Angst vor dem Altern, Sterben und dem Tod

  • keine Angst vor dem Tod - NEIN!
    Angst jedoch vor verbohrten Typen die mit lebenserhaltenen Maßnahmen einen über Jahre ans Bett binden, im Falle des Geschehens.
    Es ist unmenschlich und unnatürlich! Ich habe ein quartalsmäßiges Praktikum auf der "Inneren" eines Krankenhauses vor Jahren gemacht und
    somit Dinge gesehen, die mich wirklich sehr nachdenklich hinsichtlich ärztlicher Moral gemacht haben - Stichwort: "Sterbehilfe".


    Menschen die nach Frieden gebettelt haben, ihne aber nicht bekommen durften. Passive/aktive Sterbehilfe - wichtiges Thema wie ich finde,
    bitte NICHT mit Selbstmord verwechseln! ;)

  • Also ich habe keineswegs Angst vor dem Tod.


    Sterben ist meiner Meinung nach (auch wenn es sehr pessimistisch klingt) die schönste Erlösung überhaupt.
    Wenn man Stirbt, hat man es so zu sagen geschafft. Und ich glaube, dass dann jeder Mensch erkennt, dass er auch etwas geschafft hat.


    Ich denke, dass jeder Mensch in seinem Leben jemanden glücklich gemacht hat oder wenigstens jemanden zu einem Lächeln bewegte.
    Für mich ist das ein Anzeichen für ein gelebtes Leben.

  • Im Grunde genommen habe ich auch keine Angst vorm Tod, aber Angst davor, dass er zu Früh kommt. Es gibt noch so viel auf dieser Erde, was ich machen will, so viele Orte die ich bereisen will, so viele Dinge die ich sehen will, so viele Bücher die ich lesen will, so viele Gerichte die ich probieren will.
    Es wäre einfach schade zu gehen, ohne dies gemacht zu haben. Aber wer weiß, ob das zum Zeitpunkt des Todes noch zählt.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • (Ich habe für "Nein" abgestimmt).


    Die Tatsache das einige Leute auf "Ja" gedrückt haben, erschreckt mich zugegebenerweise. Nehmt es mal genau. Ihr habt doch keine Angst vor dem Tod, ihr habt doch Angst vor dem ungewissen?


    Zwei Möglichkeiten:
    a) Es gibt keinen wirklichen Tod. Wir leben weiter, nur eben anders.
    b) Es gibt den Tod und wir fühlen nichts mehr, existieren nichts mehr.


    Beides ist nicht schlimm. Ersteres ist natürlich viel schöner. Letzteres ist natürlich nicht so schön, aber wäre es so, stört es uns nicht mehr, weil wir ja das ganze nicht mehr mitbekommen.


    Und das ist es, was euch Angst macht. Das ungewisse, ob man nicht evt. nicht mehr existiert. Aber seht es mal so: Ihr könnt nichts daran ändern, also genießt immer den aktuellen Zustand. :-)


    Falls mir jemand nicht zustimmen kann - ich diskutiere gerne über dieses Thema.


    //edit:

    Zitat

    Im Grunde genommen habe ich auch keine Angst vorm Tod, aber Angst davor, dass er zu Früh kommt. Es gibt noch so viel auf dieser Erde, was ich machen will, so viele Orte die ich bereisen will, so viele Dinge die ich sehen will, so viele Bücher die ich lesen will, so viele Gerichte die ich probieren will.

    Keine Angst. Wenn du stirbst ist es gut so, es ist nämlich genau geplant. Dann hast du deine Aufgabe im Leben erfüllt und bist bereit. So wie du es dir ausgesucht hast. Und in dem Moment (und es ist auch allgemein gültig) kommt es dir eben genau passend (der Tod meine ich wenn man es so bezeichnen will). Also mache dir mal keine Sorgen, dass du etwas nicht schaffst.
    Wenn du es so siehst (wie ich), wirst du kein problem damit haben. Aber bitte bitte mich jetzt nicht darum, das zu begründen. Das ist eben meine Ansicht. Es erleichtert mein Leben. Ein paar Menschen haben mir das gesagt, es erscheint mir gut so und ich habe es übernommen. That's it. Ich habs mir nichtmal selbst ausgedacht.


    LG.


  • Welche Aufgabe hat ein verhungertes dreijähriges Kind erfüllt?

    Welche Aufgabe hat 9/11 erfüllt? Grund zum Krieg...
    Ich kann dir deine Frage nicht beantworten, weil ich sie nicht wirklich weiß. Ich denke mir aber dass wir genau auf solchen Zustand aufmerksam werden sollten und dagegen etwas tun sollten. Gerade weil es genügend Nahrung für jeden gäbe. Man müsste es nur zur Verfügung stellen. Aber was interessiert das jemanden? Die Menschheit soll ja sowieso reduziert werden. Die Eliten sehen uns nichtmal mehr als Abfall an, sondern wir sind lästiger wie Abfall.
    Es wurden vor einigen Jahren Leute geimpft mit dem Zweck, dass sie sterben. Das wurde auch zugegeben. Welche Aufgabe haben die Leute, die gestorben sind erfüllt? Wie viele Aufgaben und welche genau das waren, kann ich nicht sagen. Sagen kann ich jedoch, dass man grundsätzlich daran etwas ändern muss.
    Man muss erkennen, dass es Leute gibt, die nicht das Interesse haben, friedlich miteinander zu leben, sondern ständig Krieg wollen.


    Ich sehe es nicht als gut an, wenn jemand stirbt, verstehe mich bitte nicht falsch. Ich verarbeite es nur viel, viel leichter, wenn ich mir sage: Jeder hat sich sein Leben ausgesucht, wie er in etwa leben will und der Tod ist eigentlich eine Erlösung. Weißte ich kann das nicht beweisen, aber wenn viele so denken würden, würde es nicht mehr so viel Leute geben, die sich wegen dem Tod eines geliebten Menschen umbringen.
    Die Natur will ja nicht, dass man sich einfach umbringt. Dafür hat sie ja gesorgt.


    Ob meine Aussage wahr ist kann man natürlich nicht sicher sagen, aber sie hilft mir und ich bin der meinung sie könnte anderen Leuten auch helfen, wenn sie einfach der selben Ansicht wären. Und deshalb erwähne ich sie. Man muss nicht immer alles begründen, dann kommt man nie zum Verständnis.

  • Zitat

    Ich verarbeite es nur viel, viel leichter, wenn ich mir sage: Jeder hat sich sein Leben ausgesucht, wie er in etwa leben will und der Tod ist eigentlich eine Erlösung. Weißte ich kann das nicht beweisen, aber wenn viele so denken würden, würde es nicht mehr so viel Leute geben, die sich wegen dem Tod eines geliebten Menschen umbringen.


    Ja, aber das ist letztlich Selbstbetrug. Ich hab's im anderen Thread schon mal geschrieben: ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn man sich so etwas einredet. Nicht das Geringste. Aber wenn man die Diskussion sucht, dann sollte man eben auch offen diskutieren - und ich für meinen Teil ziehe die Realität gegenüber angenehmeren Täuschungen vor. Ich denke auch, dass es durchaus Wege gibt, mit dem Leben umzugehen, ohne sich zu belügen und trotzdem nicht zu verzweifeln.


    Zitat

    Man muss nicht immer alles begründen, dann kommt man nie zum Verständnis.


    Dann kommt man vielleicht nicht zu dem Verständnis, das man sich wünscht. Aber man kommt wahrscheinlich auch nie voran. Diese Denkweise ("das, was dir geschieht, ist von einer höheren Macht gewollt") hat zum Beispiel dazu geführt, dass im Buddhismus die Armen und Kranken über Jahrhunderte wie Dreck behandelt wurden, und die Herrschenden im Mittelalter ihre Macht gegenüber dem Pöbel zementierten. Erst, wenn man versteht, dass die Dinge durch natürliche Prozesse geschehen, können wir in diese Prozesse eingreifen und versuchen gegenzuwirken.

  • Also Angst vor dem Tod selbst habe ich nicht. Jeder stirbt irgendwann mal, der Tod ist sozusagen unausweichlich (sofern es nichtmal ein Elixier der Unsterblichkeit geben sollte xD).
    Aber dem Moment VOR dem Tode, das ist was anderes. Man weiss, es geht gleich zuende bzw. spürt es. Man schläft ein... Aber wie ist das, die Atmung setzt aus, dass Herz bleibt stehen. Stellt man sich das nicht qualvoll vor? Man erstickt? Zum einschlafen dauert es auch immer eine gewisse Zeit, bevor man nichts mehr merkt.


    Zum Leben nach dem Tod, ich sag nur, man weiss es, wenn die Zeit gekommen ist. Aber sowas von vornehinein auszuschließen find ich nicht so gut. Man weiß es nicht und ist sich sicher, dass danach nix kommt.
    Ich tendiere eher zu 50/50.

  • Zitat

    Zwei Möglichkeiten:
    a) Es gibt keinen wirklichen Tod. Wir leben weiter, nur eben anders.
    b) Es gibt den Tod und wir fühlen nichts mehr, existieren nichts mehr.


    Beides ist nicht schlimm. Ersteres ist natürlich viel schöner. Letzteres ist natürlich nicht so schön, aber wäre es so, stört es uns nicht mehr, weil wir ja das ganze nicht mehr mitbekommen.

    Müsste b) nicht wesentlich angenehmer sein?
    im falle a) wären ja mit einem Schlag alle, die man kannte und liebte für einen selbst tot.
    es sei denn, es gäbe eine reinkarnation, dann braucht einen das nicht zu kümmern ;-)

  • @ Astroboy


    Rang? Welchen Rang? Meinst du das ist im Leben nach dem Tod streng militärisch geregelt? Mit Rängen und Vorgesetzten? Nun, das mag für den einen oder anderen den Himmel darstellen, aber doch sicherlich nicht für die meisten.
    Ich persönlich halte es mit dem Tod so, das Energie im Universum nicht vernichtet werden kann, sie geht nur verloren. Unsere Gedanken, die unser Sein ausmachen, sind reine Energie, elektrischer Strom. Und ich denke diese Energie wird fortbestehen. Ob wir dann gen Himmel schweben und auf Wolke 328 leben, oder Wiedergeboren werden lass ich mal dahingestellt, ich denke da kann keiner verläßliche Aussagen treffen.
    Angst vor dem Tod? Nein, die habe ich nicht. Vor dem Sterben habe ich Angst, das ist meistens nämlich unangenehm.

  • Ich persönlich halte es mit dem Tod so, dass Energie im Universum nicht vernichtet werden kann, aber umgewandelt werden kann und auch wird. Mein Gehirn wird wohl so enden wie evtl das Universum auch und zwar mit dem Wärmetod. Die elektrischen Ströme im Gehirn werden in Wärme umgewandelt und diese wird an die Umgebung abgegeben. Irgendwelche Würmer werden dann die letzten Verbindungen im Gehirn verputzen und so noch ein wenig weiterleben. Mit Wärmeenergie alleine gibt es aber kein Bewusstsein mehr oder sonst etwas was weiter leben wird, also denke ich, dass alles Vorbei ist mit dem Tod. Angst davor habe ich nicht aber auf das wie. Ich glaube die meisten Menschen müssen leiden wenn sie Sterben auch wenn es wohl ein paar "Glückliche" gibt die im Schlaf sterben.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • silvercloud


    Also ersteinmal, ich kann mich sehr gut mit euren Vorstellungen über die Weiterexistenz unserer "Lebensenergie" anfreunden. So in etwa stelle ich mir das postmortale Sein auch begründet.


    Aber Ränge gibt es meiner Überzeugung nach schon, auch wenn als ordinale Folgen nur gut oder böse existieren. Also gute Energien wie Engel und negative wie Dämonen- und in irgendeinem Dunstkreis zwischen "Himmel und Hölle" wird man dann schon landen. Und wenn man im Leben schon von dunklen (und aber auch himmlischen) Stiimmen verfolgt ist, kann man schon Panik kriegen, dass dies nach dem Tode so weiter geht. Also als Ränge meine ich die Himmelshierarchien: Hades, Unterwelt, Limbus, Wallhalla, Paradies, Nirwana was auch immer man für Namen findet. Den Ort der Engel, der gequälten Seelen, etc...

  • "Stimmen aus dem Jenseits"-
    -Ich glaube ich höre auf jeden Fall die weibliche Stimme eines Schutzengels, der mir immer positiv zuredet. Er/ Sie singt von Liebe und redet mir ins Gewissen. Manchmal widersprechen sich aber die Stimmen.


    Energetische Bestzung positiv/ negativ? Keine Ahnung, ich bin kein Physiker, wahrscheinliche drehen sich die Spins der Strings in verschiedenen Richtungenm schwingen unterschiedlich "schnell". Negative Energie ist Schwere, Masse; alles was dunkel und fest ist (Quarks). Hell und positiv ist Licht, reine Energie, Feinstoffliches .

  • Ich habe keine angst vor was das es nicht gibt. Ich meine das so. Wer Angst vor den Tot hat wird ihn auch treffen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen mit 2 Geschwistern Das erst geborene ist Leben das zweit geborene ist Tot. Leben wurde Geboren und erwachsen . Dann überlegte sich Lebens Eltern noch ein zweites Kind groß zu ziehen denn Tot. Doch sie waren zu alt und dann zeugungsunfähig. Also spielte sie sich was vor noch ein Kind zu haben . Aber es wurde halb vergessen und Tot wurde in Erinnerungen Einsam doch dann hatte Leben die Idee sich die Existenz mit Tot zu teilen. Und dann gab es den Tot halb. Aber Tot wurde ja nur realisiert Weil Leben an ihn glaubt. Aber wen ich nicht an Tot glaube werde ich ihn nicht antreffen. In Japan gibt es ein paar Personen die mehr als das 3-fache des normales Daseins da durch überschritten haben.



    Wen jemand denkt ich nehme drogen hat falsch gedacht .

  • Zitat

    In Japan gibt es ein paar Personen die mehr als das 3-fache des normales Daseins da durch überschritten haben.

    Wie soll man das verstehen, wurden sie 3 mal so alt?


    Außerdem gehört der Tod zum Leben, das ist ein unausweichlicher Fakt und wenn man sich davor verweigert belügt man sich nur selbst.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Angst vor dem Tod? Ich weis nicht.... Ich stelle mir es so vor, das nix mehr ist.... Traurig ist nur, nie mehr die Sonne sehen, Blumen, die Natur. Nie mehr meine liebsten Menschen begegnen... Da wird nix mehr sein. Oder...? Ich kanns mir nur so vorstellen wie in einer Narkose bei einer OP.


    Aber ich darf gar nicht daran denken, dass auch ich mal sterben muss. Da möchte ich mich erst gar nicht mit beschäftigen, weil ich eine enorme Angst vor dem Sterben habe... Kein Mensch weis, wie er mal stirbt, ob im schweren Todeskampf - oder man ist gleich weg vom Fenster... *schüttel*


    lg :shock:

    Warum produziert die niederbayerische Filmgruppe gern Filme?


    "Weil wir auch Extremsituationen im Film durchleben können, die wir aber im wirklichen Leben nicht erleben möchten".

  • Ich habe keine angst vor was das es nicht gibt. Ich meine das so. Wer Angst vor den Tot hat wird ihn auch treffen. Man kann sich das ganz einfach vorstellen mit 2 Geschwistern Das erst geborene ist Leben das zweit geborene ist Tot. Leben wurde Geboren und erwachsen . Dann überlegte sich Lebens Eltern noch ein zweites Kind groß zu ziehen denn Tot. Doch sie waren zu alt und dann zeugungsunfähig. Also spielte sie sich was vor noch ein Kind zu haben . Aber es wurde halb vergessen und Tot wurde in Erinnerungen Einsam doch dann hatte Leben die Idee sich die Existenz mit Tot zu teilen. Und dann gab es den Tot halb. Aber Tot wurde ja nur realisiert Weil Leben an ihn glaubt. Aber wen ich nicht an Tot glaube werde ich ihn nicht antreffen. In Japan gibt es ein paar Personen die mehr als das 3-fache des normales Daseins da durch überschritten haben.



    Wen jemand denkt ich nehme drogen hat falsch gedacht .

    abgesehen von ungefähr einer million rechtschreibfehlern will sich auch der sinn nicht wirklich deutlich zeigen... der satz "wenn ich nicht an tot glaube, werde ich ihn nicht
    antreffen" ist kokolores... das mag für den weihnachtsmann, das loch-ness-monster und die barmherzigkeit gottes zutreffen, aber nicht für den tod, denn der kommt ganz
    sicher.


    ich persönlich fürchte mich nicht... wenn er kommt, werde ich ihn erwarten wie einen alten freund. wovor ich - wie viele hier - mehr angst habe, ist das WIE... vor drei monaten
    ist mein vater verstorben, und ich hoffe, ich habe irgendwann auch so ein "glück", dass es schnell und schmerzlos von statten geht.
    auf das DANACH bin ich gespannt... ich persönlich glaube an den inkarnationskreislauf... wir werden wiederkommen, bis unsere seele jede menschenmögliche erfahrung
    gemacht hat, und bereit ist, in die nächsthöhere ebene der existenz aufzusteigen...

    Das Wort "ich will" ist mächtig, sagt's einer leis und still. - Die Sterne reißt's vom Himmel, das kleine Wort "ich will".