Liste mit Spukorten in Deutschland

  • In diesem Thread würde ich gerne eine Liste von angeblichen Spukorten in Deutschland erstellen.


    Auch hier gilt: kein Diskussions- sondern ein Infothread. Zu schon vorhandenen Threads habe ich verlinkt und wer über den einen oder anderen Ort gerne Diskutieren möchte, den bitte ich


    einen Thread dazu zu eröffnen. Auch wenn jemand einen Spukort weiß, kann er ihn gerne hier drin posten! ;)



    Ich fange mal an:



    Die Scheifenhäuserin



    In der Nähe von Düsseldorf liegt das Gut Scheifenhaus. Ein schönes großes Anwesen, auf dem angeblich der Geist einer Frau sein Unwesen treibt, welche als "Hexe" bezeichnet wird.


    Seit 1975 soll der Geist immer wieder in dem Haus erschienen sein, und die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt haben.



    Das Wesen soll immer wieder versucht haben, Schlafenden die Decke wegzuziehen, und ständig soll Fußgetrappel zu hören gewesen sein, welches sich vom Keller bis zum Dachgeschoß


    zog. Bald wurde die Gestalt die "Scheifenhäuserin" genannt. Bei jedem Erscheinen zeigte sie auf eine Wand der Scheune. Schließlich klopfte man die Wand ab, und konnte einen Hohlraum


    dahinter feststellen. Als man aber in den Hohlraum vordrang und ihn ausleuchtete, konnte darin nichts gefunden werden.




    (Das Scheifenhaus)



    Die Chronik des Hauses reicht bis ins Jahr 1388 zurück. Eine mögliche Erklärung für den Spuk findet sich im 18. Jahrhundert: Ein Heilpraktiker, dessen Heilkunst Leute von weit her anzog,


    soll keine 100 Meter vom Scheifenhaus entfernt, gewohnt und praktiziert haben.


    Deswegen wird auch vermutet, daß eine kräuterkundige Frau, eine Möhn, dem selbsternannten Medicus zur Hand ging. Diese Frau bewohnte womöglich, im hohen Alter, eine Kammer auf


    Gut Scheifenhaus. Später erschien sie den Bewohnern und wollte sie womöglich, vor was auch immer, warnen.



    Heute ist das Gut Scheifenhaus wieder restauriert und erstrahlt in alter Pracht. Von Spukerscheinungen ist allerdings seit 1990 nichts mehr bekannt!



    (Gut Scheifenhaus heute)




    Quellen:


    http://freenet-homepage.de/paleoseti/scheiff.html


    http://paranews.alien.de/scheiff.html


    http://www.geister-und-gespenster.de/sp ... enhaus.htm



    Anzeige:

    So, nun ein "Klassiker" der deutschen Spukorte:



    Das Spukhaus Hohensyburg:





    In der Kückshauserstraße in Dortmund befindet sich das Haus, daß die Gemüter bewegt.


    Spukt es dort oder nicht?



    Jedenfalls mangelt es an gruseligen Geschichten nicht, die sich dort zugetragen haben sollen:



    -Einst soll ein Pfarrer dort mit seiner Familie gewohnt haben. In einem Anfall von Wahnsinn soll er seine gesamte Familie und sich selbst umgebracht haben.


    - Es soll sich ein Kleiderschrank im Obergeschoß befinden, in dem ein blutverschmiertes Brautkleid hängen soll.


    - Um Mitternacht soll Blut von den Wänden laufen.


    - Ein "Tor zur Hölle" soll auf dem Grundstück sein, ein Loch, aus dem Dämpfe austreten und es nach Schwefel stinken soll.


    - Ja, sogar ein kopfloser Reiter, der auf dem riesigen Grund umherstreift, wird dem Haus angedichtet!



    Fakt ist:


    Laut Nachforschungen soll nie ein Pfarrer mitsamt Familie in dem Haus gewohnt haben.



