Der Sinn des Lebens

  • Um seinen Sinn zu erfassen muss man mit sich selbst im reinen sein..man muss vergeben und vergessen und realisieren das man für jede Aktion selbst schuld trägt und wirklich kein anderer..
    Ausserdem muss man eine Harmonie zwischen emotionalen und rationalen Denken aufbauen damit man keine Probleme mit dem Über-Ich und mit dem Es bekommt...
    Und man sollte möglichst den wenigsten Menschen vertrauen und seine Freunde selber aussuchen denn: mit wem du bist so du bist
    Man sollte sich aufjedenfall von Leuten fernhalten die dich in dem Sumpf reinreiten wollen, indem sie über alles lästern und nur klagen..diese Menschen haben mehr Menschen vernichtet als die Pest!

    Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist..
    Die Weisheit des Alters ist dem Ungestüm der Jugend unterlegen.

  • Zitat

    Man sollte sich aufjedenfall von Leuten fernhalten die dich in dem Sumpf reinreiten wollen, indem sie über alles lästern und nur klagen..diese Menschen haben mehr Menschen vernichtet als die Pest!


    eine grandiose Bemerkung, die sich jeder Mensch zu Herzen nehmen sollte !!!

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Die Frage ist nur, warum es so viele von diesen Menschen gibt und warum die nicht auch versuchen das Beste aus ihrem Leben zu machen.


    Warum streben so viele Menschen nach Vernichtung, Schmerz, Macht, ......


    Kann dieses streben auch "Sinnvoll" und "befriedigend" sein?

  • Zitat

    Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass wir uns für die Krone der Schöpfung halten, ohne es zu sein.


    definiere krone der schöpfung....


    ich sehe in meiner definition für schöpfung eindeutig den menschen als krone der schöpfung:
    - intelligentestes, technisiertestes, spezialisiertestes, sozialstes wesen mit kultur, strukturen, ....
    - am oberen ende der nahrungskette ohne natürliche feinde
    - verdrängt andere individuen aus seiner ökologischen niesche wann es ihm passt
    - hällt wohl einige der meisten rekorde (erster auf den mond und co.)
    - ist dazu in der lage spontan und effektiv probleme zu lösen und sich problemen anzupassen, ....



    und so weiter und so fort...

  • Gut,


    der Mensch ist sicherlich dass am weitest entwickelte Lebewesen auf unseren Planeten. Aber ich glaube, dass zu dem Begriff „Krone der Schöpfung“ noch viel mehr gehört.


    Z. B. im sozialen Verhalten sind wir wohl eher auf den unteren Plätzen, Toleranz, Fairness oder gegenseitige Achtung kennen wir fast gar nicht.


    Ich glaube schon dass der Mensch weit weit weg ist vom Perfektionismus. Was machen wir denn mit unseren Mitmenschen, mit der Natur, mit uns selber??????


    Ich glaube auch, dass der Mensch glaubt etwas erreicht zu haben und dadurch sich aufspielt wie ein Gott

  • der Mensch ist ein sehr erstaunliches Wesen..
    Er beeindruckt uns mit sovielen positiven Attributen..doch wenn wir in das Buch tiefer hineinschauen bemerken wir wie grässlich er sich verhalten kann und wie schlimm er doch ist, wenn er seinen freien Willen ohne Barmherzigkeit ausnutzt!

    Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist..
    Die Weisheit des Alters ist dem Ungestüm der Jugend unterlegen.

  • Warum gibt es uns Menschen?
    Da bin ich sehr realistisch und denke dass wir hallt "entstanden" sind, wie die Pferde und die Kühe.



    Sind wir wirklich Geschöpfe eines Gottes? Wenn ja, warum hat er uns gemacht? Aus Zeitvertreib oder warum sonst.
    Denke ich nicht, da ich nicht an so etwas glaube. Gott ist für mich eine Erfindung :)


    Haben wir alle eine bestimmte Aufgabe, einen bestimmten Zweck zu erfüllen?? Wenn ja, welche und vor allem warum??
    Ich denke schon dass wir eine Aufgabe haben. Die Aufgabe uns zu vermehren.. :) wenn man das so sagen kann...
    Weil es in jeder "Art" das Ziel ist Nachkommen von sich zu zeugen.. :)


    Oder sind wir nur eine Laune der Natur „Ein nackter Affe“, der Denken kann. Ohne ein Leben nach dem Tod…


    Nein.. ich denke schon an ein Leben nach dem Tot, wir sind eine Art "Mutation" :)

  • Zitat

    im sozialen Verhalten sind wir wohl eher auf den unteren Plätzen, Toleranz, Fairness oder gegenseitige Achtung kennen wir fast gar nicht.


    welches andere tier würdest du als sozialer, toleranter und fairer bezeichnen??


    klar, der mensch ist nicht perfekt, allein weil perfekt sicherlich relativ zu sehen ist, aber darum gings nicht. es ging darum wer die kröne der schöpfung zur ZEIT ist, und das ist er nun mal....

  • Das würde ich auch gerne wissen, Petestor. :)


    Es ist doch so. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Triebe steuern kann. Das hat dem Menschen zu einem freien Willen verholfen und zu einem Denken. Der Mensch ist somit die "Krone der Schöpfung" oder einfach das am weitesten entwickelte Lebewesen. Mit diesem freien Willen ist aber auch eine gewisse Verantwortung verbunden. Der Mensch, der die meisten Dinge auf Erden verändern kann, sollte dies nur zum Guten tun. Das ist leider nicht immer der Fall.


