Können Menschen sich ändern?

  • Und noch ein kleiner Prof. von denen ich soviel halte....
    Entschuldige wenn ich mich rhetorisch nicht mit dir auf eine Stufe stelle, das verbietet mir mein Anstand.
    Deswegen belasse ich es bei deinen Beleidigungen und deiner Meinung.
    Ich bewahre die Meine und ich fahre mehr als gut damit.
    Danke das wir uns austauschen durften...man lernt doch nie aus.


    maarhg

  • Ich denke die Frage klärt sich schon bei unseren Vorfahren.
    Der Mensch mußte sich oft auf neue Umstände einstellen - sonst wären wir wohl schon ausgestorben, zumindest nicht die Nr. 1 auf der Welt.
    (Nach den Reptiloiden natürlich :sauger: )


    Der Mensch ist dehn- und wandelbar wie kein anderes Lebewesen on planet, das hat ihn so erfolgreich gemacht.
    Er kann sogar "sich" ändern.

  • Hallo zeitfenster


    Zitat

    Der Mensch ist dehn- und wandelbar wie kein anderes Lebewesen on planet, das hat ihn so erfolgreich gemacht.
    Er kann sogar "sich" ändern.

    Ja, da hast du allerdings völlig Recht , er kann sich sehr gut Anpassen , aber das beinhaltet ja nicht zwingend eine Charakteränderung , sondern nur eine Strategieänderung zur Erreichung seiner Ziele , wenn man nicht mehr Sklavenhalter sein kann , weil es gesellscahftlcih nicht mehr möglich ist , wird man eben politiker ,und versucht so seine alten ziele wieder mit anderen Mitteln zu erreichen ...man passt sich zb äusserlich der Gesellschaft an , und führt nebenbei ein Doppelleben ...sieht man sich dann genauer um, zerplatzt der schöne Schein schnell ,und er wahre kern kommt zum Vorschein...da labert ein Sektenguru von liebe und frieden im Koran ,und eggen den atheismus und den evolutionismus ...und war jahrelang führer einer kriminellen Vereinigung, hochgradig schizophren , verurteilt, wegen sexueller Nötigung, Erpressung ,Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs Minderjähriger, drogenhandel ,Gründung eienr kriminellen Vereinigung(in Sektenform) ...da aber "krank" ,musste er nicht in den Knast und tingelt jetzt weiter als Harun Yahya durch die Welt :evil:


    oder um beim Paulus/saulus zu bleiben :winks: man ändert zu Tarnung den ersten buchstaben , damit es nicht so auffällt, der Rest bleibt aber beim alten :winks:

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat von "elperdido"

    ein Fundamentalist wird ein solcher bleiben ,ein friedlicher Mensch ebenso , ob nun im Islam oder konvertiert im Katholizismus...


    Ich schätze Deine Meinung eigentlich sehr, jedoch muss ich hier radikal widersprechen. Diese These klingt ziemlich absolutistisch, wenn Du mich fragst. :?


    Der Neuroplastizität ²* zufolge ist es kein Problem zu bestimmen, wie wir sein wollen und wer wir morgen sind. (siehe ersten Link unten)
    Außerdem: Der menschliche Körper macht ca. alle 7 Jahre eine hormonelle Umwälzung durch, sodass es leicht möglich ist, dass sich das Verhalten ändern kann.
    Außerdem²: Es gibt da auch die Möglichkeit der Autosuggestion, wo man sich Sachen solange einredet, bis das Gehirn dies als Realität akzeptiert hat; und dies passiert im Grunde eigentlich ziemlich oft bei Menschen. (Bsp.: Trauma. Bei normalen schlechten Ereignissen werden diesen im Gehirn - ich glaube im Thalamus kp - ein "emotionaler Stempel" verpasst wird und so entschieden wird, was für einen großen Eindruck dieses Ereigniss hinterlässt. Bei traumatischen Erlebnissen ist die emotionale Bewertung von besonders großer Intensität, weswegen es einer ebenso intensiven Therapie benötigt, um Traumatas zu verarbeiten, aber wem erzähle ich das alles ^^)
    Ich bin außerdem (³ :P) der Überzeugung, dass man einen genügend emotionales Motiv benötigt, um sich selber zu ändern. Denn dann hängt man sich mehr rein, als nur aus Jux und Dollerei mal schnell das "Ich" zu wechseln.


