Warum -leichte-Drogen verboten sind? Diskussion erwünscht!

  • Habe mir jetzt nicht alle Posts durchgelesen. Macht ja auch nix.


    Wenn jeder Bürger - ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener - mit Alkohol und Marihuana vernüftig umgehen könnte, könnte man beides legalisieren. Theoretisch. Mit vernünftigem Umgang meine ich, dass man nicht zu früh anfängt, nicht zu oft konsumiert, den Respekt vor den Drogen nicht verliert und es allgemein nicht übertreibt. Da aber viele Jugendliche und auch Erwachsene eben dies nicht tun, schaltet sich der Staat ein. Er übernimmt die Verantwortung und schützt den Bürger, weil viele es nicht selbst tun.


    Kurzum: Wenn es nicht so viele verdammte Idioten gäbe, die nichts besseres zu tun haben, als mit 12 den ersten Alkoholrausch zu haben und jeden Abend bekifft vor der Playstation zu hängen, wäre eine Legalisierung ohne großen Aufhebens möglich.



    Ich erinnere mich wage an einen "Test" ob man Marihuana verträgt, also VOR dem ersten Konsum. Einige die "auf Gras hängen geblieben sind" und im Spiegel nicht mehr sich selbst sondern Ed Gain persönlich sehen, sollen Marihuana schlichtweg nicht vertragen haben. Ich werde mal ausführlich googeln, habe aber auf den ersten Blick nichts gefunden und es kann durchaus sein, dass ich hier was durcheinander bekommen habe.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Zitat

    Da aber viele Jugendliche und auch Erwachsene eben dies nicht tun, schaltet sich der Staat ein. Er übernimmt die Verantwortung und schützt den Bürger, weil viele es nicht selbst tun.


    Kurzum: Wenn es nicht so viele verdammte Idioten gäbe, die nichts besseres zu tun haben, als mit 12 den ersten Alkoholrausch zu haben und jeden Abend bekifft vor der Playstation zu hängen, wäre eine Legalisierung ohne großen Aufhebens möglich.


    Jupp, nur genau da wird uns was vom lieben Vater Staat vergeheuchelt..
    Alkohol und Tabak => legal trotz der krassen Nebenwirkungen
    Ist aber legal...Kann man ja gut Geld dran verdienen (Steuern)... Und wenn diese Menschen früh sterben.... Shice drauf... Haben wir ein paar zukünftige Rentner weniger....


    Mit Cannabis etc. kann der Staat aber kein Geld verdienen (selbst anbauen)
    De Facto ist es auch illegal...


    So sehe ich das zumindest...


    Unserem Staat ist es doch egal, mit was wir unserem Körper schaden...
    Ob das nun Alk und Tabak ist oder wir uns den Wanzt vollhauen mit ungesundem Essen...
    Ja selbst vom Arzt bekommt man wegen allem möglichen "Wehwechen" Medis mit krassen Nebenwirkungen...
    So lange der Staat mitverdienen kann...

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • Natürlich sollte man entweder beides verbieten oder beides freigeben. Alkohol kann genauso verherrend sein wie Marihuana.


    Das, was ich schreibe, ist oft eine ideelle Version von Staat und Gerechtigkeit. Ich gehe grundsätzlich zunächst davon aus WIE ES SEIN SOLLTE. Dass das leider nur selten etwas mit der Realität zu tun hat, ist klar. Leider. Die Eigeninteressen der Politiker etc, stehen zu oft über den Interessen der Bürger.

    Soll ich ihnen etwas Kompott in die Anorakkapuze schütten?
    Zitieren? Is nich.
    Smileys? Vergiss es.

  • Zitat

    Mit Cannabis etc. kann der Staat aber kein Geld verdienen (selbst anbauen)
    De Facto ist es auch illegal...


