Elfen und Feen

  • Kornkreise kennt so ziemlich jeder - aber was sind Feenkreise?


    feenkreise sind runde flächen mit einem durchmesser von 5 - 10 m in der kargen graslandschaft der wüste namib in namibia. am rand dieser kreise wächst das gras allerdings besser als überall anders.
    die ursache für diese erscheinung ist bis jetzt ungeklärt. ebenfalls erstaunlich ist die anzahl dieser kreise. sie finden sich fast überall am rand des gebietes in zahlreichen verschiedenen größen. von den tirasbergen im süden über sesriem bis in den norden nach kaokoveld scheinen die tanzenden feen ihre spuren im spärlichen grasbewuchs der namib hinterlassen zu haben.




    eine theorie der möglichen entstehung sind termiten. verantlich gemacht dafür werden die grasschneidetermiten der gattung hodotermes mossambicus, die in regenarmen gebieten von äthiopien bis südafrika heimisch sind. aber diese termitenart kommt auch in gebieten vor, in denen keine feenkreise existieren. warum also nur in dieser region der wüste namib?


    auch grabungen in diesen kreisen brachten die forscher keinen schritt der lösung dieses rätsels näher.
    wachstumsversuche bewiesen auch, dass der boden innerhalb der kreise mehr als ungeeignet für den pflanzenwuchs ist.


    was meint ihr dazu und welche erklärung könnte es dafür geben?

  • sehr interresant.


    aber eine wirkliche erklärung fällt mir au net ein.


    es könnte sein, das vor langer zeit mal kleine asteroiden da eingeschlagen sind, und nun längst durch erosion etc. unter der erde sind.
    vielleicht strahlen die irgendwie radioaktiv, und deshalb wächst da nix.
    aber warum wächst dann an der seite mehr?
    und warum so kreisartig?
    das macht nicht wirklich sinn.

  • Mhm, des is ne harte nuss... überreste einer alten hochkultur? Vllt. warn die menschen oda so schon mal so weit wie heute, aber haben sich in eine völlig andere richtung entwickelt (Heutige entwicklung wird ja hauptsächlich vom Krieg vorran getrieben, die grösten erfindungen wurden im krieg oder aufgrund dessen gemacht... radar, düsen, rackten und atom energie (gut, die bombe is auch ne fast untragbare last aba ich sprech ma von der zivilien energie). Vllt. haben diese menschen sich auf etwas anderes spezialisiert weil es nicht so viele kriege gab? Sagen wir mal vor so 20k jahren oder so könnte eine völlig andere (für uns völlig fiktionär wirkende) zivilisation existiert haben die ohne gewalt aus gekommen ist und auf argrar wirtschaft spezialisiert hatte... n bsl weit weg geholt aba das erste was mir eingefallen ist ^^.


    Noch jemand andere theorien?

  • Zitat von "Cane"

    Mhm, des is ne harte nuss... überreste einer alten hochkultur? Vllt. warn die menschen oda so schon mal so weit wie heute, aber haben sich in eine völlig andere richtung entwickelt (Heutige entwicklung wird ja hauptsächlich vom Krieg vorran getrieben, die grösten erfindungen wurden im krieg oder aufgrund dessen gemacht... radar, düsen, rackten und atom energie (gut, die bombe is auch ne fast untragbare last aba ich sprech ma von der zivilien energie). Vllt. haben diese menschen sich auf etwas anderes spezialisiert weil es nicht so viele kriege gab? Sagen wir mal vor so 20k jahren oder so könnte eine völlig andere (für uns völlig fiktionär wirkende) zivilisation existiert haben die ohne gewalt aus gekommen ist und auf argrar wirtschaft spezialisiert hatte... n bsl weit weg geholt aba das erste was mir eingefallen ist ^^.