    Links, die ich hierzu gefunden habe:
    * Warum sind wir?
    * Welche Rolle spielt die Neuroplastizität?
    * Das größte Experiment "aller Zeiten"


    ²* = bin eigentlich kein Fan von Wikipedia, aber dieser Artikel ist eigentlich relativ gut, zumindest der Teil mit der Erklärung von synaptischer Plastizität


    Gruß,
    Ategato

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Also ich bin der Meinnung dass der Mensch sich so gut wie garnicht ändern kann.
    Unser Verhalten und etc. ist uns angeboren.
    Mann kan zwar Gewohnheiten verändern oder eine Unart entwickeln aber sein "Ich" mal so aus Lust und Laune austauschen?


    Ne heikle Sache ;)

  • oh, schon ein älterer thread...
    ich möchte dennoch antworten.



    elperdido


    :winks:


    ich gebe dir zu 100 % RECHT!!! NEIN, ein Mansch kann sich nicht ändern, er kann nur zeitweise Dinge unterdrücken,


    ich durchlebte diese Hölle 4 Jahre... :roll:

  • Zitat

    er kann sich sehr gut Anpassen , aber das beinhaltet ja nicht zwingend eine Charakteränderung , sondern nur eine Strategieänderung zur Erreichung seiner Ziele , wenn man nicht mehr Sklavenhalter sein kann , weil es gesellscahftlcih nicht mehr möglich ist , wird man eben politiker ,und versucht so seine alten ziele wieder mit anderen Mitteln zu erreichen ...man passt sich zb äusserlich der Gesellschaft an , und führt nebenbei ein Doppelleben


    elperdido , inwiefern wollte er sich nun ändern? In diesem Fall ist nicht die Änderung das Ziel gewesen, sondern das Vortäuschen einer Veränderung nur Mittel zum Zweck. Ich denke ein Mensch kann sich ändern wenn er sich ändern will.
    Bei der Persönlichkeit spielen viele Faktoren eine Rolle. Einer davon ist die Denkweise.


    Zitat


    Also ich bin der Meinnung dass der Mensch sich so gut wie garnicht ändern kann.
    Unser Verhalten und etc. ist uns angeboren.


    Nehelenia , das Verhalten wird aber auch durch andere Faktoren geprägt. Erziehung....persönliche Erfahrungen etc. man ist nicht zwangsläufig ein Sklave seiner Gene.
    Sehr schüchterne Menschen können sich auch zu extrovertierten Menschen entwickeln, das "Ich" muss dabei aber nicht auf der Strecke bleiben, der Mensch entwickelt sich doch ständig weiter.

  • Hmm,


    erstmal Hallo zusammen, Ewigkeiten her das ich das letzte mal hier war.


    Also ein Mensch kann sich schon ändern. Wobei man den Charakter und das Verhalten unterscheiden muss. Der Charakter eines Menschen kann sich nur schwerlich ändern. Er ist beeinflußt durch die Erfahrungen und Erlebnisse die ein Mensch in seinem Leben erfahren hat. Und da sich diese Erlebnisse und Erfahrungen nunmal nicht verändern lassen, insbesondere die frühkindlich-prägenden, kann man eben darauf auch keinen Einfluß haben.
    Das Verhalten jedoch kann man sehrwohl ändern. Dies muss allerdings von der betroffenen Person bewußt gewollt und entschieden werden. Andernfalls wären die gesammten Verhaltenstherapien z.B. völlig nutzlos. Genauso wie die versuchte Reintegrierung von straffällig gewordenen.
    Eine Verhaltensänderung ist auch nicht einfach, funktioniert nur wenn der Betroffene es schafft sein eigenes Verhalten zu analysieren und entsprechend zu ändern. Dies erfordert ein hohes Maß an Selbstkontrolle und Beherrschung.


