Warum wurde Cannabis verboten?

  • Hanf ist eine der vielseitigsten Pflanzen der Welt, so dient sie trotz verbot als genussmittel, als medizin und als Rohstofflieferant.
    Über Indien trat der Hanf seinen Siegeszug in der Welt an. In Europa sind die ältesten funde 5.500 Jahre alt. Im 13. Jahrhundert fand über Spanien eine weitere anwendeung der Hanffaser
    einen weg in die Welt: die Papierherstellung. So wurde z.B. die Gutenberg-Bibel auf hanfpapier gedruckt sowie die Amerikanische unabhängigskeitserklärung von 1776.


    Hanfpflanzen werden bis zu 8 meter hoch und deren Fasern sind wesentlich stabiler und länger als die von Holz.
    Aus 1 Hektar Hanf lässt sich soviel Papier herstellen wie aus 4,1 Hektar holz und trotzdem fällen wir in Zeiten globaler erwärmung immer noch uralte Wälder.
    Hamf ist eine einjährige Pflanze, das heisst das sie nur 1 Jahr braucht um erntereif zu werden wogegen bäume jahrzente und Jahrhunderte benötigen.
    Hanf produziert samen die genau so nahrhaft sind wie alle anderen Samen und das Öl was man daraus herstellen kann, könnte auch als treibstoff oder Kosmetika verwendung finden.
    Mischt man reste der Pflanze mit Kalk entsteht daraus ein extrem harter Beton der aber um ein vielfaches leichter ist (5/6)



    Also warum sollte man eine solch vielfältige Pflanze verbieten lassen?
    Das nahezu global geltende Verbot der Pflanze ist wohlbegründet: Hanf ist eine Droge und Drogen sind gefährlich.
    Steht ja schliesslich auch in jeden Gesetzbuch. Punkt ende der Diskussion.


    An den direkten folgen des Konsumierens von Cannabis ist bisher noch kein mensch gestorben und im gegensatz dazu
    wieviele Menschen sterben Jährlich an Alkohol? Ungefähr 42.000!
    Also ist Cannabis die eindeutig gefährlichere Droge da sie nicht dazu beiträgt die Überbevölkerung in den Griff zu kriegen.



    Aber das erklärt nicht wieso Nutzhanfpflanzen gleich mit verboten wurden.


    1925 bei der zweiten Internationalen Opium-Konferenz in Genf , werden erstmals Kontrollmassnahmen für Cannabis eingeführt,
    obwohl 18 von 19 Staaten keine Probleme mit Cannabis melden konnten. Nur Portugal berichtete von Sklaven in ihrer Kolonie Angola ,
    die nach dem Konsum von Cannabis aufsässig geworden sind. Ägypten droht Deutschland im falle einer Cannabisfreundlichen Abstimmung
    importbeschränkungen für Kokain und Heroin (bayer) zu erlassen.


    In den darauf folgenden Jahren startet Harry Anslinger seine Verteufelungskampagne gegen Cannabis. Verbrechen die in den Süden der
    Staaten begangen werden, werden dem Konsum von Marihuana zugeschrieben. Bei jedem Verbrecher der einmal gekifft hat
    wird Cannabiskonsum als Ursache der kriminaltät hingestellt. Es folgen wellen von Plakationen und gefälschten Horror-zeitungsmeldungen
    und gefälschte gutachten. Das erste wurde für 2000 Dollar vom Gefängnisarzt A.E.Fossier konstruiert.


    Auszug:

    Zitat

    "Die herrschende Rasse und die aufgeklärtesten Länder sind alkoholisch, derweil die Länder und Nationen,
    die Hanf und Opium verfallen sind,(...) sowohl geistig als auch physisch zu Grunde gegangen sind"



    Der Konsum von Cannabis war seit dem 17.Jh in Amerika als Medizin und Rohstofflieferant verbreitet.
    Deswegen wurde für Cannabis der Slangname Marijuana verwendet, das erweckte den eindruck als wäre
    tatsächlich eine mörderdroge im umlauf. Somit wurde gleichzeitig eine Landwirtschaftlich nutzung der Pflanze ausgeschlossen.


