• Berlin nach dem Krieg, Lebensmittel sind knapp, nur auf dem Schwarzmarkt sind die notwendigsten Dinge zu erwerben.
    Eine junge Frau ging durch die zerbombte Stadt, auf der Suche nach einem Händler bei dem sie Nahrung für ihre Familie kaufen könnte.
    Unterwegs trifft sie in einer Menschenmenge einen blinden Mann, der recht hilflos versucht seinen Weg durch die Trümmer zu finden.
    Sie beschliesst dem armen Mann zu helfen, nimmt ihn am Arm und führt in ein Stück des Wegs.
    Die beiden unterhalten sich und der Blinde fragt sie ob sie viellleicht einen Brief für ihn abliefern könnte.
    Da die Adresse auf ihrem Heimweg liegt stimmt sie zu und nimmt den Brief des Mannes.
    Sie hat sich grade auf den Weg gemacht, da fällt ihr ein, das sie den Mann ja eigentlich auch noch nach Hause bringen könnte, da der Weg durch Berlin für einen Blinden nicht ungefährlich ist.
    Als sie sich umdreht bemerkt sie wie der Mann, der mittlerweile seine Brille abgenommen hat und den Stock unterm Arm trägt, hastig um eine Gebäudeecke verschwindet.
    Unsicher was sie von der Situation halten soll gibt sie den Brief einer britischen Patroullie und erklärt dem Captain die Geschichte.
    Die Soldaten gehn zur auf dem Brief vermerkten Adresse und finden eine stillgelegte Schlachterei.
    Doch in einem Vorratsraum des Schlachthofs finden sie einen Berg von zum Teil schon ausgeweideten Leichen.
    Und in dem Brief steht "Das ist der letzte den ich euch heute schicke".

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    Which in sleep had fallen on you
    Ye are many - they are few.

  • ich glaube, da ist "urban legends" passend. ich hab die geschichte glaub ich auch nich so wirklich kapiert.... was sollte der blinde darstellen? der entkommene hitler? der teufel persönlich? na ja, vielleicht kommts ja mal in X-Faktor

  • Der Blinde ist einfach nur jemand der am Anfang harmlos scheint, sich nachher aber als potentielle Bedrohung darstellt.
    Das findet man häufiger bei Urbanen Legenden, eine gewisse "Moral" steckt in der Geschichte, die Aussage ist ja eigentlich, das man immer vorsichtig sein soll und auch scheinbar harmlosen Leuten nicht blind(haha) vertrauen sollte.

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  • Na ich denke schon das die Geschichte erfunden ist, andererseits war Nahrung nach dem Krieg knapp und Not macht erfinderisch...
    Es gab natürlich immer vereinzelte Fälle von Kannibalismus, aber ich denke die obige Geschichte ist mehr als Warnung gedacht als das man sie für bare Münze nehmen sollte.

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  • muhar, stimmt scho des nach dem krieg hi und da kanibalismus vor gekommen is (wenns nix verfaultes mehr zu essen gab...) aber son ganzen berg von leichen schließ ich mal aus, wobei man mit fleisch natürlich damals ordenlich verdient haben könnte... nehm aber dennoch an des es nur ne erfundene geschichte is (aba ne grausame). Klingt nen bsl nach ed Geen oda wie der geschrieben wird ;)

  • na ja allein vom ernährungsstandpunkt gesehen ist es ja nicht giftig nur das hirn sollte man nicht essen. da überträgt sich angelblich die tödlichste krankheit (quelle Guinness Buch der Weltrekorde)
    also mein Opa war in russischer gefangenschaft und hat 3 jahre nur bohnen gekriegt. jedenfalls kein fleisch welches auch immer.

  • Zitat

    da überträgt sich angelblich die tödlichste krankheit


    kreuzfeld jakob? also ich weiß nicht... da fallen mir schon andere tödliche krankheiten ein die ich nicht kriegen will :lol:
    wie auch immer.. ich denke darüber lässt sich lang und breit spekulieren und vielleicht ist da auch etwas wahres dran - beweisen wird sich das warscheinlich wie viele dinge eh nicht lassen.

  • Ich kenne ne Story von meiner OMa:


    Nachkriegszeit, eine Familie beobachtet jeden Abend mehrere Männer die mit mehreren Müllsäcken neben dem Haus der Familie immer bei einem großen Müllcontainer verschwinden. Eines Abends wartet der Vater, bis das die Männer wieder verschwinden und geht selbst hinter den Container,
    er findet dahinter eine Art Falltür , öffnet sie und geht eine Treppe hinunter, die in ein Kellergewölbe führt. Was er dort findet verschlägt ihm den Atem:


    Überall in diesem Keller liegen Leichenteile und SChlachterwerkzeug. Die Toten wurden zu Fleisch verarbeitet und illegal wurde diese Fleisch dann verkauft, wie sich später herausstellte.

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.


    Mahatma Gandhi (02.10.1869 - 30.01.1948)
    indischer Freiheitskämpfer

  • In dem Brief stand "...ich bringe euch den letzten...". Dieses euch und die Tatsache, dass da schon ein ganzer Leichenberg gelegen haben muss, spricht dafür dass da eine komplette Kanibalenhorde beteiligt sein musste. Noch dazu müssen diese Leut sehr gut organisiert gewesen sein, was sich durch die Startegie mit dem "Blinden" äußert.
    Nicht zuletzt anhand eurer Beiträge will ich Kanibalismus in dieser schlechten Nachkriegszeit nicht ausschliessen, aber wenn das Ganze wirklich so kolektiv und in großem Umfang stattgefunden hätte, wäre das ganz sicher aufgeflogen. Denke ich mir zumindest...

  • ne das ist wahr!
    sowas hats nach dem krieg überall gegeben!
    bei uns hier in chemnitz haben wir unter dem stadtteil kaßberg uralte katakomben...also und da war dieser fleischer...in seinem geschäft war eine falltür, der schacht führte mehrere meter in die tiefe, und der letzte kunde, der kurz vor ladenschluss kam, hat das geschäft nie mehr verlassen


    fleisch war damals knapp und irgendwoher muss die wurst ja gekommen sein; ist zwar krank die meisten dieser geschichten stimmen!!