Vorstellungsvermögen/Wunschdenken vs. Wahrheit

  • Hallo Leute,
    ich lese schon seit einer Weile als Gast hier im Forum mit - nun habe ich endlich mal den Schritt gewagt, mich anzumelden. :mrgreen:


    Ich interessiere mich schon seit geraumer Zeit für übernatürliche Phänomene.
    Über die Jahre hinweg bin ich zu der persönlichen Meinung gekommen, dass es das Glauben an das Übernatürliche ist, was unerklärbare Phänomene überhaupt erst entstehen lässt.


    Mit unerklärbaren Phänomenen meine ich Geistererscheinungen, UFO-Sichtungen, etc.


    Dass dem Menschen gewisse Bereiche des Gehirns, der Wahrnehmung, dem Bewusstsein, etc. noch nicht wissenschaftlich zugänglich sind (AKE, Nahtoderfahrungen, etc.) ist mir klar - um diese geht es mir auch weniger, da ich solche Ereignisse selbst für möglich halte.


    Doch wie sieht es mit Poltergeistern, Telekinese, Sichtungen von Außerirdischen, etc. aus?


    Ich bin der Ansicht, dass der Glaube an solch ein Phänomen, dieses überhaupt erst ermöglicht.


    Beispiele:


    Man glaubt an einen Geist im Haus - offene Türen fallen zu, Stimmen sind zu hören, etc.
    All dies wird in Verbindung mit der übernatürlichen Erscheinung gebracht - also dem Geist.
    Obwohl es für alle Ereignisse eine logische Erklärung geben würde (Durchzug, Stimmenübertragung durch Rohre, o.ä.)
    Doch an diese wird in dem Moment des Schreckens nicht mehr gedacht...


    Man glaubt an Hellseherei und bestimmt den in der Zukunft liegenden Tag XY als einen Unglückstag.
    Tag XY tritt ein, man baut einen schweren Autounfall - warum?
    Weil der Gedanke an ein Unglück stark im Unterbewusstsein sitzt und einen bei der Autofahrt verunsichert.


    Persönliches Beispiel:


    PSI - Ball:


    Man stelle sich vor wie die Energie zwischen den Händen in Form eines PSI Balles entsteht.
    Drückt man die Hände leicht zusammen, meint man wirklich einen vorhandenen Widerstand zu spüren.
    Alleine der Gedanke an diese Energie, lässt mich denken, dass sich wirklich etwas zwischen meinen Händen befindet.


    Wie seht ihr dies?
    Sehen/bemerken wir das, was wir sehen/bemerken wollen?
    Sehen/bemerken wir dies erst recht, wenn wir Angst haben, es zu sehen/bemerken? (Bsp.: Geistererscheinungen, o.ä.)

  • klingt doch nach ner halbwegs vernünftigen ansicht...


    die psibälle entstehen halt nur im kopf der leute....... ich frag mich nur immer, warum das nicht alle mitbekomen früher oder später?

  • Nun stellt sich mir die Frage - wie weit geht der Bereich der "im Kopf erzeugten Vorstellungen" wie beispielsweise bei den besagten PSI Bällen.


    Ist das Sehen einer Aura ebenfalls nur Einbildung oder eine Täuschung?
    Sind Auren wissenschaftlich untersucht worden?
    Auch wenn sich dieses Gebiet der uns bekannten Wissenschaft entzieht, so müssten Wissenschaftler oder sonstige Leute, welche ebenfalls eine Aura wahrnehmen können, eine Erklärung abliefern. Wurde dies getan?


    Existiert die Telepathie? Aborigines praktizieren sie angeblich. Steckt sie in jedem? Warum ist der Bereich nach so vielen Jahren Menschheit immernoch nicht näher beleuchtet? Telepathie-Experimente sind i.d.R. fehlgeschlagen, bzw. statistisch nicht paranormal, oder? Bestimmt der Zufall das Geschehen? Aborigines müssten dann extrem viel Glück haben (bei der Wassersuche, Nahrungssuche, Gefahrenwitterung, etc. verlassen sie sich auf Gefühle, etc.).


    Edit: Gerade im Internet gefunden:


    Hier wird das Sehen der Auren logisch als "Seltene Form von Synästhesie" erklärt.

  • Hallo Denker 19


    Zitat

    Existiert die Telepathie?


    Zitat

    Aborigines müssten dann extrem viel Glück haben (bei der Wassersuche, Nahrungssuche, Gefahrenwitterung, etc. verlassen sie sich auf Gefühle, etc.).

    Telephatie steht ja für Gedankenüebrtragung , wie sollte diese bei der wassersuche etc benutzt werden (denkt wasser ?) und Menschen verlasssen sich dabei sicher genauso wenig auf ihre Gefühle wie zb andere Tiere , sie haben nur ausgeprägtere Instinkte udn achten unbewusst auf viel mehr Hinweise der Natur , die einem normalen zivilisationskrüppel nichts sagen würden ,weil sich sich diese im laufe der evolution zum üeberleben notwendig , in ihrer Population durch Selektion stärker erhalten haben , denn auch solches wird sicher vererbt...ich selbst habe zb eine sehr egschärfte wahrnehmung auf Bewegung , so fallen mri zb im täglcihen Stadtleben Tiere etc auf ,die andere gar nicht bemerken , zb morgens sich balgende Mäuse im gleisbett ...der Fuchs , der zu den Müllkästen schnürt , die emisten mbemerken solches erst ,wenn sie es überfahren haben :evil:

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Hallo Denker 19 !!



    Ja, ich sehe es genauso, damit kann man sicherlich den allergrößten Teil paranormaler Begebenheiten erklären, ein User hat das in einem anderen Threat ganz richtig "Selbstsuggestion" genannt, man kann aber auch "selektive Wahrnehmung" de.wikipedia.org/wiki/Selektive_Wahrnehmung dazu sagen.


    Zitat

    Man glaubt an Hellseherei und bestimmt den in der Zukunft liegenden Tag XY als einen Unglückstag.
    Tag XY tritt ein, man baut einen schweren Autounfall - warum?
    Weil der Gedanke an ein Unglück stark im Unterbewusstsein sitzt und einen bei der Autofahrt verunsichert.


    Genau, das geht dann schon eher in die Richtung "selbsterfüllende Prophezeiung" de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf% ... ophezeiung , unter Anderem auch die Begründung warum Vodoo "funktioniert", oder andere Flüche, meines Erachtens nach.


    Deswegen ist es auch immer notwendig das die zu Verfluchenden darüber informiert werden, das sie verflucht wurden, sonst funktioniert das nicht. ;)


    Lg
    donnie

    Zum Sterbenden, der gerade noch die Antwort röcheln kann:
    "Was siehst du? Einen Tunnel? Ein Licht? Beides?"
    "Nur einen Idioten der zuviele Romane gelesen hat."
    Aus "Wanted", österr. Satire von 1999.

  • Stimmt, ich habe mich im vorherigen Post etwas ungeschickt ausgedrückt - bei der Nahrungs-/Wassersuche wird mit der Natur natürlich keine telepathische Verbindung aufgebaut.


    Dennoch verwenden Aborigines Telepathie und sind in der Lage über mehrere Kilometer Entfernung Nachrichten übermitteln - beispielsweise können sie anderen Stammmitgliedern einen besonderen Fund oder wichtige Ereignisse mitteilen.


    So habe ich es zumindest in dem Buch "Mutant Message Down Under" von Marlo Morgan gelesen, welche eine lange Zeit, komplett abgeschieden von der Außenwelt (also ohne Handy, etc.), in einem Aborigine-Stamm verbracht hat.


    Meint ihr, dass ihre Sinne auch in diese Richtung (Empfang/Versenden von telepathischen Nachrichten) geschärfter als unsere sind?
    Wie sonst kann man sich diese Form der Kommunikation erklären?

  • Hallo denker 19


    Leider ist Mario Morgans Roman, ein Werk "Traumfänger"zwischen Mystik ,Esoterik und Fiktion und eben kein autobiographischer Roman , wie sie behauptet und hat mit der wirklichen Kultur der aborigines soviel zu tun , wie Karl May und seine Werke mit der indianischen kultur ...nämlich gar nichts , ausser einigen Geklaute Tatsachen ,wieLandschaften ,Ortsnamen etc .die sie beliebig verwurstet ..so ist ihr i wohl entgangen , dass die Aborigines,wie andere Völker auch ,zb Botenstäbe zur Nachtrichtenübermittlung benutzen :winks:


    texte.webhafen.de/2006/08/marlo- ... aumfanger/
    Zitat

    Zitat

    Nach heutiger Erkenntnis ist das Werk zweifelsfrei eine Mischung von Fiktion und Fälschung, dass mit völlig beliebigen ethnographischen Details angereichert ist. Marlo Morgan hat nie an einem Walkabout wie dem in "Traumfänger" beschriebenen teilgenommen. Vielmehr nutzt sie diesen diskriminierenden, despektierlichen und new-age/ego-inspirierten Text für ihre eigenen (nicht zuletzt monetären) Ziele. "Traumfänger" ist eins der umstrittensten Bücher zum Thema, da es aboriginale Völker falsch darstellt, ihre Kultur und Religion mitunter beleidigt. Es hat deshalb in Australien sehr viel Kritik, nicht nur von aboriginaler Seite, ausgelöst. Morgan's Konstrukt muss als mißglückter und realitätsferner Versuch bezeichnenet werden, bei dem Lebenshilfe auf verquaste Weise mit esoterischen und ethnischen Elementen in einen Abenteuerroman verpackt wurden. Morgan musste sich bei den Aborigines sogar entschuldigen - "..., Morgan admitted for the first time to the eight elders that her work was fiction and a fabrication."(Quelle). Eines ist das Buch ganz bestimmt ganz und gar nicht: Ein geeigneter Wegweiser zur Aboriginal-Kultur.
    Eine erhellende Aufarbeitung der Diskussion um dieses Buch und eine Menge Material, zu aboriginalen Positionen und ethnographischer Bewertung ist auf der Homepage von Jens-Uwe Korff zusammengestellt.


    aus
    www.australien-info.de/reiselite ... ecial.html

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat

    Telephatie steht ja für Gedankenüebrtragung , wie sollte diese bei der wassersuche etc benutzt werden (denkt wasser ?) und Menschen verlasssen sich dabei sicher genauso wenig auf ihre Gefühle wie zb andere Tiere , sie haben nur ausgeprägtere Instinkte udn achten unbewusst auf viel mehr Hinweise der Natur , die einem normalen zivilisationskrüppel nichts sagen würden ,weil sich sich diese im laufe der evolution zum üeberleben notwendig , in ihrer Population durch Selektion stärker erhalten haben , denn auch solches wird sicher vererbt...


    Ich glaube Telephatie ist bei vielen Menschen heutzutage ein weit gefächerter Begriff, denn assoziieren kann ein durchschnittlicher Mensch damit alles gedanklich Übertragbare. Oder vielleicht wird es auch nur mit den Metaphern "Intuiton" oder "Spürsinn" verwechselt, die auch die Aboriginess beeinflussen könnte, denn wie schon beigetragen wurde, leben diese Stämme in einer familiären Isolation, daraus kann ganz einfach aber das Gespür für das Denken anderer Menschen werden.


    Was jedoch in einer Konsumgesellschaft die überhand gewinnt (und dessen sollte man sich bewusst sein) ist die Routine. Um so mehr übernatürlich erscheint es uns dann wenn wir alltägliche Dinge, die wir schon vergessen haben zu registrieren (Natur, Tiere, physikalische Phänomene) in einem Moment der "Stille" beobachten können. So wie Zuhause das urplötzliche Zuschnappen einer Türangel.


    Nennt es Flucht aus der Alltäglichkeit oder das bangen um die eigene Existenz, aber wir sind ganz einfach geistig minimalisiert worden, und wenn dann ein solcher Moment kommt, dann ergötzen wir uns daran und sagen uns "Ja, das bin ich. Ich bin etwas besonderes" (übertragbar auf Psi - Bälle, Alien Entführungen, Magie) . Desto seltener werden diese Dinge also als rational gesehen.


    q.e.d

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Ich bin kein skeptiker. Ich glaube an Geister, an übernatürliches usw.


    Allerdings befürchte ich das unser unterbewusstsein uns wirklich nur vieles vorspielt. Das wir vieles einfach nur glauben wollen. Weil die warheit Langweilig oder gar entäuschend wäre.


    z.B. Das christentum glaubt das die Bibel echt ist.
    Aber was wenn es sich nur um ein Märchen aller Gebrüder Grimm handelt? Millionen Menschen verlieren den Inhalt ihres Lebens.


    Und so ist es auch bei jedem einzelnen von uns. Nur im kleineren Masstab. Natürlich mag viel stimmen, oder halbwahrsein aber leider nicht alles.


    Mindreader

  • Mich wundert immer, dass sich so wenige Leute fragen, welchen Wert die Einbildung eigentlich habe. Stichwort PSI-Ball: Du denkst fest daran, konzentrierst dich stark darauf, irgendwann glaubst du ihn dann zu fühlen. Wenn du länger weitermachst, siehst du ihn vielleicht auch noch usw. Konzentrierst du dich unendlich lang oder gelingt es dir, die nötige Energie schneller zu erhalten, entsteht vielleicht ein tatsächlicher PSI-Ball, der auch für andere Menschen wahrnehmbar ist. Letzteres nur als Spekulation. Ich finde jedenfalls, dass es eines der Hauptmissverständnisse dieser Denkrichtungen ist, der subjektiven Wahrnehmung keinen Wert beizumessen. Und ich wage eine Prophezeiung: Es wird niemals objektive Beweise für die Richtigkeit irgendeiner "magischen", "spirit(ual)istischen" oder "esoterischen" Disziplin geben. Klingt engstirnig, scheint aber so.


    bg Potatus

  • Zitat

    Allerdings befürchte ich das unser unterbewusstsein uns wirklich nur vieles vorspielt. Das wir vieles einfach nur glauben wollen. Weil die warheit Langweilig oder gar entäuschend wäre.


    Was aber, wenn genau das Gegenteil der Fall ist?
    Ich meine, dass wir unsere Sinne haben (Augen, Ohren, Nase, Geschmackssinn, Tastsinn) und diese uns etwas vorgaukeln.
    Bzw. eine Realität erschaffen, die für uns zwar "real" ist, aber keineswegs der Wahrheit entspricht...


    Nehmen wir ein einfaches Beispiel:
    Welche Farbe hat der Himmel?
    Für uns Menschen ist der Himmel blau (am Tag natürlich).
    Wenn du aber eine Biene fragen könntest, würde sie dir "violett" sagen!
    Ganz einfach deshalb, weil ihre biologischen Sinnesorgane den Himmel als violett interpretieren!


    Welche Farbe hat der Himmel dann aber wirklich?
    Und welche "Realität" entspricht aber der Wahrheit? Die der Biene, oder unsere?


    Was ist, wenn das auf vieles zuftrifft, was wir wahrnehmen bzw. nicht wahrnehmen?
    Nur weil wir etwas nicht sehen können, heißt es dann zwangsläufig auch, dass etwas nicht existiert?
    Sauerstoff können wir nicht sehen, aber er existiert... Wir können ihn messen. Wir atmen ihn.. Unser Lebenselexier...
    Radiowellen. Diese können wir weder sehen noch fühlen. Wir können sie aber sehr wohl messen.


