Weg vom blauen Dunst !

  • Ich weiss, dieses Thema hatten wir schon mal, ich glaube Knusperengelchen machte da auch mit....


    Ich habe mich heute spontan dazu entschlossen ab Morgen nicht mehr zu rauchen einfach aus dem Grund heraus weil ich meine Enkelkinder noch erleben möchte.......und die Nase einfach gestrichen voll habe süchtig zu sein, zu stinken und ne Menge Geld in Rauch zu verwandeln.
    Macht jemand spontan mit? Wir könnten uns dann gegenseitig unterstützen und erzählen wie es so ist.


    Liebe Grüsse Thessy

  • Huhu, auf sowas springe ich sofort an^^
    Ich mach gerne mit:-)


    Bin seit gut 5 Jahren ziemlich starker Raucher und hab somit
    in der Zeit ca. 32850 Zigaretten hinter mir. o.O
    Aber der Einwand mit den Enkeln ist gut *g*
    Mir gehts in erster Linie um die Gesundheit, weil
    Herzpoltern,Bronchitis muss ich nicht haben.!
    Ich hab erst jetzt den Thread gelesen höre ab morgen auf :-)
    Mit gegenseitiger unterstützung finde ich es viel leichter!


    Danke Lg LExmark

    Mir ist egal wer dein Vater ist! Während ich Angle, läuft hier keiner ÜBERS Wasser…!”

  • Das ist eine klasse Idee.


    Ich qualme mir auch die Lungen dicht.
    Vor einem halben Jahr habe ich aufgehört zu rauchen, bin dann dummerweise
    mach 4 Monaten wieder angefangen.


    Das Problem dabei fängt erst nach ca 3 Moanten an.
    Dann fängt der Körper richtig an zu fighten und das Gehirn schreit ständig " gib mir
    Nikotin"!!!!


    Aber ich probiere morgen sofort wieder aufzuhören. :roll:

  • Vielleicht hilft es euch daran zu denken dass mein Großvater an Lungenkrebs gestorben ist.Ich hab ihn nie kennen gelernt.Er hat auch geraucht.
    Meine Schwester hat ihn eines Morgens im Bett liegen sehen.Tot.
    Da war sie 6...

    In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. Amen



    Ich bin Uri Geller: Ich kann Jägermeister verschwinden lassen ;)

  • Hier noch ein kleiner Tipp von mir.


    Die erste Zeit unbedingt auf Kaffee verzichten.
    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht,das man bei Kaffee,gerade im Entzug oft rückfällig wird.


    Wie schaut es denn aus bei euch,nach den ersten Tagen ?
    Erfahrungen ? Wie fühlt ihr euch nun ?

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Alles klar Leute, da mache ich mit. Ich habe es schon lange vor, aber irgendwie ist es so weit nicht gekommen. Hier aber ein paar Tipps wie ich es anstellen will:


    - Beim Rauchen aus langeweile: Kaugummi kauen
    - Situationen vermeiden, in denen man geraucht hat
    - die Sache mit dem Kaffee: Kaffee generell treibt einen nicht zurück zur Kippe. Das Problem an der Sache ist, dass man Kaffee trinken häufig mit dem Rauchen verbunden hat. Sobald man jetzt einen Kaffee trinkt, bekommt man auch Lust auf ne Zigarette


    Wenn es schon einer von uns schafft, dann haben wir gewonnen. Also viel Glück uns allen!!!

    And this is not the time or place for us to speak like this
    Even if I had the thought I'd never dream of it
    So dry your hollow eyes and let's go down to the water

  • Also bei mir ist es eigentlich unmöglich mit dem Rauchen aufzuhören,da mein ganzer Freundeskreis aus Rauchern besteht und man sich an niemanden wenden kann der Nichtraucher is..
    Ausserdem gehe ich am Weekend immer weg um einwenig zu feiern und wenn man seine 2 Bier getrunken hat dann muss einfach ne zigarette her,weil sie einfach am besten mit einen Bier schmeckt^^Aber eig. stimmt das alles nicht..rauchen ist scheiße ,uncool und Geldverschwendung :?

    Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist..
    Die Weisheit des Alters ist dem Ungestüm der Jugend unterlegen.

  • Zitat von "Meris"

    Also bei mir ist es eigentlich unmöglich mit dem Rauchen aufzuhören,da mein ganzer Freundeskreis aus Rauchern besteht und man sich an niemanden wenden kann der Nichtraucher is..


    Sorry, aber das ist nur eine faule Ausrede. Mein gesamter Freundeskreis und auch alle meine Kollegen rauchen und das ist für mich noch lange kein Grund anzufangen. Du sollst es nicht für deine Freunde tun, sondern für dich und wenn du schon so argumentierst, hast du mental noch gar nicht den festen Entschluss gefasst aufzuhören.


    Meine Oma hat mindestens ein Päckchen am Tag geraucht und hat von einem auf den anderen Tag aufgehört und seit dem nie mehr eine Zigarette geraucht. Solange du im Kopf nicht soweit bist, brauchst du es gar nicht erst versuchen.

  • Hier muss ich PocoLoco zustimmen.


    Ich bin in einer Raucherfamilie aufgewachsen und auch mein ganzer Freundeskreis rauchte. Um ehrlich zu sein wundert es mich deshalb, wieso ich nie rauchte.


    Mein Vater hat vor Jahren auch von einem Tag auf den anderen aufgehört. Aber er brauchte einen "Schubser" der aus einem Röntgenbild seiner Lunge bestand.

  • Gott, ich muss mich erst mal riesig entschuldigen !
    Am gleichen Abend als ich mich dazu entschied das hier herein zu posten habe ich ein paar Dinge erfahren aufgrund deren Lösung ich einfach so dermassen abgelenkt war dass ich den Thread hier schlichtweg vergessen habe.


    Nun, da alles in die richtigen Wege gelenkt ist und ich mal wieder richtig Zeit hatte hier zu schmökern stosse ich darauf.
    Schande über mich, das tut mir wirklich leid.


    So, zum RAuchen habe ich natürlich nicht aufgehört, besagte Probleme kamen natürlich gerade recht, schliesslich denkt es sich besser wenn man dabei raucht :oops:


    Nun wo alles fast gelöst ist bin ich mit mir mal schonungslos ins Gericht gegangen.
    Ich mache es mir ziemlich einfach, auf eine andere Art, ich weiss dass Rauchen eine Sucht ist, ich rede mir nicht ein dass ich natürlich jederzeit aufhören könnte.
    Damit stelle ich mich als eine "andere" Art Raucher hin, schliesslich belüge ich mich wenigstens nicht wie andere.


    Dass dies aber nur eine anderen Form von Selbstbelügen ist muss man dann schon einfach zugeben.
    Ich denke man wird immer einen Grund finden nicht aufhören zu können.


    Beim letzten Mal waren`s die Probleme, in den nächsten Wochen werde ich umziehen, da kann man selbstverständlich auch nicht aufhören, ist ja schliesslich Stress, und zu dem Stress noch Rauchen aufhören....neeeee, das ist zuviel des Guten.


    Und das ist einfach der Moment wo man zugeben muss dass man NIE aufhören wird, weil man IMMER Gründe finden wird.


    Langer Rede, kurzer Sinn, ich werde am Dienstag aufhören, ich nehme mir fest vor diesmal am Vorabend nicht Ausflüchte zu finden warum ich doch weiterrauche.


    Wie es denn Euch anderen ergangen? Habt ihr durchgehalten?


    @Knusperengelchen...Kaffee, das ist mein grosses Leiden, ich trinke keinen Kaffee ohne zu Rauchen und umgekehrt.
    Ich weiss im Moment nicht wie ich das Lösen kann, ich denke ich werde versuchen es Morgens bei zwei Tassen zu belassen und dann einfach tagsüber keinen mehr zu Trinken, vielleicht höchstens Nachmittags ein kleines Tässchen.


    Liebe Grüsse...Thessy

  • Zitat

    Langer Rede, kurzer Sinn, ich werde am Dienstag aufhören, ich nehme mir fest vor diesmal am Vorabend nicht Ausflüchte zu finden warum ich doch weiterrauche.


    Dann gebe ich Dir noch einen Tipp :)


    Werfe am letztem Abend,nach der letzten Zigarette die Packung auch weg.
    Bzw.vernichte den Rest.
    So hast du am folgendem Morgen keine zur Hand ;)
    Bitte auch deine Familie darum,darauf zu achten,das keine Schachteln herumliegen,falls es Raucher bei Dir gibt.
    Und laß Dich bitte nicht belächeln,mit diesen Sprüchen : Ach..das schaffst du eh nicht....
    Ich mußte mir das lange genug anhören :)
    Was mir sehr geholfen hat*nicht lachen nun :) *
    Ich hatte Knabberzeugs bei mir *g*
    Also Möhren,Paprika *mit nem lecker Dipp dazu*
    Und Salzstangen :)
    Auch halfen mir scharfe Mentholdropps.


    Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe du berichtest uns :)


    Lg Engelchen

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Sehr löbliche Einstellungen :)


    Ich hab am 31.12.07 um 13:05 meine letzte ausgedrückt und seither keine mehr angefasst. Das letzte Packerl liegt immernoch offen in der Küche mit den letzten 6 Zigaretten, die ich demnächst in Wachs gießen werde, um sie mir aufs Nachtkasterl zu stellen :)


    Die ersten 2 Wochen waren wirklich hart...man denkt schon sehr oft daran, wie super es nun wäre eine zu rauchen. Danach ertrug es sich sehr plötzlich wesentlich leichter. Die ersten Monate hab ich auch regelmässig davon geträumt eine zu rauchen, was mich beim Aufwachen immer sehr beunruhigt hat, da ich mir im ersten Moment nicht sicher war, ob es auch wirklich nur ein Traum war!?


    Grund für meinen spontanen Aufhörwillen war schlicht und einfach, nach 11 Jahren des Rauchens, das Gefühl der Sucht völlig ausgeliefert zu sein...ich ging nicht selten noch um Mitternacht oder später zum Automaten, weil ich keine mehr hatte. Auch der Weg zur Bank, um vorher noch das nötige Geld zu beheben war nie zu weit für die Glimmstängel. Zudem kam noch der Gestank in der Kleidung, an den Händen und sowieso überall (in der Wohnung hab ich nicht geraucht...das war mir immerschon zuviel des Guten :) )


    Worauf kann man sich als zukünftiger Exraucher freuen:
    1. Geruchs- und Geschmackssinn kehren zurück :) v.a. beim Geschmack merkt man es nach relativ kurzer Zeit sehr intensiv ...
    2. "Lungenpfeifen/rasseln" abends im Bett nach einem ausgiebigen "Rauchgelage" ist Geschichte *g* Der Lungenzustand bessert sich allgemein spürbar.
    3. Küssen macht wieder mehr Spass :mrgreen:


    und noch vieles mehr...Punkt 1 war bei mir wirklich intensiv zu merken.


    Wie schon in einem Vorpost angedeutet wurde, sollte man Situationen, in denen man sonst immer eine rauchen würde, vermeiden, wobei das nicht immer bzw. sehr selten möglich ist.
    Sollte sich eine derartige Situation nicht vermeiden lassen, können "Ersatzhandlungen" erfolgreich sein.


    Beispiel:
    Ich bin in solchen Situation, wo ich an nix anderes mehr denken konnte, als eine zu rauchen zum Wasserhahn, hab mir 1/4 (oder 1/8) Liter Wasser eingelassen, ausgetrunken und gesagt: "AH...das tut gut!" Klingt jetzt vll irgendwie komisch, hat bei mir jedoch die doch auch leicht auftretenden körperlichen Entzugserscheinungen erträglich gemacht und ich kam auch erstmals im Leben auf die täglich empfohlenen 2,5-3l Flüssigkeitszufuhr :mrgreen:
    Was mir außerhalb meiner 4 Wände auch etwas geholfen hat, war die Einstellung zum Rauchen. Ich sah es nur noch als Belastung und dachte mir bei jedem Raucher: "Armes Kerlchen. Bin ich froh, endlich FREI zu sein!"


    Die Einstellung ist auch der wesentliche Faktor, der zum Erfolg oder Misserfolg beiträgt. Ich hatte in den Jahren davor sicher 20 mal mit dem Rauchen aufgehört...für ein paar Stunden oder manchmal sogar für ein oder mehrere Tage oO, aber nie wirklich mit Überzeugung! Das war es, was mir beim letzten mal endgültig geholfen hat FREI zu werden, denn das ist man dann sprichwörtlich "FREI"!


    Ich wünsch allen zukünftigen Exrauchern viel Erfolg!


    Gruß, m0rc

    Fortschritt ist wie eine Herde Schweine - sie bringt viele Vorteile mit sich,
    aber niemand darf sich wundern, wenn alles voller Scheiße ist.

  • Knusperengelchen , ich habe bis jetzt jedes Mal die restlichen Zigaretten weggeworfen, half alles nix, mein erster Weg Morgens ging ins nächste Geschäft :-/


    Das heisst ich habe immer schon vorher aufgegeben, ich könnte jetzt nicht sagen dass ich weiss was da an Entzugserscheinungen auf mich zukommt.


    @Morc, das hört sich sehr gut mit dem Wasser, Knusperengelchen , so kleine Gemüsesachen zum Knabbern ist eine gute Idee.


    Also alle Achtung dass ihr das geschafft habt, Morc, ich habe da noch eine Frage an dich.
    Ich weiss zwar dass es Blödsinn ist jedoch meine ich dass ich etwas aufgebe das toll ist, ich bringe das einfach nicht aus meinem Kopf raus.
    Hast du das auch gehabt und wenn ja, hast du trotzdem aufgehört und wie bist du damit zurecht gekommen?


    Die Frage geht natürlich an alle die es schon geschafft haben.
    Ich beineide euch ehrlich.

  • Zitat von "thessy"


    Ich weiss zwar dass es Blödsinn ist jedoch meine ich dass ich etwas aufgebe das toll ist, ich bringe das einfach nicht aus meinem Kopf raus.
    Hast du das auch gehabt und wenn ja, hast du trotzdem aufgehört und wie bist du damit zurecht gekommen?


    An dem Punkt wo ich für mich entschieden habe, es endgültig bleiben zu lassen, fand ich es nicht mehr toll.
    Es gab Zeiten in denen ich sehr gern und mit Genuß geraucht hab, Zeiten in denen ich 4-5 Zigaretten in 20min rauchte, nur weil ich nicht "wußte" wie man sich sonst die Wartezeit auf die Bahn vertreibt, ein gemütlicher Melange im Kaffeehaus mit Zeitung ohne Zigarette war für mich unvorstellbar. Kurz gesagt, ich fand rauchen toll, v.a. weil es den Anschein hatte, daß es "entspannt" (physiologisch betrachtet tut es das aber nicht).
    Zu dieser Zeit wären Aufhörversuche mit hoher Wahrscheinlichkeit gescheitert (wie bereits zuvor geschrieben, hab ich ca. 20 mal den Versuch gestartet aufzuhören...ohne Erfolg).


    Was ich damit eigentlich sagen möchte: Meiner Meinung nach muß sich die Einstellung zum Rauchen ändern, um auf lange Sicht erfolgreich der Sucht den Rücken zu kehren. Wenn man das Gefühl hat, daß etwas essentielles im Leben verloren geht/plötzlich fehlt, wenn man nicht mehr raucht, dann ist der Versuch mit recht hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Ich war selbst lange Jahre nicht wirklich bereit dazu.
    Hat man den Entschluß jedoch endgültig gefaßt, rauchfrei zu werden, wünscht es sich vielleicht sogar innigst, dann steht einem nichts mehr im Weg. Verlangen (auch starkes) wird anfangs natürlich da sein, egal wie überzeugt man ist, aber davon darf man sich einfach nicht mehr verleiten lassen.
    Ersatzhandlungen suchen und sich darauf besinnen, warum man sich das gerade "antut".
    Nach den ersten rauchfreien Tagen hat man den physischen Entzug überstanden, da Nikotin recht schnell eliminiert wird (Halbwertszeit 1-2 Stunden, die Metaboliten länger - bis zu 20h), dann muß man nur noch die über Jahre antrainierten "Muster" ändern, wo oben angesprochene "Ersatzhandlungen" sehr nützlich sind.
    Das schwierige dabei war eigentlich nicht der Entzug, sondern die regelrecht über Jahre angelernten, mit der Zeit nicht mehr bewußt wahrgenommenen, Muster des Rauchverhaltens.
    Beispiel: raus aus der Wohnung, Zigarette anrauchen, am Weg zu den Öffis gleich noch eine..auf die Bim warten..hm.. "na da rauch ich doch eine".. am Ziel angekommen, ausgestiegen und schon die nächste Zigarette in der Hand ... das waren dann 3-5 Zigaretten in 20-30min :shock: von denen ehrlicherweise vielleicht gerade mal die erste unter das Pseudonym "Genußzigarette" gefallen ist, wenn überhaupt. Diese Verhaltensmuster "verfolgen" einen recht lang, womöglich sogar das restliche Leben (wenn auch stark abgeschwächt). Ab und an denk ich mir schon auch in manchen Situationen: "Boah...a Zigi wär jetzt fein." Aber richtig derbes Verlangen, wie zu Raucherzeiten und die ersten Tage nach dem Aufhören, ist nicht mehr vorhanden.
    Zum Schluß noch ein wesentlicher Punkt, der mir bei vielen rauchenden Bekannten aufgefallen ist: Wenn man mal davon los ist, sollte man sich zu Liebe nie mehr ziehen, denn es könnte passieren, daß der Spuk von vorn los geht. Ob es sich erwiesenermaßen physiologisch mit Nikotin wie mit dem Alkohol verhält, und man nach erneutem Konsum rückfällig werden kann, weiß ich nicht (müßte man mal recherchieren), dennoch deuten viele Erfahrungen rauchender Bekannter in die Richtung.


    EDIT: Was mir noch eingefallen ist...für mich war dazumals auch ein wichtiger Faktor, der das Ganze etwas leichter gemacht hat, daß ich in meinem Handeln bestätigt wurde und ab und an auch Lob einheimste :mrgreen: . Zum einen von meiner holden Maid und zum anderen (und wahrscheinlich wesentlicheren Teil) von mir selbst...ich war mächtig stolz auf mich, und zwar jeden Tag an dem ich nicht geraucht hab...und das hält bis heute an :mrgreen:


    So long...ich wünsch weiterhin alles Gute und viel Erfolg!


    Gruß, m0rc

    Fortschritt ist wie eine Herde Schweine - sie bringt viele Vorteile mit sich,
    aber niemand darf sich wundern, wenn alles voller Scheiße ist.

  • O.K. Zuerst: Ich bin mittlerweile Leidenschaftlicher!!!Nichtraucher :lol:
    Also. Ich habe vor ca. 8 Jahren das erste mal aufgehört.Aber auch schon nach 9 Monaten wieder Angefangen.
    Aus lange weile wieder Angefangen!Aufgehört habe ich durch das Buch "Allen Care" Endlich Nichtraucher".
    Ich habe es innerhalb von 6 Stunden durchgelesen (Nachtschicht von 18:00 bis 06:00 morgens) und bereist um ca. 01:00 habe ich meinen Tabbak genommen und Ausgeschüttet.Dann 9 Monate nicht mehr geraucht.
    Dann Streß,bla und Sülz.... und dann in einer Langweiligen Nachtschicht wieder Angefangen.


    Später kam es noch schlimmer. Ich habe auch eine Menge Alkohol getrunken, und 1 Päckchen Tabbak innerhalb von 2 Tagen geraucht.Früher kam ich mit einem Päckchen fast 5 Tage hin!


    Dann habe ich mich an einige Dinge aus dem buch erinnert, und mir ggaaaannzzz viele Gedanken gemacht.
    Ich will hier keinen Psychjologen spielen oder so,aber versuchen zu helfen.
    Ich habe Nacht um 4 meine letzte Zigarette geraucht, und seit knapp 3 Jahren keinen Alkohol und keine Zigarette mehr angerührt(fast!dazu komme ich später).


    Erst mal drüber nachdenken. Warum Rauche ich Zigaretten? Warum habe ich überhaupt Angefangen?


    Bei mir persönlich: Ich wollte mit 12 Jahren schon ganz Erwachsen wirken und zu den anderen gehören.
    Ich bin jetzt(war zu dem Zeitpunkt des Aufhörens 28)31. Muß ich immer noch Cool sein weil ich eine Zigarette Rauche?Oder Lieber "Cool" sein,weil ich nicht mehr Rauche? Wohl eher nicht ;)


    Einige Sachen zum Nachdenken!(Das Hilft ungemein)!


    Schmeckt mir denn die Zigarette? Mit Sicherheit nicht!


    Was könnte ich mit dem Geld sonst so Anfangen? Manche verqualmen bis zu 100 euro im Monat! Woanders haben Menschen nichts zu essen, und wir verpaffen das Geld sogar!


    Man muß sich das mal überlegen! Man bezahlt sogar noch dafür,das man sich schlimmen Krankheiten immer mehr nähert!Der Staat Kassiert und freut sich das wir uns Krankqualmen!


    Habe ich mich vor dem Rauchen damals schlechter Gefühlt? Nein.Wohl viel eher Besser!


    Die Lunge Drückt und Kratzt bereits nach ca. 2 Wochen nicht mehr!


    Bereits nach 2 Tagen fühlt man sich schon Wacher und angenehmer. Auch wenn man schmacht hat!


    Was Denken wohl die Nichtraucher wenn ich mit Stinkigen verqualmten Fingern und Klamotten und Gelben Fingern in ihre Wohnung komme?


    Treppen steigen geht nach einigen Tagen schon wieder viel Leichter und strengt nicht so an.


    Das Essen schmeckt wirklich besser als vorher!( Kommt drauf an was man ißt ;)


    Es gibt Keine Nachteile wenn man Aufhört!!!!!!!!!!!!!!!!!Nur Vorteile!!!!!!!!!!!!


    Desweiteren fängt man wirklich in Streßsituationen schnell wieder an zu Qualmen.


    Man wird Unruhig, und manche (so wie ich) werden auch Agressiv. Man sucht Quasi einen Grund um wieder zu Rauchen!
    Vor meinen Auftritten habe ich immer einen SChnaps getrunken und Ordentlich geraucht!Auch heute bin ich noch etwas Nervör vor einem Auftritt(ist ja normal).


    Als ich auf dem besten Wege war aufzuhören(nach ca. 2 Monaten) starb meine Mutter.Ich dachte an diesem Tag, wenn ich jetzt wieder Anfange,dann höre ich nie wieder auf!Es Reicht!!! Was nützt es mir wenn ich jetzt wieder Rauche?Es ist nur eine Ausrede um anderen zu sagen, warum ich wieder Angefangen habe. Lebendig wird sie jetzt auch wieder nicht wenn ich eine Rauche.Und ich habe es sein gelassen.


    Einige Wochen später kamen die ersten Richtigen Erfreulichen Sachen.


    Die Leute bemerkendas man nicht mehr Raucht, und man fühlt sich dabei sooooo Super!Wie: "Ralf Du Rauchst nicht mehr? Wie lange das denn nun schon? Ich würde auch gerne,aberi ch schaffe es nicht. Oder Respekt!Hätte ich von Dir nie Erwartet! Du?Ohne Zigarette?Das geht doch gar nicht!!!u.s.w.


    Noch einige Tipps von mir:
    1) Ja! Mit Kaugummi o.ä. ablenken! Aber in Maßen! Nciht übertreiben!


    2) Immer an die Vorteile Denken!Nicht, ich schaffe es nicht! Wenn andere es geschafft haben, warum Du dann nicht selbst?Bist Du schlechter?


    3) Alles wirklich Reine Kopfsache!Verzichtet auf Nikotinpflaster und sonstigen Kram! Stellt euch lieber in Gedanken vor, wie sich euer Körper nach und nach selbst von innen Reinigt!


    4) Beobachtet Raucher!Auch wenn ihr schmacht habt!Sagt euch dabei: Ts,ts,ts..Wie kann man nur so hohl sein und bei deisem Wetter raus gehen, und wieder seine Gesundheit aufs Spiel setzen!
    Und Zack! Schon wieder hat er knapp 0,50 Cent aufgeraucht und auf dem Boden geschmissen!Wie kann der nur?


    5) Stellt euch die Situation vor, wenn ein kleines Kind euch vor Nichtrauchern fragt:"Warum Rauchst Du?" Was wollt ihr Antworten?
    Weil ich nicht so einen starken willen habe wie andere Menschen?


    6) Beweist den anderen Leuten was ihr könnt!Erst Recht schön wenn einer immer gesagt hat:"Das schaffst Du nie"! 6 Monate später steht ihr da, und sagt:" Sag mal Rauchst du immer noch"? Das Richt man auch. :lol:


    7)Die meisten werden ein paar Gramm zunehmen. Habe ich auch.Aber man bekommt auch wieder Lust auf ein (bißchen) Sport!


    8) Aschenbecher Raus! Schön wenn die Wohnung Rauchfrei bleibt. Auch das merkt man selbst schon nach einigen Tagen!


    9) Geht den Ärger und den Streß aus dem Weg!Nemht nicht gleich eine Zigarette, nur weil euch jemand falsch angelabert hat. Wollt ihr wegen so was Aufgeben?


    10) Greift nicht als Ersatz zu Süßigkeiten mit viel Zucker!!!ICh selber habe es gemerkt. Nehmt lieber Kaugummi ohne Zucker.


    O.K. Ich habe gelogen. Wirklich. Es gibt einen Nachteil wenn man nicht Raucht. Man Riecht den Zigarettenrauch von anderen Personen etliche male intensiver!Und das ist wirklich nicht schön.


    ICh habe auch nach 2 Jahren noch ab und zu (alle 7 Tage oder so) Lust auf eine Zigarette gehabt. Nur einige Minuten.


    Ich habe dannn folgendes gemacht: Ich habe mir wirklich eine Zigarette angesteckt und 2 mal dran gezogen, um den Geschmack heraus zu finden(Wirklich. Das gab mir den absoluten Rest!!!
    Das war so Ekelhaft! Ich hatte Kopfschmerzen und mir war fast eine Stunde übel!ICh dacht mir nur: "Oh Gott!!! Wie konnte ich nur jemals überhaupt dmait Anfangen"??????Das ist ja so was von wiederlich! Nun sind 3 ca. 3 Jahre um, und ich bin überzeugter Nichtraucher!


    Hoffe das es euch Hilft. ;)

  • Hi fairmagic :)


    Ich möchte Dir einfach mal danken für diesen tollen Erfahrungsbericht.
    Und ich denke du wirst für jene die aufhören wollen mit dem rauchen,hier eine echte Hilfe sein :)


    Lg Engelchen

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll: