Intelligenz ist ein Fluch

  • Guten Abend.


    @ nasserHut


    Wieder mal getrolle? Sollte es nicht langsam mal gut sein? Ich dachte, ich hätte mich letztes mal deutlich genug ausgedrückt..


    Hier werden weder User diffamiert, noch herumgetrollt. Ich sagte doch, ich habe die grössere Geduld :)
    Ausserdem sind Multiaccounts hier nicht gestattet. Ich hoffe, diesmal war es deutlich genug. Jeder weitere Versuch wird Konsequenzen nach sich ziehen.



    Viele Grüsse,
    Grey..


    PS: Beschwerden bitte diesmal direkt an die richtige Adresse, ansonsten werden sie nicht beantwortet.

  • Mit anderen Worten, die Dummen vermehren sich und die Intelligenten sterben aus, was dann am Ende zur absoluten Verdummung der Gesellschaft führt, so wie im Film Idiocracy.


    Jetzt mal ehrlich vielleicht sollte man in dem, wie in den meisten Fällen einfach nicht das extremst mögliche sehen. In den meisten Fällen kommt es zu einem Mittelwert. Mit anderen Worten, die Intelligentesten sterben aus, wie auch die Dümmsten aussterben. Mit anderen Worten, die Menschheit kommt langsam aber nur langsam zum Fortschritt. Der perfekte Mensch ist genauswenig hochintelligend, als dass er absolut blöd ist. Der perfekte Mensch ist wahrscheinlich einfach mit allem ein bisschen über dem Durchschnitt. Dieser langsame fortschritt könnte dazu führen, das in Zukunft die Menschen tatsächlich intelligenter sind als wir heute.

  • Hat Einstein nicht mal gesagt, die Dummheit des Menschen sei grenzenlos?
    Drehen wir die Sache doch mal um.
    Dumm ist der, der Dummes tut. Aber warum handeln Menschen "dumm"?
    Die Gründe können verschieden sein, aber Intelligenz muss da nicht helfen, bzw. wirds
    nicht viel ändern. Vergleichen wir im Extrem einen Menschenrechtler und einen
    Serienmörder, werden sie jeweils die Aktionen des anderen für "dumm" halten, denn
    sie verfolgen verschiedene Ziele. U know?


    Edit: folgenden Text hatte ich abgeschickt, kurz nachdem der Thread geschlossen wurde.
    naja gibt ja noch nen Zusammenhang.


    Wenn man in einer Gesellschaft lebt, bzw. die Gesellschaft, die der Menschheit diktiert wird, gibts da
    leider so diese Zwänge. Man muss ja nicht der Masse hinterher rennen, aber wenn z.B. en
    Bulle in nen Mafiaclan reinplatzt und sagt:"Ihr unterbemittelten Spacken seid alle verhaftet!"
    Was passiert dann wohl?


    Und dann gibts da allgem. noch ziemlich viele Wege die man gehen kann.
    Wenn man aus geometrischer Sicht immer gerade aus rennt, weiß man nie, was
    sich so hinter einem abspielt, und der Weg zurück wird immer weiter. Wenn man im
    2-dim. alles sehen will, wie wärs mit der "schiefen Bahn" lol Spirale, aber rennt man
    links oder rechts lang? Einer muss dran glauben.
    => Intelligenz schützt vor Engstirnigkeit nicht.
    Das gesellschaftliche System versucht jeden in eine gewisse Richtung zu drängen, denn
    wenn sie jeweils nur eine Seite der Münze kennen, lassen sie sich leichter benutzen.
    Und alles andere, was zumindest ein gewisses Maß an Selbstbestimmung zu erreichen sucht, ist
    nicht gerne gesehen, hat schlechte Karten. Die Steine auf dem Weg werden größer und irgendwann
    ist der Tank leer. Paar mehr Standbeine sind da schon hilfreich, dann kann man sich ma hier ma da
    erholen. Aber dann wären da noch die Herren mit den Geflügelscheren.
    ps: wirke ich überheblich? ich hatte eine bewegte kindheit.. *lol*

