Der Sinn des Lebens

  • Das muss jeder selbst wissen. Jeder ist seines Glückes Schmied und somit kann jeder (zumindest die meisten) seinem Leben einen Sinn einhauchen. Wenn man sich natürlich gleich von Anfang an einredet, das Leben hätte keinen Sinn, dann kann das auch nichts werden. Dann neigt man dazu phlegmatisch zu werden und wenn das alle so täten: Gute Nacht schöne Welt! ;)


    Mfg Kryton

    Wenn jedermann mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich unrecht habe.
    Oscar Wilde

  • das sollte nicht heissen, dass ich so denke...
    könnte trotzdem so sein (wer weiss etwas schon genau??)
    apropo jeder ist seines glückes eigener schmied..
    jmd. mit einer normalen intelligenz und etwas fleiss in deutschland vll. schon.., aber wie sieht es prozentual auf der ganzen welt aus :winks: ??
    in dieser hinsicht ist dieser satz so gar nicht richtig.., denn im endefekt kann niemand etwas dafür, ob man in ein privilegiertes land, familie etc geboren worden ist und ob man intelligent etc ist... :winks: !!

    „If the doors of perception were cleansed everything would appear to man as it is, infinite." - William Blake

  • Wir pflanzen uns fort (verbreiten uns), damit unsere Nachfahren auch wieder Nachfahren zeugen, welche sterben. Es geht immer so weiter. Wir tragen also dazu bei, dass die Erde immer mehr tote Leichen hat. (sry, ist aber so ^^). Wir bringen die Zivilisation weiter (irrelevant ob positiv oder negativ), damit wieder Sterbende dieses Weiterbringen vorübergehend genießen, beim Weiterbringen helfen oder sie es ignorieren.
    Am Ende ist immer der Tod.
    Somit ist ein Leben mit Tod doch eigentlich sinnlos!
    Andererseits finden die meisten ein Leben ohne Tod auch sinnlos.


    Ergo stellt sich die Frage: KANN es überhaupt ein Sinn geben?


    Da gibt es so ein Sprichwort:



    DER WEG IST DAS ZIEL


    Und genau bei diesem Thema kann man das absolut anwenden, denn...


    solange man immer Fragen stellt, wird man auch Motivation zur Weiterentwicklung haben. Genauso, wie man nach dem Sinn des Lebens fragt.
    Bis man eine gültige Antwort gefunden hat, wird man nach der Beantwortung streben und auf dem Weg dahin neues lernen.



    Letzendlich ist die Frage nach dem Sinn des Lebens also ganz wichtig, selbst wenn es eine Antwort vielleicht garnicht existiert. Diese Fragerei gibt einerseits Antrieb zum Leben gibt als auch den Menschen dazu verhilft, nicht einfach so zu existieren und vor sich hinzu vegetieren, sondern zu leben.


    (natürlich könnte man jetzt fragen, mit welchem Sinn man sich weiterentwickeln soll, aber darauf könnte ich erwartungsgemäß nicht antworten).

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Zitat

    Wir pflanzen uns fort (verbreiten uns), damit unsere Nachfahren auch wieder Nachfahren zeugen, welche sterben. Es geht immer so weiter. Wir tragen also dazu bei, dass die Erde immer mehr tote Leichen hat. (sry, ist aber so ^^). Wir bringen die Zivilisation weiter (irrelevant ob positiv oder negativ), damit wieder Sterbende dieses Weiterbringen vorübergehend genießen, beim Weiterbringen helfen oder sie es ignorieren.
    Am Ende ist immer der Tod.
    Somit ist ein Leben mit Tod doch eigentlich sinnlos!
    Andererseits finden die meisten ein Leben ohne Tod auch sinnlos.


    Wenn wir aus diesen objektiven Beobachtungen des Lebens und des Sterbens vom Menschen auf jedes andere Lebewesen schließen, Aussterben und Artneubildung mit eingeschlossen, dann kann man die Vermutung entwickeln, das Fortpflanzen und die Arterhaltung seien der Sinn und Zweck eines jeden Lebewesens. Das Individuum stirbt, die Art bleibt erhalten. So sollte es aussehen. Natürlich passt derart hochnäsigen Tieren wie den Menschen so etwas nicht. Warum an etwas anderes als die eigenen Bedürfnisse denken? Somit kommt der Mensch zu der Erkenntnis, dass das Leben an sich sinnlos ist.
    Doch was ist der Sinn überhaupt? Der Sinn - ist das nicht nur Wunschdenken? Hinter einem Sinn steht immer eine Intention oder nicht? Wenn etwas einen Sinn hat, wurde es also von jemandem irgendwo eigesetzt. Es muss eine objektive Bestimmung geben. Steckt die Lösung des Rätsels also im Glauben? Wenn der Gedanke des Sinnes an einen Glauben an eine höhere Macht, die dem Menschen Bestimmung verleiht gekoppelt ist, so ist klar, dass die Frage nach dem objektiven Sinn des Lebens so sinnvoll ist wie eine Debatte um die "wahre" religion.


    Zitat

    DER WEG IST DAS ZIEL
    Und genau bei diesem Thema kann man das absolut anwenden, denn...
    solange man immer Fragen stellt, wird man auch Motivation zur Weiterentwicklung haben. Genauso, wie man nach dem Sinn des Lebens fragt.
    Bis man eine gültige Antwort gefunden hat, wird man nach der Beantwortung streben und auf dem Weg dahin neues lernen.


    Der Weg ist das Ziel? Interessante Denkweise doch inwiefern geht das auf den Sinn ein? Meinst Du, man soll nach dem Sinn suchen, also sich Gedanken über eine Bestimmung im Leben machen und somit seine Zeit überbrücken? Und vor allem: Wieso Weiterentwicklung? Wer legt fest, dass Weiterentwicklung "gut" ist, zumal es uns ja ohnehin alles egal sein kann, da es Deiner Ansicht nach des Todes wegen keinen Sinn gibt.


    Zitat

    Letzendlich ist die Frage nach dem Sinn des Lebens also ganz wichtig, selbst wenn es eine Antwort vielleicht garnicht existiert. Diese Fragerei gibt einerseits Antrieb zum Leben gibt als auch den Menschen dazu verhilft, nicht einfach so zu existieren und vor sich hinzu vegetieren, sondern zu leben.


    Wieso ist die Frage wichtig, wenn Du zu dem Schluss gekommen bist, dass das Leben des Todes wegen keinen objektiven Sinn haben kann? Ist es nicht denkbar, dass man sich über so etwas gar keine Gedanken macht, nachdem man zu dem logischen Schluss gekommen ist, dass es keinen objektiven Sinn gibt? Vegetieren muss man auch ohne höheren Sinn nicht. Man könnte sein ich-Bewusstsein betäuben mit allerlei Hormonen, die den subjektiven Zustand der Freude als eine Art Belohnung für verschiedenste Tätigkeiten auslösen.


    Zitat

    (natürlich könnte man jetzt fragen, mit welchem Sinn man sich weiterentwickeln soll, aber darauf könnte ich erwartungsgemäß nicht antworten).


    Ich habe gefragt und eine Antwort zu geben ist in Deiner philosophischen Argumentation essenziell. Denn andernfalls hinkt Deine Logik gewaltig, ist nicht sonderlich schlüssig.



    Zum Abschluss lässt sich sagen, dass ein Sinn des Lebens nur von "oben" gegeben werden kann, was die Diskussion müßig macht, da es hierfür keinerlei Beweise gibt. Jedem steht es frei, einen persönlichen Sinn zu formulieren. Dieser Sinn wird aber höchstwahrscheinlich auf Hormone hinauslaufen, die bei den als Sinn angegebenen Dingen ausgeschüttet werden und eine Art Glücksgefühl induzieren. Reine Chemie, nichts spektakuläres.

  • der sinn des lebens? ganz einfach... warum sollten wir einen spezielleren sinn des lebens haben als die tiere??? wir haben genau den gleichen sinn des lebens wie z.b. eine schnecke... oder eine maus, regenwurm etc. etc.


    wenn einige den sinn des lebens NUR auf den menschen projezieren und fragen was ist der sinn des lebens beim menschen (auch nur ein lebewesen), ist es doch egoistisch so engstirnig zu denken. viellei erreichen ja andere lebewesen was anderes nach dem leben. betrachtet man es genauer, müssen somit alle lebewesen einen sinn des lebens haben oder?


    und der ist eben, wie vorher beschrieben wurde, fortpflanzung (eigentl. ist der mensch/mann nicht zur monogamie geschaffen, sondern einfach zum DNS weitergeben), fressen, schlafen, scheixxen sterben. das is meiner ansicht nach, wie bereits auch mein vorredner sagte, der sinn des lebens. warum sollten nur wir, die ein ICH, ein gewissen und intelligenz entwickelt haben einen besonderen stellenwert in der frage haben? wir wollen nur mal wieder eine besondere schöpfung sein und stellen uns daher diese frage.


    wenn es um ein leben nach dem tode geht, müssten nicht nur wir menschen danach weiterleben, sondern ALLE lebewesen, pflanzen etc... warum sollten NUR wir in den himmel kommen? wir sind auch nur ein normales lebewesen (schaut euch mal embryonen an, fast alle schauen gleich aus, weil ALLE DNS fast mit 98% identisch ist), ja nur eine laune der evolution sind wir, nicht besser als ein tier oder so. wir haben eben KEINEN besonderen stellenwert im system. wir haben nur den einen vorteil UNS alles untertan zu machen und NUR das unterscheidet uns von den tieren. nämlich WIR haben intelligenz (manchmal zweifel ich dran, welches tier tötet sich aus spaß?) und ein gewissen (manchmal auch nicht)... nicht mehr und nicht weniger unterscheidet uns.


    würden nun löwen oder katzen mit so einer form des gehirns ausgestattet sein wie wir, würden diese es sich auch fragen usw. usw. uns ergeht es nach dem sterben nicht anders als anderen lebewesen, uns ergeht es nicht besser... alles andere wäre wieder egoistisch es zu denken. warum sollten wir ein leben nach dem tod haben und eine schnecke nicht? nur wegen der seele? nur weil wir MEINEN was besonderes zu sein? nur weil wir meinen denken zu können und evtl. eine seele haben?


    alsooo entweder werden alle lebewesen mit dem universum eins, erlangen wiedergeburt oder was auch immer oder ALLE lebewesen zerfallen zu staub, die evolution geht weiter und gut ist.


    mfg ihr lieben.


    paddy :winks:

    Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

  • @ Regenschatten

    Zitat

    Steckt die Lösung des Rätsels also im Glauben? Wenn der Gedanke des Sinnes an einen Glauben an eine höhere Macht, die dem Menschen Bestimmung verleiht gekoppelt ist, so ist klar, dass die Frage nach dem objektiven Sinn des Lebens so sinnvoll ist wie eine Debatte um die "wahre" religion.


    Deswegen wird die Religion auch "sinnstiftend" genannt.
    Habe mal religiöse Aspekte bewusst ausgelassen, da wenn man Religion miteinbezieht, es meistens immer zu weit abdriftet oder man giftig wird xD
    Kennen wir beide ja oder? ;)


    Zitat von "Regenschatten"

    Der Weg ist das Ziel? Interessante Denkweise doch inwiefern geht das auf den Sinn ein? Meinst Du, man soll nach dem Sinn suchen, also sich Gedanken über eine Bestimmung im Leben machen und somit seine Zeit überbrücken? Und vor allem: Wieso Weiterentwicklung? Wer legt fest, dass Weiterentwicklung "gut" ist, zumal es uns ja ohnehin alles egal sein kann, da es Deiner Ansicht nach des Todes wegen keinen Sinn gibt.


    Nicht nur, um seine Zeit zu überbrücken.
    Ich sage es mal so: Wenn es einen Sinn gibt, dann sollte man danach suchen. Wenn es ihn nicht gibt, hat man wenigstens viel im Leben herausgefunden (man stößt auf die verschiedensten Themen, wenn man sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigt). Außerdem stirbt man nicht dumm...


    ... was eine persönliche Horrorvorstellung wäre, wenn doch. Obwohl ich außerreligiös keinerlei Sinn sehe, würde ich in einem stagnierten Geist das wahre Schrecken sehen. Deine Frage, wer festlegt, ob Weiterentwicklung gut ist oder nicht, ist berechtigt. Erinnert mich an das Thema "Dumm und Glücklich oder Schlau und Unglücklich"


    Diese Frage wäre jedoch nur subjektiv zu beantworten (was ich u.a. auch tat) und schlecht auf jeden Menschen zu beziehen.


    Zitat

    Wieso ist die Frage wichtig, wenn Du zu dem Schluss gekommen bist, dass das Leben des Todes wegen keinen objektiven Sinn haben kann? Ist es nicht denkbar, dass man sich über so etwas gar keine Gedanken macht, nachdem man zu dem logischen Schluss gekommen ist, dass es keinen objektiven Sinn gibt?


    +

    Zitat

    Ich habe gefragt und eine Antwort zu geben ist in Deiner philosophischen Argumentation essenziell. Denn andernfalls hinkt Deine Logik gewaltig, ist nicht sonderlich schlüssig.


    *siehe oben*


    Zitat

    Vegetieren muss man auch ohne höheren Sinn nicht. Man könnte sein ich-Bewusstsein betäuben mit allerlei Hormonen, die den subjektiven Zustand der Freude als eine Art Belohnung für verschiedenste Tätigkeiten auslösen.


    Könnte man, würde mir aufgrund hedonistischer Grundprinzipien aber nicht passen.
    Wie gesagt: subjektiv... einen objektiven Sinn gibt es nicht (außer natürlich man ist einer der Menschen, der chauvinistischerweise die Religion und dessen Aussagen über den Lebenssinn vertritt; aber diese Anzahl solcher wird meiner Vermutung nach eh geringer.)


    Zitat

    Dieser Sinn wird aber höchstwahrscheinlich auf Hormone hinauslaufen, die bei den als Sinn angegebenen Dingen ausgeschüttet werden und eine Art Glücksgefühl induzieren. Reine Chemie, nichts spektakuläres.


    Woher nimmst Du diese Wahrscheinlichkeit?
    Nicht umsonst gibt es zum Beispiel auch das Anteriore Insula, welches bspw. das Risiko- und Angstzentrum im insularem Kortex des Hirnes ist.
    Und ich persönlich finde die Chemie ziemlich spektakulär, zumal verschiedene Theorien neuerdings rausgekommen sind, welche aussagen, dass Emotionen kein alleiniges Zeugnis von Hormonen sein könnten. Sogenannte "Psychonen" spielen da eine große Rolle. (da es ganz neuer Stoff ist, gibt es darüber in deutscher Sprache relativ wenig in Google zu finden. Auf Englisch heißt es "Psychon", wer suchen möchte oO) Sind diese rein-chemisch oder bestehen sie (auch) aus etwas anderem?


    Ich schweife ab...


    @ Hyperion1977

    Zitat von "Hyperion1977"

    wenn einige den sinn des lebens NUR auf den menschen projezieren und fragen was ist der sinn des lebens beim menschen (auch nur ein lebewesen), ist es doch egoistisch so engstirnig zu denken. viellei erreichen ja andere lebewesen was anderes nach dem leben. betrachtet man es genauer, müssen somit alle lebewesen einen sinn des lebens haben oder?


    +

    Zitat von "Hyperion1977"

    warum sollten nur wir, die ein ICH, ein gewissen und intelligenz entwickelt haben einen besonderen stellenwert in der frage haben? wir wollen nur mal wieder eine besondere schöpfung sein und stellen uns daher diese frage.


    Im Grunde hast Du recht.
    Wahrscheinlich fragen viele Menschen nur deshalb nach "unserem" Sinn, weil der Mensch (nach meinem Wissenstand) als einziger ein so ausgeprägtest Ich-Bewusstsein hat, um solche (sinnlosen?) Sinnesfragen zu stellen.
    Ein etwas vom Bau her primitiveres Wesen, wie der Nacktmull existiert und lebt nach Trieben *mir die PETA zu Feinde mach* ^^ Ich meins nur so, wie es ist und nicht böse..


    Zitat von "Hyperion1977"

    nämlich WIR haben intelligenz (manchmal zweifel ich dran, welches tier tötet sich aus spaß?)


    Lemminge? :mrgreen:
    Aber mal ernst, auch hier muss ich Dir zustimmen.
    Nur stellt sich die Frage, WAS für ein Verhalten denn als intelligent angesehen werden kann.
    Ist das nicht Meinungssache?
    Ist es intelligent, sich zu töten, weil alles kein Sinn hat?
    Oder ist es unintelligent, weil man Suizid begeht, obwohl alles ein Sinn hat, den diese Person aber noch nicht kennt?
    Da, wie Regenschatten bereits erwähnte, jeder einen individuellen Sinn definieren kann, wird es auch individuelle Ansichten bezüglich "intelligentes und blödes Verhalten" geben.


    Gruß,
    Ategato

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Ist doch gaaaanz einfach...



    Der Sinn des Lebens, des Universums und aller erdenklichen Dinge ist.......



    ------------42-------------- :anbet:



    Klingt Logisch für mich .... seeehr Logisch :smokey:


    "Um die richtigen Informationen zu bekommen müsst ihr eine Maschine Bauen die diese Fragen auch richtig Formuliert" :mrgreen:

    In der Griechischen Mythologie führte Fährmann Charon die Seelen der Abgeschiedenen über den Acheron, den Totenfluß in das Reich der Schatten.

  • Ich wiederhole mich, aber ihr habt ja eh alle noch nichts von mir gelesen.


    Der Sinn des Lebens ist und bleibt die Erhaltung der Art. Das meiste von dem, was wir hier tun, ist bloße Energieverschwendung oder verfehlt den eigentlichen Sinn.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Aber wieso Erhalten wir unsere Art :mrgreen: ????


    Was hat das für einen Sinn?
    Wieso will ich meine Art erhalten... was hab ich davon? :mrgreen:


    Wieso legen wir uns nicht auf den Boden an die Decke starrend bis wir vor erschöpfung sterben :shock:
    Hat doch auch irgendwie nen sinn oder net???

    In der Griechischen Mythologie führte Fährmann Charon die Seelen der Abgeschiedenen über den Acheron, den Totenfluß in das Reich der Schatten.

  • Zitat

    Aber wieso Erhalten wir unsere Art :mrgreen: ????


    Weil Sex Spaß macht!
    Aus irgendeinem verrückten Grund hat das die Natur bei uns so eingerichtet.


    Zitat

    Was hat das für einen Sinn?
    Wieso will ich meine Art erhalten... was hab ich davon? :mrgreen:


    Sexuelle Befriedigung und eine Familie, die mein soziales Umfeld bereichert.


    Zitat

    Wieso legen wir uns nicht auf den Boden an die Decke starrend bis wir vor erschöpfung sterben :shock:
    Hat doch auch irgendwie nen sinn oder net???


    Nö, das wäre den meisten wohl zu langweilig...
    Außer da liegt noch einer obendrauf und "erhält seine Art". ;)



    Ich stimme mit Buh überein, daß der Sinn des Lebens schlicht und einfach die Vermehrung ist.
    Abgesehen davon finde ich es aber auch schön, wenn Menschen in ihrem Leben eine Aufgabe
    oder Mission für sich entdecken, die ihrem Leben wiederum auch einen Sinn geben kann.

  • Die Frage ist eher, warum macht Sex denn soviel Spaß? Weil es neues Leben bringt. Und warum müssen wir überleben? Warum will die Existenz, dass wir existieren? Warum das Gehirn, mit sovielen Funktionen, warum Religionen, warum Intelligenz?
    Die andere Frage dazu wäre: gibt es Zufall?


    Alles, was gemacht wird, hat einen Ursprung. Die Gemachte Sache jedoch bildet gleichzeitig auch Ursprünge. Ein Beispiel:
    Ich muss in die Stadt, deswegen fahr ich mit dem Bus.
    Der Plan, in die Stadt zu gehen, ist ein Grund und die Folgerung, mit dem Bus zu fahren, ist nun die eigentliche Tat. Sprich: Der Plan bildet den Ursprung. Doch warum die Stadt? Weil ich Essen einkaufen muss. Essen einkaufen bildet einen weiteren Ursprung - worauf der Plan, in die Stadt zu gehen, nun die Tat ist.


    Wie wir "wissen", ist unser Gehirn im Endeffekt nichts, als Chemie und Strom. Sozusagen hab ich ab einen gewissen Grad Hunger - und brauch deswegen Essen. Die es in der Stadt zu holen gibt. Den Gedankengang kann man ins Unendliche schweifen und so ergibt sich: Es gibt KEINE Zufälle, es ist alles berechenbar bzw. wie wir es nennen: "Schicksal".


    Wenn das Schicksal endlich manifestiert wurde, folgt nun darauf die Frage: Warum? Und das ist der Sinn des Lebens. Der Punkt ist: Ein Zahnrad wird nie wissen, wie die eigentliche Maschine funktioniert.


    So nach und nach bin ich ziemlich davon überzeugt, dass es doch einen "Gott" gibt, wie wir ihn nennen. Es gibt Dimensionen, die wir nie verstehen werden - wie z.B. unsere. Wobei Wesen der nächsten Dimension unsere verstehen. Wir können 3 Dimensionen gut darstellen - Außer die Zeit. Wir können sie zwar messen, doch nicht darstellen. Und das macht uns zu den "Göttern" der unteren Dimensionen.


    Nehmen wir an, jedes mal, wenn wir einen Smilie posten, beginnt er zu "leben". Er weiß nicht, was sein Sinn ist, doch er existiert. Vielleicht sollte man sich das so mit unserem Leben vorstellen. Der Sinn ist da, aber es bringt nichts drüber nachzudenken ;-)


    mfg, Clave

  • Also nur die Fortpflanzung kann sicherlich nicht der einzige Grund für unser Leben sein. Denn wenn es so wäre, warum leben wir denn überhaupt so lange. Eigentlich könnte man so mit 20 - 25 ein Paar Kinder in die Welt setzen, dann 20 Jahre lang dafür sorgen, dass die Kinder wunderbar gedeien und dann könnte mit spätestens die biologische Uhr mit 45 Jahren stehenbleiben und wir friedlich und für immer einschlummern.


    Dieses ist jedoch nicht der Fall.

  • Zitat von "Petestor"

    Dieses ist jedoch nicht der Fall.


    Ja, jetzt nicht mehr, aber früher war es so!
    Man bekam mit 15/16/17 die ersten Kinder (und das nicht wenige ;) ) und wenn man überhaupt 40 Jahre alt wurde, durfte man schon froh sein.
    Sollte man das 50. Lebensjahr erreichen, war man für die anderen wie Methusalem!


    Die Menschen werden heute doch nur so alt, weil man z.b. im Bereich Medizin um so viel weiter ist, als noch vor 200 Jahren.
    Es gibt Impfungen, Medikamente, man weiß um die Wichtigkeit der Hygiene, viele Krankheiten haben einfach keinen tödlichen Verlauf mehr!


    Das ist aber eine Folge davon, daß der Mensch immer mehr "Herr über die Natur" wird, und hat nichts damit zu tun, daß es einen "großen, unergründbaren, romantischen" Sinn gibt, warum wir leben! ;)


    Also, vergessen wir diese Aussage:

    Zitat von "Petestor"

    Also nur die Fortpflanzung kann sicherlich nicht der einzige Grund für unser Leben sein. Denn wenn es so wäre, warum leben wir denn überhaupt so lange.


    mal ganz schnell wieder! ;)


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Lieber nicht vergessen.


    Denn damals ging es um das Durchschnittsalter. Da gebe ich dir recht, dass es sich so um die 40 - 50 befand. Dieses ist jedoch nur so gering, weil die Kindersterblichkeit so hoch war. So selten war es auch nicht, dass jamand 60 oder 70 geworden ist. Wenn jemand mal die ersten 30 jahre überlebt hat.


    Gruß

  • Zitat von "Petestor"

    Denn damals ging es um das Durchschnittsalter.


    Ja, wenn man vom Durchschnitt ausgeht, spielt die Kindersterblichkeitsrate vielleicht eine Rolle, aber ich rede nicht von Durchschnittswerten! ;)


    Fakt ist, das Frauen (im Mittelalter) mit ca. 35 (wegen der vielen Geburten) und Männer mit ca. 40 starben.


    Zitat von "Petestor"

    So selten war es auch nicht, dass jamand 60 oder 70 geworden ist. Wenn jemand mal die ersten 30 jahre überlebt hat.


    Ja, wenn.
    Aber dieses Privileg war nur den "Oberschichten" vorbehalten, die sich nicht mir harter Arbeit plagen mußten, und die genug zu Essen hatten.
    Aber damals wie heute, besteht die Bevölkerung nun mal mehr aus "Unter-" als aus "Oberschicht"!.


    Und deshalb war es wirklich so, daß eine Frau z.b. 10 Kinder gebar und dann mit 30 den Löffel abgab. Deren Leben bestand also aus reiner "Fortpflanzung". ;)
    Und mehr Sinn hat unser Leben auch nicht!
    "Arterhaltung" nennt man das.


    Der Mensch neigt dazu, sich einen höheren Sinn einreden zu wollen, weil er das einzige Lebenwesen ist, daß Gefühle mit bestimmten Handlungsabläufen verbindet (im Gegensatz zu den Tieren, die meist aus Instinkt handeln).


    Der Mensch denkt einfach viel zu viel! ;)


    Trotzdem haben wir auf dieser Welt keine andere Funktion, auch wenn sich das schöner anhört! (rein Biologisch gesehen)


    Ob man seinem Leben individuell einen Sinn gibt, in dem man sich bestimmte Ziele setzt, die man erreichen möchte, oder was auch immer, steht auf einem anderen Blatt! ;)


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • 93 / Hallo


    Ich denke nicht, daß der einzige Sinn des menschlichen Lebens die Arterhaltung ist. Dies wäre ein völlig unsinniger und überflüssiger Selbstzweck. Damit mag man vielleicht Gewerkschaften und Parteien rechtfertigen können - aber den Menschen ansich nicht ;-)


    Warum sollte ausgerechnet der Mensch das einzige Wesen sein, das keinen Sinn und Zweck erfüllt?
    Man mag der Natur ja einiges unterstellen, aber Launenhaftigkeit nun wirklich nicht... :-)