    Was ist aber mit Dingen, die wir weder mit unseren Sinnen wahrnehmen können, noch mit unserer Technik messen können?
    Heißt es dann, das diese nicht existieren?


    zB. Telepathie: Warum sollte diese nicht funktionieren, bzw. nicht existieren? Nur weil wir diese (noch) nicht messen können?
    Wie ist es mit Geistern? Vielleicht existiert ja eine Art Parallelwelt direkt "neben" uns!
    Und unter bestimmten Umständen können wir einen Blick "erhaschen" (einen Geist sehen, bzw. wahrnehmen)


    Vielleicht kann ja unser Unterbewusstsein mehr wahrnehmen (da andere Sinne noch verfügbar sind), die wir aber in der Regel ausblenden, weil wir eben in unserer "materiellen Realität" leben! Deshalb nehmen wir solche Dinge vielleicht nur als Halluzination wahr (bzw. interpretieren es als solches) oder wir erahnen Dinge (werten diese aber nur als Zufall etc.)
    Vielleicht haben wir einfach verlernt auf unser Unterbewusstsein (auf unser Bauchgefühl, auf unseren siebten Sinn, auf unser drittes Auge) zu hören...


    Was also ist Realität?
    Ist Realität nur das was wir mit unseren biologischen Sinnen wahrnehmen können?
    Oder spielen uns unsere Sinne nur einen Streich?
    Nehmen wir vielleicht nur einen Teil der Realität wahr?
    Sind Träume in gewisser Hinsicht real?
    Was ist, wenn unser Leben nur ein Traum ist? Wir irgendwann aufwachen und die "wahre" Realität sehen und erleben?
    Wer sagt mir, dass DU real bist? Vielleicht bist du nur eine Ausgeburt meines Traumes?

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • Die Untersuchungen z.B. zur Telepathie gehen ja nicht darum sie zu messen, sondern es erst mal nachzuweisen, also zu testen ob Menschen wirklich Gedanken übertragen können, egal wie das funktionieren soll. Sowas macht man mit Statistischen Tests und die sind erst mal unabhängig davon wie etwas funktioniert. Wenn die Tests ergeben dass doch was dran ist, kann man ja immer noch überlegen wie es funktionieren könnte, aber wenn die Tests ständig negativ sind (also nicht signifikant positiv), dann ist es ja auch blöd nach etwas zu suchen was ja augenscheinlich nicht mal funktioniert.


    Zu der Sache mit der Farbe des Himmels, kann man aber zumindest die Wellenlängen angeben die geschluckt und welche bei uns ankommen beschreiben. Ob wir dies nun blau oder violett nennen, ist dann aber nur noch eine Frage der Definition von blau oder violett. Wie das jetzt für einen Menschen aussieht ist wohl wieder eine andere Frage, also ob das Blau für den Menschen A so aussieht wie für den Menschen B, aber das geht wohl tief in die Gehirnforschung/Psyche rein und da sind wir ja noch nicht wirklich weit.


    Mit der Sache mit den Traum,
    spielt es eine Rolle ob es ein langer Traum ist oder ein "reales" Leben? Die meisten Menschen glauben ja auch nach ein Leben nach dem Tod, und da könnte man ja auch vergleichen:
    Das jetzige Leben entspricht den Traum und das Leben danach eben der Welt nach dem Aufwachen. Aber einen wirklichen Unterschied sehe ich da nicht.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Was die Untersuchungen zB zur Telepathie etc. anbelangt:
    Da hast du wohl sicherlich recht. Nur muss man bedenken, dass diese, ich nenne sie mal paranormale Phänome :P , auf ihre Art und Weise nachgewiesen worden sind. Das sie evtl. nicht "auf Bestellung" funktionieren, wir sie nicht messen können, bzw. es sehr viele Spinner gibt, die diese Thematik verunglimpfen ist eine ganz andere Geschichte.
    Denken wir doch an die militärischen Untersuchungen / Versuche in Amerika die in Bezug auf Remote Viewing betrieben worden sind...
    Wenn da wirklich nichts dran ist, dann würde niemand Unsummen in solche Projekte stecken.
    Das es offiziell heißt: "Wir haben diese Tests eingestellt, es funktioniert nicht", heißt nicht zwangsläufig auch, dass das der Fall ist. Wenn du verstehst was ich meine...
    Gerade die Untersuchungen in Bezug auf Remote Viewing können nicht dem Zufall zugeschrieben werden. (Auch ich habe dies praktiziert. Und meine persönliche Erfolgsquote kann nicht mit Zufall wegdiskutiert werden)
    Das Problem ist nur das dieses Wissen iwo auch MACHT bedeutet. Und Macht möchte man nicht so ohne weiteres aus der Hand geben. Ich denke schon, dass an solchen Phänomenen weiterhin geforscht wird. Nur eben im Geheimen!
    How ever... Das geht schon zusehr ins Detail, und hat nichts mit dem Thread zu tun...


    Was die Farben anbelangt:
    Natürlich ist es reine Definitionssache wie wir Farben benennen.
    Auch ist es klar, dass Menschen Farben unterschiedlich wahrnehmen.
    Aber man diskutiert dann eher über die Farbtöne.
    Ich denke nicht, dass wir beide (zB) vor einem Auto stehen würden, und uns darüber streiten würden, ob das Auto nun Grün oder Rot ist. Denn Farbe bleibt Farbe. Wir Menschen haben sie für uns als solches definiert. Wenn ich dir sage das Auto ist Grün, dann ist es auch Grün wenn du selbst hinsiehst! Wir würden dann vielleicht über den Grünton streiten, oder über die Intensität der Farbe aber nicht um die Farbe Grün ansich.
    Was ich jedoch mit dem Vergleich sagen wollte ist was völlig anders.
    Es geht darum dass ein Lebewesen auf dieser Erde, den Himmel völlig anders wahrnimmt als wir Menschen (aufgrund seiner anders funktionierenden biologischen Sinnesorgane)
    Das heißt, wenn unsere Augen so funktionieren würden, wie die einer Biene, würden wir den Himmel auch als "Violett" bezeichnen.
    Letzten Endes bleibt der Himmel natürlich Himmel. Die Warhnehmung bzw. unsere Realität würde sich lediglich ändern! Der Himmel wäre für uns nicht mehr blau sondern eben violett.
    Das meinte ich damit.
    Wir (Menschen und Bienen) betrachten ein und den selben Gegenstand, nehmen ihn aber grundlegend unterschiedlich wahr! Was also ist die Realität in Bezug auf die Wahrnehmung des Himmels?


    Traum:
    Ja, das ist richtig. Man könnte es natürlich mit dem Leben nach dem Tod vergleichen.
    Wir sterben und werden wiedergeboren. In Wirklichkeit träumen wir aber nur diese Realität, wachen im "Jenseits" wieder auf, und gehen unserem Alltag nach, bis wir wieder schlafen gehen und das Träumen anfangen. (Wir werden wiedergeboren...)
    Deshalb erinnern wir uns auch nicht an das frühere Leben (an den letzten Traum). Wenn wir träumen können wir uns ja auch nicht an den letzten Traum erinnern.. Erst wieder wenn wir aufwachen! Dann wissen wir was wir letzte Woche, vorgestern, gestern etc. geträumt haben..


    Der Unterschied ist jedoch folgender:
    "Angeblich" ist die Realität als solche unverändbar! Das heißt wir können uns nicht irgendwas aus der Realität "wegdenken" bzw. "dazu fantasieren", was sich dann augenblicklich manifestiert und zur Realität wird etc.pp.
    Das würde so nicht gehen. Wenn wir davon ausgehen, das das hier die Realität ist und nach dem Tod nichts mehr kommt. Das Leben kein Traum ist etc.


    Unsere Träume hingegen können wir selbst gestalten... Nicht immer bewusst, aber immer unterbewusst. Erst wenn wir luzide Träumen, können wir alles was wir wollen "erschaffen". Wir erschaffen unsere eigenen Realität im Traum.


    Wenn dieses Leben also nur ein Traum ist, und wir uns dessen bewusst werden, dann werden wir zum Schöpfer unserer Realität (unseres Traumes)
    Und dann würden Dinge wie Law of Attraction, das Gesetz der Anziehung, Geist / Bewusstsein erschafft Materie einen völlig anderen Stellenwert bekommen! Du verstehst?

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!