    Silver

  • Da gab es doch vor ein paar Jahen diesen schwarzen Rapper, der wegen Mordes verurteilt wurde und dann sehr lange in der Todeszelle saß. Da hat er sich dann so sehr geändert, daß, als der Tag seiner Hinrichtung näher rückte, unheimlich viel versucht wurde, eine Begnadigung zu erwirken, d.h. eine Umwandlung der Todesstrafe in eine lebenslängliche Haftstrafe.
    Und bei uns in Deutschland haben wir die Ex-RAF-Terroristen, von denen ich wenigstens ein paar zubilligen möchte, sich von ihren radikalen Charakterzügen verabschiedet zu haben. Und natürlich kann sich ein neurotischer Mensch ändern, wenn er von dieser therapiert wird.
    Der Mensch, der mich mit seiner Veränderung am meisten überrascht hat, ist Heiner Geisler. Der war früher in den 1980er Jahren so ein scharfer rechter Bullterier, daß ich völlig verblüfft war, als ich ihn dann plötzlich als zivilisiertes attac-Mitglied im Fernsehen sah.

  • Zitat von "silvercloud"

    Das Verhalten jedoch kann man sehrwohl ändern. Dies muss allerdings von der betroffenen Person bewußt gewollt und entschieden werden.


    Manche ändern sich um 180° und merken es selbst gar nicht. Erst von einer anderen Person darauf angesprochen, schwant es ihnen - oder auch nicht.

  • Hey,


    Ihr seht nun vielleicht, wieso ich diesen Thread eröffnet habe, denn die Meinungen differieren wirklich äußerst stark, von Person zu Person.


    Um die Diskussion im Gang zu halten, werfe ich einfach mal eine neue These in den Raum:


    Zitat

    Die Persönlichkeit eines Menschen, setzt sich zu großen Teilen aus der Kultur in der lebt und seiner Erziehung zusammen, also Dingen die sich gar nicht - oder wenn, dann nur sehr langsam - verändern.


    Wäre hierrin nicht eine treffliche Erklärung zu suchen, wieso der Mensch sich niemals komplett verändern kann? Trifft diese These überhaupt zu? Gibt es Beispiele dafür oder dagegen? Würde, wenn die These zutreffen würde, das nicht am Ende ein Verlust der Individualität bedeuten, wenn jeder Mensch zu großen Teilen von der Kultur in der er lebt geprägt ist?


    Ich freue mich wieder auf Eure Meinungen. :)


    cya


    ~€X~

    Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.
    -- George Bernard Shaw

  • Hmmm....ich denke an unsere Großeltern, denen nunmal eine rassistische Grundhaltung eingetrichtert wurde. DAS ist ganz eindeutig nur der Einfluss der Gesellschaft und der persönlichen Umwelt. Vielleicht wäre die eine oder andere Oma oder Opa sehr humanistisch und tolerant, wenn ihnen nicht von frühester Kindheit eingebleut wurde, was sie von einigen Bevölkerungsgruppen zu halten haben. Ändern kann man ältere Menschen sowieso nicht mehr; die Meinungen und Ansichten sind festgefahren.


    Ich kann mir also schon vorstellen, dass das was Du sagst, Exodus, zutrifft. Allerdings ist das keine besonders schöne Vorstellung. Vielleicht gehört eine gewisse Offenheit in diese Richtung dazu? Und sei es nur, dass man das glaubt, was einem erzählt wird?


    Der grundliegende Charakter (bspw. introvertiert oder extrovertiert; nachtragend; harmoniebedürftig; humorlos) läßt sich wohl nicht ändern. Vielleicht, wenn sich die "Gründe", die für einen Charakterzug "verantwortlich" sind, ändern. Wenn jemand bspw. zurückhaltend ist, kann es durchaus sein, dass wenn man ihm gut zuredet und ihm die Unsicherheit nimmt, er extrovertierter wird und mehr aus sich herausgeht.


    Hmm...Diesen Gedanken habe ich noch nicht ganz zu Ende gedacht...Stattdessen habe ich Katzenhaare in meiner Nase und in meinem Auge gefunden.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Hallo ihr lieben , ich denke wir reden aneinader vorbei :winks: ...die grundlegenden Persönlichkeitseigenschaften (emphatiefähigkeit ,Risikobereitschaft,soziale oder antisoziale Veranlagung ) kann man sicher kaum selbst ändern (aussser duch eingriffe in die Neurolgie oder den stoffwechsel durch Biochemie ,zb Drogen) ,diese sind genetisch , biochemisch neurologisch bedingt ,diese unterliegen aber natürlich auch weiteren einflüssen(zb Pubertät ,Hormonwechsel etc ) auch egsellscahftliche Einflüsse wirken bedingt darauf ein (eine höhere soziale Stellung steigert den Testosteronspiegel )aber diese ändern nur immer einige Faktoren, den Chrakter eines Menschen , machen aber viele aus ,so kann man die Risikobereitschaft eines Menschen durch entsprechendes Training sicher steigern , aber je anchdem ,wei zb sein soziale Empfinden sit ,wird sich ach dies auf sein verhalten auswirken ,aber im grunde ändern menschen nur ihre Taktiken udn Strategien ,die sie zum überleben benötigen ...Emphatie und menschlichkeit, wie auch Skrupellosigkeit und Menschenverachtung lassen sich weder an -noch aberziehen, wenn auch Diktatoren ,Psychologen etc es immer wieder auf allen möglichen wegen versucht haben...


    Hallo Buh


    Zitat

    Vielleicht wäre die eine oder andere Oma oder Opa sehr humanistisch und tolerant, wenn ihnen nicht von frühester Kindheit eingebleut wurde, was sie von einigen Bevölkerungsgruppen zu halten haben.

    Die humanistisch veranlagt waren, haben sich auch durch keine Erziehung und Propaganda ins Gegenteil verkehren alssen ,sonst gäbe es nicht in Diktaturen auch Menschen die dagegen ankämpfen und sich dagegen stellen ,zb heute in islamischen Gottestaaten Männer, die sich für Frauenrechte einsetzen .


    die Illusion der Erziehung,ein sehr guter Artikel, wenn auch sehr umfangreich
    http://64.233.183.104/search?q…11&gl=de&client=firefox-a
    Zitat es ist darum kein Verhängnis ,das der mensch robuster ist und durch Erziehung gar nicht so leicht zu verderben ,dass er schon zu einem nicht unerheblichen Teil schon da ist ,ehe es sich durch erziehung zu erschaffen versucht




    Hallo herr Schneider :winks:

    Zitat

    a gab es doch vor ein paar Jahen diesen schwarzen Rapper, der wegen Mordes verurteilt wurde und dann sehr lange in der Todeszelle saß. Da hat er sich dann so sehr geändert, daß, als der Tag seiner Hinrichtung näher rückte, unheimlich viel versucht wurde, eine Begnadigung zu erwirken, d.h. eine Umwandlung der Todesstrafe in eine lebenslängliche Haftstrafe.
    Und bei uns in Deutschland haben wir die Ex-RAF-Terroristen, von denen ich wenigstens ein paar zubilligen möchte, sich von ihren radikalen Charakterzügen verabschiedet zu haben. Und natürlich kann sich ein neurotischer Mensch ändern, wenn er von dieser therapiert wird.


    Hallo silvercloud :winks:


    Zitat

    Das Verhalten jedoch kann man sehrwohl ändern. Dies muss allerdings von der betroffenen Person bewußt gewollt und entschieden werden. Andernfalls wären die gesammten Verhaltenstherapien z.B. völlig nutzlos. Genauso wie die versuchte Reintegrierung von straffällig gewordenen.