  • @ alle


    Tja, leider muss ich sehen, das einige mal wieder nicht in der Lage sind unemotional über dieses Thema zu reden. Ich wiederhole nocheinmal, es geht nicht im geringsten darum, sich über andere Menschen zu stellen, sondern alleine darum, das es für den Betroffenen sehr schwer ist, mit normalen Menschen umzugehen ohne diese zu Verstören, zu Beleidigen oder sonstiges.
    Ich verstehe nicht, das einige immer meinen, das hätte auch was mit einer Abwertung der normalen Menschen zu tun. So, ich maße mir nicht nur an, wesentlich intelligenter zu sein als viele meiner Mitmenschen. Ich weiß es auch aus klinischen Tests und durch das Feedback meiner Bekannten. Ja und? Deswegen bin ich nicht besser oder schlechter als andere.
    Aber mein Leben ist manchmal schwerer. Weil viele Dinge nicht für Menschen meiner Ebene ausgelegt sind. Ich kann euch viele Beispiele liefern, jeder dem es ähnlich geht kann sich vorstellen, was Schule für ein Horror sein kann, wenn Dinge wieder und wieder erklärt werden und man sie schon nach der Hälfte der ersten Erklärung verstanden hatte.
    Hatte damals das Glück einen Lehrer zu treffen der mir einen anderen Weg ermöglichte. Soll heißen, das ich ab dem 11. Schuljahr nur noch Montags, Mittwochs und Freitags zur Schule bin und die anderen Tage gearbeitet habe. Ermöglichte mir einen frühen Start ins Leben und sorgte dafür, das ich ausgelastet war. Habe mein Abitur trotzdem damals ohne Probleme geschafft.
    Ich glaube nicht, das das viele von sich behaupten können, solch einen Weg gehen zu können. Und das meine ich mit Intelligenz, logische Zusammenhänge schneller und besser zu erkennen als der Durchschnitt der Bevölkerung.
    Das hat nichts mit abgehoben sein zu tun, oder mit Einbildung, ich hab weiß Gott genug Fehler und bin auch nicht perfekt. Aber vieles gelingt mir halt schneller und besser als anderen.
    Zu der Bemerkung es sei ja kein Zeichen von Intelligenz, wenn man dann gelangweilt sei. Was will man denn in der Situation dann tun? Manchmal kann man nicht weg, oder was anderes machen, dann muss man sich einfach in Geduld üben.

  • Also ich finde, den Großteil der Eigenschaft, die die meisten Intelligenz nennen, ist vor allem Erziehungs-, Sozial- und Umfeldbelastet. Sprich, man kann Intelligenz lernen. Menschen in sozial "schwachen" Umfelden (z.B. allg. Ghettos genannte Wohnviertel) mit "schlechter" Erziehung, Sozial unangepasst haben dann weniger Möglichkeiten sich Intelligenz anzueignen als Menschen aus einem, Materiel und Kapital, reichem Umfeld. Als ich mich zum Polizisten beworben habe war auch ein Intelligenztest im Vorentscheid. Da ich das vorher wusste habe ich geübt - und ihn mit bravour bestanden. Deshalb denke ich das es vor allem eine Eigenschaft ist, die man erlernen kann.
    Deshalb sollte man froh sein, wenn man anderen in Sachen Problemerkennung, Schlüsseziehen (und was es da sonst noch für Teilaspekte gibt) ein bisschen über ist, da man vieleicht ein bisschen bessere Startbedingungen hatte. Kann man das seinem Gegenüber übel nehmen? Ich denke doch eher nicht.


    MfG Mr.T

  • Hallo, Mr. T.,

    Zitat

    Also ich finde, den Großteil der Eigenschaft, die die meisten Intelligenz nennen, ist vor allem Erziehungs-, Sozial- und Umfeldbelastet. Sprich, man kann Intelligenz lernen. Menschen in sozial "schwachen" Umfelden (z.B. allg. Ghettos genannte Wohnviertel) mit "schlechter" Erziehung, Sozial unangepasst haben dann weniger Möglichkeiten sich Intelligenz anzueignen [...]


    Ich stamme aus meinem Heimatdorf aus einem sogenannten Ghettoviertel, in die in den frühen 70'er Jahren damals die Sozialhilfeempfänger und sonstiger Abschaum abgeschoben wurde. Dennoch erreichte meine Schwester ihr Abitur (obwohl ihr IQ 20 Punkte unter meinem liegt) und ich ging gleichfalls meinen Weg.


    Jetzt wieder alles auf das soziale Umfeld zu schieben, ist genau die Ausrede, die wir hier im Thread nicht gebraucht haben. Wenn immer nur das soziale Umfeld an allem Schuld ist, wie willst du dann bitte schön Pädophile, Pederasten, Vergewaltiger, Straßenräuber und so erklären? Nur weil sie aus dem falschen 'sozialen' Milieu kommen? :P


    Ich sag dir was: Nach meiner Erfahrung sitzen mehr Pederasten und Pädophile und auch Vergewaltiger in Familien, die sich niemals um ihr soziales Umfeld kümmern mußten, weil sie genügend Geld hatten, um eine Anklage immer wieder abzuwehren. Solche Leute kriegst du nicht einmal, wenn du den Nachweis erbringst, das sie mit 20 ihre Putzfrau vergewaltigt haben!


    Deshalb kann man eines bei Intelligenz sagen (und deshalb beschrieb ich auch in meinem Posting vorne dran das Carl Sagan-Buch): Sie ist angeboren und nicht anerzogen. Wäre sie anerzogen, hätten wir keinerlei Kriminalität auf diesem Planeten, da Kriminalität (und mag sie noch so genial geartet sein) immer ein Ausdruck von nicht vorhandener Intelligenz ist. Ein intelligenter Mensch hat es nicht nötig, Kapitalverbrechen zu begehen. Dieser kommt auch so und auch ohne Arbeit über die Runden! Und dies, ohne Obdachlos zu sein!!


    Die Sozialisierung ist ein entscheidender Faktor - aber sie ist nicht die Grundlage für Intelligenz oder dem Umgang damit! Deshalb ist sie für die Intelligenz auch nicht ausschlaggebend. Das sind nur die Gene. Manche haben eben ein wenig bessere Gene als andere - aber dazu gehört nicht, das man das Abitur geschafft hat. Die Mehrzahl der wirklich Intelligenten macht nämlich merkwürdigerweise kein Abitur. Also scheidet hierbei die Sozialisierung aus.


    MfG


    Ps.: Arbeitest du vielleicht als Sozialpsychologe oder so was in der Art?

  • Aristoteles
    Da wollte ich hinaus: Die Grundlagen für Intelligenz. Jemand der noch nie in Kontakt gekommen ist mit Biochemie, mit Astrophysik oder Mathematik kann es auch nicht erlernen. Klar sind auch die Gene entscheidend. Aber wenn jemand sein ganzes Leben lang nur zum "sozial schwächeren" Umfeld gehört kann er seine noch so guten Gene nicht ausspielen. Was denkst du, warum viele "reiche Kinder" ihren Uniabschluss machen und die wenigsten "Armen"? Weil denen eingetrichtert wurde, das sie das machen müssen.
    Bei reichen Leuten gehört Intelligenz zum guten Ton und deshalb würdest du bei denen auch keinerlei Probleme haben, wenn du dort viel intelligenz vorweist, da die das von dir erwarten, wenn du "einer von ihnen" sein willst.
    Anders sieht es in "Problemmilieus" aus. Dort erwartet man keine Intelligenz sondern Durchsetzungsfähigkeit. Deshalb kann man beinahe sagen, intelligente Menschen sind dort verpöhnt, weil Intelligenz dort nicht Durchsetzungsfähig ist. Ein kräftiger Schlägertyp pfeift auf eine gepflegte Diskussion und klärt das mit der Faust.
    Glücklicherweise ist die Welt ja mittlerweile soweit vernetzt, das sich auch Menschen aus sozial schwächerer Stellung ein umfangreiches Wissen aneignen können und sich somit bilden können, ihre Intelligenz im gleichen Zuge wächst.
    Ob nun Intelligenz überlebensfähig ist möchte ich jedoch bezweifeln, da sie eine gewisse Eigennützigkeit vorraussetzt. Aber darum geht es hier nicht, eher darum, wie man mit der eigenen Intelligenz umgeht.
    Mein Vorschlag ist ganz einfach: Jeden Menschen akzeptieren wie er ist und sich Gleichgesinnte suchen (hie möchte ich mal auf meine Sig hinweisen. Passt ja irgendwie).


    [quote]Ps.: Arbeitest du vielleicht als Sozialpsychologe oder so was in der Art?[quote]
    Nein


    MfG Mr.T

  • Zitat


    Jetzt wieder alles auf das soziale Umfeld zu schieben, ist genau die Ausrede, die wir hier im Thread nicht gebraucht haben. Wenn immer nur das soziale Umfeld an allem Schuld ist, wie willst du dann bitte schön Pädophile, Pederasten, Vergewaltiger, Straßenräuber und so erklären? Nur weil sie aus dem falschen 'sozialen' Milieu kommen?


    macht er doch gar nicht, du redest schon wieder voll am thema vorbei und gehst nicht auf die vorredner ein...


