Phantomzeit-Theorie vom erfundenen Mittelalter

  • Ich glaube schon das im Mittelalter ein paar Jahre verlorengegangen und hinzugefügt worden sind. dies verhält sich aber im einsteligen bereich. also nichts da 300 Jahre.


    Bemerkung: Da es vielleicht noch nicht 1999 war, könnten wir, die Mennschheit, in der nächsten Zeit die bekanntschafft mit dem Antichrist machen ( siehe:Offenbarung). Vielleicht ist es schon dieses Jahr und die Flutkatastrophe ist eines seiner Werke!?!

    Wenn es nicht beides geben würde, Leben und Tod, dann gäbe es auch keine Unergründlichkeit. Wenn es nur Dunkelheit gäbe, dann wäre alles klar. Aber gerade weil es nicht nur Dunkelheit gibt, sondern auch Licht, wird unsere Lage unerklärlich

  • das ausmaß sucht in der geschichte seines gleichen. von soviel toten hat man noch nie gehört seit es aufzeichnungen gibt.
    das kommt hiroschima gleich.
    aber ich glaube nicht dass die offenbarung damit etwas zu tun hat.
    ausserdem steht nix in johannes über das jahr 2000


  • Hallo,
    gefällt mir gut Dein Standpunkt.Jede Behauptung von sogenannten autorisierten Seiten,hat immer einen Zweck.Sei er politischer,wirtschaftlicher,finanziller Art.


    Jeder sogenannte wissenschaftliche Beweis setzt zumindest erstmal Glauben voraus.Glauben an die integrität der Wissenschaftler,glauben an deren Titel,glauben an deren Beweisführung.
    Solange man auf die Meinung,das angebliche Wissen und die scheinbaren Beweise angewiesen ist ohne selbst die Möglichkeit der Prüfung zu haben,glauben wir oder sollen wir glauben.


    Zum Thema gibt es übrigens die Theorie das es sich auch um einen Zeitsprung handeln könnte durch die Veränderung des Zeitstrahls.Stell Dir vor du hast wie ein Strahlengitter mehrere Entwicklungsmöglichkeiten nebeneinander.Durch gewaltige Veränderungen im kosmischen Universum( wir leben schließlich nicht unabhängig davon sondern sind ein imanenter Bestandteil) kommt es zu einer Veränderung des Schicksal der Menschheit.Der Zeitstrahl auf dem sich die Entwicklung vollzieht wird unterbrochen so das sich die Entwicklung der Menschheit anders vollzieht als es auf dem ursprünglichen Zeitstrahl erfolgt währe?( Hilfreich währe das lesen von Stephen Hawking "Eine kurze Geschichte der Zeit".Ich hoffe alle wissenschaftsbegeisterten kennen Hawking als das Genie der Wissenschaft,der übrigens bis vor ein paar Jahren noch erklärte Zeitriesen seien unmöglich und inzwischen seinen Standpunkt grundsätzlich verändert hat.Er hält inzwischen Zeitreisen für möglich! Und was sagt uns das? Auch Wissenschaft muss permanent den Standpunkt verändern weil Wisssenschaft ebend auch nur glaubt zu wissen.)


    Ich sehe schon den Strum der Entrüstung!!


    Gruß Amon

    Psychologie ist 50% Sexualität und 50% Fehlentscheidung aber die Grundlage für die Dinge die es zwischen Himmel und Erde gibt!

  • Wieso? Wenn die Wissenschaft einfach starr bleiben wuerde und sich nicht weiterentwickeln wuerde, wuerden wir ja heute noch glauben, dass die Erde flach ist! :)


    Die Wissenschaft muss sich sogar weiterentwickeln und ihre Standpunkte aendern. Nur deshalb wird ueberhaupt geforscht! Sonst koennte man ja sagen: Okay, lassen wir das jetzt mal sein mit der ganzen Forschung, wir sind so schlau, wir wissen jetzt alles! :)


    Ich weiss nicht, ob Zeitreisen moeglich sind. Ich denke, das wuerde voraussetzen, dass jeder Moment parallel zu jedem anderen existiert. Ansonsten wuerde unweigerlich ein Paradoxon entstehen.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Nur ist es eben so, daß die "Wissenschaft" uns immer einen Schritt voraus sein möchte und uns daher neue Erkenntnisse solange vorenthalten bleiben, bis deren Ansicht nach die "Zeit reif" dafür ist.
    Daher sollten wir nicht unbedingt nur unseren Wissenschaftlern vertrauen, sondern auch eigenständig aktiv sein und selbst Dinge hinterfragen um seinen "Wissensdurst" zu stillen.

  • Richtig, sollten wir. Aber dabei sollten wir auch nicht jedem Esoteriker glauben, der ankommt und eine Theorie hat, die uns supergut gefaellt, aber keine Beweise bringt!

    Tina

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    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Da stellt sich aber nun die Frage: "WAS ist ein Beweis?" Nicht alles was uns als dieser präsentiert entspricht zwangsläufig auch der Wahrheit.
    Vielmehr spielt hier doch auch der Glaube an gewisse Dinge eine maßgebliche Rolle. Unserem eigenen Vorstellungsvermögen sind meist klare Grenzen gesetzt, das allerdings in Eigenarbeit erweitert werden kann. Den meisten Menschen ist dieser Weg leider viel zu anstrengend also glauben sie lieber das was ihnen "vorgekaut" wird.

  • Wie ist das eigentlich heute in der Wissenschaft? Kommt da einer an und sagt "Hier, ich hab den Beweis fuer das und das gefunden" und alle anderen jubeln "Ist ja toll", ohne es wirklich nachzupruefen? Das kann ich mir nicht vorstellen!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


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  • back to the topic:


    Die Theorie geht zurück auf Heribert Illig.
    Die Bücher, die ich von ihm zu diesem Thema kenne, heissen "Wer hat an der Uhr gedreht?" und "Das erfunden Mittelalter"
    (Ja, er hat noch ein paar Bücher zu dieser Thematik geschrieben)


    Der Kern der Theorie wird zuerst im Buch "Das erfundene Mittelalter" entwickelt (ausgehend von der Biographie von Karl dem Großen und der baugeschichlichen Analyse der Kaiserpfalz). Es ist ziemlich unspektakulär geschrieben und nicht ganz leicht zu lesen, da man profunde kenntnisse der Baugeschichte und Kunstegeschichte benötigt.


    Ausgehend von dieser These hat sich Herr Illig selber auch mit den hier im Forum aufgeworfenen Fragen auseinandergesetzt:
    z.B. Treten die "verlorenen Jahrhunderte" auch in der Geschichtsschreibung anderer Staaten und Regionen und Religionen auf? Passen da die Schnittstellen? Wie sind die archäologischen Befunde?
    Geht das astronomisch überhaupt? Wie passt das mit der Kalenderreform zusammen usw. usf.
    Und auch er hat sich darüber Gedanken gemacht zu Motiv und natürlich zur Frage: wer und wann?


    (sozusagen nach dem Grundsatz der alten Lateiner; quis, quid, ubi, quando, chur, comodo)


    Viele dieser Punkte werden in dem Buch "Wer hat an der Uhr gedreht?" beleuchtet, jedoch nicht so erschöpfend wie im ersten Buch abgehandelt (zu weiteren Teilaspekten gibts weitere Bücher). Dies ist sehr gut geschrieben, sehr spannend zu lesen und ...irgendwie...beängstigend. Denn es könnte schon so sein...


    Noch ein Wort zum Schluss: Geschichtsfälschung gibt es, so lange es das geschriebene Wort gibt (auch dafür führt Illig viele Beispiele an)!

    Es gibt keine absolute Wahrheit, und wenn es sie gäbe, wäre sie vermutlich langweilig.
    (Theodor Fontane)

  • Das klingt hier alles sehr interessant und ich denke, dass gerade in der Natur nachgewiesen werden kann wie die Zeit verlaufen ist. Hat man da also festgestellt das uns ca. 300 Jahre fehlen wie es hier diskutiert wird, währe für mich die Frage nach dem "Warum hat das jemand getan?" weniger interessant als die Frage "Was ist in dieser Zeit passiert?".
    Löst man das eine Rätsel, klärt sich auch das ander auf!


    Also was könnte passiert sein damals, dass es evtl. vertuscht werden musste?

    "Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

  • Wenn ich die Quelle richtig verstanden hab, anhand von Gesteinsproben, Baumringen etc.


    Könnte aber auch "nur" bedeuten, dass die Menschheit einfach 300 Jahre älter ist ohne eine bestimmte Zeitepoche festzulegen.

    "Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

  • Die Menschheit wäre demnach ca 300 Jahre jünger...


    Die These von Heribert Illig besagt, dass der Zeitraum von etwa 670 bis 970 schlicht nicht existiert hat (z.B. wäre demnach "Karl der Große" eine Fiktion...kein Wunder, dass viele bei diesem Gedanken aufschreien *gg*).
    Es wurde nichts vertuscht, man hat einfach "die Uhr vorgedreht"; es gibt einige ziemlich starke Indizien auf den Betreffenden Kaiser, der einfach wollte, das er im "magischen" Jahr 1000 sein Amt übernommen hat.


    Mit den Datierungen (zB den dendrologischen) hat sich Illig auch auseinandergesetzt. Es ist wirklich sehr spannend zu lesen - wer aufgeschlossen ist und neugierig sollte "Illig" unbedingt mal lesen


    (um nicht alle als absolut geltenden Wahrheiten der "Wissenschaft" als"Gott gegeben hinzunehmen -- siehe ein Beitrag weiter oben, wo gefragt wird, ob einfach alles hingenommen wird...)

    Es gibt keine absolute Wahrheit, und wenn es sie gäbe, wäre sie vermutlich langweilig.
    (Theodor Fontane)

  • Oh, sorry. Meinte natürlich jünger! Denkfehler meinerseits!


    Interessant ist das alles jedenfalls!

    "Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessem, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

  • Ich hab vor kurzem im Internet etwas über Heribert Illig gefunden. Er behauptet, dass dunkle Mittelalter, Karl der Große und sein Großvater Pippin seien bloß eine Erfindung.


    Nun würde ich gerne wissen, ob es von ihm ein gutes Buch zu diesem Thema gibt, das ihr vll auch gelesen habt. Würde mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet, ob es gut und empfehlenswert ist; auch wenn ihr kein Buch dazu kennt, aber zu diesem Thema etwas wisst, dann könnt ihr das auch posten.

  • Was ist das denn für einen Schwachsinn? Du kannst dich vom Gegenteil direkt im Internet überzeugen, wie will er das denn begründen? Das ist ja als ob du behauptest Adolf Hitler war ne Frau. Es ist doch historisch belegt, dass es diese Hanswürste gegeben hat. Würd mich echt interessieren wie der das belegt.
    Zumal ich ungefähr 60 historische Bücher habe, 9 davon zum Mitterlalter und in jedem, sogar bei Wikipedia und co, steht, dass es die gegeben hat...
    Das ist sogar international belegt"" --> also von mehreren Nationen historisch belegt.

  • ja hose. genau das ist der witz an der sache.
    alle sagen, dass es das mittelalter gegeben hat und nu kommt einer daher und behauptet das gegenteil.
    dieses thema scheint im moment ziemlich "in" zu sein. zumindest hab ich diese geschichte auch schon ein paar mal gehört.
    ich weiss aber nicht so ganz was ich davon halten soll.
    das würde bedeuten, dass alle wissenschaftler und alle die das mittelalter erforschen manipilietr worden wären, was mir sehr unwahrscheinlich vorkommt, da es verdammt viele leute gibt.