Zu was dienen Religionen?

  • Zitat

    DIe Leute kaufen jeden Mist, der von der lieben Konsumgesellschaft auf den Markt geschmissen wird. Wenn Du bereit bist, so etwas zu fördern, mach es


    Ich wiederhole.....


    Zitat

    Ja, und?
    Auch unsere Wirtschaft muß leben, ohne Konsum kein Geldfluß für die Fabriken und ohne Geldfluß für die Fabriken keine Arbeitsplätze......
    Ein Staat lebt von einer gut florierenden Wirtschaft!
    Und dabei ist es egal, welcher Mist da von den Leuten gekauft wird, hauptsache es wird verkauft, denn davon leben wir!


    Wenn Du lieber willst, daß unsere Wirtschaft den Bach runtergeht, wir noch mehr Arbeitslose haben, die Armen noch ärmer werden........bitte, dann fördere eben die Wirtschaft nicht, aber überlasse es anderen, es zu tun.
    Sonst sehen wir Deutschen in ein paar Jahrzehnten auch aus wie die Menschen in Afrika und hoffen, daß uns andere Länder unterstützen........


    Zitat

    wenn Christen, die ihrem Glaubensgrundsatz nach in erster Linie die von Jesus gepredigte Nächstenliebe zeigen sollten, in der Konsumgesellschaft nur an den eigenen, kitschigen Seelenfrieden denken.


    1. Wo habe ich behauptet ein Bibelfester Christ zu sein?
    2. Feiern nicht nur Christen Weihnachten
    3. Hat das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes und das behängen desselbigen mit den von Dir verpöhnten Strohsternen nichts, aber auch gar nichts mit Jesus zu tun........
    Das ist ein uralter Brauch, der mit den Wintergeistern zu tun hat, nicht mit den Christen!



    Zitat

    Und jetzt erkläre mir, was an Weihnachten so ein großer Verdienst der Religion sein soll.


    Wieso sollte ich das erklären?
    Selbiges habe ich doch nirgend wo behauptet, oder kenne ich meine eigenen Posts nicht mehr?


    :denk::ironie:


    Zitat

    Aber Du hättest verstehen können, dass es sich bei dem Afrikaargument nur um ein Beispiel handelt.


    Ja, das habe ich schon verstanden!
    Aber aufgrund meiner Ausführung, hättest Du wiederrum merken müssen, daß Afrika ein sehr schlechter Vergleich mit Konsum an den Weihnachtstagen ist!


    Zitat

    Du kannst gerne den Obdachlosen um die Ecke, der in dieser weihnachtlichen Fassade der Besinnlichkeit alleine unter seiner Brücke friert an die stelle des afrikanischen Kindes setzen.


    Das tue ich ja.
    Und ich spende jedes Jahr Geld, > einmal für eine gemeinnützige Einrichtung und einmal ans Tierheim......


    Du siehst, ich denke(auch wenn ich mir an Weihnachten Deko kaufe) an andere, denen es schlechter als mir selbst geht.
    Aber Afrika ist ein Fass ohne Boden, und somit, wie ich oben schon sagte, ein Beispiel, daß sehr schlecht gewählt ist!


    Zitat

    Achja, und bitte nicht vorschnell arrogant und unnötigerweise derart über mich urteilen


    Dito!


    Solange Du keine Ahnung davon hast, wofür ich mich einsetze, urteile Du lieber nicht über andere......


    Man kann sehr wohl seinen Seelenfrieden an den Weihnachtsfeiertagen suchen und trotzdem für andere dasein!


    Grüße Ricya


    P.s.


    Zitat

    Wir können aber gerne einen Thread zum Thema Konsumgesellschaft starten.


    Gute Idee, mache ich mal gleich!

