Die 13 Kristallschädel

  • Zitat von "sign"

    Wie kommt es, dass uralte Völker in ihren Schriften von diesen Schädel sprechen? Wie kommt es, dass auch heute noch Überlieferungen über die Schädel bei teils Völker verehrt werden? Es ist unmöglich so einen Schädel herzustellen. So präzise und genau ohne Spuren daran zu finden. Das war früher nicht möglich und heute auch nicht.


    Beweise? Quellen? Belege? Irgendwas? Nein? Dachte ich mir. :roll:

  • Zitat von "Nieselpriem"

    Beweise? Quellen? Belege? Irgendwas? Nein? Dachte ich mir. :roll:



    Uri Geller hat gesagt das geht nicht, und der Mann hat doch Ahnung.
    Noch mehr Beweise??
    Achtung Ironie


    :taetschel:

  • Zitat

    Wie kommt es, dass uralte Völker in ihren Schriften von diesen Schädel sprechen?


    diese mysteriöse Mayalegende von den 13. sprechenden Schädeln, von der es komischerweise keinerlei schriftlichen Belege gibt? Tja, wer hats erfunden??


    Zitat

    Es ist unmöglich so einen Schädel herzustellen. So präzise und genau ohne Spuren daran zu finden.


    Eben - man hat schließlich Bearbeitungsspuren gefunden, die auf neuzeitliche Gerätschaften hinweisen...nix mit keinerlei Spuren!


    Zitat

    Das war früher nicht möglich und heute auch nicht.


    Tatsache - bei JEDEM Schleifvorgang finden sich Schleifspuren - selbst bei der geringsten Politur! Früher oder heute ist da ziemlich egal - eine andere Oberfläche ließe sich vielleicht durch gießen herstellen - aber meines Wissens kann man Kristall nicht gießen! Oder man entdeckt die Möglichkeit eine solch komplexe Form als Kristall wachsen zu lassen - das wäre interessant!

  • Fundstück im ehemaligen [url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,550101-2,00.html]Nachrichtenmagazin[/url]:


    Spiegel Online unterhält seine Leser kurzweilig mit Anekdoten, etwa so:
    "Er ist technisch sehr ausgefeilt gearbeitet", erzählt sie. "Hoch poliert, die Details sind minutiös, es ist eine sehr moderne Arbeit." Sie datiert ihn auf die Zeit kurz vor seinem ersten Auftauchen, etwa um 1932.
    Leider wird keine Hintergrundinformation, wie denn die selbsternannte Expertin das Alter des Artefakts bestimmt haben will, präsentiert. Dabei gehört das Thema Altersbestimmung zu den umstrittensten und schwierigsten Themen in Archäologie und Paläontologie. Und zu jeder Expertise gibt es garantiert zehn Gegenexpertisen.


    Auffällig an der Berichterstattung ist weiterhin, daß alle erwähnten Fundstücke im Besitz westlicher Museen, Fälschungen (von was?) sein sollen. Der Mitchell-Hedges-Schädel soll eine Kopie einer Fälschung sein, die das Britische Museum aufbewahrt. Wie die Expertin in zwei Tagen darauf kommt, verrät der Artikel nicht. Bei all dem Hickhack um die Fälschungen verwundert es den Laien, daß die Schädel nicht schon längst verramscht oder in die Tonne getreten wurden. Unabhängige Gegenexpertisen gibt es nicht, nehme ich mal an.


    Darüberhinaus fällt auf, daß die Berichte über die Schädel in jüngster Zeit fast zeit- und wortgleich zum neuen Indiana Jones-Film auftauchten, als handele es sich um eine vorformulierte PR-Kampagne.


    Zusammenfassend gibt es also zu sagen, daß es nicht nur ein Interesse gibt, Artefakte und Reliquien zu fälschen, sondern auch Expertenmeinungen darüber. Weder sagen uns die Zertifikate, die die Medien ausstellen, etwas über das Alter noch über das Herstellungsverfahren aus. Nichts was falsifizierbar wäre. Alles bleibt nebulös unpräzise.

  • brimskimi :


    Die Infos gibt es! Lesen bildet!


