Killer-Clowns und Coulrophobie

  • Auf Grund eines anderen Posts mit einem ängstlichen Kind , dachte ich an meine Kinderzeit zurück.
    Wovor hatte ich Angst;da fiel mir besonders dieser Clip aus der Sesamstrasse ein:


    http://www.youtube.com/watch?v=Vs5VYOnpMrw


    Immer noch sehr komisch und unheimlich!
    Meine Mutter musste sich immer vor den Fernseher stellen. :(
    Zum Glück hab ich keine bleibenden Schäden.....
    Kennt diesen Clown noch jemand?


    mfg

  • grimcore ,


    wir hatten mal eine Umfrage dazu, wer Angst vor Clowns hat:


    http://www.paraportal.de/index…ghlight=clowns#post221325


    Und auch hier


    http://www.paraportal.de/index…&pageNo=1&highlight=clown


    outen viele ihre Angst vor Clowns. Seltsam wie viele Menschen es gibt, die Clowns nicht mögen. (Ich übrigens auch nicht, ich mag dieses übertrieben aufgemalte "Gute-Laune-Gesicht" nicht. Und noch weniger mag ich diese traurigen Clowns mit der Träne, die einem ein Gefühl vermitteln, als müßten sie alles Elend dieser Welt aushalten!)


    An den von Dir gezeigten Clown aus der Sesamstraße kann ich mich nicht erinnern.
    Als Kind sieht man viele Dinge wohl anders, aber wenn ich mir diesen Clip jetzt, als Erwachsener ansehe, muß ich eher lachen, denn der Typ hat einen Blick drauf, als hätte er sich vor dem Dreh enorm zugekifft! :mrgreen:


    Lg Ricya

    _______________________________


    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Und noch weniger mag ich diese traurigen Clowns mit der Träne, die einem ein Gefühl vermitteln, als müßten sie alles Elend dieser Welt aushalten!)

    Synonyme zu Clown:
    Hanswurst, Harlekin, dummer August, Geck, Jeck, Kasper, Kasperle, Spaßmacher, Possenreißer, Faxenmacher, Komiker, Humorist, Schalk, Schelm, Schäker, Narr, Hofnarr, Witzbold, Spaßvogel


    Quelle: Wörterbuch Deutsch "Synonyme", ISBN 978-3-8174-7483-7


    Bei den unterstrichenen Synonymen zum Wort "Clown", kann ich zur angemalten Träne nur spekulieren, da sich zum Begriff "Clown" nicht wirklich etwas handfestes finden lässt. Aber gerade diese Harlekins, Narren und Hofnarren haben sich vermutlich diese Träne angemalt, weil sie für sich (!) nicht als "dummer August" oder "homo insipiens" gelten wollten, aber sich dumm stellen mussten, um am Hofe arbeiten zu können und dementsprechend essen konnten. Ich kann mir also vorstellen, dass es fürs eigene Ego gemacht wurde, á la "ich muss mich zum Affen machen, aber ich hasse es!".



    Ansonsten scheint Coulrophobie eh eine Volkskrankheit zu sein. Liegt wohl an Pennywise und Joker.

  • Ich würde das nicht überinterpretieren. Ohne mich in dieser Sache wirklich auszukennen, würde ich behaupten, dass die aufgemalten Tränen in erster Linie als Stilmerkmal begriffen werden müssen und keinen Rückschluss auf persönliche Befindlichkeiten zulassen. Auch sind die genannten Begriffe keine Synonyme, sondern werden in unterschiedlichen Kontexten verwendet - der Harlekin geht als Figur der commedia dell'arte zum Beispiel dem modernen "Clown" voraus, und der Hofnarr als Teil des aristokratischen Hofstaates stellt auch eine Sonderform dar. Man muss zwischen den verschiedenen Formen der "Narren" also fein unterscheiden, weil sie jeweils in unterschiedliche zeitliche und kulturelle Kontexte eingebunden sind.


