Alternativmedizin / Homöopathie

  • Ich denke dass man bei allen operativen Geschichten um Schulmedizin nicht herum kommt.
    Also Wunden nähen, Blinddarm raus und so weiter.


    Ansonsten ist es besten, wenn man sich wissenschaftlich an die Sache heran begibt.
    Der Placebo-Effekt lässt sich ausschließen, wenn


    - es sich um Menschen handelt, die nicht wissen, dass sie Medizin bekommen, also Kleinkinder, manche ältere Menschen oder Menschen mit bestimmten geistigen Behinderungen


    - das Mittel Tieren verabreicht wird


    - das Mittel im Doppelblindversuch getestet wird. Also weder der Geber noch der Empfänger weiß, ob er ein Placebo oder eine Wirksubstanz verabreicht bekommt.


    Ich kann nur von meiner persönlichen Erfahrung ausgehen und die ist wie folgt:


    Homöopathische Mittel haben nach meiner Erfahrung nichts mit "Glauben" zu tun. Wenn man geimpft wird, bekommt man abgeschwächte Erreger gespritzt, bei der Homöopathie verabreicht man verdünnte Gifte. Deshalb würde keine sagen, die Spritze wirkt nicht, die Erreger waren ja schon kaputt. Das ist jetzt sehr platt gesagt, nur zum besseren Verständnis.


    Bei unseren zahlreichen Tieren (wir haben viele Pferde zum beispiel), arbeiten wir auch oft mit Homöopathie, wenn der Tierarzt die Krankheit nicht beheben kann. Unser Tierarzt war anfangs auch skeptisch, aber inzwischen nutzt er die Mittel selbst.
    Bei Tieren gibt es absolut gar keinen Placebo Effekt. Man sieht einfach, ob es wirkt oder nicht, fertig. Da gibts auch keine Glaubensfragen und Diskussionen.
    Wir haben im Laufe der Jahre so viele Fälle gesammelt, in denen die Homöopathie wirklich schwere Krankheiten bei Tieren geheilt hat, dass es unlogisch wäre, von lauter Zufällen zu sprechen.
    Zum Beispiel bei drei schweren Fällen von Darmverschlingung beim Pferd. Die Schulmedizin hat hier nur die Möglichkeit, eine riskante OP durchzuführen. Die Pferde überleben diese OP oft nicht und sie ist sehr kostspielig.
    Die Pferde wurden jeweils in die Klinik gefahren, als sie erkrankten. Eins davon war nicht unser Pferd und die Besitzerin "glaubte" nicht an Homöopathie. In diesem Fall haben wir das HP Mittel gegen die Darmverschlingung auf eigene Faust verabreicht. Nach einigen Stunden hatten sich die Gedärme des Pferdes wieder in die richtige Position gedreht. Die Besitzerin sagt, das wäre Zufall gewesen. Die Ärzte sagten, dass in in ca. 1 von 2000 Fällen der Darm alleine zurückdreht.
    Wir hatten also insgesamt drei Pferde, deren Därme sich wieder in die richtige Position drehten nach der Gabe des HP Mittels. Man kann natürlich sagen, das war dreimal Zufall, oder man zieht in Erwägung, dass das Mittel gewirkt hat.
    Letztes Jahr gab es bei uns einen neuen Fall von Darmverschlingung. Das Pferd wurde ohne Gabe des HP Mittels in die Klinik gebracht, wo es kurz danach verstarb. Die Frau, die das Mittel dem Pferd geben sollte hatte sich auf dem Weg zur Klinik verfahren und kam zu spät.


    Ähnliche Krankengeschichten hatten wir hier Dutzende und es lässt sich eine deutliche Linie erkennen, die ich auch als Beweiskette gelten lassen würde. Aber Schulmediziner kloppen sich seit Jahren mit Naturmedizinern und ich denke, da ist kein Ende in Sicht.
    Allerdings haben wir auch die erfahrung gemacht, dass Homöopathie versagt.
    Zum Beispiel wenn


    - der Körper an Übersäuerung leidet.
    - versehentlich ein Antidot verabreicht wurde. das kann Pfefferminz, Kaffe oder ein anderes HP Mittel sein.


    Meine Empfehlung ist: im Zweifelsfall mit Tieren zum Arzt. Man kann dann immer noch zu Hause nachlegen, wenn es nix genutzt hat. Aber Arnikalappen drauf und fertig ist genauso unklug wie alle Heilmethoden, die die Schulmedizin nicht absegnet, als unwirksam abzutun.
    Gerade bei "Arnika"....manmanmanman...jeder, der meint, was mit Homöopathie zu machen, tut überall erst mal Arnika drauf. Blödsinn!
    Außerdem sollte man nichts extrem betreiben, das ist meistens auch falsch. Schulmedizin oder HP u.a. völlig zu verweigern ist dumm und schadet einem nur selber. Es gibt Sachen, dafür braucht man den Chemiehammer. Und homöopathisch impfen und entwurmen kann man Tieren auch nicht, auch wenn manche glauben, dass das geht.
    Aber für manche Dinge ist HP einfach die Rettung, weil die Schulmedizin dafür nichts am Start hat.


    Grüße von
    SAI

  • Dazu kann ich eigentlich nur eines sagen: Gerade bei pflanzlichen Arzneien beruht die Wirkung auf den darin enthaltenen, von der Natur erzeugten Bestandteilen. Die in der allgemeinen Medizin verwendeten Pharmazeutika nutzen ebenfalls GENAU diese Stoffe, nur eben in höherer Reinheit und mit genaueren Dosierungen.


    Ich, eher wissenschaftlich als spirituell angehaucht, kenne keinen Fall von homöopahischer Heilung, die nüchtern betrachtet nicht ebenfalls als Plazeboeffekt zu bezeichnen gewesen währen. Der menschliche Körper kann eine Fülle von Krankheiten von selbst heilen, wenn er die dazu benötigte Energie zur Verfügung gestellt bekommt. Bei Personen die also an die Wirkung glauben hilft ebenso einfache Kreide in Tablettenform wie auch irgendwelche angeblichen Heilkräuter... IMHO also Scharlatanerie und allenfalls für leichtgläubige Menschen geeignet.

  • Das mit den Selbstheilen ist völlig richtig, nur muss es in den meisten Fällen einen Auslöser geben.... eine Pille, auch Placebo, einen Hand auf der schmerzenden Stelle, Lourdes, ein Gebet und vieles mehr.


    Manchmal kann es auch ein Mediziner sein, allerdings eher selten, denn die glauben zu viel zu wissen. ;)


    Pierre

  • Nunja... dem Körper sind in diesem Sinne natürlich gewisse Grenze gesetzt. Die Überwindung einer Virusinfektion kann durchaus auch ohne Antibiotika geschehen, auch wenn jene den Heilungsprozess fördern. Die Bezwingung von Krebs oder vielleicht bald auch von AIDS wird meiner Meinung nach mit reinen Naturheilmitteln nicht zu bewerkstelligen sein.

  • Mir scheint, dass Krankheit mit Ungleichgewicht, Gesundheit mit innerem Gleichgewicht zu tun hat. Das kann bedeuten, dass zur Gesundung nicht nur die Ursachen auf körperlicher Ebene beseitigt werden sollen (mit Medikamenten z.B.), auch das seelische Gleichgewicht ist wesentlich. Und hier gibt es unschätzbare Möglichkeiten, durch Nähe und Verständnis, liebevolles Mitgehen und vorsichtigem Berühren zu helfen.


    Pierre

  • Wie erklärst du dir Fälle von Leuten im Koma, welche ohne erkennbare Gehirnwellen krank geworden sind und durch medizinische Behandlung wieder gesund?


    Ich meine damit dein Argument mit dem inneren Gleichgewicht... die haben ja quasi keines, bzw. liegen nach der Krankheit noch immer im Koma.

  • Keine Aussage kann absolut und für alle Fälle gültig sein, aber wir wissen nicht, was in einem Komapatienten abläuft.


    Mir geht es nicht um Extremfälle, sondern um das alltägliche Leiden, das wir auch vorbeugend beeinflussen können.


    Pierre

  • Zitat

    Mir geht es nicht um Extremfälle, sondern um das alltägliche Leiden, das wir auch vorbeugend beeinflussen können.


    Klingt so weit ganz interessant.
    Das ganze basiert ja auf ganzheitlicher "Therapie" (griech. θεραπεία „[Gottes-]Verehrung“), wobei in
    erster Linie die Lebensweise ausschlaggebend ist, z.B. Ernährung, Bewegung...
    Wenn man ein in diesem Sinne ausgewogenes Verhalten praktiziert ist man ohnehin nicht
    gerade anfällig für Krankheiten.
    Dann können durchaus auch homöopathische Methoden zum Erfolg führen, falls vorbeugende
    Maßnahmen, warum auch immer, versagt haben.
    Ob die heutige Lebensweise sich damit allerdings in Einklang bringen lässt ist fraglich.
    Die Wirkung homöopathischer Mittel würde ich bezweifeln, wenn man sich anschließend
    ne Flasche Vodka kippt oder permanentem Stress ausgesetzt ist.
    (da lässt auch die "heilende" Wirkung konzentrierter Medikamente nach)
    Hat was von nem Teufelskreis.
    Da sollte man sich auch fragen, ob das Hauptaugenmerk der Medizin noch auf die Heilung gerichtet ist.
    [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Medicus_curat,_natura_sanat]"Medicus curat, natura sanat."[/url]

  • Zitat

    Ehrlich gesagt denke ich, dass ein Großteil der Mediziner eher an der Forschung interessiert sind, als ernsthaft Menschen zu helfen.


    Forschen und Helfen ließe sich ja noch irgendwie kombinieren.
    Anders wenn der Patient zum Versuchskaninchen oder zur Ware degradiert wird.
    Da könnte man glatt behaupten, dass das Verhalten solcher "Ärzte" und die
    Krankheiten der Patienten die selben Ursachen haben.
    Da fällt mir auch das hier ein.
    Kann man natürlich nicht alles über einen Kamm scheren.

  • Wenn Mensch ohne weiter nachzudenken seinem Körper schadet, in dem er Alkohol, Café usw. trinkt, vielleicht noch raucht, in stetigem Stress lebt, sich weitgehend von Fastfood ernährt, nicht genug und nicht gut schläft und auch seelisch nicht ausgeglichen ist, braucht im Grunde weder allopathische noch homöopathische Medikamente, keinen Heiler noch Ärzte......


    Pierre

  • Hey
    Da meine Eltern beide Heilpraktiker sind (meine Mutter ist Heilpraktikerin für Psychotherapie [kleiner HP] und mein Vater allgemeiner Heilpraktiker [großer HP]) bin ich sozusagen damit aufgewachsen. Zwar nicht von Anfang an aber trotzdem schon ne sehr lange Zeit.


    Bei uns wird aber auch nicht total und ohne Ausnahme auf die Homöopathie vertraut. Wie schon gesagt wurde kommt man bei allem was operativ behandelt werden muss einfach nicht drumrum und das find ich auch gar nicht so verkehrt. Auch meine Eltern sagen, dass da die Schulmedizin einfach wirksamer ist und sie sich das sowieso nicht zutrauen würden.
    Bei Zahngeschichten geh ich ohnehin nur zum "normalen" Zahnarzt weil ich das auch wirksamer finde. Ich mein, wenn ich ein Loch im zahn hab kann ich soviele Bachblüten schlucken wie ich will da wächst es trotzdem nicht zu :P jedenfalls ist das bei mir noch nie vorgekommen. Wer damit Erfahrung hat soll sich mal melden ;)


    Bei allem anderen vertrau ich auf Homöopathie. Einmal weil ichs wirklichz angenehmer finde bei meinen Eltern in der schön eingerichteten Praxis zu sitzen, mich von ihnen beraten zu lassen und dort auf keinen Termin warten zu müssen (da genieß ich auch Familienprivilege ;) )
    Und auch weil viele Mittel viel verträglicher sind. Wenn bei uns einer Kopfschmerzen hat dann wird er nicht mit Aspirin vollgestopft sondern bekommt Schüsslersalze oder Bachblüten.
    Wie schon gesagt nehmen sich Heilpraktiker auch mehr Zeit und gehen, meistens, mehr auf die Patienten ein. das kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen allerdings will ich hier niemanden verurteilen. Natürlich gibt es auch sehr gute Schulmedizinier denen die Patienten auch am herzen liegen und die sich viel Zeit nehmen. Das ist nur bei einer richtigen Arztpraxis manchmal nicht möglich wegen dem großen Andrang.


    Ich find auf jeden Fall, dass man ein gesundes Mittelmaß finden sollte. Man sollte sich nicht insgesammt auf eines versteifen. Ich vertraue beidem denn manchmal ist es besser sich homöopathisch behandeln zu lassen und manchmal ist die Schulmedizin einfach wirksamer. Es kommt immer auf die Art der Krankheit/Verletzung etc. an.


    LG Jem

    † Ich baut' an Eurer Türe ein ~Weidenhüttchen~


    † Und riefe meiner ~Seel~ im Hause zu †


    † Schrieb fromme Lieder der verschmähten ~Liebe~


    † Und sänge laut sie in die stille ~Nacht~



    W. Shakespeare

  • Zitat

    Homöopathische Mittel haben nach meiner Erfahrung nichts mit "Glauben" zu tun. Wenn man geimpft wird, bekommt man abgeschwächte Erreger gespritzt, bei der Homöopathie verabreicht man verdünnte Gifte. Deshalb würde keine sagen, die Spritze wirkt nicht, die Erreger waren ja schon kaputt. Das ist jetzt sehr platt gesagt, nur zum besseren Verständnis.


    nein, das ist NICHT das gleiche.


    bei einer Impfung bekommst du sehr VIELE tote oder abgeschwächte erreger, und dem Abwehrsystem reicht dies um einige Helferzählen sich drauf zu spezialisieren in kürzester zeit den krankheitserreger in großen mengen zu bekämpfen.
    bei homöopathie wird so oft verdünnt das man NICHTS mehr bekommt außer eine wirkstofflose Tablette/Kügelchen


    Zitat


    Bei unseren zahlreichen Tieren (wir haben viele Pferde zum beispiel), arbeiten wir auch oft mit Homöopathie, wenn der Tierarzt die Krankheit nicht beheben kann. Unser Tierarzt war anfangs auch skeptisch, aber inzwischen nutzt er die Mittel selbst.
    Bei Tieren gibt es absolut gar keinen Placebo Effekt. Man sieht einfach, ob es wirkt oder nicht, fertig. Da gibts auch keine Glaubensfragen und Diskussionen.


    vielleicht handelt es sich ausschließlich um ne vitamin C tablette ;)
    oder halt, dass das pferd von allein wieder gesund wird.


    ich hab jetzt zwar der erste mal was von darmverschlingung gehört, vielleicht ist in dem homöpatischen mitteln ein wirkstoff enthalten oder ein kleiner Stein ;) der den darm wieder entschlingt ...


    und Kopfschmerzen gehen bei mir nach einer nacht auch ohne bachblütenblätter weg ...


    ich seh ja ein, auch alternative - nicht wirksame - heilpraktiken haben dank placebo auch ihre berechtigung, aber mich kann man da nicht überzeugen.
    Es gibt aber auch sehr viele wirksame Heilpraktiken wie akkupunktur, etc. diese meine ich damit nicht!

  • Das mit dem Placebo-Effekt kann ich zumindest bei einigen alternativen Heilmethoden ausschliessen:


    1. Ich leide unter einem "nervösen Magen". Wenn ich nervös bin oder wenn es mir schlecht geht schlägt das innert Sekunden auf meinen Magen und mir wird übel, ich bekomme Krämpfe und Herzrasen, Schweissausbrüche usw. Das EINZIGE was mir da hilft sind Bachblüten-Notfalltropfen.


    2. Mein Bruder hatte von klein auf schweres Asthma. Er war auf sehr viele Lebensmittel wie z.B. alle Nüsse, Erdbeeren, Äpfel, Soja (und Lecithin, dass so gut wie in allen Lebensmitteln drin ist) allergisch. Er musste von Klein auf Cortison nehmen, weshalb er bis heute nicht sehr gross gewachsen ist. Nach jahrelangem Kampf und vielen lebensbedrohlichen Anfällen wusste sich meine Mama nicht mehr zu helfen und ging mit ihm zur Bioresonanz-Therapie. Während einigen Monaten wurde er therapiert und siehe da. Seither (ist ca. 8 Jahre her) kann er bedenkenlos alle Lebensmittel wieder essen. Das Einzige was er nach wie vor nicht verträgt sind Erdnüsse. Da wird ihm schlecht, wenn er es nur schon riecht... Dazu muss ich sagen, dass mein Bruder von Anfang an NICHT daran geglaubt hat und ihn die Therapie eines Besseren belehrt hat. :P


    Vor einiger Zeit habe ich, da ich schon von Klein auf ebenfalls an schweren Allergien (Pflanzen: Heuschnupfen) leide und auch seit ca. 16 Jahren Asthma habe ebenfalls therapieren lassen. Zuerst hatte ich mich während 5 Jahren desensibilisieren lassen (Spritzen). Dies hat leider absolut nichts gebracht. Danach bin ich vor einiger Zeit ebenfalls an eine Bioresonanz-Therapeutin gewendet. Ich war Anfangs etwas skeptisch, da die Methode doch recht ungewöhnlich ist (jedoch nicht unangenehm). Diese Frau konnte mir Dinge über meinen Körper und vor allem auch über meine Psyche sagen, die ich nicht mal meiner besten Freundin erzählen würde. Man MUSS also nicht daran glauben, damit es hilft. Die Methoden bringen diese Dinge nämlich zutage! Sie konnte mir sagen, dass ich als Kind Milchschorf hatte und deswegen bis heute Mühe mit meiner Kopfhaut habe (Das ist wirklich so und nicht einfach so ersichtlich), ich habe ihr nichts davon gesagt. Sie hat mir auch keine Fragen gestellt. Das was der Messcomputer ausgerechnet hat, hat sie mit mir nachher besprochen und ich habe immerzu nur gesagt: ja das stimmt!
    Der Grundsatz dieser Therapie ist es, den Körper so einzustellen, dass sich Allergien erübrigen (ist der Körper gesund, bildet er keine Allergien)... Es werden also nicht Symptome bekämpft sondern die Auslöser. Näheres zur Therapie findet ihr hier: de.wikipedia.org/wiki/Bioresonanztherapie


    Ich muss dazu sagen, dass ich WEISS, dass gerade diese Methode viele Scharlatane "züchtet". Meiner Therapeutin vertraue ich jedenfalls und die Methode hat mir bisher sehr geholfen. Zudem kostet es wirklich nicht viel (ich hab bezüglich dieser Therapie schon von horrenden Preisen gehört...)


    Zitat

    übrigens kann ich wiederrum teebaumöl gar nicht empfehlen.


    Beim Teebaumöl handelt es sich um ein sehr konzentriertes (ätherisches) Öl, welches so oder so nur auf einen bestimmten Punkt kommt und nicht aufs ganze Gesicht. Obwohl ich persönlich Teebaumöl nur selten dazu nutze (nützt bei mir wenig), ist es schon so, dass es Pickel austrocknet (was es ja auch soll)...Da könnte ich die Linie von Eucerin empfehlen, ist zwar nicht billig, aber das einzige, was mir geholfen hat. :winks:


    Zitat von "Realist2"

    ich hab jetzt zwar der erste mal was von darmverschlingung gehört, vielleicht ist in dem homöpatischen mitteln ein wirkstoff enthalten oder ein kleiner Stein der den darm wieder entschlingt ...


    wohl eher nicht, Darmverschlingungen bei Pferden sind absolut gefährlich (zumal ein Pferdedarm unheimlich lang ist) und in sehr vielen Fällen tödlich. Ursache ist beispielsweise oft ausgiebiges Wälzen auf der Weide....


    Ein Pferd kann man diesbezüglich nur einmal operieren, da meist grosse Teile des Darms bei der OP verloren gehen. Falls es dich interessiert findest du hier genaue Infos: de.wikipedia.org/wiki/Darmverschlingung


    3. Ich therapiere selber Pferde (teilweise) mit Homöopathischen Mitteln, welche sehr gut anschlagen. Wobei man hier auch einsehen muss, dass 1. nicht alle Leiden so therapiert werden können und 2. nicht alle Tiere gleich sind. Ausserdem dürfen die Mittel, wie auch bei uns Menschen nicht übermässig lange angewendet werden. Homöopathisch heisst nämlich nicht unbedenklich....Sie sollten ebenfalls wie Medikamente und nicht einfach wahllos angewendet werden.


    Bei Kopfschmerzen (wobei ich keine Migräne habe und dies absolut davon differenziere) "therapiere" ich immer mit mehreren Gläsern stillem Wasser, was sehr gut hilft. Falls das nichts bringt schmier ich mir Lotusöl auf die Schläfen. Spätestens dann gehts wieder...


    Ein grosses Problem von mir sind starke Schmerzen während der Periode wobei ich teilweise echt das Gefühl habe zu verbluten. Einige Frauen kennen warscheinlich mein Problem. Ich habs mit vielen Dingen ausprobiert wobei ich jetzt bei Homöopathischen "Kügelchen" gelandet bin. Diese helfen bei mir unheimlich gut.


    Ich zähle auch z.B. Akupunktur zu den alternativen Heilmethoden. Wobei ich mir teilweise da nicht sicher bin, ob nur der Schmerz und nicht die Ursache therapiert wird. Dabei spreche ich nicht von Rauchentwöhnungsprogrammen usw. sondern von schmerzhaften Verspannungen usw. Hab's leider selber noch nicht ausprobieren können.


    Bei Homöopathischen Mitteln glaube ich, dass es je nach Person besser oder schlechter funktioniert. Ich persönlich spreche sehr gut darauf an. Natürlich benutze ich diese Heilmittel nur bei selbsttherapierbaren "Gebrechen". Ich denke, man sollte immer auf dem Boden bleiben, wie bereits schon gesagt wurde.... :mrgreen:

    "Wer schweigt, stimmt nicht immer zu.
    Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren."
    - Albert Einstein

  • Zitat

    Das mit dem Placebo-Effekt .....


    Wenn ich nervös bin oder wenn es mir schlecht geht schlägt .....
    Das EINZIGE was mir da hilft sind Bachblüten-Notfalltropfen.


    hat mich jetzt weniger überzeugt, wenn du verstehst was ich meine....


    Zitat


    2. Mein Bruder hatte von klein auf schweres Asthma. + Allergien


    freut mich für euch, dass es euch geholfen hat, aber wer weiß ob es ohne nicht auch gegangen wer? da bringen einzelfälle wenig klarheit, da muss ne breite studie her ... und die konnten ja weniger überzeugen.


    ich hab selbst alle möglichen allergien (hühnerei, schokolade, nuss (außer erdnuss), kiwi, etc.), bzw. hatte ich sie wohl. ich hab neuerdings immerwieder lebensmitteln gegessen die eigentlich ei enthalten und auch mal am schokohasen geknabbert - nix... muss ich mal richtig testen.
    ich habe zwar als kind auch ne homöopathische bahndlung erfahren, aber das hat bei mir überhaupt nichts gebracht, weder positiv noch negativ, und wir habens dann sein lassen (schon vor 10 jahren) ... und jetzt bitte kein gelaber, dass hätte mich geheilt. Hätte ich damals schon gewusst was homöopathie bedeutet hätte ich mir das gleich sparen können (bin streng gläubiger naturwissenschaftler)


    Bioresonanz klingt mir muss ich dir sagen auch SEHR weit hergeholt ... *hust*


    ich sag ja auch nicht jede alternative heilmethode ist mist, aber einige heilmethoden können nach meiner weltanschauung einfach nicht funktionieren...


    Zitat


    Zitat:
    übrigens kann ich wiederrum teebaumöl gar nicht empfehlen.


    Beim Teebaumöl handelt es sich um ein sehr konzentriertes (ätherisches) Öl, welches so oder so nur auf einen bestimmten Punkt kommt und nicht aufs ganze Gesicht. Obwohl ich persönlich Teebaumöl nur selten dazu nutze (nützt bei mir wenig), ist es schon so, dass es Pickel austrocknet (was es ja auch soll)...


    selbst das ist kein allhilfsmittel. ...klar, der pickel sollte abklingen, aber das teebaumöl bekämpft nur die symptome nicht die ursache (z.b. trockene haut).


    genauso sinnfrei ist meiner meinung nach warzenex. Jeder der ich kenne der warzenex benutzt hat, der hat seine warzen auch jetzt noch, sie trocknet vielleicht ab, und fällt vielleicht eines tages ab weil man das gesamte gewebe ringsrum weggeätzt hat, aber sie wächst meistens nach.


    ich hatte auch mal ein paar, einfach nen dreiviertel jahr absolut in ruhe lassen und trocken halten und weg wahren sie!


    :mrgreen::mrgreen::mrgreen: