Die 13 Kristallschädel

  • ist eigentlich schonmal jemand auf die idee gekommen den schädeln mal ein "gesicht" zu geben ? ich mein bei knochenschädeln kann man das machen, warum nicht auch hier ? mich würde mal interessieren was dabei herauskommen würde. ich denke dann würden sich schon ein paar fragen von allein klären.

  • thekoa
    es handelt sich bei den Kristallschädeln ja nur um Nachbildungen, die zwangsläufig stark vereinfacht sind. Für die Gesichtsrekonstruktion aus einem echten Schädel sind kleinste Details notwendig, die sich in Kristall nicht nachbilden lassen. So lässt sich etwa aus dem Abnutzungsgrad der Zähne das Alter zum Zeitpunkt des Todes erschließen. Die Muskelansätze hinterlassen Spuren am Knochen, wodurch man die Gesichtsform rekonstruieren kann.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • na is ja doof, ich dachte das man dadurch vielleicht rausbekommen könnte ob es sich um kaukasische, afrikanische oder asiatische köpfe handeln. und wie sieht das aus mit der augenvermessung nach mudashev ? kann man da nicht irgendwas rausbekommen, so wie er es in indien mit den "gemalten" aufgen gemacht hat die dort überall zu sehen sind mit diesem punkt in der mitte.

  • Ist nicht schon bewießen, dass es solche Schädel damals nicht gegeben haben kann und die ein Schwindel sind? Ich dachte das hätte sich mittlerweile schon rumgesprochen. Wegen der Strukturen auf der Oberfläche, welche heutzutage nur mit Maschienen gemacht werden können.


    Oder Aliens haben die gemacht. Das wäre meine 2. These.

  • http://www.ika-international.o…tallschaedel/legende.html


    Auszug aus obigem Link:

    Zitat

    1986: Historischer Schriftsteller, Reporter und Autor, Frank Joseph bekommt von Frank Dorland, ein Zementmodell des Mitchell-Hedges-Kristallschädels. Er arbeitet mit Peggy C. Caldwell, einem forensischen Anthropologen und dem forensischem Künstler-Detektiv Frank Domingo an ihm, die imstande sind, das Gesicht einer jungen Indianerfrau durch Verwenden dieses Modells wiederaufzubauen.


    Habe heute die Geduld dazu und versuche ein Bild zu bekommen.


    :)
    W

  • Tipp: Lest mal das Buch von Karin Tag "Der Geheimcode im Kristallschädel" ist ziemlich neu und interessant. Das Buch findet ihr eim Kopp Verlag soviel ich weiss. Bin zurzeit am lesen und kann vor Spannung kaum mehr aufhören sofern man sich natürlich für alte Völker und Theorien interessiert über welche sonst totgeschwiegen werden.


    Gruss Sign



    Ps. Die Antwort liegt vor uns...

  • Aha, was für "codes" kann man denn in gefälschten Artefakten finden? Vielleicht die Herstellernummer? Oder "Made in Idar-Oberstein"? :-D


    Leute, die Dinger - Mitchell-Hedges, Pariser- Londoner und Smythsonian-Schädel - sind erwiesene FAKES, angefertigt zwischen 1850 (Londoner & Pariser), 1920 (Mitchell-Hedges) und 1950 (Smythsonian)

  • Habe gar nicht mehr gewusst, dass ich das Buch habe in dem das forensische Gesicht abgebildet ist. Es heisst :


    "Tränen der Götter"
    Scherz Verlag.


    Würde ja gerne das Bild hier reinbeamen, will mich aber nicht in die Nesseln setzen wegen irgend eines Autorenrechts.
    Mal sehn.


    Eine Theorie in dem Buch besagt, dass der Erdkern aus verfestigtem (Silizium)Kristall besteht (Seite 316), Durchmesser 1200 km.
    Der, oder Die Kristallschädel sind dann sozusagen mit diesem Kern verwandt.


    Ich hatte schon mit jungen Jahren die Idee, dass bestimmte Planeten miteinander äh kommunizieren könnten.
    Jaja, ich bin halt ein Spinner, hähähä...


    Sind wir die Einzigen im Universum?


