Intelligenz ist ein Fluch

  • Die Intelligenz ist nun nicht die einzige Eigenschaft, die
    einem Menschen mit auf den Weg gegeben wird, oder die
    er sich aneignet. Es macht wohl für das alltägliche Leben wenig
    Sinn die Int. seperat zu betrachten. Und durch das Zusammenspiel all
    dieser Faktoren ergäbe sich so etwas wie eine Effizienz. Situationsbedingte
    Schwankungen und Änderungen wären da auch nicht zu vernachlässigen, denn
    beeinflussbar oder instrumentalisierbar ist sie wie ziemlich alles andere auch.
    Ist es wirklich so sinnvoll sich auf eine Eigenschaft zu beschränken und somit
    einen Haufen anderer Möglichkeiten praktisch auszuschließen?
    Wobei vermutlich die Denkstrukturen und somit wohl auch die Intelligenz sich
    der jeweiligen Tätigkeit anpassen. Auf Dauer folgte dann Routine und eine gewisse
    Engstirnigkeit, bzw. Blindheit möglicherweise wesentliche Dinge zu erkennen.
    Was man mit etwas anfängt hat denk ich ma viel mit pers. Geschichte und daraus
    gezogenen Schlüssen zu schaffen. Und es soll ja auch Menschen mit gewissen
    Prinzipien geben. Aber naja z.B. das Wort Ehre, das eng verbunden mit Ehrlichkeit
    einhergeht, dient wohl in einem System, das auf Lüge und Heuchelei baut, auch "nur"
    der Instrumentalisierung. Werte und Normen als rosa Glaubensbrille und Strafzettel
    als Ablassbriefe. Hieße Intelligenz etwas zu durchschauen, wäre der Fluch die Gefahren darüber
    zu sprechen, oder die Machtlosigkeit demgegenüber, obwohl, da kommts
    ja auch drauf an, wo man hinschaut. Und im Museum soll man ja auch nicht alles begrapschen. ja ja...

  • Guten Morgen


    Ich bitte darum, dass hier wieder zu einer sachlichen und höflichen Diskussionsform sowie zum eigentlichen Threadthema zurückgekehrt wird.


    @ toastbrot


    Bitte unterlasse die Provokationen. Das ist jetzt schon der dritte Thread der deswegen so ausartet. Wenn ich das nochmal widerholen muss gibts ne Verwarnung.



    Viele Grüsse,
    Grey..

  • Also jetzt bin ich aber überrascht. Ganz ehrlich. Nur weil man es vielleicht nicht erwartet, solche Posts hier zu lesen, heißt das doch noch lange nicht, dass sie nicht ernst gemeint sind.


    Ich bin lediglich der Meinung, dass wenn das alles so stimmt, was Aristoteles schreibt, es eine Schande wäre, wenn das nicht genutzt wird. Völlig neid- und provokationsfrei. Oder seht ihr das nicht so? Es wäre doch schrecklich, wenn Menschen mit Begabungen diese nicht nutzen, oder nicht? Wenn hochbegabte Kinder nicht gefördert werden würden? Oder begnadete Wissenschaftler keine Möglichkeit zur Entfaltung bekämen? Und das nur, weil gerade die Intelligenz die Lager spaltet? Mit "ich bin musikalischer als Du" hat keiner ein Problem. Aber mit "ich bin schlauer als Du" alle. Vielleicht sollte man sich genau darüber Gedanken machen. Weg vom Neid, hin zur Nutzung aller Ressourcen. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Genies sang- und klanglos wieder untergegangen sind, ohne etwas zur Gesellschaft beizutragen. Wo wären wir heute, wenn jeder Mensch genau die Förderung bekäme, die auf ihn zugeschnitten ist? Wohl wesentlich weiter. Und deswegen macht es mich traurig, wenn ich höre, dass jemand mit einem herausragenden Talent nicht die Möglichkeiten zur Entfaltung bekommt. Und warum? Aus Angst vor dem Neid der anderen? Das wäre der falsche Weg und gerade deshalb ist es wichtig, Menschen wie Aristoteles diese Angst zu nehmen, sie zu ermutigen und zu stärken.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Buh
    Natürlich hast du vom Prinzip her Recht, aber ich möchte dich auch bitten uns nicht für so unintelligent zu halten, nicht zwischen deinen Zeilen lesen zu können. Huch, was für ein Wortspiel... hihi.


