Die Cheops-Pyramide und die Pyramiden von Gizeh

  • Die Meteoritentheorie macht auf jeden Fall Sinn. Gizehs Kalkstein entstand im Eozän, genau in der Periode, in der die Erde von ganzen Meteoritenschauern getroffen wurde. Neben den bereits genannten Werkstücken aus Eisenmetheoriten ist auch das Libysche Wüstenglas, ein Tektit, der durch einen Meteoriteneinschlag in der libyschen Wüste entstanden ist, ein starker Hinweis auf die Möglichkeit, dass im Gestein verwitterte Meteoritenreste vorhanden sein können.

  • Nieselpriem,
    alles aus Metall war wertvoll und trotz Todesstrafe haben sie ja sogar die Pharaonengräber ausgeraubt , glaubst du dann lassen sie irgendwelche Opfergaben aus Metall länger in der Gegend rumliegen ?


    nasserHut,
    die Klimastatistik auf der Wikiseite zeigt das die Tag und nacht Temperaturunterschiede abgesehen vom Januar , in dem es aber statistische am meisten regnet in allen Monaten gleich ist .
    Es ist also davon auszugehen das auch die nächtliche Luftfeuchtigkeit ziemlich regelmässig da ist .
    Allein die ergibt rechnerisch eine durchschnittliche Korrosion die mindestens einem drittel der unsrigen entspricht .
    Also rostet Metall bei den Pyramiden in 3.500 Jahren etwa soviel wie bei uns in fast 1200 Jahren eher mehr denn der Kalkstein des Gizeh-Plateaus ist ziemlich salzhaltig .



    obsidienne,


    deine Erklärung scheint bisher die logischste zu sein .

  • Eines der größten Rätsel dieser Zeit ist für mich das folgende: Es gibt ägyptische Museen an folgenden Stätten:


    * Ägyptisches Museum (Kairo)
    * Grand Egyptian Museum (GEM) bei Gizeh/Ägypten (im Bau)
    * Ägyptisches Museum Berlin
    * Ägyptisches Museum Bonn
    * Ägyptisches Museum Heidelberg
    * Ägyptisches Museum der Universität Leipzig
    * Museo delle antichità egizie di Torino (Turin/Italien)
    * Staatliches Museum Ägyptischer Kunst in München


    (entnommen aus Wikipedia) (dazu gehört sicher auch das Londoner Museum und der Louvre)


    ...mit einer stattlichen Anzahl von Experten, Autoren, Kommentatoren etc. pp. Man könnte auf die Idee kommen, daß die Deutungs- und Interpretationshoheit auf dem Gebiet der ehemaligen Kolonialmächte liegt. Was liegt uns so an den herumliegenden Tonscherben und alten Architekturen?


    Müssten die Ägypter nicht viel mehr von Ägyptologie verstehen als wir?

  • Hier in Mitteleuropa geht man eben allgemein lieber in Museen als in Afrika oder auch Asien. Mal ganz davon abgesehen, das man sich dort in den meisten Staaten Museenbau nicht leisten kann, besteht dort einfach weniger Interesse an der fernen Vergangenheit. Sowas ist ethmyologisch bedingt.
    Hier in Deutschland zum Beispiel ist man gewohnt alles aufzuheben, kann man ja sehr gut an Berlin sehen. Da kommt es einem fast so vor, als ob der größte Teil der Mauer noch immer steht.
    Was aber nicht heissen soll, das Ägypten kein Interesse an seiner eigenen Kultur hätte: Das Egyptian Museum und das Grand Egyptian Museum (das 2013 fertig sein soll), die du auch genannt hast, zählen aufgrund ihrer Größe mindestens doppelt. Man kann also sagen, dass auch die Ägypter sich durchaus gut mit Ägyptologie auskennen. Und viel mehr als wir können sie ja gar nicht wissen, da neue Erkenntnisse im Zuge der Globalisierung nicht geheimgehalten werden, sondern eigentlich jedem Staat zugänglich sind (zumindest im Geschichtlichen Bereich).
    Auch in den USA gibt es Ägyptische Museen, z.B. das Rosicrucian Egyptian Museum in San Jose. So ungleichmäßig verteilt ist das also alles gar nicht.


    --(====> Rônin <====)--

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  • Alles eine Frage des Geldes. Reine Forschung bringt keinen finanziellen Gewinn, sondern kostet vor allem. Daher sind Geisteswissenschaften wie die Ägyptologie vor allem in reichen Industrienationen präsent, die sich die Forschung leisten können. Ägypten hingegen ist ein armes Land. Dort werden zwar pharaonische Denkmäler reihenweise restauriert, weil sie sich touristisch vermarkten lassen aber für die reine Forschung fehlen schlicht die finanziellen Mittel, die in Europa, Japan und Nordamerika vorhanden sind. Von daher sind die Ägypter nach wie vor auf vielfältige Zusammenarbeit mit diesen Ländern angewiesen.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Zitat von "Einsamer Schütze"

    Alles eine Frage des Geldes. Reine Forschung bringt keinen finanziellen Gewinn, sondern kostet vor allem. Daher sind Geisteswissenschaften wie die Ägyptologie vor allem in reichen Industrienationen präsent, die sich die Forschung leisten können. Ägypten hingegen ist ein armes Land. Dort werden zwar pharaonische Denkmäler reihenweise restauriert, weil sie sich touristisch vermarkten lassen aber für die reine Forschung fehlen schlicht die finanziellen Mittel, die in Europa, Japan und Nordamerika vorhanden sind. Von daher sind die Ägypter nach wie vor auf vielfältige Zusammenarbeit mit diesen Ländern angewiesen.


    Na wenn es eine Frage des Geldes wäre, dann würden in Deutschland sicher etliche russische und saudische Mäzene alte keltische Bauwerke erforschen, die sich bei uns keines großen Interesses erfreuen wie z.B die Megalithpyramiden hier!
    Kuriositäten und Kultstätten des alten Germaniens würden in Moskau und Riad zur Schau gestellt und die germanistischen Fakultäten dort erfreuten sich eines regen Zulaufs... Das wäre schon komisch.

  • Die Zeiten, in denen archäologische Funde kreuz und quer über den Erdball gekarrt wurden, sind schon seit Jahrzehnten vorbei. Funde aus regulären Grabungen verbleiben in der Regel in ihren Heimatländern. Das schließt natürlich internationale Kooperationen nicht aus. Aber Geld allein reicht auch nicht, ein guter Forschungsstandort fußt auch auf einer langen Gelehrten-Tradition. Die ist in Russland gegeben, die Saudis hingegen haben noch Nachholbedarf.


    Im übrigen finde ich die von dir verlinkte Megalithpyramiden-Seite ein wenig obskur, denn sie vermischt Dinge, die nicht zusammengehören, nämlich Cairns und Kelten. Die Cairns sind Grabhügel aus dem Neolithikum, also aus einer Zeit lange bevor an Kelten überhaupt zu denken war.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • nachdem er es ziemlich lange verneinte sah Hawass sich jetzt gezwungen zuzugeben das es
    ein Hohelensystem unter Gizeh gibt.Zuvor hatte Hawass in einer ersten Reaktion die Existenz der Höhen noch verneint und gegenüber dem "Discovery Channel" erklärt, das man mittlerweile alles über Gizeh wisse.


    Zum Artikel:
    http://grenzwissenschaft-aktue…statigt-hohlensystem.htmlgrenzwissenschaft-aktuell.blogsp ... ystem.html[/url]


    Jaja und da sagt man Aerchologen haetten nix zu verbergen ;)

  • Von der mythologischen Bedeutung der Höhen will Hawass jedoch nichts wissen und spielt deren Bedeutung herunter.


    boa wenn ich sowas lese wird mir schlecht.
    " Spielt deren Bedeutung herunter "


    klar, weil die von Grenzwissenschaften alles besser wissen. :roll:

    Die drei bekanntesten Generale in Amerika sind immernoch General Motor, General Electric und General Food


    Bob Hope

  • Der Hawass ist der Herr überdie ägyptischenGeschichte, was er sagt muß einfach stimmen.
    Dieser Mann verfälscht alles, hauptsache es paßt alles so zusammen wie er es möchte.


    Der hat bestimmt schon einiges erforscht und hält es geheim, damit keiner an seinem Ego kratzen kann.
    Warum sonst wurden die Pyramiden für Besucher gesperrt, Gantenbrink nicht mehr weiterforschen durfte.

  • Der weiß ganz genau das die Ägypter die Pyramiden nicht gebaut haben, aber das kann er ja
    nicht sagen.
    Bei dem möchte ich mal Mäuschen spielen, alles was die erforschen ist streng geheim,
    keiner bekommt es mit.
    Erst nachdem alles weggeschaft wurde, dann wird der Öffentlichkeit preisgegeben.
    Hier ist nichts, habe ich doch gesagt.
    Die Tunnel unter den Pyramiden haben keinerlei Bedeutung, die wurden einfach nur so gegraben,
    die führen auch nirgendwo hin.
    Wer glaubt so etwas, wer glaubt denn das hinter dem Verschlußstein am Ende des Gantenbrinkschachtes
    nichts mehr ist. Warum ist da verschlossen???
    Logisch weil dahinter nichts mehr ist, na klaro.

  • Die Pyramiden wurden aus einem ganz einfachem Grund für Besucher gesperrt: Sie sind alt. Menschen neigen dazu alles antatschen zu müssen (und das ist bei ungelogenene 95% so). Es gibt einige Beispiele die sehr drastisch zeigen wie Tourismus Sehenswürdigkeiten zerstören. Etwa die Steinterrassen von Pamukkale in der Türkei. Noch vor 20 Jahren waren sie strahlend weiss, jetzt jedoch sind sie dreckig und verschmutzt. Wen es interessiert: http://www.tuerkei.citysam.de/pamukkale-tuerkei.htmhttp://www.tuerkei.citysam.de/pamukkale-tuerkei.htm[/url]


    Ausserdem sind diese Pyramiden kein Spielplatz und es kann immer einmal etwas passieren. Die Pyramiden müssen immer wieder restauriert werden. Desweiteren kommt hinzu, wenn wirklich etwas passiert, das mediale Geschrei riesengross ist.


    Natürlich ist es Schade dass man nicht munter drin rumrennen kann, aber da ist die moderne gesellschaft schlicht und ergreifend selbst schuld, weil sie nichts respektiert aber alles antatschen muss.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Ragnarsson
    Auch wenn ich deine Meinung teile, Dir ist aber schon Klar das der Hr. Hawass ein A-Loch ist in Bezug auf internationale Zusammenarbeit. Nicht nur wie oben schon erwähnt, ist er als Grabungsleiter der Pyramiden stehts darum bemüht das ja niemand dort zu graben beginnt, nein die ägyptische Regierung ließ es sich nicht nehmen um ihn auch noch zum Museumsdirektor von Kairo zu ernennen. In Folge dessen darf seit über 20 Jahren nichts aus dem Kellerarchiv des Museums ohne seine Genehmigung untersucht werden... und bevor er ausländische Ägyptologen was untersuchen ließe, würde er eher noch abstreiten das besagtes Exponat überhaupt vorhanden ist.
    Soviel zu Hawass... und nach dem ich mich jetzt aufrege und schon Kabeln am Hals bekomm, mach ich mal kurz Verschnaufpause *argh*


    @btw traurig das mit pamukkale zu lesen, war selbst vor 15 jahren dort

  • Zitat von "ad_santiago"

    Zahi Hawass, der antike Sarkophage vor laufenden Kameras mit Brecheisen öffnet, um ein bisschen Indiana Jones-Flair in die Archäologie zu bringen, ist nunr wirklich kein Musterbeispiel eines seriösen Wissenschaftlers...
    Zahi Hawass, der antike Sarkophage vor laufenden Kameras mit Brecheisen öffnet, um ein bisschen Indiana Jones-Flair in die Archäologie zu bringen, ist nunr wirklich kein Musterbeispiel eines seriösen Wissenschaftlers...


    :shock:
    Oh wir sind mal einer Meinung,gleich 3 Kreuze machen :mrgreen:

  • Aber du darfst von diesem einen Mann eben nicht auf den ganzen Forschungszweig rückschließen. Hawass wird auch von vielen seiner Kollegen stark kritisiert. Abgesehen davon sagt das über diese Tunnelsysteme noch gar nichts aus. Soweit ich gelesen habe, sollen sie sogar laut der Befürworter nur natürliche Höhlengänge sein, also kann ich auch keine Verbindung zum Paläo-SETI erkennen.

  • Zitat von "ad_santiago"

    Aber du darfst von diesem einen Mann eben nicht auf den ganzen Forschungszweig rückschließen


    Nene aber es gibt halt schwarze Schafe ueberall


    Zitat von "ad_santiago"

    davon sagt das über diese Tunnelsysteme noch gar nichts aus.


    hab ich ja nicht behauptet


    Zitat von "ad_santiago"

    ich gelesen habe, sollen sie sogar laut der Befürworter nur natürliche Höhlengänge sein


    mag sein


    Zitat von "ad_santiago"

    also kann ich auch keine Verbindung zum Paläo-SETI erkennen.


    hab ich ebenfalls nicht behauptet.
    Nur allein die tatsache das man die verschweigen wollte ist schon komisch vom Gantenbrinkschacht gar nit zu reden