Splatter oder lieber Gänsehautfeeling?

  • Ich guck beides gern ob nu Splatter oder Grusel. Aber ne Mischung aus beiden ist, finde ich, am bessten. Ich gucke eigentlich so ziehmlich alles an Horror (ich zähl Gesichter des Todes, man behind sun und sowas allerdings nich zu Horrorfilmen). Ein Film der die richtige Atmosphäre schafft ist immer am besten und da ist es egal ob Splatter oder Grusel. Zu solchen Filmen zähle ich z.B.
    Das Ding
    Der Weiße Hai
    Poltergeist
    Cube
    the Descent
    the shinning


    Aber wie gesagt gegen nen ordentlichen Splatter wie Braindead, Story of Riki(ist eher MartialArt) oder Staplerfahrer Klaus^^ hab ich nichts einzuwenden

  • Zitat

    Staplerfahrer Klaus^^

    lol :lol: Aber der dauert halt nur 9 Minuten.




    Splatter oder Gänsehaut? Kommt auf meine Stimmung an. Will ich mich gerade gruseln oder einfach nur berieseln lassen?


    Der einzige Unterschied bei Grusel und Splatter ist bei mir, dass ich Splatter vielleicht ein- oder zweimal anschau, aber Grusel kann ich mir dutzendmale anschaun.

  • Zitat

    Staplerfahrer Klaus^^
    lol Aber der dauert halt nur 9 Minuten.


    Naja, den würde ich auch nicht als klassischen "Horrorfilm" bezeichnen! :lol:


    Ich weiß jetzt nicht mal, ob ich den als "Splatter" in dem Sinne nennen würde!
    Öhm........
    Zumindest war es der einzige Splatter, den ich bisher zum Lachen fand! 8-)


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Staplerfahrer Klaus...liest sich ziemlich beängstigend :mrgreen:


    Ich ziehe echte Gruselfilme, die ganz subtil auf die Psyche wirken, den Splatter-Filmen in jedem Fall vor. Zunächst würde ich mir nicht zutrauen, bis zum Ende das Gemetzel durchzuhalten... :oops:
    Wenn Menschen mittendurch geschnitten werden..ich weiß nicht, menschliche Anatomie ist so interessant nun auch wieder nicht.


    Ich will mich nicht fixieren, wenn ich Z.B. "Signs" mit Mel Gibson als Paradebeispiel eines guten Horrorfilms erwähne. Der Film nagt an den Nerven, ohne auch nur ein Quäntchen Blut zu verspritzen...das ist die wahre Kunst :P

  • Naja ich mein wenn man einen Festen magen und keine Probleme mit Blut hat dann sind Splatter Filme eigentlich total langweilig.


    Meistens keine gute Geschichte, unrealistisch bis zum geht nicht mehr, scheiß Schausspieler (Natürlich gibt es ausnahmen).


    Das einzige durch das diese Filme punkten ist der Abschäu der entsteht wenn man Blut, Därme usw. sieht. Aber wenn man das überwunden hat ist es nur mist.


    Splatterfilme brennen sich in die Psyche, wenn du dir beim sehen wünschen würdest der Ferseher würde einfach ausgehen um die nächste Szene nicht sehen zu müssen. Das sind gute Filme.


    Vor allem welche die einen Psychisch belasten, an die man sich ne Woche nachher noch beim einschalfen erinnert.


    Aber es ist schwer geworden solche Filme zu finden. Auch denke ich das die Psyche auf dauer abstumpft. Auch das ist Generationsbedingt. Wenn ich mich erinnere wie ich mich vor einigen Jahren bei Psycho gegruselt hab... aber heute lässt mich der Film kalt!


    Mindreader

  • Mittlerweile ist Splatter leider schon immens langweilig, und einen guten subtilen Grusel merkt man sich auch länger, finde ich:


    Mein Lieblingsfilmvergleich:


    Der etwas blutige Film "das Geisterschloß" im direkten Vergleich zu seiner Erstverfilmung aus den 60ern, deutschsprachig unter "Bis das Blut gefriert" im Fernsehen. Einmalig gruselig, viel besser als der Film aus den späten 90ern....


    de.wikipedia.org/wiki/Bis_das_Blut_gefriert


    Lg
    donnie :winks:

    Zum Sterbenden, der gerade noch die Antwort röcheln kann:
    "Was siehst du? Einen Tunnel? Ein Licht? Beides?"
    "Nur einen Idioten der zuviele Romane gelesen hat."
    Aus "Wanted", österr. Satire von 1999.

  • Ich bin's nochmal. :P Wenn ich Horror "konsumiere", dann meist ebendiesen, der die Fantasie oder die Urängste attackiert. In diese Kategorie fallen Filme, die die Psyche so sehr belasten, dass ich sie nicht zuende gucke (z.B. solche wie "Friedhof der Kuscheltiere" oder "Shining"), weil sie die Kapazität im Menschen herauskehren, Böses anzurichten und im normalen Alltag beginnen, meist noch mit positiver Ausgangssituation. Splatter scheinen irgendwie immer gleich; aber da ich nicht unbedingt nennenswerte Seh-Erfahrung aufweisen kann, bin ich offen für jedwede Empfehlung. :mrgreen:


    Liest sich gut :D Die Erstversion ist nahezu immer besser als das Remake.

