Atomunfall bei Hamburg????

  • Am 12.09.1986 soll es in einem Forschungsreaktor nahe der Stadt Geesthacht 30km von Hamburg laut Augenzeugen einen Brand gegeben haben,bei dem Radioaktivität ausgetreten ist.
    Dieses soll geheim gehalten werden.


    In der Nähe dieses Reaktorg steht auch das Kernkraftwerk Krümmel.



    Folgende Fakten sprechen für diesen Atomunfall:


    -Augenzeugen haben eine 20-30Meter hohe Flamme aus dem Forschungszentrum schlagen sehen
    -Es gibt seit 1986 16 Fälle von Leukämie bei Kindern in der Elbmarsch (auf der anderen Seite der Elbe gegenüber den Reaktoren) statistisch dürfte aber nur alle 60 Jahre ein Mensch dort erkranken.
    -Es gab einen Brand in dem Aktenschrank der Feuerwehr, in dem die Unterlagen vom 12.09.86 untergebracht waren.
    -17 Institute haben es abgelehnt, Bodenproben um das Gelände zu nehmen.
    -6 von 7 Wissenschaftlern haben die Arbeit an Proben eingestellt,mit der Begründung, dass sie massiv von den Behörden an ihrer Arbeit behindrt wurden.
    -Bei den Proben kam heraus,dass der Boden rund um die Anlage mit Plutonium und Thorium belastet ist, dass weder von dem Unfall in tschernobyl noch von Waffen stammen kann.
    -In dem Kernkraftwerk Krümmel wurde erhöhte Strahlung festgestellt, die nicht aus dem Reaktor des Kraftwerks kam.



    Außerdem sagte der Wissenschaftler,der die Proben entnahm, dass wenn so etwas in der westlichen Welt so kurz nach Tsschernobyl passiert,keine friedliche Nutzung der Kernenergie mehr möglich gewesen wäre.
    Und das hätte der Staat sicher nicht gewollt.
    Und:Plutonium-Warum?
    Soweit ich weiß arbeiten deutsche Atomkraftwerke mit Uran und Plutonium ist meines Wissens nach Waffenmaterial(verbesserung erwünscht) Warum also forscht man in Deutschland mitte der 80er mit Plutonium?


    google:atomunfall in geesthacht


    Was sagt ihr dazu?
    Habt ihr schon was davon gehört?
    Gibt es hier womöglich (Augen)zeugen?



    Wohne in der nähe und möchte darüber sovel wie möglich wissen!


    GNU

  • also bei der Anzahl von (NUR) Bekannten Störfällen in Krümel
    (Sorry) ist fast alles was mal war nur noch Langweilig für den Durchschnitts Hamburger.
    Ja , ich weiß Traurig.
    Mir als Jäger fallen selbst Kleinigkeiten in der Natur öfter auf.
    Aber man kann nichts machen :!:

    (Fast immer) Tolleranz in gegenseitigen einvernehmen . . .


    und wenn nicht erst noch mal bei einen Kaffee & Zigarillo drüber sinnen !!!

    Mit vorzüglicher Hochachtung . . .

  • Klingt ja alles schön und gut (mehr oder weniger), doch wo sind die Quellen, vor allem zu den Proben? Und ich hätte gerne noch den Namen des Wissenschaftlers mit den Proben.


    Ansonsten nette Theorie, ich weiß nichts dazu.

  • Tja, und da ja unsere Atomaufsichtbehörde schön wartet, bis die Betreiber selber ihre Störfälle melden...
    einiges zu Störfällen in D


    www.strahlentelex.de/Stx_02_366_S05-07.pdf
    www.focus.de/politik/deutschland ... 06996.html
    www.focus.de/politik/deutschland ... 67469.html
    [url=http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft;art122,2640361]http://www.tagesspiegel.de/politik/deut ... 22,2640361[/url]
    www.helles-koepfchen.de/artikel/2210.html
    www.abendblatt.de/daten/2007/06/30/763867.html

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • kann nicht sein das der boden außerhalb mit plutonium belastet ist, die brennstäbe bestehen aus uran und sind von wasser umgeben, im sogenannten reaktorkühlwasserbecken.
    um uran in die umwelt freisetzen zu können hätte der reaktor explodieren müssen, so etwas ist aber beinahe unmöglich da wir in europa andere reaktoren haben als die russen in tschernobyl.
    plutonium wird nur zur herstellung von atomwaffen benutzt, die abgebrannten brennstäbe werden in einer anderen anlage sozusagen recycelt und kommen abermals zum einsatz in irgendeinem kernkraftwerk.
    ich kann das behaupten weil ich in einem kernkraftwerk arbeite und schon öfters am reaktorbecken gestanden bin und weiß wie das ganze aufgebaut ist und wie es funktioniert.
    es gibt siedewasserreaktoren und es gibt druckwasserreaktoren, und das diese explodieren ist eigentlich nicht möglich.
    die kernkraftwerke bieten doch für interessierte leute führungen durch ihre anlagen an, hat da mal jemand teilgenommen ? - kann ich nur empfehlen.

  • Zitat von "qwertz"

    die kernkraftwerke bieten doch für interessierte leute führungen durch ihre anlagen an, hat da mal jemand teilgenommen ? - kann ich nur empfehlen.


    Da stimm ich dir sogar mal zu ;)
    Wir waren damals mit dem Physik-LK mal im Kernkraftwerk Isar, war sehr interessant.



    Aber zum Thema Sicherheit: Dass kontaminiertes Wasser in die Umgebung gelangt, passiert trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer wieder, soweit ich mich erinnern kann, gab's ja da in den letzten Monaten mehrere Vorfälle, die allerdings zumeist auf menschliches Versagen zurückzuführen waren. Insbesondere in Deutschland ist die Technik an sich wirklich extrem zuverlässig.

  • Hier in Deutschland haben wir die sichersten Reaktoren weltweit, wir, das heißt Siemens und Co exportieren und bauen diese Anlagen sogar weltweit, eine Ausnahme machen die Russen, die produzieren ihren Schrott im Alleingang.


    P.S.
    wenn mir jemand sagt wie man hier Fotos posten kann dann kann ich ja mal Insidermaterial zeigen, das hilft dann auch diesen Mythos den es um die Kernkraftwerke gibt zu beseitigen.

  • Naja sicher in dem Sinn das die Dinger nicht einfach in die Luft fliegen. Allerdings bieten Sie dennoch für Ihre nähere Umgebung ein gewisses Risiko. So sind die Quoten der Erberkrankungen um Reaktoren immer um gut 15% höher als sonstwo, vor allem was Leukämie angeht.


    Ich mein, ich bin kein Atomgegener eher das Gegenteil. In ermangelung einer anderen ergiebigen und sauberen Energiequelle die auch rentabel ist taug Atomstrom doch schon recht gut ^^


    Aber das alles gehört sich eigentlich nicht mehr in diesen Thread, ich denke fast den können die Mods dicht machen.


    JE

  • Von wegen unsere AKWs sind sicher


    www.berlinonline.de/berliner-zei ... index.html



    wo gespart werden kann, wird gespart ,und gehofft dass nichts passiert ,und wenn findet man schon einen Opfermarionette...wieviele Lügen haben die Betreiber vobn Seveso udn Bophal vorher verbreitet über ihre angeblichen Sicherheitsvorkehrungen ß! ...ab 100 % Profit kennt kapital und Mensch keinerlei skrupel mehr ...Ob nun ein LKW Fahrer, der gezwungen wird auf Ruhezeiten zu verzichten und am Fahrtenschreiber zu nmanipulieren ,oder der Chef eines AKWs ...es findet sich immer einer ,der es tut um

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Was ich mich schon länger frage ist wieso man Atomreaktoren nicht einfach in der Wüste baut, bzw. an einem Ort wo in sagen wir 300 km Umkreis kein Mensch oder kaum ein Mensch wohnt? Das Endlager richtet man direkt neben dem Atomkraftwerk ein, dann gibts auch die Transportprobleme nicht. Im Norden Russlands gibts doch genügend unbewohntes Gebiet. Da könnte man eine ganze Batterie an Atomkraftwerken bauen, wenn die alle hochgehen würde das doch kein Schwein jucken.


    Sicher, Leute zu finden die an so einem abgelegenen Ort arbeiten wollen ist so eine Sache, aber das kann ja nicht das entscheidende Hinderniss sein. Die muß man halt einfach etwas besser bezahlen :)

  • Zitat

    Was ich mich schon länger frage ist wieso man Atomreaktoren nicht einfach in der Wüste baut, bzw. an einem Ort wo in sagen wir 300 km Umkreis kein Mensch oder kaum ein Mensch wohnt? Das Endlager richtet man direkt neben dem Atomkraftwerk ein, dann gibts auch die Transportprobleme nicht. Im Norden Russlands gibts doch genügend unbewohntes Gebiet. Da könnte man eine ganze Batterie an Atomkraftwerken bauen, wenn die alle hochgehen würde das doch kein Schwein jucken.


    Sicher, Leute zu finden die an so einem abgelegenen Ort arbeiten wollen ist so eine Sache, aber das kann ja nicht das entscheidende Hinderniss sein. Die muß man halt einfach etwas besser bezahlen :)


    Dass kann man eben nicht machen.
    Damals, als Tschernobyl hochgegangen ist, da konnte man über Jahrzehnte hinweg, kein Wildfleisch, geschweige denn Pilze oder Beeren mehr essen, weil die Winde die ganze radioaktive Strahlung über Europa und Asien verteilt hatten.
    Jetzt stell dir mal vor, du würdest eine ganze Kette Atomkraftwerke, nebeneinander bauen: Das würde vermutlich damit enden, dass die komplette Erde radioaktiv verseucht wäre, weil
    1. Eine Kettenreaktion stattfinden würde und
    2. Nichtmal Personal da wäre, um einen Super-GAU zu verhindern.
    Deswegen ist es eben sowichtig, dass die AKW´s überwacht werden!

  • Und gerade Wüste ist ja auch deshalb schlecht, weil ein Atomkraftwerk Unmengen an Wasser braucht, zum einen natürlich das im Kühlkreislauf, aber eben auch ständig frisches Wasser, das verdampft wird und die Turbinen antreibt. Und es wird schwierig sein, das etwa in der Sahara aufzutreiben. Schon mal drüber nachgedacht, warum viele Kraftwerke nach Flüssen benannt sind?