Militärdienst oder nicht ;)

  • Einerseits dämlich aber auch genial, ich musste lachen :)



    Gruß,
    Ategato

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Haha super! :mrgreen:


    Das erinnert mich irgendwie an folgende Szene aus Pappa ante Portas:
    (ungefähr 1:10 bis 2:35 :winks: )



    Der blasse, blonde Typ, der den Sohn von Loriot und Evelyn Hamann spielt, ist übrigens der Synchronsprecher von Leonardo di Caprio! ;)

  • Ach der soll sich mal nicht so besch.. haben.
    ein bischen millitärdienst hat keinem geschadet.


    da lernt man wenigstens auch nur für kurze zeit wie kameratschaft funktioniert. und man bekommt beigebracht das man durch koordination perfekt zusammen agieren kann.


    man bekommt kostenlosen sport untericht und man hält sich wenigstens 1 jahr den körper fit.
    man rennt doch nicht den ganzen lieben langen tag mit einer waffe herum.


    blödsin bei einem normalen wehrdinst bekommt man höchsten im gelände - übungen oder am schießstand mal eine waffe zur hand und die ist auch nur mit mit platzpatronen geladen ausser am schießstand.


    aber man gibt ja die munition wieder ab und hat an und für sich keine im algemeinen bei sich.
    auserdem kann man dort gewisse ausbildungen machen und einen berufsabschluss wenn man will.


    man bekomt auch eine gute erstehilfe ausbildung und wer will eine sanitätsausbildung.


    und man bekommt einen kostenlosen ärztescheck. man kann dort aids test machen oder sogar krebs untersuchungen zahn ersatz. und das alles kosten los. man braucht nicht mal 10 euro bezahlen. man kann sich auch impfen lassen.


    man bekommt genug zu essen. kumpels zum abfeiern. saufgelage gibts dort auch. also was will man denn mehr.
    immer diese drückeberger mit dem vorwand ich will keine waffe tragen...tzz aber draussen dann irgend einem auf die fresse hauen.oder irgendeinem sportverein mit knarren ballen. oder mit einem knicker auf spatzen schießen. ja ja....
    kleiner scherz ^^ man lernt doch nur grundbegriffe. richtiges umlegen lernt man nicht wirklich.


    erlich so schlimm ist das doch nicht. man muss sich ja nicht verpflichten oder ins ausland gehen.
    im großem und ganzen ist das wie ein sport ferien lager. und die vorgesetzten sind auch locker drauf.


    also ich sehe da viele vorteile, und einen reichen erfahrungschatz fürs leben.


    an sonsten fand ich das lied ganz witzig. :winks:

  • Zitat von "Zweifler"

    Ach der soll sich mal nicht so besch.. haben.
    ein bischen millitärdienst hat keinem geschadet.


    Ich habe mir beim Bund einen Meniskusriss geholt, also hat mir die Zeit doch geschadet.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Zitat

    man bekommt genug zu essen. kumpels zum abfeiern. saufgelage gibts dort auch. also was will man denn mehr.


    Ja... was will man bloß mehr? :roll:


    Zitat

    also ich sehe da viele vorteile, und einen reichen erfahrungschatz fürs leben.


    Das Problem an einem Jahr Grundwehrdienst. Viele der "zurückkehrenden" halten sich für erfahrener und härter als andere und lassen das bestmöglichst noch anderen vor die Visage baumeln.... :roll:


    Edit: Oh und der reiche Erfahrungsschatz ist dann das saufen? Mehr, wie du beschrieben hast, braucht man ja nicht.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zephon hast du die anmerkung kleiner scherz nicht gelesen. oder übersiehst du das absichtlich?


    und mit dem was will man. mehr ist doch ok. was erwartest du denn in einem jahr. he. sollen die für dich den roten teppich ausrollen? oder jedes mal einen knicks vor dir machen?
    erlich das ist doch nur ein minimaler teil den du normaler weise für dein land tust, aber in wirklichkeit doch eher für dich selbst tust.