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Endlose Diskussionen helfen nicht. Gerade das zerstört gemeinsame Ideologien (hier zu behaupten jede gemeinsame Ideologie, jedes Wir-Gefühl sei schändlich, ist dreist, dumm und ignorant. War es nicht die Sehnsucht nach dem Wir-Gefüghl, die den Mauerfall herbeigeführt hat?).
    Schonmal daran gedacht, dass ewiges attackieren des Christentums, selbst den Atheisten mehr schadet als es nützt. Man ist aus freiem Willen Christ, genauso wie man aus freiem Willen Atheist sein kann. Das bezweifle ich zwar manchmal, viele Atheisten wettern aus frust und Zorn, aber kein wahrer Christ dieser Welt versucht ihnen ihren Glauben aufzuzwingen, denn ihre Überzeugung ist friedfertig. (Das ist die Aussage der Bibel, das was viele Christen daraus machen ist oft etwas anderes)
    Man kann sich über Religion, Moral, Glauben etc. Streiten, aber gerade beim Glauben geht es um akzeptanz!
    Ich verstehe es absolut, dass viele Christen müde geworden sind, sich gegen die andauernden Angriffe seitens der Atheisten zu wehren. Diese bestehen nur aus wüsten Unterstellungen.


    Zur Mission: Niemand bekommt den Glauben aufgezwungen. Das war vielleicht im Mittelalter so, heute aber nichtmehr. Und Mission ist insofern gut, als dass sie den Menschen neue Perspektiven und Chancen ermöglicht. Mission ist kein reines durchsetzen des Glaubens, sie ist eine Art Lebenshilfe. Damit verbunden natürlich auch soziale Hilfe (Impfungen, Nahrungsbereitstellung, Kindergrippen...)


    Weihnachten ist nur eines vieler Beispiele. Hackt euch deswegen nicht die Köpfe ein. Nur eine Sache muss in Zeiten von Internet und Fernsehn klargestellt werden. Weihnachten ist nicht wie oft behauptet das Fest der Liebe, sondern das Fest Jesu geburt. Darüber sollte man sich im Klaren sein.


    Pierre : Vielen Dank. Das schätze ich sehr! :winks:


    mfg beat

  • Sehr gute Worte beatstaks......... ;)


    Zitat

    Weihnachten ist nur eines vieler Beispiele. Hackt euch deswegen nicht die Köpfe ein


    Nein, keine Angst, ich will mir hier mit niemanden den Kopf einschlagen!
    Nichts hasse ich mehr als diese ständigen Kabbeleien......... :)


    Ich war nur über die Meinung schockiert, daß man ein schlechter nicht nächstenliebender Mensch ist, nur weil man Weihnachten mag und dafür Geld ausgibt!


    Viele Menschen mögen Dinge, mit denen ich auch nicht konform gehe, aber deshalb halte ich sie nicht gleich für "schlechte, konsumorientierte Menschen, die mehr an sich selbst als an andere denken"!


    Das ist intolerant und ignorantes Schubladendenken!


    Ich weiß immer noch nicht, ob ich mich nun als Christ bezeichnen soll, oder nicht....
    (Irgendwo hier im Forum schwirren meine Gedanken dazu herum) ;)
    aber ich bin der Meinung, daß jeder an das Glauben sollte, was für ihn persönlich der richtige Weg ist...


    (Wie ich weiter oben schon geschrieben habe.....)
    Jemanden dafür zu verurteilen, an was er glaubt, ist genau die Ignoranz, die den Gläubigen sehr gerne von den Nichtgläubigen vorgeworfen wird......


    Ist es nicht genauso dreist jemanden seinen Glauben abreden zu wollen, oder ihm zu erzählen, welcher Humbug es ist, als das, was den Missionaren vorgweworfen wird?
    Nämlich das, daß man jemanden sein Gedankengut aufzwingen will??????


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Zitat von "Ricya"

    Ist es nicht genauso dreist jemanden seinen Glauben abreden zu wollen


    Klar ist es dreist, aber es ist um einiges besser, den Leuten, diesen Schwachsinn auszureden, als sie dazu zu überreden, oder? ;)


    Zitat von "Ricya"

    Nämlich das, daß man jemanden sein Gedankengut aufzwingen will?


    Man will ihm nichts aufzwingen, sondern ausreden.


    Regenschatten
    Meine Güte. Du erinnerst mich, an jemanden. :?

  • Zitat

    Klar ist es dreist, aber es ist um einiges besser, den Leuten, diesen Schwachsinn auszureden, als sie dazu zu überreden, oder?