    Zitat


    Deshalb kann man eines bei Intelligenz sagen (und deshalb beschrieb ich auch in meinem Posting vorne dran das Carl Sagan-Buch): Sie ist angeboren und nicht anerzogen. Wäre sie anerzogen, hätten wir keinerlei Kriminalität auf diesem Planeten, da Kriminalität immer ein Ausdruck von nicht vorhandener Intelligenz ist. Ein intelligenter Mensch hat es nicht nötig, Kapitalverbrechen zu begehen. Dieser kommt auch so und auch ohne Arbeit über die Runden! Und dies, ohne Obdachlos zu sein!!


    Die Sozialisierung ist ein entscheidender Faktor - aber sie ist nicht die Grundlage für Intelligenz oder dem Umgang damit! Deshalb ist sie für die Intelligenz auch nicht ausschlaggebend. Das sind nur die Gene. Manche haben eben ein wenig bessere Gene als andere - aber dazu gehört nicht, das man das Abitur geschafft hat. Die Mehrzahl der wirklich Intelligenten macht nämlich merkwürdigerweise kein Abitur. Also scheidet hierbei die Sozialisierung aus.


    Ein Teil ist wohl angebohren, aber wenn sie in der frühen kindheit nicht gefördert wird, so verkümmert sie schnell, und man wird zu einem menschen der sein potential vernachlässigt und es nachher gar nicht mehr ausschöpfen kann, weil er es auch nicht will.


    Ich glaube nicht das Intelligenz in irgendeiner beziehung zu kriminalität steht. einzig vielleicht in der art der verbrechen. Weniger intelligente leute verprügeln eher leute, aber bankräuber z.b. schätze ich als überdurchschnittlich intelligent ein, auch wenn sie diese nicht zum richtigen zweck eingesetzt haben.


    Die Mehrzahl der intelligenten macht kein Abitur? Ich kenne so gut wie keinen Menschen den ich als intelligent einschätze der kein abitur hat... und das liegt nicht daran das ich vorurteile habe, sondern meine damit nur leute die man besser kennt.


    Andernsrum gibt es wiederum viele leute die abitur machen die ich troztdem als nicht besonders intelligent einschätze.


    ...


    mr. t war wieder schneller....

  • Also Aristoteles, tut mir Leid aber da kann ich dir nicht zustimmen.


    Wenn ich deinen Ausführungen glaube, dann sagst du also, wer wirklich intelligent ist, macht kein Abitur? Muss ich nicht verstehen, oder? Was hat Intelligenz mit dem Schulabschluss zu tun? Es gab auch intelligentere Menschen, als es noch garkein Schulsystem gab.


    Und tut mir Leid, ich habe mal an einer Schule gearbeitet, und aus meinem Erfahrungsfeld, das mit Sicherheit weit über das deinige geht, kann ich diese Aussage nicht bestätigen. Diejenigen, die nach der 9. Klasse die Schule verlassen haben, tut mir Leid, das waren Dumpfbacken und Neandertaler.
    Ja, ein Großteil dieser Schüler kam aus einem sozialen Umfeld, in dem den Eltern das Fortkommen ihrer Kinder schlicht egal war, oder sie waren so sehr damit beschäftigt den Lebensunterhalt zu sichern, das für die Kinder keine Zeit mehr blieb.
    Bei diesen Kindern kann man auch nicht davon sprechen, das sie durch die Sozialisation so schlecht geworden sind, es war einfach so, das alleine schon die Anlagen nicht so toll waren. Auch da gab es Ausnahmen, zweifelsohne. Aber die waren eher in der Unterzahl.


    Tja, und je intelligenter ein Kind am Anfang eingeschätzt worden ist, desto weiter ging seine Schullaufbahn. Man hat sich ja am Anfang des 5. Schuljahrs seine Schüler so angesehen und überlegt, wie weit die es schaffen. Und bei einigen war das überhaupt kein Thema, da wußte man das von Anfang an, halt zum Guten, oder zum Schlechten.


    Also Ari wirklich, den Zusammenhang zwischen nicht erreichtem Schulabschluss und hoher Intelligenz, den kannst du nicht halten. Wenn es sein muss, dann kann ich dich gerne mit Fallstudien zubomben zu dem Thema, aus dem man die Eindeutigkeit meiner Aussagen sehr gut ersehen kann.


