alles Andere auch, Vor- und Nachteile und wird in Klassen z.B. nur nicht so gern aufgenommen, weil es eben "Cool" und "Trend" ist, sich einen Scheißdreck um die Schule zu kümmern.


    Bin jedoch froh, auch von Anderen zu hören, die ähnlich denken. ;)

  • Es ist zwar schwierig in dieser Diskussion mitzuwirken, da Intelligenz für jeden subjektiv anders ist als für die wiederum anders eingestellten Personen.
    Ich selbst behaupte nicht, dass ich überdurchschnittlich intelligent bin und garantiert nicht intelligenter als ihr ^^. Das wäre auch reine Blasphemie , denn wen ich das behaupten würde, wäre ich auf meiner Suche nach Weisheit nicht einen Schritt nähergekommen, denn Arroganz ist nicht meine Art.
    Ich möchte dir keineswegs Arroganz oder sonstige Art von Größenwahn unterstellen Pseudo.


    Nur ein Beispiel: Für den einen ist die Gabe alles logisch erfassen zu können ein Intellektuelles Wunder. Also damit meine ich wirklich alles. Für den anderen wiederum die Art sich Auszudrücken oder die Art wie er sich verhält. Das ist alles subjektiv. Ich glaube niemand könnte objektiv und nüchtern genau erklären was Intelligenz ausmacht. Klar gibt es Statistiken aber die sagen das nicht wirklich aus. Aus meiner Sicht.


    Ich erlebe es so, dass ich mich in meiner Fähigkeit alles zu analysieren degeneriere... Ich beobachte mich selber wie ich mit jedem Tag abstumpfe und es alles seinen Gang gehen lässt. Und ich verzweifle regelrecht daran denn früher habe ich jedes kleinste etail alles um mich herum akribisch genau analysiert. Und über ein jahr... verschwindet es einfach nach und nach.
    Für mich ist das der Fluch von dem du Sprichst, denn diese Welt ist zu grausam und unfair. Auf ihre destruktive Art Gedanken zu zerstören.
    Für mich ist Intelligenz eine ausführliche Meinung über alles und jeden. Und die Meinung teilt nicht jeder. Ansichtssache. Da ich dich nicht kenne kann ich auch nicht sagen ob du analytisch oder anders bist. Aber ich zähle mich zu denen die nicht der Alltäglichkeit verfallen sind. Zombies, die vor sich hin vegetieren. Die sich gedanken machen (können) . Über alles und jeden. Wie auch immer meine Meinung spiegelt ja auch nur meine Erfahrungen wieder die nicht belegbar sind.


    mfg Zephon.
    und ja ich fühle mich unverstanden. Aber tut das nicht jeder einmal? :)

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Interessanter Thread.
    Ja auch ich habe vieles von den Dingen erlebt die ihr schildert. Menschen die sich von einem abwenden weil sie nicht mit einem klarkommen.
    Das Gefühl nur von älteren akzeptiert zu werden, weil man mehr weiß oder einfach einen besseren Blick hinter die Kulissen hat, Zusammenhänge besser erkennt und anders damit umgeht.
    Ich weiß meine IQ und setz ihn jetzt mal hier rein, 138. Das heißt aber nicht das ich mir jetzt etwas darauf einbilde, manchmal wünschte ich mir ich sei normaler Durchschnitt.


    Ein Fluch?
    Manchmal ja. Aber andererseits mag ich auch nicht wirklich drauf verzichten. Wenn es auch schwer ist damit zu leben. Und ich bin auch nicht unfehlbar. Aber ich kann meine Fehler auch zugeben. Nur, es gibt immer Menschen, wie bereits von euch erwähnt, die das dann ausnutzen und einem unter die Nase reiben, ja, sich drauf stürzen.
    Andererseits sage ich, Menschen die mich so nehmen wie ich bin, die sind mir die liebsten Freunde. Es ist einsam an der Spitze (Gott, klingt das eingebildet *grins*) aber die paar Menschen die man da hat, sind die besten. Emotional gesehen.



    Silver

  • Ja das Gefühl Durchschnittlich Denken zu wollen kenne ich auch. Manchmal wünscht man sich einfach normal zu Denken damit die komplexen Gedanken den gesit nicht mehr durcheinanderbringen. Das Mögliche anzunehmen und alles zu kalkulieren bereitet einem manchmal schon Kopfzerbrechen. Aber wie soll man es in Schrift ausdrücken können? :? Ich weiß es nicht...
    Es gibt Momente in denen die Gedanken einfach zuviel werden. So habe ich es zumidnest erlebt und deshalb habe ich Angst davor mir eine Barriere aufzubauen die soetwas nicht mehr erlaubt. Denn wie auch gesagt wurde


    Zitat

    Aber andererseits mag ich auch nicht wirklich drauf verzichten


    Es wäre schrecklich für mich soetwas zu verlieren...