    Sagst du. Du solltest lernen dich in andere hineinzuversetzen.
    Wer einfach auf seiner Meinung beharrt, ohne zu argumentieren ist kein ernstzunehmender Diskussionspartner. Das macht deinen Post unnötig und schwachsinnig. Wir wissen durchaus Alle, was die Meinung der Atheisten ist, das brauchst du uns nicht zu sagen.


    Zitat

    Man will ihm nichts aufzwingen, sondern ausreden.


    Sehr wohl aufzwingen. Atheismus ist der Glaube daran, dass es keinen Gott gibt, also auch ein Glaube. Oder willst du uns etwa nicht deine Meinung aufzwingen?


    "Atheisten: Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glühend verteidigen."
    Ron Kritzfeld
    "Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist."
    Kurt Tucholsky

  • Zitat von "beatsteaks"

    Sagst du. Du solltest lernen dich in andere hineinzuversetzen.


    Ja, sage ich. In wen, soll ich mich denn hineinversetzen?


    Zitat von "beatsteaks"

    Wer einfach auf seiner Meinung beharrt, ohne zu argumentieren ist kein ernstzunehmender Diskussionspartner.


    Na, aber ich habe Argumente.


    Zitat von "beatsteaks"

    Das macht deinen Post unnötig und schwachsinnig


    Ansichtssache.


    Zitat von "beatsteaks"

    Wir wissen durchaus Alle, was die Meinung der Atheisten ist, das brauchst du uns nicht zu sagen.


    Tue ich trotzdem. :mrgreen:


    Zitat von "beatsteaks"

    Sehr wohl aufzwingen. Atheismus ist der Glaube daran, dass es keinen Gott gibt, also auch ein Glaube.


    Der beste Glaube, den es gibt.


    Zitat von "beatsteaks"

    Oder willst du uns etwa nicht deine Meinung aufzwingen?


    Aber aber...Wie komme ich dazu? Ich schreibe nur meine Meinung.
    1. Zitat: Ziemlich dumm :mrgreen:
    2. Zitat: Ziemlich dümmer :mrgreen:


    Hier mal etwas interessantes...


    http://infokrieg.tv/zeitgeist_deutsch.html


    Leider nur das Christentum.

  • Religion dienen dazu um Macht zu erlangen.
    dieser satz langt mehr braucht man sich dazu nicht äusern aber 1 satz posts mag ich nicht xD


    oder wie früher um Menschen auszurotten.

  • Der Glaube oder die Religion hatt den Menschen frührer die Angst vor dem Tot genommen da alle gedacht haben sie kommen in den Himmel und dann ist alles gut. Aber auch dass Unerklärliche hat man früher mit dem Glauben erklärt. Ich kann mir auch vorstellen, dass der Glaube nur ein Einfall von ein paar klugen Leuten war die Geld brauchten. Aber da lehne ich mich sehr weit aus dem Fenster. Aber ich versteh nicht warum man Kirchensteuer zahlen mus. Muss man etwa dafür zahlen um an Gott glauben zu können?

  • Ich hoffe mal es passt hier hin.


    Religionen dienen zu rein gar nichts -.-


    Es gibt einfach keinen Gott. Die Urmenschen schauten in den Himmel, sahen die Sonne und die Sterne und Religion entstand!


    Ich verweise mal auf ein Zitat von Joachim Kahl:


    "Als erstes ist zu fragen: Was tat Gott vor der Erschaffung der Welt, wenn
    die Schöpfertätigkeit zu seinen ewigen und unveräußerlichen Wesensmerkmalen
    zählen soll ? Lag seine Schöpferkraft vorher brach ? Weshalb wurde sie auf
    einmal tätig ? Offenbar hat sich Gott gewandelt, obwohl doch die
    Unwandelbarkeit zu seinen klassischen Attributen gehört. Wenn er sich aber
    gewandelt hat, ist er der Zeit unterworfen. Es gab also eine Phase, in der
    Gott noch nicht der Schöpfer war. Der Gedanke eines ewigen Schöpfers, der
    irgendwann eine zeitlich begrenzte Welt geschaffen haben soll, ist logisch
    nicht widerspruchsfrei zu denken. Das hat den Philosophen Johann Gottlieb
    Fichte zu der schroffen Bemerkung veranlaßt, „die Annahme einer Schöpfung“
    sei „der absolute Grundirrtum aller falschen Metaphysik“. Durch sie werde
    „das Denken in ein träumendes Phantasieren verwandelt“ („Die Anweisung zum
    seligen Leben“, Sechste Vorlesung).


    Der zweite Kritikpunkt erwächst aus der Frage: Warum hat Gott überhaupt die
    Welt geschaffen, obwohl er doch ein in sich selbst vollkommenes Wesen sein
    soll, das in seiner Majestät keines anderen bedarf ? Die biblische Antwort
    – Gott schuf sich die Welt als sein Gegenüber und den Menschen als sein
    Ebenbild – provoziert unvermeidlich den Einwand: Da Gott nichts Sinnloses
    tut, muß ihm vorher etwas gefehlt haben. Wenn er aber ein Gegenüber
    brauchte, weil er einen Mangel litt, war er nicht in sich vollkomen.
    Schöpfertum und Vollkommenheit schließen sich aus. Das ergibt sich auch aus
    dem religiös - liturgischen Dauerappell, die Geschöpfe sollten ihren
    Schöpfer lobpreisen, verherrlichen, anbeten, ihm danken und vor ihm auf die
    Knie fallen."


    Allein diese Argumnete wiederlegen einfach schon die Existenz eines höheren Wesens, Gott oder wie man es nennen will.

  • Ich finde auch, dass Religionen etwas ziemlich mysteriös sind. Das größte Verbrechen ist immerhin das Christentum :?,ohne jetzt jemandem nahezutreten. Aber das sind meiner Meinung nach alles nur machtg...le Monster,die alle Leute hinters Licht führen,um sie dann gehörig abzukassieren...ich glaube auch nicht,dass es einen Gott gibt und das ganze Zeugs.Denn steckt nicht in jedem Menschen Gott? WIR sind es doch,die unser Handeln beeinflussen, unser "Glück schmieden",etc....Nun,mit anderen Religionen habe ich mich jetzt noch nicht so beschäftigt,aber der Hintergedanke wird wohl immer der sein, andere Menschen von der richtigen Religion zu überzeugen, sie ihn ihren Bann zu ziehen und dann ums Ohr zu hauen...(erinnert mich an die Ringparabel/Nathan der Weise xD).
    Die einzigste Religion,die meiner Meinung nach sehr viele Weisheiten preisgibt und an und für sich nicht so schlecht ist,ist der Buddhismus(abgesehen davon,dass immer wieder Götter vorkommen,kein schlechtes Ding).
    Nun,schaut euch die Buddhisten an in ihren Klöstern: hauptsächlich meditieren sie,um (ich sag jetzt einfach mal)eine höhere Bewusstseinstufe zu erlangen.sehr interessant fand ich, dass in einem Bericht hunderte von ihnen zusammen meditierten mit "klitschnassen" Klamotten.Irgendwann begannen sie zu dampfen und schließlich waren sie wieder trocken.Ja.


    Nun,jeder soll sich eigentlich selber seine Meinung machen und nicht andere seine Meinung aufdringen.Muss ja schließlich jeder selber wissen,was für ihn am besten ist.Und wenn er denkt,er muss Weg A gehen und nicht Weg B,dann soll es halt so sein und er wird seine Erkenntnis daraus ziehen,egal wie die wiederum aussieht.


    So.bis dahin:frohes schaffen xD

  • Zitat

    hauptsächlich meditieren sie,um (ich sag jetzt einfach mal)eine höhere Bewusstseinstufe zu erlangen.sehr interessant fand ich, dass in einem Bericht hunderte von ihnen zusammen meditierten mit "klitschnassen" Klamotten.Irgendwann begannen sie zu dampfen und schließlich waren sie wieder trocken.Ja.


    Zu dem "meditativen trocknen" hätte ich trotzdem gerne eine Quellenangabe auch wenn mir solche Sagen bekannt sind ;)


    Buddhistische Klöster bilden gewissermaßen auch aus, so werden die Mönche oder Anwärter auch in Rethorik und Geisteswissenschaften geschult. Meistens ist es aber ein Rückzugsort um Glauben und die Lehre danach zu verfolgen ohne von der Außenwelt gestört zu werden. Als ich in Bangkok einige Tempel besucht habe hatte ich davon allerdings einen etwas anderen Eindruck hinterlassen bekommen...


    Selbst die für uns westler anscheinend ehrenhaftesten Religionsansichten wie der Buddhismus werden von der Zivilisation eingeholt.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Hallo Leute... :winks:


    Also hier gibts ja anscheinend viele verbohrte und vorurteilsbehaftete Posts. Besonders die letzten. :|
    Warum werden immer gleich alle Menschen über einen Kamm geschoren, nur weil sie einer Religion angehören? Dumm!


    Aber um erstmal auf die Grundfrage des Threads einzugehen:

    Zitat

    Ich denke das Religion dazu da ist Menschen in Zeiten der Unsicherheit und der Krise einen Anker zu geben. Sie dazu zu bringen selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen daran glauben das Sie nicht alleine sind, und "weiterkämpfen".
    Ich denke wenn man wirklich daran glaubt gibt es einem Kraft in Situationen in denen andere verzweifeln würden


    Das hat Mindreader gleich auf der ersten Seite geschrieben, und da bin ich vollkommen der gleichen Meinung wie er.
    Wenn man ganz am Boden ist, keinen mehr hat, und nicht mehr weiter weiß, dann ist es ein gutes und stärkendes Gefühl, das noch jemand über einem steht, und für einen da ist. Auch wenn man sich damit an eine Illusion klammert, aber es hilft.


    Sephiroth : sehr intelligenter Post. :roll:

    Zitat von "Sephiroth"

    Religion dienen dazu um Macht zu erlangen.
    dieser satz langt mehr braucht man sich dazu nicht äusern


    Aha, du scheinst ja die Weisheit mit Löffeln in dich reingestopft zu haben.
    Wenn Religion also nur dazu da ist, wie kommt es dann, das innerhalb einer Religionsgemeinschaft nur ganz wenige Macht haben?
    Ich huste, und ich puste, und das Kartenhaus fällt zusammen.
    :roll:
    (Aber natürlich gibt es in jeder Religion schwarze Schafe, die sie zu Machtzwecken ausnutzt. Das ist aber nicht die breite Masse, und schon gar nicht alle)


    Zitat von "Sephiroth"

    oder wie früher um Menschen auszurotten


    Aha, und deswegen ist Beispielsweise auch eines der Zehn Gebote aus der Bibel "Du sollst nicht Töten"?
    Das "ausrotten" ist in vielen Religionen nur eine fatale Fehlinterpretation.
    Soll ich nochmal pusten, oder Baust du dieses Kartenhaus selbst ab? ;)


    zu Mystery:

    Zitat von "xxMystery"

    Der Glaube oder die Religion hatt den Menschen frührer die Angst vor dem Tot genommen da alle gedacht haben sie kommen in den Himmel und dann ist alles gut. Aber auch dass Unerklärliche hat man früher mit dem Glauben erklärt.


    Ja, das stimmt.
    Nur leider haben einige Abspaltungen von großen Religionen noch nich kapiert, dass frühere Unerklärliche heute erklärlich ist.


    Zitat von "xxMystery"

    Ich kann mir auch vorstellen, dass der Glaube nur ein Einfall von ein paar klugen Leuten war die Geld brauchten.


    Ja, zu weit rausgelehnt. ;) Glauben gab es wohl schon vor den ersten Währungseinheiten...


    Zitat von "xxMystery"

    Aber ich versteh nicht warum man Kirchensteuer zahlen mus. Muss man etwa dafür zahlen um an Gott glauben zu können?


    Definitiv nicht! Die Kirchensteuer dient zur Erhaltung der Kirche. Und in Deutschland MUSS man die nicht unbedingt zahlen.


    Jetzt zu Halogen:

    Zitat von "Halogen"

    Religionen dienen zu rein gar nichts


    Für dich vielleicht nicht, aber für Millionen andere Menschen dienen sie zu etwas. Einfach mal den Thread lesen, da steht einiges drin. ;)


    Zitat von "Halogen"

    Es gibt einfach keinen Gott.


    Die Nicht-Existens eines Gottes kann man nicht beweisen.


    Zitat von "Halogen"

    Allein diese Argumnete wiederlegen einfach schon die Existenz eines höheren Wesens, Gott oder wie man es nennen will


    Das Zitat von dir hat mir gut gefallen, es beiweist aber auch nicht die Nicht-Existens von Gott, sondern nur, dass das mit der Allmächtigkeit nicht so stimmt.
    Da kann ich auch n guten Satz geben:

    Zitat

    Das Allmächtigkeits-Paradoxon:
    Wenn Gott allmächtig ist, kann er dann einen Stein schaffen, den er selbst nicht heben kann?


    (Christen, denen ich diese Frage gestellt hab sind alle verlegen/teils sogar aufgeregt ausgewichen ala: wieso sollte er sowas tun wollen? :lol: )


    und zuletzt zu dir, Moo:

    Zitat von "Moo"

    Das größte Verbrechen ist immerhin das Christentum


    Wieso ist es ein Verbrechen? Erklär.
    Bibel gelesen, samt allen sehr positiven Ansätzen, die dort drin stehn?
    Nein? Dann urteile besser nicht so hart über etwas, was du nur einseitig kennst.


    Zitat von "Moo"

    Aber das sind meiner Meinung nach alles nur machtg...le Monster,die alle Leute hinters Licht führen,um sie dann gehörig abzukassieren


    Wie ich auf Sephirotz schon geantwortet hab: Wieso sind dann nur ganz wenige machtgeil und kassieren andere ab? Wieso ist die große Spanne der Mitglieder denn machtlos und spendabel?
    Nicht immer alle über einen Kamm scheren.


    Zitat von "Moo"

    aber der Hintergedanke wird wohl immer der sein, andere Menschen von der richtigen Religion zu überzeugen,


    Ja, leider. :(

    Zitat von "Moo"

    und dann ums Ohr zu hauen


    Nein.
    Das nur in wenigen Fällen. Die Hauptaufgabe von Religionen (speziell jetzt Christentum) ist es zu wachsen, neue Mitglieder zu bekommen.
    Das geschieht aber in erster Linie nich aus Habgier, sondern aus falsch verstandener Nächstenliebe.
    Im Christentum heißt es, Menschen werden nur errettet, wenn sie an Gott glauben. Die meisten Christlichen Gemeinden wollen also nur die Menschen vom Glauben zu überzeugen, um ihn zu retten.
    Oh ja, dieser fiese Hintergedanke der Christen, man da wollen die mich doch Tatsächlich retten. Was sind das für Schweine. :roll:
    (Achtung Ironie!)


    Zitat von "Moo"

    Die einzigste Religion,die meiner Meinung nach sehr viele Weisheiten preisgibt und an und für sich nicht so schlecht ist,ist der Buddhismus


    Naja, genau genommen ist der Buddhismus keine Religion, sondern eher eine alte Geisteswissenschaft.


    Hey Zephon... :winks:

    Zitat von "Zephon"

    Als ich in Bangkok einige Tempel besucht habe hatte ich davon allerdings einen etwas anderen Eindruck hinterlassen bekommen..


    kannst ma bitte vielleicht bissel drauf eingehen? Was fürn Eindruck hattest denn?


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Zitat

    kannst ma bitte vielleicht bissel drauf eingehen? Was fürn Eindruck hattest denn?


    In Verbindung zu meinem vorigen Post und dem sich darin befindenden Satz:


    Zitat

    Selbst die für uns westler anscheinend ehrenhaftesten Religionsansichten wie der Buddhismus werden von der Zivilisation eingeholt.


    ...Wird der Buddhismus, besser gesagt einige fernöstliche Religionen in den Toruistenhochburgen wie Bangkok (es gibt natürlich auch noch andere Städte) zu gunsten von Regierung und finanziellem Auftrieb genutzt. Als westler lässt man es sich ja nicht zweimal sagen die Stadt zu besichtigen und genau darauf zielt unteranderem die thailändische Tourismusbranche ab, denn neben TukTuk Fahrern gibt es ja auch noch andere Halsabschneider ;)


    Ich habe zumindest die Tempel die sich in der Stadt befanden schnell wieder verlassen, nachdem sich Eintrittspreise und Segnungsprämien schon auf Schildern vor den Toren dieser heiligen Stätten angekündigt haben...


    Mir ist natürlich klar, dass zur Erhaltung dieser Tempel auch das nötige Einkommen gewährleistet sein muss und ich habe auch nichts gegen die morgendlichen Wanderungen der Bettelmönche, aber im Gegensatz zu den Tempeln auf dem Land, außerhalb der Großindustrie, scheint die städtische Religion doch weitesgehend kommerzialisierter geworden zu sein...


    Man schlägt also auch aus diesen Religionen den Profit, ob das notwendigerweise gemacht werden muss oder immer noch ehrenhaft ist bleibt für mich vorerst offen.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat

    Die Nicht-Existens eines Gottes kann man nicht beweisen.


    Ebenso auch die Existenz eines Gottes. Und der Beweis für die aufgestellte Theorie hat eine höhere Priorität als der Gegenbeweis für ohnehin noch unbewiesene Theorien. Genau so ist es auch mit Gott. Beweist doch IHR erst mal, dass es existiert. Bis dahin gibt es wissenschaftlich keinen Gott.
    Rotkäppchen existiert, ich habe leider keinen Beweis, aber beweist doch ihr erst mal das Gegenteil. :roll:

    Sei nicht naiv. Glaube nicht das, was man nicht beweisen kann oder nicht bewiesen ist. Stelle Theorien nur mit vernünftiger Begründung auf. Bestätige Theorien nur mit Beweisen. Widerspreche falsche begründete Theorien mit Gegenbeweisen.

  • Zitat von "Skeptiker"

    Beweist doch IHR erst mal, dass es existiert.


    Skeptiker, zügle dich. :P
    Ich habe mit keinem Ton gesagt, das ein Gott existiert.
    Ich habe nur gesagt, das man seine Nicht-Existenz nicht beweisen kann.
    Richtig lesen. ;)


    Und die Existens eines Gottes kann man theoretisch beweisen. Nämlich wenn er jetzt direkt vor uns auftaucht, n paar dolle Wunder tut und fertig. :mrgreen:
    Is zwar unglaublich unwahrscheinlich, aber Theorie.


    Zephon :

    Zitat von "Zephon"

    nachdem sich Eintrittspreise und Segnungsprämien schon auf Schildern vor den Toren dieser heiligen Stätten angekündigt haben...


    Berichtigt mich einer, wenn ich irre, aber ich dachte buddhistischen Mönchen wäre es untersagt Geld zu erwirtschaften. Sie sollen ihr Leben doch einzig dem Buddhismus widmen.
    Eintritt für ein Kloster ist doch die Erwirtschaftung von Geld und somit ein Verbot für buddhisten. :?

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Es ist komisch das viele Christen vor dem Argument das Skeptiker grad gebracht hat die Augen verschließen.


    Man muss doch bei alle wissenschaftlichen Annahmen immer überlegen: Ist es warscheinlicher das A zu trifft oder das B zu trifft. Das warscheinlichere ist in der Regel korrekt.


    Also ist es warscheinlicher das A: Es Gott gibt, er die Erde in sieben Tagen erschafften hat und wir alle von Adam und Eva (Inzest?!?) abstammen. Oder B: Es gibt keinen Gott. Alles geht auf Zufall und Evulution zurück.


    Natürlich ist es warscheinlicher das es keinen Gott gibt. Aber was ändert das? Ich hab es ja schon mal gesagt:


    Die Menschen glauben nicht aus Angst an Gott oder weil die Bibel so ein verdammt cooles Buch ist. Sie glauben an Gott aus der Angst heraus alleine zu sein. Oder in der Hoffnung in Aussichtslosen Situationen einen Lichtschimmer zu sehen.


    Und was ist falsch daran? Nichts. Es ist okay. Bzw. Was spricht denn dagegen gläubig zu sein auch wenn es Gott nicht gibt? Mal ein Beispiel aus meinem Leben:


    Mein Opa ist nach einer langen schlimmen Krankheit vor ein paar Jahren gestorben. Meine Oma hat Ihn komplett alleine zuhause Gepflegt. Sie wohnt nun alleine in diesem großen Bauernhof. Anfangs ist Sie alleine gewesen und wusste nicht was Sie tun sollte. Was hat Sie gemacht? Sie gieng in die Kriche und in die Gesprächskreise in der Gemeinde. Durch Ihren Glauben hat Sie Leute kennen gelernt in ähnlichen Situationen das hat Ihr sehr sehr geholfen. Sie angagiert sich nun in der Kirche und gibt Ihrem Leben so einen Sinn.


    @ Davy Jones:


    Zitat

    buddhistischen Mönchen wäre es untersagt Geld zu erwirtschaften


    Es gibt verschiedene Strömungen im Buddhismus. Es gibt Bettelmöche die Ihr leben nur durch Spenden finanzieren. Es gibt auch den Zen Buddhismus dort ist jedlicher Besitzt verboten. Es kommt drauf an zu welcher Ströumung man gehört. Aber auch Zen Mönche benötigen in irgendeiner Weise Geld, nicht die Mönche an sich aber die Klöster und die Gemeinden. Denn auch Möche müssen wo wohnen und etwas essen. Man kann nicht alles selber anpflanzen und anbauen.


    Mindreader

  • Ich verallgemeinere es ja auch nicht auf alle Klöster, die meisten sind sehr fromm und tolerant ohne Geld dafür zu verlangen. In der Stadt ist das allerdings etwas anders gehandhabt, wenn ich eine gewisse Gebühr zahlen muss um Mönchen beim Beten zuzusehen (ich würde es generell nicht machen), dann zweifele ich an der sonst so non materiellen Ansicht der buddhisten. Aber: Auch nur in vereinzelten Fällen.


    Ich spreche also nicht von der kompletten buddhistischen Religion ;)


    Mit Segnungsprämien wollte ich das eigentlich kostenfreie Segnen beschreiben (man kann sich in jedem einzelnen Tempel segnen lassen, denn ein Mönch ist immer vor Ort), aber da es ein weitverbreiteter Touristenfang ist (in Bangkok, nur da! Auf dem Land sieht es wieder so aus wie man es sich eigentlich vorstellt ;) ) bekommen die Mönche von der Stadt selbst Gelder zur Erhaltung ihrer Klöster.


    In Thailand wird alles in Organisationen und deren Suborganisationen/Gemeinschaften aufgeteilt. Deswegen kann ich auch nur von diesem Land aus Erfahrung sprechen. Alles andere bleibt bei mir auch nur blinde Theorie.


    Zitat

    Berichtigt mich einer, wenn ich irre, aber ich dachte buddhistischen Mönchen wäre es untersagt Geld zu erwirtschaften


    Deswegen kann ich dich auch nicht berichtigen, denn es stimmt ja was du schreibst. Die meisten halten sich auch dran ;) In Tibet wirst du wahrscheinlich keine überzivilisierten Klöster und Mönche finden (oder nur wenige).

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat

    Skeptiker, zügle dich. :P
    Ich habe mit keinem Ton gesagt, das ein Gott existiert.
    Ich habe nur gesagt, das man seine Nicht-Existenz nicht beweisen kann.
    Richtig lesen. ;)


    Ok, ich entschuldige mich hiermit. Da mir immer bei "ich brauche keine Beweise, ihr müsst gegenbeweisen" die Hutschnur hoch geht, habe ich aus deinem Satz indirekt eine solche Aufforderung gelesen.
    Übrigens, der Gegenbeweis Gottes ist, dass es keine Beweise oder natürliche Indizien dafür gibt.

    Sei nicht naiv. Glaube nicht das, was man nicht beweisen kann oder nicht bewiesen ist. Stelle Theorien nur mit vernünftiger Begründung auf. Bestätige Theorien nur mit Beweisen. Widerspreche falsche begründete Theorien mit Gegenbeweisen.

  • Ich finde generell muss der die Existenz von etwas beweisen der behauptet es existiert.


    Wenn ich euch erzähle dass ich fliegen kann müsst ihr mir dann das Gegenteil beweisen? NEIN! Ich muss euch beweisen das es so ist.


    Aber das geht mehr in die Richtung: Existiert Gott? Wir sollten doch beim Thema bleiben und über den Nutzen von Religionenen reden.


    MIndreader