    Man könnte ja nun auch sagen, das die Intelligenz von Marie Curi, Fermi, J. Robert Oppenheimer und Einstein für die Menschheit eher ein Fluch waren, um mal wieder On-Topic zu kommen. Deren Einfälle haben der Menschheit ja nicht nur Nutzen gebracht, sondern auch großen Schaden.

  • Ich denke, dass jeder Mensch Fähigkeiten hat, die er nutzen sollte. Dass daraus nicht immer brilliante Ideen entstehen, die die Welt in eine bessere verwandeln, mag sein. Aber dennoch bleibe ich dabei: Ungenutzte Fähigkeiten sind schlimmer als das, was sie möglicherweise anrichten. Und: Jede "böse Idee" bringt auch was Gutes.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Buh

    Zitat

    Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Genies sang- und klanglos wieder untergegangen sind, ohne etwas zur Gesellschaft beizutragen. Wo wären wir heute, wenn jeder Mensch genau die Förderung bekäme, die auf ihn zugeschnitten ist? Wohl wesentlich weiter. Und deswegen macht es mich traurig, wenn ich höre, dass jemand mit einem herausragenden Talent nicht die Möglichkeiten zur Entfaltung bekommt. Und warum? Aus Angst vor dem Neid der anderen? Das wäre der falsche Weg und gerade deshalb ist es wichtig, Menschen wie Aristoteles diese Angst zu nehmen, sie zu ermutigen und zu stärken.


    Vielen Dank für diesen Teil deines letzten Postings.
    Ich gebe dir Recht. Mit diesen Ausfürhugnen hast du genau das ausgesprochen, was das Problem mit der Intelligenz ist.
    Sie ist genetisch bedingt, kann aber durch gezielte Förderung richtig eingesetzt werden.


    Nun, an dieser Stelle muß ich noch etwas berichten, damit man mir auch das abnimmt, was ich hier die ganze Zeit beschreibe. Als ich ein 8jähriges Kind war, schickte man mir die Kreisschulpsychologin auf den Hals, weil die Konrektorin der Meinung war, ich sei ein Spastiker (ohne Witz jetzt! / Und keine Witze darüber, toastbrot!). Dummerweise stellte sich schon im ersten Test (der einen kompletten Tag dauerte, von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends) fest, das ich überdurchschnittlich intelligent sei. So weit so gut, mir war es egal.


    Kein halbes Jahr später kam die Kreisschulpsychologin abermals vorbei. Gleiche Begründung, gleiche Antragsstellerin! Abermals schnitt ich besser ab als der Durchschnitt - und ich bekam einen Test, der der 7. Klasse entsprach und nicht der 3. der ich eigentlich angehörte. Die Kreisschulpsychologin sah sich nun gezwungen, sich ans Bildungsministerium zu wenden, um nach einem dritten, abschließenden Test, eine Fördermöglichkeit für mich an Land zu ziehen.


    Der dritte Test wurde von mir wieder mit sehr gutem Ergebnis gelöst und die Kreisschulpsychologin hielt ihr Wort. Meine Mutter bekam keinen Monat später einen Brief vom Bildungsministerium, in dem man ihr anbot, mich in ein spezielles Internat oberhalb von Frankfurt/Main zu bringen, in dem ich entsprechend gefördert werden würde. Ich weiß nicht mehr, wie diese Intelligenzbolzenschule heißt, aber mir wollte man damals Zugang dazu geben.


    Fakt ist nun leider folgendes: Das Land Hessen bot meiner Mutter DM 1.500 monatlich, wenn ich auf dieses Internat ginge, es würden nur DM 500 zum Abzug für die Unterbringung kommen. Nun, DM 1.000 für meine Person, damit ich dort eine vernünftige Ausbildung erhielte, war meiner Mutter jedoch zu wenig und sie zog sogar vors Gericht, um sicher zu stellen, das das Land Hessen ihr nicht ihren Sohn wegnehmen und in dieses Internat stecken konnte.


    Ich habe diese Tatsache erst erfahren, als ich 21 wurde. Und ihr könnt euch meine Wut vorstellen. Klar, ich habe auch ein Jahr Realschule hinter mir. Aber nur ein Jahr, weil ich da feststellte, das das meiste, was man in den Schulen lernt, im späteren Leben nicht richtig zu gebrauchen ist. Also habe ich mich spezialisiert - auch in der Denkweise.


    Ihr kennt Vulkanier? Nun, ich habe einmal probiert mit geminderten Gefühlen und nach rein logischen Gesetzmäßigkeiten zu leben. Und stellte fest, das dies nichts für mich ist. Ich bin lieber emotional, dafür aber ehrlich! Ich bin auf diese Episode in meinem Leben alles andere als Stolz, könnte ich heute doch Bankdirektor oder Industriemagnat sein! ^^.-


    Ich nehme euch eure Argumente nicht Übel. Über so etwas stehe ich, da ich mit so was ständig konfrontiert werde, wenn ich zeige, wie meine Intelligenz geartet ist und wie ich mit ihr umgehe. Ja, ich werde von meiner Umgebung gemieden, fertig gemacht und ähnliches, weil ich intelligenter bin - und auch dazu stehe. Ich gebe auch zu, ich habe nur einen einfachen Hauptschulabschluß. Was aber absolut nichts mit verminderter Intelligenz oder dem falschen sozialen Umfeld zu tun hat!


    Mir wurde es mehrfach, auch noch mit 25 bestätigt, das ich über diese Intelligenz verfüge. Aber seitdem PISA und ähnlicher Quatsch eingeführt wurde, ist es in Deutschland echt gefährlich, offen seine Intelligenz zu zeigen oder gar damit effektiv zu arbeiten. Ich flog aus mehr Arbeitsstellen raus, weil ich die Teameffizienz entscheidend steigerte - ohne das dadurch Mehrarbeit nötig wurde. Chefs sehen es nicht gerne, wenn Untergebene mitdenken und ihre Arbeit mitmachen. Auch das habe ich mittlerweile gelernt. Also stelle ich mich lieber dumm und doof und nehme keinerlei Arbeitsplatz mehr an, bei dem ich auch nur ein Quentchen Verantwortung übernehmen muß.


    Mir muß dies niemand glauben, erwarte ich auch nicht.
    Ich gestehe sogar euch anderen hier entsprechende Intelligenz zu.
    Nur sollten wir in diesem Thread wirklich aufhören, uns mit Beleidigungen zu überziehen, nur weil ein Forentroll damit angefangen hat und einige von euch darauf reingefallen sind. Ich mag euch dennoch, auch wenn ihr mich nicht Ernst nehmt. Würde ich so etwas von euch erwarten, wäre ich nicht so intelligent, wie ich nun einmal bin.


    MfG
    :mrgreen:

  • Zitat

    Man könnte ja nun auch sagen, das die Intelligenz von Marie Curi, Fermi, J. Robert Oppenheimer und Einstein für die Menschheit eher ein Fluch waren, um mal wieder On-Topic zu kommen. Deren Einfälle haben der Menschheit ja nicht nur Nutzen gebracht, sondern auch großen Schaden.


    nein, nicht unbedingt. kernphysik wäre sowieso früher oder später gekommen...


    außerdem ist die kernphysik an sich völlig neutral, nur wie man sie einsetzt ist entscheident.

  • Zitat

    nein, nicht unbedingt. kernphysik wäre sowieso früher oder später gekommen...


    außerdem ist die kernphysik an sich völlig neutral, nur wie man sie einsetzt ist entscheident.


    Ich sehe es eher so, dass sich Wissenschaften letztendlich auch zufällig weiterentwickeln. Kernphysik ist nicht unbedingt folgerichtig die einzig denkbare Weiterentwicklung der Physik. Schließlich ist die Wissenschaft immer auch auf Zufälle oder Inspirationen angewiesen - es schwirren also "da draußen" ganz viele mögliche Physiken herum, die noch nicht entdeckt wurden.


    Aber ich stimme völlig mit dir überein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse an sich erst einmal wertneutral zu sehen sind (es mag da auch Ausnahmen geben) und erst durch ihre Verwendung ins Positive oder Negative kippen. Mit einem Skalpell kann man Menschen operieren oder töten, da kann das Messer ja nix für.

  • @Ari


    Ganz ehrlich? Wenn du so Intelligent bist wie du angibst verstehe ich nicht, warum du sie nicht weiterförderst, auf einer Uni oder so. Dort würdest du auch nicht von deinen Mitmenschen fertig gemacht werden, weil alle so sind (oder zumindest mehr als auf der Straße). Auch gibt es genügend Firmen, die Mitarbeiter suchen, die mitdenken können. Und Neid in Bezug auf die Intelligenz ist mir zumindest auf der Arbeit fremd.


    MfG Mr.T

  • Zitat

    Wenn du so Intelligent bist wie du angibst verstehe ich nicht, warum du sie nicht weiterförderst, auf einer Uni oder so. Dort würdest du auch nicht von deinen Mitmenschen fertig gemacht werden, weil alle so sind (oder zumindest mehr als auf der Straße).


    Also wenn man zum intelligentesten Promille einer Gesellschaft gehört, ist man auch an der Uni ein Solitär. Wo soll man denn da an einer Uni eine Herausforderung finden, wenn man höchstwahrscheinlich auch alles Professoren dort hoffnungslos überlegen ist? Zumal das deutsche Uni-System ja sehr auf erworbene Bildungsabschlüsse Wert legt. Ich würde es eher an einer der Uni der Ivy League versuchen, dort werden solche Dinge lockerer gehandhabt.

  • Achtung OT
    toastbrot


    Wieso schwirren denn da draussen viele Physiken herum? An den elementaren Begriffen und Gesetzen der Physik hat sich noch nie was geändert, sie sind immer nur erweitert und verfeinert worden, aber etwas neues und völlig anderes ist noch nie entdeckt worden. Physik ist kein Land was man entdecken kann, sondern reine mathematische Anwendung von Regeln und Gesetzen.


    @ari
    An einer Uni wird man immer als Gasthörer zugelassen. Du darfst halt nur nicht zu den Prüfungen antreten. Außerdem, wieso eigenst du dir den meines erachtens nach auch absolut notwendigen Stoff nicht selber an, und machst dein Abitur? Wenn du selber lernst, dann bestimmst du auch dein Tempo und du dürftest nicht lange brauchen. Und dann kannst du ganz normal an die Uni.

  • Zitat

    Wieso schwirren denn da draussen viele Physiken herum? An den elementaren Begriffen und Gesetzen der Physik hat sich noch nie was geändert, sie sind immer nur erweitert und verfeinert worden, aber etwas neues und völlig anderes ist noch nie entdeckt worden. Physik ist kein Land was man entdecken kann, sondern reine mathematische Anwendung von Regeln und Gesetzen.


    Die Physik wird nur erweitert, nicht grundlegend geändert? Was ist denn z. B. mit der Quantenmechanik? Ein anderes Beispiel: Jahrhundertelang waren die Physiker auf der Suche nach dem Äther, mit dessen Hilfe sich der Theorie nach Schallwellen im Raum bewegen sollten - bis man irgendwann herausgefunden hat, dass es ihn einfach nicht gibt (geht glaube ich auch auf Einstein zurück, kann mich aber auch irren). Noch ein Beispiel ist die Stringtheorie, mit der man versucht, Quanten- und Relativitätstheorie zu vereinen und so eine "Weltformel" zu finden. Solche Versuche sind doch ganz klar auch Ausdruck von Kreativität, nicht einfache Anwendung von Formeln, wie man sie aus dem Schulunterricht kennt. Gerade die theoretische Physik ist davon meilenweit entfernt.

  • toastbrot
    Beim Äther hat man festgestellt, das es nicht existiert, also hat man einfach die andere Richtung eingeschlagen. Man hat die Formeln umgestellt, da man merkte, da mit den damaligen Formeln eben nicht alles erklären konnte. So ähnlich verhielt es sich auch mit der Relativitätstheorie. Vorher sagte man Zeit und Raum sind getrennt. Man konnte nicht alles erklären, also sagte sich Einstein: Sie gehören zusammen. Jede physikalische Gesetzmäßigkeit baut auf eine andere auf. Man kann es vieleicht mit der Evolution vergleichen. Trotzdem stimme ich dir zu, das es an Intelligenz und Kreativität bedarf, diesen Weg fortzuführen.

  • Zitat

    Jede physikalische Gesetzmäßigkeit baut auf eine andere auf.


    Natürlich, nichts passiert im luftleeren Raum, und physikalische Gesetze sind physikalische Gesetze. Ich bestreite aber, dass es eine gezielte, unabänderliche Richtung gibt, in die sich die physikalische (oder sonst eine) Forschung bewegt. Ein Beispiel: es gibt z. B. auch gesellschaftliche Einflüsse, die mit darüber entscheiden, woran geforscht wird und auf welchem Gebiet neue Entdeckungen gemacht werden. Werden Forschungsgelder vermehrt in einen Bereich gesteckt, werden zwangsläufig andere Bereiche vernachlässigt, und das Wissen verschiebt sich. Von daher würde ich das nicht mit einer Evolution vergleichen, die Forschung ist viel sprunghafter.

  • toastbrot
    Erstens passiert jede Menge im Vakuum, hihi. Aber wie vorher schon angedeutet, das waren keine neuen Physiken. Wie du selbst sagtest, es waren Dinge die geglaubt, nicht gewußt wurden. Nachdem man dann Gesetzmässigkeiten fand, die die Welt besser erklärten, hatte man Wissen und keinen Glauben mehr. Also eine Anpassung aber nichts neues.
    Und auch die Quantenmechanik unterliegt diesen Gesetzen.
    Das gesellschaftliche Strömungen die Forschung beeinflussen stimmt nur zum Teil. Bei allen Dingen die einer wirtschaftlichen Verwertbarkeit unterliegen auf jeden Fall, bei Dingen die nur erforscht werden um des Wissens wollen auf keinen Fall.
    Die meisten großen Physiker waren unangepasste Querköpfe die sich nicht die Bohne drum geschert haben, was die Gesellschaft befürwortet.

  • Zitat

    Nachdem man dann Gesetzmässigkeiten fand, die die Welt besser erklärten, hatte man Wissen und keinen Glauben mehr. Also eine Anpassung aber nichts neues.
    Und auch die Quantenmechanik unterliegt diesen Gesetzen.


    ich stimme da vollkommen mit dir überein, etwas anderes habe ich ja auch nicht gesagt. ich versuche mal, meinen standpunkt mit einer metapher zu verdeutlichen: die physik ist nach meiner meinung eine dunkle turnhalle, in der wir mit einer taschenlampe stehen und vollkommen zufällig auf den einen oder anderen fleck leuchten.


    wenn ich dich recht verstehe siehst du die physik im gegensatz dazu als einen sehr langen gang an, in dem wir langsam immer weiter in die eine, einzig mögliche richtung laufen und eine deckenlampe nach der anderen einschalten.


    mann, bin ich heute poetisch!

  • Hihi, in der Tat sehr poetisch ausgedrückt. Aber wie auch immer, in beiden Fällen steht das Gebäude schon und das nach festen Regeln gebaut, damit es nicht einstürzt. Machmal laufen wir gegen eine Wand, oder stehen vor einer verschlossenen Tür, aber im Großen und Ganzen trifft es das. Und die einzelnen Disziplinen der Physik würde ich dann als Räume sehen die ich betreten kann, aber nicht muss. Entspräche ungefähr deiner Taschenlampensymbolik.


    Schön, wenn man mal jemanden hat, mit dem man auch metaphorisch diskutieren kann, hihi.