Himmelserscheinungen: Finsternis, Meteorschauer & Co.

  • Werd ich in der Kaserne mal Ausschau halten nach, is so meine Uhrzeit ^^ Bin ich mal gespannt!

    You're heroes have fallen.
    Now taste the fear.
    Tasting uncertainty.
    What will you do?
    Can you hear it?
    Can you hear the sound?
    As our broken Idols,
    Come crashing down.

  • Mir fehlt leider das wissenschaftliche Hintergrundwissen, aber der Artikel wirkte auf mich sehr merkwürdig, zumal hier den Neutrinos Wirkungen zugesprochen werden, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte (und die im Artikel nicht belegt, sondern als scheinbar gegeben hingenommen werden). Meine Zweifel wurden dann nach kurzer Google-Rechere bestätigt. Jedenfalls sollte jedem Leser auffallen, dass sich der Artikel kaum auf empirische Beobachtungen stützt (z.B. eine Korrelation zwischen Sonnenfinsternis und Erdbeben, die bar jeder Interpretation schon rein von der Datenlage her nachweisbar sein müsste), sondern vor allem Behauptungen aufstellt, die - wenn überhaupt - nur durch Halbwahrheiten gestützt werden.
    Schaut man sich auf der Seite des Autors um, finden sich allerlei abenteuerliche und nur in pseudowissenschaftlichen Kreisen ernstgenommene Ideen, die schon oben unter dem Titel "Elektromagnetische Umweltverträglichkeit - Potentialwirbel, Skalarwellen & alternative Energie" zusammengefasst werden. Dass das nicht viel mit seriöser Wissenschaft zu tun hat, sollte klar sein. Wikipedia sagt dazu:
    "Die Hochschule Furtwangen hat sich von Meyls Ideen distanziert, darauf hingewiesen, dass sie „wissenschaftlich und methodisch nicht anerkannt, sondern in der Fachwelt äußerst umstritten sind“ und klargestellt, dass sie nicht Gegenstand seiner Tätigkeiten an der Fakultät sind, weiterhin darf Meyl über seine Theorien keine Vorlesungen an der FH halten."


    Witzig auch, dass im verlinkten Artikel fast alle als Referenzen angegebenen Publikationen von Meyl selbst stammen. :lol:


    Also wohl wieder mal irgendwelcher halbwissenschaftlicher Kram, wie er im Internet in unzähligen Varianten zu finden ist.

  • Zitat von "ad_santiago"

    Wikipedia sagt dazu:
    "Die Hochschule Furtwangen hat sich von Meyls Ideen distanziert, darauf hingewiesen, dass sie „wissenschaftlich und methodisch nicht anerkannt, sondern in der Fachwelt äußerst umstritten sind“ und klargestellt, dass sie nicht Gegenstand seiner Tätigkeiten an der Fakultät sind, weiterhin darf Meyl über seine Theorien keine Vorlesungen an der FH halten."


    Im Wiki-Eintrag fehlt jeglicher Hinweis auf Nikola Teslas Arbeiten, auf denen die Veröffenlichungen Meyls zum Thema Skalarwellen beruhen. Wie manche vielleicht wissen, forschte Tesla an der drahtlosen Energieübertragung.
    Ein weiterer Grund für das Schweigen der Fachwelt (möglicherweise): Die Gefährdung laufender Waffenentwicklungen durch vorlaute Forscher aus dem Schwarzwald. Das Thema ist zu spektakulär, um sich sich von Querdenkern reinquatschen und sich eine mögliche kommerzielle Verwertung aus der Hand nehmen zu lassen.

  • Laut dieser Seite (Link) gibt es einen Zusammenhang zwischen den Gezeitenkräften und lunaren Beben:


    "Die tiefen Mondbeben, die bei weitem größte Gruppe, entstehen in einer Tiefe von 700 bis 1200 km und stehen im Bezug zu den Gezeitenwirkungen zwischen Sonne, Erde und Mond die das Mondinnere verformen. Durch den von den Umlaufbahnen der Körper hervorgerufenenen periodischen Auftritts und ähnlichen Charakteristika der Wellenformen, konnten die Ereignisse Nestern, also bestimmten Regionen, in denen eine Anzahl von Ereignissen ihren Ursprung hatte, zugeordnet werden.


    Die gemessenen Ereignisse wurden in den letzten Jahren aufgrund verbesserter Möglichkeiten der Datenverarbeitung von Yosio Nakamura, University of Texas, Galveston neu katalogisiert. Derzeit wird am DLR versucht, die Nester mit neuen Methoden zu lokalisieren. Die Hoffnung ist dabei, einige Nester, welche sich auf der erdfernen Seite des Mondes befinden, zu identifizieren, um aus deren Laufweg von ihrem Ursprung zu den Messstationen neue Erkenntnisse über das tiefste Innere des Mondes zu erhalten."



    Was für den Mond gilt, sollte auch für die Erde gelten. Gezeitenkräfte gibt es schließlich auch auf der Erde.
    Für die traditionelle Betrachtungsweise gilt auch ohne Neutrinos, daß man mit Erdbeben aufgrund der Stellung von Mond und Sonne rechnen muß. :shock:

  • die sonne löst erdbeben aus.... is klar.... wer denkt sich sowas aus ?


    die sonne hat keine einwirkung auf die tektonik oder den vulkanismus der erde .
    dafür ist sie zu weit weg . das einzige was die sonne macht "und das ist auch gut so", sie hält unseren planeten in der zone um die sonne in der man leben kann .


    also nicht zu heiß oder zu kalt salop ausgedrückt.


    wer ein möglicher täter sein könnte ist der mond, er hat die nötige masse und anziehungskraft um die erde , um wassermengen zu bewegen "gezeitenablauf " ebee flut. etc.
    wobei auch der mond aber zu klein sein dürfte um mit seinem umlauf erdbebenauszulösen .
    dafür sorgt unsere erde schon selbst.


    also lasst euch nicht verarschen ^^ ;):mrgreen:

    "Ist es Fortschritt wenn Kanibalen mit Messer und Gabel essen ?"


    "es ist erstaunlich mit welcher Aggressivität hier diskutiert wird,............(!)(,)(!)


    gut das ein Monitor dazwischen ist"

  • So groß ist der Unterschied der Gezeitenwirkung von Mond und Sonne auch nicht (etwa 2,3 fache der Sonne).


    Ich denke, dass ein Erdbeben sich sowieso erst mal aufstaut und dann vielleicht nur noch von der Sonne und/oder Mond den letzten Anstoß bekommt und vielleicht so etwas häufiger bei Sonnenfinsternissen vorkommen könnte (gibt es da keine Statistiken?).

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Das kenn ich auch einfach wortwörtlich dasselbe in grün XD
    Als ursache sah ich hustentropfen die ich zu der zeit eingenommen habe, damals war ich gerade in den bergen
    wenn ich nun eine farbe um den mond sehe dann eher bläulich
    wirklich interessant das ich nich der einzige bin, denn alle anderen die ich kennen sahen beim grünen mond den "normalen" schein

    Wer Rechtschreibefehler findet darf sie BeHaLtEn xP


    Ein Werwolf hatt nur zwei Dinge zu fürchten: Silber und Flöhe xD


    Wer die Dunkelheit kennt, braucht sie nicht zu fürchten.


    Idioten an die Macht!! Es kann nur besser werden XD

  • Ich hab jetzt auch überlegt mir ein Teleskop zu kaufen .... früher als ich klein war, hab ich mit einem Fernglas die Sterne beobachtet :lol: . Ist natürlich nicht sehr effektiv.
    Aber ich weiß nicht was ein gutes Teleskp ausmacht .... auf einigen Verkaufsseiten wie "Astroshop" sind Angaben der Brennweite, Linsengröße, Bauart, Lichtsammelvermögen usw. .... aber was ist davon wichtig ... und was macht den Preis aus.


    Ich möchte natürlich kein Hightech-Gerät ..... aber es soll auch kein Spielzeug sein. Genauso wie das Zubehör. :ratlos:


    Könnt ihr mir ein paar Tipps geben ? Also bis 1000 Euro kann es schon gehen !

  • Hallo Forum,


    ich besitze nun seit mehr als einem Jahr ein eigenes Teleskop - ein kleinen Refraktor von Bresser mit mehreren nachträglich erworbenen Okularen.
    Zum Einstieg in die Astronomie bestens geeignet, man kann damit sehr gut den Mond, Jupiter, Saturn und auch einige Kugelsternhaufen betrachten.


    Ich habe mich lange dazu durchringen müssen ein Teleskop zu erwerben, da Astronomie ja durchaus ein teures Hobby werden kann, bereue es aber keine Sekunde!
    Den entscheidenden kick hat mir das "International Year of Astronomy" 2009 gegeben, als ich krank zu Hause sein musste, und den von der ESA ausgestrahlten Webcast "Around the World in 80 Telescopes" gesehen habe.


    Seitdem bin ich regelmäßig, jedenfalls sofern das Wetter es zulässt, draußen und schaue nach, was es "da oben" so alles gibt. :thumbsup:


    Falls das Wetter schlecht oder die Sicht miserabel ist, kann man mit dem kostenlosen Planetarium "Stellarium" auf Reise gehen - hier die Homepage mit möglichkeit zum Download: www.stellarium.org .


    Gruß,
    voyager1

  • Willkommen im Forum, voyager1 :D


    Gleich mal eine Frage vorweg, wie viel hat denn dein Teleskop gekostet, ich bin nämlich momentan auch auf der Suche, aber noch unschlüssig.


    Ps: Stellarium ist genial, kann ich wirklich nur empfehlen.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Hallo Animus,


    mein erstes Teleskop (Refraktor) mit Zubehör hat ca. 550,- Euro gekostet, darin sind auch nachgekaufte hochwertige Okulare enthalten. Sicherlich nicht die "Killeroptik" aber meiner Meinung nach ein gelungener Einstieg. Es kommt halt immer darauf an, was man sehen und machen möchte.


    Ich wollte mir unseren Mond und die Planeten aus der "Nähe" (Haha, ich finde grad keine treffendere Bezeichnung für eine Distanz Erde - Jupiter von 588 - 967 Mio. Kilometer) ansehen.
    Ich merke jetzt, dass ein Teleskop mit größerer Öffnung mir mehr zeigen könnte. Das war bei meiner damaligen Überlegung, direkt vor meiner kosmischen Haustür nachzusehen was da vor sich geht, nicht eingeplant.


    Letztendlich ist es bei der Anzahl der Teleskope wie beim Bier - Es bleibt nicht bei einem! :thumbsup:


    Gute informationen findest Du zum Beispiel hier: http://www.bernd-leitenberger.de/teleskop-entscheidung.shtml - Bitte auch die vorherigen Seiten lesen!


    Falls Du wirklich daran interessiert bist, Dir den Weltraum mal näher anzusehen, kann ich Dir vorbereitend nur dazu raten, Deine nächstgelegene Sternwarte aufzusuchen.
    Sicherlich gibt es dort "Besucherabende" und grade jetzt wo es abends schon immer früher dunkel wird ist das eine Reise Wert!


    Sprich den oder die Sternenfreunde vor Ort ruhig an, stelle Fragen und lass Dir den Himmel zeigen. Hobby- und Amateurastronomen sind ein sehr freundliches und hilfsbereites Völkchen :!:



    Gruß,
    voyager1

  • Korrektur zum Inhalt erforderlich:

    Zitat

    Ich habe mich lange dazu durchringen müssen ein Teleskop zu erwerben, da Astronomie ja durchaus ein teures Hobby werden kann, bereue es aber keine Sekunde!
    Den entscheidenden kick hat mir das "International Year of Astronomy" 2009 gegeben, als ich krank zu Hause sein musste, und den von der ESA ausgestrahlten Webcast "Around the World in 80 Telescopes" gesehen habe.

    Korrekt muss es ESO heißen. Es handelt sich um zwei vollkommen unterschiedliche Organisationen!
    Der Webcast wurde vom European Southern Observatory ausgestrahlt, nicht von der Europäischen Raumfahrt Organisation!


    Sorry wg. Doppelpost...


    Gruß,
    voyager1