Entwickelung des äußeren Erscheinungsbild?

  • Zitat

    Es muss heissen "wenig Platz und wenig Licht".


    Gut, gut - aber ich bleibe dabei: Platz und Licht würden nicht das Problem sein. Sicherlich würde beides auch nicht im Übermaß vorhanden sein - aber der Mangel könnte wohl kaum so gravierend sein, dass das so deutliche körperliche Einflüsse hätte (an Ende gar in evolutionärer Hinsicht).
    Man muss ja auch sehen: Wer würde freiwillig auf dem Mond leben wollen, wenn's da zugeht, wie in 'ner Fischkonserve?



    Zitat

    gehe ich mal von ein paar Jahrtausenden aus.


    Och, guck Dir nur mal an, was die Menschheit in den letzten 1000 Jahren alles an den Start gebracht hat. Was die technische Entwicklung anbetrifft, würde ich hier nicht von evolutionären Zeiträumen ausgehen. Es fehlt an der richtigen Energiequelle (gigantischer Output, regenerativ, ökonomiosch machbar, ökologisch zumindest keine Katastrophe, in eine Handtasche passend ;) ) - ist die gefunden, sind vermutlich durchaus neue Materialen denkbar. Dann braucht's noch ein paar zündende Idee in der Quantenphysik - und *bumm*: Die Menschheit hat eine Lichtjahre weiten Sprung gemacht.
    Wenn ich das alles richtig kapiert habe, dann ist es ja schon heute gar nicht mal so sehr ein Problem, eine halbwegs sichere und geräumige Raumstation zu bauen... oder auch eine Feststation auf den Mond zu pflanzen - vielmehr mangelt es wohl an Geld und guten Gründen dafür, das zu tun.



    Zitat

    Aber ich gehe von einem exponentiellen Anwachsen der Intelligenz der Menscheit aus.


    Naja, exponentiell vielleicht nicht gerade - aber vermutlich auch nicht "nur" linear.
    Allerdings benötigt mehr IQ nicht zwingend auch mehr Hirnmasse bis zu einem gewissen Punkt. Ergo kann der Schädel erstmal so rübenhaft bleiben, wie er jetzt ist. ;)



    Zitat

    Mir geht es um die Möglichkeit dieser Veränderung! Ob das nun zehn oder zehn Millionen Jahre dauert, ist dabei nicht essentiell.


    Ja mei, aber das ist ja alles höchst spekulativ.
    Das, was aus dem Menschen in 10 Millionen Jahren hervorgegangen sein wird (angenommen, es gibt da noch Leben auf der Erde) hat wohl nur mehr sehr wenig mit dem heutigen Menschen gemeinsam. Ich finde bei dieser Thematik die evolutionären Entwicklungen weitaus weniger interessant (weil eben völlig spekulativ), als die unmittelbaren Veränderungen auf physiologischer, aber (und das wurde bisher gar nicht angesprochen) vor allem auf psychischer Ebene!
    Es macht da doch allerhöchstens "Sinn" (obschon selbst das hochgradig spekulativ) sich zu überlegen was mit den "Generationen 0 - 3" geschehen könnte, wenn man nicht gänzlich in die Fiktion rutschen will.
    Somit ist es eben schon essentiell, ob man über Veränderungen philosophiert, die nach 10 oder 10 Mio. Jahren eintreten könnten - weil eben der Wahrscheinlichkeitsgrad, dass die Mutmaßung auch nur im Ansatz stimmen könnte, immer weiter (und mit großen Schritten!) gegen 0 tendiert, je länger der entsprechende Zeitraum ist.



    Zitat

    Und welcher Lebensraum ist denn künstlich und kontrolliert, wenn nicht der Lebenraum in einem Raumschiff?


    Auf einem Raumschiff oder auch auf Raumstationen müssten - um dauerhafte Besiedelung zu ermöglichen - vermutlich künstlich ähnliche Bedingungen hergestellt werden, wie auf der Erde.
    Soweit ich weiß müssen die heutigen Astronauten im All ein strenges Fitnessprogramm absolvieren, um der Muskeldegeneration entgegen zu wirken. Dennoch brauchen sie - wieder auf der Erde angekommen - eine spezielle Reha, weil sich trotz aller Bemühungen die Degeneration nicht völlig verhindern lässt. Auch kommt es durch die Schwerelosigkeit zu Knochenschwund.
    Ich weiß nicht, wie schnell das lebensbedrohlich wird, wenn man dauerhaft in der Schwerelosigkeit bleibt - lustig ist es keinesfalls und eine Rückkehr auf die Erde wird wohl ab einem gewissen Punkt unmöglich. Es ist somit wiederum eher eine Frage des Überlebens, was die Veränderungen an der Muskulatur anbetrifft - weniger eine Frage des "Brauchens" oder "Nicht-Brauchens".



    Zitat

    Was würde denn geschehen, wenn ein Mensch sich ausschliesslich von der Zahnpasta ernährt?


    Ich hab keine Quelle zur Langzeitwirkung dieser speziellen Kost gefunden, nur so viel:
    http://www.spiegel.de/wissensc…sch/0,1518,153618,00.html
    http://www.astronews.com/news/artikel/2005/06/0506-012.shtml


    Wenn ich mich recht entsinne, lässt die Magen- und Darmtätigkeit nach - nicht nur durch die Schwerelosigkeit, sondern auch weil diese Astronautensache halt mit "normaler" Nahrung kaum vergleichbar ist hinsichtlich der "Verdaubarkeit".
    Aber da gibt es ja (wie man den verlinkten Artikeln entnahmen kann) große Fortschritte - und bereits heute besteht die sog. "Astronautennahrung" ja schon lange nicht mehr aus der berühmt-berüchtigten Paste. ;)
    Abgesehen davon müsste man ja riesige Mengen an "Tuben" ;) lagern und immer wieder zur Kolonie hoch schaffen - das wäre so wohl kaum machbar.



    Zitat

    Gehst du einfach über die Strasse, fährt dich früher oder später ein Auto platt.


    Da ignorierst Du, dass es heutzutage durchaus auch gehörlose Menschen gibt, die eine recht hohe Lebenserwartung haben und nur in seltenen Fällen vom Auto überfahren werden... ;)
    Abgesehen davon arbeitet die Evolutionen nicht auf dieser Basis von "Abwägung".


    Am Rande: Vergiss nicht, dass sich ein wichtiger Teil der menschlichen Kommunikation akustisch abspielt. Da ist so ein Gehör schon sinnvoll (weiß ich als "Schwerhöriger" aus leidlicher Erfahrung nur allzu gut... ;) )



    Zitat

    die Energiepreise sind so hoch, weil es nicht so viel frei verfügbare Energie gibt


    Jaja, aber das spielt doch keine Rolle, wenn es um Raumstationen oder Raumschiffe geht.
    Überleg doch mal, wie viele Liter "konventionellen" Treibstoff man auftreiben müsste, um so ein "Mutterschiff" ein paar Jahre antreiben zu können oder um eine Kolonie auf dem Mond alleine zu beheizen und mit Sauerstoff zu versorgen...



    Zitat

    Aber wieso sollte ein Atomreaktor an Bord eines Raumschiffes etwas an diesem Umstand ändern, während die Atomreaktoren auf der Erde dies nicht tun.


    Hä...? :shock:
    Ohne Atomkraft würden wir heute ziemlich alt aussehen. Da hast Du Dich wohl ein wenig verzettelt.



    Zitat

    ...sollten wir bei unseren Überlegungen nicht davon ausgehen, dass das irgendwann gelingt.


    Du hältst es für wahrscheinlicher, dass die Menschen irgendwann Alien-Schädel haben, als dass man eine effektivere Energie-Quelle als die Atomkraft findet....?! :roll:
    Das ist wohl weit verfehlt... Wenn Du Dir überlegst, dass es Kernkraftwerke eigentlich erst seit den 1950er Jahren gibt... was meinst Du, wird dann erst 100 Jahren möglich sein...?
    Hätte man 1920 einem Menschen erzählt, wie die Autos 90 Jahre später ausgucken und wie man Energie gewinnt... was es mit Computern auf sich hat und dass Menschen auf dem Mond 'ne USA-Flagge aufstellen werden... na, der hätte Dich auch für völlig bescheuert gehalten... ;)

  • ich habe auch mal einer dokumentation gesehen, dass wenn wir uns auf dem mars ansiedeln würden, uns ziemlich schnell den dortigen gegebenheiten anpassen würden. die dns würde sich schon bei dem dort lebenden menschen evtl. ändern und dann ans erbgut weitergegeben so dass die kinder und davon die kinder sich langsam aber sicher auch äußerlich verändern würden.


    die muskeln würden sich nicht so ausprägen, weil dort nur 1/3 der schwerkraft herrscht wie auf der erde. auch würden diese menschen viel größer werden und ein größeres lungenvolumen haben. es wird darauf hinauslaufen, dass die menschen dort KEINE überlebenchancen auf der erde mehr hätten nach einigen generationen. sie würden von der schwerkraft erdrückt werden innerhalb von sekunden bzw. gar nicht mehr atmen können.


    wenn wir menschen zum mars schicken, wird es für diese schon schwer genug auf der erde wieder fuß zu fassen. die calziumproduktion kommt ja schon innerhalb weniger tage zum erliegen um die knochen zu stärken. auch werden die muskeln verkümmern. den astronauten wird es sicherlich auf der erde danach nicht mehr zu toll gehen. sie werden bestimmt das gefühl haben, einen schweren schweren rucksack auf den rücken zu tragen und das für eine lange zeit. wer weiss ob sich der organismus überhaupt wieder drauf einstellen kann.


    vorstellen kann ich es mir schon, dass dann bzw. sonstwo sich neue rassen menschen entwicken können. auch kann ich mir denken, dass wir auch nur eine rasse von vielen sind die im universum leben und wir uns halt nur auf der erde angepasst haben. also von einer niederen lebensform die massenhaft im all vorhanden ist, zum menschen.


    ach was rede ich, beweisen wird man es sicherlich in absehbarer zeit nicht können, aber irgendwie muss ja das leben auf die erde gekommen sein. aber das ist ja ein anderes thema.


    lg
    praXx :winks:

  • Zitat von "PraXx"

    ich habe auch mal einer dokumentation gesehen, dass wenn wir uns auf dem mars ansiedeln würden, uns ziemlich schnell den dortigen gegebenheiten anpassen würden. die dns würde sich schon bei dem dort lebenden menschen evtl. ändern und dann ans erbgut weitergegeben so dass die kinder und davon die kinder sich langsam aber sicher auch äußerlich verändern würden.


    die muskeln würden sich nicht so ausprägen, weil dort nur 1/3 der schwerkraft herrscht wie auf der erde. auch würden diese menschen viel größer werden und ein größeres lungenvolumen haben.


    Nein, das ist wieder eine Fehlinterpretation der Evolution. Ja, die Menschen würden größer werden, allerdings wäre das allein auf mechanische Reize zurückzuführen und würde sich NICHT in der DNS festsetzen. Deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass wenn man sich das Bein bricht der Sohn auch mit gebrochenem Bein auf die Welt kommen würde.


    Eine genetische Anpassung kann stattfinden, allerdings braucht diese viele Generationen.

  • Hoi,


    Winterstolz

    Zitat

    Man muss ja auch sehen: Wer würde freiwillig auf dem Mond leben wollen, wenn's da zugeht, wie in 'ner Fischkonserve?


    Naja...wer will den freiwillig in nem Haufen Stahl um den Planeten rumkreisen? Ne ganze Menge Leute...und sehr viel komfortabler als ne Konserve ist die ISS ja nun auch nich!


    Zitat

    Och, guck Dir nur mal an, was die Menschheit in den letzten 1000 Jahren alles an den Start gebracht hat.


    So viel war das gar nicht....spontan würde ich mal sagen die wichtigste neue Erfindung (in chronologischer Reihenfolge) war wohl die Dampfmaschine. Danach folgen Computer und Kernkraft! Und damit erschöpfen sich die Beispiele auch schon die ich als wirklich bahnbrechende Neuentwicklungen bezeichnen würde.


    Zitat

    Es fehlt an der richtigen Energiequelle (gigantischer Output, regenerativ, ökonomiosch machbar, ökologisch zumindest keine Katastrophe, in eine Handtasche passend ;) ) - ist die gefunden, sind vermutlich durchaus neue Materialen denkbar.


    Zitat

    Ja mei, aber das ist ja alles höchst spekulativ.


    Die beiden Zitate lass ich einfach mal so untereinander stehen, okay?


    Zitat

    Wenn ich das alles richtig kapiert habe, dann ist es ja schon heute gar nicht mal so sehr ein Problem, eine halbwegs sichere und geräumige Raumstation zu bauen... oder auch eine Feststation auf den Mond zu pflanzen - vielmehr mangelt es wohl an Geld und guten Gründen dafür, das zu tun.


    Ne Raumstation ist ja im Prinzip nichts als anderes, als ein großer, bewohnbarer bzw. begehbarer Satellit. Naja...und die kreisen nun mal recht selbstständig um unseren Planeten rum. Und ne Feststation unterscheidet sich vom Prinzip her ja auch nicht sonderlich groß von einem Haus. Okay, dieses Haus muss natürlich luftdicht sein...aber Kitt gibts ja schon ein Weilchen...


    Alles was wir zur Zeit an Raumschiffen haben eignet sich aber nicht wirklich für interstellare oder gar intergalaktische Ausflüge. Wir könnten es ja einfach mal ausprobieren nen Space-Shuttle Richtung Mars zu schiessen...aber das brauchen wir gar nicht, da wir alle wissen wie das ausgehen würde. In Sachen Raumschiffen steckt die Arbeit also nicht in den Kinderschuhen...wenn wir ehrlich sind müssen wir zugeben, dass wir mit dieser Arbeit doch noch gar nicht angefangen haben. Die ersten "wirklichen" Raumschiffe werden demnach keine "Enterprises" sein. Viel mehr werden sie "bruchmühlige Schrottkisten" sein!


    Zitat

    Allerdings benötigt mehr IQ nicht zwingend auch mehr Hirnmasse bis zu einem gewissen Punkt.


    Und hinter diesem Punkt?


    Zitat

    [...]weil eben der Wahrscheinlichkeitsgrad, dass die Mutmaßung auch nur im Ansatz stimmen könnte, immer weiter (und mit großen Schritten!) gegen 0 tendiert, je länger der entsprechende Zeitraum ist.


    Ähm...gab es da nicht mal diesen Herren namens Verne, Jules Verne?


    Ich hab natürlich ein Eigentor geschossen als ich geschrieben habe: egal ob 10 oder 10 Millionen Jahre. Ich wollte damit nicht behaupten, dass die Menschen in genau 10 Millionen so aussehen wie von mir beschrieben. Mit dieser Aussage wollte ich eigentlich nur unterstreichen, dass es mir bei meinen Ausführungen eben nicht um die Dauer dieser Veränderungen geht oder zu welchem Zeitpunkt diese einsetzen. Es geht um die Möglichkeit.


    Zitat

    Abgesehen davon müsste man ja riesige Mengen an "Tuben" ;) lagern und immer wieder zur Kolonie hoch schaffen


    Und damit is der ganze schöne Platz, den du auf einem Raumschiff (ich red von Raumschiffen, nich von Kolonien) vermutest, ja auch schon wieder weg, egal welche Nahrungsvorräte da nun gelagert werden. Die "Zahnpasta" in Tuben wäre nur die platzsparendste Variante. Aber da, wie du gerade dargelegt hast, diese Ernährung in Pastenform nicht möglich ist, müssten Vorräte gelagert werden, die sehr viel mehr Platz wegnehmen. Und schon sind wir wieder bei der Sache mit dem wenig Platz!


    Zitat

    Da ignorierst Du, dass es heutzutage durchaus auch gehörlose Menschen gibt, die eine recht hohe Lebenserwartung haben und nur in seltenen Fällen vom Auto überfahren werden...


    Eben weil sie gehörlos sind schauen sie ja immer nach rechts und links bevor sie eine Strasse überqueren...und werden nicht von Autos überfahren.


    Zitat

    Vergiss nicht, dass sich ein wichtiger Teil der menschlichen Kommunikation akustisch abspielt.


    Dem kann ich nicht widersprechen! Da hast du vollkommen recht! Bemerkenswert ist die Tatsache in welcher Form sich unsere Kommunikation hier gerade abspielt trotzdem...


    Zitat

    Jaja, aber das spielt doch keine Rolle, wenn es um Raumstationen oder Raumschiffe geht.
    Überleg doch mal, wie viele Liter "konventionellen" Treibstoff man auftreiben müsste, um so ein "Mutterschiff" ein paar Jahre antreiben zu können oder um eine Kolonie auf dem Mond alleine zu beheizen und mit Sauerstoff zu versorgen


    Das ist der Punkt den ich anspreche! Auf der einen Seite nimmt man entweder sehr viel Treibstoff mit...was sich wiederrum auf die Platzverhältnisse auswirkt. Und/Oder man spart Energie überall da wo es gerade geht...und das wirkt sich auf die Lichtverhältnisse aus.


    Zitat

    Hä...?


    Okay, ich habe mich unverständlich ausgedrückt, sorry! Was ich mit meiner Aussage ausdrücken wollte war folgendes:


    Du hattest geschrieben:

    Zitat

    Das hat weniger etwas mit den Energiepreisen zu tun, als mit der schlichten Verfügbarkeit bzw. Menge.
    Ein "Mutterschiff" bräuchte entweder einen extrem hochleistungsfähigen Atomreaktor (mit allen Gefahren, Schwierigkeiten und Hindernissen)


    Diesen Satz habe ich so verstanden, dass die von mir angenommene Verhaltensweise zukünftiger Menschen auf ihren Raumschiffen Energie zu sparen in dem sie das Licht ausmachen, durch einen solchen extrem leistungsfähigen Atomreaktor umgangen werden kann und es ihnen freisteht alles wie einen Tannenbaum zur Festzeit zu beleuchten.


    Wenn nun aber ein einzelner Atomreaktor an Bord eines Raumschiff das Problem der Energieverfügbarkeit lösen könnte, frage ich dich warum unsere Atomreaktoren (!!! pl. !!!) auf der Erde nichs gegen die Energiepreise auswirken, die sich ja aus der Menge der verfügbaren Energie ableiten.


    Natürlich gibt es da diese geldgeilen Energiekonzerne...auf der anderen Seite haben wir aber so etwas wie das Kartellamt und ähnliche Institutionen. Natürlich kann man die Population auf einem Raumschiff nicht mit der auf der Erde vergleichen...aber die verfügbare Energie auf einem Raumschiff steht den Menschen ja nicht zur freien Verfügung. Antrieb und Bordsysteme wie Navigation müssten ja schließlich versorgt werden.


    Zitat

    Du hältst es für wahrscheinlicher, dass die Menschen irgendwann Alien-Schädel haben, als dass man eine effektivere Energie-Quelle als die Atomkraft findet....?!


    Deinem lustigen Smiley entnehme ich dass du davon ausgehst, dass ich das wirklich glaube...aber ich könnte dir diese Frage nur mit einem Ja beantworten wenn du mir die Textstelle zeigst in der ich das behaupte. Eine solche Textstelle wirst du aber nirgends finden.


    Ich halte es tatsächlich für möglich, dass unsere Schädelformen sich in dieser Art entwickeln...aber ich halte vieles für möglich. Im Lotto zu gewinnen ist schliesslich auch möglich, wenn auch unwahrscheinlich.


    Tatsache ist, ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Menschen irgendwann andere, effektivere Energiequellen entdecken.


    Auf der anderen Seite halte ich es aber auch für wahrscheinlich, dass ein Zug der Deutschen Bahn mit Verspätung am Gleis einläuft. Wenn ich nun mit einem Zug reisen möchte, der um 19:00 Uhr abfahren soll, werde ich aber trotzdem um kurz vor 19 Uhr am Bahngleis sein. Es ist zwar sehr wahrscheinlich, dass die Bahn erst um 19:05 auftaucht...darauf verlassen sollte man sich aber nicht....du verstehst worauf ich hinauswill?


    Es geht darum, dass wir bei unseren Überlegungen vom IST-Zustand ausgehen sollten...und der ist nun mal so, dass wir keine effektivere Energiequelle realisiert haben. Deswegen spielen "Kalte-Fusions-Reaktoren" oder "Mettwurst-Generatoren" nun mal keine Rolle.


    Zitat

    Wenn Du Dir überlegst, dass es Kernkraftwerke eigentlich erst seit den 1950er Jahren gibt... was meinst Du, wird dann erst 100 Jahren möglich sein...?


    Ich glaube du bedienst dich da einer falschen Logik. Stell dir einen Läufer vor der 100 Meter in genau 10 Sekunden läuft. Stell dir weiterhin vor dieser Läufer trainiert nun eine Woche intensiv und schafft durch dieses Training die 100 Meter in 9,9 Sekunden zurückzulegen.


    Was glaubst du wie lange wird der Läufer nach 99 weiteren Wochen Training für die 100 Meter brauchen wird? Hältst du es für wahrscheinlich, dass er die 100 Meter ohne Zeitverlust zurücklegt? Dass er durch 1 Woche Training 0,1 Sekunden schneller geworden ist, legt dies schliesslich nahe, rechnet man einfach hoch Aber trotzdem wird er sich nicht von der Startlinie ins Ziel "beamen" können.


    Zitat

    Hätte man 1920 einem Menschen erzählt, wie die Autos 90 Jahre später ausgucken und wie man Energie gewinnt... was es mit Computern auf sich hat und dass Menschen auf dem Mond 'ne USA-Flagge aufstellen werden... na, der hätte Dich auch für völlig bescheuert gehalten...


    Wieder möchte ich auf den Herren Jules Verne verweisen! Der hat schliesslich nen ganzen Tacken früher gelebt...und ich glaube die Sache mit der Flagge und dem Mond hätte ihn jetzt nicht so sonderlich verwundert.


    @eskay


    Zitat

    Eine genetische Anpassung kann stattfinden, allerdings braucht diese viele Generationen.


    Also könnte es sein, dass die von mir beschriebenen Menschen zum Beispiel ihre ausgebleichte Haut mit in ihren genetischen Code aufnehmen und an ihre Nachkommen weitergeben? Egal wie viele Generationen, dass nun dauern mag.


    MfG


    ...jemand von aussen...

  • Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, nachzuschauen, welchen Energieverbrauch LED-Lampen haben. Ich weiß aber, dass er äußerst gering ist.
    Da die Raumfahrer ja nun nicht bei völliger Dunkelheit arbeiten können und sollen, muss ohnehin für ein gewisses Maß an Licht gesorgt sein. Und es kommt 100%ig nicht darauf an, ob man die Astronauten nun in einem Dämmerlicht arbeiten läßt oder ihnen eine vernünftige Beleuchtung gönnt. Für den Energieverbrauch des Raumschiffes ist der Unterschied lächerlich klein und kann abolut vernachlässigt werden.
    Zumal es auch aus Gründen der Sicherheit nie im Leben so sein wird, dass man auf vernünftige Lichtverhältnisse verzichten wird.
    Man kann in einem so störanfälligen Objekt wie einem "schrottigen" Raumschiff niemanden im Halbdunkel arbeiten lassen.


    Was sollte das für eine Mission sein, bei der ein solch eklatanter und zuletzt lebensbedrohender Energiemangel erwartet wird, dass man bei der Beleuchtung spart?
    Wer will auf eine solche Mission gehen und warum sollte es nötig sein, sie durchzuführen?
    Sollten wir also von regulärer Raumfahrt sprechen und nicht von irgendwelchen Not- oder Sonder-Missionen, wird auch niemand bei Dämmerlicht arbeiten müssen.

  • Zitat von "Aussenseiter"


    Also könnte es sein, dass die von mir beschriebenen Menschen zum Beispiel ihre ausgebleichte Haut mit in ihren genetischen Code aufnehmen und an ihre Nachkommen weitergeben? Egal wie viele Generationen, dass nun dauern mag.


    NEIN, eben nicht. Es könnte vielleicht sein, dass irgendwann Menschen entstehen, die von Natur aus nicht braun werden könnten, allerdings hat das gar nichts damit zu tun, ob ihre Vorfahren ins Solarium rennen oder im Keller sitzen. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

  • Hoi,


    Herr Schneider


    Natürlich werden die da im Raumschiff Lampen eingebaut haben, welcher Art auch immer! Und wenn die bordeigene Energiequelle überholt werden muss, werden die die Beleuchtung sicherlich auch voll hochfahren.


    Aber Energie ist nun mal eine begrenzte Ressourcen. Und begrenzte Ressourcen werden rationiert. Und je lebenswichtiger die Ressource ist, um so stärker wird die Rationierung ausfallen. Was gebraucht wird, wird nun mal nicht verschwendet.


    Angenommen ich flieg zur ISS hoch...dürfte ich mir da ein Kippchen anmachen und genüsslich eine qualmen? Ich gehe stark davon aus, dass dies nicht erlaubt ist. Mir ist bewusst, dass ein Raucher schlechte Karten hat Astronaut zu werden...trotzdem werden die da oben wohl ein ziemlich striktes Rauchverbot haben. Deswegen wird man wohl auch keine Astronauten auf der ISS zu sehen bekommen, die bei einem Lagerfeuer zusammen sitzen und Marshmallows rösten. Sauerstoff ist da oben ne ziemlich wichtige Ressource...und da ist es nicht erlaubt diese zu verschwenden.


    Und ein Raumschiff, dass quer durchs All fliegt (und nicht mal nur eben so im Erd-Orbit abhängt) wird auf Energie angewiesen sein. Die ganze Chose steht und fällt mit Haben und Nicht-Haben von Energie.


    Zitat

    Was sollte das für eine Mission sein, bei der ein solch eklatanter und zuletzt lebensbedrohender Energiemangel erwartet wird, dass man bei der Beleuchtung spart?


    Das Problem, dass ich sehe liegt in den Distanzen begründet. Wenn ein U-Boot (bzw. deren Crew) Sauerstoff braucht, kann es einfach auftauchen. Geht einem Flugzeug während des Fluges langsam der Sprit aus, kann der Pilot immer noch eine Notlandung versuchen. Das wird manchmal klappen, manchmal wird das Flugzeug einfach nen Bauchplatscher machen und in Flammen aufgehen.


    Wenn man jetzt aber mit seinem Raumschiff gerade ganz gemütlich am Jupiter vorbeikommt, und die...entschuldige die Wortwahl...Kacke anfängt zu dampfen, is nix mit notlanden. Mal eben auftauchen is auch nich.


    Das A und O eines Raumschiffes ist dessen Bewegung und die Zeit in der diese Bewegung stattfindet. Selbst wenn die Kacke dampft...bewegt sich das Raumschiff noch, kann ich einen sicheren "Hafen" ansteuern und hoffen da anzukommen bevor alles in die Binsen geht. Die andere Alternative wäre es die Reisezeit zu verkürzen und dem Raumschiff so weniger Zeit zu geben in der es kaputt gehen kann.


    Nehmen wir als Vergleichsbeispiel die nuklearangetriebenen U-Boote. Die ähneln diesen Raumschiffen ja schon irgendwie. Die Mannschaft sitzt in nem luftdichten, lichtlosen Kasten usw. Und die Boote der Amis sind ja nun recht komfortabel.


    Wo liegt also der Unterschied? Im Antrieb und dessen Konzept.


    Bei dem U-Boot wird eine Antriebswelle durch die Energie des Reaktors in Bewegung gesetzt. Die Schrauben am Ende der Welle, drehen sich mit der Welle. Dadurch drücken sie gegen das Wasser und das U-Boot bewegt sich (vereinfacht ausgedrückt).


    Ein Raumschiff kannst du aber nicht mit ner Antriebswelle und Schrauben bewegen. Auch nicht mit Turbinen. Die Art des Antriebs wird anders sein. Je mehr Energie du in die Triebwerke gibst, umso schneller bewegst du dich, zu mindestens bis zu einem gewissen Grad. Trotzdem wird der prozentuale Anteil der Gesamtleistung des Reaktors der auf den Antrieb abfällt, bei einem Raumschiff sehr viel höher sein, als bei einem U-Boot.


    Zitat

    Wer will auf eine solche Mission gehen und warum sollte es nötig sein, sie durchzuführen?


    War es denn absolut zwingend notwendig, dass der Herr Kolombus sich aufmachte um etwas zu entdecken. Ich garantiere (und da kannst du mich ruhig drauf festnageln) dass ab dem Zeitpunkt ab dem es echte Raumschiffe gibt (damit meine ich nicht diese Space-Shuttles) sich Unmengen an Pionieren aufmachen werden um irgendwas zu entdecken. Sei es der Ruhm der winkt! Sei es die Beute (unbewohnter Planet, niemand mit dem ich teilen muss, wenn ich anfange Gold abzubauen) die winkt.


    Tja...und ich gehe wirklich jede Wette mit dir, dass so ungefähr die Hälfte aller eingefleischten STAR X Fans (X bitte mit einem beliebigen Wort wie TREK, WARS, GATE ersetzen) Schlange stehen würden, um einen Platz auf einem Raumschiff zu ergattern. Die andere Häfte würde Seele, Oma und Haus dafür verkaufen und sollte es notwendig sein auch einen Mord dafür begehen.


    Zitat

    Sollten wir also von regulärer Raumfahrt sprechen[...]


    Naja... ich finde zur Zeit gibt es keine richtige, reguläre Raumfahrt...es gibt vielleicht einige kleine Raumausflüge...


    @eskay


    mmmh...das versetzt meinen Überlegungen dann wohl den Todesstoß! Gibt es denn absolut keine Umwelteinflüsse die sich direkt auf die Gene auswirken?


    MfG


    ...jemand von aussen...

  • Zitat von "Aussenseiter"


    @eskay


    mmmh...das versetzt meinen Überlegungen dann wohl den Todesstoß!



    Na, Gott sei Dank! Dann kannst du ja jetzt damit aufhören, deine haltlosen Vorstellungen über die Lichtverhältnisse in einem Raumschiff auf Biegen und Brechen zu verteidigen.
    Wo habe ich eigentlich irgendetwas davon geschrieben, dass Energie verschwendet werden soll :roll:


    Welche psychologischen Auswirkungen hätte es denn, die Astronauten im Dämmerlicht durch das Weltall reisen zu lassen?


    Das gehört wohl dann auch zu den Fragen, die sich die Star X- Fans nicht stellen. Und die bei der Nasa oder sonstwo auch niemand auf irgendeine Reise schicken würde.

  • Zitat von "Aussenseiter"

    mmmh...das versetzt meinen Überlegungen dann wohl den Todesstoß! Gibt es denn absolut keine Umwelteinflüsse die sich direkt auf die Gene auswirken?


    Doch, doch, die gibt's schon, radioaktive Strahlung zum Beispiel, schau dir mal die Kinder in Tschernobyl an... allerdings kann man ja hier kaum von Evolution sprechen.

  • Zitat

    Naja...wer will den freiwillig in nem Haufen Stahl um den Planeten rumkreisen? Ne ganze Menge Leute...und sehr viel komfortabler als ne Konserve ist die ISS ja nun auch nich!


    Och, bitte - jetzt nicht das Hirn ausschalten...
    Dein Gedanke von "auf dem Mond leben" bezog sich doch auf ein dauerhaftes Verbleiben dort - die Jungs und Mädels, die heute in Konservendosen um die Erde fliegen, machen das doch nur für einen sehr begrenzten Zeitraum... Da ist doch ein erheblicher Unterschied zu konstatieren... :roll:


    Zitat

    So viel war das gar nicht....spontan würde ich mal sagen die wichtigste neue Erfindung (in chronologischer Reihenfolge) war wohl die Dampfmaschine. Danach folgen Computer und Kernkraft!


    Tja, da fehlen mir echt die Worte...



    Zitat

    Die beiden Zitate lass ich einfach mal so untereinander stehen, okay?


    Du hast wirklich eine bemerkenswerte Art, Dir Deine realität zurecht zu biegen... wirklich bemerkenswert...
    Also schön...
    Beispiel Kernfusion: Stand der Dinge hier.
    Oder sowas hier, oder das hier.
    Soviel mal zum Thema "aktueller Stand der Forschung hinsichtlich neuartiger Energiequellen" - und jetzt erzähl mir Du doch bitte nochmal, wie das mit dem Alien-Schädel passieren soll... 8-)



    Zitat

    Und ne Feststation unterscheidet sich vom Prinzip her ja auch nicht sonderlich groß von einem Haus. Okay, dieses Haus muss natürlich luftdicht sein...aber Kitt gibts ja schon ein Weilchen...


    Öhm... R U SERIOUS...?
    Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass Du Dich rein von Sci-Fi und eigenen Phantasien inspirieren lässt, wenn es um Deine Vorstellung der Zukunft geht. Aber es fehlen offensichtlich ganz basale Informationen die Realität betreffend...
    Gibt's nicht so ein "Was ist was"-Buch über Raumfahrt und Raumstationen....?



    Zitat

    Und hinter diesem Punkt?


    Ja, mei - guck Dir die bisherige Entwicklung des menschlichen Schädels an. Die Antwort auf Deine Frage liegt dann auf der Hand: Nach diesem Punkt mag es durchaus sein, dass sich das Gehirn (durch evolutionäre Effekte meinethalben) langsam und in winzigen Schritten im Durchschnitt vergrößert und dass sich dann vielleicht irgendwann leicht vergrößerte Schädel als geeigneter dafür erweisen...
    Da macht's aber halt nicht binnen 3 Generationen *PLOPP* und der Kopf ist doppelt so groß... das sind winzige, langsame Schritte und es dauert eine Ewigkeit, bis sich eine auffallende Veränderung des durchschnittlichen Menschenschädels zeigt. Bis auf diese Weise ein "Alienschädel" entsteht... naja, vorher macht die Sonne wohl Feierabend, neech...
    Vielleicht passiert auch gar nix und der Mensch bleibt halt vom Intelligenzniveau 'ne ganze Ecke auf dem gleichen Stand, keine Ahnung.



    Zitat

    Ähm...gab es da nicht mal diesen Herren namens Verne, Jules Verne?


    Dir ist bewusst, dass der Gute ein Roman-Schreiber war und kein Wissenschaftler oder sowas...?
    Auch war er kein Prophet, sondern nur jemand, der mit einigen seiner (viiiielen) Zukunfts-Fiktionen und -Visionen recht gut gelegen ist.



    Zitat

    müssten Vorräte gelagert werden, die sehr viel mehr Platz wegnehmen. Und schon sind wir wieder bei der Sache mit dem wenig Platz!


    In meinem letzten Beitrag gab es ein paar Links zu Ansätzen in diese Richtung. Lesen, Denken, Staunen... ;)



    Zitat

    Eben weil sie gehörlos sind schauen sie ja immer nach rechts und links bevor sie eine Strasse überqueren...und werden nicht von Autos überfahren.


    Du guckst nicht nach links und rechts vor dem Straßeüberqueren...?



    Zitat

    Das ist der Punkt den ich anspreche! Auf der einen Seite nimmt man entweder sehr viel Treibstoff mit...was sich wiederrum auf die Platzverhältnisse auswirkt. Und/Oder man spart Energie überall da wo es gerade geht...und das wirkt sich auf die Lichtverhältnisse aus.


    Du stützt Dich da auf grundverkehrte Annahmen.
    Wir phantasieren doch hier gerade über a) ein "Mutterschiff", das mit 100 oder gar 500 Leutchen besetzt ist und viele Jahre lang durch's Weltall soll oder b) eine Raumstation für 100 oder gar 500 Menschen - nicht über irgendwelche Nussschalen mit 3 Mann Besatzung....?
    Da hat der Herr Schneider im Weiteren ja auch etwas ganz Interessantes dazu geschrieben, gell... :)



    Zitat

    Wenn nun aber ein einzelner Atomreaktor an Bord eines Raumschiff das Problem der Energieverfügbarkeit lösen könnte, frage ich dich warum unsere Atomreaktoren (!!! pl. !!!) auf der Erde nichs gegen die Energiepreise auswirken, die sich ja aus der Menge der verfügbaren Energie ableiten.


    Das ist wieder so ein Ding mit Deiner verdrehten Realitätswahrnehmung...
    Die derzeitigen Energiepreise sind niedrig - verglichen mit den angenommenen Preisen ohne Atomenergie. Das genau ist doch das Problem heutzutage: Man kommt von der Atomenergie nur sehr schwer weg, will man (u. a.) nicht eine eklatante Preissteigerung akzeptieren.
    Die Preise sind abgesehen davon doch nicht nur abhängig von der Verfügbarkeit, sondern auch von den Herstellungskosten...
    Ein Raumschiff oder eine Raumstation könnten natürlich nicht einfach mit einem Atom-U-Boot-Reaktor bestückt werden - das ist ja klar. Da müsste man natürlich eine spezielle Technik entwickeln.



    Zitat

    du verstehst worauf ich hinauswill?


    Mach Dir um mich mal keine Sorgen... Ich bin mir nur nicht ganz sicher, dass DU verstehst, worauf Du hinaus willst.... ;)
    Wahrscheinlichkeiten können unterschiedlich hoch sein - das scheinst Du zu übersehen.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit neuartige, hocheffiziente Energiequellen auftut, ist m. E. deutlich höher, als die Wahrscheinlichkeit, dass etwas, das man noch als "Mensch" bezeichnen kann, mal mit 'nem "Alien-Schädel" rumrennt... oder dass ein beliebiger Zug der DB keine Verspätung hat... ;)
    Warum das so ist: Guckst Du weiter oben.


    Ich gehe vom "IST-Zustand" aus, der klare Tendenzen hin zu neuartigen Energiequellen aufzeigt - schlichtweg weil die Menschen in recht kurzer Zeit dringen solche Quellen und Techniken finden müssen, um weiter auf dem aktuellen Status überleben zu können.
    An diesem "IST-Zustand" sind aber viele Deiner Theorien in keinster Weise als wahrscheinlich vorhersehbar - diese Alien-Schädel-Sache (ganz plakativ schon wieder) z. B. hat rein gar nichts mit der gegenwärtigen Realität zu tun.
    Und DAS wiederum scheinst Du beharrlich zu ignorieren.



    Zitat

    Ich glaube du bedienst dich da einer falschen Logik.


    Die falsche Logik ist ganz auf Deiner Seite... :shock:
    Dein Läufer-Vergleich ist doch völlig daneben, weil die technische Entwicklung der Menschheit doch nicht im Entferntesten etwas mit einem Sportler zu tun hat...
    Aber Du behauptest ja auch, dass sich entwicklungstechnisch in den letzten 1000 Jahren so gut wie nix getan hat, insofern... ;)

  • Hoi,


    okay...ich sehe es ein...meine Überlegungen sind haltlos. Meine Ausführungen sind Schwachsinn und ich hatte unrecht!


    Ich bedanke mich bei den Leuten, deren Wissen geholfen hat, mich von meinem Irrglauben zu befreien. (Das ist nicht ironisch, das meine ich ernst!)


    MfG


    ...jemand von aussen...

  • Och, als Schwachsinn würde ich das nicht bezeichnen - ein wenig unüberlegt vielleicht, aber ja durchaus diskussionswürdig (wie man ja am Umfang und an der Zahl der entsprechenden Diskussionsbeiträge ja sieht) und nicht ohne Charme.


    Du hast offensichtlich eine sehr spannende Art, die Realität wahrzunehmen - das kann ich nur wiederholen.
    Das führt natürlich dazu, dass Du Dich das eine oder andere Mal gewaltig verzettelst in Deinen Gedanken und Theorien - auf der anderen Seite kommst Du so vielleicht auf brilliante, nützliche Gedanken und Ideen, die anderen Menschen nicht in alle Ewigkeit einfallen würden.


    Bloß nicht auf aufhören, querzudenken - nur vielleicht etwas gründlicher das Quergedachte mit dem Möglichen und das Mögliche mit dem Wahrscheinlichen gegenprüfen. ;)

  • Hoi,


    man kann das ruhig als Schwachsinn bezeichnen. Schließlich waren meine Überlegungen falsch...also von einem schwachen (unwissenden, dummen usw.) Sinn (Geist, Gehirn usw.) geprägt. Und zuzugeben, dass ich mir da Schwachsinn ausgedacht hab, tut meiner Ehre (wie im übrigen auch meinem Stolz) keinen Abbruch.


    Wie ich in der Armee gelernt habe:


    Wenn man schon Scheiße baut, dann wenigstens Scheiße mit Schwung! Und dann steht man auch dazu!


    Zitat

    Du hast offensichtlich eine sehr spannende Art, die Realität wahrzunehmen


    Ich fühle mich geschmeichelt...aber Ehre wem Ehre gebührt...und das bist du und die anderen hier in diesen Thread.


    Um diese Überlegungen zu..naja..gebären, waren grad mal ein mittelmässiger Horrorfilm und die Aussage eines Medizinstudenten nötig. Um mir aufzuzeigen, dass sie Müll sind, musstet ihr aber Zeit investieren um euch Wissen anzueignen und vor allem auch verstehen. Und das finde ich viel bemerkenswerter, als eine "verquere" Ansicht der Realität.


    MfG


    ...jemand von aussen...

  • @ Aussenseiter


    Was ich auf jeden fall bemerkenswert finde ist das Annehmen von Kritik und das du die andere Seite auch
    berücksichtigst.


    Es gibt ja genügend andere die stur auf ihren Standpunk und Meinungen pochen ohne sich darüber Gedanken zu machen.


    Und deine Ausdrucksform finde ich toll!


    Sorry für OT!



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Hallo Winterstolz



    Zitat


    Zitat:
    Da bekommt nicht zwingend das am besten angepasste Männchen / Weibchen den meisten Nachwuchs... wenn ich mir grad die jungen Leute angucke, glaube ich manchmal, dass eher die größten Torfbirnen den meisten Nachwuchs in die Welt setzen...

    da siehst du doch ,wie sehr wir imemr noch nach den gelichen werten w,wie vor 10000 Jahren auswählen ...er muss dominant sein, muss eine hohe soziale Stellung erkämpfen wollen und können (egal ob er dafür total schizophren ist) möglichst exotisch vom sonstigen Erscheinungsbild ( was sich auch in anderen Anschauungen zeigen kann) abweichen (neue Gene) , kräftig und erscheinen (was nicht hübsch oder Hollywoodattraktivität bedeutet)...also doch mehr altbewährtes UgaUga , als Einstein...ausserdem waren früher die Torfbirnen ja auch die ,die als erstes starben , weil sie sich ständig in Ihrer Macht beweisen und kämpfen wollten und mussten ,also war zahlreiche genetische Reproduktion nötig ,gerade für Männchen

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Kann man auch anders sehen.


    Was heißt denn "gut angepaßt" ?


    Intelligenz ist ein Vorteil, sagen wir, dafür gibt es 100 Punkte.
    Die genetische Disposition zum Alkoholismus ist ein Nachteil. Das gibt 20 Minus-Punkte.
    Man könnte jetzt weiter machen, Eigenschaften positiv oder negativ zu bewerten. Was evolutionär allerdings absolut schlecht ist, ist, sich gar nicht zu vermehren. Das gibt eine Phantastillion Minuspunkte.


    Jeder Torfkopp, der sich vermehrt, ist evolutionär gesehen ein Volltreffer, jeder Einstein, der sich nicht vermehrt, ein Totalversager.Wer besser oder schlechter angepaßt ist entscheidet die kategorische Kraft des Faktischen.
    Daran abzulesen, wer es am besten schafft, seine Erbanlagen an die nächste Generation weiterzugeben.


    Und der ist dann apriori besser angepasst.


    Ob einem das nun kulturell gefällt ist ja wohl mehr als gleichgültig... :shock:

  • Zitat

    da siehst du doch ,wie sehr wir imemr noch nach den gelichen werten w,wie vor 10000 Jahren auswählen ...


    *g* Ja, spannender Einwand.
    Aber die kulturelle Prägung dieser "Werte" (weswegen das "Männchen" als stark und beschützend empfunden wird z. B.) ist dabei doch offenkundig.



    Zitat

    Ob einem das nun kulturell gefällt ist ja wohl mehr als gleichgültig... :shock:


    Mit "Gefallen" hat das ja nix zu tun. ;)

  • Manno, hab die Party verpasst :(
    Bin halt pedant, also erlaubt mir bitte, trotzdem noch auf einige wenige Sachen einzugehen, obwohl der Thread ja "zu Ende" zu sein scheint :L


    Zitat von "Arcordia"

    :roll: die Muskeln würden nicht in Anspruch genommen werden, das ist evtl wohl richtig. Aber zurückentwickeln?? (bedeutet für mich garnicht mehr vorhanden sein, bis zu einem gewissen Grad) Denke ich eher nein ^^...Das dürfte dann eben doch besagte Generationen dauern ;)


    Dass Muskeln sich zurückbilden können, müsste eigentlich allgemein bekannt sein.
    Und wie Winterstolz bereits richtig schrieb, ist eine Mindesmenge an Muskeln immer notwendig, um das Körpergerüst aufrecht zu erhalten.
    Ergo ist es durchaus möglich, dass sich Muskeln (nicht der Knochenbau!) innerhalb 1-2 Generationen zurückbilden können.


    Muskeltraining wäre (wenn erlaubt) dann nur noch wichtig, um Weibchen anzulocken ;)


    Zitat von "Winterstolz"

    Ich würde das mal als "romantischen Trugschluss" bezeichnen. Die durchschnittliche Intelligenz einer Menschen-Population steigert sich nicht einfach mal so, wenn man ein paar Jahre an ein paar Raumschiffen rumbastelt. Das ist ein evolutionärer und somit eben langfristiger Prozess.


    Ich würde das nicht so bezeichnen. Worauf stützt sich Deine Aussage?
    Allein schon der ernsthafte Gedanke und die Notwendigkeit, andere Planeten zu besiedeln, würde die Forscher und Denker (!) neue Ideen/Systeme/Sichtweisen entwickeln lassen.
    :arrow: Erst durch Probleme/Aufgaben, kann eine geistige Entwicklung stattfinden, anders nicht. Die Not macht kreativ.
    Da wir (noch?) nicht vor einer solchen Notwendigkeit stehen, machen sich auch die wenigsten ernsthafte Gedanken drum und manche in manchen Orten finden die 1 Kind-Politik schon ausreichend. Du spricht gerechterweise vom evolutionärem Prozess, allerdings hängt die Dauer von der Situation/Thematik ab.
    Klar würden wir dann nicht sofort doppelt so große Hirne haben, allerdings kann man sich auf eine Bewusstseinserweiterung (nein, nicht in Form von Seelendimensionswechsel oder whatever, sondern in Form der Denkweise und Vorstellungskraft) gefasst machen. Schließlich ist die Entwicklung der Intelligenz nicht so träge, wie der des Körpers/des Genoms.


    Da fällt mir ein, dass ich mal ein Artikel über Meme gelesen habe, wo es darum geht, dass Ideen/Gedanken genauso wie Gene sich verbreiten. Unsere omnipräsente Medienwelt erleichtert uns diese Aufgabe der Meme-Verbreitung. (Für Interessierte: http://www.bertramkoehler.de/memetik.htm)


    Zitat von "Winterstolz"

    Bloß nicht auf aufhören, querzudenken - nur vielleicht etwas gründlicher das Quergedachte mit dem Möglichen und das Mögliche mit dem Wahrscheinlichen gegenprüfen. ;)


    ganz wichtig!



    So, jetzt bin ich fertig und glücklich *mit Nerd-Brille, Karo-Hemd und Hosenträger nach Hause geh* :mrgreen: arigatou gozai masu!
    Ategato :winks:

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Zitat

    Dass Muskeln sich zurückbilden können, müsste eigentlich allgemein bekannt sein.
    Und wie Winterstolz bereits richtig schrieb, ist eine Mindesmenge an Muskeln immer notwendig, um das Körpergerüst aufrecht zu erhalten.
    Ergo ist es durchaus möglich, dass sich Muskeln (nicht der Knochenbau!) innerhalb 1-2 Generationen zurückbilden können.


    Mhhh, guck mal ein paar Postings weiter oben.
    Evolutionär ist sowas innerhalb dieser kurzen Zeit wohl ausgeschlossen.
    Selbst bei Astronauten, die "nur" ein paar Tage im All waren, sind sowohl Knochen- als auch Muskelabbau zu beobachten - dies sind aber auch keine "evolutionären" Effekte, um die es hier geht.



    Zitat

    Worauf stützt sich Deine Aussage?


    Öhm, auf sehr basale Grundlagen des menschlichen Gehirns und der menschlichen Evolutionsgeschichte...?



    Zitat

    Allein schon der ernsthafte Gedanke und die Notwendigkeit, andere Planeten zu besiedeln, würde die Forscher und Denker (!) neue Ideen/Systeme/Sichtweisen entwickeln lassen.


    Natürlich. Aber nicht soweit, dass sich evolutionär dadurch die Menschheit in eine durchschnittlich höhere Intelligenz befördert sehen könnte.



    Zitat

    Du spricht gerechterweise vom evolutionärem Prozess, allerdings hängt die Dauer von der Situation/Thematik ab.


    Nicht gerechterweise - sondern weil es sich im gegenständlichen Teil der Debatte darum drehte... also um evolutionäre Effekte.



    Zitat

    Da fällt mir ein, dass ich mal ein Artikel über Meme gelesen habe, wo es darum geht, dass Ideen/Gedanken genauso wie Gene sich verbreiten.


    Jaja, das mag ja sein - aber doch bitte ganz anders, als es hier im Zusammenhang die Behauptung war.



    Zitat

    Schließlich ist die Entwicklung der Intelligenz nicht so träge, wie der des Körpers/des Genoms.


    Die Intelligenz eines Menschen ist nicht so träge - die durchschnittliche Intelligenz der Menschheit hingegen hat bildlich die Grazie einer trächtigen Elefantenkuh....


    Und komm bitte nicht mit dem Wort "Bewusstseinserweiterung"... Da bekommt man doch Blähungen von... ;)