• Zitat

    Ich weiß, dass das ganze Glaubens- und Weltbild der Zeugen Jehovas auf den Texten der "Bibel" ruht. Und ich habe erfahren, dass die Zeugen, mit denen ich selbst gesprochen habe zumindest, nicht fähig waren, außerhalb des biblischen Kontextes zu argumentieren, d.h. wenn man bei Fragen nachbohrt wie: "Du glaubst, das und das sei richtig, weil das und das genauso in der Bibel steht... Aber warum sollte Alles richtig sein, nur weil es so in den Bibel steht? Beweise mir zunächst, dass die Bibel immer Recht hat. Und Beweise mir, warum die Bibel stets Recht haben sollte..."


    Die brauchen keine Beweise! :) Das interessiert die Leute nicht! :) Es heisst Glaube, weil man eben glaubt, und nicht weiss! Glaube braucht keine Beweise. Im Gegenzug koenntest Du ja auch versuchen zu beweisen, dass die Bibel NICHT immer recht hat. Das kannst Du auch nicht.


    Wenn mich irgendjemand nervt und retten will, sag ich einfach "Lass mich damit in Ruhe, ich will gar nicht in den Himmel, da kenn ich eh keinen!"

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!


  • Ach, und nochwas:
    Die nervt die Situation, dass dein Freund ständig bekehrt. Und dann willst du ihn selbst mit deinem Lebensstil bekehren?
    Denk mal drüber nach ob das so toll ist. ;)


    lg Davy


    DAS stößt mir an dem Text ehrlich gesagt auch etwas auf.
    So wie es aussieht, ist dein Freund ein Erwachsener. Er kann also selbst denken und hat sich für diesen Glauben entschieden, und wenn er so nervig ist, dass er die ganze Zeit nur darüber redet, schalt halt die Ohren auf Durchzug oder schränk den Kontakt etwas ein.


    Genauso nervig wie Zeugen Jehovas oder andere penetrante Gläubige finde ich Leute, die nicht an Gott glauben, und meinen, anderen das aufzwingen zu müssen.


    Lasst das Thema doch einfach ruhen, nach 20 Jahren kann da doch nix mehr bei raus kommen. :shock:

  • Man kann ja auch als Erwachsener beitreten.


    Wenn du Widersprüche in der Bibel suchst, sind die doch schnell gefunden. Das beginnt schon bei Kleinigkeiten. So heißt der Zöllner, den Jesus zum Jünger macht, in einem Evangelium Matthäus und in einem anderen Levi. Mal wird Jesus vor seiner Hinrichtung zu Herodes geschickt und mal nicht. Was er als "letzte Worte" am Kreuz sagt, ist von Evangelium zu Evangelium unterschiedlich. Und so weiter.


    Vielleicht wäre es aber sinnvoller, deinen Freund auf die moralische Frage anzusprechen: Was ist von einem Gott zu halten, der den größten Teil der Menschheit grausam umbringen will (und es angeblich während der Sintflut schon einmal getan hat), nur weil sie nicht richtig glauben? Was ist mit kleinen Kindern, die noch nicht einmal selbst entscheiden können, was sie glauben? Wie würde es dann zum Beispiel einem Buddha oder Sokrates ergehen, die allem Anschein nach wirklich anständige, gute Menschen waren, aber den "richtigen Glauben" nicht hatten, ja (da sie vor Jesus lebten) noch nicht einmal hätten haben können? Welche Entschuldigung hätte Gott, solchen Menschen sein Paradies zu verweigern außer der, dass er als Allmächtiger machen kann, was er will?


    Und auch die Angst, dass Leute wie du dringend von ihm gerettet werden müssten, sollte deinem Freund doch zu denken geben. Was kann an einem solchen Glauben Gutes oder auch nur Vorbildhaftes sein, der die Gläubigen in derartige seelische Nöte bringt und sie selbst krank macht? Und wie stellt sich dein Freund das Paradies vor, wenn diejenigen, die ihm nahestehen, sich aber nicht bekehren lassen wollen, wirklich verdammt werden sollten? Hätte er denn dann noch Freude am Paradies, oder würde er Gott dann nicht grollen und im Extremfall deswegen selbst verdammt werden?


    Mit anderen Worten: Wo ist denn die Liebe Gottes in einer solchen Religion? Anscheinend in der Theorie verschwunden. Liebe und Zwang durch Drohungen passt nicht zusammen und ist noch weniger angebracht, wenn man so mächtig ist wie der allmächtige Gott. Wenn Gott wirklich so wäre, wäre er vielleicht allmächtig, aber psychologisch ziemlich armselig. Und einen solchen Gott kann man (oder: ich) sich nicht gut vorstellen.

  • Wenn du Widersprüche in der Bibel suchst, sind die doch schnell gefunden. Das beginnt schon bei Kleinigkeiten


    Interessiert aber die Zeugen Jehova´s nicht, da sie eh nur ihre eigene Bibel als die einzig richtige Übersetzung ansehen.....alles andere prallt an denen ab. ;)


    Was ist von einem Gott zu halten, der den größten Teil der Menschheit grausam umbringen will (und es angeblich während der Sintflut schon einmal getan hat), nur weil sie nicht richtig glauben?


    Das ist eben Jehovas´s Wille so, da gibts nichts zu kritisieren. Wer überleben will, der soll hat gläubig leben, dann passiert ihm auch nichts.


    Was ist mit kleinen Kindern, die noch nicht einmal selbst entscheiden können, was sie glauben?


    Dafür "führen" ja die Eltern ihre Kinder mit täglichen Bibelstunden an den "richtigen" Glauben heran....und handeln so wieder im Sinne Jehovas. ;)


    Wie würde es dann zum Beispiel einem Buddha oder Sokrates ergehen, die allem Anschein nach wirklich anständige, gute Menschen waren, aber den "richtigen Glauben" nicht hatten, ja (da sie vor Jesus lebten) noch nicht einmal hätten haben können?


    Guter Mensch zu sein, reicht nicht, man muß gläubig im Sinne von Jehova sein, alles andere gilt nicht. Und Buddha.....naja, vom Buddismus, allgemein von anderen Religionen halten die Zeugen nicht viel, da dieser Glaube nicht auf Jesu und der Bibel basiert. Im Prinzip sind es für sie fehlgeleitete Menschen....


    Welche Entschuldigung hätte Gott, solchen Menschen sein Paradies zu verweigern außer der, dass er als Allmächtiger machen kann, was er will?


    Der braucht keine Entschuldigung. Wer sich an seine Regeln hält, dem geht es dann auch im heiligen Königreich gut.....wer nicht glaubt und sich blenden läßt hat eben Pech gehabt.
    In den Augen der Zeugen Jehovas erfüllt Gott seine Barmherzigkeit einzig darin, daß er den Menschen, die nach seinen Bestimmungen (die er ja in der Bibel vorgibt) leben, ewiges Leben und Ruhe und Frieden in seinem Paradies gibt, nach dem irdischen Tod.
    Das ist alles was für die Zeugen gilt. ;)


    Was kann an einem solchen Glauben Gutes oder auch nur Vorbildhaftes sein, der die Gläubigen in derartige seelische Nöte bringt und sie selbst krank macht?


    In deren Augen macht das aber nicht krank sondern es ist die einzige richtige Lebensweise.


    Und wie stellt sich dein Freund das Paradies vor, wenn diejenigen, die ihm nahestehen, sich aber nicht bekehren lassen wollen, wirklich verdammt werden sollten? Hätte er denn dann noch Freude am Paradies, oder würde er Gott dann nicht grollen und im Extremfall deswegen selbst verdammt werden?


    Im gelobten Königreich gibt es keinen Groll. Irdische Gefühle gelten dort nicht mehr. Der Mensch vergißt sein Erdendasein und wird im Paradies ewig und glücklich Leben. Da macht sich keiner mehr Gedanken drum ob ein von ihm geliebter Mensch nun da auch hin darf oder nicht. Man hat die unendliche Liebe Jehovas und das reicht zum Zufriedensein.


    . Liebe und Zwang durch Drohungen passt nicht zusammen und ist noch weniger angebracht, wenn man so mächtig ist wie der allmächtige Gott. Wenn Gott wirklich so wäre, wäre er vielleicht allmächtig, aber psychologisch ziemlich armselig


    Für unsere Moralvorstellungen wäre er das.
    Für die Zeugen Jehovas ist er derjenige der Liebe und Gerechtigkeit gibt, solange man sich an seine Regeln hält. Wer das nicht tut, hat auch nichts anderes verdient, denn er handelt zuwider den Forderungen die Jehova in der Bibel an sein Volk gestellt hat. Wer also ungläubig ist und sich auch nicht bekehren läßt ist also an seinem Unglück selber schuld. Zwar bedauerlich aber in den Augen der Zeugen die logische Konsequenz wenn man nicht Jehovas Regeln lebt. ;)


    Glaubt mir, ich habe alle Argumente schon tausendmal mit denen durchgekaut.....nichts, aber auch gar nichts, kann einen richtig gläubigen Zeugen aus der Bahn werfen oder ihn zum Nachdenken bringen.


    Und dazu muß man erst mal die Philosophie der Zeugen kennen, nach der sie leben (und weshalb das Argument mit dem grausamen Gott auch bei denen kein Zugpferd ist):


    Das Leben, daß sie jetzt, in der Gegenwart leben, ist unwichtig. Da ist es völlig wurscht, ob sie sich irgendwo einschränken müssen, oder es ihnen mal schlecht geht.....das jetzige Leben ist in ihren Augen nicht mehr als eine Prüfung Gottes, ob sie denn letztenendes die Aufnahme ins Paradies verdient haben oder nicht.
    Der Zeuge Jehova lebt also sozusagen nur für die Zukunft, nicht für das Jetzt. Das Jetzt ist egal......wichtig ist das: "DANACH" und so richten sie auch ihr Leben aus.


    Es ist zum Haareraufen und ich muß sagen, daß mich die dauernden Unterhaltungen mit den Zeugen wirklich fast krank gemacht haben.....egal was man sagt, die drehen alles rum, finden auf alles eine Antwort und man selbst fühlt sich schlecht, weil man
    a) wirklich langsam ins Zweifeln kommt, ob die einen an der Klatsche haben oder man selbst
    b) es einem nicht gelingt,........... auch wenn man noch so gebildet ist und noch so sehr drüber nachdenkt, man findet keinen Punkt an dem man die in einer Diskussion greifen kann.


    Mich hat das fast kirre gemacht.
    Deshalb habe ich auch nach 2 Jahren endlich auf den Tisch geklopft und zu ihnen gesagt, wenn sie wieder in den Laden kamen, sie sollen mich mit diesem Thema bitte nie wieder belästigen, denn ich habe es satt und es macht mich wütend. Und wenn sie meinen, dann komme ich halt nicht ins Paradies, wenn juckt´s?
    Seitdem habe ich Ruhe! ;)


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Zitat

    Dafür "führen" ja die Eltern ihre Kinder mit täglichen Bibelstunden an den "richtigen" Glauben heran....und handeln so wieder im Sinne Jehovas. ;)

    Und was ist mit den Kindern, die das Pech haben, dass ihre Eltern nicht Zeugen Jehovas sind? Schließlich leben nicht alle Kinder so lange, dass sie selbst von dieser Lehre hören könnten. Wäre Gott also nicht zumindest ihnen gegenüber unfair?


    Zitat


    .....das jetzige Leben ist in ihren Augen nicht mehr als eine Prüfung Gottes, ob sie denn letztenendes die Aufnahme ins Paradies verdient haben oder nicht.

    Ätsch, da ist ja doch ein Widerspruch! :P Wenn Gott allwissend wäre, müsste er doch niemanden prüfen! Alle negativen Erlebnisse im Diesseits wären dann also höchstens ein Zeitvertreib für Gott – so ähnlich wie für uns ein Buch oder Fernsehen (nur mit realen Protagonisten).

  • Alle negativen Erlebnisse im Diesseits wären dann also höchstens ein Zeitvertreib für Gott


    Nein, alles negative kommt vom Teufel.....laut den Zeugen, denn der versucht ja immer Gott an den Karren zu fahren. Und da sieht Gott dann ob die Menschen sich wie Adam und Eva wieder verführen lassen oder eben nicht. ;)


    Schließlich leben nicht alle Kinder so lange, dass sie selbst von dieser Lehre hören könnten. Wäre Gott also nicht zumindest ihnen gegenüber unfair?


    Keine Ahnung, frag die Zeugen doch selber. ;)
    Ich kann hier auch nur das Geschwafel wiederholen, daß ich mir jahrelang anhören mußte.
    Aber Du kannst Dich ja gerne mal mit einem Zeugen Jehova auf ein Gespräch einlassen....dann wirst Du schnell sehen, daß Du auf verlorenen Posten stehst.
    Wie Tina schon sagte:
    Wer glauben will, der glaubt......den bringt man mit keinem Argument zum Umdenken.....erleben wir hier im Forum ja täglich. Wir können noch so viele realistische Erklärungsmodelle liefern....nein, es MUSS etwas übernatürliches sein........Perlen vor die Säue werfen und so.... 8-)


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Wieso eigentlich jehova. Ist das nicht eigentlich ein jüdischer Gott. Na wie auch immer. Jeder Mensch glaubt an irgendwas daher sollte man das auch respektieren wenn jemand an sowas glauben will. Im Endeffekt machst oder versuchst du doch gerade das gleiche. Ihn oder sie zu bekehren. Das kann man auch hier im forum sehen . Jeder versucht mit seinem glauben sndere zu überzeugen.

  • Zitat

    Wieso eigentlich jehova. Ist das nicht eigentlich ein jüdischer Gott


    Es gibt nur einen juedischen Gott, und das ist derselbe, an den auch die Christen und eben die Zeugen Jehovas glauben.

    Tina

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  • @ Takwando


    Jehova = jüdischer Gott = jein...


    Die jüdisch/christlichen Gottesnamen Jahwe/Jehova(Iehowa) gehen auf das hebräische Tetragrammaton "JHWH" zurück, da die Vokale "je nachdem" anders ausgefüllt wurden.


    @ Ricya


    In wenigen Kleinigkeiten kenne ich den Inhalt von "meinem" Zeugen Jehovas anders, ansonsten kann ich sagen: Nichts hinzuzufügen!


    @ both and all


    Dass jeder glauben darf und sich spirituell entwickeln darf, wie er will, ist klar und mir auch wichtig. Dass dieser nahestehende Mensch seine Ansichten bei jeder "unglücklichen" Gelegenheit "an den Mann bringen" will ist nervig, aber zu verknusen. Schmerzlich ist, dass er diesen "Mist" selber glaubt, etwa das jeder (Bekannte und Verwandte) vernichtet wird, der diesen Quadderkram NICHT glaubt!!!


    Mit Detailargumenten, wie von Ricya genannt, sind Z.J. Tatsächlich nicht abzubringen.


    Wenn, eben, ist eine Bombe hochgehen zu lassen, die das Fundament in Stücke reißt. Und auf solche Vorschläge warte ich...

  • Zitat

    Wenn, eben, ist eine Bombe hochgehen zu lassen, die das Fundament in Stücke reißt. Und auf solche Vorschläge warte ich...


    So etwas gibt es nicht. Oder wieviele Kreationisten kennst Du, die sich von wissenschaftlichen Ideen zur Schoepfung beeindrucken lassen? Du koenntest es ihnen als Beweis auf den Tisch legen und die wuerden das nicht glauben! Echter Glaube ist unzerstoerbar!

    Tina

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  • Hab doch schon versucht dir zu erklären das jeder an etwas glaubt. Die einen an gott die anderen nicht . Wieder andere an Zufälle andere wieder nicht. Jeder mensch hat einen glauben. Bekehrungsversuche dienen lediglich dazu andere von seinem eigenen glauben zu überzeugen.

  • Das Thema ist zwar schon etwas veraltet, jedoch möchte ich ein kurzes Statement dazu abgeben:


    - Erstens frage ich mich die ganze Zeit, warum man überhaupt versucht, einen Menschen verzweifelt zu "bekehren". Jeder hat seine mehr oder weniger eigene Denkweise, Meinung und Glauben - solange dieser mir damit nicht auf die Nerven geht, ist mir egal, an was jemand glaubt/nicht glaubt. Für mich haben Menschen, die glauben eigentlich nur einen riesigen Vorteil - sie haben tatsächlich Hoffnung auf einen zukünftigen bessern Zustand/Leben...what ever


    - Ich selbst bin zu 100% als Zeugin Jehovas aufgewachsen. Meine Eltern haben mir ihre Werte/Glauben vermittelt, mich aber nie zu etwas gezwungen. Mussten sie auch nicht, als Kind macht man brav bei allem mit, auch wenn man früh erkennt, das einem das überhaupt nicht passt. Im nachhinein empfinde ich das schon als eine versteckte unbewusste Gehirnwäsche. Tja, dann kommt die Pupertät, man wird neugierig, möchte Neues ausprobieren, fängt an, sich selbst zu hinterfragen - und plötzlich erscheint alles nicht mehr ganz so sonnenklar und unumstößlich, wie es einem immer vermittelt wurde.
    Tatsächlich stand ich kurz vor der Taufe (die Idee kam von mir - warum? weil gerade junge Leute sehr umschmeichelt wurden, als sie sich zu diesem Schritt entschieden haben) - doch "gottseidank" 8-) fing ich meine Situation kurz zuvor zu hinterfragen an "warum will ich das überhaupt? Nur um auch mehr dazuzugehören? Der völlig falsche Beweggrund. Ergo, Taufvorbereitungsgespräche abgesagt, mich vor meinen Eltern geoutet, dass ich keinen Tag länger dabei bleiben möchten (meine Eltern haben ohne Gegenrede sofort akzeptiert und nie wieder versucht, mich zu bekehren - dafür bin ich ihnen mehr als dankbar!!) und raus war ich.
    Wenn man 17 Jahre immer nur eine Richtung belehrt wurde ist es ein lebenslanger Kampf mit sich selbst, sein Gedankengut neu zu ordnen - aber um so mehr Zeit vergeht, umso freier wird man.
    Ich verachte die Zeugen Jehovas nicht, überall gibt es Extremisten und Scheinheilige - ich lasse mir aber auch nie wieder meine Gedanken und meine persönliche Meinung dermaßen zensieren.


    Und an alle, die es nervt, von einem Freund mit der "Wahrheit" genervt zu werden: sagt, dass ihr kein Interesse habt - ein ECHTER Freund wird euch in Ruhe lassen - wenn nicht, dann ist es kein echter Freund!

  • Grundsätzlich ist es auch durchaus legitim, falschen Aussagen mit Fakten zu begegnen. Glauben ist schön und gut, aber diverse Punkte, die die Zeugen machen, sind sachlich schlicht falsch. Wenn es als Bekehrung gilt, das aufzuklären - traurig.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
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  • Naja, wenn mir ein guter Freund sagen würde, dass z.B. Globuli gegen Krebs helfen, dann würde ich auch fanatisch auf meine Meinung bestehen, dass so etwas nicht funktioniert. Wäre ich dann ein schlechter Freund?

    "Was ohne Beweis behauptet werden kann, kann auch ohne Beweis abgelehnt werden." - Christopher Hitchens



    Wer weiß muss nicht glauben.

  • Wenn du nur auf deiner Meinung bestehst und versuchst deine Meinung durchzudrücken ohne jede Rücksicht auf die Meinung Anderer ihre Meinung ignorierst und versucht ihnen Meinung aufzuzwingen, dann ist das in der Tat nicht das unbedingt beste Verhalten für einen Freund (obwohl natürlich deine Intention eine absolut gute ist)

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Estebenjo : Ragnarsson hat das, was ich eigentlich ausdrücken wollte, gerade richtig beschrieben - so meinte ich es auch. Ein guter Freund wird das beste für mich wollen, mich aber nicht nur noch damit nerven, wenn er merkt, dass ich das gar nicht hören will.
    Aber egal ob Zeuge Jehovas, Buddhist, Moslem, Wicca....what ever - jeder Mensch soll glauben was er möchte, solange er damit nicht anderen schadet. Wenn die Zeugen Jehovas daran glauben, dass sie einen Verstorbenen eventuell im Paradies wiedersehen, dann haben sie zumindest eine schöne Hoffnung, an die sie sich festklammern können. Und so lange sie mein Klingelverbot an meiner Tür akzeptieren ist alles gut. Andere Thematiken wie Ablehnung einer Bluttransfusion sind ein ganz anderes Kaliber (wenn es nicht um sich selbst geht ).

  • In seinem Beispiel gings jedoch an keiner Stelle um ne Meinung, sondern schlicht um ne Tatsache. "Ich mag den Geruch von Rosen" ist ne Meinung. "Rosen sind Pflanzen" ist ne Tatsache.
    Jemandes "Rosen stinken" zu korrigieren mit "Nein, sie riechen gut" ist das Aufdrängen der eigenen Meinung. Jemandes "Rosen sind verkleidete Echsenmenschen vom Uranus" zu korrigieren mit "Nein, sie sind Pflanzen" ist schlicht korrekt.
    Klar, wenn man das jemandem drölfmal sagen muss, ist man irgendwann selbst schuld, wenn man sich nicht einfach zielbringenderen Dingen zuwendet.

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