Zu was dienen Religionen?

  • Zu was dienen Religionen?


    Am 24. Oktober findet unser nächstes Café théologique in unserer Kathedrale statt zu diesem Thema. Es werden Katholiken, Protestanten, Juden, Muslime und ein Buddhist sprechen, beginnen werde ich mit einem kurzen Überblick, wie die Religionen vor 20 000 oder 30 000 Jahren entstanden sein können.


    In der Vorbereitung stellte ich die Frage, ob das Thema nicht missverständlich ist, muss Religion zu etwas nützlich sein? Sie ist doch kein Geschäft, in das ich gehe, wenn ich etwas brauche. Oder doch??????


    Spannende Diskussionen waren die Folge.


    Wie denkt Ihr zu diesem Thema?


    Pierre

  • Hallo nach Frankreich, ;-)


    Ich denke das Religion dazu da ist Menschen in Zeiten der Unsicherheit und der Krise einen Anker zu geben. Sie dazu zu bringen selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen daran glauben das Sie nicht alleine sind, und "weiterkämpfen".


    Ich denke wenn man wirklich daran glaubt gibt es einem Kraft in Situationen in denen andere verzweifeln würden.


    Mindreader

  • Zitat von "Mindreader"

    Ich denke das Religion dazu da ist Menschen in Zeiten der Unsicherheit und der Krise einen Anker zu geben. Sie dazu zu bringen selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen daran glauben das Sie nicht alleine sind, und "weiterkämpfen".


    Ich denke wenn man wirklich daran glaubt gibt es einem Kraft in Situationen in denen andere verzweifeln würden.


    Nun gut. Wenn es so ist, warum gibt es dann viele Menschen, die den religiösen Menschen ständig den Glauben nehmen wollen und ihnen stets klarmachen wollen, dass es so etwas wie Gott oder dergl. nicht gibt? Sind das dann alles schlechte Menschen, die den Gläubigen etwas böses wollen?
    Ich meine, mich stört es nicht. Aber du musst dir nur mal meine Threads durchlesen....die sind voll von usern, die den Glauben stets ins Lächerliche ziehen wollen. Wenn mir nun aber dieser Glaube Halt und Kraft gibt, dann frage ich mich, warum es dann so viele Menschen gibt, die versuchen, mir diesen Halt zu nehmen.... :roll:
    Ist schon merkwürdig....und gerade weil genau diese Menschen sich dann im Allgemeinen als Gut beschreiben....


    Zitat von "Pierre10"

    Es werden Katholiken, Protestanten, Juden, Muslime und ein Buddhist sprechen, beginnen werde ich mit einem kurzen Überblick, wie die Religionen vor 20 000 oder 30 000 Jahren entstanden sein können.


    Ok, das Thema handelt also darüber, wie Religionen entstanden sind.... :arrow:

    Zitat von "Pierre10"

    In der Vorbereitung stellte ich die Frage, ob das Thema nicht missverständlich ist, muss Religion zu etwas nützlich sein? Sie ist doch kein Geschäft, in das ich gehe, wenn ich etwas brauche. Oder doch??????


    Was aber hat dann dieses Thema damit zu tun?
    Ich meine, wie Religionen entstanden sind und ob sie nützlich sind, das sind doch 2 verschiedene Paar Schuhe oder nicht?
    Nur mal vorab, um die Frage überhaupt zu verstehen...

    Ihr werdet sehen, aber nicht schauen können und ihr werdet hören, aber nicht verstehen können. Luk 8:10, Mat 13:14, Jes 6:9, Joh 12:40

  • Ah, Ok :)


    also gut, zunächst einmal muss ich dazu sagen, dass ich zwischen Gläubigen, die einer bestimmten Religion anhängen und Religionsgemeinschaften unterscheide.
    Bestes Beispiel: ich
    Ich bin sehr gottesgläubig, lese die Bibel. Daher bin ich wohl der christlichen Religion zugewandt. Aber ich bekenne mich zu keiner Religionsgemeinschaft an, d. h. ich bin weder katholisch, noch evangelisch, noch Zeugin Jehovas oder Adventistin, sondern ich beruhe mich nur auf meinen eigenen Glauben und meine Erkenntnisse aus der Bibel. Ich habe zwar kein Problem damit, mit anderen Menschen darüber zu diskutieren und eventuell erweitere oder ändere ich auch mein Wissen durch andere Argumente, aber in etwas reinzwingen lasse ich mich von Nichts und Niemandem.