    In welchem Zeitalter lebst Du eigentlich? Ist ne ernstgemeinte Frage!


    Lg ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Man kann natürlich auch ganz verschwörerisch fragen: Vielleicht ist es im Interesse bestimmter (wissenschaftlicher?) Gruppierungen, daß nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf und so sorgt man eben dafür möglichst die Meinung zu unterbreiten, daß es sich um im letzten Jahrhundert maschinell hergestellte Artefakte handelt, obwohl dem nicht so ist.


    Das werf ich einfach mal so in den Raum zum Nachdenken. Ich behaupte nicht, daß dem so ist, aber leider gibt es auch viel zu viele Leute, die zu sehr an die Wissenschaft glauben. Wissenschaft ist zu so einer Art Ersatzreligion geworden und vieles, was "wissenschaftlich" publiziert wird, wird z.T. ebenso leicht angenommen und wenig hinterfragt, wie es eben manche Leute im esoterisch, spirituellen Bereich tun.

  • gähnt eine Runde mit


    Was all die Verschwörungsnuckel immer vergessen ist, dass Wissenschaftler in der Regel nur ungern zusammenarbeiten und im Allgemeinen eher Konkurrenten sind. Der Zusammenhalt, der für eine Verschwörung dieses Ausmaßes nötig wäre, ist einfach nicht gegeben. Denn nichts befriedigt einen Wissenschaftler mehr, als einem geschätzten Kollegen nachzuweisen, dass dieser sich geirrt hat. Würde ein Wissenschaftler entdecken, dass ein anderer ABSICHTLICH Falschinformationen verbreitet hat, wäre das quasi eine Kriegserklärung und praktisch sofort publik. Der Falschinformant könnte seine wissenschaftliche Karriere augenblicklich begraben. Und kein vernünftig denkender Mensch wäre SO blöd, Verschwörungsnuckel ausgenommen. :mrgreen:

  • Es sei denn das gesamte wissenschaftliche Bild würde zusammenbrechen und beide würden ihren Job verlieren, in dem Fall würde man seinem Kollegen nämlich eher nicht ans Bein pissen wollen, weil man dann selbst im Ar... wäre. Aber das wollen Wissenschaftsnuckel natürlich nicht wahr haben :mrgreen:

  • Wissenschaftsnuckel und überhaupt alle Personen die für 2 Cent Allgemeinbildung haben (und mal erfolgreich eine Schule besucht haben) wissen, dass "das gesamte wissenschaftliche Bild" nicht zusammenbrechen KANN - aus Gründen, die zu umfangreich sind, um sie einem eingefleischten Verschwörungsnuckel (die ihre 2-Cent-Bildung offensichtlich über Bord geworfen haben) zu erklären...


    Diskussionen mit solchen Nuckeln führen üblicherweise auch zu nix, da es keinerlei Grundkonsens bzw. Diskussionsgrundlage gibt, da üblicherweise schon die einfachsten Naturgesetze bestritten werden. Und der Himmel ist rosa (sonst könnte man ja die Einhörner sehen).

  • Was Wissensnuckel mit Unwissensnuckeln miteinander verbindet: Die allgegenwärtige Technologiegläubigkeit, um da mal im Bild zu bleiben. Nichts übertrifft heutige Errungenschaften, unmöglich ist eine fortschrittliche Technologie im Altertum.
    Den Vogel hat die Untersuchung der Schädel mit dem Elektronenrastermikroskop abgeschossen. Voller Ehrfurcht verneigt sich die Welt vor dem Untersuchungsergebnis der Maschine...
    Was mich an dem Resultat stört, ist die Nichtreproduzierbarkeit des Herstellungsverfahrens der Kristallschädel.

  • Zitat von "brimskimi"

    Nichts übertrifft heutige Errungenschaften, unmöglich ist eine fortschrittliche Technologie im Altertum


    Es spricht aber auch nichts, wirklich absolut garnichts dafür, dass es eine solche Zivilisation jemals gegeben hat. Solang das so ist, ist dieses gedankliche Luftschloss ins Reich der Märchen einzuordnen.


    Zitat von "brimskimi"

    Was mich an dem Resultat stört, ist die Nichtreproduzierbarkeit des Herstellungsverfahrens der Kristallschädel.


