Angst vor dem Altern, Sterben und dem Tod

  • Basty , nur, weil du den Gedanken an ein Jenseits nicht zu verstehen vermagst, so musst du ihn nicht mit dieser Pseudo-Analogie ins Lächerliche ziehen (bzw. dies versuchen).

    Vielleicht hat er den Gedanken ja verstanden und hält ihn schlicht für Schwachsinn - wer weiß.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Hallöle,


    ich finde man sollte zwischen dem Tod und dem Sterben klar unterscheiden. Das Sterben ist, wenn man vom Leben in den Tod wechselt.
    So gesehen, habe ich keine Angst vor dem Tod. Ich bin nicht gläubig und lasse mich einfach überraschen was der Tod ist. Manchmal bin ich sogar ehrlichgesagt neugierig was es ist.
    Vor dem Streben hab ich auch nicht direkt Angst. Ich hoffe, dass es schnell geht und ich keine Schmerzen habe. Angst habe ich nur davor, dass es langsam und qualvoll wird.

  • Angst vor dem Sterben? Ja, und zwar nicht nur philosophisch-abstrakt, sondern ganz konkret, da ich eine unheilbare Krankheit habe. Wie gehe ich persönlich damit um? Trost und Hilfe und Beistand finde ich in meinem persönlich Umfeld und bei einer ambulanten Sterbebegleitung. Ansonsten finde ich es eher tröstlich, nicht an die Wiedergeburt zu glauben. Ein ewiger Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt ist für mich der Horror. Ich soll sogar noch in späteren Leben die Konsequenzen von Handlungenerleben, von denen ich die Konsequenzen noch nicht einmal in diesem Leben erahnen kann? Nein danke! Dann kommt noch erschwerend hinzu, dass ich mich in einem späteren Leben gar nicht mehr an den Auslöser der Nachwirkungen erinnern kann. Das macht für mich keinen Sinn, erst recht keinen höheren. Manche Menschen mag die Vorstellung trösten, dass unser Schicksal kein Zufall ist und dass es eine "höhere" Gerechtigkeit gibt. Mich persönlich kotzt das nur an und ich fühle mich diskriminiert wenn ich mir von Leuten anhören muss, ich hätte mein Schicksal in einem früheren Leben selber verursacht und es somit auch nicht besser verdient. (Ich wurde mit einem Gendefekt geboren der Muskelschwund verursacht und im Moment ist meine Atemmuskulatur so schwach, dass ich auf eine nichtinvasive Heimbeatmung angewiesen bin.) Aber auch ein Leben nach dem Tod in einer Art Paradies lockt mich nicht wirklich. Wenn mein persönliches Ich so erhalten bleibt wie es jetzt ist, dann wäre ich auch im Jenseits so "gestrickt" wie alle Menschen es sind, das heißt, ein dauernder Zustand in dem alles schön und harmonisch ist würde schnell langweilig werden. Und dann??? Also müsste ein Leben nach dem Tod so aussehen, dass mein persönliches Ich nicht mehr existiert und etwas anderem Platz macht was keinerlei Ähnlichkeit mit dem hat, was unser aller Menschsein an sich ausmacht. Ich persönlich stelle es mir so vor, dass es vor dem Urknall nicht das absolute Nichts gab - weil es das meiner Meinung nach nicht gibt - sondern etwas, was für uns unvorstellbar ist. Und was für uns unvorstellbar ist, ist für uns das "gefühlte Nichts". In diesen Zustand bin ich einmal während einer Meditation geglitten. Danach habe ich diesen Zustand nur noch annähernd erlebt. Es ist dann so, als ob ich mich in pure Energie verwandle. Das ist dieselbe Energie aus der das gesamte Universum besteht. Mein Ich, das Sofa auf dem ich sitze, das Regal mit meinen Büchern auf das ich schaue, der Mond die Sonne und die Sterne, alles sind nur verschiedene Erscheinungsformen dieser Energie. So gesehen ist im Grunde genommen alles Eins, in diesem Zustand gibt es keine Trennung. Wenn ein Mensch die Identifikation mit seinem - illusionären? - Ich aufgibt, dann verschwindet in diesem Moment nicht nur das eigene Ich, sondern das gesamte Universum, und es existiert wieder der Zustand wie vor dem Urknall. Seitdem ich das erlebt habe, wünsche ich mir nichts so sehr, als diesen Zustand wieder zu erleben, diesmal für immer und ewig! Aber genauso groß wie dieser Wunsch ist die Angst vor dem Tod meiner Individualität. Außerdem habe ich Angst davor, dass meine Erfahrung vielleicht nur auf chemischen / hormonellen Vorgängen in meinem Gehirn beruht. Endorphine und andere "körpereigene Drogen", wie sie umgangssprachlich genannt werden, sind ja schon seit langer Zeit bekannt. Studien mit Kampffliegern bei der Armee haben ergeben, dass die Piloten bei extremer Beschleunigung kurzfristig unter Sauerstoffmangel leiden de Halluzinationen ähnlich den Nahtoderfahrungen verursacht. Also kann ich nicht ausschließen, dass es nach dem Tod doch einfach nur das absolute Nichts gibt. Das wäre ja auch noch nicht das schlimmste, denn das absolute Nichts stelle ich mir wie den traumlosen Tiefschlaf vor. Das ist ein Zustand in dem wir alle unsere realen Sorgen los sind und auch nicht von Alpträumen gequält werden. Bedauern irgendeiner Art, zum Beispiel überunerfüllte Wünsche oder über die Abwesenheit von Freude oder auch Gefühle wie Langeweile gibt es dann ebenfalls nicht mehr. Also ist auch das absolute Nichts eigentlich ein großer Trost. Vielleicht sogar DER ultimative Trost überhaupt, denn für das absolute Nichts muss man weder religiös sein, noch an irgendetwas anderes glauben. Obwohl meine Überlegungen also recht abgeklärt sind und keinen Raum für negative Gefühle lassen, habe ich immer noch eine Scheißangst vorm Sterben! Am meisten bedrückt mich die IRRATIONALE Angst davor, das absolute Nichts BEWUSST zu erleben, obwohl ich genau weiß, dass dies unmöglich ist. Vielleicht hat dies etwas mit der Angst zu tun, wie sie bei einer Depersonalisation oder Derealisation auftritt?

  • Immer wieder wird uns suggeriert das junges Aussehen das A&O dieser Gesellschaft ist. Ob nun im Fernseher- Internet, Zeitschriften oder Plakaten überall auf schritt und tritt werden wir damit konfrontiert.
    DU BIST ALT UND HÄSSLICH! Du erreichst nie etwas wenn Du so bist wie Du bist - kaufe und lass dich behandeln dann wird´s auch in der Liebe im Job und im Leben! :hirn:


    Die Kosmetikindustrie boomt, es wird gekauft und verkauft, Antiaging Creme´s für Mann und Frau.
    Auch die Schönheitschirurgie erfreut sich immer größerer Beliebtheit, es wird gespritzt wo´s nur geht, vergrößert und verändert. Bis zum tage wo die Fassade blättert.


    Die Zeit vergeht wie im Schlaf und mit ihr knittert die Haut - versuchen wir die Zeit zu verlangsamen indem wir uns in den Schönheits und Kosmetik Jungbrunnen der Industrie begeben?


    Frisuren werden "peppiger", Sprache jugendlicher und Kleidung lässiger. Jungsein als Lifestyle?


    Aber seien wir doch mal ehrlich es ist doch nur der klägliche Kampf um Akzeptanz! Oder nicht?





    Typisches "Problem- Phänomen" einer " Un/zivilisierten Gesellschaft"?




    Wie seht ihr das?

  • Aber seien wir doch mal ehrlich es ist doch nur der klägliche Kampf um Akzeptanz!


    Akzeptanz von was genau?


    Ich sehe darin nur den verzweifelten und schlechten Versuch, sich der Tatsache entziehen zu wollen, dass wir alle irgendwann vergehen werden. Wir sterben. Und das im Gesicht getragene Alter zeigt es uns doch immer wieder, jeden Tag ganz deutlich. Falten. Ergrauendes Haar usw. usf.. Ich finde es so lächerlich, wenn ich Menschen sehe, die völlig augenscheinlich 70+ sind und noch mit pechschwarzem Haar durch die Gegend rennen...es ist doch so zwecklos...als versuchten die Leute Gevatter Tod mit jugendlichem Aussehen zu täuschen. Das Problem ist daran, dass er aber voller Geduld und unbeirrt nur auf das Stundenglas schaut, den dahinrieselnden Sand darin eisern im Blick behält und seine Sense schwingt, sobald das letzte Korn auf den übrigen Haufen gefallen und zur Ruhe gekommen ist. Unerbittlich. Ohne Verhandlung, ohne Gnade...und manchmal ist der Tod wohl die größere Gnade als das Leben in Verzweiflung und Siechtum.