    Also möchte ich die Frage aufteilen in
    1. Wozu dienen Relgionen und
    2. Wozu dienen Religionsgemeinschaften


    Zu 1.:
    Ich glaube, in dem Sinne "dienen" kann man nicht sagen, denn Religion ist ja einfach nur der Glaube an eine bestimmte Lebensweise oder bestimmte Art von Entstehung von Leben.
    Das heisst, ich glaube nicht an Gott, weil es mir zu irgendetwas dient, sondern es ist einfach meine Ansicht, meine Erklärung für unser Dasein. Vielleicht dient die Religion zur Auflösung der Frage unseres eigenen Daseins? Naja, das könnte ich mal so stehen lassen.... :roll:


    Zu 2.:
    Religionsgemeinschaften dienen in meinen Augen nur dazu, Menschen durch ihren Glauben so zu manipulieren, dass sie in die gleiche Richtung denken, so, wie sich die Gemeinschaft das vorstellt. Dabei zählen persönliche eventuell abweichende Meinungen überhaupt nicht, sondern es wird nur das akzeptiert, was die Gemeinschaft sagt.
    Die Gründe für solche Gemeinschaften können folgende sein:
    - absolute Überzeugung der Glaubensansicht ohne Toleranz und ohne Offenheit für andere Ansichten
    - Ausnutzung des Glaubens für andere Zwecke, wie beispielsweise Machterlangung für Kriege, Fanatismus oder Reichtum

    Ihr werdet sehen, aber nicht schauen können und ihr werdet hören, aber nicht verstehen können. Luk 8:10, Mat 13:14, Jes 6:9, Joh 12:40

  • Zitat von "Die_Verkuendung"

    Ok, kann ich annehmen.



    Die Zeiten des Reinzwingens sind hoffentlich vorbei.


    Nicht ganz falsch, wenn auch etwas extrem. Religionsgemeinschaften können auch, im Idealfall, Menschen zu Gott bringen.


    Pierre

  • Ich denke man muss bei Relegion eine große Trennlinie ziehen.Auf der einen Seite gibt es Menschen wie mich die an eine Form von höherem Wesen glauben(Gott,Allah,Buddha), aber nicht in eine Gotteshaus gehen und auch nicht in einer organisierten ''Zweigstelle'' Mitglied sind.Dann gibt es da noch Organisierte Religion.Die von dem streben nach Macht korrumpiert ist.Ich kann mit jeder art von glaube umgehen.Nur die Katholoische Kirche bzw. jede form von Kirchenähnlichen strukturen,mit ihren heuchlerischen Dogmen bringt mich komplett auf die Palme.Klar ist ein nutzen in der Glaubensgemeinschaften vorhanden aber ich für meinen Teil ziehe es vor mein Leben frei und nicht fremdbestimmt zu leben.

  • Hallo Pierre 10


    also ich bin absolut kein Fachmann für den Bereich Religion, aber ich denke, dass sich der Sinn der Religionen in den letzten 20000 Jahren erheblich verändert hat.


    Natürlich müssen Religionen zu etwas nützlich sein. Wenn sie niemand benötigen würde, dann hätten wir heute keine Religionen.


    Ich nehme mal an, dass die Religionen am Anfang nur da waren, um Naturphänomene zu erklären, um damals Unerklärliches eine Bedeutung, eine Logik zu geben. Erst später wurden aus diesen polytheistischer Religionen wurden dann die monotheistischer Religionen.


    Hier gab es und gibt es immer noch die Versuche unerklärliches mit Hilfe der Religion zu erklären, z. b. das Leben nach dem Tod, die Entstehung der Erde…..


    Heutzutage zieht jeder Mensch seinen eigenen Nutzen aus den Religionen. Für die meisten glaube ich ist die Religion ein Seelentröster. Wenn es einem schlecht geht dann ruft man gerne Gott an um über diese schwere Zeit hinweg zu kommen. ‚Wenn es einem gut geht, dann ist Gott (leider) nur all zu schnell vergessen. Insofern ist dein Vergleich mit dem Kaufhaus gar nicht mal so schlecht.


    Dann bieten die Religionen natürlich auch einen monetären Nutzen. Der Glaube und die Kirche haben eine Wirtschaftskraft, die mit keinem anderen Industriebetrieb zu vergleichen ist. Ich möchte gar nicht wissen wie viel Milliarden für den Glauben, Kirche, Religion ausgegeben werden, ob es Kirchen sind die gebaut, renoviert werden, Spenden für Katastrophen, Kerzen gekauft werden, Messgewänder, Heiligenbilder…… Des Weiteren ist die Kirche natürlich auch ein riesiger Arbeitgeber, Beratungsstellen, Seelsorger, Kindergärten, Altenheime……


    Also Nutzen tun die Religion in vielerlei Hinsicht. Genauer müsste man jetzt natürlich mal differenzieren was du unter „Religion“ verstehst.


    Übrigens wird bestimmt interessant am 24.10

  • Petestor - BRAVO!!!! :mrgreen:


    besser hätte man es kaum formulieren können...


    hinzufügen möchte ich noch, dass Religionen auch zur Kontrolle der Menschen dienen - früher wurde dies drastischer bemerkbar gemacht als (meistens) heutzutage - auch wenn dies durch Menschen und Institutionen stattfand (angefangen von Schamanen über die r.K. Kirche bis zu Sektenfüherern), war Religion die Grundlage die diese Herrschermethoden erst möglich machten...ob durch die Angst vor Tod, Unglück oder sonstiges - Priester hatten IMMER einen hohen Status in der Gesellschaft - bis hin zum gottgleichen Status...


    Religion hat in jedem Fall einen großen Nutzen - für die Gesellschaft, aber auch für den Einzelnen - je nach Fall mehr oder weniger...sogar wer sich als Atheist versteht steht in einer Beziehung zur Religion...ob er will oder nicht :mrgreen:

  • Karl Heinrich Marx: "Religion ist das Opium des Volkes."
    Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin): "Religion ist Opium für das Volk."


    Sucht euch eines aus ;)

    "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann kämpfen sie gegen dich, dann besiegst du sie." (Mahatma Gandhi)

  • Zitat von "Die_Verkuendung"

    Nun gut. Wenn es so ist, warum gibt es dann viele Menschen, die den religiösen Menschen ständig den Glauben nehmen wollen und ihnen stets klarmachen wollen, dass es so etwas wie Gott oder dergl. nicht gibt? Sind das dann alles schlechte Menschen, die den Gläubigen etwas böses wollen? Wenn mir nun aber dieser Glaube Halt und Kraft gibt, dann frage ich mich, warum es dann so viele Menschen gibt, die versuchen, mir diesen Halt zu nehmen....
    Ist schon merkwürdig....und gerade weil genau diese Menschen sich dann im Allgemeinen als Gut beschreiben....

    Gute Frage! Weißt du was? Drehen wir doch den psychoanalytischen Spieß mal polemisch um und nehmen an, dass irgendwann mal einen Wissenschaftler gab, den seine Forschungen in berechtigte Zweifel stürzten, woraufhin er - seine Ergebnisse übertreibend - nicht einmal mehr auf die Existenz eines Gottes hoffen konnte. Schreckliche Angst vor der Vernichtung befiel ihn und Neid fraß an ihm, als er die Gläubigen sah, die seine quälenden Zweifel nicht kannten. Flugs entsann er sich der Angewohnheit besonders nerviger Kinder, überall "Es gibt keinen Weihnachtsmann!" herumzuposaunen, wo sich andere Kinder auf Weihnachten freuen, und schrie herum: "Es gibt keinen Gott!!!" Weil die Kirche sehr viel verbrochen hatte und die Menschen nach einer Möglichkeit suchten, sie ein für allemal loszuwerden, galt er schnell als weiser Mann, und weil besonders nervige und wichtigtuerische Kinder von Gleichaltrigen oft für cool gehalten werden, fand er schnell Anhang. Heutzutage gilt es als "cool" beziehungsweise "vernünftig", "Es gibt keinen Gott!" zu brüllen. Wissenschaftler, die die Existenz eines Gottes in Erwägung ziehen, werden von Kollegen geschnitten und von der Presse veralbert. Und das alles nur wegen eines Wissenschaftlers, der sich selbst zu ernst nahm! Nun stell dir vor, dass es nicht nur ein Wissenschaftler war, sondern mehrere, und dass jeder seine eigene Begründung für dieselbe Behauptung hatte. Und seinen eigenen Anhang. Wie die Propheten und die Gurus, nur eben voll trendy - und ohne einander die Pest an den Hals zu wünschen. Das würde erklären, warum der Atheismus sich so... typisch verhält. Währen die Religionen Parteien, dann wäre der Atheismus die "Partei der Nichtwähler".


    Zitat von "Kathami"

    Karl Heinrich Marx: "Religion ist das Opium des Volkes."
    Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin): "Religion ist Opium für das Volk."


    Sergej Tzivkovicz: "Religion ist Champagner für die Aristokratie."
    Hans-Detlef Müller: "Religion ist eine Art unsichtbarer Planet für schrottreife Satelliten."


    :P


    Potatus: Religion ist verkleidete Religiosität. Sehr viele Menschen sind von Natur aus religiös, allerdings ist diese natürliche Religiosität zu vage und zu wenig greifbar, um so ausgedrückt zu werden, wie sie ist. Daher benötigt der Mensch eine "weltliche Verpackung" für seine vage Religiosität. Diese "Verpackung" findet er in einer der vielen Metaphernwelten, die alle paar Jahrhunderte von findigen Menschen erfunden werden. Der Nachteil an solchen Konstrukten ist, dass sie die natürliche Religosität oftmals übertrumpfen, eben weil sie so viel greifbarer sind. So werden die Konstrukte oft wesentlich höher bewertet als die Intention der Ersteller und Nutzer. Im Einklang mit der Unart des Menschen, nicht mehrere gleichwertige Antworten akzeptieren zu können und nicht verstehen zu können, dass manche Systeme nur subjektiv gültig sein können, entsteht dann der ganze Knatsch, den wir ständig haben.


    lg Potatus

  • Ich glaube Religion hat für jede Person einen anderen Sinn.
    Das richtet sich je nach Stärke des Glaubens und Lebenssituation denk ich.
    Für manche ist Gott der rettende Anker in der Not, für manche der alltägliche Begleiter und für ein paar bestimmt auch derjenige, den man für seine Fehler verantwortlich machen kann.
    Allerdings sollte Religion nicht den Sinn haben, Geld zu machen.
    Ich finde durch Kirchen bekommt Religion irgendwie etwas zwanghaftes.

    Die Monster gehen nie weg. Im Schrank, hinter'm Vorhang, unter'm Bett. Da haben sie ihr Versteck.

  • Ganz simpel erklärt:


    Religionen erklären das Unerklärliche. Alle mir bekannten Religionen haben als Kern eine Art Entstehungs- oder Schöpfungsgeschichte. Dem lieben Schöpfer zu ehren beschlossen dann einige Menschen Feste zu feiern und Opfer zu bringen, also eine Art emotionale Bindung aufzubauen.
    Das fanden natürlich einige Menschen ganz toll und nutzten die emotionale Bindung, die vielleicht Trost und Hoffnung spenden kann, aus und schafften dadurch:


    - Gesetzgebung
    - Kriege
    - Persönlichen Reichtum


    Man sieht, dass Religionen also zu sehr vielen Zwecken dienen und der eigentliche Zweck, die Entstehung oder Schöpfung in den Hintergrund geraten ist.


  • Du hast die Kirchensteuer vergessen.


    Pierre :winks:

  • ich denke die religion war vom ursprung her einfach ein glauben an was... wie die höhlenmenschen an jagdgötter oder weiss der geier glaubten, glauben wir (oder auch nicht)an gott.


    nur eine institution ist daraus entstanden um damit kohle zu verdienen und das war die kirche... eins so reich und mächtig, dass diese aus reiner profitgier anderen leuten den glauben aufzwingen wollten (schon im ägypten glaubten die menschen an verschiedene götter bis plötzlich ein pharao NUR noch den sonnengott als gott zugelassen hatte).


    letztlich ist religion, glauben. der glaube an irgendwas kann halt und wärme geben. nur leider wurde der glaube damals ausgenutzt, die meschen gefügig gemacht, glaubenskriege aus profitgier geführt um die christliche kirche als das maß der dinge dastehen zu lassen. die kirche war einfach auf macht und geld aus und gerade das ist nicht der sinn des glaubens... gerade das KANN gar nicht passen und die kirche versuchte die menschen mit den geboten zu beeinflussen (du sollst keine anderen götter haben neben mir) es wurde gedroht mit hölle und ewigen schmerzen, wenn wir an andere dinge glauben.


    naja letztlich habe ich auch respekt davor und werde, wenn ich noch kann, um vergebung bitten wenn es soweit ist und ich habe meinen frieden gemacht, mit was weiss ich.


    mfg
    paddy :winks:

    Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.

  • Die Antwort auf die Frage: Zu was dienen Religionen wurde von den 6 in unserer Stadt existierenden Gemeinden, Kirchen und Tempel so formuliert:


    Religion dient zu nichts, aber sie kann (können) alles verändern.


    Pierre

  • Religion könnte für den Zweck einer eigenen Ethik dienen , Religion kann auch dazu dienen konsequenzfrei Dinge zu tun, Religion dient möglicherweise auch dazu vorzuschreiben und zu manipulieren, Religion dient vielleicht auch zum wirtschafltichen Wohl und Religion dient ebenfalls dazu anderen eine Richtung zu vermitteln die sie vorher nicht für Nötig hielten.


    Aber vielleicht hat Religion auch so viele Facetten bekommen, dass sie tatsächlich für nichts mehr dient aber alles sein kann... (Lebensinhalt, Freundschaft, geistiger Halt, Imagination...)


    Aber zwischen dem Dasein und der Dienstlichkeit einer Religion liegen Welten.


    Aber jede Religion schreit das heraus was die Menschen brauchen könnten, aber jeder Mensch verliert dabei etwas. Dient religion dazu Dinge zu ersetzen, Lücken zu füllen?


    Das kann ich nicht sagen... Ich bin allerdings auch kein Historiker...^^

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • :winks:


    Ich denke Religionen sind dazu da, das Menschen nicht vergessen zu glauben! Zu glauben an Gott und zu glauben an sich selbst. Die Religionen Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus, dienen dazu um an anderer höhere Instanzen zu glauben. Alle Religionen vermitteln im Ürsprünglichen Sinne Liebe. Es liegt an uns Menschen, wie wir sie verstehen, interpretieren und weitergeben. Viele sehen die Botschaft der Liebe nicht in den Religionen. Im Buddhismus sehen sie es noch, im Christentum vieleicht, aber im Judentum und Islam!?!


    Die Religionen sind auf göttliche Liebe aufgebaut. Das nicht verstehen der Religionen, ist das Problem!!! Das nicht verstehen erweckt Mißtrauen, Angst, Hass, Zorn, Wut, ..........


    Es kommt immer darauf an, aus welcher Sicht man die Religionen sieht. Das ist der Grund, warum es soviele Untergruppen gibt. Zum Großteil werden Religionen ausgentzt, damit einige wenige Menschen an Macht kommen. Doch denke ich nicht, das das der Grund für die Existens der Religionen ist. Es dauerte wahrscheinlich nicht lange bis man begriff, wie man die Menschen mit hilfe der Religionen lenken kann. Wenn alle Menschen sich an das Grundprinzip der Religionen, an den Ursprung der Religionen an die Liebe erinnern würden, dann gäbe es nicht so viele Kriege. Den schon seit ewigen Zeiten, gibt es Krieg um die Religionen, durch die Religionen. Dabei gibt es nicht die Richtige oder Falsche Religion, da sie im Ursprung alle gleich sind. Sie wollen uns die göttliche Liebe vermitteln.


    Es spielt keine Rolle, welcher Religion man angehört, oder in welsches Gotteshaus man beten geht, oder ob man überhaupt einer Religion angehört. Wichtig ist, das man an sich selbst glaubt, an die Liebe in sich. Jeder Mensch trägt diese Liebe in sich. Doch so viele Menschen unterdrücken diese Liebe. Warum? Warum ist es manchmal so schwer zu lieben? Warum ist es oft so schwer sich selbst zu lieben? So vieles schlechte geschieht, weil die Menschen nur die eine Seite sehen und nur selten die Liebe! So viel schlechtes geschieht, weil die Menschen teilweise Angst haben liebe zu empfinden.


    Sie verstecken sich in ihrer Angst, in ihrer Wut. Sie verstecken sich hinter ihrer eigen angefertigten Maske. Warum ist es einfacher, diese Gefühle zu zulassen? Warum verstecken sich die Menschen hinter Masken? Warum streiten wir uns oft über gleinigkeiten? Warum betrachten wir unsere eigenen Probleme, als die größten Probleme und sehen nicht, das andere Menschen vieleicht viel größere Probleme haben? Wenn wir das erkennen würden, dann könnten wir uns gegenseitig helfen und die Probleme wären nur halb zu schlimm. So könnte man sie leichter überwinden.


    Ich denke die tiefe Bedeutung der Religionen dient uns, damit wir uns erinnern, wer wir wirklich sind, damit wir uns selbst erkennen, damit wir Achtung vor uns selbst entwickeln, damit wir lernen uns selbst zu lieben. Und das ist nicht alles, sie zeigen uns auch, das wir lernen müssen andere zu erkennen, anzuerkennen, achtung vor ihnen entwickeln und sie zu lieben. Die Religionen zeigen uns wer wir sein können. Und wir können warhaft Wahrhaftig sein. Doch müssen wir hierzu die Grenzen der Religionen überwinden!
    Ist das nicht großartig!
    Öffnet die Herzen, lauscht euren Herzen und fühlt. Fühlt die Liebe in euch, verdrängt sie nicht, lasst sie fließen.





    Habt ihr mitbekommen, über was einige Politiker hier in Deutschland diskutieren? Wer keine Kirchensteuer zahlt darf nicht in die Kirche! Wer das ganze Jahr über nicht in die Kirche geht, soll bezahlen, wenn er an Feiertagen in die Kirche geht! .... :nudelholz:
    So trennen sie doch nur noch mehr Arm und Reich. Sollen zukünftig nur noch reiche Leute in die Kirche dürfen! Die Kirche ist ein Ort der für alle Menschen offen sein sollte, egal ob sie einmal oder jeden Sonntag in die Kirche gehen, oder ob sie arm oder reich sind. Selbt für jemanden, der hilfe sucht und er aber kein Christ ist, sollte die Kirche eine offene Tür haben!

    "Nichts bleibt für immer so, wie es ist.
    Wir haben nur eine Gewisheit: Auf das Gute folgt das Böse. Aus Verlusten wird Gewinn. Aus Schmerzen große Freude. Aus Kummer ungeahntes Glück.
    Ohne Veränderung kann nichts wachsen."