    Doch wer hatte Tatsächlich interesse daran das der Hanf von den Feldern verschwindet?
    Die Aufstrebenden Papier,- Kunstfaser,- und Pharmaindustrien.
    Schliesslich musste der Hanf in vielen bereichen keine Konkurrenz fürchten.
    Allem voran der Chemie-Grosskonzern DuPont welcher die Hetztriaden direkt und indirekt unterstütze.


    Mit dem Marihuana Tax Act von 1937 wird das ende des legalen Hanfes eingeleitet.
    Die Anhörung dazu fand unter ausschluss der Öffentlichkeit statt Anslinger konnte keine beweise
    vorbringen sondern wiederholte nur das was bereits in der Zeitung stand.


    Diese Behauptungen überzeugten den Kongress obwohl auch sachverständige geladen waren die wärend
    der 2 Jahre nicht zu rate gezogen wurden.


    1938 blühte der Hanf noch einmal auf, in dem propaganda Film "Hemp for Victory" wurde aus der mordenden Droge "Marihuana" wieder der Hanf.


    http://img514.imageshack.us/my…0for20victory2020cyt2.jpg][/url]



    Nach dem 2ten Weltkrieg wurde aus Hanf wieder Marihuana und es wurden Filme wie "reefer madness" gedreht sowie Bücher wie "Marihuana - Assasin of the Youth". 1951 wurde Cannabis endgültig unter Strafe gestellt.


    http://img87.imageshack.us/my.php?image=reeferjs1.gif][/url]

  • Huhu Ganja


    Zitat

    An den direkten folgen des Konsumierens von Cannabis ist bisher noch kein mensch gestorben und im gegensatz dazu
    wieviele Menschen sterben Jährlich an Alkohol? Ungefähr 42.000!


    Sie sterben auch nicht an den direkten Folgen des Alkohol.. Sie sterben meistens, weil sie an ihrem Erbrochenem ersticken.


    LG Counter




    PS: Schreib doch einfach mal an einen Brief an unseren Bundespräsidenten ;)

    Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.


    Niccolò Machiavelli

  • Da ich denke dass man diesen Stoff nicht rein raucht sondern mit Tabakähnlichem vermischt ist die Chance, dass man an Lungenkrebs stirbt um einiges Höher. Vorallem permanenter Genuss ist für die Gesundheit und den Geist nicht gerade zuträglich...

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zephon man kann es genau so gut mit einem Vaporizer inhallieren , da wird es ganz einfach verdampft.
    Die krebserregenden Stoffe entstehen durch die verbrennung.
    Man kann es genau so gut futtern womit auch keine krebserregenden stoffe freigesetzt werden.


    Zitat

    Vorallem permanenter Genuss ist für die Gesundheit und den Geist nicht gerade zuträglich...


    Ja aber man muss auch verantwortlich damit umgehen.
    Ich meine wer Alkohol trinkt schüttet sich ja auch nicht jeden tag zu denn das kann sogar zur sucht führen.


    Aber in erster Linie soll es hier um die Methoden gehen mit welchen mitteln eine gesellschaftlich anerkannte Pflanze verteufelt wurde und zu welchem zweck.

  • Zitat

    Ich meine wer Alkohol trinkt schüttet sich ja auch nicht jeden tag zu denn das kann sogar zur sucht führen


    Genauso wie Cannabis, Haschisch und alle anderen Drogen zur Sucht führen können...


    Was heißt denn für dich "Verantwortlich mit Drogen umgehen" ?
    Natürlich verteufele ich sie nicht, denn auf dem medizinischen Gebiet haben solche Wirkstoffe sehr großen Andrang und helfen auch aber dennoch im Alltag soetwas zu sich zu nehmen aus "langweile" (als Beispiel) ist für mich untragbar.


    Wieso sie verboten wurden? Das kann ich dir nicht genau sagen, aber ich denke man hat nicht so Unrecht , dass diese Pflanzen die Jugend und den Geist zerstören. Denn es gibt genug Jugendliche die sowas machen und davon sinken viele in eine Sucht ab.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat

    Genauso wie Cannabis, Haschisch und alle anderen Drogen zur Sucht führen können...


    Ich glaube darauf will er auch hinaus... Alkohol kann genauso zur Sucht führen wie andere Drogen... Warum wird dann nicht der Alkohol mit verboten?

    Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.