    Zitat

    Zu dieser Zeit als der Pfarrer, laut Erzählungen, in dem Haus gelebt haben sollte, wohnte ein Mann mit seiner um einiges älteren Frau in dem Haus in Hohensyburg. Beide gingen ihrem Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft und einem nahegelegenem Steinbruch nach. Als die Frau anhand ihres Alters eines natürlichen Todes verstarb, übte der Mann die Landwirtschaftlichen Tätigkeiten allein aus. Als er dann später einer weiteren Tätigkeit in Dortmund-Wellinghofen nachging suchte sich der Mann einen Zweit-Wohnsitz um die ewigen Fahrereien zwischen Wohnort und Arbeitsstelle zu umgehen. Da der Mann stark alkoholabhängig war geschah es eines Tages daß er auf der Straße von einem Bus erfasst wurde und tödliche Verletzungen erlitt. Daraufhin stand das Haus lange Zeit leer.



    (Text entnommen von geister-und gespenster.de)





    Mittlerweile ist das Gebäude arg baufällig und höchst einsturzgefährdet. Trotzdem pilgern immer wieder "Geisterjäger" und okkulte Sekten zu dem Haus, was den Besitzer natürlich nicht


    erfreut und ihn immer wieder dazu zwingt alles erneut zu verriegeln, was aber meistens nicht lange anhält!



    Ob es nun dort spukt oder nicht, für viele wird es ein mysteriöser Ort bleiben!



    Quelle:


    http://www.geister-und-gespenster.de/sp ... rtmund.htm


    Hier geht´s zum Thread "Hohensyburg":


    http://www.paraportal.de/index.php?page=Thread&threadID=1074



    Spukhaus in Budberg genannt: Schloss Wolfskuhlen





    In Nordrhein-Westfalen, südlich von Rheinberg, zwischen Budberg und Rheinkamp liegt das Rittergut Wolfskuhlen, welches heute nur noch "Haus Wolfskuhlen" oder "Schloss Wolfskuhlen"


    genannt wird.



    Es wurde im 13. Jahrhundert als Rittergut erbaut und im 18. Jahrhundert entstand dann an der Stelle, an der sich das Gut befand, ein stattliches Herrenhaus, dessen Ruinen noch heute


    vielen kalte Schauer über den Rücken jagen. Viele Legenden und Spukgeschichten ranken sich um das einst prächtige Anwesen, daß heute nur noch wie ein Häufchen Elend auf


    dem großen Gelände liegt.




    Es wird erzählt, daß zu der Zeit der Ritter ein Mann lebendig in eine Wand eingemauert geworden ist.


    Auch soll es ein "Geheimzimmer" gegeben haben, welches aber nie gefunden wurde.


    Besonders grausame Dinge sollen in Wolfskuhlen geschehen sein, als der Bau als Kinderheim gedient haben soll. Allerdings gibt es hiervon eine ganze Flut an Geschichten, und es ist bei der


    Vielfalt der Versionen fraglich, was nun wirklich dort passiert ist, und was nicht!



    Die Rede ist davon, daß die Kinder damals vom Heimleiter schwer mißbraucht worden sein sollen. Auch von 2 Mädchen, die im anliegenden See ertränkt wurden, gibt es eine Story.


    Kinder sollen im Moor verschwunden sein und von Morden wird erzählt, bei denen die Leichen der armen kleinen Opfer auf dem Gelände des Anwesens vergraben wurden.



    Immer wieder wird von Besuchern berichtet, daß sie Kinderweinen- und Schreie aus dem Gemäuer vernommen hätten. Und auch der Geist eines blonden Mädchens, das zu den Mordopfern


    zählt, soll gelegentlich erscheinen.



    Weiteren Nährboden für Gruselgeschichten bot die Tatsache, das Satanisten anfingen, das seit langem leerstehen Gebäude für schwarze Messen zu nutzen, und dort angeblich Tieropfer


    dargebracht wurden. Ja, sogar zwei Menschen sollen geopfert worden sein!



    In den neunziger Jahren soll es dann dort mehrmals gebrannt haben, wie man hier am Dach des Hauses erkennen kann:


    [attachment=5] 018.jpg [/attachment]



    Nach dem das Gebäude lange leerstand, sollte ein Käufer gefunden werden. Die Stadt hatte hochtrabende Pläne für die Wiederherstellung des Gebäudes. Viele Wohnungen sollten dort


    entstehen.