    Und haben dies ich wirklich geändert ? oder nur ihre strategie egändert um ein besseres Leben zu haben oder dieses zu retten ?Man kann sich als netter biederer Mensch geben ,und zuhause Tochter und Frau misshandeln und vergewaltigen ...Ein Mörder kann sich asche aufs Haupt streuen ,und alles tun, um frei zu kommen, nur um sich zu sagen, das nächste mal bin ich schlauer und ihr kriegt mich nicht , Bzw der Kinderschänder verlegt sein tätigkeitsfeld dann eben ins Ausland...Bisher ist die Resozialisierung ab einem Grad von Aggressivität gescheitert ...Toll, wenn der Vergewaltiger frei kommt, sich eine Beziehung zu einer Frau mit kindern aufbaut, die nichts von seinem Wesen ahnt, und wo man erst nach 20 jahren vieleicht erfährt wie er im geheimen die Kinder missbrauchte :evil: und als statistisch erfolgreich gilt eine Resozialisierung , wenn in den nächsten 5 ! Jahren keine weitere straftat begangen wird , und gerade bei sexualstraftaten werden nur die wenigsten überhaupt angezeigt , bei den meisten statistiken werden sogar nur 3 Jahre nach haftentlassung berücksichtigt ! nicht umsonst beträgt die Verjährungszeit zb bei Vergewaltigung 20 jahre, weil viele Opfer erst viel Jahre danach die Kraft finden darüber zu sprechen



    und bisher ist die Psychologie und Psychotherapie noch jeden beweis für eine Vielzahl ihre Theorien schuldig geblieben und brauchbare Therapien gibt es bisher nicht, nur zig Therapieformen die gegenseitig konkurrieren , aber von denen KEINE sagen kann, das sie wirklich funktioniert, oder warum bei einigenwenigen ja und bei der Masse nicht



    www.aerztezeitung.de/politik_ges ... sid=502372
    www.aulbach-philosophy.de/Themen ... rapie.html



    Der Charakter eines Menschen ist nicht nur sein stoffwechsel, seine Biochemie, sein Genom, oder seine Erziehung und die Einflüsse denen er ausgesetzt ist, sondern eine unfassbare Summe all dieser faktoren ,die wir zum Glück ! überhaupt nicht beeinflussen können

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat:
    Die Persönlichkeit eines Menschen, setzt sich zu großen Teilen aus der Kultur in der lebt und seiner Erziehung zusammen, also Dingen die sich gar nicht - oder wenn, dann nur sehr langsam - verändern.


    Richtig. Jeder der im Ausland lebt oder gelebt hat wird das bestätigen können und dazu braucht man nicht aus Europa rauszugehen, schon die Unterschiede zu unseren europäischen Nachbarn sind u.U. enorm.


    Ob sich Menschen ändern können? Klar, wenn sie es von sich aus wollen oder sich weiterentwickeln (unbewusst). Doch jeder Versuch sie zu ändern wenn sie es nicht möchten ist zum Scheitern verurteilt.

  • Hallo Victoria


    Zitat

    Richtig. Jeder der im Ausland lebt oder gelebt hat wird das bestätigen können und dazu braucht man nicht aus Europa rauszugehen, schon die Unterschiede zu unseren europäischen Nachbarn sind u.U. enorm.

    sind sie es ? auch dort gibt es alle typen von Menschenpersönlcihkeiten wie bei uns , welche Unterscheide siehst du dort ? es gibt dort nicht weniger Despoten, Egoisten ,Machtdominate oder altruistische Menschen ,als bei uns , im Irak , in Panama ,oder bei den Inuit , nur die gesellschaftliche Regeln unterscheiden sich mitunter grundlegend , die dann entweder dem einen oder anderen Typus zu gute kommen , je nachdem ,von welchen Typus sie geregelt werden , zb ist antisoziales veerhalten ,oder körperliche oder sexuelle Gewalt in allen Kulturen (ob nun gächtet ,oder gefördet ) gleichweit verbreitet.


    Hallo Ategato :winks:




    Zitat

    Ich schätze Deine Meinung eigentlich sehr, jedoch muss ich hier radikal widersprechen. Diese These klingt ziemlich absolutistisch, wenn Du mich fragst. :?


    Der Neuroplastizität ²* zufolge ist es kein Problem zu bestimmen, wie wir sein wollen und wer wir morgen sind. (siehe ersten Link unten)
    Außerdem: Der menschliche Körper macht ca. alle 7 Jahre eine hormonelle Umwälzung durch, sodass es leicht möglich ist, dass sich das Verhalten ändern kann.


    was hat lernfähigkeit und Anpassungsfähigkeit mit Charakter zu tun ? ich kann mich morgen als Mörder auch entscheiden, die Tat zu verscheiben, weil der zeitpunkt ungünstig ist , oder als kapitalist oder General strategisch entscheiden ...und was die Hormone und damit die Verhaltensänderung angeht , stimme ich dir völlig zu :winks: (wie zb auch durch Drogen)


    die meisten achten auch oberflächlich nur darauf, WAS ein Mensch tut oder sagt, aber nicht welche Strategien er damit verfolgt ...Herr Schneider brachte ja das Bespiel Geissler , der Mann hat doch im Interesse seiner ambitionen doch nur die seiten gewechselt , Oppotunismus sist nunmal ein wichtiger Überlebenvorteil für Machterhalt...wieviele Faschisten sind schnell zu Demokraten mutiert, um nun genauso heftig andere Gruppen zu verfolgen udn andere feindbilder zu prägen ...ob nun gestern Juden, morgen Kommunisten ,Demokraten ,oder Sozial schwache ...es spielt für sie keine Rolle, welche Gruppe sie für ihre Interessen opfern ,und sie erkämpfen sich in jetweder Hirarchie ihre Position mit den selben Mitteln...


    oder nehmen wir Erich v Däniken , früher Banktotteur und Betrüger ,heute Autor ...hat er sich menschlich geändert ? Nein, er arbeitet noch immer mit Verfälschung , Manipulation , Lüge und Fälschung um zu Ansehen und Geld zu kommen ...nur das metier hat er gewechselt :winks: ..und das Charakter keine alleinige Frage der Erziehung ist , dürfte auf der Hand liegen, sonst wäre das ganze natürliche Millionenjahre alte Konzept, von selektiver Partnerwahl, genetischer Vielfalt , Konkurrenzverhalten und Gruppenverhalten für die Katz , und auch die mesnschliche Kultur beinhaltete immer unbewusst auch den Versuch , durch künstliche Zuchtwahl (zb gezielte Inzucht) beim Menschen bestimmte Charakterzüge zu fördern , warum fliegen viele , besonder weniger dominate Frauen auf Testosteronsprühende aggressive risikobereite Männchen ,die ihre Gene gerne und weit teilen ?,weil die die Begabungen zur besseren sozialen position (sogar den alfastatus) haben = bessere Ressourcenversorgung für sich und ihr Kind ,und wenn diese Eigenschaften sich vererben ,werden sich auch ihre Kinder öfter vermehren , weil sie schneller in bessere soziale Positionen kommen (status macht sehr sexy) und ihre Gene (und damit auch die Gene der Mutter )weitergegeben ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Moin ihr Lieben :winks:


    Ob sich ein Mensch ändern kann ?
    Ich denke ja, allerdings bei weitem nicht Alle ^^
    Wesentlich bestimmt doch, in vielen Ländern, die Religion die Einstellung der dort Lebenden.
    Muß Buh recht geben, hinsichtlich der Charaktereigenschaften Humor etc. Dieses läßt sich wohl kaum ändern ;)
    Manche Eintellung hingegen läßt sich ändern. Das aber eher bewußt ! Dieses widerum wird ja durch Ereignisse geprägt.
    Man sammelt ja in den Jahren Erfahrungen, auf grund Dessen verändert sich die Einstellung beziehungsweise die Haltung zu gewissen Dingen.
    Manche verändern sich zum Vorteil manche eher gegenteilig :mrgreen:



    Meine Oma zb. ist in keinster Weise rassistisch eingestellt. Nur denkt sie eben das mache Kulturen nicht so kompatible sind :lol:
    Sie sieht halt den Menschen und nicht was oder wer er/ sie ist !!!!


    Ich denke man sollte jeden so leben und sein lassen wie er/sie ist !! Respekt dem Anderen entgegenbringen ;)


    Dramatisch wird es nur wenn jemand etwas fanatisch lebt !!
    Wie zb Religion, zwanghafte Störungen etc.



    lG :winks:

  • elperdido ,
    Du sagtest schon öfter, dass ein Mörder sich nicht ändern kann. Ich habe mal oberflächlich im Netz nachgeschaut und kann deshalb auch keine genaue Zahlen bieten, aber die Rückfallquote bei Mord ist die geringste von allen Delikten.
    Und meine Frage ist, ob der Mensch, materialistisch betrachtet, nicht genau das ist: eine Strategie, erfolgreich durch das Leben zu kommen?
    Dazu kommt noch, dass der Mensch nicht nur bewußt seine Strategien ändert, was Du ja als eine oberflächliche Veränderung definierst, sondern sich auch unbewußt anpaßt.
    Ein gutes Beispiel für tatsächliche Veränderung ist, dass der Mensch sich erwiesenermaßen Verhaltensweisen antrainieren kann, die er sich dann erst wieder mühselig abtrainieren müßte, wenn er sie nicht mehr haben wollte. Wenn Du jetzt z.B. damit beginnen würdest, bei jeder kleinen Frustration (Toast angebrannt, im Stau stehen, etc.) wütend herumzubrüllen, dann würdest Du das zunächst willentlich machen, aber irgendwann wird sich dieses Verhalten so einschleifen, dass Du es dann nicht mehr richtig unter Kontrolle hättest und es reflexhaft an den Tag legen würdest. Und das wäre dann eindeutig eine Veränderung.
    Du sagst in etwa, dass der Mensch einen unveränderbaren Kern hätte, stellst andererseits aber auch heraus, dass der Mensch von seiner Umwelt beeinflußt wird. Der Mensch beeinflußt aber auch seine Umwelt. Wenn Frau und Kinder abweisend zum Ehemann und Vater sind, weil er aggressiv ist, und er durch dieses Verhalten noch aggressiver wird, ließe sich dieser Teufelskreis dadurch beenden, dass er sich ein weniger aggressives Verhalten antrainiert, was einen günstigen Effekt auf seine Umwelt und damit auch auf ihn selbst hätte. Ich behaupte nun nicht, wie es in der Verhaltensforschung teilweise gelehrt wurde, dass der Mensch als ein unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommen würde und nur durch seine Umwelt geprägt werden würde. Aber es ist m.E. auch verkehrt, an den Determinismus zu glauben, der den Menschen als grundsätztlich festgelget und nicht veränderbar beschreibt.
    Ich meine, die Empirie würde belegen, dass diese beiden Extrempositionen so nicht haltbar sind.

  • Wie heißt es so schön?
    In Vino veritas - Im Weine liegt die Wahrheit
    Soll heißen unter Alkohol kommt die wahre Persönlichkeit eines Menschen zum Vorschein.
    Zwar beschwippst aber eben ohne die Hemmungen der Erziehung. So kann ein sehr aggressiver Mensch, der viele traumatische Erlebnisse hatte, unter Alkoholeinfluss brav wie ein Lamm werden und eine normalerweise eher ruhige Person zum Berserker werden.
    Deshalb denke ich dass der Charakter des Menschen an sich unveränderlich ist, wohl aber seine Verhaltens- und Denkensweisen.
    Ein Mörder kann sich sehr wohl ändern, nur wird die Hemmschwelle bei einem Mord niedriger für einen nächsten Mord. Das kann man auch als Verderben der Seele sehen wenn man so will.

  • Hallo Herr Schneider :winks:




    Ja ,da stimme ich dir zu :winks: ...um beim Täter zu bleiben , so hängt ja sein verhalten auch von anderen Chraktereigenschaften ab ,ein risikobereiter intelligenter Mörder wird sich anders verhalten, als ein weniger risikobereiter ,ein körperlich kräftiger anders ,als ein schwächlicher und dementsprechend werden auch ihre Strategien ausfallen ...ein Risikobereiter Sexualtäter hat keine Befürchtungen ein fremdes erwachsenens Opfer zu überfallen, er hält sich für schlau genug und für aggressiv genug um sein opfer einzuschüchtern bzw die tat zu verbergen ,
    ein weniger risikonbereiter wird sich Opfer in seinen nahen umfeld suchen ,wo er die direkte Kontrolle hat (die meisten taten!) oder auf schwächere Opfer ausweichen (Kinder,Behinderte,Alte ) bzw seien taten ins Ausland verlagern



    Zitat

    aber die Rückfallquote bei Mord ist die geringste von allen Delikten.

    da sie je meist auch noch andere delikte absitzen (mord ist ja oft nur eines ihrer asozialen tatbestände ,davor liegen meist schon diverse haftstrafen für Diebstahl,Körperverletzung,sexuelle Gewalttaten etc ...) und die Haftstrafen auch wesentlich höher ausfallen, haben sie auch nicht soviel Möglichkeiten für Rückfalltaten, anerseits endet nicht jede Tat mit dem Tod, und die wenigsten Taten werden angezeigt ,viele nie aufgeklärt ,man kann Verbrechen in anderen Ländern begehen etc...eher ein Vergewaltiger zb angezeigt wird, hat er schon zig Opfer produziert, von denen die wenigsten anzeige erstatten ,und von denen wiederum noch weniger überhaupt zur anklage kommen (gerade bei beziehungstaten)...würden wir hier eine Umfrage starten ,wieviele der Userinnen schon Opfer von sexueller Gewalt wurden, Anzeige erstattenten,und die Anzeige zur Anklage egführt hat ,würde für viele wohl ihr Weltbild bröckeln ...von den Fällen die ich kenne , haben von 15 Frauen nur 2 Anzeige erstattet ,und nur eine kam zur Anklage ,wurde aber wegen Beweisnot eingestellt (fast alle taten innerhalb von beziehungen) aber wenn sie die Möglichkeiten für neue Taten haben ...siehe Schmöckel ,Zuwehme ,diverse Massenmörder,Diktatoren ...



    Zitat

    Der Mensch beeinflußt aber auch seine Umwelt. Wenn Frau und Kinder abweisend zum Ehemann und Vater sind, weil er aggressiv ist, und er durch dieses Verhalten noch aggressiver wird, ließe sich dieser Teufelskreis dadurch beenden, dass er sich ein weniger aggressives Verhalten antrainiert, was einen günstigen Effekt auf seine Umwelt und damit auch auf ihn selbst hätte

    Das Problem ist, das diese Menschen Gewalt für ihre Machtdemonstartion brauchen, sie sidn von natur aus dazu Begabt ,durch Gewalt und Terror um die Alfaposition zu kämpfen ,deshalb hat die Natur ihnen keine größeren emotionalen gefühle gegeben ,die über sich selbst hinausgehen...diese würden sie ja nur in ihrer Erfolgsstrategie behindern ...sie sind emotional blind ,Skrupel,Mitleid etc sind ihnen völlig fremd ...nicht sie müssen sich ändern ,das sie sich für Götter in ihren Universum halten , sondern die minderwertigen Mitmenschen sollen sich ändern ,und ihnen huldigen ,und wer sich nicht unterwerfen will :twisted: wird gnadenlos ausgelöscht ,möglichst brutal zur Abschreckung für andere (geliches lässt sich bei unseren Verwandten ,den schimpansen beobachten) diese Menschen akzeptieren nur andere Alfas , wenn sie ihnen im kampf unterliegen ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...