Hilfe Gesucht

  • Hi,
    ich wollte mal gerne um Hilfe bei einen Problem bitten.


    Also fer Vater eines sehr guten Freundes ist kürzlich verstorben und dass sehr unerwartet.
    Mann kann sich sicher gut vorstellen wie es ihn gehen könnte.


    Nunja das Problem is dass wir (also ich und seine Freundin) ihn versuchen so gut wie möglich wieder aufzubauen. Nun lässt er niemanden mehr an sich ran und Mauert sich total ein. Hatt vllt. jemand ne Idee ob man ihn vllt. auf mag. Wege helfen kann. (mann soll ja erstmal alles Menschenmögliche versuchen bevor man auf magie zurückgreift aber wir sind erlich mit unseren latein am ende)

    Es ist nicht Tot was ewig liegt und in ferner Zeit wird selbst er Tot besiegt. (Freie Übersetzung aus dem Necronomicon)

  • Was soll es denn sein Einaufmunterungszauber?
    Der Vater deines Freundes ist gestorben. Da läuft man nicht den nächsten Tag wieder gutgelaut rum.
    Dein Freund muss erstmal verstehen was passiert ist und sich an den Gedanken gewöhnen das er nicht mehr da ist. Es mag gut sein das er sich jetzt in seiner Trauer einigeld und seinen Schmerz mit sich selber aus macht. Und das ist über eine gewisse Zeit auch in Ordnung so.
    Das einzige was ihr jetzt machen könnt ist für ihn da zusein. Ihm verständlich zumachen das ihr zu ihm steht und ihm zuhört wenn er reden möchte. Und dann müsst ihr aber auch wirklich da sein wenn er aus sich rauskommt.
    Respektiert seine Trauer und nehmt sie ihm nicht,denn sie ist sehr wichtig.

  • @ Darkred


    Wie geschrieben wurde, mauert er sich ein, da hilfts reden auch nich wirklich, wie gesagt, ich bin der Meinung, erst einmal abzuwarten, das Leben geht schließlich weiter! Glaub mir, jedem passiert mal schei** aber man kommt drüber weg, egal wie schlimm das ist!

    [b][i][size=12]Zigaretten sind wie Hamster. Total harmlos, bis man sie in den Mund nimmt und [color=#000000]anzündet!

  • Ich musste das bei 2 meiner Freunde miterleben und es gibt, wie auch an diesen beiden zu zeigen ist, verschiedene Auffassungsformen davon. Der eine hat es gut aufgenommen und ist schnell darüber hinweggekommen, der andere war mindestens 2 Wochen stumm und niedergeschlagen. Wie schon gesagt wurde, gibt es keinen Grund einen "Zauber" anwenden zu müssen, da es meines erachtens zum größten Teil Quatsch ist und die Persönlichkeit eine große Rolle spielt.


    Was hier gefragt ist, sofern er es zulässt, eure Freundschaft und Zuspruch und kein alberner Bannspruch von bösen Gedanken. Übersimuliertes Mitleid hilft ebensowenig, alleine eure Anwesenheit sollte ausreichen um wenigstens etwas Trost zu spenden. Zu einem gewissen Zeitpunkt wird er dann mit euch darüber Reden wollen, wenn er es so will.


    Zitat

    Bevor du es mit Magie Versuchst, warte doch erstmal, Zeit heilt so manche großen Wunden!


    Das ist vorerst das richtige Zitat dass ich dir geben kann.


    Ob er wirklich Hilfe braucht (und das von keiner "Magie") wird sich erst nach längerer Zeit zeigen.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Jeder Mensch hat seine eigene Art zu trauern.


    Die einen lassen sich nichts anmerken, andere sind überschwänglich fröhlich, andere vergraben sich, andere sind niedergeschlagen bis depressiv.


    Gib ihm einfach Zeit und zeige ihm, dass du immer für ihn da sein kannst wenn er deine Hilfe benötigt. Wenn es nach ca. 3 Monaten nicht besser ist, denn melde dich noch einmal.

  • Hallo wmtmk,
    ich kann mich meinen Vorredner/-innen nur anschliessen. Und ganz ehrlich, ich glaube gegen Trauer gibt es im ganzen Universum keine "Magie". Und wenn, dann glaube ich persönlich, daß sie eher schaden würde. Was nützt es die Sinne zu "verzaubern", wenn der Schmerz danach wieder durchbricht und noch alles verschlimmert.
    Für so eine Person ist im Moment nur eines wichtig:
    -wenn er alleine sein will, dann lasst ihn alleine
    -wenn er euch braucht, dann seid für ihn da
    -wenn er reden will, dann hört ihm aufrichtig zu
    -wenn er Rat sucht, dann gibt ihm Hilfe
    -wann immer er über seinen Vater redet, dann versucht die schönen Momente in dessen Leben in ihm wach zu rufen (sofern ihr ihn gut kanntet) Versucht nicht, ihm ein Gespräch aufzudrängen, es MUSS von ihm kommen.
    Wie die anderen schon meinten: Er braucht jetzt einfach Freunde, die für ihn JETZT da sind und auf die er sich verlassen kann. Alles andere macht die Zeit....heilen wird es nie, es wird nur gelindert werden!
    Liebe Grüße und alles Gute,
    1blackdragon1