    Noch jemand andere theorien?


    könntest du deine theorie ansatzweise auf die kreise beziehen?


    ich meine, es ist ein interesanter punkt, aber ich kann mir jetzt keinen zusammenhang zu den kreisen zusammenreimen, da auf ihnen ja NICHTS wächst, was die agrarnutzung fragwürdig macht.


    jedoch der aspekt mit der uns fiktiv wirkenden kultur ging mir auch schonmal durch den kopf.
    in einem anderen zusammenhang aber. nehmen wir mal an, es gäbe aliens, die sich ohne krieg etc. entwickelt hätten.
    sie kommen auf die erde, top technologie, noch nie etwas von ner waffe gesehen. der mensch hingegen hat waffen. das heißt er könnte ,wie so oft alles damit zerstören.


    wobei eine kultur warscheinlich, wie du gesagt hast, erstmal krieg durchmachen muss, bis die entwicklung soweit is.


    is ja auch klar, dass die meisten sachen im krieg entwickelt werden, da hat man die größte berreitschaft zu arbeiten, da es ja um die selbsterhaltung geht.

  • hab davon schon gehört. also ich schließe jetzt einfach mal alle theorien bezüglich vergangener hochkulturen etc. aus.
    es muss nicht immer alles so mysteriös sein.


    gibt es genauere infos über die beschaffenheit des erdreichs?
    abgestorbene pilz (wachsen ja zu 99% unterirdisch) oder etwas ähnliches?


  • Hallo,
    ich denke es erinnert sehr an die Kornkreise die in den vergangenen Jahren in England und in anderen teilen der Welt aufgetaucht sind.Ganz sicher sind sie nicht von Menschen geschaffen.Weder die einen noch die anderen.


    Eine Aussage der Veden ist das wir in einer Zeit, in der sich große Veränderungen anbahnen ,solche Zeichen sehen werden.Ich denke es sind Ausdrücke von Anwesenheit bestimmter Intelligenzen die durch unsere Entwicklung als Erde bedingt und durch den Entwicklungsstand/ dem Punkt an dem wir uns befinden hier sind.Zu welchem Zweck auch immer.
    Es ist nicht sehr Erfolgversprechend sich hier auf die herkömmliche Wissenschaft zu stützen die sich nur zu oft irrte und die Menschen belog.
    Nur weil sie nicht begreift das sie sich mit Dingen beschäftigt zu denen nicht nur die gegenständliche Beweislast gehört sondern das sie dazu ihre Schwester die Mystische Wissenschaft benötigt die im übrigen wesentlich älter ist.


    Nur beide zusammen könnten Dir wirklich belegen um was es sich handelt.


    Gruß Amon

    Psychologie ist 50% Sexualität und 50% Fehlentscheidung aber die Grundlage für die Dinge die es zwischen Himmel und Erde gibt!


  • Genau..wieso sollte ein Mensch sich solche arbeit machen..einen Pilz könnt ich mir eigentlich vorstellen..aber eher nicht..keine Ahnung was die Teile gemacht hat ôô

  • Der Feenkreis ist ein natürliches Phänomen, er entsteht durch einen Pilz der unterirdisch wächst und sich kreisförmig ausbreitet.
    Durch den Pilz werden die Nährstoffe in der Erde verbraucht, so das sich andere Vegetation nur am Rande des Kreises ansiedeln kann.

    Rise like Lions after slumber
    In unvanquishable number
    Shake your chains to earth like dew
    Which in sleep had fallen on you
    Ye are many - they are few.

  • hey leute, haltet ihr die vorstellung, dass irgendwo wunderschöne, reine wesen leben, losgelöst von leiden, nicht auch für eine
    faszinierende idee??? ich denke da so an den "herr der ringe- style"


    die elfen kommen in diesem forum irgendwie zu kurz :o(

    Wir sind blind und taub für die Wahrheit,
    doch lernen wir diese kennen, werden wir stumm...

  • hmmm losgelöst von dem begriff "elfen", gibt es in nahezu jeder kultur irgendwelche "lichtwesen", die eigenschaften wie reinheit, liebe, schönheit repräsentieren. vielleicht haben diese ja nur symbolcharakter, um dem menschen als maßstab zu dienen und das "gute" zu vertreten.


    da gibts die devas im hinduismus, die daimions in griechenlang, die elben in europa, die engel bei den christen...



    wer weiß, wer weiß :)

    Wir sind blind und taub für die Wahrheit,
    doch lernen wir diese kennen, werden wir stumm...

