Das Leben

  • Morgen,


    so mein erster Beitrag ... dann will ich mal Hallo sagen :winks: .


    So nun aber zum Thema.



    Also was versteht man unter Leben?


    Wenn man ein bisschen im I-net sucht findet man das:


    "Leben ist die charakteristische, aber schwer zu definierende Eigenschaft, die Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet. Wesentliche Merkmale sind Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum. Das Antonym zu Leben ist Tod."


    Nun sind wir Menschen nur hier um uns zu Reproduziern ? Nur da, um den Kreislauf von Leben und Tod immer zu wiederholen bis vielleicht eine neue Stufe der Evolution erreicht wird?


    Man sagt:


    "Weiter zu gehn ist das Ziel der Lebenden die Toten verlange nichts"


    Stimmt das? Wer sagt das es so sein muss? Es ist zwar schon klar das der Körper nach dem Tod verschwindet ( Verfault, gefressen oder nach einer Bestimmten zeit einfach von der Stadt ausgegraben und verbrannt wird) doch der Geist besteht ja eigentlich aus Energie... was ist mit dem?


    Wenn man im I-net sucht findet man unter dem Energieerhaltungssatz das:


    Der Energieerhaltungssatz sagt aus, dass die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems sich nicht mit der Zeit ändert. Zwar kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärme. Es ist jedoch nicht möglich, innerhalb eines abgeschlossenen Systems Energie zu erzeugen oder zu vernichten: Die Energie ist eine Erhaltungsgröße.


    Die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System bleibt konstant.


    Unter einem abgeschlossenen System versteht man ein System ohne Energie-, Informations- oder Stoffaustausch und ohne Wechselwirkung mit der Umgebung.


    Der Energieerhaltungssatz lässt mit Hilfe des Noethertheorems daraus ableiten, dass die für das System gültigen Gesetze der Physik nicht von der Zeit abhängen.


    Bitte um Kritik wenn ich den Satz falsch verstanden habe aber wenn ich ihn richtig verstanden hab .. bleibt Energie immer Konstant... kann nicht vergehn... jede Produziert Energie bleibt vorhanden oder etwa nicht? Was passiert dann mit uns, verlässt der Geist den Körper oder verteilt sich die Energie und vermischt sich mit anderen und bildet neue Formen?


    Betrachtet man sich die Gaia-Hypothese:


    Die Gaia-Hypothese wurde von der Mikrobiologin Lynn Margulis und dem Chemiker, Biophysiker und Mediziner James Lovelock Mitte der 1960er Jahre entwickelt. Sie besagt, dass die Erde, insbesondere die Erdoberfläche einschließlich der gesamten Biosphäre als ein lebender Organismus betrachtet werden kann; in dem Sinn, dass die Biosphäre - die Gesamtheit aller Organismen - Bedingungen schafft und erhält, die nicht nur Leben, sondern auch eine Evolution komplexerer Organismen ermöglichen. Die Erdoberfläche bildet demnach ein dynamisches System, das die gesamte Biosphäre durch Rückkopplungsmechanismen stabilisiert. Diese Hypothese setzt eine bestimmte Definition von Leben voraus, wonach sich Lebewesen insbesondere durch die Fähigkeit zur Selbstorganisation bzw. Autopoiesis auszeichnen. Der Name leitet sich von Gaia, der Erdgöttin und großen Mutter der griechischen Mythologie, ab. Aus der Gaia-Hypothese ist die Physiologie der Erde (Geophysiologie) entstanden.


    Könnte es doch sein das wir mit unserem Ich diesen Mega Organismus mitbegründen? Wohin sollte die Energie sonst gehn ok richtung Weltraum... naja will ich mir eig. nicht vorstellen hehe ziemlich kalt ... aber wieso nicht bleiben und den Mega Organismus Gaia weiter bereichern?


    Wer kann schon wissen ob es nicht so ist ? Wir könnten genauso gut in Symbiose leben, so wie Tastorgane die eigenständig die Umwelt erkunden und es nicht wissen... vielleicht wussten früher Kulturen es besser ?


    Aber wenn der Kreislauf von Leben und Tod immer weiter läuft, wir nur da sind um in unserem kurzen Leben Erfahrungen zu sammeln und uns zu Vermehren bringt das Leben dann überhaupt etwas?


    Mann wird geboren und stirbt.


    Vielleicht Interpretiere ich auch zuviel in das Thema ... vielleicht denke ich wie jeder Mensch und denke ich als Mensch bin das überlegene Wesen dieser Welt und Muss darum etwas nach meinen Leben bekommen....


    Möglich das nichts danach ist vielleicht gibt es am ende unseres Weges nichts mehr... aber dann wäre das Leben ja absolut sinnlos oder?




    Soooo wie schon gesagt mein erster Beitrag hier im Forum würd mich über viele, viele, viele (^^) Kritiken ... Anregungen etc. freuen :mrgreen:. Achja Thema Rechtschreibfehler ... könnt ihr behalten es ist 8 uhr morgens bin zwar schon seit 4 uhr wach aber immer noch nicht ganz wach ;).


    Noch was am rand passt zwar nicht zum Thema aber vielleichts regt es zum Denken an:


    "Wer hat Gott und Teufel erfunden? Sie sind nur da um der Gesellschaft einen Glauben aufzuzwingen"



    Mit freundlichen Grüßen


    Erz

  • Du stellst Fragen über Fragen, zu einem Schluss kommst du selbst aber nicht.


    Was sollen wir nun tun? Die Fragen nach unserer eigenen Erfahrung nach beantworten wäre das naheliegendste, aber du scheinst darauf gar nicht aus zu sein sondern nur auf die Kritik die wir an deinem Verständnis zu diesen vorgekauten Sätzen üben. Und jeder dieser Sätze wird wahrscheinlich aus dem Zusammenhang gerissen sein und bietet, je nach Autor, auch eine andere Lebensansicht und weise die man hier im Kontext kaum erahnen kann.


    Das Leben ist die Lehre die du aufzählst, was können einzelne Philosophen und Wissenschaftler schon für dein Leben entscheiden, sie geben doch nur die Anregungen. Den Rest, den musst du selbst durchmachen.


    Das einzige was richtig ist:


    Zitat

    Man wird geboren und stirbt.


    Und das einzige falsche:


    Zitat

    Möglich das nichts danach ist vielleicht gibt es am ende unseres Weges nichts mehr... aber dann wäre das Leben ja absolut sinnlos oder?


    Nach deinen Fragen sollte man meinen du hättest wenigstens ein kleines Teilstück von "Leben" begriffen, aber hiernach sieht es nun wieder anders aus. Wenn dir soviel daran liegt nach dem Tod ein Paradies zu erhalten, dann scheinst du das Leben nicht ernst zu nehmen.


    Aber wie geschrieben liegt das in der Definition des einzelnen. Wer keine Erfahrungen des Lebens macht wird sich nie über den Tod hinaus denken können genauso wenig aber wird er das Leben als eines betrachten.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat

    du stellst Fragen über Fragen, zu einem Schluss kommst du selbst aber nicht.


    Nartürlich stelle ich Fragen. Wenn es mir darum gehn würde nur ein Statment hier zu schreiben und mich dann auf meinen Standpunkt bezogen gegen jeden Verteidigen würde wäre es Unsinn überhaupt ein Thread zu erstellen.


    Zitat

    Was sollen wir nun tun? Die Fragen nach unserer eigenen Erfahrung nach beantworten wäre das naheliegendste, aber du scheinst darauf gar nicht aus zu sein sondern nur auf die Kritik die wir an deinem Verständnis zu diesen vorgekauten Sätzen üben. Und jeder dieser Sätze wird wahrscheinlich aus dem Zusammenhang gerissen sein und bietet, je nach Autor, auch eine andere Lebensansicht und weise die man hier im Kontext kaum erahnen kann.


    Es kommt nicht darauf an ob ich Kritik erhalten bzw. Kritik war falsch ich wollte einfach nur meine Fragen hier in die Menge werfen ... nartürlich wäre es schön wenn ihr sie mit euren eigen Erfahrungen beantwortet! Jeder Autor soll ... nein kann jede Frage von mir zerreißen und sich selbst etwas darauß stricken... das ist doch dass schöne! Wer das hier liest kann sich zu jeder Frage einen eigenen Reim drauf machen es geht nicht darum einen Standpunkt zu halten... es geht darum Erfahrungen auszutauschen. Klar kannst du / jeder nachher sich über den Post gedanken machen, aufregen, lustig machen etc. spielt ja keine rolle.


    Zitat

    Nach deinen Fragen sollte man meinen du hättest wenigstens ein kleines Teilstück von "Leben" begriffen, aber hiernach sieht es nun wieder anders aus. Wenn dir soviel daran liegt nach dem Tod ein Paradies zu erhalten, dann scheinst du das Leben nicht ernst zu nehmen.


    Ich wünschte es wäre so und ich hätte wirklich schon ein kleines Teilstück des Lebens begriffen, aber leider ist es nicht so.... weisst du das Leben ernst zu nehmen in jeder Facette ist schon ansich ein Lebenswerk das kaum einer meistert ... wie kann mann da vom Paradies sprechen .. überhaupt wenn du vom Paradies sprichst was meinst du damit ?


    Meinst du einen Garten wie in der Bibel der von einem Cherubim bewacht wird mit Feurigen schwert :mrgreen: oder meinst du einfach nur den Gefühlszustand des absolut Perfekten... wenn du den Gefühlszustand nehmen willst naja ... ich hätte es gern so weil ich nach dem Tod mich einfach vor dem Nichts fürchte...
    Ich würde gerne glauben, dass danach alles Perfekt ist das es einen Sinn hatte mich jeden Tag hinaus zu schleppen in die Welt zu Arbeiten vorran zu gehn und dann endlich meine Ruhe zu finden... nur leider wird es kaum so sein .. aber wie ich schon im anfangs post geschrieben habe keiner weiss es...


    Zitat

    Aber wie geschrieben liegt das in der Definition des einzelnen. Wer keine Erfahrungen des Lebens macht wird sich nie über den Tod hinaus denken können genauso wenig aber wird er das Leben als eines betrachten.


    Das stimmt man kann es nicht jedem recht machen jeder hat seine eigene Definition! Aber wieso wird das Scharmlos ausgenutzt? In meinen ersten Post habe ich am ende noch einen Satz geschrieben... jetzt kommt er vielleicht recht passend weil die sich keine Erfahrungen machen denkten nicht soweit darum gab es ja im Name viele Religion Kriege und wieder sind wir beim Kreislauf des Lebens angelangt... nur weil sich nicht viele darüber Gedanken machen haben andere wenige das Recht herrausgenommen den leute ein Leben anch dem Tod zuverkaufen für das sie lieben gern in den Tod gehn... nur das sie nicht wissen ob es nun so ist oder nicht... nicht vor 1000 Jahren sondern hier im jetzt passiert es immer wieder jeden tag, jede Woche immer zu ... für einen glauben an ein leben nach dem tod ....


    Doch wie du schon gesagt hast jeder hat da seinen eigene Definition

  • Das leben ist das "sein" eines Lebewesens mit seinem Körper und allem drum und dran.


    ob unser Bewusstsein was mit ner Seele zu tun hat oder bloß von unserem Gehirn vorgegaukelt wird, wurde noch nicht reichlich genug erforscht,


    auch die ganzen so genannten Nah- tot Erfahrungen könnten nur letzte Zuckungen des Gehirns sein, und sind als beweis daher nicht möglich. doch neuerdings haben Forscher bahnbrechendes auf dem Gebiet geleistet: dazu folgender link:http://www.welt.de/wissenschaf…rt_auch_nach_dem_Tod.html

  • @ProcoLoco
    Weiter unten im Bericht geht es um die seele, und um deren Existenz


    und ich bin der Meinung dass die seele schon was mit dem Leben zu tun hat da sie dass Leben angeblich steuert
    oder was meinst du?

  • Ich meine, dass wir schon einen kompletten Thread über Nahtoderfahrungen haben und das ein Erwähnen hier okay ist, aber große Diskussionen bitte im besagten Thread geführt werden sollen, damit hier niemand durcheinander kommt. Und dort wurden schon entsprechend hitzige Diskussionen geführt, die in diesem Thread nicht weiter geführt werden sollten.

  • Um nochmal zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Was ist Leben eigentlich?


    Ich finde, diese Frage ist fundamental, wenn man hier auch über die Wahrscheinlichkeit von außerirdischem Leben diskutieren will.


    In der Biologie gibt es ja einen Satz an Merkmalen, die lebende Materie von unbelebter unterscheiden:


      Energie-, Stoff- und Informationsaustausch
      Wachstum
      Fortpflanzung
      Reaktion auf Veränderungen der Umwelt


    Außerdem gibt es in der Wissenschaft noch den Begriff Autopoiesis oder Autopoiese. Dies ist der Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems. Autopoiesis ist das charakteristische Organisationsmerkmal von Lebewesen oder lebenden Systemen.
    Um ein autopoietisches System darzustellen, muss eine Einheit folgende Eigenschaften haben:


      Sie hat erkennbare Grenzen.
      Sie hat konstitutive Elemente und besteht aus Komponenten.
      Sie ist ein mechanistisches System: Die Relationen zwischen den Komponenten bestimmen die Eigenschaften des Gesamtsystems.
      Die Komponenten, die die Grenze der Einheit darstellen, tun dies als Folge der Relationen und Interaktionen zwischen ihnen.
      Die Komponenten, die die Grenze der Einheit darstellen, werden produziert von Komponenten der Einheit selbst, oder entstehen durch Transformation von Elementen, die keine Komponenten sind, durch Komponenten.
      Alle übrigen Komponenten der Einheit werden ebenfalls so produziert oder sind anderweitig entstandene Elemente, die jedoch für die Produktion von Komponenten notwendig sind.


    Wir gehen mit dem Begriff des Lebens immer ganz selbstverständlich um, allerdings ist es nach wie vor nicht einfach zu definieren. Wie also können wir die Wahrscheinlichkeit von Leben auf anderen Planeten berechnen wollen, wenn wir gar nicht wissen, was es ist? Würden wir außerirdisches Leben vielleicht gar nicht erkennen, wenn wir es treffen?


    Wir kennen ja heute schon Grenzfälle: Sind Viren Lebewesen? Oder ist Feuer ein Lebewesen?


    Sollten wir vielleicht, um das zu klären, festlegen, dass Leben auf der Basis von Kohlenstoff bestehen muss? Allerdings wäre es ja etwa theoretisch auch denkbar, dass es auf Basis von beispielsweise Silizium Leben geben könnte, da dieses Element ähnlich viele Verbindungen eingehen kann wie Kohlenstoff...


    Über diese Punkte sollte jeder mal nachdenken, der von außerirdischem Leben redet.