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Ja nur manchmal ist es auch eine Last. Ich habe immer dann Probleme wenn ich mitbekomme wie Menschen andere Menschen manipulieren. Wenn man dann darauf hinweist wird man immer abfällig, ja aggresiv behandelt, ja meistens sogar ausgeschlossen.


    Bis dann die Menschen irgendwann wach werden und wieder ankommen. Manchmal, so ehrlich bin ich, finde ich dann die Größe nicht, zu verzeihen.


    Die Gedanken kann ich am besten abschalten wenn ich lese. Leider kann ich auch das ziemlich gut, so das ich einen relativ hohen "Verschleiss" an Büchern habe.

  • Ich glaube ich habe mir schon eine Psychische Abschaltfunktion eingebaut nur habe ich Angst dass diese irgendwann die oberhand gewinnt. Ich glaube das nennt man einfach gehalten... Verlustangst :) . Bei mir ist es das zumindest und... ja sogar darüber mache ich mir Gedanken.
    Ich kann schon kaum mehr Einschlafen wegen der Gedanken, deshalb höre ich meistens davor Musik bei der ich etwas empfinde. Das beruhigt und hilft ;)

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Also Leute, ich denke ich sollte einen Klugscheisser-Klub eröffnen, da könnten wir dann alle rin hübben! :mrgreen:


    Nee lieber nicht.


    Es ist nicht so, dass ich garkeine Freunde habe. Wie definiert Ihr Euch denn "Freund"?


    Ich habe eine beste Freundin, mit der ich mich sehr gut verstehe. Wir haben viele gleiche Interessen und uns nach 2 Jahren immernoch etwas zu erzählen.
    Aber auch sie hat manche Eigenschaften an sich, die mich dazu bringen, ihr doch nicht alles zu erzählen. Auch wenn sie die erste Person außerhalb meiner Familie wäre, der ich von irgendwelchen weltbewegenden Sachen berichten würde.
    Ich meine es ernst, wenn ich sage, dass mich bisher noch KEINER richtig verstanden hat! Weder im Internet noch im Real Life.


    Ehrlich gesagt halte ich mich für intelligenter als 95% der Menschen meiner Umgebung in Real (hier sieht die Sache etwas anders aus). Ob es Arroganz ist, wenn man die Wahrheit sagt, lasse ich als rhetorische Frage im Raum stehen.
    Ich weiss zu 90%, dass man mich im Gegensatz zu tausenden Menschen nicht als Wahres erkennen wird, zumindest nicht ohne mich bis auf die Knochen mit höchster Konzentration und allen pädagogischen und psychologischen Techniken analysiert hat.
    Das hat bisher meine eigene Familie nicht einmal geschafft und sie kennen mich schon seit meiner Geburt. Viele Menschen sind jedoch leicht zu durchschauen, weil sie minütlich verräterische Sachen machen, welches für sie zum Alltag gehören, welche ich auch oft und gerne deute.


    DAAAAAAAAAAAAAAAAAAMN!!!!!
    Ok ich gebe zu, dass das etwas arrogant klingt, aber ist doch wayne... Kann damit leben :)


    Ganz ehrlich, ich manipuliere oft und bewusst Leute. Even in this place here.... ;) Aber den Leuten macht es nichts aus, schließlich werden sie von sonst jeden *** manipuliert. Hauptmanipuliermedium: Flimmerkiste!
    (ich denke, es ist klar, dass ich das Manipulierwissen nicht für Schlechtes anwende, was irgendjemanden schaden würde)


    Zitat von "Zephon"

    Ja das Gefühl Durchschnittlich Denken zu wollen kenne ich auch. Manchmal wünscht man sich einfach normal zu Denken damit die komplexen Gedanken den gesit nicht mehr durcheinanderbringen. Das Mögliche anzunehmen und alles zu kalkulieren bereitet einem manchmal schon Kopfzerbrechen.


    Ich hatte das Gefühl durchschnittlich zu denken nie, eher wollte ich nur Toleranz und Akzeptanz von anderen. Stattdessen bekommt man auf dieser Welt nur egoistische und kleinkarriert denkende Leute um sich.
    Es macht mir verdammt viel Spaß über Sachen anders zu denken, wie die meisten, denn das ist so etwas wie eine Bestätigung für mich, dass ich nicht zu den Zombies gehöre. (Wenn Leute die gleiche Meinung wie ich haben, dann finde ich das trotzdem nicht schlecht und versuche auch gewiss nicht, meine Meinung zwischen denen hervorzuheben bzw. zu differenzieren)


    @ dox


    Weshalb überspringst Du dann nicht einfach die Klasse, wenn Du besser als alle Mitschüler dort bist?


    Pseudo1....

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Zitat

    #1 Rede ich momentan vielleicht nur Schwachsinn und bin eventuell bescheuert?

    Nein, nachdem ich deinen Text gelesen habe, konnte ich eigentlich (fast) jeden Punkt auf deiner Liste auch auf mich beziehen.


    Zitat

    #2 Habt Ihr ähnliche Erlebnisse?

    Allerdings. Ich komme mit "normalen" Gleichaltrigen kaum klar, da ich mit denen nichts anfangen kann. Für mich muss ein Mensch interessant sein und interessant sind diese Personen irgendwie nicht. Zudem sind unsere Interessen völlig verschieden - als ich mal versuchte, mit denen über Paranormales zu reden, wurde ich angeschaut, als ob ich von einem anderen Planeten komme. Die anderen (nicht abwertend gemeint) interessieren sich für Fußball oder zu einem nicht gerade geringen Teil fürs Saufen und damit kann ich nichts anfangen.
    Ich würde mich gern mit anderen Leuten austauschen können, aber das ist fast nur im Internet möglich. Allerdings gibt es auch im realen Leben Menschen, mit denen ich mich darüber austauschen kann, aber das sind eigentlich ausschließlich Erwachsene! Und das sind auch nicht irgendwelche Erwachsene, sondern "interessante" Erwachsene. Ich möchte nämlich von anderen Menschen lernen und deren Informationen aufsagen, ähnlich wie beim euch erwähnten Schwamm.


    Was ich mich gerade frage: Gab es schon immer Menschen, die sich so fühlten oder ist das erst seit kurzer Zeit so?


    Zitat

    #3 Gibt es eine Lösung bzw. wird eine Lösung überhaupt benötigt?

    Na ja, die Lösung wäre, dass du dich der "Intelligenz" deiner Umgebung anpasst, aber ob man das will, ist eine andere Sache. Niemand kann sich sein Leben lang verstellen - man will sich ja auch mal normal verhalten können, ohne schief angeguckt zu werden.

  • Pseude1 hi ^^
    und allen anderen ebenfalls moin,


    Ich möchte dich wiessen lassen und bin erstaunt das es noch einen gibt wo denkt wie ich... und die selben gefühle bei anderen menschen hatt .. ^^


    Mfg
    Sephi

  • Forget to say....


    Falls dieser Thread ausarten sollte, dann werde ich nicht dafür haften o_Ô


    Ein anderes Forum geht momentan wegen mir und diesem Thread unter, weil dort plötzlich jeder ankommt und sagt, dass es ihm auch so ergeht.
    Ich habe eine Welle erschaffen, welches ein Userkrieg auslösen wird! :)


    Mit dreckigem Lachen,
    Pseudo1 :twisted:


    ps. Ich bin offen für jede PN und mag Euch alle unheimlich gerne! (das letzte Kommentar ist weder wahr noch ist das Gegenteil gemeint. Ich wollte es einfach nur mal schreiben) Das mit der PN meine ich jedoch ernst.

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Zitat

    Falls dieser Thread ausarten sollte, dann werde ich nicht dafür haften o_Ô


    Dann wird er verschwinden ;)

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • gefährlich ist , dieses denken ... dieses egozentrische individuelle , und mitunter leicht bis extrem größenwahnsinnige Denken (und meist männlich dominierte ), führt dann im extrem zu Selektion und Verfolgung der als weniger Wert eingestuften Menschen , wenn man an die Macht zur Durchführung gelangt , oder sich diese einfach nimmt (und sei es in der eigenen Familie)...die Sucht , sich selbst als Maß aller Dinge zu sehen , und andere als minderwertig ...dabei sind es oft diese Egozentriker ,die ausser ihrem Größenwahn sonst nichts zu bieten haben ...Alexander der Große, Hitler, Mao und Stalin etc hielten sich genauso für überintelligent , wie die meisten Serienmörder., Sektenführer , und sonstiges asoziales Kriminelles gesocks ....fast gottgleich

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...