  • hmmm vielleicht gibts die ja auch, schließlich gibt es ja auch böse menschen und weniger böse menschen, wobei ich persönlich ja nicht an menschen glaube, aber das ist ja auch nur meine meinung :D .

    Wir sind blind und taub für die Wahrheit,
    doch lernen wir diese kennen, werden wir stumm...

  • Naja, zwischen Elben und Elfen besteht zunächstmal ein grosser Unterschied.
    Elben wurden von den Valar erschaffen um die Welt von Mittelerde zu bevölkern. Sie ähneln vom Aussehen her den Valar und sind keine Fabelwesen, sondern eine Erfindung von Tolkien, der vermutlich von den Beschreibungen und Erzählungen über Engel inspiriert wurde.


    Elfen hingegen sollen kleiner gewesen sein, als ein durchschnittlicher Mensch...viel kleiner. In vielen Legenden sollen sie fliegen können, da sie Flügel besitzen oder einfach nur in gleissendem Licht erscheinen.


    Die Wurzeln von Elben und Elfen mögen doch gleich sein...Engel...aber wo die eine Gattung dem Geist eines genialen Schriftstellers entsprang, wird die andere Gattung in Legenden und Volklore (Irland, Schottland) erwähnt.

  • ich denke schon das es sie gibt auch waldgeister exestieren aber nicht mit licht.sondern unsichtbar bzw.nicht sichtbar für uns.


    :roll: wenn ihr das nicht verstanden haben solltet bitte noch einmal freundlich anfragen.



    scully(TINA) immer skeptisch find ich gut es muss auch kritiker geben!!!



    hahahahahhah

  • Zitat von "lambda"

    hey leute, haltet ihr die vorstellung, dass irgendwo wunderschöne, reine wesen leben, losgelöst von leiden, nicht auch für eine
    faszinierende idee??? ich denke da so an den "herr der ringe- style"


    die elfen kommen in diesem forum irgendwie zu kurz :o(


    sie existieren... vielleicht nicht in unserer realitätsebene, aber in anderen wäre es sehr gut möglich 8)

  • Hm habe da was gefunden und setze es mal rein :


    Über die Elfen


    DIE ELFEN IN IRLAND


    Die Elfen, die in ihrer wahren Gestalt kaum einige Zoll hoch sind, haben einen luftigen, fast durchsichtigen Körper, der so zart ist, daß ein Tautropfen, wenn sie darauf springen, zwar zittert, aber nicht auseinanderrinnt. Dabei sind sie von wunderbarer Schönheit, Elfen sowohl als Elfinnen, und sterbliche Menschen können mit ihnen keinen Vergleich aushalten.


    Sie leben nicht einsam oder paarweise, sondern allzeit in großen Gesellschaften. Den Menschen sind sie unsichtbar, zumal am Tage, und da sie zugegen sein und mit anhören könnten, was man spricht, so drückt man sich nur vorsichtig und mit Ehrerbietung über sie aus, und nennt sie nicht anders, als das gute Volk, die Freunde; ein anderer Name würde sie beleidigen. Sieht man auf der Landstraße große Wirbel von Staub aufsteigen, so weiß man, daß sie im Begriffe sind, ihre Wohnsitze zu verändern und nach einem andern Ort zu ziehen und man unterläßt nicht, die unsichtbaren Reisenden durch ehrfurchtsvolles Neigen zu grüßen. Ihre Häuser aber haben sie in Steinklüften, Felsenhöhlen und alten Riesenhügeln. Innen ist alles aufs glänzendste und prächtigste eingerichtet und die liebliche Musik, die zuweilen nächtlich daraus hervordringt, hat noch jeden entzückt, der so glücklich gewesen ist, sie zu hören.


