Intelligenz ist ein Fluch

  • Zitat

    Ein Beispiel daraus ist, das ich in meiner Tätigkeit damals, Krankenpflege auf einer kardiologischen Abteilung, in den 10 Jahren die ich das als Hobby gemacht habe, mehr als 1200 Menschen sozusagen bis zum Tod begleitet habe. Habe damals mit 14 angefangen zu arbeiten.


    also wenn man einfach mal die rechnung aufmacht: 1200 menschen in 10 jahren in den tod begleitet, das macht 120 menschen im jahr, mehr als zwei pro woche. als (in weiten teilen dieses zeitraums) minderjähriger, nebenher, als "hobby"? sorry, aber besonders glaubwürdig hört sich das für mich auch nicht an. mal ganz abgesehen davon, dass ich es als sehr übel ansehen würde, 14jährige mit so einer schwierigen und verantwortungsvollen aufgabe zu betreuen. übel übrigens sowohl für den minderjährigen als auch für die, die er betreut.


    aber das sind nur so gedanken, die mir mein gesunder menschenverstand einflüstert...

  • Zitat

    also um mal einfach eine ganz platte subjektive erfahrung loszuwerden: ich hatte in der pubertät einen extremen anfall von phantomgenialität, der mir bis heute noch peinlich ist.


    toastbrot


    genialer und sehr ehrlicher post. Solche Leute gefallen mir ;) .


    Gruß


    naHu

  • toastbrot


    Im Grunde genommen kann ich dir nur zustimmen. Das hat mir mit Sicherheit einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend genommen. Die anderen gingen feiern, ich ging arbeiten.
    Aber wie gesagt, es geht ja nicht darum, was ich in meinem Leben gemacht habe, sondern mir ging es darum zu sagen, wie man sich Beschäftigungen und Tätigkeiten sucht, um seinen Kopf zu "füttern". Und das man dadurch oft Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen bekommt.


    Und ich glaube da werdet ihr mir doch wohl zustimmen, oder?