Kind kennt keinen Schmerz

  • HI


    Also mein erster Gedanke war...klasse das Mädel hat es aber gut..
    Spürt keine Schmerzen...
    Liest man aber mal den ganzen Text..tut mir die Kleine unendlich leid..
    Ebenso die Eltern mir leid tun.
    Stellt Euch das mal vor...
    Immer auf der höchsten Alarmstufe stehen um darauf zu achten das die Kleine sich nicht ernsthaft verletzt...sie wird es ja nie spüren..



    ^i^

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll:

  • Zitat von "Der Schatten"

    Es ist einer der schlimmsten Defekte die es gibt :-(


    Schmerz ist eine der wichtigsten Informationen die ein Mensch bekommen kann. Daher gilt mein Mitgefühle dem Kind und all denen die auf sie aufpassen müssen.


    LG Der Schatten


    kann ich nur zustimmen..

  • Dazu fällt mir nur der Name Mirin Dajo ein. Der Holländer verblüffte um 1945 die Schweiz mit seinen Experimenten. Er war in der Lage Schwerter durch seinen Körper zu stecken ohne auch nur einen Hauch von Schmerz zu empfinden oder auczh nur einen Tropfen Blut zu verlieren. Desöfteren wurde Mirin Dajo von Ärzten untersucht und jedesmal waren diese noch verblüffter. Daja Führte seine Gabe auf den Sieg von Geist über Materie zurück. Er predigte den Weltfrieden und benutze dazu die Popularität seiner Experimente. Heutzutage ist diese Geschichte leider so gut wie vergessen...

  • Ich hatte mal einen Bericht auf BBC darüber gesehen in dem von einem deutschen Jungen berichtet wurde.


    Als ich gesehen habe wie der Junge auf einem Spielplatz mit dem Kopf gegen ein Eisengerüst geknallt ist und eine Platzwunde bekam, aufgestanden ist und weiterspielen wollte, aber nich durfte weil er in Krankenhaus musste zum nähen und kühlen wegen der noch zugezogenen leichten Gehirnerschütterung und dann bitterlich angefangen zu weinen hat weil er nicht Spielen(!) durfte tat mit der kleine so richtig leid.


    Was auch berichtet wurde ist das Menschen mit diesem Defeckt nur bis zu 30 Jahre alt werden, weil der Körper meist durch die Unbewussten verletzungen zu stark belastet würden und die Gefahren die manche verletzungen mit sich bringen nicht richtig einschätzen können.


    Oh man ganz schön hart sowas, also ich beneide die Menschen nicht dafür keine Schmerzen zu fühlen. :?

  • Ja ich hab mal vor vielen ,vielen Jahren auf rtl einen bericht über nen Jungen gesehen der keine schmerzen spürt. Scheint wohl kein Einzelfall zu sein...
    Allerdings ist das nicht immer gut, denn Schmerz warnt uns

    Though I know I should be wary,
    Still I venture someplace scary!
    Ghostly hauntings I turn loose...
    Beetlejuice!
    Beetlejuice!!
    Beetlejuice!!!

  • Den Bericht habe ich auch gesehen.
    Ohne Schmerz bleiben einem viele Erfahrung aus, die für das Leben wichtig sind, da ist es traurig solche Geschichten zu hören.

  • Hmm, das is echt ne krasse Sache ... im ersten Moment hab ich mir so gedacht "So oft verletzt man sich doch garnich, so schlimm isset doch dann nich", aber dann hab ich das mit den Zähne und so gelesen und das is echt krass ... sie wusste ja nicht, was da passiert und so ... wenn sie älter is könnte sie sicher ganz anders damit umgehen.
    Hmm aber wenn sie nur Schmerz nicht spürt, dann spürt sie doch aber noch alle anderen Dinge oder? Also so Tastsinn und sowas müsste noch alles in Takt sein ...*denk*
    Ales Erwachsene müsste sie doch dann viel besser damit umgehen können ... und das diese Menschen mit 30 Jahren sterben ... wegen der Strapazen???
    Öhm ... also normale Menschen verletzen sich auch sehr oft ... und die leben auch länger. Da denk ich, dass es wohl eher an etwas anderem liegt, wenn diese Menschen wirklich so früh sterben.

  • Hallo


    Zitat

    wenn ich richtig gelesen habe spürt sie ja wärme auch nicht,...also braucht sie wohl auch nicht in heissem wasser baden,....hmm...


    Hmm Ich glaube zu kaltes Wasser würde sie auch nicht vertragen. Wie wird das sein, wenn es (mir zumindest) zu kalt wird spüre ich z.B. meine Finger nicht mehr. Wird sie das auch merken?


    Sie und ihre angehörigen haben ein wirklich schweres Schicksal....

  • Zitat

    Wie wird das sein, wenn es (mir zumindest) zu kalt wird spüre ich z.B. meine Finger nicht mehr. Wird sie das auch merken?


    Naja, wenn sie den Schmerz nicht spüren kann, also ihr das Empfinden fehlt, denke ich das sie das so nicht merken würde, optisch natürlich müssten die Finger blau/lila werden, wie bei allen anderen auch, von daher müsste sie es spätestens so merken.

  • Sie merkt nix, sie könnte theoretisch glühende kohlen anfassen und würde es nicht bemerken, das ist das tückische an der krankheit man bemerkt unter umständen nicht mal ne lebensbedrohliche wunde :?

    Dass mir mein Hund das Liebste sei,
    sagst du o Mensch sei Sünde.
    Mein Hund bleibt mir im Sturme treu,
    der Mensch nicht mal im Winde.
    (Franz von Assisi)

  • ich war jetzt zu faul um nachzugucken welche nervenfasern schmerz und welche temperatur leiten, ich glaube das eine sind gamma und das andere alpha neurone (schlagt mich nicht wenns falsch ist). aber schmerzfasern sind nicht die gleichen nervenfasern die temperaturempfinden vermitteln, oder tastsinn.
    das heist, wenn man kein schmerzempfinden hat, heist das noch lange nicht, daß man temperatur oder berührung auch nicht "spürt".
    wobei ich den artikel nicht gelesen habe, das heist in diesem fall könnten natürlich beide "systeme" defekt sein.

  • Ich kenne den konkreten Fall auch nicht aber bei dieser Krankheit ist es meines bescheidenen wissen nach auch nicht möglich temperaturen zu empfinden :?

    Dass mir mein Hund das Liebste sei,
    sagst du o Mensch sei Sünde.
    Mein Hund bleibt mir im Sturme treu,
    der Mensch nicht mal im Winde.
    (Franz von Assisi)

  • Zitat

    Am 13. März 2001 wurde von der Fa. Grünenthal GmbH und vom DGSS-Präsidenten ein Scheck über 5000 DM an die Fördergemeinschaft Kinder-Krebs-Zentrum Hamburg e.V. übergeben. Der Betrag stammt aus dem Verkauf der T-Shirts mit dem Hamburger Kongreßlogo (2000) und wurde von Grünenthal auf eine runde Summe aufgestockt. Für die Fördergemeinschaft bedankte sich Prof. R. Schneppenheim herzlich bei den Spendern.
    Die von einem betroffenen Patienten an die Geschäftsstelle gerichtete Frage nach dem Myalgie-Faszikulations-Crampus-Syndrom habe ich an verschiedene Mitglieder weitergeleitet. Kannten Sie es? Vielen Dank für die Antworten, aus denen ich die Quintessenz hier wiedergebe: Das sog. Syndrom des schmerzhaften Muskelfaszikulierens ist ein sehr seltenes, meist harmloses, aber extrem schmerzhaftes Erkrankungsbild. In fast allen Fällen ist eine befriedigende Therapie mit Carbamazepin möglich. Die Frage ist, ob die Diagnose stimmt. Neurologische Kliniken sollten das Krankheitsbild diagnostizieren können. Eine gute Übersicht hierzu ist zu finden bei Neumann-Schmidt S, Jerusalem F: Myalgie-Faszikulations-Crampus-Syndrom (Akt Neurol 22:45-50, 1995).
    Hier ist eine weitere Anfrage: kennen Sie vielleicht das CIPA-Syndrom (Congenital Insensitivity to Pain with Anhidrosis)? Glücklicherweise kamen von unseren Mitgliedern (Handwerker, Waldvogel) einige Erklärungen: Der Züricher Pädiater Guido Fanconi (1892-1979) beschrieb 1957 die kongenitale "Analgie" (von Ford-Wilkins als "Schmerzindifferenz" bezeichnet) anhand von 3 eigenen Fällen sowie weiteren 32 aus der Weltliteratur. Der erste Fall dieses Krankheitsbildes wurde offenbar 1932 von G. Van Ness veröffentlicht. Die früher öfters gebrauchte Bezeichnung "Fanconi-Ferrazini-Syndrom" für kongenitale Schmerzindifferenz ist offensichtlich unterdessen aufgegeben worden. Es scheint auch, daß damals die Anhidrosis in der Regel nicht mitdiskutiert wurde, sondern u.a. als "ektodermale anhidrotische Dysplasie" eigenständig diskutiert wurde. Heute werden die seltenen Fälle von kongenitaler Schmerzindifferenz in der Regel mit Anhidrosis gekoppelt. Die klinischen Bilder scheinen in Ausprägung der (qualitativ, quantitativ) verschiedensten Formen (klinische Sensibilität, rekurrente Fieberschübe, Cornealschäden; zytologisch-histologische Atypien der peripheren Nozisensoren bzw. v.a. unmyelinisierter Afferenzen, autonomzentrale Dysfunktionen in Sachen Thermoregulation bzw. rekurrente Hyperthermieschübe, neuropathische Schäden vom Typ I bis V etc.) sehr unterschiedlich zu sein. Die Ansicht, daß kongenitale Schmerzindifferenzen im Rahmen eines "Multisystemsyndroms" zu sehen ist, bei welchem verschiedene "molekulare" Pathologien im Rahmen der fließenden Anlegung und Ausreifung des nozizeptiven Systems eine Rolle spielen (z.B. Fehlen von Afferenzen mit Substanz P, Fehlen von "Nerve Grow Factors" und entsprechenden Rezeptoren etc.), ist gegenwärtig aktuell. Dazu gibt es einen hervorragenden allgemeinen Überblick von Koltzenburg: "The changing sensitivity in the life of the nociceptor" (Pain Suppl 6, S93-S102, 1999). Das Syndrom ist molekulargenetisch aufgeklärt, es handelt sich um eine Störung des trkA -Rezeptor, des high affinity receptor für NGF (Nat Genet 13:485-8, 1996). Im Eingangskapitel der "Einführung in die Pathophysiologie des Schmerzes" (Handwerker) gibt es einen Fallbericht. Da das Syndrom sporadisch auftritt und ein Auftreten meist zu Veröffentlichungen führt, ist anzunehmen, daß wir in Deutschland - wenn überhaupt - nur vereinzelte Fälle haben.
    Die Endometriosis Association (Milwaukee, WI, USA) machte darauf aufmerksam, daß Informationsbroschüren zur Endometriose (auch in deutsch) verfügbar sind, einige davon kann die Geschäftsstelle verteilen. Weitergehende Informationen lassen sich bei European Headquarters, 89 Southgate Road, London N1 3JS, UK, anfordern (Internet: www.endometriosisassn.org ).


    So wie ich das verstanden habe, heisst das, das die Symptome unterschiedlich sind, und es geht aus dem ersten Text über das Mädchen nicht hervor, inwiefern welche Symptome wie stark auftreten... von daher kann man nicht genau sagen ob und wie sehr sie Temperatur fühlt, allerdings besteht die möglichkeit, das sie halt eben gar keine fühlt...