    In den Sommernächten, wenn der Mond scheint, am liebsten in der Erntezeit, kommen die Elfen aus ihren geheimen Wohnungen hervor und versammeln sich zum Tanz auf gewissen Lieblingsplätzen, gleichfalls heimliche und verborgene Orte, wie Bergtäler, Wiesengründe bei Bächen und Flüssen, Kirchhöfe, wohin selten Menschen kommen. Oft feiern sie ihre Feste unter geräumigen Pilzen oder ruhen unter ihrem Schirmdach. Bei dem ersten Strahl der Morgensonne verschwinden sie wieder und es ist, als rausche ein Schwärm Bienen oder Mücken dahin.


    Ihre Kleidung ist schneeweiß, manchmal silberglänzend, notwendig gehört dazu ein Hut oder ein Käppchen, wozu sie meist die roten Blütenglocken des Fingerhuts wählen und wodurch sich Parteien auszeichnen.


    Die geheimen Kräfte der Elfen, ihre Zaubermacht, ist so groß, daß sie kaum Grenzen kennt. Nicht bloß die menschliche, jede andere Gestalt, selbst die abschreckendste, können sie augenblicklich annehmen und es ist ihnen ein leichtes, in einer Sekunde über eine Entfernung von fünf Stunden hinwegzuspringen. Vor ihrem Anhauch schwindet jede menschliche Kraft. Manchmal teilen sie den Menschen etwas von der Wissenschaft übernatürlicher Dinge mit und erblickt man einen, der wie in halbem Wahnsinn mit Bewegung der Lippen einsam auf und abgeht, so ist ein Elfe unsichtbar bei ihm und belehrt ihn.


    Die Elfen lieben über alles die Musik. Wer sie angehört hat, kann nicht beschreiben, mit welcher Gewalt sie die Seele erfülle und entzücke: gleich einem Strom dringe sie mächtig entgegen; und doch scheinen die Laute einfach, selbst eintönig und überhaupt Naturlauten ähnlich zu sein.


    Zu ihren Belustigungen gehört das Ballspiel, das sie mit großem Eifer treiben und worüber sie oft bis zum Streit uneins werden können.


    Im kunstreichen Tanz übertreffen sie weit alles, was Menschen leisten können, und ihre Lust daran ist unermüdlich.


    Sie tanzen ununterbrochen, bis der Sonnenstrahl an den Bergen sich zeigt, und machen die kühnsten Sprünge ohne die mindeste Anstrengung.


    Nahrung scheinen sie nicht zu bedürfen. Sie laben sich an Tautropfen, die sie von den Blättern sammeln.


    Menschen, die vorwitzig sich nähern oder gar sie necken, bestrafen sie hart, sonst pflegen sie gegen Wohlgesinnte, die ihnen vertrauen, freundlich und hilfreich zu sein. Sie nehmen einen Höcker von der Schulter, schenken neue Kleidungsstücke, versprechen einen Wunsch zu erfüllen, obgleich auch hier gute Laune von ihrer Seite nötig zu sein scheint. Sie lassen sich auch wohl in menschlicher Gestalt sehen, oder jemand, der Nachts zufällig unter sie geraten ist, Teil an ihren Tänzen nehmen; aber etwas gefährliches liegt allzeit in dieser Berührung: der Mensch erkrankt darnach und fällt von der unnatürlichen Anstrengung, da sie ihm etwas von ihren Kräften zu verleihen scheinen, in ein heftiges Fieber. Vergißt er sich und küßt der Sitte gemäß seine Tänzerin, so schwindet in dem Augenblick, wo seine Lippen sie berühren, die ganze Erscheinung.


    Die Elfen stehen aber noch in einer besondern und näheren Beziehung zu den Menschen. Es ist, als teilten sie sich in die Seelen der Menschen und betrachteten sie nun als ihre Angehörigen. Daher haben gewisse Familien ihre eigenen Elfen, denen sie ergeben sind, wofür sie aber von diesen Hilfe und Beistand in bedenklichen Augenblicken, oft Genesung von tödlicher Krankheit, erhalten. Weil sie aber ihren Elfen nach dem Tode zufallen, so ist der Tod des Menschen für jene ein Fest, wo einer der Ihrigen in ihre Gesellschaft eintritt. Daher verlangen sie von den Menschen, daß sie bei Leichenzügen sich einfinden und sie ehren; sie selbst feiern die Bestattung des Toten wie ein Hochzeitsfest, tanzen über seinem Grabe und ebendeshalb wählen sie auch Kirchhöfe zu ihren Lieblingsplätzen. Oft entspinnt sich heftiger Streit, wem ein Kind zugehöre, den Elfen des Vaters oder der Mutter, und auf welchem Kirchhofes solle begraben werden. Die verschiedenen Parteien der Unterirdischen hassen und bekriegen sich dann ebenso feindselig wie Stämme der Menschen, ihre Kämpfe finden in der Nacht, an Kreuzwegen statt, und oft trennt sie nur der einbrechende Tag. Diese Verbindung der Menschen mit einem stillen, aber guten Geistervolk würde an sich nichts abschreckendes, eher etwas beglückendes haben, aber die Elfen erscheinen in einem gewissen Zwielicht; beides das Böse wie das Gute hat zugleich Teil an ihnen und sie zeigen ebenso wohl eine schwarze als eine weiße Seite. Es sind vom Himmel gestoßene Engel, die nicht bis in die Hölle gesunken sind, die aber selbst in Angst und Ungewißheit über ihre Zukunft zweifeln, ob sie am jüngsten Tage Begnadigung erhalten werden. Dieses nächtliche, teuflische bricht sichtbar in ihren Neigungen und Handlungen hervor. Wenn sie in Erinnerung des ursprünglichen Lichtes wohlwollend und freundlich gegen die Menschen scheinen, so treibt sie das böse Element ihrer Natur zu heimtückischen und verderblichen Streichen an. Ihre Schönheit, die wunderbare Pracht ihrer Wohnungen, ihre Fröhlichkeit ist dann nichts als ein falscher Schein, und ihre wahre Gestalt von abschreckender Häßlichkeit erregt Grausen. Erblickt man sie in seltnen Fällen bei Tag, so zeigen sie ein von Alter eingefallenes oder, wie man sich ausdrückt, welkem Blumenkohl ähnliches Gesicht, eine kleine Nase, rote Augen und das weiße Haar eines steinalten Greises.


    Eins ihrer boshaften Gelüste besteht darin, gesunde und schöne Kinder den Müttern zu stehlen und einen Wechselbalg dafür hinzulegen, der einige Ähnlichkeit mit dem gestohlenen hat, aber nichts als ein häßlicher, krankhafter Elfe ist. Er zeigt alle böse Eigenschaften, ist heimtückisch, schadenfroh und, obgleich unersättlich, will doch nichts an ihm gedeihen. Wird Gott erwähnt, so lacht er, sonst aber spricht er nicht, bis er auf eine besondere Weise genötigt, die Stimme eines uralten Mannes ertönen läßt und sein Alter wohl selbst verrät. Die Neigung zur Musik offenbart sich auch hier, so wie ungewöhnliche Fertigkeit dazu, übernatürliche Kräfte äußern sich in der Macht, womit er alles, selbst unbelebte Dinge, zum Tanz zu nötigen weiß. Wo er ist, bringt er Verderben: ein Unglück auf das andere erfolgt, das Vieh erkrankt, das Haus stürzt ein und jede Unternehmung schlägt fehl. Wird er erkannt und bedroht, so macht er sich unsichtbar oder entflieht, er scheut das fließende Wasser und bringt man ihn über eine Brücke, so springt er hinab und, auf den Wellen sitzend, spielt er sein Instrument und kehrt zu den seinigen zurück. Er heißt irisch "Leprechan".*


    * Das Wort, genau Prèachán oder Priachan geschrieben, soll einen Raben bedeuten.


    Zu gewissen Zeiten, wie am Maiabend, scheinen die bösen Elfen besonders tätig und mächtig; denen, welchen sie feind sind, geben sie unsichtbar einen Schlag, der Lähmung zur Folge hat, oder sie richten ihren Atem gegen sie, und auf der Stelle, wo dieser Anhauch den Menschen berührt, erzeugen sich alsbald Beulen und Geschwüre. Die in besonderer Gunst bei den Elfen zu stehen vorgeben, unternehmen die Heilung solcher Krankheiten durch Zaubermittel und geheimnisvolle Reisen.


    2. Der Cluricaun (the Cluricaune** )


    ** Ein irisches Wort, das der Verfasser S. 162 durch die Vermutung erklärt, es sei eine Entstellung von Luacharma'n, Zwerg.


    In dieser Eigenschaft unterscheidet sich der Elfe wesentlich von dem Shefro durch sein einsames und täppisches Wesen; man findet den Cluricaun niemals in Gesellschaft, sondern immer für sich allein. Er ist viel körperlicher und zeigt sich am Tag als ein kleines, altes Männchen mit verschrumpftem Gesicht in altmodischer Tracht. Auf seinem erbsenfarbigen Rock sind große Knöpfe, so wie er an großen Metallschnallen auf seinen Schuhen besonders Wohlgefallen zu haben scheint. Einen Hut trägt er auch, aber einen dreieckigen, altfränkisch aufgekrämpten. Man haßt ihn seines boshaften Wesens wegen und sein Name wird als Ausdruck der Verachtung gebraucht. Man bemüht sich seiner Herr zu werden und droht ihm gern; manchmal gelingt es ihn zu überlisten, manchmal ist er verschmitzter und betrügt den Menschen. Er beschäftigt sich mit der Verfertigung von Schuhen und pfeift ein Lied dazu. Wenn ihn der Mensch dabei überrascht, so ist er zwar voll Furcht vor dessen überlegener Stärke, aber mit der Kraft begabt zu verschwinden, wenn es ihm durch List gelingt es dahin zu bringen, daß der Mensch auch nur auf einen Blick die Augen von ihm abwendet.


    Der Cluricaun besitzt Kenntnis ("während der Unruhen") vergrabener Schätze, entdeckt sie aber nicht eher, als bis er sich aufs höchste gedrängt sieht. Oft hilft er sich noch, wenn der Mensch schon glaubt, ihn ganz in der Gewalt zu haben. Eine gewöhnliche List besteht darin, daß er das Merkmal, wo der Schatz liegt, sei es Strauch, Distel, Stein, Zweig, unendlich vervielfältigt, damit es dem Menschen, der ein Werkzeug herbeigeholt hat, die Erde aufzugraben, nicht weiter als Unterscheidungszeichen dienen kann. Der Cluricaun hat einen kleinen ledernen Beutel mit einem Schilling, welchen er, so oft er auch damit zahlt, immer wieder findet und welcher der Glücksschilling (Sprè na Skillenagh) heißt. Manchmal hat er zwei Beutel bei sich, der eine enthält den Wunderpfennig, der andere eine Kupfermünze, und wird er gezwungen, herauszurücken, so reicht er hinterlistig den letztern, dessen Gewicht befriedigend ist, während er bei Untersuchung des Inhalts, wenn das menschliche Auge sich von ihm abwendet, verschwindet.


    Sein Vergnügen besteht im Rauchen und Trinken. Er kennt das Geheimnis, das die Dänen sollen nach Irland gebracht haben, Bier aus Heide zu brauen. Kleine Tabackspfeifen von alter Form, die man beim Graben oder Pflügen häufig in Irland findet, besonders in der Nähe jener runden Verschanzungen, dänische Festungen genannt, glaubt man, gehörten den Cluricaunen; und findet man sie zerbrochen oder sonst auf eine Art verstümmelt, so betrachtet man das als eine Art Vergeltung für die Streiche, die ihre angeblichen Eigentümer sollen gespielt haben.*


    * Abbildung einer solchen Pfeife in der Anthologia Hibernica (Dublin 1793.) I. 352 und in dem Original dieser Märchen S. 176.
    Der Cluricaun zeigt sich aber auch in Verbindung mit den Menschen und gehört dann einer Familie an, mit der er aushält, so lange ein Glied davon lebt, die aber gleichfalls seiner nicht los werden kann. Bei aller Neigung zu boshaften Streichen und Neckereien pflegt er vor dem Hausherrn eine gewisse Achtung zu hegen und ihn mit Rücksicht zu behandeln. Er leistet hilfreiche Hand, verhütet heimliche Unglücksfälle, wird aber im höchsten Grade zornig und aufgebracht, wenn man ihn vergessen und die ihm gebührende Speise nicht an den bestimmten Ort gesetzt hat.