    Dazu folgende Pläne gefunden habe:


    http://udeplan.de/Archiv/Projektkategor ... inberg.htm



    Es wurde zwar mit den Bauarbeiten begonnen, beendet wurden sie allerdings nie. Seitdem fehlt dem Haus auch das Dach und es verfällt immer mehr. Durch die ganzen "Spuktouristen" hat


    das Gebäude noch mehr gelitten und ist nichts mehr weiter als ein paar nackte Wände mit häßlichen Graffitischmierereien darauf! :(



    Das Schloss Wolfskuhlen hat eine eigene Website, auf der man vieles zur Geschichte nachlesen kann:


    http://www.schlosswolfskuhlen.de/


    (Man muß oft länger warten, bis sie öffnet, oder mehrmals klicken ;) )



    Hier kann man die Chronik des Hauses nachlesen:


    http://www.budberg.de/default.asp?id=2& ... nt=9&mnu=2



    Egal, ob es dort nun wirklich spukt oder nicht, alte Gemäuer haben doch immer irgendetwas "geheimnisvolles" an sich und mich betrübt die Tatsache, daß so ein schönes Anwesen sich selbst


    überlassen wird, und nun so ein Bild des Trauers bietet!




    Hier noch zwei Seiten; eine mit Bildern und eine mit Infos:


    http://www.paranoid-fantasy.de/gallery/ ... index.html


    http://www.gespensterweb.de/Spukorte/sp ... kuhlen.htm


    Hier geht´s zum Thread Wolfskuhlen:


    http://www.paraportal.de/index…o=1&highlight=wolfskuhlen




    Haus Fühlingen/Köln



    1884 kauft Eduard Freiherr von Oppenheim das große Gelände und erbaut das Gutshaus Fühlingen. Er macht es zu einem Gestüt mit dazugehöriger Pferderennbahn.


    1907 verkauft er das Anwesen jedoch. Das Gelände der Pferderennbahn wird abgeholzt und teilweise ausgebaggert.


    1963 kauft die Stadt Köln den Grund auf. Es werden immer wieder Teile abgerissen, und schließlich verfällt das stattliche Haus immer mehr. Trotzdem war ein Seitenflügel davon bis 2000


    bewohnt.



    Viele Gerüchte ließen es zum "Spukhaus" werden. Nach dem zweiten Weltkrieg soll sich ein Nazirichter darin erhängt haben.


    Rätsel gibt es auch um den Grabstein, der sich hinter dem Haus auf dem Gelände befindet:




    Mittlerweile ist das "Haus Fühlingen" zum viel diskutierten Gegenstand in paranormalen Foren geworden, und auch viele Websites mit Bildern vom Haus sind zu finden. Hier einige Beispiele,


    damit ihr was zu lesen habt! ;)


    Klick


    Klick


    Klick


    Nochmal Klick




    Zumindest eine Geschichte ist bestätigt, nämlich die, daß sich an Ostern dieses Jahres ein junger Mann im Haus das Leben genommen hat, er hat sich erhängt :!:



    Klick




    Das mittlerweile sehr marode und baufällige Gebäude wurde von der Stadt Köln an einen Privatinvestor verkauft, der plante das Haus zu renovieren und mehrere Wohnungseinheiten daraus


    zu machen.


    Ein Schild wurde aufgestellt, das Passanten über den Vorgang informieren sollte. Es wurde damit begonnen die großen Bäume hinter dem Haus abzufällen. Doch seit einiger Zeit sind die


    Arbeiten eingestellt worden und es ist wieder still ums Haus Fühlingen geworden.


    Man munkelt, der Investor hätte sich verkalkuliert und läßt das Haus nun verfallen um den hohen Kosten eines Erhalts durch Denkmalschutz zu entgehen......