    Was stimmt ist, das auch bei besten Anlagen eine entsprechende Förderung stattfinden muss. Aber hier zeigt sich dann auch, ob sich die Person ihrer Anlagen bewußt ist oder nicht. Denn die Kids, die von Zuhause nicht gefördert wurden, die sogenannten 3 Bücher haushalte (Telefonbuch, Gelbe Seiten, Postleitzahlenbuch) die haben sich ihren Input dann teilweise woanders besorgt. Büchereien stellen für so jemanden eine wahre Fundgrube dar.


    Und noch was, ich rede hier nicht über Menschen die ein bisschen intelligenter sind, als der Durchschnitt, sondern über die wenigen Prozent, die weit über dem Durchschnitt liegen. Also alles was im IQ jenseits der 135 liegt. Sind nur 1 - 2 % der Menschen in Deutschland. Und von deren Problemen rede ich hier. Zum Vergleich, der Mensa Verein fordert meines Wissens nach nur einen IQ von über 120.
    Also, ich spreche hier über die Spitze der Pyramide, wobei sich das schon wieder so wertend anhört, sagen wir über den kleinsten Teil der Betroffenen. So kann man auch mit Worten malen, die Spitze hört sich elitär an, der kleinste Teil der Betroffenen wie eine verfolgte Minderheit. Beides ist Quatsch, aber leider wird gerade bei dem Thema immer sehr schnell gewertet.

  • Meiner Meinung nach sagt ein Schulabschluss oder einige gute Noten nichts über den Charakter oder die intelligenz eines Menschen aus. Es geht nur darum wer was am besten behalten und auffassen kann und in Klausuren sowie Prüfungen alles verwerten kann. Es gibt auch die anderen Menschen die (so wie ich) das was sie gelernt haben nie gut in Arbeiten oder Klausuren verwerten konnten. Ich wusste alles am vorigen Tag und habe mich abgeschuftet. Doch im Moment der Klausur... Blackout... Und das sehr oft. Das ist dann aber denke ich psychisch veranlagt und gehört nicht zum Thema.


    Aber auch Kriminelle weisen eine gewisse elegante Intelligenz auf (nicht sehr oft aber vorhanden). Der Massenmörder von nebenan könnte auch der Nobelpreisträger von Morgen sein... (wollte ich jetzt nicht dramatisieren). Aber so kann es auch sein und zu verallgemeinern , dass Diebe dümmer sind als der Rest ist schon wieder etwas übertrieben. Das heißt nicht, dass ich Kriminalität schätze. Ich verurteile diese Menschen.


    Aber abschließend.... Das Lernverhalten zu einer Klausur, Prüfung ecetera ist nicht gleich Beweis für einen Intelligenten Menschen. Das soziale Umfeld spielt bei der Schulform auch eine Rolle.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Hi Silvercloud


    Du hast es mal wieder sehr treffend formuliert ! :P ...klar benötigt es Anlagen , ohne der genetsichen anlage und den entwickelten stimmbändern kann keiner eine Sprache erlernen , ohne Arme und Beine kann keiner Schwimmen erlernen etc ...die Biologie erzeugt den Nährboden mit den Begabungen (die je nach Kultur dann negativ oder positiv bewertet werden !) und diese könnend ann ind er Sozilisation gefördert oder unterdrückt werden ...



    Hi Aristoteles :) ich gehe davon aus , dass du es anders meintest ;)

    Zitat

    Da wollte ich hinaus: Die Grundlagen für Intelligenz. Jemand der noch nie in Kontakt gekommen ist mit Biochemie, mit Astrophysik oder Mathematik kann es auch nicht erlernen.

    ...ansonsten könnten heute Navajos keine Astrophsik studieren ,weil ihr Volk in den letzten Jahrhunderten keine Astronomie kannte ?! Zwillingsstudien haben allerdings ergeben , dass Begabungen vererbt werden KÖNNEN!(die Natur experimenteirt eben halt auch gerne mal mit neuem ;))...es gibt da zb ein Zwillingspärchen aus einer Musikerfamillie ,w elche nachd em Tod der Eltern im frühsten Kindesalter von unterschiedlichen Pflegefamilien adoptiert wurden ...eines kam in eine ebenfalls musikalische Familie und wurde später Pianistin , ihr Bruder kam in eine normale , aber absolut unmusikalische Familie und wurde später Hobbymusiker...


    dazu auch
    www.hr-online.de/website/special ... nt_6801704




    Intelligenz , Sozialisation und Kriminalität haben nur kausal miteinander zu tun , da stimme ich dir vorbehaltlso zu , auch mit deinen Beispielen, denn auch mit weniger Intelligenz aber mit viel Oppotunismus (siehe unsere Gesellschaft) und Clevcerness kann man nach oben kommen (oder einen guten schulabschluss machen ...zb mit einem Ghostwriter für die Arbeiten), zur Kriminalität ...der in einer besseren sozialisation groß gewordene und etwas intelligentere antisoziale Täter , besucht vieleicht später eine militärakademie und begeht seine Taten , dann fürs Vaterland in anderen Ländern , oder wird Firmenchef und lässt mal für den Profit ein paar Menschenleben opfern (siehe Phophal,Seweso) oder begeht seine Taten geschützt durch seine Justiz oder durch seinen politischen Einfluss als Mafiaboss , ...einer der schlimmsten russischen Serienmörder , der über 50 Frauen und Kinder tötete , ihen die augenausstach , bevor er sie vergewaltigte und ihnen genitalien und Brüste abschnitt und dies wohl verspeiste) war Hochschulprofessor , hatte 3 kinder und war 20 jahre "glücklich" verheiratet ...eben einer ,dem man sowas nie zutrauen würde ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • @ Zephon
    Nein, natürlich sagt ein Schluabschluss nichts über die eigentliche Intelligenz eines Menschen aus, aber einem intelligenten wird ein guter Schulabschluss immer leichter fallen. Wenn ich mich an meine eigene Schulzeit zurück erinnere, da gab es eine Schülerin, nun die verstand nie was wir gerade machten, nehmen wir Mathematik als Beispiel. Die lernte einfach alles auswendig und gab das dann einfach nur wieder.
    Andere wiederum brauchen eigentlich nicht zu lernen, da sie den Ablauf und die kausalen Zusammenhänge erkannten und dann reproduzieren konnten.


    @alle
    Es ist ja auch die Frage wie man Intelligenz definiert. Für mich bedeutet Intelligenz die Fähigkeit Zusammenhänge und Abläufe, egal welcher Art und Weise, schnell zu Erfassen, zu Verarbeiten und daraus dann Rückschlüsse zu ziehen.
    Weiterhin verbinde ich mit Intelligenz die Fähigkeit aus diesen Rückschlüssen neue Möglichkeiten zu Erarbeiten um dann den Weg des geringsten Aufwands einzuschlagen.
    Nehmen wir das Beispiel das ein vermeintlich intelligenter Mensch die Schule früher verlässt, um dann arbeiten zu gehen. Durch seine Fähigkeiten ist er in der Lage mangelndes Wissen und fehlende Verfahrensweisen auszugleichen. Trotzdem kein sehr intelligenter Weg, da er ja stets mehr Arbeit und Aufwand investieren muss, als denn jemand, der sich länger in der Schule abgemüht hat, und dafür andere Herangehensweisen beherrscht.
    Abgesehen davon besteht auch ein Zusammenhang zwischen erreichtem Schulabschluss und späterem Gehalt. Ja, ich weiß es ist nicht immer so, aber in den meisten Fällen. Das heißt, das ich für weniger täglichen Aufwand mehr an Gegenleistung bekomme.


    Ich habe immer versucht meinen Schülern klar zu machen, das es Menschen gibt, die mehr mit dem Kopf arbeiten, und Menschen die mehr mit den Händen arbeiten. Beide sind aufeinander angewiesen, ein Maurer ist in Diplomatie vielleicht nicht ganz so gut, der Diplomat kann kein Haus bauen. Aber das ist ja das Grundprinzip unserer Gesellschaft, ein jeder nach seinen Fähigkeiten. Und dieses System finde ich gut.


    Und zur Verbindung Kriminalität und Intelligenz. Nun, jedem steht es frei, seine Fähigkeiten zum Guten oder zum Bösen einzusetzen. Welche Wahl er trifft, steht jedem frei. Ja, es gibt Kriminelle, die als hoch und höchstintelligent gelten. Aber, das sind auch die gefährlichsten.

  • Hi, Silvercloud,


    Zitat

    Zum Vergleich, der Mensa Verein fordert meines Wissens nach nur einen IQ von über 120.


    Inzwischen, seit gut 10 Jahren schon, fordern sie 135 als Minimum IQ!
    Hatte mich beworben, deshalb weiß ichs so genau! :D


    Aber mit meinen nachgewiesenen 157 Punkten war ich denen nicht clever genug, sie redeten sich damit raus, das sie einen Durchschnitt von 170 im Moment hätten und das man diesen Wert bitte erreichen solle!


    MfG

  • Nun Ari, muss dich enttäuschen, aber die Messbarkeitsgrenze liegt beim IQ bei 145. Solltest du als mehr haben, was auch immer deine Punkte sein sollen, so würde mich das sehr wundern. Kein anerkannter Test liefert ein höheres Ergebnis als 145.


    Soviel dazu, nur so als Anmerkung.



    Also laut Mensa selber, muss man einen Intelligenzquotienten erreichen, der über 98% der Bevölkerung liegt.
    http://www.mensa.de/fileadmin/…/documents/MD_Satzung.pdf

  • Tja das ist merkwürdig. Also ich habe noch mal nachgesehen, die Wechlertabelle endet bei 127 und gibt danach nur noch höher an.
    Zweitens ist es so, das Intelligenzquotienten die höher als dieser Wert liegen nicht mehr mit Standardtest abgefragt werden können, sondern mit speziell angepassten.


    In welchem Lebensalter hast du den denn abgelegt und wurde da nur der durchschnittlich erreichte Punktwert angegeben, oder der tatsächliche Quotient?
    Wie lange dauerte dein Test denn?

  • Testlänge: 4 h


    Mehr als 30 Seiten Umfang.


    Gemacht habe ich den letzten mit 25, liegt also schon ein Weilchen zurück - im gleichen Jahr habe ich mich bei Mensa beworben, weil mein Ergebnis weit höher lag als es sollte. Sogar der danach angesetzte psychologische Test zeigte, das eindeutig eine höhere Intelligenz vorhanden ist! (Leider, deshalb bekam ich von da an von der BA keinen Job mehr vermittelt. Und ich glaube nicht, das die irgendwelchen Quatsch in die Akte schreiben, um Leute loszuwerden! :D )


    MfG

  • Wow, da bin ich aber wirklich beeindruckt. Mit einem IQ von 157 spieltst du ja in der ganz ganz hohen Liga mit - nur ganz knapp hinter Albert Einstein, Isaac Newton, Auguste Comte oder Alexander v. Humboldt - und noch vor Leonardo da Vinci oder Rene Descartes - falls man dieser Auflistung Glauben schenkt:


    http://www.die-besten-nennen.d…texte/text3.htm#Liste%201


    Wir haben es also bei aristoteles mit einem absoluten Ausnahmegenie zu tun - und einem völlig bescheidenen auch noch dazu.

  • Nunja, der Thread soll nicht dazu verkommen sich wieder gegenseitig seiner eigenen Intelligenz zu rühmen oder sie dem anderen abzusprechen.


    Intelligenztest die Bestand haben, auch als Gutachten, werden über Tage durchgeführt, meiner seinerzeit über 7 Tage. Aufgeteilt über 2 Wochen. Jeweils an jedem Tag 5 Stunden der unterschiedlichsten Aufgaben. Durchgeführt an der Uni Klinik Essen von dem dortigen Professor. Er arbeitet auch als Gerichtsgutachter.


    Ich muss mein Ergebnis aber nicht nochmal hier herausposaunen, ich weiß nur das alleine die Auswertung des selbigen über 100 Seiten hat.


    Ok, aber eigentlich geht es nicht darum, was der einzelne hat, sondern ob eine höhere Intelligenz tatsächlich eine Last, oder eher ein Segen ist?


    Meine Meinung ist, das es von jedem etwas ist, ich möchte meinen Kopf nicht missen, aber ich wünsche mir auch mal zu sein wie alle anderen auch.

  • Aristoteles und toastbrot:
    Habe das kurz mitverfolgt. Und ich muss toastbrot beipflichten und sagen "Respekt, Alter!". Du liebe Güte....Was machst Du denn so beruflich? Ich meine, wenn man auf einer Stufe mit solchen Genies steht, dann wäre es doch eine unglaubliche Verschwendung Deiner Fähigkeiten, wenn Du so vor Dich herdümpelst. Also: Ich persönlich erwarte in den nächsten Jahren eine wissenschaftliche/literarische/mathematische/oder-was-weiß-ich Revolution! Bin sehr gespannt.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.