Der Sinn des Lebens

  • ohh dann sollten wir uns aber alle schämen das wir überhaupt hier sind .^^


    Zitat von "Nieselpriem"

    Mag sein. Trotzdem ist der unbedingte Wille, der menschlichen Existenz einen tieferen Sinn beizumessen anmaßend und ein Zeichen von absoluter Selbstüberschätzung.


    Selbst wenn es absolute Selbstüberschätzung ist, oder Einbildung ist.
    Viele Menschen scheinen ja Kraft aus diesem glauben zu schöpfen.
    Von daher wüsste ich nicht was daran so schlimm sein sollte.

  • Blinder Glaube ist nie gut. Viele Menschen können nicht unterscheiden zwischen "Es ist wünschenswert" und "Es ist wahr". Unsere Existenz hat keinen Sinn, zumindest nicht in der Form, die von den meisten Menschen immer gesucht wird. Und selbst unser einziger tatsächlicher Sinn, nämlich unsere Rolle im irdischen Ökosystem, ist in unserer heutigen Zeit eher fraglich.

  • Blinder Glaube ist deshalb nie gut, weil er den Blick auf die Realität versperrt und oft genug in Fanatismus mündet. Und blind ist dieser Glaube deshalb, weil nichts dafür spricht, aber vieles dagegen. Anstatt einem Lebenssinn, der nur in unseren Köpfen existiert (Selbstbetrug) hinterher zu hecheln, sollten die Menschen lieber einfach leben. Wir hätten alle mehr davon.

  • Nur weil man den Sinn des Lebens sucht oder sich mit diesem Thema befasst, verliert man ja eigentlich nicht die Realität aus den Augen.Man kann doch auch mit beiden Beinen fest auf den Füßen stehen und dich trotzdem Gedanken darüber machen. Was sill ich erreichen? Wie ist mein Leben bis jetzt verlaufen? und so weiter...
    Oder ?

  • Du verwechselst Sinnsuche mit Zielsuche. :) Natürlich braucht der Mensch ein Ziel im Leben. Die Suche nach einem Sinn oder Grund für unsere Existenz ist aber letztendlich nur ein Bremsklotz, da sie entweder nichts bringt, oder falls doch, dieses Luftschloss irgendwann vielleicht in sich zusammenfällt und man dann plötzlich über einem Loch schwebt, das man sich selbst gegraben hat. In meinen Augen ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vergeudete Zeit, die man mit "sinn"vollerem hätte füllen können.

  • Zitat von "Nieselpriem"

    In meinen Augen ist die Suche nach dem Sinn des Lebens vergeudete Zeit, die man mit "sinn"vollerem hätte füllen können.


    Ich find das ja ok das du das so siehst.
    Aber nur weil du halt die Ansicht hast, dass das alles schwachsinn ist, müssen das ja nocht alle so sehen.
    Also was ich versuche damit auszudrücken ist, dass die Menschen denen dieses Thema wichitg ist, es höchstwahrscheinlich nicht als vergeudete Zeit sehen werden.


    Zitat von "Nieselpriem"

    da sie entweder nichts bringt, oder falls doch, dieses Luftschloss irgendwann vielleicht in sich zusammenfällt und man dann plötzlich über einem Loch schwebt


    Viele Menschen schweben doch eh schon über einem "Loch", wenn sie anfangen sich die Frage nach dem Sinn des Lebens zu stellen. Und schlimmer kann es dann auch nicht mehr werden.
    Wie eben schon gesagt, man soll schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben und muss auch jetzt nicht ständig in irgendwelche Tagräumereien verfallen, in denen man sich fragt wieso wir hier sind, aber ide Frage an sich ist schon interessant und lässt einen nachdenklich werden.

  • Zitat

    Wie erklärst du dir dann, dass wir überhaupt hier sind?
    Denn wenn das Leben ja keinen Sinn macht, dann müsste es uns doch auch nicht geben.


    Ich denke man sollte zwischen einem "universellen Sinn des Lebens" (warum gibt es den Menschen etc.) und einem individuellen Sinn des Lebens unterscheiden. Bei ersterem, von dem ich davon ausgehe dass es ihn nicht gibt, geht es darum das Individuum ins große Ganze zu setzten, vllt in eine Art Masterplan. Bei letzterem geht es eben darum das Individuum abgetrennt vom Ganzen zu betrachten, also als Einzelnes das seiner Existenz eben mehr oder weniger einen Sinn zusprechen kann.

    Durch die Gasse der Vorurteile muss die Warheit ständig Spießruten laufen.
    Indira Gandhi

  • der sinn ... hm.. (hab jetzt nicht alles durchgelesen.. sorry wenn ich mich wiederhole.)
    für mich ist der mensch alles!
    und durch gott-glaube dran-wird er unsterblich.
    manch einer denkt.. in einer anderen welt ist besser/leichter..nee.
    wenn man an das gute glaubt... hat man es viel leichter im leben. meine erfahrung. ;)
    der sinn ist das göttliche zu erkennen und im guten zu handeln.
    wenn mensch das erkennt.. stellt sich auch die sinnfrage nicht.
    hoffe es hilft ein wenig.


    Encyricon

  • Also was ich denke ist, das wir so lange wir wollen nach dem Sinn suchen könnten, wir würden ihn niemals finden. Wir schrauben die Erwartungen einfach zu hoch, da wir Menschen ja etwas "besonderes" sein müssen. Wir müssen mehr wert sein wie Tiere da wir sprechen und denken können. Doch letztlich sind auch wir nur "Tiere". Und was ich denke was sein könnte ist, das wir wenn es schon einen Sinn gibt, sich der entweder:


    a) nicht von dem Unterscheidet was eine gemeine Blume für einen Sinn hat


    B) oder wir einfach nur dazu da sind um irgendwelche Fehler zu korrigieren die die Natur geschaffen hat, immerhin waren wir schon immer ein sehr destruktives Völkchen.


    c) oder, und der Punkt gefällt mir am besten, es gibt einfach keinen.


    @ Niesel
    Es mag sein das du so denkst, aber ich muss dir doch widersprechen. Der Mensch der sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt, beschäftigt sich weit intensiver mit dem Geschöpf Mensch an sich. Dadurch werden eventuell bestehende Grenzen abgeschafft. Da er sich mehr damit beschäftigt müsste er zu dem Schluss kommen das alle Menschen praktisch gleich sind. Und sowas macht einen Menschen doch wesentlich toleranter und weltoffener. Vielleicht aber auch verbittert, je nachdem wie man es sieht.

    Wir sind doch schon lange allesamt hinüber, die Welt ist doch schon min 30 Mal untergegangen. Wir habens bis jetzt nur immer verpasst...

  • Das war auch nur eine These. Und was für Fehler das sein könnten? Gute Frage... Fehler im Ökosystem, in der Entwicklung manch anderer Wesen oder vllt waren auch wir der Fehler. Das könnte ja alles sein. Auch wenn ich dir zustimmen muss das Punkt B ein wenig abgedroschen klingt. Ich halte den dritten von den von mir aufgeführten Punkten am wahrscheinlichsten. Aber ich habe einfach mal geschrieben was mir eingefallen ist ;)

    Wir sind doch schon lange allesamt hinüber, die Welt ist doch schon min 30 Mal untergegangen. Wir habens bis jetzt nur immer verpasst...

  • Hätte das Leben keinen Sinn, dann gäbe es uns gar nicht. Und gäbe es uns trotzdem, dann würden wir in kürzester Zeit aussterben da die Suizidrate explodieren würde.


    Gäbe es keinen Sinn im Leben, gäbe es keinen Fortschritt, keine Entwicklung, keine Liebe, kein Streben nach was auch immer.


    Das es Situationen gibt in denen man nicht sofort den Sinn erkennt, ja, diese gibt es in Unmengen. Doch wenn man älter wird und das Leben hin und wieder Revue passieren lässt, wird man oft den Sinn in Dingen und Taten erkennen die einem früher verschlossen blieben.


    Also, jeder der denkt, ein sinnloses Leben zu führen, sollte sein Leben überdenken und allen anderen wünsche ich ein sinnvolles Leben :D


    LG

  • "Sinn" - was bedeutet Sinn? Bedeutung, Zweck, Ziel? Wenn ja, muss man mehrere Formen unterscheiden:
    1. Sinn des individuellen Lebens - welchen Sinn hat mein Leben?
    2. Sinn des menschlichen Lebens - welchen Sinn hat der Mensch?
    3. Sinn des biologischen Lebens - warum gibt es Leben?


    Nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen könnte man jetzt mit Faust antworten und sagen: das erste steht uns frei, beim zweiten und dritten sind wir Knechte. Nach allem, was wir beobachten können, scheint das Leben schlichtweg keinen Sinn zu haben - es entstand zufällig durch bestimmte Voraussetzungen, die an diesem Punkt im Universum (und in diesem Universum, wenn man mal die Multiversum-Hypothese miteinbezieht) gegeben waren. Durch den Prozess der Evolution, der ausreichend gut belegt ist, kam es im Laufe von mehreren Milliarden Jahren zur Entwicklung bestimmter Lebensformen, von denen der Mensch eine ist. Eine zielgerichtete Evolution hin zum Menschen gab es nicht, wir sind nur ein interessantes Nebenprodukt, das aus affenartigen Vorfahren hervorgegangen ist. Welchen Sinn hatten denn die Dinosaurier? Die armen Viecher herrschen 170 Millionen Jahre lang über die Erde und sterben dann plötzlich alle aus. Ein religiöser Dino, der von einer Sonderstellung seiner Rasse in der Welt ausgeht und auf einem Zweck seines Daseins beharrt, dürfte an der Kreide-Tertiär-Grenze kaum überzeugende Argumente gehabt haben. Zudem wissen wir, dass auch die Erde nur einer von unzähligen Planeten im Universum ist; mit der Vorstellung einer Sonderstellung des Menschen geht letztlich auch die Idee der Sonderstellung der Erde einher, darum hat die Kirche Galilei und Giordano Bruno so beharrlich bekämpft. Dass wir nur ein winziger Gesteinsplanet am Rande einer von zigmilliarden Galaxien sind und bis heute keine Spur auf außerirdisches Leben entdecken konnten, zeugt nicht gerade davon, dass uns jemand mit einem Sinn in diese Welt geschickt hat. Überhaupt lassen die Geschehnisse in der Welt keine Regelhaftigkeit erkennen - es ist völlig zufällig, wer vom Blitz erschlagen wird oder an einem Herzinfarkt stirbt. Welchen Sinn hat es, dass ein kleines Kind vom Auto überfahren wird? Die Vorstellung, dass wir eine bloß dem Zufall und den Umweltfaktoren unterworfene Schicksalsgemeinschaft sind, möchten wir aber nur ungern akzeptieren - also rücken wir die Hoffnung auf eine Erkenntnis des Lebenssinns dorthin, wo die Hoffnung noch eine Nische hat, weil unser Wissen nicht dahin reicht - in die Welt "nach dem Tod". Solange die Wissenschaft aber keine Belege dafür findet, dass so etwas existiert, bleibt diese Hoffnung rein spekulativ; und selbst wenn unser Bewusstsein, wie einige (wenige) Wissenschaftler spekulieren, nicht vom Gehirn erschaffen wird, sondern von "außerhalb" kommt, heißt das nicht, dass unsere Existenz irgendeinen Sinn hat.
    Kurz: nach den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat weder das Leben an sich, noch das menschliche Leben einen "Sinn".
    Jetzt kommt aber Punkt eins ins Spiel. Wir sind die einzige bekannte Lebensform, die ihr Leben bewusst gestalten kann, also haben wir die Fähigkeit, unserem individuellen Leben einen Sinn zu verleihen. Manche wollen Politiker werden und etwas bewegen, manche wollen als Künstler der Nachwelt ein Werk hinterlassen, andere wollen dieses Leben einfach nur in vollen Zügen genießen - jede Möglichkeit ist ein Akt der "Sinnverleihung". Als Reaktion auf die pessimistische Einsicht, dass wir wahrscheinlich nur Naturprodukte ohne SInn und Zweck sind, sollte zugleich die Erkenntnis folgen, dass wir alle wahnsinniges Glück haben, überhaupt Leben zu dürfen, denn die meisten möglichen Lebewesen werden überhaupt nicht geboren. Anstatt über transzendente Welten zu spekulieren, sollten wir also die Chance ergreifen, die wir sicher haben, und unser jetziges Leben bewusst und sinnvoll führen. Ob etwas darüber hinausgeht, wird die Zeit zeigen - bei jedem von uns ohnehin, vielleicht aber auch irgendwann auch auf wissenschaftlichem Wege - ich halte es aber für unwahrscheinlich.


    santiago

  • Santiago,


    aus biologischer Sicht muss ich Dir vollkommen Recht geben. Aber sind wir denn nur biologische Kohlenstoffeinheiten? Viele denken ja, denn das ist das was wissenschaftlich belegt ist. Das geistige, seelische, göttliche oder wie man es auch nennen mag.... nun das ist etwas was wissenschaftlich nicht belegt werden kann und trotzdem sind sich viele Wesen (ich gehöre auch zu der Gattung ;) ) dessen bewusst. Es gibt unendlich viele Indizien, aber, keine Beweise. Jede Zeit bringt ihre Erkenntnisse und manche sind der Zeit voraus und andere hinken etwas hinterher. Vor einigen hundert Jahren war ja die Erde, aus wissenschaftlicher Sicht, eine Scheibe.


    Der Tread bezieht sich ja auf die philosophische Sicht. Und aus philosophischer Sicht hat für mich das Leben ein Sinn, viel mehr sogar: Sinn ist Leben


    LG

  • Zitat

    Das geistige, seelische, göttliche oder wie man es auch nennen mag.... nun das ist etwas was wissenschaftlich nicht belegt werden kann und trotzdem sind sich viele Wesen (ich gehöre auch zu der Gattung ;) ) dessen bewusst.


    Nun, man kann genau im Gehirn beobachten, was bei bestimmten kognitiven Vorgängen passiert. Man kann in den Gehirnareale besonders kreativer oder intelligenter Menschen unterschiede zum Durchschnitt feststellen. Man kann, zumindest neurobiologisch, dem Menschen beim Denken zuschauen. Stimuli oder Beschädigungen in bestimmten Hirnarealen haben bestimmte Auswirkungen auf das Bewusstsein. Dieses "Geistige" hängt also zweifelsfrei mit dem Gehirn zusammen, die Frage ist nur, ob es durch das Gehirn produziert wird oder ob das Gehirn, wie Pim van Lommel vermutet, nur als "Empfänger" wie ein Radio fungiert. Es gibt bis zum heutigen Zeitpunkt aber keinen zwingenden Grund, eine geistige Kraft außerhalb des Körpers zu vermuten; im Gegensatz dazu ist die Vorstellung eines materialistischen Bewusstseins eher in Einklang mit bisherigen Erkenntnissen. Man kann zum Beispiel im Tierreich eine gewisse Entwicklung des Bewusstseins ablesen, und bezeichnenderweise tun sich insbesondere Menschenaffen durch ein ausgeprägtes Ich-Bewusstsein mit Nebeneffekten wie Kreativität und "Moral" hervor. Es gab also eine Evolution des Bewusstseins, analog zur Vergrößerung des Gehirns (in Relation zur Körpergröße).
    Bewusstsein kann man leider schlecht untersuchen, man kann nur feststellen, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Hirn und Bewusstsein gibt, und dass unser Gehirn eine Folge evolutionärer Entwicklungen ist. Ich halte es nicht für sinnvoll, über eine nicht-materielle Quelle des Bewusstseins zu spekulieren, solange es hierfür keine zwingenden Hinweise gibt. Die Wissenschaft hat aber einige Möglichkeiten, die Existenz eines unabhängig vom Körper agierenden Bewusstseins nachzuweisen, wenn man Phänomenen wie AKEs oder NDEs für real hält. Interessant werden hier die Ergebnisse des AWARE-Projekts, vorausgesetzt, das ganze wird seriös und ohne methodische Mängel durchgeführt.


    Zitat

    Es gibt unendlich viele Indizien


    Indizien wofür genau?


    Zitat

    Vor einigen hundert Jahren war ja die Erde, aus wissenschaftlicher Sicht, eine Scheibe.


    Nein, spätetens seit Pythagoras war die Kugelgestalt der Erde allgemein anerkannt. Der letzte wichtige Gelehrte, der eine Scheibenform propagierte, war Anaximenes (585-525 v. Chr.). Die mittelalterliche Scholastik berief sich ja weitgehend auf Aristoteles, der die Idee der Kugelgestalt von Pythagoras übernommen hatte. Diejenigen Stimmen, die im Frühmittelalter noch von einer Scheibenform sprachen, waren Außenseiter und spielten keine große Rolle mehr. Das aber nur am Rande.


    Zitat

    Der Tread bezieht sich ja auf die philosophische Sich


    Nichts für ungut, aber Philosophie sollte sich immer an der Wissenschaft orientieren. Eine Philosophie ohne Wissenschaft ist meist nur Geschwafel (das ist aber NICHT auf irgendein Posting hier bezogen).


    santiago

  • Bei Indizien meine ich z.Bsp.: Religionen, AKEs, NDEs, die ganzen ...kinesen usw.


    Klar, ich weiss, nichts davon ist erwiesen. Aber alleine der Gedanke, dass es Menschen gibt die sich darüber Gedanken machen, sollte einem zu denken geben.
    Nun all diese Indizien sind entweder reiner Glaube (Glaube ist dort wo es an Wissen mangelt) oder er sind eigene Erfahrungen, Gefühle etc. die man nicht beweisen kann.
    Warst Du schon mal verliebt? nun dann beweise es. Ok, Du hast Liebesbriefe geschrieben und Blumen gekauft.... das sind Indizien aber rein wissenschaftlich gesehen kein Beweis dass Du jemals verliebt warst oder gar das es überhaupt Liebe gibt.


    Erde-Scheibe war vielleicht kein gutes Beispiel aber wie oft hat die Wissenschaft sich geirrt und/oder ihre Meinung geändert und/oder revidiert?


    Philosophie sollte sich durchaus an der Wissenschaft orientieren, aber eine Wissenschaft ohne Philosophie könnte niemals über den Tellerrand blicken und zu neuen Erkenntnissen kommen.


    LG

  • Zitat

    Warst Du schon mal verliebt? nun dann beweise es


    Die Verliebtheit lässt sich sogar ziemlich genau nachweisen, zum Beispiel durch erhöhte Dopamin- und Serotoninausschüttung (kleine Übersicht über wissenschaftliche Arbeiten zum Thema).


    Zitat

    aber wie oft hat die Wissenschaft sich geirrt und/oder ihre Meinung geändert und/oder revidiert?


    Das ist das Wesen und die Stärke der Wissenschaft, sie kann ständig revidiert werden. Wissenschaftliche Theorien sind keine Dogmen, sondern Modelle, und wenn jemand ein besseres Modell hat, dann kann er es gerne beschreiben. Bislang gibt es aber keine wirklich überzeugenden, alternativen Theorien in diesem Bereich, also stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, dennoch von der Richtigkeit alternativer Erklärungsmodelle überzeugt zu sein. Die Frage ist doch wieder einmal, was wir wissen können: machen wir aus wichtigen Problemen Glaubensfragen oder schließen wir uns dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand an und sagen: dies ist die derzeit überzeugendste Theorie? (siehe dazu auch meine Postings hier und hier)