    Zitat von "Zephon"

    Das Problem an einem Jahr Grundwehrdienst. Viele der "zurückkehrenden" halten sich für erfahrener und härter als andere und lassen das bestmöglichst noch anderen vor die Visage baumeln


    na und sowas muss man an sich vorbei ziehen lassen wie ein pups in der hose.


    weicheier. ^^ mensch erlich. kostenlose ärztebehandlung ist doch gut.
    und für ein jahr ein bisschen leibes übungen schaden doch echt keinen.
    alle die ausreden suchen um vom bund weck zu bleiben sind einfach nur zu faul sich zu bewegen. so meine meinung.

  • Ich muss nicht noch bemerken, dass, wenn ich sowas lese:


    Zitat

    alle die ausreden suchen um vom bund weck zu bleiben sind einfach nur zu faul sich zu bewegen. so meine meinung.


    Deinen "kleinen Scherz" nicht als solchen sehe... und gelesen habe ich es, nur bin ich trotzdem der Ansicht, dass manche soetwas auch noch als fördernd empfinden. ;)


    Zitat

    na und sowas muss man an sich vorbei ziehen lassen wie ein pups in der hose.


    Habe ich behauptet, dass es mich betrifft? Es ist eine festgehaltene Tatsache. Berufsvorbereitung/ausbildung ist auch keine schlechte Sache, ich versuche hier den Bund weder gut noch schlecht zu machen, nur für viele scheint es eher ein Ausweg zu sein als eine Lösung. Wer sich wirklich nicht damit anfreunden kann, der denkt sich Wege aus wie er es vermeiden kann, was man auch an dem "Brief" im Anfangspost lesen kann.


    Wer stattdessen seinen Ersatzdienst im Ausland leistet ist also zu faul um sich zu bewegen. Du vergisst, dass es noch den Zivil oder anderen Dienst im Ausland gibt (oder eben hier vor Ort). Wer absolut ausgemustert wird, der kann sicher so sein wie du schreibst.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat von "Zephon"

    Wer stattdessen seinen Ersatzdienst im Ausland leistet ist also zu faul um sich zu bewegen. Du vergisst, dass es noch den Zivil oder anderen Dienst im Ausland gibt


    niemand muss ins ausland keiner wird dazu gezwungen. für so was meldet man sich.


    wie gesagt wenn einer post vom millitäramt bekommt. bricht er sich keinen zacken aus der krone seinen wehrdienst zu leisten. vor allem wenn er so viele vorteilhafte angebote bekommt die man als zivilist bezahlen muss.



    ich verstehe nicht wie du das so durch einander aufschlüsselst. die zitate gehören doch nicht zu gesagtem.
    was ich vorher schrieb. :?


    irgend was raus suchen und anders zusammen setzen ist nicht. da drehst du einem ja die worte im mund herum.

  • Zivildienst kills Pflegevollzeitstelle. :evil:


    Zitat von "Zephon"

    Das Problem an einem Jahr Grundwehrdienst. Viele der "zurückkehrenden" halten sich für erfahrener und härter als andere und lassen das bestmöglichst noch anderen vor die Visage baumeln.... :roll:


    Das Problem am Zivildienst. Viele der Heimscheißer lassen sich vom Mutti aushalten, sitzen ihre Zeit einfach ab, liegen ihren Eltern bis zum 30. Lebensjahr auf der Tasche und können nicht einmal ein T-Shirt falten. So Zephon, du bist dran mit weiteren Vorurteilen. :roll:

  • Zitat

    niemand muss ins ausland keiner wird dazu gezwungen. für so was meldet man sich.


    Dir ist der andere Dienst im Ausland bekannt? Das hat nichts mit Wehrdienst zu tun und ja, die Entscheidung steht frei, doch ist das denn weniger Bewegung als im Wehrdienst? Oder sollte man jetzt auch noch nach Qualität dieser "Bewegung" gehen. Soziale Projekte im Ausland unterstützen oder Betten im Krankenhaus schieben.. Gibt es da einen Unterschied oder ist es in Wirklichkeit beides nur quälender, sinnbefreiter Zeitvertreib? Die Fragen sind nach dem Menschen zu beantworten und unterliegen keiner Allgemeingültigkeit.


    Zitat

    wie gesagt wenn einer post vom millitäramt bekommt. bricht er sich keinen zacken aus der krone seinen wehrdienst zu leisten. vor allem wenn er so viele vorteilhafte angebote bekommt die man als zivilist bezahlen muss.


    Ich kenne auch keinen Menschen der vor knapp 12 Jahren die Grundausbildung erhalten hat. Ihr beide seit nun mehr oder minder 30 Jahre alt, aber die Menschen die den Wehrdienst heute antreten haben sich genauso geändert, zumindest werde ich nur von denen schreiben können ;) .


    Entweder es geht in erster Linie darum eine kostengünstige Berufsausbildung abzuschließen (der gute Teil, von dem ich auch nichts schlechtes erwarte) oder aus Perspektivenmangel ein Jahr (Ob Zivildienst oder Wehrdienst zu wählen ist, bleibt offen) oder länger totzuschlagen.


    Wer durch den Bund eine abgeschlossene Ausbildung bekommt, der soll sich von mir am besten auch nicht angesprochen fühlen, nur gibt es zu viele (und das ist kein Vorurteil, sondern kalte Beobachtung und Erfahrung) die sich doch fast, durch das eine Jahr Kameradschaft und Training, als etwas besseres im Leben und Umfeld oder Wirken sehen (wollen) und von denen schreibe ich, heute.
    Da missfallen mir Sätze wie "saufen, was braucht Mann mehr beim Bund?" (ob Scherz oder nicht) doch etwas, weil ich sie schon zu oft von denen gehört habe die mit dem Gedanken spielen zum Bund zu gehen oder es eben jetzt schon jedes Wochenende tun, so wie ich "früher". Wir sind faul geworden, keine Frage, leugnen kann ich es nicht ;) Aber den Sinn des Wehrdienstes in Saufen zu erkennen, weil man sich nicht anders zu helfen weiß ist falsch (das richte ich nicht an dich Zweifler)


    Nennt es falsch eingeschätzte Vorstellung von Seiten der angehenden Wehrdienstler, aber so verhält es sich nunmal.


    Na, aber hier kann man es sicher auch auf viele andere Randgruppen übertragen, angefangen bei Sekten wie Scientology, aber das ist kein wirklicher Vergleich zur Bundeswehr.


    Und ich muss zugeben:

    Zitat

    Das Problem am Zivildienst. Viele der Heimscheißer lassen sich von Mutti aushalten, sitzen ihre Zeit einfach ab, liegen ihren Eltern bis zum 30. Lebensjahr auf der Tasche und können nicht einmal ein T-Shirt falten. So Zephon, du bist dran mit weiteren Vorurteilen.


    Du hast vollkommen und nochmal huntertmal Recht, nur warum nennst du es Vorurteil? Es ist genauso wie du schreibst. Gleichermaßen aber ist es auch so mit dem Wehrdienst, aber Achtung, es war von mir aus die Rede von "vielen" nicht von allen. Um eben der Verallgemeinerung aus dem Weg gehen zu können.


    Zitat

    Zivildienst kills Pflegevollzeitstelle.


    Ich kann auch verstehen und nachvollziehen, dass Faulenzer die eine solche Stelle zugeteilt bekommen oder aus der Not heraus übernehmen, dem wirklich engagierten Arbeiter und Interessierten die Möglichkeit nehmen, mindestens für ein Jahr seine Stelle zu bekommen. Was soll ich anderes dagegen aufbringen? Ich kann dich aber beruhigen, ich werde nicht derjenige sein, der jemandem mit dem Zivildienst eine Stelle wegnimmt.


    Beide dieser Möglichkeiten bergen eine Vielzahl von Perspektiven, aber "viele" sind nunmal nicht in der Lage für sich selbst zu entscheiden, es ist das gleiche mit dem Studium, wer nichts von seiner Zukunft wissen will oder weiß der entscheidet sich für das leichteste und versagt trotzdem auf ganzer Linie, dasraus gehen dann die Menschen hervor die uns doch die Perspektiven geben sollten.

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat von "Zephon"

    der sollte man jetzt auch noch nach Qualität dieser "Bewegung" gehen. Soziale Projekte im Ausland unterstützen oder Betten im Krankenhaus schieben..


    halt halt. gegen zivildienstler habe ich nichts nur gegen drückeberger die eine ruhige kugel schieben wolllen ich kenn einige fälle.
    ich war selber im ausland stationiert und habe selbst mit unter opfer betreuen müssen weil es an personal fehlte. quasi zivil dinstler die nicht im ausland wollten.obwohl das nicht mein aufgaben bereich war.


    meine güte. das man mit kamerade um hersitzt und mal ein bierchen trinkt manchmal auch zuviel . ist nicht weiter abfällig. trozdem treten die leute ihren dinst an. und machen ihre arbeit verstehst du. das sind och keine horde betrunkender die da um herlaufen. schließlich läuft sowas wenn es über haupt. nach feierabend ab. und garnatiert ist das nicht jeden tag dort so.


    im privart leben gehe ich auch zu kumpels und trink auch einen na und. wird doch wieder ausgeschieden und weg geschlafen und gut ist. trotzdem gehe ich arbeiten. ohne zu mucken.
    "also mach dich nicht fertig. weinachten gibts stollen."

  • Was mir an dieser Diskussion auffällt: es werden ständig Argumente gebracht, dass der Bund keine Nachteile hätte, Vorteile habe ich hier aber noch kaum welche gehört. Meiner Meinung nach ist der Wehrdienst in der heutigen Zeit völlig überflüssig, und die Einzugspraxis ganz nebenbei auch noch völlig ungerecht. Entweder sollten wirklich ALLE (auch Frauen) zu Wehr- oder Sozialdienst verpflichtet werden, oder niemand.


    Ich persönlich wurde ausgemustert, weil ich ein angeborenes Rücken"leiden" habe, das bei der Musterung festgestellt wurde. Vorher wusste ich davon nichts, und ich habe auch keine Probleme deshalb. Trotzdem stand dann zum Schluss auf dem Wisch "Nicht geeignet zu Wehr- oder Zivildienst". Das ist dann schon ein wenig seltsam.


    Es wird doch außerdem immer wieder geschrieen, die Leute müssten früher in den Beruf einsteigen, gerade deshalb wurde in Bayern das G8 wenig durchdacht mit der Brechstange durchgeboxt. Sollte man das Jahr nicht vielleicht an anderer Stelle reinholen?


    Und nicht zuletzt: PC-Spiele machen Menschen zu Amokläufern, da sie dort lernen, mit Waffen umzugehen. Aber über den Wehrdienst sagt niemand was.

  • Zitat von "eskay173"

    Vorteile habe ich hier aber noch kaum welche gehört.


    vielleicht ließt du mal meine postings. da stehen vorteile drinn.


    Zitat von "eskay173"

    Ich persönlich wurde ausgemustert, weil ich ein angeborenes Rücken"leiden" habe, das bei der Musterung festgestellt wurde. Vorher wusste ich davon nichts, und ich habe auch keine Probleme deshalb. Trotzdem stand dann zum Schluss auf dem Wisch "Nicht geeignet zu Wehr- oder Zivildienst". Das ist dann schon ein wenig seltsam.


    was ist daran seltsam. die wollen nur nicht das du dich verletzt oder schlimmeres. die armee ist nicht dafür da um jemandem kaput zu machen.


    Zitat von "eskay173"

    Und nicht zuletzt: PC-Spiele machen Menschen zu Amokläufern, da sie dort lernen, mit Waffen umzugehen. Aber über den Wehrdienst sagt niemand was.


    was ist das denn für ein dummes argoment. um mit einer waffe umzugehen oder zu lernen gibt es millionen möglichkeiten.heißt aber nicht das man dann amok läuft. amok laufen meistens sensieble menschen die mit einflüssen ihrer umwelt nicht klar kommen die sich verkriechen und von der aussenwelt abkapseln und denken alles und jeder ist schlecht zu ihnen und sie steigern sich massiv da hinein.


    meistens sind es menschen die schon misshandelt wurden.


    es gibt sicherlich auch einzelfälle die durch gewaltspiele durchdrehen weil sie keinen grenzen kennen.sondern nur die PC welt.
    manchmal sehe ich das an meine kinder. der ganze schrott der im fernsehen kommt die computer spiele. spiegeln sich schon massiv in den köpfen der kinder wieder. und dass sie sich manchmal ohne nachzudenken ganz schön dolle wehtun so das ich einschreiten muss. nun das kommt zwar selten vor. aber dennoch sehe ich das so.gewalt fördert gewalt. und bei der bundeswehr lernt man keine gewalt. da lernste ziehlen auf scheiben oder vielleicht auch pappefiguren. die werden aber neuerdings auch weggelassen und es gibt nur noch scheibe bald, denke ich.



    gewalt und richtiges töten lernst du bei fremdemlegionen oder spezial komandos. und der gleichen.
    aber wenn du danach gehst. das töten liegt jedem im blut sozusagen. als schutzmechanismus. nur bei manchen ist es halt krankhaft und umgekehrt.die machen das aus willkür und freude.


    so nun aber wieder zurück zum thema.

  • Ich HABE alle Postings gelesen. Deine Argumente waren in etwa, dass man kostenlose medizinische Versorgung bekommt (wofür haben wir denn unsere Krankenkassen?), "Kameradschaft lernt" (was auch immer das konkret heißen soll, ich bezweifle, dass irgendwelche Assis nach dem Bund plötzlich liebenswerte Freunde sind) oder dass man eine Erste-Hilfe-Ausbildung bekommt. Die habe ich bei der Feuerwehr auch bekommen, und dazu musste mich keiner zwingen.
    Ich warte immer noch auf ein ausschlaggebendes Argument, das bekräftigt, warum man jungen Menschen ein Jahr klauen soll und warum der Bund dafür jährlich Millionen zum Fenster raus schmeißen soll.



    Und nochmal kurz zurück zu meinem Fall: ich bin nicht schwer geschädigt. Es sind nur zwei Wirbel zusammengewachsen. Die einzigen Auswirkungen des Ganzen sind, dass ich kein Hohlkreuz machen kann. Aber wofür soll ich das auch bitte jemals brauchen. Ich finds schon komisch, dass man allein durch so etwas einen Freifahrschein bekommt...



    Ich habe nicht behauptet, dass der Bund Menschen zum Amoklaufen bringt. Ich wollte nur diesen Kontrast herausarbeiten. Dass man beim Bund an der Waffe ausgebildet wird, um zu töten, ist kein Geheimnis. Ich studiere ja an der Bundeswehr-Uni und habe deshalb (fast mehr als mir lieb ist) mit Soldaten zu tun, insofern bin ich da auch nicht ganz fremd in der Materie.

  • Zitat von "Zweifler"

    immer diese drückeberger mit dem vorwand ich will keine waffe tragen...tzz


    Zitat von "Zweifler"

    alle die ausreden suchen um vom bund weck zu bleiben sind einfach nur zu faul sich zu bewegen. so meine meinung.


    Zweifler, du bist ein Riesenblödmann!
    Du hast überhaupt keine Ahnung, was es heisst Zivildienst in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung oder in einem Krankenhaus abzuleisten, so wie ich!


    Bei mir waren es damals noch 15 Monate, die ich an einem Stück absolvieren musste. Ich war nämlich gezwungen meinen Urlaub komplett ans Ende zu verlegen, um mein Studium rechtzeitig beginnen zu können.


    Wie gesagt hab ich meinen Zivildienst in einem Krankenhaus gemacht. Die ersten drei Monate war ich hauptsächlich für die Versorgung der Patienten mit Essen auf einer Station der Inneren Medizin verantwortlich.
    Dazu möchte ich kurz meinen Tagesablauf schildern:


    -Arbeitsbeginn war um 7 Uhr!


    -Da musste ich als erstes Brötchen, Butter, Marmelade usw. und diese grossen Abzapfautomaten für Kaffee und Tee aus der Küche holen und das Ganze zusammen mit dem Geschirr und Besteck auf einem Wägelchen herrichten. Wenn nicht alles exakt am richtigen Platz auf dem Wagen war, gab es Ärger von der Stationsleiterin.


    -Danach hab ich zusammen mit den Schwestern das Frühstück ausgeteilt. Das lief so ab, dass man mit dem Frühstückswagen alle Zimmer der Station nacheinender abgeklappert hat.
    Manche Patienten hatten dann auch gerne mal Sonderwünsche und ich musste dann zwischendrin noch einen Früchtetee kochen oder Nutella aus der Küche holen. Vielen Patienten waren auch nicht in der Lage ihr Frühstück allein zu sich zu nehmen. Denen habe ich dann das Brötchen gestrichen, in kleine Teilchen geschnitten und ihnen das Essen eingegeben, d.h. gefüttert.


    -Nach dem Frühstück musste ich alleine das ganze Geschirr wieder einsammeln und in die Küche zum Abspülen fahren. Das Besteck, wurde aber, aus welchem Grund auch immer, direkt auf der Station abgespült! Und weil ich anfangs im Altbau beschäftigt war, hatten wir da auch keine Spülmaschine! Das bedeutete also, dass ich das Besteck von ca. 30 Leuten per Hand in einem Spülbecken spülen und danach abtrocknen musste.


    -Dabei musste ich mich aber ziemlich beeilen, weil ich zwischendurch wieder irgendwelche Tees kochen oder weiss der Geier, was sonst noch erledigen musste.


    -Die Eile war durchaus angebracht, denn es war ja schon bald wieder Zeit für das Mittagessen. Also wieder das gleiche Spiel, wie beim Frühstück:
    Ab in die Küche, Essen austeilen (übrigens mit Schöpfsystem), dreckiges Geschirr einsammeln und in die Küche bringen, und wieder Besteck abspülen. Bei vollbelegter Station mit ungefähr 30 Patienten war das, nicht gerade kleine Spülbecken, mittags immer bis zum Rand hin voll! Das man das danach alles noch aufräumen und auch mal den Boden der Teeküche wischen muss, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen.


    -Wenn das alles erledigt war, bin ich wieder in die Küche gehetzt, um Kaffee, Tee und Kuchen für den Nachmittag zu holen. Natürlich durfte ich den auch noch austeilen und gegebenenfalls wieder irgendwelche Tees kochen. Ach ja, es war auch wichtig, akribisch darauf zu achten, welche Patienten Diabetiker waren oder sonst irgendeine Diät zu befolgen hatten. Die bekamen dann natürlich Diabetikerkuchen und Süssstoff, statt Zucker, oder halt gar nichts.


    -Nachdem auch das erledigt war, hatte ich erstmal für 2-3 Stunden Pause, d.h. ich bin heimgegangen, hab mir was Eßbares reingewürgt und ein Stündchen geschlafen.


    -Um 17 Uhr musste ich nämlich schon wieder für das Abendessen antanzen.
    Das hiess also wieder Geschirr und Besteck vom Kaffeekränzchen einsammeln und danach das Abendessen aus der Küche holen, austeilen, einsammeln, abspülen, nach Hause gehen, ins Bett fallen.




    Das waren meine ersten drei Monate Zivildienst! Danach wurde ich auf einer anderen Station (aber auch wieder Innere Medizin) für den Pflegedienst eingeteilt.


    Damit dieser Beitrag nicht zu lang wird, hebe ich mir die Schilderung meiner Erfahrungen aus meiner restlichen Zivildienstzeit lieber für einen späteren Beitrag auf. Obwohl es da erst richtig interessant wird!


    Vielleicht nur so viel:
    Ich habe damals als naseweiser Abiturient, viele Erfahrungen gemacht, die mich für mein späteres Leben geprägt haben. Ich bin aber für diese Erfahrungen immer noch dankbar! Vor allem was den Umgang mit alten Leuten, Schwerstkranken und das Sterben an sich betrifft.
    Da gibt es viele negative, aber auch viele schöne Erlebnisse.


    Zweifler
    Falls deine einzigen positiven Erfahrungen beim Bund nur Saufgelage und kostenlose Arztbehandlungen sind, dann war meine damalige Entscheidung, den Wehrdienst zu verweigern, wohl mehr als richtig!


    Zitat von "Nieselpriem"

    Das Problem am Zivildienst. Viele der Heimscheißer lassen sich vom Mutti aushalten, sitzen ihre Zeit einfach ab, liegen ihren Eltern bis zum 30. Lebensjahr auf der Tasche und können nicht einmal ein T-Shirt falten.


    Angesichts meiner eigenen Erfahrungen im Zivildienst, kann ich über so einen Bullshit nur müde lächeln!
    Wenn ich das schon höre, "nicht einmal ein T-Shirt falten"! Das ist so arm!
    Ich hab halbseitig gelähmte Schlaganfallpatienten allein aus dem Bett in einen Rollstuhl gehoben, aus dem Rollstuhl auf die Kloschüssel gesetzt, nach dem Geschäft deren Hintern abgewischt und sie wieder zurück ins Bett gebracht. Nur mal so als Beispiel.


    "Nicht einmal ein T-Shirt falten"! :roll:

  • Zitat

    meine güte. das man mit kamerade um hersitzt und mal ein bierchen trinkt manchmal auch zuviel . ist nicht weiter abfällig.


    Das ist mir klar ;) Ich stelle mir unter dem Wehrdienst auch keinen "wieviel kann ich trinken"-Test vor. Ist auch nicht verwerflich, zumal man im Dienst selbst ja auch genug Disziplin beigebracht bekommen sollte. Aber mir geht es um das Leben danach in dem sich manche wie der Hahn im Korb aufführen. Oder aber, dass sich nicht viel ändert wenn diejenigen die sich schon mehrmals die Woche zuschütten das dort "absitzen". Gilt auch für den Zivildienst, nur das läuft eben anonymer oder... beruhigter ab, zusätzlich wird er in den meisten Fällen ernster genommen.


    Wie man Zivildienst und Wehrdienst trennt oder von beiden für das Leben lernt bleibt dem Individuum belassen, das heutzutage leider weder Welt noch Leben zu kennen scheint und sich durch eine der beiden Möglichkeiten gezwungen und gequält durchkämpft. Das Resultat ist dann: Nichts. Kaum Gelerntes, kaum Erfahrenes. Alkohol kann darüber nur schwer hinwegtrösten oder täuschen.


    Alles andere werde ich mir jetzt Zuhause erst noch einmal durchlesen müssen...

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Zitat von "Gamma"

    Angesichts meiner eigenen Erfahrungen im Zivildienst, kann ich über so einen Bullshit nur müde lächeln!
    Wenn ich das schon höre, "nicht einmal ein T-Shirt falten"! Das ist so arm!


    Vielleicht solltest du das gesamte Zitat bringen, Freund Blitzmerker.


    Zitat von "Nieselpriem"

    Das Problem am Zivildienst. Viele der Heimscheißer lassen sich vom Mutti aushalten, sitzen ihre Zeit einfach ab, liegen ihren Eltern bis zum 30. Lebensjahr auf der Tasche und können nicht einmal ein T-Shirt falten. So Zephon, du bist dran mit weiteren Vorurteilen. :roll:


    Fällt dir etwas auf? Sorry Gamma, aber das waren Null Punkte auf der ganzen Linie. :roll: Ich erspar mir jetzt jeden weiteren Kommentar, da ich weiß, dass du sonst nicht so selektiv liest.

  • Nieselpriem :


    Zitat von "Zephon"

    Und ich muss zugeben:



    Du hast vollkommen und nochmal huntertmal Recht, nur warum nennst du es Vorurteil? Es ist genauso wie du schreibst. Gleichermaßen aber ist es auch so mit dem Wehrdienst, aber Achtung, es war von mir aus die Rede von "vielen" nicht von allen. Um eben der Verallgemeinerung aus dem Weg gehen zu können.



    Ich kann auch verstehen und nachvollziehen, dass Faulenzer die eine solche Stelle zugeteilt bekommen oder aus der Not heraus übernehmen, dem wirklich engagierten Arbeiter und Interessierten die Möglichkeit nehmen, mindestens für ein Jahr seine Stelle zu bekommen. Was soll ich anderes dagegen aufbringen? Ich kann dich aber beruhigen, ich werde nicht derjenige sein, der jemandem mit dem Zivildienst eine Stelle wegnimmt.


    Hi Niesel!
    Nachdem dich Zephon auch schon zitiert hat und danach keine Reaktion von dir kam, wie sonst eigentlich üblich, war für mich die Ironie hinter deinem Kommentar nicht mehr ganz so offensichtlich. Das gleiche gilt wohl erst recht für die anderen Leute, die hier nur flüchtig mitlesen.


    Deshalb hab ich mich vorsichtshalber erstmal drüber aufgeregt! :winks:


    Zum Glück ist das ja nun geklärt! Ehrlich gesagt, hätte mich so ein schwachsinniges Statement von deiner Seite auch ziemlich überrascht! ;)

  • Zitat

    Zweifler, du bist ein Riesenblödmann!
    Du hast überhaupt keine Ahnung, was es heisst Zivildienst in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung oder in einem Krankenhaus abzuleisten, so wie ich!


    Bei mir waren es damals noch 15 Monate, die ich an einem Stück absolvieren musste. Ich war nämlich gezwungen meinen Urlaub komplett ans Ende zu verlegen, um mein Studium rechtzeitig beginnen zu können.


    Wie gesagt hab ich meinen Zivildienst in einem Krankenhaus gemacht.


    mal überlegen. hast du toll gemacht das ganze wirklich hut ab. und habe ich was dagegen gesagt? sondern gegen faulpelze die ein ruhige kugel schieben wollen.


    achso zweiten zivieldienstler nehmen lehrlingen und anderen menschen die arbeit weg. arbeitgeber denken sich, da stelle doch ich lieber einen zivi ein anstatt einen, der einen job braucht und sucht dem muss ich ja mehr bezahlen. der zivi wird vom staat bezahlt. du siehst garnicht so toll was.


    meine schwester wollte auch im kranken haus arbeiten. und zack absage. wer hat ihren job bekommen, der zivi.
    wenn du kranke betreuen willst, oder alte menschen . das kannste auch bei der bundes wehr im ausland.
    oder geh zum bund, leiste deinen wehrdienst, und danach such dir einen job als pfleger oder krankenschwester. das wäre anständiger.


    du siehst deine storry ist mir wurst. aber ich stelle nicht deine leistung in frage. das ist in ordnung.