Die Cheops-Pyramide und die Pyramiden von Gizeh

  • Kann sein, daß man früher, als entsprechende Gegenstände gefunden wurden, daon ausging, daß die Ägypter noch keinerlei Metallverarbeitung kannten. Das ist schon mehr als einmal vorgekommen.


    Ich habe neulich ein Buch gelesen, in dem ein Archäöloge alte Schmucksteine zu optischen Linsen umdeutet. DAs Ganze ist plausibel. Man ging zur Zeit der Entdeckung dieser Linsen davon aus, daß diese alten Kuluren keine Linse kannte.


    Ebenso könnte es auch bei anderen ärchäologischen "Erkenntnissen" sein. Deshalb bin ich in Bezug auf solche Dinge sehr vorsichtig geworden.
    Ein Archäologe muß seine Funde immer interpretieren. Schon um sie zu katalogisieren. Und wo interpretiert wird, beteht immer die Gefahr von Verfälschung und Fehldeutungen.


    Aber so genau weiß ich das nicht.

  • Auch vor den Funden war klar, dass die Ägypter Metall verhütten konnten und Legierungen herstellten.


    Ich wollte mal fragen ob jemand bissle mehr zu den Funden aus der Großen Pyramide weis. Falls man die gefundenen Objekte einer klaren Epoche zuordnen kann, ist vielleicht das Rätsel um den Erbauer gelöst.


    Ich konnte folgendes über das Stück Metall vom Vyse herausfinden:


    Es besteht aus einen künstlich verhütteten Eisen d.h. stammt nicht aus einen Meteoriten. Im alten Ägypten kannte man zwar Eisen aber nur aus Meteoriten. (Wurden gesammelt und dann entspr. geschmiedet.)


    Die eine Seite war offenbar mit Gold verziert. (Konnte aber nicht herausfinden ob durch einen galvanischen Prozess)


    Starke korrosion, Ablagerung Kalk u. versch. Minerale (spricht für hoches Alter)

  • nein, die alten Ägypter haben so ziemlich alles abgebaut...


    Gold, Edelsteine und auch Metalle... :)


    Wie sollten sie sonst den ganzen Schmuck hergestellt haben, den man so als Grabbeigaben fand?

  • bücher, die ich mal gelesen habe :)


    Und wie du sicherlich weißt, gab es in den Gräbern sehr viele Goldschmuckbeigaben...


    wie zb. die totenmaske des Tut-Anch Amun... wird ja wohl auch nicht ohne irgend ein metall entstanden sein

  • @ JD ich gehe jetzt gleich auch schlafen. Na dann bis Morgen. :wink:



    Hier noch etwas zur allg. Konversation:


    Es gäbe da noch ne wietere Möglichkeit die Schrift vom Vyse zu überprüfen.


    Man hat doch wahrscheinlich die Farbe mit einen Pinsel aufgetragen. Wenn ja, dann ist wahrscheinlich mind. ein Haar davon in der Schrift kleben geblieben.


    Ich denke man hat damals im alten Ägypten andere Tiere für die Pinselherstellung genommen als im guten alten England.

  • Das ist richtig, man hat Binsen zum Schreiben verwendet, aber nur überwiegend auf Papyrus. Wandmalereien und größere Schriftzüge wurden mit Pinseln aufgetragen.


    Und wenn ich mich irren sollte ist es noch besser. Denn wenn man in der Inschrift Haare finden sollte und es üblich war sowas mit Binsen aufzutragen, dann ist es ein 100%er Fake.

  • Dieses runde Gebilde, das zweite Bild, ich bin mir echt nicht sicher aber ich hab mal was von einem Museum gehört, dass parallel in der Zeit, als die Sicherheitsmauer um die Pyramiden gebaut wurde, gebaut wurde. Sorry die Schreibweise-
    finds super dass du da nachforscht - habs mich auch schon öfter gefragt was es ist - am Ball bleiben. PEACE

  • Warum mache ich das?
    Weil ich Neuling bin.
    Weil ich sehr viel über das Bauwerk weiß.
    Und weil ich ein klein wenig mit meinem Wissen angeben möchte.


    Hier also die Frage: Um das Jahr 1800 n. Chr. stand der französische Gelehrte Francois Jomard zum ersten Mal am Fuße der Großen Galerie. Frage: Wieviele Kammern (bitte namentlich nennen) hätte er von diesem Standpunkt aus betreten können, ohne dabei einen Schritt abwärts machen zu müssen.


    Unterschätzt die Frage nicht. Ich behaupte, daß kein Ägyptologe sie korrekt beantworten kann. Wenn doch, werde ich mir eine würdige Belohnung ausdenken. (Die Vorkammer zur Grabkammer des Cheops zählt in diesem Zusammenhang übrigens nicht als eigenständige Kammer)



    Selfmademan

  • Ohne einen schritt abwärts zu tun hätte er nur in die königskammer gelangen können. Vor der königinnenkammer befindet sich ein absatz nach unten!


    Da du die vorkammer nicht mitzählst gehe ich mal davon aus, dass die fünf entlastungskammern auch nicht zählen. ;)

  • Hallo Dhotmes,


    Alle Achtung, Du bist echt gut.
    Tatsächlich wurde der Boden der Königinnenkammer nach ihrer Fertigstellung um 0,54 Meter abgesenkt. Dieser Absatz beginnt bereits im Gang, 5,40 Meter vor der Kammer. Jomard hätte folglich einen Schritt abwärts machen müssen und damit darf die Königinnenkammer nicht mitgezählt werden.


    Die Entlastungskammern wurden erst im Jahre 1837 von Howard Vyse entdeckt. Auch sie müssen folglich unberücksichtigt bleiben.


    Dennoch ist auch Deine Antwort falsch. Tut mir leid



    Gruß und Hochachtung selfmademan