Der Sinn des Lebens

  • da nahezu alle beobachtbaren Phänomene auf Basis chemisch-physikalischer Kausalitäten erklärt werden können



    Man kann bis heute nicht erklären, was das Bewusstsein ist.


    Man kann zum Beispiel durch bildgebende Verfahren sichtbar machen, welche neuronalen Prozesse beim Schmecken eines Apfelkuchens ablaufen, aber niemand kann aufgrund dessen sagen, wie es demjenigen schmeckt, der den Kuchen isst.


    Die Kausalität zwischen den chemisch-physikalisch messbaren Prozessen und der bewussten Erfahrung, die damit verbunden sind, ist gänzlich unbekannt.


    Den Menschen als bloße Bio-Maschine anzusehen ist dementsprechend auch nur ein Glaube. Der Zutrauen in die Wissenschaft, die fundamentalen Fragen über das Bewusstsein in Zukunft klären zu können, ist ebenfalls ein Glaube.


    Letzten Endes wäre die ehrlichste Antwort der Wissenschaft auf die Frage, ob ein Sinn des Lebens existiert, dass sie es nicht weiß.

  • Zitat

    Man kann bis heute nicht erklären, was das Bewusstsein ist.


    Nein, aber man weiß, dass es eine enge kausale Verbindung zwischen Bewusstsein und Gehirn gibt. Selbst wenn das Gehirn nur als "Empfänger" eines von außerhalb kommenden Bewusstseins fungieren sollte, wie manche vorgeschlagen haben, unterliegt dieses Bewusstsein wiederum bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Es gibt keinen Grund, Bewusstsein als übernatürliches Phänomen zu verstehen, das jenseits kausaler Beziehungen steht. Abgesehen davon gibt es eine ganze Reihe von Theorien, wie das Bewusstsein zustande kommt - nur weil die Frage noch nicht abschließend geklärt ist, heißt das nicht, dass Gott seine Finger im Spiel hatte.


    Zitat

    Den Menschen als bloße Bio-Maschine anzusehen ist dementsprechend auch nur ein Glaube.


    Nein. Es ist das wissenschaftliche Standardmodell. Nicht mehr, nicht weniger. Der Begriff Glaube ist hier gänzlich falsch, das habe ich aber schon unzählige Male versucht zu erklären.


    Zitat

    Letzten Endes wäre die ehrlichste Antwort der Wissenschaft auf die Frage, ob ein Sinn des Lebens existiert, dass sie es nicht weiß.


    Wir haben hier doch lang und breit ausgeführt, dass die Antwort von der Genauigkeit der Fragestellung abhängt. Abgesehen davon ist es schon vernünftig, mit Wahrscheinlichkeiten zu hantieren, sonst wäre die Wettervorhersage für jeden Tag auch nur "wie es morgen wird, wissen wir nicht". ;)
    Nach allen modernen Erkenntnissen sind wir eine zufällig entstandene Spezies auf einem kleinen Gesteinsplaneten am Rande einer unbedeutenden Galaxie. Es gibt schlicht keinen Grund, eine herausgehobene Stellung des Menschen anzunehmen.


    santiago

  • . Es gibt keinen Grund, Bewusstsein als übernatürliches Phänomen zu verstehen


    Wer hat das getan?


    Abgesehen davon gibt es eine ganze Reihe von Theorien, wie das Bewusstsein zustande kommt - nur weil die Frage noch nicht abschließend geklärt ist


    Ich bevorzuge es, beim derzeitigen Stand der Wissenschaft zu bleiben.


    Vergleiche hierzu auch Leschs Kosmos Denken mit Antimaterie



    Wir haben hier doch lang und breit ausgeführt, dass die Antwort von der Genauigkeit der Fragestellung abhängt



    Also biiteschön: die Antwort auf die Frage, was der Lebenssinns über die Reproduktion hinaus sein könnte oder ob es ihn überhaupt gibt, kann wissenschaftlich derzeit nicht gegeben werden.


    Demzufolge kann eine Diskussion über den Sinn des Lebens nur spekulativ sein und es ist ab einem bestimmten Zeitpunkt dementsprechend müßig, wiederholt auf die Erkenntnisse innerhalb eines streng materialistischen Weltbildes hinzuweisen. Zumal das ja nun alle zur Kenntnis genommen haben :thumbsup:

  • Der Begriff "Weltbild" ist schon falsch. Ich halte nichts von "Weltbildern". Ich halte etwas davon, Schlussfolgerungen aufgrund von gewonnenen Erkenntnissen zu ziehen. Und da kann die einzige Schlussfolgerung nur heißen: nach derzeitigem Kenntnisstand hat das menschliche Leben wahrscheinlich keinen Sinn. Wenn du das Bewusstsein in Zusammenhang mit der Sinnfrage heranziehst, dann muss das ja heißen, dass du es als mögliches Schlupfloch für eine sinnstiftende Instanz betrachtest. Das würde jedoch voraussetzen, dass das Bewusstsein nicht innerhalb der kausalen Prozesse in der Welt verankert ist, sondern eine Quelle von außerhalb hat - also übernatürlich ist. In Anbetracht der Erkenntnis, dass Gehirn und Bewusstsein eng zusammenhängen und sich im Laufe der Evolution ein immer feineres Bewusstsein herausgebildet hat, ist eine solche Annahme aber schlicht abenteuerlich.

  • Ich habe das Beispiel des Bewusstseins gebracht, um aufzuzeigen, dass nicht alles hinreichend gut naturwissentschaftlich beschrieben werden kann.
    Wäre mir ohne zu überlegen ein zweites geeignetes Beispiel eingefallen, so hätte ich es ebenfalls angeführt.


    Ich meine, dass eine Banalität wie diejenige, dass man aufgrund der Erkenntnisse der Naturwissenschaft zu dem Schluss kommt, dass das Leben wahrscheinlich keinen Sinn hat, eigentlich schon mehr als genug Raum in diesem Philosophie-Thread eingenommen hat.


    Interessanter für die Diskussion dürfte es wohl sein, sich jenseits des Materialismus mit dem Thema auseinander zu setzen.


    Also um auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zurück zu kommen, könnte man sagen, dass das Sein einen Sinn hat. Denn ohne das Sein gäbe es nichts.


    Bestimmt kennen wir alle ein wenig das Sein oder das Gefühl, seiend zu sein.
    Dieses Gefühl stellt sich natürlich nicht ein, wenn man seinen Alltagsgeschäften nachgeht, sondern es verlangt ein gewisses Bewusstsein für das Sein.
    Aber das Sein, was man erlebt, ist nur eine Ahnung des vollen Seins. Man nippt sozusagen nur am Sein, ohne es voll und ganz zu erleben. Aber mit dem vollen Erleben des Seins würde man auch erfahren, dass es Qualitäten hat, die man vorher noch gar nicht an ihm wahrgenommen hat.


    Da alles nur existieren kann, weil es das Sein gibt, ist das Sein also natürlicher Sinn des Lebens. Denn alles, was es gibt, ist.
    Und alles, was ist, hat ein Sein oder ist im Sein. Logisch eigentlich.


    Also hat alles, was es gibt, einen Sinn. Aber das, was mehr Bewusstsein hat, kann den Sinn seines Lebens noch besser erfüllen, indem es dem vollen Sein möglichst nahe kommt.



    Das wäre jetzt erst einmal das, was mir philosophisch dazu einfällt.

  • Zitat

    Ich meine, dass eine Banalität wie diejenige, dass man aufgrund der Erkenntnisse der Naturwissenschaft zu dem Schluss kommt, dass das Leben wahrscheinlich keinen Sinn hat, eigentlich schon mehr als genug Raum in diesem Philosophie-Thread eingenommen hat.


    So banal sind aber eben viele Fragen zu beantworten. Im Grunde hat der gesamte Thread schon zuviel Raum eingenommen, denn die Frage nach dem Sinn ist aus philosophischer Sicht überhaupt nicht interessant. Ich habe versucht, anzuregen, dass die Debatte hin zum persönlichen Lebensziel gelenkt wird, anstatt immer wieder zu versuchen, das ganze "philosophisch" anzugehen und sich dabei in Meinungen und Glaubensfragen zu verstricken.


    Es nützt meines Erachtens nichts, das "Sein" an sich als die sinnstiftende Instanz anzusehen. Das Problem verlagert sich damit nur wieder: warum soll das Sein einen Sinn haben? Nur weil es ist? Das ist mir zu sehr in menschlichen Maßstäben gedacht: dieser Stift existiert, damit ich mit ihm schreiben kann. Angenommen, dass das Sein allumfassend ist, es also nichts darüber gibt, gibt es gar keine andere Möglichkeit, als dass das Sein existiert. Es existiert, weil es nicht nicht-existiert. Daraus ergibt sich noch kein Sinn, kein Zweck, kein Ziel. Dieser Übergang hin zum Qualitativen ist nicht nachvollziehbar.

  • denn die Frage nach dem Sinn ist aus philosophischer Sicht überhaupt nicht interessant.


    Das muss man sich nun allerdings auf der Zunge zergehen lassen. :lol:


    Husserl, Heidegger, Nicolai Hartmann, Ernst Bloch, um nur wenige zu nennen, haben das aber völlig anders gesehen. Das mag daran liegen, dass sie Philosophen waren.



    Angenommen, dass das Sein allumfassend ist, es also nichts darüber gibt, gibt es gar keine andere Möglichkeit, als dass das Sein existiert


    Ob es etwas über dem Sein gibt ist vielleicht gar nicht so wichtig. Dass es etwas daneben gibt schon eher. Nämlich das Nicht-Sein.


    warum soll das Sein einen Sinn haben?


    Der Sinn liegt für jeden, der ist, klar auf der Hand. Denn ohne das Sein wäre er nicht.


    Daraus ergibt sich noch kein Sinn, kein Zweck, kein Ziel.


    Ich halte einen absichtslosen Sinn für vorstellbar.


    Dieser Übergang hin zum Qualitativen ist nicht nachvollziehbar


    Ach so, du hörst Musik immer gleich gut, egal wie leise oder wie laut sie ist?


    Der Übergang zum Qualitativen ist in der Tat sehr leicht nachvollziehbar, denn sie entspricht den Alltagserfahrungen.

  • Zitat

    Der Sinn liegt für jeden, der ist, klar auf der Hand. Denn ohne das Sein wäre er nicht. [...] Ich halte einen absichtslosen Sinn für vorstellbar.


    Damit dehnt man den Sinn-Begriff so weit aus, dass er überflüssig wird. Sinn ist Bedeutung, Zweck. Der ergibt sich nicht allein durch bloße Existenz. Man kann diesen Begriff natürlich so weit ausweiten, dass er überhaupt nichts mehr sagt - so wie die Behauptung, Gott sei "die Welt" oder "das Seiende". Das ist Augenwischerei. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist eine teleologische Frage, egal wie man es dreht und wendet.

  • Hi an alle =)


    Also als erstes mal en Kompliment. Ich hab schon Wissenschaftsforums gesehen bei denen das Niveau weit drunter war als hier^^


    Eure Diskussion ist ech spannend zu betrachten und ich will mich jetzt auch mal einmischen!

    Zitat


    Man kann diesen Begriff natürlich so weit ausweiten, dass er überhaupt nichts mehr sagt - so wie die Behauptung, Gott sei "die Welt" oder "das Seiende". Das ist Augenwischerei.

    Kann man meiner Meinung nach nicht was aber für dich Spricht. Der Begriff hat seine spezielle bedeutung wie jeder andere auch und ...


    Zitat

    absichtslosen Sinn für vorstellbar.

    ... ist für mich als ob man sagen würde "Ich halte eine Glaubenswelt wissenschalftlich zu 100% erklärbar" und zwar nicht warum die Welt glaubt sondern sondern die Wissenschaft der Welt und des Universums an sich.


    Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist meiner meinung nach eine Reaktion eines zu Intelektuellen Lebewesen wie dem Menschen was wir im laufe der Evolution nunmal geworden sind.


    "GIbt es einen Gott?"
    "Was ist der Sinn des Lebens?"
    "Gibt es ein Leben nach dem Tod?"
    "Gibt es das Schicksal?"


    Das sind fragen die meiner Meinung nach eigentlich gar nicht gestellt werden durften.


    Warum sollte das Leben den einen Sinn haben? ist ein Sinnhaftes Leben nicht mit einem Schicksal verbunden?


    Menschen haben nunmal Angst davor ihr Leben und ihr ungeklärtes Bewusstsein zu verlieren.
    Warum sollte man Leben wenn man darin keinen Sinn sieht?
    Wenn ein Forscher in Zukunfst nicht grade eine Unsterblichkeitspille erfindet (Jetzt dürft ihr alle Lachen) müssen wir alle Sterben und alleine diese Tatsache schliesst doch einen Sinn aus. Ein sinn (wie der Name schon sagt) sollte eine Bestimmung sein die dein Leben Beherrscht aber wenn du irgendwann Stirbst und dein Bewusstsein verlierst war jeglicher "Sinn" wieder sinnlos. Irgendwie ein Paradox


    Im Übrigen ist diese Frage sehr Wohl eine Philosophie frage genauso wie es eine Glaubensfrage ist. Anderster wäre die Frage an sich nämlich komplett unlogisch.


    Das ist Meine Meinung an dem Thema. Kritiken sind sehr gern erwünscht =)


    Lg fatmen


    Und Rechtschreibfehler bitte nicht beachten^^

  • Ich glaube nicht das hinter dem Sein und dem Sinn des lebens etwas hintersteckt. Es ist einfach ein großer Zufall und wir Menschen haben uns so weit entwickelt um unseren ''Sinn'' im Leben selbst zu bestimmen.


    Warum muss es denn auch einen Grund für das Sein geben? Für mich ist es unmöglich daran festzuhalten da ich nicht gläubig bin.


    Trozdem interessante Gespräche!


    Gruß :spock:

  • Der Sinn des Lebens? Ich denke eher, unsere Erde hat Millionen von Jahren gebraucht, um so zu werden/sein, wie wir Menschen sie bevölkern. Villt. liegt auch der Sinn des Lebens auch darin, sich fortzupfanzen - nicht nur der Mensch, sondern alles Leben auf unserer Erde. Also bräuchten nicht nur wir nach dem Sinn fragen, denn das müßte sich auch die Tier- und Pflanzenwelt, die aber nicht an der Stelle stehen wie wir Menschen - Wesen mit (unterschiedlicher) Intelligenz.


    Es wird imer wieder Menschen geben, die höhere Ziele verfolgen, einige weniger, ander wieder gar keine. Sie leben ohne Lust/Antrieb in den Tag hinein ohne Wünsche... Sind es diese Menschen nicht bewußt, was sie eigentlich versäumen? Hat der Mensch keine Ziele/Wünsche mehr, hört er auf zu leben (auf seine Weise).


    Aber es gibt auch viele Menschen, die an einer unheilbare Krankheit leiden oder in tiefsten Nöten, oder verbittert sind, weil sie oft vom Schicksal gebeutelt wurden, sei es durch Kriege oder sonst ein schlimmes Geschehen, fragen sich oft, worin der Sinn des Lebens liegt.


    Doch schauen wir uns um. Unsere Welt kann so schön sein, wenn wir nur die Augen öffnen. Sehen wir nur die Wildblumen am Wege, die Bäume, Sträucher, die Natur und die Tiere in den Wäldern, den Himmel. All das gibt uns so viel. Unser blauer Planet und das Leben auf ihn ist ein Wunder - ein ganz besonderes Wunder...


    Das sind so meine Gedanken hierzu.


    lg Dark Moon :)

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Ich weiß, der Thread ist schon relativ alt aber dennoch würde ich auch gerne etwas dazu sagen.


    Den Sinn des Lebens definiert jeder für sich selber. Man muss ihn erkennen. Mein Sinn des Lebens zum Beispiel,ist den Sinn des Lebens zu finden :D


    Wir leben einfach, weil es so ist. Wir verhalten uns auch nur so, wie wir uns verhalten können. Auch wenn wir vielleicht denken wir hätten einen freien Willen, denke ich, dass wir eben diesen nicht haben.


    Alles verhält sich nur so wie es sich verhalten MUSS. Wenn ich einen Stock in die Luft werfe und sehe , wie er fliegt, kann er aufgrund meines speziellen Wurfes (also, EXAKTER winkel, geschwindigkeit etc.) nur so fliegen , wie ich es sehe, und nicht anders.


    Er verhält sich nach den Gesetzen der Physik. Und ich denke dass auch wir uns nur nach irgendwelchen Gesetzen verhalten (müssen).


    Was meint ihr dazu?? :O

  • Du hast Recht. Wenn du noch 1-2 Jahre wartest, wirst du darüber in epischer Breite in meinem Buch lesen können. :P
    Tatsächlich deckt sich die Idee eines freien Willens nicht mit dem Kausalitätsprinzip der Natur und das menschliche Verhalten muss natürlich ebenfalls der reduktionistischen Methodik der Naturwissenschaften unterzogen werden. Aufschlussreich sind hier z.B. die Arbeiten von Wolf Singer. Aber schon aus rein logischen Überlegungen und alltäglichen Beobachtungen ergibt sich diese Erkenntnis. Das im Ganzen aufzurollen wäre, um mit Fontane zu sprechen, ein zu weites Feld. Jedenfalls hat schon Schopenhauer die Nicht-Willensfreiheit erkannt und in einem Aphorismus zum Ausdruck gebracht: man kann zwar tun, was man will, aber man kann nicht wollen, was man will. Für Einstein war der menschliche Determinismus eine "unerschöpfliche Quelle der Toleranz" (Albert Einstein: "Mein Weltbild"). Mit dem "Sinn des Lebens" hat das aber nur zu tun, wenn man sich von dieser Erkenntnis aufbauend zu einer quasi-metaphysischen Weltdeutung versteigt; ansonsten gilt das bereits Gesagte, nämlich dass diese "Sinn"-Frage vor allem von der Definition der Begrifflichkeiten abhängt.


    santiago

  • @ ad_sandiago


    du meinst.... bzw. könnte die epische bereich so lauten ... ?--- > mechanistische existenzen sind ergebnisse von zwangsvergewaltigung der Evolution, nach einer Idee, bzw. nur dem Evolution bekannten zweckbedingung ( Ursache-Wirkung) .....und Ursache und Wirkung ist wie in einem vakumierten zustand sich nach einem Muster abwechseln.... ?

  • Natürlich sind wir das. Jedes Lebewesen ist irgendwie besonders, aber wenn wir Rankinglisten erstellen, stehen wir bei einigen wohl ziemlich weit oben. Das menschliche Gehirn ist eins der erstaunlichsten Sachen, das es in der Natur gibt. Stell dich mal auf den Mond, und du wirst sehen, dass wir die Erde nachts zum Leuchten gebracht haben. Wir haben Gott schon lange überholt. Die Bibel hat kaum mehr was zu bieten was wir noch nicht können, und dafür haben wir uns noch ein paar coole neue Sachen ausgedacht.
    Ein Sinn existiert da immer. Wenn ein Mensch alleine in einer Hütte sitzt und den ganzen Tag einen Knopf drückt, dann ist sein Sinn eben, diesen Knopf zu drücken. Ganz rudimentär gesehen ist der Sinn von allem, ob es lebt oder nicht, eben das was es sowieso tut. Aber ein Mensch kann sich noch zusätzlich andere Sachen ausdenken. Ist doch toll. ;)


    Okay das ist eine Ansicht die ich persönlich etwas arrogant finde. Es ist nur meine Meinung. Also es gibt auch sehr sehr inteligente Tiere bzw. weitere schlauentwickelte Naturphänomene! So gut wie jeder Mensch denkt "hach ich bin aber was besonderes ich kann sprechen ich kann gehen ich kann alles mögliche". Schön und gut aber wir sind mit Sicherheit auch nicht die einzigsten. Weder auf der Welt noch im Universum. Allerdings können Menschen auch schön dämlich sein, das was die sich dann neu erdenken kann in die Hose gehen, der Mensch will immer höher, besser, schneller sein, aber oft versagen wir auch. Aus dem Grund, weil uns in vielen Sachen selbst überschätzen. :P

  • Die Diskussion ist müßig. Definiert man Intelligenz als die kognitive Leistungsfähigkeit, dann ist selbst der dümmste Mensch auf diesem Planeten jedem Tier überlegen. Punkt. Mit Arroganz hat das nichts zu tun, das ist einfach eine empirische Tatsache, abhängig von der Intelligenzdefinition (man müsste aber schon eine merkwürdige Definition heranziehen, um Tiere auf eine gleiche Stufe mit dem Menschen zu heben). Ob's im Universum noch intelligentere Viecher gibt, wissen wir nicht, darum eignen sich diese spekulativen Geschöpfe auch nicht dazu, den Menschen kleinzureden...

  • Jeder hat seine eigene Ansicht. Ich find nur wir können uns nicht mir fremden Federn schmücken. Hätten wir das in die Wege geleitet das wir entstehen wäre es verständlich nur sich zu sehen. Allerdings wer ist den für unsere Existenz verantwortlich? Der Zufall wie ich finde, vielleicht auch eine Bestimmung je nachdem, sicherlich nicht von uns! Wir stammen von anderen Tieren ab und was z. B. die Steinzeitmenschen erreicht haben bzw. herausgefunden haben, vergessen vielleicht oft welche. Die Zeit hat uns so weit gebracht. Ich glaube daran das auch wir irgendwann noch weiterentwickelt werden und dann denkt diese Generation das sie die "tollsten" sind.


    Es ist mehr als logisch wenn auch anderes Leben im Universum besteht es müssen nicht einmal Viecher sein wie du so schön sagst. Es können genauso "Menschen" (vielleicht im anderen Sinne) sein wie wir.


    Stell dir doch ma vor wie unendlich groß das Universum ist nicht nur unsere Galaxy sondern auch andere, da kann man nicht behaupten das wir die einzigsten sind und sich alles nur um uns dreht.

  • Für mich gibt es drei Sinne im Leben:
    1. Mich selbst zu verwirklichen, tu ich in Form von schriftstellerischen Tätigkeiten, Studium und zum Teil auch Malerei
    2. Glücklich zu sein (sehr abstrakt, für mich zählen vor allem dazu: eine glückliche Beziehung, Freunde und Kinder haben)
    3. Ganz biologisch: Fortpflanzung (und zwar wirklich, nicht einfach durch die Gegend vögeln ;))


    LG

  • Also ich glaube es gibt "den" Sinn des Lebens nicht. Der eine mag sich mit der Gründung einer Familie zufrieden geben, der andere strebt nach höherem. Für mich ist eigentlich eher der Weg das Ziel und mein Sinn des Lebens ist es, so viele Erfahrungen wie möglich zu machen und dabei nichts bereuen zu müssen.


    Freundliche Grüße,


    Perish