    :pflaster:
    :?
    W

  • Hallo Frank,
    Falls es z. B. dieser link ist auf den Du dich stützt:


    http://www.marduc.de/index.php?t=kristall&sub=homan


    Auszug:


    Zitat

    Jetzt fanden Wissenschaftler die Wahrheit heraus. Der Kristallschädel ist offenbar eine gut gemachte Fälschung. Die Oberfläche wurde mit rotierenden Werkzeugen bearbeitet und poliert, wie sie die Azteken noch gar nicht kannten. Professor Ian Freestone von der Universität Cardiff: "Diese Erscheinung des Schädels erhält man nur mit modernem Gerät."


    Für Para-Fans ist so ein Text Anlass zum Frohlocken. Würde es doch bedeuten dass es vor äh etwa 12'000 Tausend Jahren modernes Gerät gab. Siehe Puma Punku und diese Rille. Eine Fälschung von wem? Das währe doch mal was für Professor Ian Freestone von der Universität Cardiff. Oder war er schon dort? Ich hatte vor etwa zwei Jahren die Gelegenheit hinzugehen, - aber mein Herz... :( Ausserdem was soll ich dort ohne akademischen Titel und ne halbe Million in der Tasche - äh Zürcher Kantonalbank ;)


    Ich selbst will neutral bleiben mit dem Hedges-Schädel. Die anderen zum Teil ziemlich schlampig gemachten mögen herhalten für Fälschungen. Fälschungen von was? Eine Fälschung wird doch eigentlich von einem Original gemacht, Oder?
    ;) Wenn also der Hedges-Schädel eine Fälschung ist (werde mich hüten dies zu beurteilen), dann von WAS?


    Falls Du glaubst, Frank, gegen eine Wand oder in ein Schwarzes Loch (Du hast ja doch Humor) zu schreiben, so liegt das sicher auch zum Teil an deiner rustikalen Schreibweise. Klingt sogar manchmal wie EvD :mrgreen:


    Nichts für Ungut: der Hedges-Schädel ist ein wunderschönes und einmaliges Kunstwerk. Gibt es einen Nobel-Preis für Kunst - an Unbekannt? Allzugerne würde ich ihn in den Händen haben um herauszufinden ob ich sensitiv bin :oops: .
    Das gute Stück hat schliesslich eine weltweite Diskussion ausgelöst - spätestens seit Indiana Jones neuem Film. Nein, nicht gesehen. Kein Interesse. Am Film. Am Schädel schon.


    Habe die Ehre Herr Doktor
    :winks:
    Wasserträger

  • Nein, ich bezieh mein Wissen üblicherweise nicht aus dem internet. gerade der M-H-Schädel ist dermaßen von klipp und klar als Fälschung identifiziert, daß es darüber nichts zu deuteln gibt.
    Der Schädel wurde nicht im urwald gefunden, sondern von M-H 1943 bei Sotheby's ersteigert worden - für 400 Pfunfd. Darüber gibts sogar Quittungen.
    Davor war der Schädel in Besitz eines Londoner Okkultisten, und 1938 erschien ein Artikel in einer archäologischen Zeitung, die diesen Schädel (hieß damals noch Skull of Doom) als Leihgabe von besagtem Okkultisten (dessen Ladengeschäft mit dem Skull im Artikel abgedruckt wurde) mit dem Pariser und Londoner Schädel vergleicht.


    Der Kristall des M-H-Schädels wurde in einer Untersuchung im Mai 2008 lokalisiert - Madagaskar. Der Kristall der Schädel aus Paris und London stammt aus Brasilien, der vom Smythsonian aus dem Erzgebirge. Und die gefundenen Polierspuren weisen auf Bandschleifer hin, die in Idar Oberstein in den frühen 30ern eingeführt wurden.


    Sorry, die berühmtesten 4 Schädel sind klipp und klar Fälschungen.


    Im Übrigen haben die mittelamerikanischen Völker, speziell die Maya, keine Kristalle bearbeitet. Sie sahen nichts Besonderes da drin, JADE war für sie das Fleisch der Götter. Jadeschädel findet man in Massen bei ihnen - Kristallschädel keinen einzigen. Der größte jemals bei den Maya gefundene Kristallgegenstand ist eine kleine Trinkschale mit 10 cm Durchmesser.


    Das ist die Faktenlage. Ich kann da nix dafür.

  • OK, Fälschung ist der falsche Ausdruck, denn da es keine Originale gibt, gibts auch keine Fälschungen. Es sind ganz einfach moderne Auftragsarbeiten, die von Edelsteinschleifereien für Kunden angefertigt wurden.
    Was an einem anatomisch korrekten Schädel das besondere sein soll erschließt sich mir übrigens nicht, es gibt weit komplexere und diffizielere Kunstwerke aus der Vor-Maschinenzeit.


    Wie das nachgewiesene von M-H gezahlte Geld GEGEN ein modernes Artefakt spricht, obwohl gerade mit dieser Kohle der angeblich von MH 1927 GEFUNDENE Schädel von einem Okkultisten ABGEKAUFT wurde, der das Ding mindestens 10 Jahre lang in Besitz hatte, muß mir mal jemand erklären.


    Und 400 Pfund war 1943 eine ganze Menge Asche.


    Lustig, wie sich so mancher mit aller gewalt an sein Weltbild klammert - mal sehen, was für abstruse Begründungen noch kommen :D

  • Zitat

    Und 400 Pfund war 1943 eine ganze Menge Asche.


    Was zu beweisen wäre. Nehmen wir als Maßstab die gefälschten Hitler-Tagebücher mit ca. 9 Mio DM Einnahmen, so wären die Auslagen, sprich die handwerkliche Fertigung, die Maschinen, der Verschleiß plus einer Prämie für die "Einzigartigkeit" gegenzurechnen. Einfache Kaufmannsrechnung.


    Nun hört sich 400 Pfund nicht viel an. Aber vielleicht weiß im Forum jemand, wie lange ein Arbeiter im Jahre 1943 von dieser Summe leben konnte.


    Zitat

    Lustig, wie sich so mancher mit aller gewalt an sein Weltbild klammert - mal sehen, was für abstruse Begründungen noch kommen

    Völlig leidenschaftslos. Auf den Geschmack gekommen, zu sehen wie sich jemand verrennt, würde es eher treffen... :winks:

  • ich präsentiere lediglich Fakten - die Du ignorierst. Die 400 Pfund waren das, was der Okkultist für den Schädel bekam, nicht was die Manufaktur dafür bekommen hat. Der Herr war damals in Finanznot geraten und hat etliche "Schätze" seines Ladens versteigern lassen, und M-H schlug beim Schädel zu. That's all.


    Nichts desto trotz kapiere ich immer noch nicht, warum der "geringe" Preis gegen ein modernes Artefakt sprechen soll. Es sollte her dafür sprechen - auch heute wird für Imitate weniger gezahlt als für antike Originale - wo es bei den Kristallschädeln natürlich keine antiken Originale gibt.


    Sieht doch sehr nach Hinbiegen der Argumente aus, um nicht vom Glauben abfallen zu müssen...

  • Zitat

    ich präsentiere lediglich Fakten - die Du ignorierst.

    Ich vergaß nach der Quelle des verborgenen Wissens zu fragen. Wärst du so nett.


    Zitat

    Nichts desto trotz kapiere ich immer noch nicht, warum der "geringe" Preis gegen ein modernes Artefakt sprechen soll.

    Ein Betrug lohnt sich immer dann und genau dann, wenn man wirtschaftlich davon profitiert. Ein Verkaufspreis unter seinem offensichtlichen Herstellungswert widerspricht dieser Vorstellung.


    Zitat

    Sieht doch sehr nach Hinbiegen der Argumente aus, um nicht vom Glauben abfallen zu müssen...

    Bisher nannte ich außer diesem kein anderes Argument, um deine These zu belasten. Alles ganz normal.

  • Frank wer hat dir denn erzählt, dass es Fälschungen seien? Wo hast Du das gelesen? Wie kommt es, dass uralte Völker in ihren Schriften von diesen Schädel sprechen? Wie kommt es, dass auch heute noch Überlieferungen über die Schädel bei teils Völker verehrt werden? Es ist unmöglich so einen Schädel herzustellen. So präzise und genau ohne Spuren daran zu finden. Das war früher nicht möglich und heute auch nicht.


    Nun gut es darf jeder glauben was er will. Das ist ja das schöne daran.


    Ich denke nicht, dass es sich um Fälschungen handelt. Bei teils Schädeln vielleicht schon aber wenigstens einer davon ist echt.