    Niccolò Machiavelli

  • Ich persönlich habe ja auch nichts gegen Bier am Wochenende. Nur eben die Sachen wie Cannabis... sollten auch weiterhin verboten bleiben. Da Bier aber jetzt auch mit der Altersbegrenzung auf 18 gerutscht. Anscheinend haben die Regierungen mal schlechte Erfahrung mit Haschisch o.ä machen können und sie daraufhin verboten. Da Alkohol schon länger publik ist als die anderen Drogen denke ich, dass es nicht so einfach ist soetwas zu verbieten.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Bier kann und darf man auch weiterhin ab 16 kaufen, die neue Begrenzung gilt nur für Tabakwaren. Sollte sich mittlerweile eigentlich rumgesprochen haben...


    Cannabis ist doch in Holland noch erlaubt oder ? Hab aber persönlich auch nichts dagegen das es verboten ist, wer wirklich was haben will, kommt sowieso dran und mit kleinen Mengen kann einen eh nicht sehr viel passieren.

  • Da spielen ja auch einige wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Die Leutchen
    die daran (auch andere illegale Substanzen) ihr Geld im großen Stil verdienen, haben
    auch einen gewissen Einfluss und wollen nicht so ohne weiteres ihr "Monopol" aufgeben.
    Die Legalisierung würde, wie so vieles, ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen.
    Ich denke nicht, dass die Zahl der Konsumenten schlagartig ansteigen würde.
    Wer vorher nichts damit zu tun hatte wirds vielleicht mal ausprobieren, mehr im Allg.
    auch nicht. Der Reiz des "Illegalen" würde schwinden.
    In Holland scheint die kontollierte Abgabe weitgehend zu funktionieren. Dennoch
    lässt sich illegal mehr Profit ernten. Da wurde z.B. in Deutschland angebaut, nach Holland
    verkauft und wieder nach Deutschland, etc. weitergehandelt...
    Damit wären wir beim "Drogentourismus" mit dem unsere Nachbarn sich auseinandersetzen.
    Wer interessiert sich noch für all die schönen Rotlichteckchen in Amsterdam, wenn man
    genausogut fehlgeleitet auf nem schlechten Pilzfilm in die nächste Gracht springen kann?
    Das Hauptproblem liegt, wie so oft, in fehlender Aufklärung, womit man es eigentlich zu tun hat.
    Die Folgen sind Verteufelung, Verbot, damit Reiz des Illegalen und wenns daneben geht Sucht, Sumpf
    und Missbrauch.
    Ein "ungeübter" Trinker hat am Tag nach dem Vollrausch weniger Lust auf "Nachschub".
    Jemand der am Vortag ordentlich gesplifft hat, will da eher mehr.
    Das soll natürlich nichts relativieren, beim Alk können z.B. die körperichen Schäden gravierend sein. Beides
    kann, ohne dass man so richtig mitbekommt, zum Absturz führen. Gras hat schon ein höheres Suchtpotenzial, wie
    man damit umgeht ist was anderes.
    Auch interessant finde ich das Potential von Nutzhanf. Da gibt/gab es doch auch Projekte wie "Joint venture".
    Ob die noch aktuell oder verboten sind wüsst ich jetz nich.
    Naja hat sicher auch alles was damit zu tun, wie die Materie präsentiert wird und warum...

  • Es macht keinen Sinn hier Cannabis zu verteufeln oder zu verherrlichen. Cannabis als Droge ist genau so schädlich wie Alkohol oder Tabak. Wie Tabak ist Cannabis höchst Krebs erregend und wie bei Alkohol kann man bleibende psychische Störungen davon tragen.


    Aber ich bin absolut dafür, dass man Cannabis legalisiert und das aus mehreren Gründen. Warum sollte man etwas verbieten, das von der schädlichen Wirkung nur wenig schwerer ist als die anderer legalen Drogen. Wenn der Cannabis Legalisiert wird, kann der Schwarzmarkt in dem bereich gebremst werden. Es kann vermehrt an der Forschung der pflanze als solches gearbeitet werden. Der Faserhanf selbst ist ja nicht verboten, aber als Bauer kann man wieder frei Hanf anpflanzen, ohne dass die Leute gleich mit dem Finger auf einem Zeigen. Der Vorwurf der Einsteigerdroge ist nicht gerechtfertigt, auch dann nicht, wenn man durch die Legalisierung angeblich nach härderen Drogen suchen soll, weil das Cannabis jetzt uninterresamt ist. Sowas kann ich mir nicht vorstellen, dass das passiert.
    Es gibt noch viele Dinge die sich bessern würden, wenn man Cannabis Legalisiert.
    Wenn Cannabis Legalisiert werden sollte, sollte es erst ab 18 erhältlich sein. Cannabis müsste ungefähr den selben Gesetzen wie der Tabak unterstellt sein, allerdings bräuchte man einen besseren Schutz vor dem passiv rauchen, weil man auch durch das passiv rauchen auch stoned werden kann. (habe ich eigenen Leib erfahren)


