Das Ungeheuer von Loch Ness

  • Zitat

    Das Störe auch manchmal springen, wusste ich garnicht, ich kannte es bisher nur vom Arapaima und vom Goliath-Tigerfisch .

    Och, es gibt noch viel mehr Fischarten, die Springen. Aber grade beim Stör ist es durch seine sonst so ruhige und bodenbwohnende Lebensart sehr merkwürdig.


    Zitat

    Aber wieso springen die Fische kurz an die Oberfläche, etwa wegen des Sauerstoffs

    Wegen des Sauerstoffes wohl eher weniger. Wäre ja ziemlich kontraproduktiv für nen kurzen Luftschnapper mal komplett aus dem Wasser zu springen. Ich mache ja auch keinen Hechtsprung in die Badewanne, wenn ich nen Schluck Wasser trinken möchte. ;)


    Warum der Stör wirklich spring ist noch unbekannt, aber ich hab in nem Fischforum was interessantes gefunden:

    Zitat

    1) es wird vermehrt vor Gewittern gesprungen
    2) es wird vor allem in der Dämmerung gesprungen
    3) bei Parasitenbefall wird um einiges häufiger gesprungen als sonst

    Quelle: Hobby-Gartenteich.de


    Was vielleicht noch eine Überlegung wert wäre: ich könnte mir vorstellen, dass große Exemplare (3m und aufwärts) nicht mehr so hoch springen können und daher vielleicht mit dem Schwanz immer im Wasser bleiben. Dadurch könnte schon die Illusion eines langen, aus dem Wasser ragenden Halses entstehen.


    Anderer Gedanke:
    Wenn man sich die historischen Sichtungen von Nessi so anguckt, dann wird da noch gar nicht von langen Hälsen gesprochen. Nur von großen Tieren.
    Vielleicht wurde der lange Hals ja erst an das Tier gedichtet, als der Plesiosaurus wissenschaftlich Beschrieben und durch Illustrationen dem Ottonormalbürger bekannt wurde.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Och, es gibt noch viel mehr Fischarten, die Springen. Aber grade beim Stör ist es durch seine sonst so ruhige und bodenbwohnende Lebensart sehr merkwürdig.


    Ja, das ist ja klar, aber ich habe damit mehr die Giganten unter den Fischen gemeint ;)


    Wegen des Sauerstoffes wohl eher weniger. Wäre ja ziemlich kontraproduktiv für nen kurzen Luftschnapper mal komplett aus dem Wasser zu springen. Ich mache ja auch keinen Hechtsprung in die Badewanne, wenn ich nen Schluck Wasser trinken möchte. ;)


    Naja, aber vielleicht reicht den größeren Exemplaren der Sauerstoff im See nicht mehr, aber was haben die Abenddämmerung, Gewitter und Insektenplagen mit dem Springen zu tun, bzw was haben sie für einen Sinn, dass der Stör dann öfter springt :|



    Was vielleicht noch eine Überlegung wert wäre: ich könnte mir vorstellen, dass große Exemplare (3m und aufwärts) nicht mehr so hoch springen können und daher vielleicht mit dem Schwanz immer im Wasser bleiben. Dadurch könnte schon die Illusion eines langen, aus dem Wasser ragenden Halses entstehen.


    Und da sie es nicht so oft machen, könnte erklären, wieso das "Ungeheuer" bzw sein Hals nicht so oft gesehen wird, sie sind ja nur für eine Sekunde über Wasser und dann wieder weg .


    Anderer Gedanke:
    Wenn man sich die historischen Sichtungen von Nessi so anguckt, dann wird da noch gar nicht von langen Hälsen gesprochen. Nur von großen Tieren.
    Vielleicht wurde der lange Hals ja erst an das Tier gedichtet, als der Plesiosaurus wissenschaftlich Beschrieben und durch Illustrationen dem Ottonormalbürger bekannt wurde.


    Ich glaube das habe ich auch bereits in einem früheren Post von mir geschrieben, dass der Hals erst mit der Zeit dazu kam, und es klingt wie ich finde, ziemlich plausibel .


    Edith :

    Zitat

    16. Jahrhundert: Einer alten Chronik zufolge stieg ein riesiges Tier aus dem Loch Ness und erschlug drei Männer.


    Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Ungeheuer_von_Loch_Ness


    Ein Stör ist gut in der Lage, einen Menschen zu erschlagen, wenn er aus dem Wasser springt, dem Tier macht das nichts, durch die Knochenplatten in seinem Rücken, aber dem Fischer tut das ziemlich doll weh . Wenn ein knapp 1,80m langer Stör aus dem Wasser springt und leider gegen den Kopf eines Fischers, dann hat dieser mit Sicherheit das zeitliche gesegnet, denn dann bricht dem das Genick . Das es dann so einen Zufall gab und das Tier gleich 3 Leute getötet hat, sei es auch nicht gegen den Kopf gesprungen, es kann einen ja umwerfen im Boot und dieser jenige knallt dann voll mit dem Genick auf die Bootkante, kann ja möglich sein ;) Das würde diese Sichtung zumindest erklären, und dort wird auch nicht von einem langhälsigen Tier geredet .

  • ich ging natürlich von einer Lurchart aus die noch nicht bekannt ist. Ein europäischer und nordamerikanischer Riesenmolch/-Wühle wäre tatsächlich sensationell.


    Zum Stör: laut Wiki kommt in Westeuropa nur der europäische Stör vor und der ereicht gerade mal so ca. +3m, nicht gerade monströs. Die "Riesen" von +6-7m gibt es nur in Asien/Russland.


    Unter schwimmende Inseln kann ich mir jetzt alles mogliche vorstellen. Von Treibgut mit Pflanzen bis diverse Wasserpflanzen oder Nester irgendwelcher Wasservögel. Natürlich alle möglichen Tiere.

  • Zum Stör: laut Wiki kommt in Westeuropa nur der europäische Stör vor und der ereicht gerade mal so ca. +3m, nicht gerade monströs. Die "Riesen" von +6-7m gibt es nur in Asien/Russland.


    Der weisse Stör kommt dort soweit ich weis auch vor, und der kann bis 8 Meter lang werden, und damit meinten sie wohl diese "Inseln", also riesige Lebewesen im Wasser .

  • soweit ich gelesen habe kommt der weisse Stör nur in Amerika vor und selbst wenn 8m erreicht der auch nicht.


    Was mit schwimmenden Inseln gemeint ist geht in den Text nicht wirklich hervor, wie bereits erwähnt Interpretation.


    Hinter solchen Berichten aus der Vergangenheit könnten auch Wale/Delphine stecken, die gelten übrigends auch noch als "Nessie"-Kandidaten. Obwohl die eigentlich auffälliger sein müssten als andere Tiere.

  • soweit ich gelesen habe kommt der weisse Stör nur in Amerika vor

    Man, ich versuche jetzt schon seit ner Stunde herauszufinden was für Störe es nun in Schottland gibt.
    Manche Quellen sprechen vom Weißen Stör, der aber eigentlich nur in Nord-Amerika und durch einige Auswilderungsversuche in Deutschland und umliegenden Ländern vorkommen soll.


    Dann käme noch der Europäische Hausen in Frage, dessen Verbreitungsgebiet sich aber auf Adria, Schwarzes Meer, Kaspisches Meer, Donau, Wolga und diverser Zu- und Abflüsse beschränkt. Ergo Europäisches Festland.


    Die beiden Kandidaten sind also möglich, aber so richtig schlau werde ich daraus nicht. Googlen erweist sich als schwierig, weil jeder zweite Hit auf Nessi hinweist. Dabei will ich doch nur was über den Fisch erfahren. :cursing:


    Naja, beim Quergooglen bin ich wenigstens auf einige mehr oder weniger interessante Seiten gestoßen:
    Hier ein Video von National Geographic, die den Stör als Nessi entlarvt.
    Hier ein Skipper mit Photos, die Nessi eindeutig nicht als Stör entlarven.
    (Er macht es an den fehlenden Knorpelplatten auf dem Buckel aus. Wobei ich finde, dieser Buckel sieht verdammt nach Karpfen oder Braxen aus.)
    Und zu guter Letzt eine Seite mit allen Sichtungen, nach den Jahren aufgeschlüsselt.
    Leider alles auf Englisch.


    Viel Spaß dabei. Ich such dann mal weiter nach nem Stör...


    Achja: die ominösen 8m: dies ist eine historisch überlieferte Angabe. Ihre Stimmigkeit wird in Fachkreisen angezweifelt.
    Wobei ich ja auch finde, dass 5-6m völlig ausreichen, um es für ein Monster zu halten. ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • http://www.fischundfang.de/Ser…ser-Stoer-aus-Oesterreich


    Soviel mal dazu, dass der weisse Stör nur in Amerika vorkommt . Najut, Österreich is schon noch en großes Stück weg, aber das zeigt, dass er dort in Schottland vielleicht auch sein könnte . Vielleicht wurde er extra dort hineingesetzt, ideale Lebensbedingungen hätte er dort auf jeden Fall, vorallem, da er ein Grundfisch ist .


    Ich find zur Zeit auch nichts, was wirklich als Stör sonst dort hinpasst .


    Dann käme noch der Europäische Hausen in Frage, dessen Verbreitungsgebiet sich aber auf Adria, Schwarzes Meer, Kaspisches Meer, Donau, Wolga und diverser Zu- und Abflüsse beschränkt. Ergo Europäisches Festland.



    Dieser ist hier allerdings vom Aussterben bedroht :/ : http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Hausen

  • Soviel mal dazu, dass der weisse Stör nur in Amerika vorkommt .

    Siehe

    Manche Quellen sprechen vom Weißen Stör, der aber eigentlich nur in Nord-Amerika und durch einige Auswilderungsversuche in Deutschland und umliegenden Ländern vorkommen soll.

    ;)


    Hab den Übeltäter übrigens gefunden: Der Europäische Stör, nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Hausen, welche oft auch einfach nur (fälschlicher Weise) europäischer Stör genannt wird und damit kleine Geister-Piraten-Kapitäne durcheinander bringt...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Hier stelle ich mal eine Liste von in Frage kommenden Stören vor :


    Weisser Stör : http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_St%C3%B6r


    Laut Wiki kommt er nur in Nordamerika, bevorzugt in Alaska, vor . Dass er im Loch Ness bzw Schottland vorkommt, ist nicht bewiesen, wäre allerdings möglich


    -


    Europäischer Stör : http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_St%C3%B6r


    Zitat

    Der Europäische Stör ist ein anadromer Wanderfisch und kommt heute nur noch sehr selten im Nordostatlantik vor. Die letzten Laichgebiete des Europäischen Störs befinden sich in der französischen Gironde. Nach unbestätigten Berichten gibt es noch eine Population des Europäischen Störs im Schwarzen Meer, die im Rioni in Georgien ablaichen soll.


    Also auch eher kein Kandidat für Schottland, so wie es aussieht .


    -


    Atlantischer Stör : http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantischer_St%C3%B6r


    Der kommt leider nur an der Golf- und Atlantikküste vor, aber es gibt Anzeichen, dass er auch mal in der Ostsee anzutreffen war, nur leider durch Überfischung dort nicht mehr auffindbar ist . Aber auch zu weit weg vom Loch Ness .


    -


    Europäischer Hausen : de.wikipedia.org/wiki/Europäischer_Hausen


    Die Art war im kaspischen Meer anzutreffen, allerdings ist er heute als vom Aussterben bedroht, eben wegen des Kaviars . Ob es in Schottland überhaupt welche gab, weis man nicht so genau oder besser gesagt, man kann es nicht beweisen .

  • Mal abgesehen davon, dass ich das von Davy eingebettete Bild absolut super finde und dadurch auch wieder eine neue Fotografie-Seite fand, sollte man auch aufpassen, was man in Foren einbettet. (Copyright und Quellenangabe und so. Wenn ich mein Erdmännchen irgendwo sehen würde, dann wäre der Anwalt am Start) ;)


    Auch ansonsten fand ich die Unterhaltung unterhaltsam. Vor allem die Frage, wie alt diese "Dinos" werden können. Ich hab nämlich auch nur ein Dino-Buch und wenn ich mich recht entsinne, stand da nichts von einem Lebensalter.


    Wenn ich vielleicht mal Zeit hab und wieder ne Woche frei, dann schmeiße ich ein Stöckchen in den Bach, und ich denke, da könnte ein Nessie raus springen. ;)


    Aber trotzdem noch ein Link zu GWUP, den beliebtesten Skeptikern: http://www.gwup.org/infos/them…atid=110%3Akryptozoologie

  • Zitat

    Mal abgesehen davon, dass ich das von Davy eingebettete Bild absolut super finde und dadurch auch wieder eine neue Fotografie-Seite fand, sollte man auch aufpassen, was man in Foren einbettet. (

    Hast recht. Hab das Bild mal entfernt, und dafür die Seite mit dem Bild verlinkt...


    Zitat

    Vor allem die Frage, wie alt diese "Dinos" werden können. Ich hab nämlich auch nur ein Dino-Buch und wenn ich mich recht entsinne, stand da nichts von einem Lebensalter.

    Ich hoffe du hast bei dieser Diskussion auch gelesen, dass meine Altersangaben nur von mir geschätzt waren.
    Man weiß einfach nicht, wie alt Dinos wirklich wurden. Da hab ich mich halt an lebenden Tieren orientiert.


    Zitat

    Aber trotzdem noch ein Link zu GWUP, den beliebtesten Skeptikern: http://www.gwup.org/infos/themen-nach-ge…Akryptozoologie

    Ah, das Musterbeispiel eines Pseudo-Plesiosaurier. Hier gibts noch ein Bild dazu: Drück Mich!
    Ist zwar eigentlich OffTopic, aber hier sieht man, wie schnell man Formen missinterpretieren kann und so eine ausgestorbene Meeres-Echse vermutet. ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Also was Fische betrifft, fällt mir als Historiker und Angler kein Fisch ein, der den örtlichen Gegebnheiten entsprechen würde. Störe kommen zwar (auch) im eurasischen Raum vor und erreichen auch wirklich beeidruckende Größen (z.B. mit dem Hausen, der bis zu ca. 9m lang werden kann), doch trift dies nicht gerade für Schottland zu. Ein Weißer Stör - wie vor ca. 3 Seiten in Erwägung gezogen - scheidet als reiner Pazifikbewohner m.E.n. völlig aus.

  • Librarian :
    Hast du überhaupt gelesen?! :|

    Zitat

    (z.B. mit dem Hausen, der bis zu ca. 9m lang werden kann)

    Die 9m sind ein historischer Wert, zu dem es keine Belege gibt und der von vielen Experten angezweifelt wird.
    Belegt sind die knapp 6m für einen Hausen...


    Zitat

    Ein Weißer Stör - wie vor ca. 3 Seiten in Erwägung gezogen - scheidet als reiner Pazifikbewohner m.E.n. völlig aus.

    Und der Europäischer Stör - wie er vor genau 4 Posts in Erwägung gezogen - kommt als Bewohner der Atlantik-Küsten und Wanderer in Süßwasser-Habitate passender Weise in Frage.


    Das der Weiße Stör nicht zutreffen kann stimmt, auch wenn er hin und wieder von einigen Quellen (so auch Wikipedia) erwähnt wird...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Jepp, zu deiner Verwunderung habe ich das gelesen, da ich sowohl beruflich, als auch privat ein gewisses Interesse daran hege, wie man sich denken kann. Neun Meter halte ich ja auch für übertrieben, aber davon auszugehen, dass gerade wir hier und heute in unserer die Lebensräume der einheimischen Fische zerstörenden Zeit die absoluten Maxima bestimmen können, halte ich für absolut zweifelhaft! Du kennst mich, Davy, also stell mich hier bitte nicht als Idioten hin!


    Und was den europäischen Stör betrifft: ich bezog mich v.a. auf die Heiligenvita, und Störe greifen eigentlich nie Menschen an, dazu fehlt ihnen schon die entsprechende Kieferanatomie, ganz egal, wie lang sie nun werden... Du hast 100mal mehr die Chance, von einem auch nur 1,00m langem Hecht angegriffen zu werden, als von einem fünf Meter langem Stör. Und genau so geschieht es ja auch jedes Jahr, auch wenn einige Badegäste an unseren Seen zu blöd sind, das zu realisieren ;)

  • Ich stelle dich hier nicht als Idioten hin, ich bin lediglich verärgert, dass du die auf den letzten Seiten mühsam zusammengetragenen Informationen augenscheinlich einfach übergehst und wieder bei Null anfängst (9m Hausen und weißer Stör waren schließlich schon beide wiederlegt). So drehen wir uns leider nur im Kreis...


    Zitat

    Neun Meter halte ich ja auch für übertrieben, aber davon auszugehen, dass gerade wir hier und heute in unserer die Lebensräume der einheimischen Fische zerstörenden Zeit die absoluten Maxima bestimmen können, halte ich für absolut zweifelhaft!

    Und doch müssen wir von irgendetwas ausgehen. Und da ziehe ich halt lieber Werte heran, die auch belegt sind.
    Glaube ich, dass theoretisch ein größerer Stör als 6m möglich ist? Ja. Und trotzdem gibts keine Beweise, sondern nur längenangaben aus Zeiten, zu denen man gerne übertrieb (ich verweise mal auf Seeelafanten-Bullen, die angbelich in historischen Zeiten auch bis an die 8m lang wurden ;) ).


    Zitat

    Und was den europäischen Stör betrifft: ich bezog mich v.a. auf die Heiligenvita,

    Nein, du bezogst dich nur auf eine Erwähnung des weißen Stör vor 3 Seiten. :P


    Aber ja, das mit dem Heiligen, der angegriffen wurde, dass passt nun wirklich nicht.
    Aber hierfür kommt mir wieder der Springende Stör. Angenommen, rein hypothetisch, ein kapitaler Stör (4-6m) springt aus dem Wasser und knallt dann ausversehen auf oder gegen das Ruderbot von St. Nessisichter. In der Kneipe wir daraus dann ein Angriff auf Leib und Leben. Anglerlatein... ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Störartige springen eigentlich sehr ungern, umso seltener, je länger sie werden... Einen springenden Stör würde ich also komplett ausschließen, ganz egal, ob nun 3, 4, 5, 6m oder länger.


    Für Fische gibt es ohnehin nur wenige Gründe, überhaupt ihr lebensspendendes Element zu verlassen. Dies sind eigentlich immer Nahrungsaufnahme (z.B. Forellen, die wirklich einmal nach einer Fliege springen), oder Balzverhalten. Beides trifft für Störe, gerade ab einer gewissen Größe, nicht (mehr) zu.

  • Zitat

    Störartige springen eigentlich sehr ungern, umso seltener, je länger sie werden... Einen springenden Stör würde ich also komplett ausschließen

    Und trotzdem springen sie.
    Ob sie das nun gerne tun, oder nicht, das weiß man nicht. Aber das sie es tun ist Fakt (gib einfach bei Google "jumping Sturgeon" ein).


    Nahrungsaufnahme kann man da ausschließen. Balzverhalten würde ich jetzt auch nicht drauf tippen, da sie ja eigentlich Grundfische sind (passt auch nicht dazu, unter welchen Bedingungen Störe häufiger Springen). Warum sie es nun wirklich machen, das weiß man nicht.
    Und ich würd jetzt auch nicht unbedingt drauf tippen, dass größere Exemplare gar nicht mehr springen. Guck dir mal die Bilder an mind. einen davon würde ich auf über 2m schätzen.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Auch wenn Störe als Nessi-Kandidaten ausscheiden, (und nach meiner Ansicht tun sie das) so ist die Fischtheorie noch lange nicht vom Tisch.


    Gibt es in Europa nicht riesige Welse die angeblich sogar kleineHunde verschlingen?


    Gabs nicht mal Theorien über den sogenannten Pferdeaal?


    Für Seeungeheuer wird auch schonmal der Riemenfisch verantwortlich gemacht, allerdings schließe ich den als Tiefseebewohner in Loch Ness mal aus.

  • Gibt es in Europa nicht riesige Welse die angeblich sogar kleineHunde verschlingen?


    Es gibt zwar den Europäischen Wels, der gute 2 Meter groß werden kann, je nach Lebensraum (kommt auf die Temperatur und natürlich auf die Nahrung an), aber ob es den auch in Schottland gibt, weis ich nicht . BTW Die Geschichten über die Hunde, die von Welsen verschlungen werden, können möglich sein, aber nicht so Labrador-Große Hunde, sondern mehr so Mops-Groß . Und wenn der Wels sich bedroht fühlt, schnappt der auch gerne mal zu :D


    Gabs nicht mal Theorien über den sogenannten Pferdeaal?


    "Pferdeaal" , was soll das denn sein, hab ich ja noch nie gehört, kann mich mal jemand aufklären ?


    Für Seeungeheuer wird auch schonmal der Riemenfisch verantwortlich gemacht, allerdings schließe ich den als Tiefseebewohner in Loch Ness mal aus.


    Ja das stimmt, da der Riemenfisch schon echt ne gewaltige größe erreichen kann, und deswegen wurde der auch gerne mal von Fischern als Seeschlange abgetan und direkt in die Akte Ungeheuer reingepackt ;)


    Auch wenn Störe als Nessi-Kandidaten ausscheiden, (und nach meiner Ansicht tun sie das) so ist die Fischtheorie noch lange nicht vom Tisch.



    Und wieso tun sie das jetzt genau für dich ? Dazu bräuchte ich jetzt mal ein paar Fakten, denn für mich ist er einer der warscheinlichsten Gründe von Nessie ;)