    Ich persönlich kann das nicht verstehen, denn ich freue mich über das Altern und Alt werden. Warum? Ganz einfach: Es ist der Beweis dessen, dass man lebt, das man reift und beinahe jeden Tag neue Erfahrungen macht, neue Probleme löst oder für alte Probleme endlich ein Lösung findet. Man wird gelöster, lockerer und ist nicht mehr so leicht aus der Bahn zu werfen.
    Ich könnte jetzt etliche Beispiele aufzählen und doch genügten sie nicht. Keinem der Kosmetikmittelsüchtigen kann ich meine Sicht der Dinge nahe bringen. Cool finde ich den Gedanken tatsächlich auch nicht, irgendwann nicht mehr zu sein aber das liegt primär daran, dass ich dann meine Kinder nicht mehr sehen und begleiten kann, dass ich ihnen nicht mehr helfen kann.
    Ich für mich selbst habe mich mittlerweile ganz gut damit abgefunden, nur dieser eine Punkt nicht aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist es auch ein Fakt, dass sie irgendwann meiner Hilfe und Unterstützung nicht mehr bedürfen, spätestens dann sollte ich mich vollends damit abgefunden haben.


    Erste Falten sind da und jede davon mag ich.
    Graue Haare noch nicht...evtl. auch etwas früh mit Mitte Dreißig^^...und wenn, dann störte es mich auch nicht, ebenso wie eine Glatze.


    Alles ist Schein und leerer Hauch, wenn man das verinnerlicht hat, dann lebt man mit dem Tod und nicht in Angst davor.


    Zitat

    Typisches "Problem- Phänomen" einer " Un/zivilisierten Gesellschaft"?


    Typisch? Mh, ja durchaus, wenn man als Ursache den allpräsenten Kapitalismus nimmt, denn erfunden wurde dieser Dreck doch nur, weil es eben Menschen gibt die sich mit dem Tod nicht abfinden können. Also kreiert man Salben und Tinkturen, Cremes und Shampoos, Botox und Silikon; kombiniert das alles mit einem lockenden Versprechen und zack...haste Millionen oder eher Milliarden in der Tasche. Insofern ist das sogar wiederlich, denn es wird eine Angst nicht nur vermeintlich kuriert sondern sie wird de facto geschürt. Es ist daher eher erstaunlich wie schnell die Menschen ihren Verstand vergessen, das Gehirn ausschalten und sich bewusst blenden und belügen lassen, durch eine so leichtfertige Lüge wie das Versprechen auf EWIGE Jugend und UNSTERBLICHKEIT...Man ... Selbst Sterne sterben...was wollen wir denn dann?^^

  • Scheint so als wäre es (k)ein einfaches Thema. Wenn man mit sich selbst im reinen ist.




    "Akzeptanz von was genau?"


    Ich meine durchaus Gesellschaftliche Akzeptanz, Reduzierung nicht auf den Geist sondern dem Körper. Aussehen ist alles -Ausstrahlung ist nichts. Obwohl das Nichts wahrscheinlich größer ist als der Kleinstgeist mancher Menschen.
    Was ich sehr bedaure das Selbstbewusst sein heutzutage bei vielen unsrer Mitbewohner falsch interpretiert wird.





    "Typisch? Mh, ja durchaus, wenn man als Ursache den allpräsenten Kapitalismus nimmt"


    Können wir denn etwas dafür?
    Erst durch Schwächung des Unterbewusstseins und des Selbstwertgefühls funktioniert Kapitalismus im sinne der Schönheitsindustrie.




    "Ich sehe darin nur den verzweifelten und schlechten Versuch, sich der Tatsache entziehen zu wollen, dass wir alle irgendwann vergehen werden. Wir sterben. Und das im Gesicht getragene Alter zeigt es uns doch immer wieder, jeden Tag ganz deutlich. Falten. Ergrauendes Haar usw. usf.. Ich finde es so lächerlich, wenn ich Menschen sehe, die völlig augenscheinlich 70+ sind und noch mit pechschwarzem Haar durch die Gegend rennen...es ist doch so zwecklos...als versuchten die Leute Gevatter Tod mit jugendlichem Aussehen zu täuschen. Das Problem ist daran, dass er aber voller Geduld und unbeirrt nur auf das Stundenglas schaut, den dahinrieselnden Sand darin eisern im Blick behält und seine Sense schwingt, sobald das letzte Korn auf den übrigen Haufen gefallen und zur Ruhe gekommen ist. Unerbittlich. Ohne Verhandlung, ohne Gnade...und manchmal ist der Tod wohl die größere Gnade als das Leben in Verzweiflung und Siechtum."


    -da kommen wir zu einer Konsens, sehe ich "Haar"genau so.

  • Manetuwak = eine sehr emotionale Äußerungen hast du da von dir gegeben, Respekt.... und es trifft ganz gut den Kern des Alterns, nämlich "das ständige Loslassen zu üben".... bezüglich der Kids habe ich da die gleichen Ansichten wie du, denn hier fällt mir das Loslassen auch extrem schwer ... anderseits genießen wir durch diesen Umstand auch die Vorzüge, denn obwohl erst eines unserer Kinder außer Haus ist, ist das Chaos deutlich spürbar minimiert ;) ... das nächste Kind geht in ca. drei Monaten und ich frage mich "freue ich mich darüber, oder bin ich eher traurig!?" es ist ein bisschen von Beiden denk ich mir.


    ich bin nun über 50 Jahre und merke schon, das mir die körperliche Arbeit nun mehr auf die Knochen geht wie noch mit Mitte Dreißig und früher oder später werde ich dem Alter Tribut zollen müssen, sprich dieses hier zu verkaufen und das obwohl mein Herzblut diesem Haus nebst Garten gehört.... aber das Neue braucht ja nicht unbedingt schlechter zu sein, es setzt aber ein komplettes Loslassen voraus.... auch das wird mir dann sehr schwer fallen.


    tja... und über das Andere in seiner allumfassenden perfiden Art der banalen Bewertung rein nach dem Äußeren nur ein Beispiel dazu = wenn ich bei meiner Schwester auf Besuch bin ist zu 99% das Thema = "sind meine Haare nicht schön?!... ich hab abgenommen!... bin ich nicht schön braun, ich war im Solarium!.... habe ich nicht viel weniger Falten wie gestern?!!!... was hälst du von meinen Fingernägeln, sehen DIE nicht toll aus?!" = das NEVT wohl :? ... und DAS ist die Norm in der Gesellschaft... alles wird nur auf das Äußere reduziert und das kotzt mich so sehr an.


    naja, es gibt da ja auch noch Ausnahmen und um den Rest kann man ja einen großen Bogen machen...

  • @ FürDenFrieden

    Zitat

    Ich meine durchaus Gesellschaftliche Akzeptanz, Reduzierung nicht auf den Geist sondern dem Körper. Aussehen ist alles -Ausstrahlung ist nichts. Obwohl das Nichts wahrscheinlich größer ist als der Kleinstgeist mancher Menschen.
    Was ich sehr bedaure das Selbstbewusst sein heutzutage bei vielen unsrer Mitbewohner falsch interpretiert wird.


    Ist es denn so falsch, auf sein Äußeres zu achten und zu versuchen ein ansprechendes Äußeres zu haben? Ist der Körper und das Erscheinungsbild nicht ebenso wichtig wie der Geist und entsprechend zu pflegen?


    Versteh mich nicht falsch, ich bin mit vielen Aussagen deinerseits einverstanden aber nur weil der Kapitalismus doof ist und ebenso die Entmenschlichung hin zur Person, ist es nicht gleich die gesamte Kosmetikindustrie und deren Produkte auch.


    Ich weiß auch nicht, ob man pauschal sagen kann, dass alle die sich schminken, Angst vor dem Tod oder dem Sterben haben und versuchen davor zu fliehen. Sie können doch auch einfach einem Schönheitsideal nacheifern.

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

  • Scheint so als wäre es (k)ein einfaches Thema. Wenn man mit sich selbst im reinen ist.


    Das Thema ist keineswegs einfach und mit mir im Reinen bin ich noch lange nicht. Da muss ich noch ne ganze Menge Arbeit leisten. Vielleicht kam mein Text etwas zu abgeklärt daher aber das ist eben dem Umstand zuzuschreiben, dass ich mich schon lange mit dem Thema beschäftige. Mit der Zeit gewinnt man dann eine gewisse Abgeklärtheit.


    Ich meine durchaus Gesellschaftliche Akzeptanz, Reduzierung nicht auf den Geist sondern dem Körper. Aussehen ist alles -Ausstrahlung ist nichts. Obwohl das Nichts wahrscheinlich größer ist als der Kleinstgeist mancher Menschen.
    Was ich sehr bedaure das Selbstbewusst sein heutzutage bei vielen unsrer Mitbewohner falsch interpretiert wird.


    Nun ja, prinzipiell ist es logisch, dass man zunächst auf das Äußere reduziert wird, denn das ist das Erste was wir zu sehen bekommen.


    Können wir denn etwas dafür?
    Erst durch Schwächung des Unterbewusstseins und des Selbstwertgefühls funktioniert Kapitalismus im sinne der Schönheitsindustrie.