    Mfg Kryton

    Wenn jedermann mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich unrecht habe.
    Oscar Wilde

  • und...Der Sinn des Sterbens?


    Was ist, wenn vorgeschrieben ist das es für jeden Menschen einen bestimmten Tag gibt, wann sie sterben?


    Nur mal angenommen, man wüsste das man morgen bei einem Autounfall sterben wird, dann würde man ja alles meiden wo man in die Nähe von Autos kommt oder? Und wenn man dann diesen tag zu Hause verbringt, und etwas schweres von einem Schrank runter hebt, und der einem auf den kopf fällt - so blöd - das er einem das Genick bricht und man stirbt, und es genau die selbe Zeit wäre wann man den Autounfall hätte?


    Die einen müssen früher Sterben, die anderen später!


    Wenn man nach dem Sinn des Lebens sucht, sollte man dann nicht auch nach dem Sinn des sterbens suchen?


    juno

    Fear leads to anger, anger leads to hate, hate leads to suffering - Yoda


    Definition Juno: "Ängstlich, kurzsichtig und extrem begeisterungsfähig!" - Nieselpriem

  • Der Sinn des Sterbens. Eine gute Frage. Der Tod gehört einfach zum Leben dazu. Es gibt einfach für alles einen Anfang und ein Ende. Ob es jetzt unsere Erde ist, das Universum. Es kommt und geht und danach kommt und geht es vielleicht wieder.


    Der Tod ist sinnvoll, denn er verhindert, dass Leid unendlich weitergeht. Wer will schon unendlich lang leben? Das beste Beispiel ist Prometheus, dessen Leid sich unendlich fortsetzt. Ein Adler reißt ihm die Leber heraus, die immer wieder aufs neue nachwächst und Tag für Tag wiederholt sich dieses grausame Greuel. Er wünscht sich den Tod herbei, ist aber unsterblich.


    Mfg Kryton

    Wenn jedermann mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich unrecht habe.
    Oscar Wilde

  • Unsterblichkeit (also Altersschwäche) ist aber evolutionärbedingt nicht vom Vorteil. Ein unsterbliches Wesen würde sich nicht mehr so fortplanzen können (da der Lebensraum knapp werden würde) und sich so nicht mehr auf Veränderungen in der Umwelt gut anpassen können.
    Es wurde von der Evolution eher eine niedrigere Sterblichkeit im jungen Alter hervorgebracht. Leider haben diese Maßnahmen aber Nachteile im höheren Alter. Z.B. erhöht eine häufige Zellerneuerung die Gefahr für Krebs, da bei der Reproduktion Fehler entstehen, die zwar teilweise durch Repariermöglichkeiten ausgeglichen werden können aber nicht komplett.
    Also würde ich sagen der Sinn des Sterbens ist die Erhaltung der Art.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Ich muss mich entschuldigen, dass ich so einen Schwachsinn geschrieben habe, es geht natürlich nicht um die Erhaltung der Art sondern das Fortpflanzen des Individuums. Die Arterhaltung ist nur eine Folge daraus.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Den Sinn des Lebens des Einzelnen werden wir wohl kaum erkennen können, denn er wird von Mensch zu Mensch, aber auch von generell von Lebewesen zu Lebewesen ganz unterschiedlich sein. Dagegen lohnt sich die Diskussion, warum es überhaupt Leben gibt auf dieser Erde, und warum nicht auch in diesem Universum.


    Vielleicht geschieht das alles nur, einfach weil es möglich ist. Ich saß heute in unserem kleinen Wald, auf unserem Grundstück, im Schatten der Sonne wegen und sah eine Schlingpflanze, die sich erst an der Fichte hoch zog, es dann aber auch schaffte, waagrecht ca. 50 cm zum Zaun rüber zuwachsen, eigentlich gegen die Schwerkraft. Wie konnte sie das? Durch ausprobieren, ihre Triebe ausstreckend, bei einem Hindernis sich einrollend und festhaltend.... sie machte einfach das, was sie konnte.


    Im Herbst wird sie sterben, aber ihr Same wird vielleicht überleben und so den Weg fortsetzen.


    Pierre, der sich über Kleinigkeiten freuen kann.

  • Man sollte sich natürlich überlegen wie man die Zeit totschlägt.
    Das kann ja auch mehr oder weniger "Sinn" machen.
    Wir sind ja nun auch keine Pflanze, die strikt ihrem "genetischen Wachstumszwang" folgt.
    Es soll ja so etwas wie einen freien Willen beim Menschen geben.
    Ginge es einzig um die Fortpflanzung hätten wir ohne weiteres auf unsere Zivilisation verzichten können.
    Der Mensch soll ja auch so was wie einen Drang nach Wissen und Verständnis haben.
    Deshalb gibt es z.B. diesen Thread.... ;)

  • Hi Intruder


    Zitat

    Ginge es einzig um die Fortpflanzung hätten wir ohne weiteres auf unsere Zivilisation verzichten können.
    Der Mensch soll ja auch so was wie einen Drang nach Wissen und Verständnis haben.
    Deshalb gibt es z.B. diesen Thread.... ;)

    Aber ohne Wissen und Forschung , wäre unsere Spezies auf die ökologische Nische Erde angewisen , könnte sich nur auf dieser forpflanzen ... so werden wir diese , vor deren ende und dem unseres Sonnensystems , veralssen und uns weiter ausdehnen ...der Höchste drang jedes Lebewesens ist es mit seinen Genen neue Lebensräume zu erschliessen :P

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...