    Ich glaube noch in diesem oder nächsten Jahr gibt es in der Schweiz eine Abstimmung über die Legalisierung des Cannabis ich werde auf jedenfall dabei sein und dafür stimmen.

  • Zitat

    Cannabis als Droge ist genau so schädlich wie Alkohol oder Tabak. Wie Tabak ist Cannabis höchst Krebs erregend und wie bei Alkohol kann man bleibende psychische Störungen davon tragen.


    Quelle? Seriös? Solche Argumente sind für mich immer eher unseriös. Cannabis als solches ist nicht Krebserregend, im Gegenteil, es wird zur Behandlung experimentell eingesetzt. Tabak ist extrem Krebserregend, daher ist der Konsum von Cannabis hauptsächlich wegen dem Ungefilterten Anteil an Nikotin und Teer für die Physische Gesundheit schädlich.
    Aber sind deswegen ungefilterte Zigaretten illegal?


    Wie das durch die Bong aussieht weiss ich nicht.. jedenfalls wird da ja ganz gut gefiltert aber dafür die Lunge tiefer beansprucht.


    Zu den Psychischen Störungen: Richtig! Aber: "Dosis sola venenum facit", nur die Menge macht das Gift.
    Es ist aber vom Staat geradezu lächerlich sich auf dieses Argument zu beziehen, gerade wegen dem Alkohol welcher nicht verboten ist. Vom Alkoholkonsum trägt man nur temporäre Schäden davon usw.. diese Argumente haben sich ins Bewußtsein eingeprägt. Falsch! Alkohol ZERSTÖRT als EINZIGSTE DROGE die okkupierte Gehirnzelle, alle anderen Drogen manipulieren diese nur. Ob dies gut oder schlecht ist ist Fraglich.


    Ich bin nicht für die Prohibition von Alkohol, sondern absolut für die Aufhebung der Cannabis-Prohibition.
    Die Story mit dem Nilon ist übrigens korrekt!


    edit: Zumal man auch an unseren westlichen Nachbarn sieht das eine Legalisierung keinesfalls zum Massenkonsum führt, im gegenteil. Ich habe selten so viele "Nicht-kiffer" wie in Holland kennengelernt..

  • Aus Wikipedia unter Gefahren des Cannabis


    Zitat

    Die Folgen des Cannabis- bzw. THC-Konsums auf die Psyche sind vielfältig und abhängig von verschiedenen Faktoren, daher können wenig generelle Aussagen getroffen werden, für welchen Personenkreis welche Dosis schädigend wirkt und unter welchen Umständen bereits einmaliger oder seltener Konsum Probleme mit sich bringt.


    „Die wesentlichen gesundheitlichen Folgen eines über mehrere Jahre andauernden chronischen Cannabiskonsum halten Hall et al. (1999) zusammenfassend folgende fest […]:


    Zitat

    * Entwicklung einer psychischen Abhängigkeit,


    Für alle die behaupte psychisch abhängig sei nicht so schlimm, man kann jederzeit wieder davon loskommen, denen muss ich sagen, das Spielsucht oder Internetsucht auch nur psychisch abhängig machen.

    Zitat

    * Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit


    Da sind wir uns hoffentlich alle einig.

    Zitat

    * erhöhtes Risiko, eine chronische Bronchitis auszubilden,


    Betrifft eigentlich nur das Kiffen.

    Zitat

    * gegenüber Tabakrauchen mehrfach erhöhtes Risiko, an Krebs der Atemwegsorgane zu erkranken


    Ich habe dazu geschrieben

    Zitat

    Wie Tabak ist Cannabis höchst Krebs erregend


    Das stimmt natürlich nicht und dafür möchte ich mich entschuldigen, ich habe mich verschrieben. Was ich eigentlich meinte war das Kiffen allein und nicht eine andere Art des Cannabiskonsums.
    Eigentlich ist es logisch, etwas das man verbrennt und dessen rauch man dann Inhaliert muss ja irgend in einer Form schädlich für die Lunge sein. Den Rauch ist nichts anderes als feiner Russ der durch die Luft schwebt und Russ der in die Lunge gelangt, bleibt möglicherweise ein Leben lang in dort. So sind auch die Räucherstbächen, die einige Menschen benutzen zum Meditieren eigentlich genauso Krebserregend. Menschen die in der ganzen Wohnug überall diese Rächerstäbchen anzünden, machen eigentlich nichts anderes als passiv rauchen. :lol:

    Zitat

    * erhöhtes Risiko für vulnerable Personen, eine Schizophrenie zu entwickeln.“


    Soviel ich weiss, ist der zusammenhang zwischen Schizophrenie und Cannabiskonsum noch nicht definitiv nachgewiesen worden. Aber ich denke es könnte etwas daran sein.


    Da steht noch vielmehr über die potenziellen Gefahren. Ich habe jetzt keine lust das alles zu kopieren, besser ihr lest selbst nach.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis



    Zum Thema Hirnschädigung. Ich halte es für möglich, dass Alkohol das Gehirn schlimmer schädigt als der Cannabiskonsum. Aber wie Nummer 47 schon sagte, die Menge macht das Gift.
    Dass Kiffen etwa das selbe ist, wie saufen und rauchen gleichzeitig ist meine eigene Einschätzung. Es gibt ja auch viele, die zu ihrem Bier auch noch gleichzeitig eine Zigi rauchen.
    Ich bin klar der Meinung, dass man Cannabis aber von den Gefahren her keinesweg als harmloser einschätzen soll, als Alkohol und rauchen. Aber man sollte es auch nicht gliechstellen mit anderen illegalen bewusstseins verändernten Drogen.

  • Zitat von "Misirlou"

    Zum Thema Hirnschädigung. Ich halte es für möglich, dass Alkohol das Gehirn schlimmer schädigt als der Cannabiskonsum.


    Es ist nicht nur möglich, sondern eine Tatsache. Denn Alkohol und Nikotin sind Nervengifte, die Nervenzellen töten. THC nicht, nicht im Geringsten. Auch das ist eine medizinische Tatsache. THC ist sogar die einzige nicht vom Körper selbst produzierte Substanz, für die es in unserem Gehirn eigene Rezeptoren gibt. Warum ist das so? Nun, THC ist eine der ältesten der Menschheit bekannten Drogen. Mensch und Hanf haben sich sozusagen symbiotisch entwickelt. Es wurde seit Urzeiten gekifft, weshalb sich unser Körper im Laufe der Jahrtausende darauf eingestellt hat. Alle anderen Drogen blockieren einfach Rezeptoren, die eigentlich für körpereigene Stoffe gedacht sind oder verändern deren Ausschüttung und Abbau. Nicht so bei THC. THC hat in unseren Köpfen einen Ehrenplatz.


    Deshalb ist dieser Satz

    Zitat von "Misirlou"

    Dass Kiffen etwa das selbe ist, wie saufen und rauchen gleichzeitig ist meine eigene Einschätzung.


    auch absoluter Unsinn.

  • Cannabis war zur keiner Zeit in Unserem liebsten Anreinerstaat Holland legal,sondern lediglich "nur Geduldet.Und wenn ich das richtig mitbekommen habe,machen speziel in A`dam mindestens 30%der Coffeeshops dicht.Und dadurch das die Kids Durch die Kifferei so gleichgültig geworden sind,liegt meines erachtens daran an dem ganzen Genmanipuliertem Hemp das seit ein paar Jahren auf dem Markt erhältlich ist.Was in den 60 /70er noch einen Reinheitsgehalt von ca.3,5_4 nng
    hat sich es heute um das Zehnfache gesteigert!Und bei unserer Perspektivlosen Jugend ist der Kurs dann ja auch schon vorprogrammiert:Chillen bis der Arzt kommt.Aber selbst in der Schweitz ist der Erwerb von Cannabis frei erhältlich,wusst ich bis lang selber nichtdort wird offiziell nach zwei Kriterien gehandhabt einmal das Indoor,welches weniger umdrehungen hat und zweitens das outdoor das es dort nur nach der Knick Knack sie wissen scchon Nachfrage gibt.Warum zur Hölle leben wir nur in so einem ...Bürokratenstaat?

  • Hallole,


    dass der Grund darin liegen soll, dass Menschen abhängig werden, da sich der Wirkstoff von Cannabis immer mehr erhöht, halte ich für falsch. Es gibt ja Alkohol auch in verschiedenen Stärkegraden. Um betrunken zu werden, trinke ich entweder fünf Bier oder zwei kleine Gläser Schnaps, das Ergebnis ist dann das gleiche. Fazit: Je höher der Wirkstoff desto weniger wird geraucht (getrunken). Ein Hippie in den 68igern brauchte zehn Joints, und um genauso high zu sein wie damals, raucht er eben heute nur einen Joint.


    Grüne Grüße Minga

  • Zitat von "mr mojo"

    Aber selbst in der Schweitz ist der Erwerb von Cannabis frei erhältlich,wusst ich bis lang selber nichtdort wird offiziell nach zwei Kriterien gehandhabt einmal das Indoor,welches weniger umdrehungen hat und zweitens das outdoor das es dort nur nach der Knick Knack sie wissen scchon Nachfrage gibt.


    Wer hat dir denn den Mist erzählt. In der Schweiz ist der Erwerb wie auch der Handel mit Cannabis strengstens verboten.


    Im schweizerischen Betäubungsmittelgesetz, BetmG steht auf Artikel 19



    Also nichts mit frei erhältlich. Dass ein unterschied zwischen Indoor und Outdoor gemacht wird kannst du gleich vergessen. Das Gesetz stamm von 1951 da kannte man wohl Indoor noch nicht.


    Erlaubt ist der Anbau von Faserhanf, der keinen THC enthält, der dann verarbeitet wird vorallem in Hanfseile, die Blätter werden gerne verfüttert an Kühe.


    Weite steht



    Mit anderem Worten, das Gestz lässt ein Auge zudrücken beim konsumieren von Cannabis. Wer sich jedoch mehrmals erwischen lässt muss mit Busse rechnen und ehrlich gesagt hat das jemand, der so blöd ist sich mehrmals zu erwischen auch nicht anders verdient.


    Und übrigens man schreibt Schweiz ohne tz. ;)

  • Zitat

    Aber das erklärt nicht wieso Nutzhanfpflanzen gleich mit verboten wurden


    ich weiß ja nicht woher du deine Infos beziehst, aber der Anbau von Nutzhanf ist nach wie vor erlaubt - wenn auch unter Vorlage


    Auszu aus wiki:


    Das weltweit wachsende Engagement und der damit wachsende politische Druck führten dazu, dass man sich auch auf europäischer Ebene mit Hanfanbau beschäftigte. 1989 verfügte die europäische Kommission in der Verordnung Nr. 1164/89, dass der Anbau von Hanf, einer der in der Anlage benannten 25 Sorten, von den Mitgliedsstaaten legalisiert werden muss. Die genannten Sorten sind so genannter „Faserhanf“ mit einem Wirkstoffgehalt von unter 0,3 Prozent.


    Mit Wirkung zum 16. April 1996 wurde das seit 1982 im Betäubungsmittelgesetz bestehende pauschale Hanfanbauverbot in Deutschland für den Nutzhanf aufgehoben. Der Anbau ist jedoch nach wie vor genehmigungspflichtig und wird in der Regel nur hauptgewerblichen Landwirten unter strengen Bedingungen gewährt. Diese Kontrolle soll vermeiden, dass unter dem Deckmantel des Nutzhanfs THC-reiche Sorten zur illegalen Drogengewinnung angebaut werden, da eine Unterscheidung der verschiedenen Unterarten optisch kaum möglich ist.


    Aus Hanf gewonnene berauschende Stoffe sind deshalb so gefährlich, weil sie auf verstärkt auf die Psyche wirken und diese nachhaltig schädigen können - ebenso sind oftmals Hirnschädigungen festzustellen. Was natürlich von den Hasch-Befürwortern meist verharmlost oder ganz verdrängt wird...