Die zweite Entdeckung Amerikas!

  • Ich wundere mich, dass folgende Meldung nicht schon längst entweder hier, oder unter Prä-Astronautik bzw. News gepostet wurde. Ausgerechnet an meinem Geburtstag erschien der folgende riesige Artikel in der Zeit und ein guter Freund brachte ihn mir gleich als kleines Zusatz-Geschenk mit. Bevor ich hier einen Auszug und die Links poste, würde ich doch gerne erläutern, wie diese unglaubliche Entdeckung mit der Prä-Astronautik zu vereinen bzw. als Indiz zu sehen ist. Eine der wichtigen Theorien der A.A.S und der Prä-Astronautik ist ja folgende: Es gab vor ca. 12.000 vor ca 3000 einen viel größeren kulturellen, doch auch ökonomischen Austausch zwischen den Kontinenten (am liebsten wird hier Meso-Amerika mit Ägypten in Verbindung gebracht), als es die Wissenschaft zurzeit zugibt. Das große Problem war bisher, dass die Archäologen und Historiker besonders bei eben genannter speziellen Verbindung, den Einwand hervorbrachten, die Meso-Amerikanischen Völker hätten erst viel später ihre Blütezeit erlebt und Monumentalbauten errichtet, als z.B. Ägypten oder noch früher die Sumerer. Bei einem klaren, direkten Austausch gäbe es für diese Verzögerung ja keinen Grund, doch nun sehet, höret und staunet (und viel Spaß beim diskutieren und kommentieren ;)):


    Von Christian Schmidt-Häuer | © DIE ZEIT, 17.12.2008 Nr. 52
    "Amerikas zweite Entdeckung
    In Peru sind Forscher auf die Hinterlassenschaften einer Hochkultur gestoßen, die älter ist als alles, was man bislang kannte auf dem amerikanischen Kontinent. Zu verdanken ist die Sensation dem Alleingang einer beharrlichen Archäologin.
    ... Jetzt, hier, 26 Kilometer vom Pazifik entfernt, lesen Forscher in den Hinterlassenschaften einer Hochkultur, die älter ist als alles, was man bislang kannte in Amerika. Schicht für Schicht graben sie sich durch die Sedimente früher Siedlungen, deren Ausmaße und Bedeutung noch gar nicht abschließend zu ermessen sind. Ihre Entdeckungen der letzten Jahre haben das Supe-Tal in Peru, aber auch die Nachbartäler – in den Atlanten der Archäologen zuvor wenig beachtete Orte – in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Und zu einer Art Goldrausch mit heftigen Rivalitäten geführt. Denn niemand ahnte über Jahrtausende, dass hier Menschen ihre Sakralbauten errichtet hatten – ein ganzes Zeitalter bevor die spanischen Konquistadoren die gleiche Erde mit Blut durchtränkten. Kann es sein, dass sich die Menschheit seit Jahrhunderten ein falsches Bild vom frühen Amerika gemacht hat, von der Welt? Und damit von sich selbst?...
    ... Warum, bei allen Göttern, haben die Menschen vor 5000 Jahren gerade hier ihre Lager aufgeschlagen, 350 Meter über dem Meeresspiegel, wo Perus Küstenstreifen an das monotone, nur mit Flechten bewachsene Hochland im Regenschatten der sich auftürmenden Anden stößt? Wie konnten sie mit ihren Hämmern aus Granit, Sichelmessern aus Felsgestein und Hirschgeweih-Hacken für den Feldbau ein unscheinbares Flusstal in dieses Tal der Pyramiden verwandeln?...
    ...Als ihre Stadt – heute Caral genannt – als Mittelpunkt weiterer 17 Ortschaften am Fluss Supe in Blüte stand, da gab es auf der ganzen Erde erst einen einzigen anderen urbanen Landstrich: Sumer in Mesopotamien. Nur die Sumerer hatten schon größere und prächtigere Städte gebaut. Ägyptens grandiose Pyramiden rückten dem Himmel noch näher als die in Caral, entstanden aber etwas später. Und schon 1500 Jahre vor der Blütezeit der Olmeken (zwischen 1200 und 400 vor Christus) in Mexiko wachten die Administratoren und Priester in Carals Pyramiden über die erste urbane Gesamtzivilisation Amerikas.... "


    www.zeit.de/2008/52/DOS-Die-zwei ... g-Amerikas


    Und dies sind nur einige faszinierende Ausschnitte der ersten von 5 Seiten ! Wie gesagt, ich habe gerade auch den Original Zeit Artikel vor mir liegen von vor 3 Wochen und bin hin und weg, als Vertreter der These, dass man die Paläo-SETI Hypothese wenigstens in Betracht bei zukünftigen und aktuellen Forschungen ziehen sollte. ;)


    MfG Fr33d0m

  • Und was haben in Lehmhütten hausende Ureinwohner nun mit der PS-These zu tun? *kopfkratz*


    Ansonsten lieber keinen Zeitungsartikel lesen (in denen alles von Journalisten aufgebauscht wird, weil man ja ne Story verkaufen will) sondern auf ne akademische Publikation warten - oder die Webseite des verantwortlichen Instituts studieren.


    Die PS beschäftigt sich übrigens NICHT mit globalen Kulturkontakten, diese Richtung bezeichnet man als Diffusio- bzw. Hyper-Diffusionisten, und genau diese These hat die AAS vor knapp 10 Jahren über Bord geworfen...
    Die PS beschäftigt sich mit Kontakten mit Außerirdischen - und dass ide denen den Bau von Lehmhütten beibrachten halte ich doch für etwas weit hergeholt.

  • Nun ging es mir weniger um die ebenfalls vorkommenden Lehmhütten, als um mehrere -zwar bei weitem nicht so hohe wie in Gizeh, doch trotzdem äußerst imposante- Pyramidenanlagen, sogar ein Amphitheater soll unter den Entdeckungen dabei sein. Wir mir gerade auffällt fehlen zwei äußerst anschauliche und imposante 3D-Animationen, welche in dem Zeitungs-Artikel selbst vorhanden sind, im Internet werde ich leider nicht fündig. Des weiteren wollte ich den bisher eher fehlenden zeitlichen Vergleich einbringen, der ein großes Problem oben genannter These darstellte. Zum Schluss, hättest du den Artikel und meinen Post aufmerksam durchgelesen, wäre dir aufgefallen, dass es mir hier weniger um die Kontinente übergreifende These geht, als viel mehr um die weiterhin nicht gelösten Rätsel der Stadt (siehe als Beißpiel, die Auswahl des Standortes) ;)

  • Auch die "Pyramiden" sind gestapelte Schlammziegelhaufen - das Wort "Pyramide" wird leider übrstrapaziert, und dadurch werden Assoziationen erzeugt die eigentlich unzulässig sind. Die einzigen echten Pyramiden der Welt stehen in Ägypten :-)

  • Zitat

    Wir mir gerade auffällt fehlen zwei äußerst anschauliche und imposante 3D-Animationen, welche in dem Zeitungs-Artikel selbst vorhanden sind, im Internet werde ich leider nicht fündig


    ähm sorry, vielleicht versteh ich dich ja falsch aber mich würde echt mal interessieren wie in einer zeitung 3d animationen sein koennen ;)

  • Zitat von "Kersham"

    ähm sorry, vielleicht versteh ich dich ja falsch aber mich würde echt mal interessieren wie in einer zeitung 3d animationen sein koennen


    Ich meine natürlich ein Foto von einem, mit einem 3D-Programm nachgebildeten, Pyramiden- und Tempelkomplex. Und ich finde es immer noch nicht, doch wenn es in der Zeitung ist, müsste es doch auch irgendwo mit Google zu finden sein. :evil::evil::evil:

  • So jetzt mal einige zusätzliche Quellen, Bilder und Fotos:
    Ein 50 minütiger Film von BBC, der einige Wochen nach der Entdeckung der ersten (von mittlerweile 18!!!) Städten, Caral, im Fernsehen (auf BBC natürlich) lief:
    video.google.com/videoplay?docid ... 7728346257 (in Englisch)
    Eine weitere interessante Website mit Fotos über Caral (ebenfalls auf Englisch):
    www.philipcoppens.com/caral.html
    Und eine Website mit einer Karte des Landes und der direkten Ausgrabungsstelle Carals, sowie mit einem Interview (auf Englisch): www.archaeologychannel.org/caralint.html
    Und hier für unsere ausschließlich Deutsch sprechenden User eine tolle Seite komplett auf Deutsch (der eine Text ist nicht alles, durch die blau gefärbten links kommt man weiter durch alle Aspekte der neu entdeckten Kultur):
    www.turismoinkaiko.net/peru-deut ... -welt.html


    Ich hoffe damit konnte ich weiterhelfen!


    MfG Fr33d0m


    PS: Meine anschauliche 3D-Animation ist immer noch nicht dabei! :wut::wut::wut::wut:

  • und was ist daran so erstaunlich ? jedes Kind lernt beim spielen schnell, das die Pyramidenform das stabilste Primitive Konstrukt darstellt ,udn hätte es wirkliche überozeanische amerikaverbindungen gegeben ,die üebr einfache Forschungs udn Irrfahrten hinausgingen , hätten nicht erst die Spanier Rinder udn Pferde nach amerika bringen müssen oder die Errungenschaften von Eisenverarbeitung und Mechanik ,und damit zb auch Grundlagen für weiterentwickelte Agrarwirtschaft...trotz allem waren die amerikanischen Hochkulturen ihren europäischen ,afrikanischen udn asiatischen Kokurrenten in ihrer technischen Entwicklung Jahrhunderte zurückgestellt

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Da können Archäologen mit Funden so lange wedeln wie sie wollen, solange sie den Historikern untergeordnet sind. Für die gibt es nämlich keine Hochkultur in den Anden. Aber vielleicht ändert sich mal etwas an der wissenschaftlichen Hackordnung.

  • Kommt immer darauf an, wie du Hochkultur definierst. Natürlich gab es hoch entwickelte Zivilisationen auf den amerikanischen Kontinenten. NIEMAND zweifelt das an. Wenn du allerdings behauptest, es hätte eine Hochkultur gegeben, die in etwa unseren heutigen Stand hatte, wird dir wohl kaum ein klar denkender Mensch zustimmen.