    Sagt wer?

  • Um mal sachlich beim Thema zu bleiben:


    Wie zum Teufel soll irgendein Wissenschaftler auf dieser Welt das Alter dieser Kristallschädel nachvollziehen können?
    Das Alter von Quarzkristall ist nach heutigem technischen Stand nicht zu bestimmen! ´


    Und auf Grund dessen, dass "moderne Schleifspuren" auf diesen Schädeln gefunden worden sind, heißt es noch lange nicht, dass diese mit modernen Mitteln hergestellt worden sind, geschweige denn, erst 19xx weil iwelche Schleifspuren darauf hinweisen!


    Weiß Gott wann diese Schädel tatsächlich hergestellt worden sind!? Maybe wurden diese einfach "nachpoliert", "restauriert" wenn man so will, um sie (damals, ab 19xx) gewinnbringender zu verkaufen?!
    Deshalb findet man auch auf der Oberfläche Schleifspuren moderner Maschinen?!


    Ist das also der ultimative Beweis für das wahre Alter dieser Schädel?
    Meines Erachtens nach: Nein...
    Sie können erst im letzten Jahrhundert hergestellt worden sein, müssen sie aber nicht!


    Bzw. frage ich mich in der Tat:
    Warum soll es sich bei den Schädeln um Fälschungen handeln?
    Fälschungen von was? Von den echten Schädeln? Gab es also / gibt es also echte Schädel?
    Wenn nein, dann kann es sich auch nicht um Fälschungen handeln! (per definition)

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • Nur mal so zur Info. Wenn ich ein Bild male und mit Rubens signiere und das dann auch noch als Rubensbild an den Mann bringen will, dann versuche ich, eine Fälschung zu verkaufen. Ich habe zwar kein Bild von ihm gefälscht, wohl aber ihn selbst. Sprich: Rubens hat nie die Vorlage geliefert. Trotz allem ist es eine Fälschung. Ist das nun auch beim letzten angekommen?

  • Nieselpriem :
    Ja, mit diesem Beispiel hast du recht! (natürlich)
    ABER:
    Was hat das mit den Kristallschädeln zu tun?


    Nur weil jemand behauptet, dass die Schädel zwangsläufig von den Maya oder den Azteken kommen müssen, heißt es noch lange nicht, dass das stimmt. Es ist viel mehr nur eine Behauptung, die man nicht auf Fakten stützen kann.
    Genauso ist es eine haltlose Behauptung, zu sagen, dass die Kristallschädel erst im 19. Jahrhundert hergestellt worden sind! (zB in Deutschland). Mann kann es nicht belegen.


    Aber das hat nichts mit Fälschungen zu tun.
    Fakt ist doch, dass diese Kristallschädel existieren! Das kann man nicht leugnen.
    Die Frage ist doch:
    Wer hat sie hergestellt?
    Und, wann wurden sie hergestellt?
    Bzw. wie wurden sie hergestellt?
    Und dann kann man sich noch natürlich Gedanken machen, wozu sie hergestellt worden sind!


    Fakt ist doch, dass bisher niemand hieb und stichfest beweisen kann, wann und von wem sie hergestellt worden sind!
    Es ist nur eine Behauptung, wenn man sagt, diese Schädel wären 5000 Jahre alt, oder 500 Jahre alt, oder nur 100 Jahre alt!
    Genauso ist es nur eine Behauptung, sie irgendeiner Kultur zuzuschreiben, oder einem bestimmten Zweck.


    Und jetzt frage ich mich immer noch: Fälschung? Von wem und von WAS?
    Was hat das alles mit Fälschung zu tun!
    Nur weil ein Artefakt, was man ursprünglich den Maya angekreidet hat nun den Azteken zuordnet, heißt es ja auch nicht dass diese Artefakt eine Fälschung ist!?
    Man hat sich zB im Alter oder in der Herkunft geirrt.
    Aber deshalb existiert dieses Artefakt trotzdem!
    Man kann dann keineswegs von einer Fälschung sprechen! Höchstens von einem Irrtum.


    Und das selbe gilt nunmal für diese Schädel!
    Man muss die oben genannten Fragen beantworten!
    Und da dies noch nicht passiert ist (ausreichend), kann man auch schlecht von einer Fälschung sprechen!


    Meines Erachtens nach ist es weder wissenschaftlich zu sagen, dass diese Schädel ein gewisses hohes Alter haben und einer bestimmten Kultur angehören, noch ist es wissenschaftlich zu sagen, dass diese Schädel einfach neumoderne Kunstwerke sind.
    Da für Beides keine hieb und stichfesten Beweise vorhanden sind!

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • Und nochmal: Ich bin hier nur auf dieses "Kann keine Fälschung sein, weil..."-Argument eingegangen. Wenn ich ein Bild mit Rubens signiere, es ihm also zugeordnet wird, obwohl er es garnicht gemalt hat, dann existiert dieses Bild zwar, ist aber trotzdem eine Fälschung. Von mir fabriziertes Bild wird Rubens zugeordnet, was ja auch meine Intention dabei ist, wurde aber nicht von ihm gemalt --> Fälschung. Kristallschädel werden mit der Absicht hergestellt, sie als Maya-Kunst zu verscherbeln, wurden aber nie von ihnen hergestellt --> Fälschung. Jetzt klar?

  • Nieselpriem :
    Nein. Nicht klar.
    Und weißt du warum nicht?


    Ganz einfach deshalb, weil die Leute die BEHAUPTEN, dass diese Kunstwerke der Maya Kultur zuzuschreiben sind, einfach nur haltlose Behauptungen aufstellen!!!!!
    Diese Leute haben keine Ahnung! Sie stellen nur Theorien auf!
    Aber deshalb ist der Schädel noch keine Fälschung!


    Außerdem ist das Ganze hier reine Wortglauberei. Die bringt keinem was.
    Diese Schädel exitieren. Und kein Mensch konnte bisher irgendeinen hieb und stichfesten Beweis dafür erbringen, wie alt dieser Schädel ist, und wer ihn gemacht hat!!


    Alles andere ist reine Spekulation!
    Ganauso wie die Behauptung, dass die Kristallschädel von den Maya kommen!
    Einfach nur eine Behauptung. Dafür gibt es überhaupt keine Beweise.
    Und da ja noch nicht einmal klar ist, wer diese Schädel wann, wie, wo und wozu hergestellt hat, kann man auch schlecht von einer Fälschung sprechen!


    Du hingegen bringst ein ganz falsches Beispiel an:
    Du malst ein Bild. Signierst es als "Rubens" und verkaufst es auch als solches!
    Deine Intention ist ganz klar gewesen! Du hast etwas gefälscht. Punkt. Aus.


    Da bei den Kristallschädeln der Urheber aber nicht klar ist, kannst du auch nicht von einer Fälschung sprechen. Selbst dann nicht, wenn iwelche Menschen da was reininterpretieren, was sie nicht beweisen können!


    Die Schädel würden dann "gefälscht" sein, wenn der Urheber sich hinstellen würde, und sagen würde: Ich habe diese Schädel so und so hergestellt, um sie als Maya-Artefakt zu verkaufen!
    Also ist das mit der Fälschung auch nur eine haltlose Behauptung!

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • Eigentlich muss sich der Urheber nicht hinstellen und genau das sagen. Es reicht, wenn er das bei der Herstellung in seinem Oberstübchen denkt.


    Ansonsten ist diese Diskussion zwischen euch vollkommen sinnbefreit, da ihr beide zwar ganz genau versteht, auf was der andere hinaus will, jedoch nicht bereit seid, von eurem Standpunkt fort zu kommen ... wobei es keinerlei Einigung geben wird, da keiner von euch beiden seine Meinung wirklich BELEGEN kann.
    Die Schädel können nach aktueller Auffassung genauso gut Fälschungen wie selbsthergestellte Briefbeschwerer sein, die irrtümlich später für Mayaerzeugnisse gehalten wurden.


    Kann man nun also wieder dazu zurückkehren, dass man hier etwas (halbwegs neues) über die Dinger selbst rein stellt? Neue Untersuchungen, neue Entwicklungen ...

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)