    Weitere Quellen:


    http://www.g-b-chorweiler.de/602/denk/02.htm


    http://www.buergerverein-fuehlingen.de/info/index.php


    Hier geht´s zum Thread "Haus Fühlingen": http://www.paraportal.de/index…light=haus+f%C3%BChlingen

    Bilder

    • 11gr.jpg
    • budberg.jpg
    • 018.jpg
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    • 1115824720wolfskuhlen19ly6.jpg
    • 02.jpg
    • hausfuehlingenwsp_200.jpg
    • ZPJyO%2BVbFdyMWkm1AKzWgoExsU24OGGW0190.jpg

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Villa Puth in Hattingen/Blankenstein


    1848 gründete Heinrich Puth die Seilwerke Kommanditgesellschaft. Bald wurde die Firma ein wichtiger Arbeitgeber für den Ort.
    Die hergestellten Seile dienten damals dem Bergbau, aber auch Garne für den Hausgebrauch wurden dort gefertigt.


    Heinrich Puth hatte eine Villa, die heute noch " Villa Puth" genannt wird.
    Und in diesem leerstehenden Gemäuer soll nun der Geist des verstorbenen Fabrikbesitzers umhergehen.


    Angeblich ist er des Nächtens anzutreffen, wenn er mit seinen Hunden (von denen er laut Erzählungen viele besaß), eine Runde um sein Haus dreht. Wenn man ihn mit einer Taschenlampe anleuchtet, sollen er und die Tiere plötzlich verschwinden.......


    http://www.dunklertigerpython.de/villa_puth.html


    Lange herrschte auch großes Rätselraten, da man am Abend immer Licht in der Villa brennen sah und Geräusche hörte, obwohl diese ja unbewohnt ist.
    Wie sich herausstellte, sind das die jetzigen Besitzer der Villa, die auf dem Nachbargrundstück wohnen, um eventuelle Einbrecher und "Geistertouristen" fernzuhalten!


    Die Seilwerke waren übrigens noch bis 1981 in Betrieb, dann ging das Unternehmen Konkurs und das Gelände samt Fabrikgebäude lag brach. 1998 wurde es von den Hattinger Wohnbetrieben ersteigert und es begannen Planungen für die Umgestaltung des Geländes.
    Heute ist es ein großer Wohn-und Einkaufskomplex. Bei den Umbauten wurde aber Wert darauf gelegt, die alte Fassade der Fabrik zu erhalten und sie in den Neubau zu integrieren.




    Quellen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Seilwerke_Puth
    http://www.sandmann-web.de/hvb/bilder/puth/body_index.html


    Lg Ricya

  • Hi Ricya


    Ich wollte dir nur für diese Infos danken, war mit Sicherheit eine Mordsarbeit, diese Informationen zu finden... wie hast du eigentlich die gefunden?


    Bruckii
    Also ich weiß nichts darüber. Ich empfehle dir mal, die Leute dort auszufragen. Fast jedes Kaff hat irgendwelche "Leichen im Keller"... viel Glück. In Baden-Württemberg scheints echt wenig davon zu geben (Wohne ja auch hier...).


    mfg, Clave

  • Zitat

    Hi Ricya


    Ich wollte dir nur für diese Infos danken, war mit Sicherheit eine Mordsarbeit, diese Informationen zu finden... wie hast du eigentlich die gefunden?


    Clave ,


    das ist wirklich immer eine heidenarbeit......
    Die Informationen erhalte ich durch lange Recherechen im Internet. Mit genügt oft ein Anhaltspunkt, um auf Umwegen, dann per Google dann doch ein paar Infos zusammenzukratzen! Da wühle ich in Stadtchroniken, Familienregistern, weiß der Teufel was........
    Daß ich dann hierbei für einen einzigen Bericht mal 3 Stunden dasitze ist nichts besonderes.
    Durch den enormen Zeitaufwand allerdings, komme ich leider nicht so oft dazu neue Berichte zu verfassen, da ich ja auch noch als Co-Admin zu tun habe und natürlich mein Real-Life habe! ;)


    Und das tut mir dann immer leid, da ich Euch gerne sehr viele solcher Geschichten bieten würde (auch in meinem Thread "Bekannte Spukorte und ihre Geschichten", da ich noch zig solcher Orte weiß, von denen ich Euch berichten könnte, aber wie gesagt, fehlt mir oft die Zeit und Ihr müßt Euch in Geduld üben, bis ich wieder was nachschiebe! ;)