    Nun, das ist sicher eine Sicht der Dinge... aber genauso ist es ein Fakt, dass der Staat eben genau das könnte... ich meine, es würde doch watweißich wie viele Arbeitsplätze schaffen, wenn man Cannabis legalisieren würde...
    Durch Anbau und Verkauf entstünde ein völlig neuer Wirtschaftszweig, und wie bei Alkohol und Tabak würde der Staat an Steuern ne Menge Geld einnehmen können...

    Das Wort "ich will" ist mächtig, sagt's einer leis und still. - Die Sterne reißt's vom Himmel, das kleine Wort "ich will".

  • Nur ist Cannabis etwas, was du dir ganz einfach selbst hochzüchten kannst. (im Gegensatz zu Tabak)
    Das heißt der Staat würd da im Endeffet nix mit dranverdienen. Die Meisten würden eben selbst anbauen, ein Anbau "unter staatlicher Kontrolle" wäre also so nicht möglich, bzw. unrentabel. (Aufwand / Ertrag)...
    Das ist bei Tabak oder gar bei Alkohol eben in der Form nicht der Fall... Natürlich kannst du dir dein eigenes Bier brauen, oder den eigenen Wein machen, einen Schnaps brennen etc.pp. aber das alles machst du mehr oder weniger aus Jux und Dollerei. Und die Qualität... naja. Das steht auch nochmal auf einem anderen Blatt Papier.
    Ist bei Tabak eben nicht anders. Als Raucher würdest du erst gar net die Masse herbekommen... Und auch hier gilt => Aufwand und Ertrag
    Aber so ne Hanfpflanze die kann sich jeder ins Zimmer stellen und mit ein bisschen Know How wächst diese auch prächtig... Kontrollier hier mal wer alles legal einkauft (aus staatlich kontrolliertem Anbau) und wer selbst züchtet....
    Wenn daraus ein "neuer Wirtschaftszweig" werden würde, müsste man die Versteuerung so niedrig ansetzen, dass es sich für den Staat eben nicht rentiert. Setzt man die Steuer zu hoch an, baut natürlich auch jeder der des Zeugs haben will, selbst an.

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • @ AJK


    Das einzige was schwieriger ist, ist Tabak anpflanzen.
    Cannabis züchten erfordert auch ein wenig Geschick und wissen, genau wie Alkoholerzeugung aber das kann man "leicht"
    zu Hause machen.


    Bei uns zu Hause wird fast jedes Jahr Schnaps und Most gemacht(In erlaubten Mengen). Dazu brauchst du fast nichts!


    Also ist dieses Argument nicht wirklich aussagekräftig!



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Ich bin gegen Drogen. Egal ob es nun Soft oder Hardcore Drogen sind. Nur um sich gut zu fühlen sich mit irgendwelchen Blättern zuzudröhnen muss nicht sein. Und hab schon öfter im Fernsehen gehört, dass schon jüngere das mal ausprobieren. Sowas ist echt heftig.


    Dieses Zeugs gehört abgeschafft!

  • Zitat

    Zweifler
    sie gehören verboten. weil. das problem. kinder und jugendliche hauen sich das zeug rein.
    wenn dad zeug weg wäre kämen sie garnicht erst in versuchung.


    Öhhhmmm is irgendwie ein Wiederspruch. Sie sind verboten. Dass Kinder blabliblu sie nehmen, zeigt doch, dass sie sehr wohl rankommen....
    Mal abgesehen davon hat Hanf eindeutige medizinische Vorteile. Nur weil die Amis druck gemacht haben, weil die Druck von ihren Seilfabrikanten und Lobbyisten bekommen haben, ist das noch lange keine schlechte Pflanze.
    Und auch wenn Jugendliche kiffen, (ich rede jetz mal bewusst nur über hanf), so rauchen und trinken sie auch. na und. und da hanf eher eine schläfrig machende Wirkung hat, werden sie im vergleich zu dem anderen zeug dann auch nich so aggressiv.

  • Um da jetzt nciht wider bei Null Anfangen zu müssen würde ich alle die posten bitten den Thread von anfang an zu lesen.
    Es wurde schon viel Pro und Contra gebracht und ausgiebig auf die Thematik und die Probleme eingegangen!



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Zitat von "Legion D-V"

    Ich bin gegen Drogen. Egal ob es nun Soft oder Hardcore Drogen sind. Nur um sich gut zu fühlen sich mit irgendwelchen Blättern zuzudröhnen muss nicht sein. Und hab schon öfter im Fernsehen gehört, dass schon jüngere das mal ausprobieren. Sowas ist echt heftig.


    Dieses Zeugs gehört abgeschafft!


    Das sind harte Worte, die nach der üblichen Ablehnung der Ahnungslosen spricht... Ich sage mitnichten, dass du dir irgendwas in die Venen pumpen
    sollst, aber betrachten wir es mal philosophisch... Warum gibt Mutter Natur uns Cannabis, wenn es wirklich so schlecht für die Menschen ist? Böse ist
    nur, was der Mensch als böse bezeichnet...

    Das Wort "ich will" ist mächtig, sagt's einer leis und still. - Die Sterne reißt's vom Himmel, das kleine Wort "ich will".

  • Zitat von "Lord Haruka Tennô"


    Das sind harte Worte, die nach der üblichen Ablehnung der Ahnungslosen spricht... Ich sage mitnichten, dass du dir irgendwas in die Venen pumpen
    sollst, aber betrachten wir es mal philosophisch... Warum gibt Mutter Natur uns Cannabis, wenn es wirklich so schlecht für die Menschen ist? Böse ist
    nur, was der Mensch als böse bezeichnet...



    Vielleicht bin ich Ahnungslos. Ich habe nur geschrieben, was ich von halte. Und daran wird sich nix ändern.
    Ja und warum sollen Drogen gut sein? Auch wenn es "leichte" Drogen sind, was hat man davon? Nur um auf einen Trip zu sein

  • Zitat von "Legion D-V"

    Vielleicht bin ich Ahnungslos. Ich habe nur geschrieben, was ich von halte. Und daran wird sich nix ändern.
    Ja und warum sollen Drogen gut sein? Auch wenn es "leichte" Drogen sind, was hat man davon? Nur um auf einen Trip zu sein


    Ich hab dir auch keineswegs deine Meinung streitig machen wollen... Es wäre schön, wenn mehr Menschen so zu ihrer
    Überzeugung stünden.
    Auch ich halte mich in meiner Aussage an Cannabis, und Trip würde ich es nicht nennen. Hier ist es eher die bewusstseinserweiternde
    Wirkung auf die ich hinaus wollte. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, es ist auf jeden Fall eine besondere Erfahrung,
    womit ich jedoch niemanden zum Cannabis-Konsum auffordern will. ;)

    Das Wort "ich will" ist mächtig, sagt's einer leis und still. - Die Sterne reißt's vom Himmel, das kleine Wort "ich will".

  • Die Linke möchte Cannabis langfristig legalisieren


    Gesundheit/Antrag - 12.10.2011


    Berlin: (hib/AMR) Die Fraktion Die Linke setzt sich für den legalen Cannabiskonsum in sogenannten Cannabis-Clubs ein. In einem entsprechenden Antrag (17/7196) fordert die Fraktion die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der den Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen zum Eigengebrauch legalisiert. Während der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten weiterhin untersagt bliebe, würde der Eigenanbau von Cannabispflanzen erlaubt.Die Legalisierung des Eigenanbaus bildet auch die Grundlage für die von der Fraktion vorgeschlagenen Cannabis-Clubs. Diese sollen im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt werden, den Eigenanbau der Pflanze an Außenstehende zu übertragen. Die Fraktion fordert, die Clubs als eingetragene Vereine zu organisieren, die überwiegend keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Der Zugang zu den Räumlichkeiten solle dabei ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern gestattet sein.
    Ferner dürften Cannabisprodukte nicht beworben werden – ihr Konsum unterläge dem Nichtrauchergesetz. Für den Straßenverkehr sei eine wissenschaftlich begründete THC-Höchstgrenze im Blut einzuführen.
    Zur Begründung schreiben die Abgeordneten, dass eine Ungleichbehandlung von Cannabis im Vergleich zu Alkohol oder Nikotin kaum über die Schädlichkeit begründet werden kann. Während bis heute keine Todesfälle durch übermäßigen Cannabiskonsum bekannt seien, würden in Deutschland 2,5 Millionen Menschen als alkoholabhängig gelten, jährlich 75.000 an den direkten oder indirekten Folgen von Alkoholmissbrauch sterben.
    Bei einer langfristigen Legalisierung von Cannabis sei zwar vor allem auf mögliche psychische Schädigungen von Heranwachsenden zu achten – Abhängigkeit könne jedoch nur durch eine frühzeitige Aufklärungsarbeit (z.B. in Schule und Medien) wirksam verhindert werden. Nach Ansicht der Abgeordneten beruht die vom Bundesverfassungsgericht festgestellte „sozialschädliche Wirkung“ des Cannabiskonsums eher auf dessen Illegalisierung selbst.


    http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_10/2011_395/02.html


    Die Grünen stehen dem Antrag positiv gegenüber, die Piraten ebenfalls(nur sind die ja noch gar nicht im Bundestag^^) und bei der FDP spricht sich die Jugendorganisation JuLis pro Cannabislegalisierung aus. Was denkt ihr?

  • Ich behaupte einfach mal... das wird.... ... warte... GAR nix.


    Gut, ein Teil der Linken möchte das, dass sind innerhalb der Partei die Jungen am linken Rand der Partei. Der Hauptteil der Partei kann sich mit sowas nicht öffentlichen Hinstellen weil das ein großer Verlust an Glaubwürdigkeit bedeuten würde.


    Selbst wenn die Linken mit hilfe der Grünen und der naja... Piraten... versuchen würden das durch zu drücken wären da noch die CDU/CSU und die SPD und die Partein würden so etwas niemals erlauben.


    Ein anderer Faktor der zu bedenken wäre ist ob der entsprechende Gesetztesentwurf auch durchs die Judikative Ebene unserer Bürokratie kommen kann. Und ich glaub das wird auf jeden Fall nix.

  • Ich verstehe im Allgemeinen nicht, weshalb Drogen verboten sind. Ob jetzt leichte oder schwere. Den ein Verbot führt zu einem unkontrolliertem Schwarzmarkt und das ist wesentlich Schlimmer, als wenn jeder den Stoff, denn er unbedingt konsumieren möchte, selber herstellt.


    http://liberalesinstitut.wordp…ugal-es-geht-auch-anders/


    Vorbildich eigentlech das, was in Portugal läuft.


    Ich habe selber mal gekifft, habe aber dann durch den familiären Druck damals aufgehört. Besoffen nach Hause kommen war kein Problem, aber wenn ich ansatzweise nur einbisschen High war, hat man mich gerade als Drogensüchtiger abgestempelt.


    Vor einem Jahr hatte ich einen Aufenthalt in Holland. Ich hatte nie das Bedürfniss, kiffen zu gehen. Vielleicht lag es daran, dass es dort toleriert wird.


    Nun trinke ich Alkohol, zwar nicht täglich aber dennoch regelmässig. Für die Lunge ist das bestimmt besser, aber als Kiffer fühlte ich mich meistens am nächsten Tag fitter...


    Wer kiffen möchte, sollte das auch tun dürfen. Nur weil jemand selber nicht kifft, sollte er es den anderen auch nicht verbieten. Politiker die Cannabis als Gefahr darstellen und selber sich die Birne wegsaufen.. Das geht gar nicht...

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm

  • @Jagdelite

    Zitat

    Der Hauptteil der Partei kann sich mit sowas nicht öffentlichen Hinstellen weil das ein großer Verlust an Glaubwürdigkeit bedeuten würde.

    Hehe, wo wollen die Linken denn noch an Glaubwürdigkeit verlieren, die nimmt doch eh keiner ernst ;-) Aber: die stehen schon alle dahinter, immerhin haben die das letzte Woche sogar in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen. Die Grünen stehen übrigens auch zu 100 Prozent dahinter, die FDP zu Teilen. Aber du hast recht, natürlich wird das "GAR NIX", solange die beiden großen Parteien da nicht mitmachen. Der Illusion habe ich mich deshalb auch nie hingegeben.


    Auf der anderen Seite: In Californien ist Cannabis mittlerweile fast so legal wie in den Niederlanden, an jeder Ecke gibt es Shops. Freilich, für die braucht man ein Rezept, aber das zu kriegen ist recht einfach. Mit Grad wird dort mittlerweile mehr Geld eingenommen als mit Wein oder Weizen!! Cannabis ist dort ein milliardenschwerer Markt und die Nutzpflange Nummer 1. Und letztendlich wollen Politiker ja doch immer nur die Kohle... ;):


    http://www.faz.net/aktuell/wir…shaltskrise-11068548.html
    http://www.wirtschaft.t-online…nnabis-/id_42100124/index


    mostwanted


    stimme auch dir absolut zu:


    Drogen- und Suchtbericht 2009 des Bundesministeriums für Gesundheit :
    "Der Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. 33,9 % der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Das entspricht etwa 16 Mio. Menschen. Etwa
    140.000 Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an den direkten Folgen des Rauchens, etwa 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens für die Gesellschaft werden auf 18,8 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt".
    (Quelle: BMG Bestell-Nr. BMG-D-09008)
    .
    9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,3 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig. Jedes Jahr sterben
    in Deutschland nach neuen Berechnungen mindestens 73.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. In der Gesellschaft herrscht eine weit verbreitete
    unkritisch positive Einstellung zum Alkohol vor.
    (Quelle: BMG Bestell-Nr. BMG-D-09008)
    .
    In der gleichen Quelle werden zwar 600.000 Cannabiskonsumenten aber keinerlei Cannabistote erwähnt!


    Noch Fragen? :D

  • Das Verkaufen von Alkohol bringt viel Geld ein. Bei Cannabis wäre das weniger der Fall. Viele Konsumenten würden die Pflanzen selber anbauen. Eventuell würde auch der Alkoholkonsum sinken. Statt ein Feierabendbier würde man eher noch zu einem Joint greifen. Nichts von beidem ist gesund, aber der Respekt vor Alkohol ist eindeutig gestorben. Auch durch Filme wie Hangover wird regelrecht zum Trinken animiert. Der gesellschaftliche Druck steigt, vor allem bei Jugendlichen, durch solche Manipulationen, regelmässig zu trinken. Es klingt lustig, wenn Menschen ihre Geschichte erzählen und behaupten wie schön und lustig es gewesen sei, an einem Abend mit viel Alkohol.


    Alkoholfirmen sponsoren Events, Sportveranstaltungen und sogar Sportteams. Gerade Fussball wird viel mit Alkohol verbunden und besoffen sein während einem Fussballspiel in der Kurve gehört fast zum Standart.


    Dabei wäre der Cannabiskonsum in Form von essen nicht Mal wirklich schädlich.

    „Wir sind eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen ..., die froh sind, wenn es ihnen gelingt, die Zeit "totzuschlagen", die sie ständig zu sparen versuchen.“


    „Vor allem müssen die Gesellschaftsformen, die der Liebe in Wege stehen, durch solche ersetzt werden, die sie fördern.“


    „Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung".“


    Erich Fromm