    3. Die Banshi


    Das Wort wird verschiedentlich erklärt als Haupt der Elfen oder als weiße Frau. Es ist ein weiblicher Geist, der gewissen Familien, doch meist nur von altem oder edlem Stamm angehört und sich bloß zeigt, um den Tod von einem Glied derselben anzukündigen. Die Banshi erscheint dann in der Nähe des Hauses oder bei dem Fenster, wo der Kranke liegt, schlägt die Hände zusammen und klagt in den jammervollsten Tönen. Sie hat einen weißen weiten Mantel um und einen Schleier auf dem Kopf.


    4. Die Phuka


    Es ist schwer, von diesem Geist einen deutlichen Begriff zu geben.** Es liegt etwas unbestimmtes, immer aber etwas dunkeles und nächtliches in seinem Wesen. Man erinnert sich seiner unvollständig, wie eines Traums, ob man gleich den heftigsten Eindruck empfunden hat; gleichwohl kann die Phuka mit Händen berührt werden. Sie zeigt sich als schwarzes Roß, Adler, Fledermaus, und läßt den Menschen, dessen sie sich bemächtigt hat und der unfähig ist, den geringsten Widerstand zu leisten, in kurzer Zeit vieles erleben. Sie jagt mit ihm über Abgründe, führt ihn hinauf in den Mond und hinab in die Tiefe des Meers. Wenn etwas einstürzt, wird es ihr vom Volk zur Last gelegt. Nicht wenige Abgründe und Höhlen in den Felsen heißen Phukahöhlen (Poula Phuka), selbst ein Wasserfall, den der Liffey in der Grafschaft Wicklow bildet, hat von ihr seinen Namen. Das Volk verbietet den Kindern nach Michaelis noch Brombeeren zu essen und schreibt die Abnahme derselben, welche nach dieser Zeit beginnt, der Phuka zu.


    ** Der Sammler bemerkt S. 275. daß das wallisische Gwyll, welches Dunkelheit, Nacht, Schatten, Berggeist bedeute, dem irischen Phuka vollkommen entspreche. Es ist der deutsche Alp.


    5. Das Land der Jugend (Thierna na oge)


    Unter dem Wasser liegt ein Land, so gut wie oben, wo die Sonne scheint, Wiesen grünen, Bäume blühen, Felder und Wälder abwechseln, Städte und Paläste nur viel prächtiger und glänzender sich erheben und das von glücklichen Elfen bewohnt wird. Hat man in dem rechten Augenblick an den Ufern des Sees die rechte Stelle gefunden, so kann man alle diese Herrlichkeiten mit Augen sehen. Einige, die ins Wasser gefallen und ohne Schaden zu nehmen dort angelangt sind, haben bei ihrer Heimkehr Bericht abgestattet. Diese Unterwelt heißt das Land der Jugend, weil die Zeit dort keine Macht hat, niemand altert und wer viele Jahre da unten gewesen ist, den hat es nur ein Augenblick gedeucht. An gewissen Tagen bei aufgehender Sonne erscheinen diese Elfen auf der Oberfläche des Wassers, in größter Pracht und in allen Farben des Regenbogens schillernd. Mit Musik und Tanz, in ungezügelter Lust, ziehen sie einen bestimmten Weg auf dem Wasser dahin, das unter ihren Füßen so wenig weicht, als die feste Erde unter den Tritten der Menschen, bis sie endlich im Nebel wieder verschwinden.


    http://www.sagen.at/index.html

    Mehr als die Vergangenheit interessiert
    mich die Zukunft,


    denn in ihr gedenke ich zu leben.


    *~'°*Albert Einstein*~'°*


    Nun,haben wir schon nachgeschaut wo ich war und was ich getan habe ? *lächel* :roll: