Bewegungsunfähig

  • Hey :)


    Ich hab den Traum lange ignoriert und mir nicht viel weiter dabei gedacht, aber letzte Woche hab ich ihn schon wieder geträumt und jetzt wüsste ich gerne, was er zu bedeuten hat. Diesen Traum träume ich schon seit ich klein bin (vier oder fünf Jahre alt) immer mal wieder.


    Der Traum läuft eigentlich immer gleich ab, ich finde mich auf einer Straße oder einem Weg liegend vor. Ein Auto oder LKW kommt auf der Straße auf mich zu und ich will mich krabbelnderweise zum Bürgersteig retten, aber ich kann mich nicht bewegen und schaffe es nicht mich von der Straße zu bewegen. Weder aufstehen noch wegkrabbeln. Gar nichts. Bevor mich irgendein Fahrzeug treffen kann, wache ich auf und kann mich an den Traum ziemlich genau erinnern.


    Ich habe mit meiner Mum darüber gesprochen und wir haben mittlerweile eine Theorie, was das zu bedeuten hat, aber wir sind uns natürlich auch nicht sicher. Deshalb wüsste ich gerne Eure Meinung darüber, vielleicht stimmt sie ja mit unserer überein.


    Liebe Grüße
    Nadine

  • Du hast einfach Angst, dass du überfahren wirst und du hast Angst, dass du aus einer bestimmten Situation nicht mehr fliehen kannst. Das war's.

    Sei nicht naiv. Glaube nicht das, was man nicht beweisen kann oder nicht bewiesen ist. Stelle Theorien nur mit vernünftiger Begründung auf. Bestätige Theorien nur mit Beweisen. Widerspreche falsche begründete Theorien mit Gegenbeweisen.

  • ich hab auch immer wieder die selbe Situation im Traum, nur ist es bei mir ein Gleis auf nem Banhof
    auf dem ich stehe, und anstatt ein Auto rollt ein Zug auf mich zu :shock: , kann dann nur noch zusehn
    und warten bis ich aufwache mit diesem hässlichen Gefühl das ich immer direkt nach nem Alptraum hab.


    werd ich wohl so mal sterben? hoff es nicht ;)

  • ²Skeptiker.
    Naja, ich weiß nicht, ob das so einfach auf der Hand liegt. Ich bin mittlerweile achtzehn und träume den Traum seit ich ungefähr drei oder vier Jahre alt bin, immer und immer wieder. Ich glaube irgendwie, dass da mehr dahinter steckt, ich weiß nur nicht was :/


    ² Defqon.
    Oha, das muss auch ein übles Gefühl sein, wenn da 'n Zug auf dich zu gerollt kommt. Das fiese an der ganzen Sache, ist (finde ich), dass man sich einfach nicht bewegen kann und machtlos ist.

  • Nein, da muss nicht mehr dahinter stecken. Ich zitiere mich einfach nochmal:

    Zitat

    Die Träume sind nur Prozesse des Gehirns. Sie können daher nichts bedeuten, außer, dass man sich auch auf die geträumten Themen konzentriert, egal ob bewusst oder unbewusst, denn sonst würde das Gehirn auch nicht davon träumen. Damit will ich sagen, dass nur das geträumt wird, worüber das Gehirn auch aktuell denkt. Darunter gehören Erlebnisse, Wünsche und Ängste.


    Da du diesen Traum auch öfters hattest und dieser dich in den frühen Jahren bestimmt sehr geschockt hat, bleibt der Traum ein aktueller Gedanke in deinem Gehirn. Gerade auch, weil du der Ursache des Traums nachgehen willst. Und gerade solche aktuelle Gedanken verarbeitet dein Gehirn in den Träumen.
    Dein Traum könnte sich also unter Erlebnis und Angst einordnen lassen. Du hast Angst, dass du überfahren wirst und du hast Angst, dass sich der Traum wiederholt und unter Erlebnis fällt, dass du dich gestärkt auf den Traum und dessen Bedeutung konzentrierst.

    Sei nicht naiv. Glaube nicht das, was man nicht beweisen kann oder nicht bewiesen ist. Stelle Theorien nur mit vernünftiger Begründung auf. Bestätige Theorien nur mit Beweisen. Widerspreche falsche begründete Theorien mit Gegenbeweisen.

  • Ich bin derselben Meinung wie Skeptiker,
    Träume sind die Art deines Gehirns, Dinge zu verarbeiten.
    Aber dennoch würde mich mal die Theorie deiner Mutter interessieren ;)

  • was ist den deine Theorie für deine Träume?


    das mit dem Nicht-Bewegen-Können tretet irgendwie allgemein im Zusammenhang mit Alpträumen auf,
    also nix ungewöhnliches. zB wenn dich jemand verfolgt und du läufst in Zeitlupe davon oder kannst dich
    gar nicht bewegen. Das ist dann meistens die Angst vor der Angst selber, da mann ja auch aufwacht
    bevor das "eigentliche Böse" einen erreicht.

  • Meine Mum neigt manchmal dazu, zu viel in irgendwas rein zu interpretieren :) vielleicht hat sie aber auch Recht, zumindest würde das irgendwie zu meiner jetztigen Situation passen.


    Sie meint, dass ich vor irgendein Problem stehe und das umbedingt lösen will. Klar, das will man doch mit jedem Problem :) ich denke, dass in diesem Fall das herannahende Auto das Problem dastellen soll und die Lösung davon, das Wegkrabbeln sein soll. Irgendwas hindert mich aber daran, dass ich es lösen kann. In diesem Fall die Bewegungsunfähigkeit.


    Es würde schon irgendwie Sinn machen, aber man kann sich das ja wirklich so hindrehen, wie man will, dass es passt :)