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Bruckii - bei uns in der Gegend gibt es anscheinend einige Spukorte...z.B. am Galgen in Moosbeuren bei Biberach a.d.Riss...an diesem Platz wurden laut Legende früher Hexen verbrannt und Verbrecher gehängt - seitdem soll es dort einige Spukerscheinungen gegeben haben - es gibt an dem Platz ein jährliches Galgenfest, d.h. eine Grillparty des Ortes
    solche Orte gibt es in vielen kleineren Ortschaften - oft an Stelle ehemaliger Gerichts-,Galgenplätze - oft sind die Spukgeschichten nur noch den älteren Einheimischen bekannt

  • Hab durch Zufall in Bochum einen Ort gefunden an dem es spuken soll. Und zwar in Wattenscheid Haus Sevinghausen ein alter Adelssitz. Da werd ich doch demnächst mal hin radeln wenn es dunkel is. Kennt einer von euch noch andere Spukorte in Bochum oder Umgebung, ausser Villa Puth die es ja leider so in der Form nicht mehr gibt!?


    Der Sage nach begehrte einst ein Ritter das schöne junge Weib eines Bauern. Sie floh mit einer Laterne durch die nasskalte Novembernacht, er aber holte sie ein und erschoss sie. Ihr Mann erschlug den Ritter mit einer Axt. Ein Geist mit einer Laterne spukt seitdem gelegentlich nachts über die Felder.

  • Anlage Waldniel Hoster /Kent School in Nordrhein-Westfalen






    Die riesige Anlage bestehend aus einer Kirche, einer Schule und mehreren Verwaltungsgebäuden, wurde ursprünglich vom Franziskanerorden erbaut und 1913 fertiggestellt.
    Aufgabe der Franziskanerbrüder war es sich um die 600 Bewohner der Anlage zu kümmern, bei denen es sich um schwerstbehinderte oder lernschwache Männer handelte.


    Mit der Machtübernahme der Nazis in Deutschland, wurde versucht alle Einrichtungen der katholischen Kirche zu beeinflußen.



    Zitat

    Das geschah u.a. 1935-1937 durch eine Lawine von Prozessen. So musste der Orden wegen Devisenvergehen hohe Geldstrafen zahlen. Dann wurden mehrere Brüder in den „Koblenzer Prozessen“ wegen Sittlichkeitsdelikte verurteilt. Das war der Grund, dass der Staat nicht mehr den Aufenthalt von Schutzbefohlenen in Waldniel-Hostert finanzierte. Der Orden musste Konkurs anmelden. Die letzten Brüder verließen am 23. Mai 1937 das Haus.


    Von nun an wurde das Gelände als Heil und Pflegeanstalt "Kinderfachanstalt Waldniel" genutzt.
    Das "Schutzengelhaus" der Franziskaner diente nun dem Zwecke der "Kindereuthanasie" (Der Ermordung von geistig behinderten Kindern zur Rassenbereinigung).





    (Text entnommen: http://www.waldniel-hostert.de/ )


    Nach dem 2. Weltkrieg bekamen die Franziskaner das Gelände zurück. Da es aber finanziell nicht mehr tragbar war, verkauften sie es an den Bund, der es wiederrum für 37 Jahre an die Engländer vermietete.
    So wurde aus der Anlage das "British Military Hospital Hostert".
    Bestehend aus einer modernen Polyklinik mit zwei OP-Räumen, Kreißsaal und chirurgischen, inneren, pädiatrischen und psychiatrischen Abteilungen.


    Ab dem 10. September 1963 wurde die Anlage als britische Schule genutzt. Erneut wurde gebaut, jetzt u.a. zwei Turnhallen, Aula und Mensa. In der Kent-School wurden 1400 Jugendliche unterrichtet. 270 von ihnen lebten dort im Internat.


    Seit 1991 steht der Komplex nun leer und ist zu kaufen für 2.9 Mio Euro.


    Es wird gemunkelt, daß es auf dem Gelände und in den leerstehenden Gängen der Gebäude spuken soll. Kinderschreie und lautes Weinen sei zu hören.
    Von den Geistern der damals so grausam getöteten Kindern!




    Bilder und Textquellen:
    http://www.waldniel-hostert.de/Web_Galerie/thumb.html
    http://www.benny-naddel.ag.vu/kent_school.html
    http://www.kent-school.co.uk/N…l?Menu=Home&Page=History1


    Lg Ricya

  • Villa Rasselstein




    Dieses interessante Gebäude, um das sich eine gruselige Legende rankt, steht bzw. stand in Neuwied am Rhein. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts angeblich auf einem alten jüdischen Friedhof erbaut.


    Die Legende erzählt, daß das Haus zuletzt von einer Witwe bewohnt wurde, deren Gestalt auch noch an den Fenstern der Villa gesehen wurde, als sie schon längst tot war!


    Zu dieser Geschichte fand ich hier
    die Erzählung eines Users:


    Zitat

    Aufjeden fall soll es in dem haus auch gebrannt haben (deshalb vll die eingestürzten etagen)und dabei müssen die töchter und die haushälterin ums leben gekommen sein. auf dem weg nach polen muss am selben tag noch der vater bei einem unglück zwieer kutschen ums leben gekommen sein...und es hieß die mutter sei nach einem jahr an verzweiflung oder so gestorben... das würde vll die alleinstehende witwe erklären,,


    Haben wir also hier die Erklärung für den Geist?


    Nein! Enttäuschenderweise folgt die Ernüchterung gleich auf der nächsten Seite, wieder durch einen User:


    Zitat

    Noch kurz zur Geschichte ( Meine Tante war früher Chefsekretärin im Rasselstein): Es hat leider NIE eine Witwe in diesen über 950qm großen Anwesen gewohnt. Die Villa war Sitz des Fabrikanten der hier mit seiner Familie wohnte. Nach deren Auszug ( Es ist kein Mitglied der Familie hier verstorben) diente das Haus Jahrelang als Labor und die Prunkräume als Tagungs- und Festräume. Einige Mitarbeiter nutzen sie wohl auch als "Pausenraum" Die Villa wurde auf nicht auf einem Friedhof erbaut, das Grundstück diente seit ewigkeiten der Forstwirtschaft. Verschwunden oder umgekommen ist auch niemand dort. Das Haus stand eigentlich erst seit Anfang der 80er wirklich leer.


    Sind wir nun am Ende?


    Nein, wieder Fehlanzeige! ;)
    Bei weiteren Recherchen stolperte ich sogar über einen Thread hier im PP, in dem eine Userin behauptete, ihr Freund sei in der Villa spurlos verschwunden:


    Klick


    Zitat

    Das war ne alte holzvilla in neuwied. Und da die bei der rasselstein fabrik stand also rasselstein villa. Bin grad bei google nach nem bild von der am suchen.
    Die villa wurde vor ein paar jahren abgerissen.
    Er ist in der villa spurlos verschwunden.
    Dazu muss ich aber auch sagen, das es dort nur böse geister gibt.


    :shock:


    Nun ja, ob Spuk oder nicht, es wird schwer werden es noch herauszufinden, da diese wunderschöne Villa leider abgerissen wurde:


    Zitat

    Im zugrundeliegenden Fall ging es um eine "palastartige" Gründerzeitvilla ... Nutzfläche ... 950 Quadratmetern, die ... mangels Verwendungsmöglichkeiten seit 1981 leer steht. Weder die klagende Aktiengesellschaft als Eigentümerin noch das Land Rheinland-Pfalz vermochten mit dem "Direktorenwohnhaus" irgendetwas anzufangen. Der für eine Verwendung als Museum notwendige Sanierungsaufwand wurde auf eine Million Mark geschätzt. Die jährlichen Unterhaltskosten wurden von der Firma mit 300.000 Mark angegeben. Sie beantragte den Abbruch des Gebäudes, das daraufhin als Kulturdenkmal unter Schutz gestellt wurde. ...[Auch die untere] Denkmalschutzbehörde [empfand] ... Erhaltung und Pflege als "unzumutbar" ....


    Quellen zu den Gründen:
    http://www.123recht.net/OVG-Ab…Denkmalschutz__a1965.html
    Und
    http://www.konrad-fischer-info.de/5wiber09.htm


    Schade um das schöne Gebäude.... :(



    Weitere Bilder der Villa als sie noch stand, könnt Ihr hier sehen:


    http://www.dabinismus.de/pictu…07-rasselstein/index.html
    http://www.beepworld.de/member…rte/rasselstein_villa.htm
    http://forum.spukorte.com/viewtopic.php?p=12855#12855



    Jetzt befindet sich an der Stelle, an der die Villa stand ein großer Parkplatz!
    Aber wer weiß, vielleicht halten sich die "bösen Kräfte" noch immer an diesem Ort auf???


    Lg Ricya

  • Kattenturm in Essen Kettwig.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Kattenturm_Essen


    Angeblich soll dort des nächtens eine Frau in weißem langen Kleid anzutreffen sein.


    In unmittelbarer Nähe befindet sich die Ruhr. Ebenso das Schloß Hugenpoet das heute als Oberklassehotel und Restaurant dient. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem großen Steintor vorbei. Dort befindet sich eine alte Burg, die dem Thyssen Konzern als Ausbildungsort für Führungskräfte dient. Ein Teilebereich ist öffentlich zugängig. Auf dem Gelände befinden sich alte Stollen, verschlossen, die unter die Burg führen. Ebenso ist rechter Hand eine Brücke die über einen Bach ins nirgendwo führt.


    Achtung, das Gelände ist zwar zugängig, aber komplett Kameraüberwacht, auch per Infrarot. Also nicht vor roten Lämpchen erschrecken und bei Erkundungen nicht zuviel Theater machen.


    Im gesamten Bereich zwischen Werden und Kettwig und bis nach Ratingen befinden sich alte Bergwerksstollen und Reste von Grundmauern alter Bergwerkshütten. Teilweise weitab von Wegen mitten im Wald. Oftmals sind die Eingänge aufgebrochen so das die Stollen betreten werden können, ich rate auf Grund der Gefahr aber dringenst davon ab. Wer diese erkunden möchte sollte sich der Gefahren bewußt sein.

  • http://www.schloss-arff.de/


    Schloss Arff befindet sich direkt am Ort Hackhausen. Gehört zu Dormagen im Kreis Neuss. Steht aber schon auf Kölner Stadtgebiet. Malerisch direkt am Wald gelegen und bis heute im Familienbesitz. Zum Schloss gehören große Obst und Gemüseplantagen, alleine deswegen lohnt der Besuch da dort frisch gekauft werden kann.


    Das Schloss selber kann nicht besichtigt werden. Wenn man sich den Weg um das Schloss herum macht, so kann man von der Rückseite her sehr nahe an das Schloss heran. Dort befinden sich im Wald alte Gebäude die aber nur noch in Grundmauern vorhanden sind.


    Direkte Geistergeschichten kann ich aber nicht beisteuern. Habe als Kind mal das Glück gehabt das Schloss von innen sehen zu können. Ich sag nur Klasse. So wie man sich ein Schloss vorstellt.


    In Laufweite vom Schloss, an der Kreisstraße 18 gegenüber dem örtlichen Tierheim (hab da mal gelebt) befinden sich die Grundmauern einer alten Windmühle. Im hinteren Bereich auch noch Reste der Lagerhäuser. Kellerräume sind wohl noch vorhanden, aber erst nach umfangreichen Grabungsarbeiten zu öffnen. Meines Wissens nach ist das Gelände nie erforscht worden, Besitzverhätnisse sind ungeklärt.
    Bevor das Getreide in diesem Gebiet geerntet wird sind auf den Feldern auch Bewuchsunterschiede zu erkennen, was auf Gebäudereste unter der Erde hinweist. Das gesamte Gebiet in diesem Bereich ist seit der Römerzeit besiedelt.