    Markenzeichen der Narren ist die expressive Übersteigerung von Mimik und Gestik, die die enge Verbindung zwischen Theater und Narrentum aufzeigt; der Narr macht nicht einfach nur Witze, sondern stellt eine Figur dar, die selbst der größte Witz sein soll - dazu gehört auch das Schwanken zwischen verschiedenen Gefühlsausbrüchen, weil der Narr sein Verhalten nicht kontrolliert, sondern sich schamlos den Affekten hingibt (wo doch gerade an Hof die Etikette derartiges verbot). Die aufgemalte Träne wäre demnach ebenso wie das zur Schau getragene Grinsen ein offensiv vor sich her getragenes Zeichen für diese "Affektiertheit" (nicht im ugs. Sinne zu verstehen). Dass sich aus der Kunst (auch der darstellenden) Rückschlüsse auf persönliche Befindlichkeiten ziehen lassen, ist eigentlich eher selten, auch wenn man eine Zeit lang - vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts - überall nach solchen Psychologisierungen suchte.


    Die Ursache für die Clown-Phobie würde ich in der Verschleierung der Mimik sehen; wir Menschen sind es ja gewohnt, aus der Mimik einer Person Informationen über ihren emotionalen Zustand abzuleiten. Im evolutionären Sinne half uns das zum Beispiel dabei, Gefahrensituationen zu erkennen. Der Clown nun trägt nicht einfach nur eine Maske, sondern spielt bewusst mit dem natürlichen Drang, ein Gesicht lesen zu wollen: wäre sein Gesicht völlig verschleiert, würden wir die Informationen eben auf andere Weise zu erlangen versuchen. Da er sein Gesicht aber in der Regel nur angemalt hat, werden die Grenzen zwischen falscher und echter Mimik verwaschen - diese Widersprüchlichkeit macht den Clown für den "Affen in uns" zugleich interessant und unberechenbar.


    santiago

  • Zitat

    Gründe für die Clownphobie
    Über die Gründe einer Colourphobie gibt es nur unzureichende wissenschaftliche Erkenntnisse. Coulrophobiker berichten allerdings oft über die gleichen, meist aus der Kindheit stammenden Auslöser ihrer Angst. Zum einen ist es das breite, aufgemalte Grinsen, die undurchdringliche Maske, die ein Erkennen wahrer Gefühle nicht zulässt. Ob ein Clown freundlich gesonnen ist oder ein böses Wesen hinter der Schminke verbirgt, ist schwer auszumachen. Zudem sind Clowns meist laut und aufdringlich, und sie benehmen sich merkwürdig. Dieses Verhalten kann insbesondere sensible Kinder verschüchtern und Angst machen.


    http://aengste-phobien.suite101.de/article.cfm/coulrophobie


    Zitat

    Zum Anderen resultiert aus dem beruflichen Zwang, immer witzig und pointiert darstellen zu müssen, für den Künstler selbst oft eine innere Anspannung, die er, wie viele Berufstätige in Sozialberufen auch, nicht mit in das Privatleben nehmen kann. Die extreme Trennung von beruflichem Erleben und privater Sozialisation bringt für den Clown oft eine langsame, aber stetige Entfremdung mit sich, die bei fahrendem Gewerbe zusätzlich noch mit sozialer Entwurzelung außerhalb des Kollegiums einhergeht. Die sich so mitunter entwickelnde Einsamkeit, aber auch die fehlende Bereitschaft, privat nun auch noch wenigstens ab und an „lustig“ sein zu müssen (also den Sozialkonventionen zu folgen), kann zu einer Einschätzung führen, dass der Clown eigentlich ein sehr trauriger Beruf sein müsse


    das sagt wiki zum thema "trauriger clown"


    Joah entweder symbolisiert die Träne das traurige Leben eines Clowns oder es ist eine ganz gewöhnliche Alternative zum sonstigen Lachen :D

  • Bin ich eigentlich der einzige, der Clowns als Kind einfach nur witzig fand? Clowns und Zauberer fand ich im Zirkus immer am Besten. Deshalb war ich auch schon ewig mehr in keinem, weil solche Nummern immer mehr reduziert werden, und auf den Plakaten der größeren Zirkusse sogar stolz mit "sensationellen Tiershows" und "atemberaubenden Trapeznummern" geworben wird, und sowas find ich einfach stinköde. Ein Pferd das Kreis rennt beeindruckt mich gar nicht - ein witziger Clown aber schon, denn gute Comedy sieht man so gut wie kaum mehr im Fernsehen. Zauberkunst gibts ja fast gar nicht mehr im Zirkus, für eine richtig gute Show müsste man da schon extra nach Vegas fahren.
    Solche wahnsinnig tiefgeifenden psychologischen Analysen über die Clownerie und ihre innerlich zerfurchenden Folgen auf den Akteur und seine Umgebung find ich dann doch etwas übertrieben. Das sind Leute mit Farbe im Gesicht, die sich zum Affen machen. Das ist nichts anderes wie mit den geschminkten Schicksen auf der Straße, nur dass ein Clown das mit Absicht macht und nicht bemitleidenswert sondern lustig ist.

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
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  • Zitat

    Bin ich eigentlich der einzige, der Clowns als Kind einfach nur witzig fand?

    Anscheinend! :mrgreen:


    Ich habe mich ja schon zu den Clowns geäußert, ich mag sie nicht. :schlecht:


    Wie oben schon geschrieben wurde, sie sind aufdringlich, laut, lästig, überzogen komisch und absolut nervig, und die Bemalung hat nichts witziges, die ist zum Fürchten.


    Bei uns gibt es das "Pflasterspektakel" in Linz, eine ziemlich bekannte Sache mit Gauklern, Musikern, Artisten...und da ist mir mal so ein penetranter Clown nachgelaufen.
    Der hat mit seinem Leben gespielt.


    Zitat

    Solche wahnsinnig tiefgeifenden psychologischen Analysen über die Clownerie und ihre innerlich zerfurchenden Folgen auf den Akteur und seine Umgebung find ich dann doch etwas übertrieben.

    Das finde ich nicht, ich kann mir durchaus vorstellen das diese Arbeit sehr anstrengend ist und auf die Psyche geht.


    Ich kenne einen Magier, und das einzige was der hört, egal wo er ist, "zeig mir mal ne Nummer".
    Glaubst Du nicht das ihm das auf den Sack geht?



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Zitat

    Wie oben schon geschrieben wurde, sie sind aufdringlich, laut, lästig, überzogen komisch und absolut nervig, und die Bemalung hat nichts witziges, die ist zum Fürchten.

    Geschmackssache. Kommt außerdem auch stark auf den Clown an. Solche die eher für Kinder gedacht sind, arbeiten natürlich hauptsächlich mit Slapstick und Krachbumm. Ich war da aber mal vor Ewigkeiten in so einem richtig großen Zirkus, mit einem Clown, der eine fantastische Mischung aus Zaubereffekten, Artistik, Wortwitz und natürlich auch Slapstick hingekriegt hat. Das Ganze mit perfekter musikalischer Untermalung, und das fand ich toll. Die Tiger und Löwen in ihren 3x3 Meter großen Käfigen haben mich da nicht mehr sonderlich interessiert.


    Zitat

    Glaubst Du nicht das ihm das auf den Sack geht?

    Kann ich mir durchaus vorstellen. Soll er halt einfach Geld dafür verlangen, dann hört das schnell auf. :mrgreen: Ich kann mir aber trotzdem nicht vorstellen, dass alle Clowns privat heroinsüchtige, depressive Penner Marke Krusty sind. Die machen den Job schließlich freiwillig, und man wird schon seine Gründe haben, wenn man so einen Beruf wählt. Ich gehe also mal davon aus, dass ein Zirkusartist prinzipiell gerne Leute unterhält. Stressfrei ist ja sowieso kein Beruf.

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  • Bin ich eigentlich der einzige, der Clowns als Kind einfach nur witzig fand?


    Naja, es kommt auf die Clowns an, sage ich mal........
    Ich hatte mal im Fernsehen diese Übertragung des Zirkus in Monaco angesehen und da waren zwei Clowns dabei, die eine gute Show zeigten, bei der auch Akrobatik dabei war UND die beiden waren nicht so saudoof angemalt mit einer roten Lockenperücke und roter Knubbelnase. Die fand ich richtig gut! ;)
    Aber ich hasse dieses scheinheilig wirkende aufgemalte Grinsegesicht und diese penetranten Perücken dazu zum Schaudern.


    Und wie gesagt:
    diese "Harlekins" mit der aufgepinselten Träne und den aufgemalten hängenden Mundwinkeln finde ich noch absurder.
    Die führen Kinder Zaubertricks und so einen Kram vor, sollen sie also Unterhalten, zum Lachen bringen ; und sehen aber aus, als hätten die Hühner ihnen gerade das Brot geklaut......geht gar nicht! *schüttel*


    Lg Ricya

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    Newton ist tot, Einstein ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.......

  • Die aufgemalte Träne ist kein "Erkennungszeichen" des Harlekins, sondern dient meist nur der moderneren künstlerischen Gestaltung - beispielsweise bei dem beliebten Tattoomotiv der beiden Masken.
    Der Harlekin ist zudem kein "Clown", wie die Spaßmacher die sich im Zirkus mit Torten bewerfen und sich mit 50 Leuten in einen Trabi quetschen.
    Der Harlekin entstammt dem Theater - womit auch direkt deutlich wird, dass diese Gestalt viel tiefgründiger ist als der "gewöhnliche" Possenreißer, haftet doch ein Hauch von Tragödie und des Eigensinns an ihm.
    Wikipedia sagt über seinen Charakter:

    Zitat

    Der Harlekin besitzt eine agile und flexible Natur. So ist er niemals still, geruhsam oder träge, sondern meist von ausgelassener Lustigkeit. Auch wenn er gelegentlich ungehobelt wirkt, ist er nicht dumm, sondern in Wahrheit geistreich und schlagfertig. Ebenfalls individuelle Eigenschaften des Harlekin sind sein ständiger Hunger, Durst und sein „sexueller Appetit“, d. h., dass er eine gewisse Vorliebe für Erotik und weniger Interesse an einer festen Bindung hat. Sein sprunghaftes Wesen kommt in seinen akrobatischen Künsten zum Vorschein, wenn er Sprünge vollführt oder Purzelbäume schlägt. Er kommt nie zur Ruhe und ist immer „auf dem Sprung“. Diese Agilität kommt in fast allen Bildern zum Ausdruck, in denen ein Harlekin abgebildet ist, denn meistens sieht man ihn hüpfen oder ein Bein vor das andere stellen.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Harlekin#Charakter
    Den bekannten Schalk Till Eulenspiegel könnte man durchaus als einen Harlekin bezeichnen, ist er doch immer rege und für Spötteleien gut.



    Ich gehe davon aus, dass die veränderten Proportionen von Mund und Augen auf ein Kind beängstigend wirken, wenn ein Clown zu nah heran kommt - wodurch die "spaßige" Bemalung bedrohlich wird. Dabei wird dies ganz direkt damit zu tun haben, dass der Durchschnittsclown wenig zu lachen hat - das Publikum jedoch trotzdem bei Laune halten muss und so für jeden offensichtlich die "gute Miene" aufsetzt/zum bösen Spiel macht.


    Und spätestens seit Kings Clown Pennywise aus "ES" beschleicht jeden von uns eine leichte Beklemmung, wenn ein Clown ausserhalb einer Arena mit Sägespänen oder ein Bündel Luftballons in der Abenddämmerung auftaucht.

    "Bei mir kommt kein Tropfen Alkohol auf den Tisch! Ich bin sehr vorsichtig beim Einschenken."


    "Wenn das Herz am rechten Fleck ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf ist." - (Walter Raleigh vor seiner Enthauptung)

  • Als Kind hab ich ganz gern mal Übertragungen von Zirkusvorführungen gesehen und am besten haben mir immer die Zauberer und die Clowns gefallen. Die Trapezakrobaten fand ich immer sterbenslangweilig und die Tierdressuren waren auch nur selten interessant. Wer will schon irgendwelche Pferde sehen, die ständig im Kreis rumrennen? Und bei Raubtierdressuren ist es einem Kind doch überhaupt nicht bewusst, dass das alles extrem gefährlich ist. Da sitzen halt Löwen, Tiger und Eisbären auf Podesten rum und machen auf Befehl des Dompteurs irgendwelche Mätzchen. Für ein Kind könnten das aber genausogut Pudel oder Meerschweinchen sein. Die einzige Tierdressur, die mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist, war irgendwas mit Krokodilen, bei der die Dompteure mit Turbanen und Schnabelschuhen auftraten.


    Aber zurück zu den Clowns:
    Ich hab mich als Kind zwar nie vor denen gefürchtet, fand die aber auch nie besonders witzig. Mir haben die Illusionisten immer am besten gefallen. Aber zwischen den langweiligen Akrobaten und den Tierdressuren war man als Kind durchaus froh, wenn mal eine Clownnummer kam. Zu der Zeit gab es halt nur drei Fernsehprogramme und da hat man eben das angeschaut, was gerade lief.
    Auch wenn ich mich damals über die Clowns gefreut habe, so richtig lachen konnte ich über die aber nie. Auch ein Kind ist nämlich durchaus schon in der Lage, zu erkennen, ob der Humor plump und aufgesetzt rüberkommt. Und obwohl ich nie Angst vor ihnen hatte, fand ich die Schminke und das Verhalten der Clowns schon als Kind völlig übertrieben und bizarr.


    Jetzt bin ich auch ein bißchen ins Überlegen gekommen, was mich als Kind eigentlich so richtig zum Lachen gebracht hat. Also so wirklich heftig! Da fiel mir sofort die eine Szene aus einem Film der Marx Brothers ein. Ich hab damals wirklich, ohne Übertreibung, vor lauter Lachen keine Luft mehr gekriegt. Ich bin also als sieben- bis zehnjähriger (keine Ahnung wann das genau war) fast an meinem eigenen Lachen erstickt:



    Für mich ist Harpo Marx der beste Clown aller Zeiten!
    Ein guter Clown bzw. Spassmacher hat es nämlich gar nicht nötig, durch übertriebene Schminke zu signalisieren, dass der nachfolgende Auftritt lustig sein soll. Wenn man dem Publikum erst durch eine rote Pappnase signalisieren muss, dass die nachfolgende Aufführung witzig gemeint ist, dann ist das genauso bescheuert, wie die eingespielten Lacher in einer Sitcom. Wer wirklich Talent hat, Leute zum Lachen zu bringen, ist auf solche Hilfsmittel nicht angewiesen.

  • hm..


    oki dann oute ich mich mal...gg


    ich liebe sie! die Clowns ! ich sammle sie sogar. ich habe etwa schon 190 stück :lol: (nicht die auf der schaukel) nur Porzellan oder auch aus keramik oder Ton, nur schön müssen sie sein. Sie müssen einen Gesichtsausdruck haben...eine realen..nicht son aufgemaltes grinsen oder Fratze.


    ich sehe Clowns anders an. ich identifiziere mich sogar ein gutes Stück mit ihnen. Sie haben immer ein Lächerln im Gesicht, sie unterhalten die Menschen im Zirkus und die Kinder.
    Sie sind fröhlich. Aber sind sie das wirklich?
    Sie haben eine Maske auf, spielen jeden Tag ihre Rolle, aber wie es dahinter ausschaut weiss niemand.
    Wer sich mal die Mühe macht, und so manches Clownbild, was handgezeichnet ist, oder auch eine gut gemachte Skulptur, etwas genauer zu betrachten, wird sehn, das die meisten einen traurigen Ausdruck haben in den Augen..obwohl ihnen einen Lächeln ins Gesicht gemalt wurde. ;)


    ich glaube so manche Clownangst rührt eher von diversen Horrorfilmen anschauen.


    lg

  • Oh ja da kenn ich so einige...
    Haus der tausend Leichen http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_der_1000_Leichen
    The devel's reject http://de.wikipedia.org/wiki/The_Devil%E2%80%99s_Rejects
    Halloween, die Nacht des Grauens http://de.wikipedia.org/wiki/H…%93_Die_Nacht_des_Grauens
    und natürlich der Klassiker ES http://wiki.stephen-king.de/index.php/ES_%28Film%29
    Ich sag auch nur "Joker" ...


    Warum ist der Clown so ein Zielobjekt für Horrorfilmproduzenten?

    Zitat

    (...)dass die Clownsfigur sukzessive von den Horrorfilmfans annektiert wurde. Schließlich ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass das klassische Make-up des Clowns sehr gruselige Elemente beinhaltet: sei es die weiße Gesichtsfarbe, die an Leichen oder Zombies gemahnt, oder der blutrote Mund, der etwas Vampirisches hat.

    :arrow: http://www.echolog.de/elchkritik/clowns_sind_boese.shtml


    Und wieso empfinden wir dasselbe Gruseln gegenüber Puppen? Filme wie "Chucky die Mörderpuppe" oder "Child's play" sind dafür bekannt weit mehr als Gänsehaut zu verursachen.
    Gibts es da einen Zusammenhang?

  • Chucky und Child's Play sind derselbe Film. Zwar ein netter Klassiker, aber gruselig findet den garantiert keiner mehr. Da hat mir Dead Silence schon besser gefallen. Auch mit Puppen.
    Und in Halloween gabs keine Clowns. Wenn du Michael Myers meinst - der trägt, außer ganz am Anfang, keine Clownsmaske sondern eine von William Shatner. ;)


    Zitat

    Und wieso empfinden wir dasselbe Gruseln gegenüber Puppen?

    So funktionieren die meisten unserer Monster. Menschenähnlich, aber leicht verzerrt. Deshalb sind auch die Greys so gruselig, oder viele der Silent Hill-Figuren. Die sehen erstmal alle wie normale Erwachsene aus, nur sind sie eben kleiner, größer oder sonst irgendwie verzerrt und vor allem in eine gruselige Atmosphäre reingesetzt. Das Gleiche übrigens mit kleinen Mädchen in Nachthemden. Strenggenommen sind Kinder ja auch "verzerrte" Erwachsene.
    Ohne die richtige Atmosphäre bringt das aber alles nichts (siehe Chucky). Horrorfilme leben von ihren Monstern; aber wenn jemand in der Realität ebenfalls vor Clowns und Puppen Angst hat, liegt wohl eher eine phobische Störung vor.

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  • Eine Freundin hat erzählt das die Freundin ihrer Bekannten sich ihr Taschengeld mit Babysitten aufbessern wollte. Sie bekam auch einen guten Job in einer Villengegend. Als ihr Sprössling schlief schaute sie fern. Als sie so auf der Couch saß kam sie sich sehr beobachtet vor von einer sehr häßlichen Clownspuppe. Ihr wurde immer mulmiger zumute, so rief sie die Eltern des Sprösslings an um zu fragen ob sie die Puppe entfernen dürfe. Die Eltern wären am Tel. total hysterisch geworden sie solle sofort die Polizei alarmieren da diese Puppe nicht zum Haushalt gehöre sondern ein als Clown verkleideter kleinwüchsiger sei der in dieser Gegend als Dieb sein Unwesen treibe! :supergut:

  • Das ist mal so richtig dumm. Also eine der schlechtesten ULs die ich je gelesen habe. Ein Kleinwüchsiger der Mehrere Minuten (wenn nicht sogar Stunden) komplett reglos da sitzt und nicht mal blinzelt? Ich denke gerade wenn einem Etwas mulmig ist, dann beobachtet man es sehr aufmerksam und ich denke da würde jede noch so kleine Bewegung auffallen.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Clown von Eli Roth ist echt einer der besseren Body-Horror-Filme. Fängt bescheuert wie Sau an und wird dann trotzdem irgendwie unangenehm.
    Ein Typ verwächst mit seinem Clown-Kostüm; mehr muss man nicht sagen eigentlich.

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