  • In die Kategorie find ich passt auch gut die Verfilmung von "Das Haus der Verdammnis". Das Buch ist von Stephen King. So war doch der Titel, oder?
    Hab ich vor Jahren gesehen. Super langer, aber Gänsehaut garantierender Film.
    Ich sag nur Zombie unterm Bett u. a. ... das sind Kindheitsängste! ^^


    Schöne Beispiele für die Kategorie "Horror ohne Blut" sind:
    "The Texas Chain Saw Massacre" Regisseur Tobe Hooper, Jahr 1974 und
    "Das Grauen kommt um 10" Regisseur Fred Walten, Jahr 1979.
    Horror á la "nein, geh da nicht rein!" *harrr* :)


    In den alten Filmen muss man noch seine Fantasie spielen lassen.

  • Hi!


    Ich plädiere eindeutig für Grusel!


    Problem, das ich bei Splatter-Filmen habe: Entweder, sie gehen mit psychischem Horror einher (wie bei Saw), dann kann ich nicht hingucken. Und zwar WIRKLICH nicht. Ich fand Saw I so schrecklich, dass ich mir die Fortsetzungen auch für Geld nicht angeguckt hätte.


    Oder es ist NUR Gemetzel, dann stumpft man nach wenigen Minuten ab, und man denkt: Schön, NOCH 'ne Leiche... Ich weiß, es geht hier um Filme, aber bestes Beispiel ist für mich der Stephen-King-Roman "Puls": Mehr Tote gab's noch selten, und eben drum fand ich ihn todlangweilig.


    LG
    Fiona

    Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito
    bleiben will. (Albert Schweitzer)

  • ...prinzipiel mache ich mir bei Gruselfilmen, ala The Grudge, The sixth Sense, The Ring, permanent in die Hose. Ich habe alle Filme "gesehen", mehr oder weniger, weil ich mir immer die Augen zu halte! Ich erschrecke mich so unglaublich leicht und schnell bei solchen Filmen. Das ist der Horror, trotzdem will und muss ich diese sehen.


    Was mir viel leichter von der Hand geht, wo ich ein absoluter Fan bin, ist, SPLATTER!!!!
    je mehr Blut, je mehr Gedärme, je mehr abgetrennte Gliesmaßen, desto besser! So wie bspw. SAW, From Dusk Till Dawn, Braindead - Der Rasenmähermann! Einfach geile Filme und mit nur ganz wenig Schockeffekten!!!!!

  • Ich bin auch eher für eine gute Mischung aus beidem. Wie z.B. in Wolf Creek.
    Allerdings guck ich auch gerne Zombie Filme obwohl die meiner Meinung nach garnicht Gruselig sind.


    Zuletzt geändert von Nieselpriem am Dienstag 29. Dezember 2012, 00:56, insgesamt 1-mal geändert.

  • Zitat

    Als der Film rauskam, dachte man das wäre alles echt.


    Also ich war mir am Anfang auch nicht sicher. Ich mein damals war man ja noch Jünger.. und leichtgläubiger.


    Aber Blair Witch Projekt is echt gut gemacht. Vor allem der erste (Der zweite ist Müll). Und des Ende erst... uh uh hu


    Mindreader

  • Zitat von "spooky92"

    Naja, ich hatte mal gelesen, dass viele zu Anfang des Releases dachten, das Filmmaterial wäre komplett echt. Werde mal den link suchen.
    :|
    edit: zugegeben, ich dachte das.

    Im Vorfeld gab es schon eine sehr gut gemachte Website im Doku-Stil zu dem Projekt. Es folgten Blogs, die die "Legende" weiter tragten. Und letztendlich ging man als Unwissender tatsächlich in diesen Film um eine Art "Dokumentation" zu erleben. Das Marketing war perfekt.

    Zitat

    The teaser poster and other advertisements for the film were designed to reinforce the 'documentary' concept, leading many people to think the film was an actual documentary, and that the three protagonists really had disappeared in the woods near Burkittsville, Maryland.[2] To reinforce this idea, the Sci-Fi Channel aired a fake documentary, Curse of the Blair Witch, that claimed to investigate the legend surrounding the movie right before the film's release. The program contained interviews with friends and relatives of the missing students, paranormal experts, and local historians (all fabricated, of course). This was done so extensively that the three main actors were listed for a time as "missing, presumed dead" on IMDb.[5] While attending the Cannes Film Festival, the producers put up missing posters featuring the three stars of the film, which were removed the next day following the actual kidnapping of a television executive (who was later recovered and returned home safely).

    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Blair_Witch_Project


    Es gibt auch heute noch Menschen, die immer noch glauben, dass die Geschichte wahr ist.


    http://www.paraportal.de/viewt…hilit=blair+witch+project

  • Habe auch mal gelesen dass der Film an Produktionskosten nur 60.000$ gekostet hat und weltweit, glaube ich 150.000.000 in dem Dreh. Man lies die Schauspieler jeden Tag zu verschiedenen Orten gehen und dort war das Drehbuch für den Tag. Mit der Zeit hatte man auch die Nahrungsrationen am Ort verringert um die Schauspieler "panischer" zu gestalten. Der Film ist zwar recht lahm, aber doch ganz gruselig. Auf der DvD sind auch noch recht interessante Dokus über die Hexe von Blair.

  • Also ich meine da mal ne Doku über irgend nen Bär-Menschen gesehen zu haben der Angeblich lngere Zeit verschwunden war... Naja kann natürlich was anderes gewesen sein...


    Zuletzt geändert von Nieselpriem am Dienstag 29. Dezember 2012, 00:56, insgesamt 1-mal geändert.