    Im Ort Hackenbroich exitieren die Trümmer der alten Burg direkt neben der Grundschule. Angeblich, so die Sage, existiert ein Tunnel von der alten Burg bis zur Kirche.
    Die Kirche selber ist auch einen Besuch wert. Ist sie offen, fragen ob man in den Vorraum der Sakristei darf. Dort altes, wiederentdecktes Wandbild aus dem Mittelalter.





    http://de.wikipedia.org/wiki/Worringer_Bruch


    Das Worringer Bruch, eine tolle Sumpflandschaft, einer meiner bevorzugten Spielplätze als Kind. Dort geht es um, sagten schon die alten Einwohner des Dorfes. Was man dort auf jeden Fall sehen kann sind Sumpfgaserscheinungen. Auch sind dort schon Menschen umgekommen.


    Und da es sowas nur noch selten gibt, auch als Naturschauplatz ein lohnenswertes Ziel.

  • hey es is net das ich zu blöd oder zu faul bin..........
    ICH HAB GESTERN 3 STUNDEN AM STÜCK ÜBER BAMBERG ODER NÜRNBERG GEGOOGELT UND NUR ERFAHREN DASS DAS MEISTE BEI KOBLENZ PASSIERT ^^ XD XD XD XD XD XD :shock::shock::shock::shock::shock::shock:

  • Und nun zurück zum Thema.
    Jedes unsinnige Posting wird nun entfernt und es gibt eine Verwarnung :!:

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Hi,


    leider kenne ich keine Spukorte in Deutschland.


    Wollte mich auch nur für diese schöne Liste bedanken, da ich mich sehr für dieses Thema interessiere. Doch ich kam noch nicht richtig dazu mich genauer zu informieren. Schleswig-Holstein ist ja gleich um die Ecke^^. Dort werd ich mal vorbei luschern......


    Lange Rede kurzer Sinn...
    Danke fürn die Liste.


    MfG Sinohy

  • Ich wollt mich an der stelle mal zu Wort melden. Ich muss nicht auch noch sagen wie super die Liste is weil des ja klar ist. HAMMER! Aber ich hab auch noch einen. Aus Kurzenaltheim in Mittelfranken.


    Ich war dort selber als Kind oft und weis viel aus erster oder wenigstens zweiter hand. In der kleinen Ortschaft gab es früher viele Gaststätten. Auch liegt sie am Rand des Gelben Berges (Hügelchen). Auf jeden Fall geht von der Ortschaft aus zum Berg eine Straße.


    Am Rand der Strße liegen mehrere Felsenkeller in denen die Brauereien aus der Umgebung und die Gaststätten Ihr Bier kühl gehalten haben. Allerdings werden die heute nicht mehr genutzt. Und auch Jäger und und Förster machen um die gegend zumindest Nachts nen riesen Bogen.


    Nachts soll man in der Nähe der Eiskeller eine Frau sehen. Sie hat nur ein Nachthemd an. Sie kommt zu einem gelaufen. Sie sag Ihr sei kalt und sie friere. Sie wird dich zu den keller führen, in die keller. Da diese sehr weitläufig sind verirrt man sich dort schnell. Angeblich versperrt Sie einem den Ausweg und man muss erfrieren.


    Naja ich fürchte es ist größtensteils nur eine Geschichte. Allerdings beruht sie auf einer wahren Begenheit. Man fand in einem Keller vor einigen Jahren die Leichen von zwei vermissten Wanderern. Und wesentlich weiter hinten im Eis, das zur Kühlung genutzt wird, eine durch Kälte konservierte Leiche eine Frau. Allerdings ist die Leiche der Frau ca. 50 Jahre Älter als die der Wanderer.


    Ich find die Geschichte Cool. Wird nur net so viel wahres dran sein. Aber die Anwohner machen einen Riesenbogen um die Keller und um das Waldstück.


    Hier ist noch ein Bild vom Keller wo die Leichen gefunden wurden, natürlich wird er jetz nimmer genutzt:



    Mindreader

  • Hey echt coole Geschichte mind... auch an Ricya dies war eine tolle Ideen sowas mal reinzustellen.


    Ich finde solche Geschichten um Spukhäuser immer spannend leider gibt es bei uns in Luxemburg nix so derartiges soweit ich weiss. Leider schade.


    Aber wenn jemand eine zufällig aus Lux kennt, höre gerne zu.


    Man müsse ein Team zusammen stellen und dies Orte besuchen und dann rausfinden ob wahr oder nicht.


    Wer ist dabei ? :mrgreen: