Intelligenz ist ein Fluch

  • da fällt mir ne andere metapher ein.


    Zitat

    ich stimme da vollkommen mit dir überein, etwas anderes habe ich ja auch nicht gesagt. ich versuche mal, meinen standpunkt mit einer metapher zu verdeutlichen: die physik ist nach meiner meinung eine dunkle turnhalle, in der wir mit einer taschenlampe stehen und vollkommen zufällig auf den einen oder anderen fleck leuchten.


    vielmehr:


    die physik ist nach meiner meinung eine dunkle turnhalle, in der wir unter einer lampe stehen stehen und immer und wieder den beleuchteten fleck untersuchen...

  • Zitat

    Physik ist kein Land was man entdecken kann, sondern reine mathematische Anwendung von Regeln und Gesetzen.


    wie heißt es doch so schön: "viele wege führn nach rom"


    physikalische gesetzmäßigkeiten basieren auf "phänomenen" tatsachen, die man schon entdecken sollte um sie
    zu beschreiben. man kann zwar mathematisch abenteuerlich herumformulieren, aber ohne das passende phänomen
    findet es wenig anwendung. theoretische und experimentalphysik halt.
    physikalische zustände kann man auch auf verschiedenen wegen berechnen, je nach dem was gegeben, bekannt ist.

  • einspruch.


    Zitat

    physikalische gesetzmäßigkeiten basieren auf "phänomenen" tatsachen, die man schon entdecken sollte um sie
    zu beschreiben.


    GENAU andersrum! phänomene basieren auf phy. gesetzmäßigkeiten!


    Zitat

    man kann zwar mathematisch abenteuerlich herumformulieren, aber ohne das passende phänomen
    findet es wenig anwendung. theoretische und experimentalphysik halt.


    in der hinsicht muss ich den mathematikern mal tribut zollen. als komplexe zahlen entdeckt wurden und man sie hin und her kaute und abenteuerliche formulierungen machte, war noch nichts von einer anwendung in aussicht. und huch, plötzlich stellte man fest, das man damit wunderbar wechselstromrechnungen durchführen kann!


    und das hat auch nichts mit theoretischer physik zu tun. in theo physik untersucht man z.b. galilesche transformationen (wie wirkt ein gesetz aus einem anderen bezugsystem heraus), stöße, lagrangegleichungen (wie schnell fällt ein langes, dünnes seil vom tisch), wie bewegt sich ein elektron in nem magnetfeld, etc.


    Zitat

    physikalische zustände kann man auch auf verschiedenen wegen berechnen, je nach dem was gegeben, bekannt ist.


    im grunde läufts aber immer auf ein und dieselbe formel hinaus...

  • ansichtssache? missverständnis?
    kommt natürlich drauf an wie man gesetzmäßigkeiten definiert.
    wenn man das phänomen oder, wenn mans so sieht, die gesetzmäßigkeit
    physikalisch beschreibt erhält man eine formel. um diese formel anzuwenden muss
    es eine entsprechende physikalische begebenheit aber auch geben oder sie entdeckt
    haben. hätte man z.B. die wechselstromwirkungen nicht entdeckt oder entsprechend
    entwickelt hätten die rechnungen mit C dazu auch wenig sinn. fing ja damit an, dass
    ein grieche elektrostatische erscheinungen bei bernstein bemerkte.


    Zitat

    im grunde läufts aber immer auf ein und dieselbe formel hinaus...


    hab ich ja auch nicht bestritten. das ergebnis bleibt das selbe. (je nach dem)

  • naja aber man muss halt erst mal alles mathematisch hin und herschieben und jeden möglichen mist "erforschen" um dann dafür anwendungen zu finden.


    eine anwendung findet sich jedoch in vielen fällen.


    für was braucht man bitteschön hilberträume?
    selbst hilberträume bekamen große bedeutung, nämlich für die quantenmechanik...

  • hehe...
    ich wollte auch in keinster weise die leistung der mathematiker schmälern.
    mathematik findet ja nicht nur in der physik anwendung.
    könnte man vielleicht auch mit dem huhn und dem ei vergleichen oder
    platons ideenhimmel.
    (1-2-3-4 eckstein, alles muss versteckt sein)

  • wäre man hier wieder so gut, zum Topic zurückzukehren?


    Danke!


    Zudem würde mich einmal eine Intelligenzeinschätzung der Person toastbrot über sich selbst wahnsinnig interessieren!
    Ich meine, sonst hat sie ja keinen Grund mehr, hier auch noch eine Bemerkung von sich zu geben, die nicht zum Topic gehört.


    Danke!


    :mrgreen:

  • Aristoteles : du hast gerade eine geschlechtsumwandlung bei mir vorgenommen. das ist mir ein wenig unangenehm, da ich meinen penis sehr mag.


    auch wenn ich nicht so ganz verstehe, warum ich hier meine intelligenz einschätzen soll - bitte, wenn es der wahrheitsfindung dient, hohes gericht! ich halte mich für ziemlich durchschnittlich, ich zähle nicht zu den ganz furchtbar dummen, aber auch nicht zu den wahnsinnig schlauen. von der genialität bin ich sicher weit entfernt. vielleicht verstehe ich ja auch deswegen den hintergrund deiner frage nicht.

  • Zitat

    du hast gerade eine geschlechtsumwandlung bei mir vorgenommen. das ist mir ein wenig unangenehm, da ich meinen penis sehr mag.


    Hallo, toastbrot,


    ich weiß zwar nicht, wo du eine Geschlechtsumwandlung liest - aber ich glaube dir weder das eine, noch das andere, was du über deine Geschlechtlichkeit behauptest. Bleibe bitte beim Thema!


    :mrgreen:

  • Intelligenz kann ein Fluch sein. Warum zeigt dieser Threat hier sehr deutlich.


    Zum einen wurde ja hier schon festgestellt, dass viele eine unterschiedliche Auffassung haben, was Intelligenz überhaupt ist, wo sie herkommt und sogar wie man sie am besten aussagekräftig misst.
    Zum anderen bringt Intelligenz ohne andere entscheidende Fähigkeiten (welche man wiederum als Intelligenz bezeichnen könnte) vor allem eins, Hochmut und Arroganz. Ich persönlich halte Arroganz in Maßen für nicht so schlimm. Wenn man was kann, warum soll man das nicht auch zugeben dürfen?!


    Aber das ist hier nicht das Thema.


    Ja, ich oute mich, vieles von dem hier ganz am Anfang gesagten kann ich nachvollziehen weil ich es auch erlebt habe. Während meiner Schulzeit fühlte ich mich als Außenseiter obwohl ich eine Art Freundeskreis hatte. Viele kennen sicher das Gefühl trotz Gesellschaft allein zu sein.
    Ich hielt mich aber auch für, ja ganz ehrlich, besser als die anderen.
    Das erzählte ich auch einen Bekannten, sehr viel Älter als ich und (mangels fehlendem echten) eine Art Vaterfigur. Er hat mir damals ziemlich die Leviten gelesen, allerdings auf ruhige Art und Weise. Heute wo ich älter und Weiser bin, weiß ich wie Recht er hatte.
    Eine solche Einstellung kann sehr gefährlich sein, auch darauf wurde hier im Threat schon eingegangen. Auch wenns einige nicht gerne hören, bekannte Menschen der Geschichten hatten eine ähnlich elitäre Einstellung und diese oft nicht unbedingt zum Wohl der anderen genutzt.


    Ich kenne auch diese Art abstumpfen, sich anpassen, einen Schalter umzulegen oder wie man es auch immer bezeichnen möchte. Man lernt die Welt kennen, analysiert sie und erkennt manchmal dabei auch die eigene geringe Bedeutung im Gesamtgefüge. Was nutzt alle sogenannte Intelligenz, wenn man die wesentlichen Dinge doch nicht ändern kann?!


    Ich weiß nicht ob ich mehr oder weniger "intelligent" bin als mein Umfeld, da ich für mich Intelligenz noch nicht befriedigend definieren kann.


    Wissen ist nicht gleich Intelligenz
    Denken ist nicht gleich Intelligenz


    usw.


    Worauf ich hinaus will, ich denke zum Zusammenleben gehört mehr. Ausgrenzen tut man sich meist selbst. Selbstreflexion, ein gesundes Moralverständnis, emotionale und soziale Fähigkeiten gehören genauso zum, ich nenne es mal Mensch-Sein. Deswegen werden diese Fähigkeiten in mancher Fachliteratur zum Sozialwesen ebenfalls als Intelligenz oder auch Kompetenz bezeichnet.


    Intelligenz bedeutet oft auch Macht. Macht kann in den falschen Händen gefährlich sein, auch oder gerade in Intelligenten!


    Klug zu sein, um mal einen anderen Begriff zu verwenden, muss jedoch kein Fluch sein. Im Gegenteil, über dem Durchschnitt liegend ist es ist ein Privileg welches, ähnlich einer Superkraft, Verantwortung mit sich bringt und zum Wohle der unpriviligierten eingesetzt werden sollte.


    Wie in einem Superhelden-Comic sollte man seine Fähigkeiten aber auch nicht immer und überall "raushängen" lassen um mal den Bogen zur Anfangsproblematik des Threats zu spannen. Ich will damit nicht sagen, dass ihr euch verstellen sollt, aber (wie hier glaube ich irgendwo auch schonmal geschrieben) muss man seine geistigen Fähigkeiten nicht ständig vorführen.



    Mal abgesehen davon vermute ich einfach mal, dass es auch in deinem Umfeld, lieber Pseudo, Menschen gibt, die sich mit dir durchaus auf einem Level befinden. Vielleicht liegen ihre Interessen bzw. ihre Fähigkeiten einfach nur woanders.

    "Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

  • toastbrot


    Ironie in Ehren.
    Nix dagegen einzuwenden.


    Aber hier gehts um Intelligenz und wie man sich als Mensch fühlt, wenn man sie benutzt.
    Und wenn du jetzt richtig mitliest, erkennst du, das dieses zweite sie sich eindeutig auf die Intelligenz und nicht auf DEINE Person bezieht. Nur zur Erklärung, damit ich nicht schon wieder eine PN von dir bekomme, in der du dich fälschlicherweise angegriffen fühlst.


    Zudem erscheint mir deine eigene Intelligenzbeschreibung ein wenig kurz. Gerade so, als hättest du sie so eben zusammen gereimt und nur halbwegs ausformuliert, weil du Angst hast, dich als etwas zu outen, was du vielleicht sein könntest!


    Also bitte ich dich abermals, deine eigene Intelligenz für uns alle hier leicht verständlich zu beschreiben, damit es keine weiteren Mißverständnisse um deine Person gibt.


    MfG

  • wow, heute kriege ich aber wirklich richtig schwere hausaufgaben auf...


    Zitat

    Also bitte ich dich abermals, deine eigene Intelligenz für uns alle hier leicht verständlich zu beschreiben, damit es keine weiteren Mißverständnisse um deine Person gibt.


    was genau willst du denn jetzt von mir wissen, was ich nicht schon in meinem posting weiter oben geschrieben habe?


    ich kann es gern noch einmal wiederholen: ich halte mich für durchschnittlich intelligent, d. h. nicht wahnsinnig intelligent und nicht besonders dumm.


    vielleicht bin ich ja einfach nicht intelligent genug, um zu verstehen, was daran unverständlich ist...

  • Hallo, toastbrot,


    anscheinend drücke ich mich wirklich zu gebildet für dich aus. Aber das Thema hatten wir ja schon einmal. Jetzt habe ich es für dich leicht verständlich formuliert und du begreifst es wieder nicht!


    Ok, noch einmal, zum Mitschreiben und jetzt-verstehen ...


    Zitat

    Zudem erscheint mir deine eigene Intelligenzbeschreibung ein wenig kurz. Gerade so, als hättest du sie so eben zusammen gereimt und nur halbwegs ausformuliert, weil du Angst hast, dich als etwas zu outen, was du vielleicht sein könntest!


    Also bitte ich dich abermals, deine eigene Intelligenz für uns alle hier leicht verständlich zu beschreiben, damit es keine weiteren Mißverständnisse um deine Person gibt.


    Das hier von dir:

    Zitat

    auch wenn ich nicht so ganz verstehe, warum ich hier meine intelligenz einschätzen soll - bitte, wenn es der wahrheitsfindung dient, hohes gericht! ich halte mich für ziemlich durchschnittlich, ich zähle nicht zu den ganz furchtbar dummen, aber auch nicht zu den wahnsinnig schlauen. von der genialität bin ich sicher weit entfernt.


    ... ist mehr als nur ein wenig dünn.


    Ich dachte eher daran, das du es ein wenig ausführlicher machst. Immerhin kennst du mich nicht und so können wir uns ein wenig besser kennenlernen.


    Gandalf
    Gutes und ehrliches Posting.


    MfG

  • toastbrot


    Ich heiße nicht päpstinbenediktine, das ich so etwas machen muß.
    Bisher ging ich davon aus, das du lesen und schreiben kannst.


    Also bitte, ich habe dir schon genügend Hilfe für deine 'Hausaufgabe' gegeben.


    Und ich bin nicht dein Lehrer, da du sonst aus meiner Klasse geflogen wärst, wegen dem Stil, den du hier an den Tag legst.


    MfG