    In Teilen sehe ich es durchaus so, dass man auch etwas dafür kann aber dieser Anteil ist eher marginal und nur schwer zu beeinflussen, denn das Selbstbild und -wertgefühl wird durch unser Umfeld aufgebaut. Durch Erziehung, Freunde und Medien und leider ist es im letzten Falle so, dass dort suggeriert wird, dass man porentief rein sein muss, dass Haar immer Schuppenfrei und Glänzend und natürlich müssen die übrigen körperlichen Proportionen auch stimmen. Es ist also eigentlich in gewisser Weise paradox, dass unsere westliche Gesellschaft, entgegen der suggerierten perfekten Schönheit, immer fauler und fetter wird. Gut also für alle "Brigitte"-Zeitschriften die im vier Wochenrhythmus die immer gleichen, schlechten, falschen Diäten propagieren.


    und DAS ist die Norm in der Gesellschaft... alles wird nur auf das Äußere reduziert und das kotzt mich so sehr an.


    Dem kann ich nur beipflichten, zumindest ist dies oft der Fall. Glücklicherweise ist nicht jeder Mensch den man kennt oder kennen lernt so eingestellt.


    Ist es denn so falsch, auf sein Äußeres zu achten und zu versuchen ein ansprechendes Äußeres zu haben? Ist der Körper und das Erscheinungsbild nicht ebenso wichtig wie der Geist und entsprechend zu pflegen?


    Nein, ist es keineswegs. Genau wie auch du, bin auch ich sportlich und ich sehe das ganz profan. Ich habe nur diesen einen Körper, den hege und Pflege ich so gut ich kann.
    Ich handle gemäß dem Motto "Mein Körper ist mein Tempel"...der ab und zu auch mal gebranntschatzt und geschliffen wird^^.
    Das Resultat entspricht deiner Äußerung und ich gebe dir also recht.
    "Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper" halte ich für einen wahren Ausspruch.
    Man sollte die eigene Wahrnehmung nur nicht auf das Äußere reduzieren, denn Mädels, wie Eldorado seine Schwester beschrieb, gibt es zu Hauf und bei solcherlei Ausprägung und Schwerpunktsetzung kann man zu Recht fragen ob diese Person eine vollständige Wahrnehmung besitzt. In Fällen wo das Äußere so deutlich herausgestellt wird, kann man die Mutmaßung treffen, wie ich es bereits im vorherigen Beitrag tat. Für mich ist das nicht nur dem Nachrennen des suggerierten Schönheitsideals sondern auch die Verneinung der Tatsache der Vergänglichkeit und des Alterns.



    ist es nicht gleich die gesamte Kosmetikindustrie und deren Produkte auch.


    Doch, denn ich erkenne keinen Grund für die Herststellung von French Nails, Tönungen, Spülungen und diese Ganze Schminkscheiße. Man könnte von heute auf morgen alle Hersteller solcher Produkte verschwinden lassen ohne das es tatsächlich eine Rolle spielte.


    Gelegentlich benutze ich auch Haarwachs, Haargel und sogar Eyeliner oder Nagellack...ja...aber nur, weil ich da ab und zu mal Bock drauf habe. Es ist wohl nur das "ein wenig anders sein wollen"...also schlichte zur Schau Stellung...wie bei einem Pfau der sein Rad schlägt. Ich könnte aber sehr gut ohne diese Artikel auskommen.


    Ich weiß auch nicht, ob man pauschal sagen kann, dass alle die sich schminken, Angst vor dem Tod oder dem Sterben haben und versuchen davor zu fliehen. Sie können doch auch einfach einem Schönheitsideal nacheifern.


    Nein, pauschal kann man das natürlich nicht sagen und so meinte ich das auch nicht. In der Hauptsache meinte ich damit auch jene Menschen, wie im Text erwähnt, die schon zumindest um die 60 oder noch älter sind. Und auch da muss ich ganz klar herausstellen, dass eine dezente Art und Weise nicht verwerflich ist und zu meiner Annahme führt. Nur Menschen bei denen es einfach nicht mehr passt, wo man auf 10 Meter erkennt, dass es einfach nicht der übrigen Erscheinung entspricht, dann komme ich zu dem Schluss, dass diese Menschen zu sehr an einem längst vergangenen Ideal ihres Körpers hängen.
    Wenn ich einigermaßen nach meinem Vater schlage, dann werde ich irgendwann Tränensäcke im Gesicht haben, die mir bis zu den Knien hängen...tja...dann ist das aber der Lauf der Dinge...ebenso wie die in Aussicht stehende Glatze. Im Alter hat man andere Qualitäten. Da muss man nicht mehr aussehen wie ein Adonis, was biologisch auch einigermaßen sinnig erscheint, denn irgendwann sollte man sich aus der Reproduktionskette entfernen. Mutter Natur macht das, indem sie uns weniger gut aussehen lässt je älter wir werden.


    Oh je...ich hoffe ihr wisst was ich meine^^...aber ich habe dazu einfach so viele Gedanken gleichzeitig, dass ich sie nicht alle niedertippen kann. Es mag also dem geneigten Leser erscheinen, als sei ich verwirrt^^...durchaus möglich aber nicht beabsichtigt.

  • Zitat

    Wenn ich einigermaßen nach meinem Vater schlage, dann werde ich irgendwann Tränensäcke im Gesicht haben, die mir bis zu den Knien hängen...tja


    ach du Scheiße :shock: :D :D ... herrlich


    ich muss schon wohl zugeben, das ich recht eitel bin, was dem Gesamteindruck meiner Person betrifft... Hege und Pflege meines Körpers habe ich verinnerlicht, denn nur in einem gesunden Körper wohnt bekanntlich ja ein gesunder Geist (ist ja son Sprichwort) und an dem Spruch scheint was dran zu sein (hoffe ich ;) )


    dafür fehlen mir aber die Beine und aufgrund Dessen bin ich schwerstbehindert, benehme mich aber nicht so, denn ich lass mir die Freude und den Spaß am Leben teilzunehmen nicht nehmen.... aber für die Gesellschaft ist mein Verhalten nicht Art-Gerecht, denn als Behinderter muss man, nach deren Vorstellung, bei solch eine Behinderung mindestens depressiv sein und auf gar keinen Fall Freude empfinden (wo kommen wir denn da hin wenn das alle machen würden tztztz) ... und dann fallen dann so Sprüche wie "das brauchst du doch nicht zu tun, wir lieben dich auch so!" :shock: ... dass ich das für mich mache interessiert denen nicht, das wollen die von mir auch gar nicht erklärt bekommen, warum ich dieses oder jenes so mache = ich tue das NUR FÜR MICH um mir selbst zu beweisen, dass das trotz Behinderung geht.... aber es ist wie es ist, ich passe nicht in einer gesellschaftlichen, anscheinend vorgeschrieben, Norm und da gönnt man seinem "Widersacher" oder dem "Querulant" nicht mal das Schwarz unter den Fingernägeln.... das sind aber meine ganz persönlichen Alltagsbegleiterscheinungen die nun nicht unbedingt auf andere übertragbar sind, nur deckt dieses Beispiel auch die gesellschaftliche Denkweise auf, wo alles genormt sein muss und Abnormalität mit Gegenwehr und Verachtung und Missgunst abgetan wird....



    ansonsten kann ich zum Alterungsprozess von mir persönlich sagen, das ich mit gutem Gewissen im Spiegel gucken kann, ohne vor mir selbst zu erschrecken .... keine Falten und das ohne Botox, Haare wie George Clooney ohne nachgeholfen zu haben, keine Piercings, keine Tattoos = Natur pur ;) und ich stehe da halt zu .... und diese Einstellung wird sich auch nicht ändern, denn dafür sorgen schon die Fratzen der Politiker an der Glotze, die aufgehübscht ständig einen auf Karneval machen, nicht wissend wie bescheuert DAS aussieht. tztztz ... das schreckt ab.

  • ach du Scheiße :shock: :D :D ... herrlich


    ^^ joa...nicht ganz so drastisch aber man wird sie deutlich sehen^^


    ich muss schon wohl zugeben, das ich recht eitel bin, was dem Gesamteindruck meiner Person betrifft


    Das gilt wohl auch für mich...und um bei der Ehrlichkeit zu bleiben: Ich hasse das an mir. Es ist so belanglos und unwichtig...Ich versuche zu differenzieren zwischen dem sinnvollen Erhalt der körperlichen und geistigen Gesundheit und den damit einhergehenden Attributen, welche einem ja letztlich durch die Gesellschaft zugeschrieben werden. Mein Sport zur Gesunderhaltung verleiht mir eben auch einen ganz passablen Körper. Früher habe ich deswegen mal Sport gemacht; um gut auszusehen, heute ist das anders und diese Folge des Sportes versuche ich nun nicht mehr zu bewerten und mich dadurch selbst geil zu finden. Das verzerrt nur das eigene Bild und man beginnt sich selbst auf das Äußere zu reduzieren also genau das zu tun, was wir an anderen bemängeln. Das Äußere vermag durchaus über gewisse andere Mängel hinweg zu täuschen, letztlich aber funktioniert das nur eine gewisse Zeit. Menschen die man neu kennen lernt merken das eben auch schnell und fragen sich womöglich irgendwann: "Was ist das denn für'n Typ? Wie konnte ich denn auf so einen rein fallen.?" und ähnliches. Etwas das ich ebenfalls nicht mehr will und auch nicht ab kann.


    das sind aber meine ganz persönlichen Alltagsbegleiterscheinungen die nun nicht unbedingt auf andere übertragbar sind, nur deckt dieses Beispiel auch die gesellschaftliche Denkweise auf, wo alles genormt sein muss und Abnormalität mit Gegenwehr und Verachtung und Missgunst abgetan wird


    Genau darum geht es aber doch auch im Kern. Es wird versucht diese enorme Vielzahl an Menschen zu Normen und niemand will in eine Form gepresst werden. Ich kenne zumindest niemanden. Und aus diesem in eine Norm pressen entstehen solche verschobenen Ideale, denen so viele Menschen hinterher laufen ohne jemals diesem Ideal gerecht werden zu können und man hat es mit der Zeit geschafft, selbst die Unsterblichkeit des Menschen soweit zu suggerieren, dass viele nun auch diese niemals erreichbare Eigenschaft als Ideal in ihr Weltbild integriert haben. Grundsätzlich beginnt das ja schon bei den Heilsversprechen und in Aussichtstellungen diverser heiliger Schriften, welche den Tod als Überwindbar darstellen, sofern man sich nur redlich um Erfüllung irgendwelcher menschgemachter Gebote bemüht.
    Viel eher sollte man den Menschen einmal beibringen, dass es höchstwahrscheinlich nichts mehr gibt danach, weder ein Paradies noch Jungfrauen noch Wiedergeburt. Vielleicht beginnen einige dann mal damit, ihre Zeit hier sinnvoll zu verbringen und nicht damit andere zu hassen, weil sie homosexuell sind, weil sie etwas anderes glauben oder was weiß ich.


    Wir haben doch nur diese eine tatsächliche Chance, nur diesen einen Körper, nur dieses eine Leben und eigentlich ist nur die Familie und die engsten Freunde irgendwie richtig wichtig. Wenn man es geschafft hat alle daraus entstehenden, natürlichen Pflichten zu erfüllen und das mit Leidenschaft und Liebe, dann hat man was wichtiges erreicht; nämlich das die nachfolgende Generation es genau so gelernt und verstanden hat und diesen Kern weiter gibt an die eigenen Kinder und Enkel und vielleicht auch Urenkel....


    Jaja...ein wenig bekifft und weltfremd mag das nun alles klingen aber ich habe die Essenz meines Lebens gefunden und dafür habe ich lange und viel kochen und destillieren müssen.

  • Manetuwak


    deine Frustration bezüglich menschlicher Abgründe kann ich gut nachvollziehen, da Neid und Hass das Gute schon seit jeher die unterschiedlichsten Kulturen gegeneinander antreibt ... nur wie kann man die Menschheit diesbezüglich wachrütteln?! ... es ist wie es ist ein hoffnungsloser und überflüssiger Gedanke.


    Eitelkeit ist insofern ein schmaler Grat zwischen "sich Freiheit zu gönnen" oder aber "sich nach außen hin selbst zu verherrlichen" = und auch wenn andere sich einig sein sollten und der Meinung sind, das ich wegen meiner außergewöhnlichen Hobbys ein Angeber bin, so weiß ich es besser, ob es sich auch so verhält, denn meiner Selbst kann ich nichts vormachen.... somit kann ich von mir behaupten, das ich meine Hobbys fröne um mich frei zu fühlen... und was andere darüber denken ist mir mittlerweile egal .... das war nicht immer so, denn ich habe früher viel zu oft meine eigene Meinung dem Wohle der Masse untergeordnet ... DAS habe ich abgelegt und fühle mich seitdem viel besser..... SICH SELBST treu zu bleiben ist des Pudels Kern.


    Frau, Kinder, Familie = Liebe = Vertrauen... ja, das sind die Werte worauf es ankommt sich als fühlender Mensch in eine gewisse Geborgenheit zu begeben... es fühlt sich für mich wie eine Miniausgabe von "Glückseligkeit" an, wo all die von mir empfundenen Gefühle dazu für mich hier auf Erden das Maximum bedeutet = mehr an Maximum kann ich hier nicht erreichen.... dass es da eine unglaubliche Gefühls-Steigerung gibt habe ich mehrfach erfahren dürfen und diese Tatsache kann ich nicht verleugnen.... es ist so krass anders in der Empfindung der Gefühle, das ich dazu keine Beispiele liefern kann.


    und da ist der Punkt, wo ich mit deiner Denkweise im krassen Widerspruch bin, denn wir haben nicht nur diese eine Chance unser Leben zu leben = dass ist das Fazit aus meiner Lebenserfahrung bezüglich der anderen Dimension, die alle auf uns wartet.... du als Mensch hast in dieser anderen Dimension natürlich keine Daseinsberechtigung, denn die Bedingungen sind mit diesem Hier nicht zu vergleichen.... dort hat Materie nichts verloren, denn erst durch Sie ist Materie und demnach auch wir erschaffen worden... mit nur einem Ziel = als Seele zu wachsen.


    wie anders lässt es sich erklären, das ich mehrfach konkrete und ins Detail präzise Zukunftsvorhersagen hatte, ohne das nicht alles schon passiert ist?! jede Möglichkeit das Leben (mein Leben) zu leben steckt in meiner Seele und Ich/ in Kombination meines mir anhaftendes einzelnes Bewusstsein entscheidet darüber, im welch einem Sein ich mich befinde .... Ich und mein Bewusstsein bestimmen den Weg, denn keiner der Beiden kann ohne den anderen wirklich wahrhaft existieren.... mit dem Tod des Menschen endet auch ganz automatisch die Wissbegierde des Bewusstseins und all ihre gesammelten Informationen gehen nicht verloren, sondern fließen in die Selle hinein ... Seele ist ein Zustand der Unendlichkeit einzelner Bewusstseinszustände in der Summe einzelner Erfahrungen zusammengefasst... und von der Empfindung her (und das ist krass) ist es noch ein Gefühl des "das bin immer noch ICH" also in etwa so, wie man sich als Mensch wahrnimmt.... da gibt es aber einen ganz gravierenden Unterschied = als einzelnes Bewusstsein bist du vom "Denken" her noch auf das Menschliche bezogen, aber nach der Verschmelzung mit der Seele ändert sich das schlagartig... das Gefühl ICH zu sein ist zwar immer noch genau wie zuvor, nur hat man überhaupt kein Bezugspunkt mehr zu irgendetwas anderem hin, denn deine Erfahrungen sind grenzenlos.


    die Seele kennt keine Zeit, darum sind all ihre gemachten Erfahrungen nur ein Wimpernschlag im Gegensatz zu uns Menschen, die zwar nur ein mal geboren werden, doch unendlich viele Tode sterben.... und um genau DAS geht es der Seele = Gefühl... Freud wie Leid .... und jedes dieser Leben fühlt sich für uns an wie "Das Eine Leben"... beruhigt mich dieses Wissen? = Nein .... kann ich etwas dagegen tun? = Nein ... worin liegt der Sinn? = der Mensch ist nicht relevant in dem was er aus seinem Leben macht, sondern was er durch Schmerz und Leid, durch Freude und Glück empfindet.... auf die Gefühle kommt es an.... und da ist der HASS = ist auch ein Gefühl und dieses hat man mir ganz klar und deutlich angekreidet... ich sollte meine Hass-Gefühle bereinigen, was ich mittlerweile getan habe.


    habe ich Angst vor dem Tod? = nein .... habe ich Angst immer und immer und immer wiedergeboren zu werden? = das schon eher :| (obwohl ich an zuvor ja keine Erinnerung habe, darum ist eigentlich die Angst unbegründet) und aus Sicht der Seele ist das mit der Wiedergeburt ja auch unsinnig, denn für Sie passiert alles gleichzeitig.


    so.... und wer von uns beiden hört sich nun mehr bekifft und weltfremd an, hä?! ;) :D


    :::::


    die Frage die ich mir stelle ist "hört das Mensch-Sein" irgendwann mal auf und "was dann?!"... auf zu neuen Abenteuern? (denn wo ne 4 und 5 Dimension ist, wird die 6 und 7 auch nicht weit weg sein :?: :!: )

  • @ Manetuwak


    Zitat


    Doch, denn ich erkenne keinen Grund für die Herststellung von French Nails, Tönungen, Spülungen und diese Ganze Schminkscheiße. Man könnte von heute auf morgen alle Hersteller solcher Produkte verschwinden lassen ohne das es tatsächlich eine Rolle spielte.



    Unter Kosmetikindustrie fallen ja nicht nur die aufhübschenden Branchen, die durchaus auch einen Sinn haben, wenn jemand beispielsweise durch Krankheit, Unfall oder von Geburt an auf welche Art und Weise auch immer entstellt worden ist und für ein normgerechtes Erscheinungsbild und/oder auch für das Selbstwertgefühl auf solche kosmetischen Artikel zurückgreifen muss, sondern auch verschiedenste Pflege und Reinigungsartikel gehören dazu.


    Aber ich sehe dass auch ähnlich wie du. Zu einem gewissen Grad sollte man sich mit dem zufrieden geben, was die Genetik und die persönliche Entwicklungsgeschichte einem vorgelegt hat.


    Zitat

    Wenn ich einigermaßen nach meinem Vater schlage, dann werde ich irgendwann Tränensäcke im Gesicht haben, die mir bis zu den Knien hängen...



    Wo du's erwähnst, die Kombination meiner mütterlichen und väterlichen Merkmale wird sich als interessant heraustellen. Meine väterliche Seite, hochgewachsen und dünn. Mütterlich eher klein und kräftig. Väterlich eher dünnes aber dichtes Haar, Mütterlich sehr lockig und dünn und ab Mitte 30 Halbglatze für die männlichen Familienmitglieder. Der worst case, wie ich in zehn bis 20 Jahren aussehe, wäre also so eine Physiognomie wie Ethan Roark aus Sin City, da könnte man durchaus Angst vor haben...



    @ Eldorado


    Zitat

    die Seele kennt keine Zeit



    Die Zeit ist doch genauso Bestandteil jeder höherdimensionalen Ebene, wie sie Teil unserer 4 wahrnehmbaren Dimensionen ist, ergo kennt auch die Seele die Zeit, sofern man der Seele ein Wahrnehmungs- und Erinnerungsvermögen zusprechen kann. Oder nicht?


    Ich hab letztens Interstellar im Free-TV gesehen. Da wurde meines Erachtens ziemlich cool beschrieben, wie es das mit den Dimensionen auf sich hat.


    Zitat

    die Frage die ich mir stelle ist "hört das Mensch-Sein" irgendwann mal auf


    Sicherlich hört das Mensch-Sein irgendwann mal auf. Spätestens beim Ableben. Was dann kommt, wäre cool zu erfahren aber ich bezweifle, dass wir das danach irgendwie wahrnehmen werden oder es analog zu unserer momentanen Wahrnehmung passen würde, falls doch. Alleine das Konzept der 5-Dimensionalität kann ich mir nur schwer vorstellen, ganz zu schweigen von der Wahrnehmung einer 5-dimensionalen Welt.


    Zitat

    denn wo ne 4 und 5 Dimension ist, wird die 6 und 7 auch nicht weit weg sein


    Und dann noch ne 6. und 7. Dimension?!


    Wie soll man sich das dann vorstellen? Ich kann da für mich nur vereinfachen. Nehmen wir unsere 3 Dimensionen als Punkt. Ein Würfel, also der Raum als eindimensionaler Punkt. 4 Dimensionen wäre dann eine Gerade aus Punkten (Würfel), eine Aufeinanderfolge der Dreidimensionalen Welt, ein zeitlicher Ablauf. Die 5. Dimension wäre dann eine Fläche. Viele 3-Dimensionalitäten im zeitlichen Ablauf nebeneinander. Hier wären dann Paralleluniversen und auch deine Seele zu verorten, oder? Aber packen wir noch ne Dimension drauf. Also wieder ein Würfel, bestehend aus Würfeln... und hier hört's auf bei mir.... Mir fällt keine Entsprechung zu unserer Welt ein.


    Diese Analogie mit den "Würfeln" zu "Punkten" wäre letztlich auch im Quantenschaum repräsentiert? Demnach sind wir dann bereits höherdimensionale Wesen, denn jeder Raumpunkt in unserem Universum wird durch einen mehrdimensionalen Raum verkörpert, bis auch unsere Blase platzt...


    Leider kriegen wir auch nicht so richtig mit, was in den "niederen" Dimensionen so alles abgeht, bis auf den Umstand, dass sie die Basis unserer physikalischen Gesetze und damit auch unserer Realität sind. Wenn also ein Individuum in den niederen Dimensionen stirbt, verändert sich die Gravitationskonstante um 0,1 % oder so. Interessant wäre noch, ob wir das dann mitkriegen oder nicht.


    Doch, ich bleibe dabei, nach dem Tod ist Schluss für uns als Individuum. Aber um noch die Kurve zum Topic zurückzuschlagen, ich habe keine Angst davor.

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

    Einmal editiert, zuletzt von Knurzhart ()

  • Knurzhart ... ja, den Film Interstellar habe ich auch gesehen und der Inhalt regt zum nachdenken an, oder besser gesagt = der Film ist es Wert drüber nachzudenken.


    Bezogen auf dem Film stehen aus meiner Sicht meine Erlebnisse mit Geist im Vergleich zur filmischen Aussage = da wäre zunächst einmal die Beschreibung von der Amelia Brand (Anne Hathaway) was Liebe bedeutet... Zitat:

    Zitat

    Wenn ich sage, dass Liebe etwas ist, dass wir nicht erfunden haben… Sie ist… wahrnehmbar, kraftvoll…Sie muss etwas bedeuten…
    Vielleicht bedeutet sie noch etwas anderes. Etwas, dass wir nicht… noch nicht verstehen können.Vielleicht ist sie irgendein Beweis, ein Artefakt einer höheren Dimension, die wir gar nicht bewusst wahrnehmen können. Ich fühle mich durchs Universum zu jemandem hingezogen, den ich zehn Jahre lang nicht gesehen habe. Wohlwissend, dass er wahrscheinlich tot ist.
    Liebe ist das Einzige, was für uns spürbar ist und die Dimension von Zeit und Raum überwindet. Vielleicht sollten wir darauf vertrauen, auch wenn wir es noch nicht verstehen können.“


    Dass ist das, was ich bei meinem Unfall und den Sterbevorgang dann später empfunden habe, losgelöst vom Körper und dennoch auf Rat und letztendlich eigenem Wunsch zurück in Diesem ... mit Erinnerungen ausgestattet an dieses unglaubliche Erlebnis darüber, was Liebe wahrhaft bedeutet = ich kann es nicht beschreiben, denn es ist ein Gefühl, das man hier auf Erden vergebens sucht und alle Wünsche dieses von mir so sehr ersehnte Gefühl wiederzuerlangen endet in das Gefühl der Sehnsucht .... ich muss da aber noch geduldig sein.


    der letzte Satz vom Zitat ist nicht richtig, denn nicht nur die Liebe ist als Einziges von uns spürbar an Wichtigkeit zu empfinden, sondern auch der Widersacher = der Hass ... diese Gegensätze zueinander ist im Film dann wiederum nach meiner Auffassung gut dargestellt worden.... und quasi erleben wir auf Erden ja täglich dieses Gut gegen Böse / Liebe gegen Hass.


    wohin wir auch schauen gibt es einen Gegenpol wie Mann zu Frau; Oben zu Unten; Links zu Rechts; Hell zu Dunkel u.s.w: = das wird sich zur geistigen Liebe als geistiges Existenz-Bestandteil hin nicht anders verhalten .... so gesehen gibt es nach meiner Erfahrung heraus auch das geistige Böse.... das Eine verträgt sich nicht mit dem Anderen und stehen zueinander im Gegensatz... meine Überlegung kommt aber zu dem Ergebnis, das beide Gegensätze auch irgendwie voneinander abhängig sein werden.


    :::


    aber der Film hatte noch andere Inhalte, wie z.B. die Rolle von Cooper hervorragend gespielt von Matthew McConaughey, der sich selbst und seiner Tochter aus einer anderen Dimension heraus "Botschaften" sendet = in etwa SO erlebe ich das hier auch, zumindest was die Botschaften angeht .... er im Raumanzug zwischen den Zeiten seiner Selbst herumgeistern fand ich nun etwas zu abstrakt, aber andersherum bestimmt die beste Methode, um in ihrem Denken ein breit gestreutes Publikum im Kern der Aussage zu erreichen.


    :::


    wenn es um ein Wurmloch geht, dann sprechen wir ja schon von der 4ten Dimension .... man nimmt an, das es diese Wurmlöcher tatsächlich gibt, wobei sich die Frage stellt, ob der "Übergang" nicht eher nur in einer Richtung verläuft, als Hin und Zurück ... und woraus müsste ein Raumschiff beschaffen sein, um unbeschadet so eine Reise überstehen zu können, ohne nicht in seine Bestandteile zerrissen zu werden?!


    das die Zeit in der Nähe eines schwarzen Lochs immer mehr Richtung Null verläuft wurde einem gut vermittelt, wobei die räumliche Größe nach meinem Geschmack doch etwas zu sehr komprimiert wurde :mrgreen: naja, ist halt für die Leinwand gedacht und soll ja auch was hergeben. ;)


    ::::


    wir leben nun mal Dreidimensional und können uns noch so in etwa Vierdimensional vorstellen = drüber hinaus wird das sein, was uns erschaffen hat und ich könnt mir vorstellen, das unsere Schöpfer sich mit der gleichen Frage beschäftigen wie wir hier auf Erden, nur mit einem anderen Level.


    die Wissenschaft geht davon aus, das aufgerollt neben uns her mehrere Dimensionen existieren, die sooo winzig sind, das wir sie nicht bemerken .... wir nehmen sie nicht wahr, da unsere Gegebenheiten in dieser nicht vorkommen = in diesen Dimensionen wird das, was wir Materie nennen nicht vorhanden sein = fragt sich für mich = was bleibt übrig von uns, um von "A" nach "B" zu springen?! oder kann man gar "B" überspringen, um gleich in "C" zu gelangen?!


    :::::


    und eines möchte ich noch erwähnen = als ich zwischen Unfall und Erwachen auf der Intensivstation zunächst erst Bewusstsein, dann Seele war, war mein Gefühl immer noch "DAS BIN ICH" aber grenzenlos in seinen Erfahrungswerten und wenn ich geschrieben habe, das wir als Mensch nur ein mal geboren werden, aber unzählig oft lieben, hassen und sterben und alles von Seele gesammelt wird so betraf diese Aussage von mir nur ein klitzekleiner Teil von dem, was ich erfühlt habe..... ich war viiiiel mehr als "nur" Mensch = ich war ALLES was es im Universum geben kann und der Mensch gibt bei den Erfahrungen der Seele nicht den Ton an.... aber immer ist das Ziel die Abgrenzung von Gut und Bösen, selbst ICH auf Planet XYZ


  • wir leben nun mal Dreidimensional und können uns noch so in etwa Vierdimensional vorstellen = drüber hinaus wird das sein, was uns erschaffen hat und ich könnt mir vorstellen, das unsere Schöpfer sich mit der gleichen Frage beschäftigen wie wir hier auf Erden, nur mit einem anderen Level.


    die Wissenschaft geht davon aus, das aufgerollt neben uns her mehrere Dimensionen existieren, die sooo winzig sind, das wir sie nicht bemerken .... wir nehmen sie nicht wahr, da unsere Gegebenheiten in dieser nicht vorkommen = in diesen Dimensionen wird das, was wir Materie nennen nicht vorhanden sein = fragt sich für mich = was bleibt übrig von uns, um von "A" nach "B" zu springen?! oder kann man gar "B" überspringen, um gleich in "C" zu gelangen?!


    Das ist sehr interessant, aber ich denke, dass wir von völlig verschiedenen Dingen sprechen, wenn es um Physik geht. Mit dem Begriff Dimensionen operiere ich auch sehr gerne, allerdings erkenne ich die Welt als völlig anders. Diese ganzen Ideen, wie die Welt "höherdimensional" seien, sind nur Theorien und hoch spekulativ.


    Ich definiere zunächst Dimension: Eine Dimension ist für mich eine Ausdehnung, die mindestens eine Richtung hat. Das gilt für Zeitdimensionen als auch für Raumdimensionen. Wenn ihr mit Dimension mehr meint als ich, dann sprechen wir bereits von ganz anderen Dingen. Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass mit Ausdehnung allgemein die Tendenz gemeint ist, die eine Dimension hat, nicht 0 zu sein. Innerhalb von Dimensionen befinden sich Figuren und Körper oder besser gesagt: Figuren und Körper werden entlang von Dimensionen aufgespannt. Materie ist der Bestandteil von Körpern und spannt sich entlang dreier Raum-Dimensionen auf und Materie und Körper bewegen sich auch entlang von Zeit-Dimensionen. Ein Atom ist bereits ein Körper, der aus in drei Dimensionen aufgespannten Elementarteilchen besteht, die sich entlang von Orbits bewegen, die gebildet werden von der linearen, in eine Richtung sich bewegenden sowie der wiederkehrenden, sich wiederholenden und in zwei Richtungen sich bewegenden Zeitdimensionen.


    Seelen und Geister bewegen sich aber nicht logisch in einer höheren Ausdehnung, in einer höheren Dimension, sondern wir werden wiedergeboren, weil Seelen und Geister sich weniger ausdehnen und dennoch sich in Dimensionen befinden müssen, um nicht in der 0-Dimension nichts zu sein. Figuren wie das Dreieck sind geistig. Das Dreieck ist für euch alle nur eine Idee. Ihr würdet sicher nicht behaupten, dass es das Dreieck nicht gibt. Es ist aber nicht materiell. Und es ist kein Körper.


    Genauso wie mit dem Dreieck verhält es sich mit anderem Geist, vor allem Ideen, die von Seelen stammen, und mit anderen Seelen. Der Ort und die Zeit, wo sich das Dreieck befindet, ist keine "höhere Dimension" bzw. erfordert keine zusätzliche(n) Dimension(en): im Gegenteil, die Fähigkeit unseres Bewusstseins, das sich selbst im Inneren unseres entlang von drei Raumdimensionen ausgedehnten Körpers befindet, sich ein Dreieck vorzustellen, zeigt, dass sich das Dreieck in Wirklichkeit weiter unterhalb der Ausdehnung unserer makrophysikalischen Welt befindet. Das Dreieck ist definiert, drei Winkel zu verbinden, aber nicht, entlang von drei Ausdehnungen ausgedehnt zu sein. Eine Zeichnung eines Dreiecks ist in Wirklichkeit ein Aufdruck der Idee des Dreiecks, das wie jede Seele eine einzige prinzipielle Richtung hat: Genau wie der Kreis vorwärts und rückwärts gedreht werden kann, reicht dem Dreieck eine Richtung selbst aus, damit es sich als String zu einer Seelenform, also einer Figur in den unteren Dimensionen, formiert.


    Wichtig ist mir nur, dass man prinzipiell erkennt, dass die Ausdehnung von allen Seelen und Ideen und letztlich von Geist keine höhere Dimension braucht. Physikalisch befinden sich Seelen und Ideen mindestens eine Dimension unterhalb der von Materie gebildeten Körpern. Das Dreieck ist euer Schlüssel.


    Euer Schlüssel

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

  • @ Schlüssel

    Zitat

    Ich definiere zunächst Dimension: Eine Dimension ist für mich eine Ausdehnung, die mindestens eine Richtung hat. Das gilt für Zeitdimensionen als auch für Raumdimensionen.

    Ich würde den Begriff noch ein wenig erweitern wollen, alle möglichen Positionen, also alle denkbaren in der Natur vorkommenden Werte sind ein Vektor, der eine Dimension schafft. Das gilt für den Raum, die Zeit, aber auch für sämtliche Konstanten, wie die Gravitationskonstante. Klar, für uns ist nur ein definierter Wert der Gravitationskonstante entscheidend aber den kann man, zumindest theoretisch variieren, auch wenn es für uns dann das Ende bedeuten würde. Letztlich stellt sich dann noch die Frage, inwiefern unsere Dimensionsräume nur zusammengesetzte Vektorräume noch anderer, grundlegenderer Vektoren sind und wie viele da dann tatsächlich unterm Strich stehen.


    Zitat


    Seelen und Geister bewegen sich aber nicht logisch in einer höheren Ausdehnung, in einer höheren Dimension, sondern wir werden wiedergeboren, weil Seelen und Geister sich weniger ausdehnen und dennoch sich in Dimensionen befinden müssen, um nicht in der 0-Dimension nichts zu sein. Figuren wie das Dreieck sind geistig. Das Dreieck ist für euch alle nur eine Idee. Ihr würdet sicher nicht behaupten, dass es das Dreieck nicht gibt. Es ist aber nicht materiell. Und es ist kein Körper.

    Bevor man solche Spekulationen anfängt, wäre es ratsam zu definieren, was Geister und was Seelen sind? Deine folgenden Zeilen beschreiben zwar einige Eigenschaften und Konzepte aber nicht das Wesensmerkmal einer Seele, beziehungsweise eines Geistes. Kann aber auch sein, dass ich deine Ausführungen nicht verstehe, ich bitte dann um Erläuterungen.


    Zitat


    Genauso wie mit dem Dreieck verhält es sich mit anderem Geist, vor allem Ideen, die von Seelen stammen, und mit anderen Seelen. Der Ort und die Zeit, wo sich das Dreieck befindet, ist keine "höhere Dimension" bzw. erfordert keine zusätzliche(n) Dimension(en): im Gegenteil, die Fähigkeit unseres Bewusstseins, das sich selbst im Inneren unseres entlang von drei Raumdimensionen ausgedehnten Körpers befindet, sich ein Dreieck vorzustellen, zeigt, dass sich das Dreieck in Wirklichkeit weiter unterhalb der Ausdehnung unserer makrophysikalischen Welt befindet.

    Zitat

    Wichtig ist mir nur, dass man prinzipiell erkennt, dass die Ausdehnung von allen Seelen und Ideen und letztlich von Geist keine höhere Dimension braucht. Physikalisch befinden sich Seelen und Ideen mindestens eine Dimension unterhalb der von Materie gebildeten Körpern. Das Dreieck ist euer Schlüssel.

    Was meinst du mit unterhalb? Das sie Teil unserer Dimensionen, also "innerhalb" unserer Ordnung ist oder dass sie auf unseren Dimensionen begründet wird, also höherer Ordnung ist? Ich frage deshalb, weil "unterhalb" für mich nicht so ganz klar ist.


    Ich gebe zu bedenken: Wäre der "Ideenraum" ein formgebendes Element innerhalb unserer Ordnung, müsste ein Muster erkennbar sein, wie die Idee des Dreiecks definiert wird. Sollte die Idee allerdings aus einer höheren Ordnung auf unsere niederen Ordnungen wirken, so wäre das Muster undefiniert und unwillkürlich. Außerdem muss ich noch dazu sagen, ich sehe eine höhere Ordnung auch als höherdimensional an.

    "To Paradise, the Arabs say, Satan could never find the way until the peacock let him in." -Charles Godfrey Leland

  • @ Schlüssel

    Ich würde den Begriff noch ein wenig erweitern wollen, alle möglichen Positionen, also alle denkbaren in der Natur vorkommenden Werte sind ein Vektor, der eine Dimension schafft. Das gilt für den Raum, die Zeit, aber auch für sämtliche Konstanten, wie die Gravitationskonstante. Klar, für uns ist nur ein definierter Wert der Gravitationskonstante entscheidend aber den kann man, zumindest theoretisch variieren, auch wenn es für uns dann das Ende bedeuten würde. Letztlich stellt sich dann noch die Frage, inwiefern unsere Dimensionsräume nur zusammengesetzte Vektorräume noch anderer, grundlegenderer Vektoren sind und wie viele da dann tatsächlich unterm Strich stehen.

    Dem stimme ich grundsätzlich zu. Besonders, ob es etwas Grundlegenderes als Vektoren gibt. Zumindest Raum und Zeit ließen sich bisher gut darüber beschreiben.


    @ Schlüssel


    Bevor man solche Spekulationen anfängt, wäre es ratsam zu definieren, was Geister und was Seelen sind? Deine folgenden Zeilen beschreiben zwar einige Eigenschaften und Konzepte aber nicht das Wesensmerkmal einer Seele, beziehungsweise eines Geistes. Kann aber auch sein, dass ich deine Ausführungen nicht verstehe, ich bitte dann um Erläuterungen.

    Geist möchte ich hier nicht unbedingt einschränkend definieren, aber einige Erläuterungen zu Geist und davon, was Seele von Geist abgrenzt: siehe ganz unten in diesem Post. Wichtiger und konkreter finde ich das Konzept Seele. Allgemein schließe ich aus allem, was man über Seelen sagt, dass die Seele ein unteilbarer zeitunlinearer (ewiger) Partikel ist:

    1. weil sie Teil von etwas (jemand) ist, weil sie "in uns ist", weil sie Bestandteil ist von einem Menschen; weil sie nicht das Ganze eines Menschen ausmacht.

    2. weil jeder Mensch nur genau eine Seele hat

    3. weil die Seele unkaputtbar sein soll; weil sie den Tod übersteht.


    Der Aufenthalt der Seele (mehr dazu weiter unten) kann nicht zwischen "normaler Materie" bestehen, da sie mit dem Tod nicht mit dem Rest der Leiche im Körper verbleiben soll und nicht mit der Leiche gammeln soll. Wenn also die Seele ein Partikel ist, dann ein immaterieller Partikel. Chemie und Physik* beschreiben bisher keine immateriellen Partikel. Die Eigenschaften aller Seelen stimmen mit wesentlichen Eigenschaften des Dreiecks überein:

    - Das Dreieck ist ein Partikel. Seine Idee ist definiert. Es gibt nur eine "Grundidee" des Dreiecks. Alle Dreiecke fallen unter die eine Grundidee des Dreiecks. Eine Seele ist auch ein einzigartig, wie das Dreieck. Wenn das Dreieck also " wie" eine Seele ist, leiten sich alle besonderen Dreiecke von dieser Seele ab.

    - Der Ort dieses Dreiecks ist nirgendwo im drei-dimensionalen Raum genau zu verorten, gibt es kein System außer Geist, in dem sich das Dreieck manifestieren kann. An dieser Stelle führe ich doch kurz eine Definition von Geist ein, wie ich den Begriff hier meine: Menschlicher Geist hat die Fähigkeit, sich auch andere Dimensionsräume vorzustellen, in denen sich zum Beispiel das Dreieck befinden kann. Nur ein Körper, der die Möglichkeit hat, multidimensionale Räume/Raumzeiten zu kreiieren (ein Körper mit Geist also), kann der Ort für eine Seele sein. Das kann kein Stein, nichts, was nicht denkt.

    - Das Dreieck ist räumlich nicht dreidimensional. Es befindet sich demnach in einer Raumzeit, die mindestens eine Dimension niedriger ist.


    Was meinst du mit unterhalb? Das sie Teil unserer Dimensionen, also "innerhalb" unserer Ordnung ist oder dass sie auf unseren Dimensionen begründet wird, also höherer Ordnung ist? Ich frage deshalb, weil "unterhalb" für mich nicht so ganz klar ist.


    Ich gebe zu bedenken: Wäre der "Ideenraum" ein formgebendes Element innerhalb unserer Ordnung, müsste ein Muster erkennbar sein, wie die Idee des Dreiecks definiert wird. Sollte die Idee allerdings aus einer höheren Ordnung auf unsere niederen Ordnungen wirken, so wäre das Muster undefiniert und unwillkürlich. Außerdem muss ich noch dazu sagen, ich sehe eine höhere Ordnung auch als höherdimensional an.


    Mit deinem letzten Abschnitt kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Ich weiß nicht genau, wovon du da redest.


    Um mich klarer auszudrücken, befindet sich DAS Dreieck "innerhalb unserer Ordnung". Seinen Ort gibt es aber nur einmal.

    Genauer genommen finde ich auch den Satz verständlich: "Seelen befinden sich unterhalb der Dimension, in der wir uns als Ganzes bewegen." Anders formuliert muss sich das Dreieck, wie gesagt, mindestens eine Dimension tiefer befinden, denn die Eigenschaften dieses immateriellen Partikels erfüllen weniger Kriterien als räumlich drei-dimensional gestreckte Materiepartikel. Ein Kriterium, das ein Dreieck nicht erfüllen muss, ist entlang von 3 Vektoren aufgespannt sein zu müssen.


    Trotzdem ist das Dreieck echt da und im Sein. Auch der Kreis ist reell und da, zudem lässt sich genau wie das Dreieck der Kreis mit mathematischen Mitteln "definitiv" beschreiben, zumindest wie sie auf einer Fläche in unserem Raum wären. Ein Kreis kann in der Raumdimension des Makrokosmos nur größer oder kleiner sein als der andere, sonst sind alle Eigenschaften aller möglichen Kreise gleich und genau dass das so ist, deutet darauf hin, dass es mehrere Kreise nur in unserer dritten Raumdimension gibt. Dort wo sich der Kreis und das Dreieck befinden gibt es die Möglichkeit unterschiedlicher mathematischer Verhältnisse zwischen verschiedenen Kreisen nicht, weil er wohl nur Größe bekommt in unserer Dimension. Der einzige Unterschied zwischen Kreisen der "unserigen Raumzeit" unserer Körper ist ihre Größe; es macht aber keinen Sinn, zu sagen, ein Dreieck sei größer als ein Kreis.**


    Unsere Mathematik beschreibt letzten Endes Dreiecke und Kreise als wären sie in "unserer Dimension". Seelen sind wie das Dreieck und der Kreis:

    - einzigartig

    - in unserer Welt ortslos, ohne Koordinaten

    - mindestens eine Dimension niedriger

    - immateriell

    - Partikel

    Das Dreieck soll, auch hier im Text, der Schlüssel dazu sein, alle Seelen, einschließlich der Schüssel, zu beschreiben, weil jedes Dreieck immer ein spezielles Dreieck ist, anders als der Kreis, deren unterschiedlichen Kreise nur der Größe nach sich unterscheiden. Wisset: Keine ist Seele so perfekt wie "der" Kreis, der mit sich immer identisch ist und nur auf den Flächen von Körpern oder innerhalb des makrokosmischen Raums abweicht von DEM Kreis. Deswegen soll der Kreis hier eine spezielle Seele symbolisieren, die unwandelbar gar ewig ist, deuteten wir nicht Größen in sie hinein, weil es Längen und Umfänge in unserer Welt nur metrisch gibt.


    Dieser Text soll folgendes Grundwissen vermitteln:

    Seelen sind vergleichbar mit Ideen.

    - Während Ideen duplizierbar sind, gibt es die Seele als Vorlage nur einmal.

    - Ideen sind immateriell.

    - Seelen sind Partikel, jedoch mit anderen Eigenschaften als materielle Partikel.

    - Immaterielle Partikel sind räumlich eine Raumdimension unter unserer Dimension, mindestens.

    - Die "Dimension(en)" unter unserer Dimension" ist/sind innerhalb unserer Dimension, d.h. was IN unserer Welt ist, besteht aus den gleichen, nur weniger Dimensionen (Vektoren) als diese sie beinhaltende Dimension. Deswegen können Seelen "in der Welt" sein und zugleich immateriell.

    - Der Ort von Ideen ist kein Ort in unserem Verständnis, sondern wie eine Welt, die "unser Geist" kontemplieren kann. Geist ist hier die Fähigkeit unseres physikalischen Organismus, auch immaterielle Ideen zu kontemplieren, zu kreiieren, zu kopieren etc.

    - Seelen zu beinhalten bedingt die Möglichkeit solcher Art Geist.


    Nebenher muss man wissen, um das alles zu verstehen, dass "Geist" die Welt auch in allen Dimensionen durchdringt, wie z.B. Mathematik. Geist ist nicht gleich die Seele. Geist ist definiert dadurch, eben kein Partikel zu sein.


    ___

    * Außer vielleicht die Stringtheorie. Je nachdem, worum es da genauer noch gehen wird, ist die Stringtheorie eventuell potentiell ein Werkzeug, immaterielle Partikel zu beschreiben. Je nachdem, was ein String genau noch sein wird, könnte die Physik immaterielle Partikel eines Tages beschreiben. Der Schlüssel könnte also ein eindimensionaler Faden sein. Das, was jedes Dreieck ist zu wissen und zu sehen, geht nicht auf dem Papier. Ferner erforscht die Stringtheorie nicht den Sitz des Dreiecks, weil es sinnlos wäre und weil sie den Ort eines eindimensionalen Fadens als dort sieht, wo ein Quant sich bewegt, ist der Begriff eines "Strings" materiell oder zumindest ein anderer als mein Begriff von Seelen und Ideen, denen die Eigenschaft höchstens zweidimensionaler, einmaliger Größe-loser Objekte zusteht. In der Stringtheorie sucht man wieder nach einem Baustein der Materieordnung unter der vorherigen. Ort immaterieller Partikel ist jenseits dreidimensionalen Raums und jenseits eindimensionaler fortlaufender Zeit, gar nur in der (ich nenne diese Zeitdimension wie folgt eben) Ewigkeit, aber auf Querschnitten in unserem Raum findet sich DER Kreis als unterschiedlich großer Kreis und DAS Dreieck immer als ein spezielles Dreieck, in der linearen Zeit kommen und gehen Kreis und Dreiecksstrukturen, nicht so in der Ewigkeit. Der Ort DES Dreiecks ist in der Dimension, wo der Kreis keine Größe hat.

    ** Es gibt faktisch nur den Kreis und schon in unserer Raum-"Dimension", der "dritten Dimension" sind alle Kreise in allen Eigenschaften außer der Metrik gleich. Ein Querschnitt eines Körpers, eine Oberfläche eines Körpers ist aber nicht der Ort DES Kreises und DES Dreiecks, weil diese "Flächen" nur eine beliebige "Ober-", "Querschnitts"-Fläche eines ja eine Dimension mehr habenden Raums oder Körpers ist, die mit anderen beliebigen Flächen (z.B. der Größe nach) verglichen werden kann, aber nirgends in unserer Welt ist ein Kreis zu finden, von dem alle Kreise kommen, nirgends jenseits unseres Versuchs und genauso findet sich das alle Dreieck nie auf einem Orbit eines Dreieck-Zackig sich bewegenden oder als etwas anderes als ein spezielles Dreieck "gedacht" auf einer Fläche oder als Muster erkannt, aber jenseits von Geist immer innerhalb Höhe, Länge und Breite.


    Euer

    Schlüssel

    Schlüssel waren nie die Erlösung: Sie sind der Grund auf Erden, warum es verschlossene Türen gibt.

    10 Mal editiert, zuletzt von Schlüssel ()

  • ich bin total neu hier, und habe nur den ersten einleitenden Beitrag gelesen. Und ich muss das jetzt sagen, es brennt mir in den Gliedern.

    Irgendetwas hat mich direkt zu dieser Seite geführt. Den beschriebenen Film habe ich zum ersten Mal vor einigen Wochen gesehen, und es hat mich mehr berührt, als ich es ausdrücken kann. Ich habe mich im Film gucken, an den Film geklammert. Und dachte und spürte immer wieder : ja, ja, ja - so ist es.

    Davon ab, dass ich sämtliche andere Beiträge erstmal übergangen habe, musste ich das gerade unbedingt sagen.

    Entschuldigt bitte.

    Und im Moment kann ich all die anderen bestimmt sehr guten Gedanken zu dem Thema, nicht lesen. Ich vibriere innerlich. Und es ist eine Mischung aus unerträglichen Schmerzen und dem Empfinden, endlich etwas von Zuhause zu spüren.


    Seit meiner Geburt werde ich von dieser einzigartigen und unausprechlichen Mischung von Sehnsucht und zum Teil unglaublichen Schmerz "belastet". Gleichzeitig aber auch immer in dem absoluten Empfinden, tiefste Liebe zu erfahren.

    Ich habe für das irdische Bewusstsein unglaubliches erfahren. Das Durchrauschen durch Dimensionen, Zeiten und Körper. Als ich mir Hilfe holen wollte, wurde ich mit Psychopillen vollgestopft und in die Psychatrie gesperrt.


    Sorry für diesen Ausrutscher gerade : war nicht meine Absicht.


    Ich kann mich an Erinnerungen erinnern, da geht es darum mit einem "UFO" abgestürzt zu sein. Vorher durch zig dunkle Löcher gekommen zu sein. Die Grössenanpassung an die Erde verschätzt zu haben - das Raumschiff war zig mal so gross wie die Erde.


    Es ist das völlige Durcheinander in mir. Und ich werde innerlich immer schneller. Aus Angst.

    Gerade hat sich eine Stimme gemeldet, die mir Ruhe und Zuversicht gibt. Ich werde versuchen, mich zu beruhigen.

    Im grossen und ganzen habe ich das leben hier auf der Erde akzeptiert - was denn auch sonst. Manchmal channel ich für Lebewesen, oft auch für Wale und Ausserirdische.

    Über das was ich erlebe, erfahre und empfinde, durfte ich niemals sprechen. Es wurde mir bei Todesdandrohung verboten. Ich wurde in diesem Leben mehrfach getötet. Einige Male fand ich mich danach mutterseelenallein wieder und zweimal auch in der Psychatrie. Bis heute wusste ich das, habe es aber nie geglaubt.

    Das hat mich über Jahrzente jeden Tag beschäftigt. Und so grauenvoll das gewesen ist, jeden Tag mit einer schier unmöglichen Realität konfrontiert zu sein, habe ich doch nie daran gezweifelt, dass es so ist, wie ich es erlebt habe.

    Ich habe mich nach diesen Erlebnissen total geerdet. Habe eine Familie, Kinder gehabt. Ich habe mich auf die irdischen Gesetze eingeschworen und dachte : irgendwann hört das einfach auf, weil es ein Spuk in meinem Kopf ist. Aber immer ist da die Gewissheit gewesen, dass diese Erlebnisse echt sind.

    Ein ewiger innerer Kampf.

    Als mir das letzte Mal Alles genommen wurde und ich kurz mal "tot" war, habe ich mich danach ohne Brille und stockbesoffen ins Auto gesetzt. Mitten in der Nacht, bin ich mit Höchstgeschwindigkeit immer dieselbe Kurvenreiche Strecke gefahren. Mindestens 30x. Einmal war ich so dicht an einem Baum, dass mir der rechte Seitenspiegel weggeflogen ist.

    Ich denke, da war es kurz davor, dass mich der Wahnsin gepackt hatte.


    Mein Raumschiff war mindestens dreifache Erdengrösse. Und es war voller Leben. Ich habe es hier auf der Erde völlig in den Sand gesetzt. Wir alle haben unsere Körper und unsere Existenz verloren. Und manchmal halte ich das nicht aus.


    Gerade ist jemand aufgestanden und hat langsam angefangen zu klatschen. Und ich schäme mich so. Die tränen laufen mir herunter, und ich empfinde soviel Schmerz für das, was ich falsch gemacht habe. Und es meldet sich gerade jemand anders, der das erzählen wird.

    Wir waren durch mehr als fünf schwarze Löcher geflogen, immer mit den Koordinaten 'Erde'. Der Flug war körperlich und psychisch sehr sehr anstrengend. Zum Schuss waren alle psychisch völlig "durch".

    Dann kamen wir aus dem letzten Loch herausgeschossen, und das Planetensysthem welches uns voraus lag, war kleiner als wie es uns je vorgestellt hatten.

    Natürlich hat das Kommando sofort versucht die Grösse der Realität anzupassen, doch da haben dann die Obergrenzen nicht mehr gestimmt. Und wir sind wie ein Geschoss auf die Erde eingeschlagen.


    Die meisten sind dabei gestorben. Und das lastet mir immer an. Drei jedoch habe ich bis jetzt wieder getroffen. Es geht ein Lichtstrahl aus dem linken Auge in das des Gegenüber in das rechte Auge.

    Und es ist nicht das Raumschiff, welches im vergangenen Jahrhundert abgestürzt ist. Das ist schon viel viel länger her,wovon ich rede.


    Ich kann gerade nicht mehr.