Polizei:Waffeneinsatz,Willkür und Recht

  • Aus aktuellem Anlass bei uns in Österreich wollte ich mal einen Thread aufmachen wo jeder seine
    Meinung dazu abgegben kann.


    Der Anlass ist hier!


    So worauf ich hinaus will ist, das jedesmal wenn jemand von der Polizei erschossen wird, die Meinungen
    auseinander gehen, was den Einsatz von Schusswaffen betrifft.


    Es ist ja nicht das erste mal das jemand von der Polizei erschossen wird, nur war es diesmal fast noch ein Kind.
    Jetzt wird natürlich wider geprüft und gefragt.


    Meine Meinung dazu ist wenn ich vermummt und "bewaffnet" auf Einbruchstour gehe und dann, laut
    Aussagen der Polizisten, mich verstecke und angreiffe dann muss ich damit rechnen das ich angeschossen/erschossen werde.


    Ich finde die Polizei ist arm dran wenn jedesmal nach Schusswaffengebrauch wider ein "riesen trara" veranstaltet
    wird ob das nun gerechtfertigt war oder nicht.
    Ich denke mal dazu sind sie ausgebildet und durchaus fähig die Lage einzuschätzen, und eine
    Überprüfung der Sachlage ist auch nicht verkehrt, aber da wider eine riesen Story daraus zu machen finde ich auch
    nicht richtig.


    Wie ist eure Meinung zum Thema Schusswaffengebrauch allgemein und speziell in diesem Fall.



    MfG Lexidriver



    *EDIT kleine Hexe: Titel abgeändert ;)

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Es ist in solche Situationen einfach immer schwer, den Überblick zu behalten. Selbt wenn man die Situation schon tausendmal in der Theorie durcgegangen ist und auch praktisch geübt hat. Wenn es dann tatsächlich dazu kommt ist man erstmal voller Adrenalin und muss innerhalb kürzester Zeit reagieren. Das überfordert einen mal sehr schnell.
    Ich bin jetzt seit einigen Jahren in der freiwilligen Feuerwehr, wir machen jede Woche eine Übung,es gibt Fortbildungen, Lehrgänge undundund. Man geht bestimme Situationen wie schon gesagt ettliche male theoretisch und praktisch durch. Und trotzdem schlägt mein Herz jedes mal wenn der Pipser losgeht mit der Geschwindigkeit eines Formel1 Wagens bei Vollgas.
    Und ich behaupte mal, dass es Poliziten bei Einsätzen, bei denen sie ihre Waffe ziehen müssen, nich anderst geht.



    Ob sie in diesem Fall jetzt schiesen mussten sei mal dahingestellt. Niemand von uns war dabei und kann somit auch nicht sagen, was da vorgefallen ist.
    Das es noch ein Kind war ist natürlich tragisch, aber wie auch schon in den Komentaren zu dem Artikel steht: Er hat eine Straftat begangen. Einen Einbruch. Keinen Ladendiebstahl. Somit ist er meiner Meinung nach, so hart es auch klingt, in gewisser Weise selbst schuld. Hätte er keine Scheisse gebaut, wäre ihm auch keine Polizei mit gezogener Waffe gegenüber gestanden.

  • Lexi
    Ich hab zuerst Deinen ersten Satz gelesen und danach den Link. Ich hatte mir eigentlich dabei gedacht, dass Du anders denkst. Aber als ich Deinen Rest gelesen hab, sehe ich, dass wir nahezu konform gehen.



    On Topic:
    Ich bin auch der Meinung, dass wenn jemand irgenwo einbricht er mit physischer Gewalt, in welcher Form auch immer, zu rechnen haben MUSS. Nur weil er 14 war, hätte er nicht zu denken brauchen "Strafunmündigkeit" bzw "Schuldunmündigkeit" würde vor solchen Polizeiaktionen retten. Auch die Polizisten sind bei JEDEM Einsatz auf den Schutz des eigenen Lebens bedacht.


    Das Einzige, was diese jugendlichen "einschlägig bekannten" Straftäter tun hätten können, um den Waffeneinsatz zu verhindern, wäre gewesen, ein Schild mit der Aufschrift "Wir sind 14 und 16 Jahre alt. Bitte schiesst nicht auf uns. Wir machen den Einbruch nur zum Spaß." im Eindringbereich aufzustellen.


    Ich finde also die Reaktion der Polizisten völlig korrekt.



    Zitat von "Lexidriver"

    Wie ist eure Meinung zum Thema Schusswaffengebrauch allgemein


    Für die Polizei könnte man als sekundäre Verteidigungswaffe die Taser einetzen. Hierbei ist aber das Problem, dass wenn man den Taser in der Dunkelheit einsetzt möglicherweise die Waffe des Gegners zu spät erkennt. Außerdem ist die Reichweite und Zielgenauigkeit sehr beschränkt.
    Eine andere Möglichkeit wären die Pepperball-Guns. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen. Das Problem dabei ist aber, dass die Polizisten zusätzlich eine Schutzmaske mittragen müssten. http://www.pepperball.com/

  • @ Irrwisch


    Ja da sind wir ziemlich einer Meinung.


    Was die Alternativwaffen betrifft, gäbe es einige Möglichkeiten.
    Da gäbe es ja auch so eine Art Gewehr die "Sandsäckchen" abschiesst und den Gegner handlungsunfähig machen.


    Die Sache ist nur das man vorher nicht weiss was einem beim Einsatz erwartet und wie man sich "ausrüstet".
    Wäre es eine Gruppe mit 4-6 Leuten stehst du als Polizist blöd da mit einer Waffe die nach einem
    Schuss nachgeladen werden muss.


    Back to Topic.


    Ich denke das unsere Staatsgewalt im allgemeinen nicht so schießwütig ist wie zb. in Amerika
    es kommt äusserst selten vor das jemand angeschoßen oder erschoßen wird.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Ich schließe mich Eurer Meinung vollends an.


    Der Ausgang dieser Straftat ist sehr tragisch.
    Vielleicht haben die Jugendlichen auch gar nicht soweit gedacht, dass auf sie geschossen werden könnte, aber wie hier schon so schön gesagt wurde, müssen die Polizeibeamten auch
    an ihre Sicherheit denken.


    Wer jetzt der Täter ist, welche Waffen er genau hat, sowas lässt sich nicht immer genau erkunden. Meist geht auch alles sehr schnell in solch einer Situation.


    Wie gesagt, tragisch, aber in meinen Augen sind den Beamten keine Vorwürfe zu machen...


    ... natürlich vorausgesetzt, dass sie sich an die Vorschriften gehalten haben.

  • Aber die Theorie sollte ebenso davor warnen was für "Profile" einen Einbruch begehen können und was statistisch oder objektiv von einem Supermarkteinbrecher zu halten ist. Dazu kommen noch andere Faktoren die vielleicht hätten bedacht werden können und die Situation oder... "Erwartungshaltung" entschärft hätten.


    - Wer bricht normalerweise in einen Supermarkt/Kaufhaus ein?
    - Durchschnittsalter der Einbrecher? (Nach der Theorie natürlich)
    - Was für Waffen können mitgeführt werden? (Vom Einbrecher)
    - in welchem Viertel und Bereich wird der Einbruch begangen?


    Wer Waffen besitzt, tödliche Waffen, der bricht generell nicht in leerstehende oder geschlossene öffentliche Gebäude ein. Einen Supermarkt am helleichten Tag zu überfallen wäre dafür in Frage gekommen, aber ein abgeriegelter Supermarkt in der Nacht ist wenn dann doch einzig das Motiv eines Ladendiebes ohne Gewalthang sondern Geldsorgen. Hier bezweifele ich auch das richtig sein des Benutzens einer Schusswaffe in einer "lebensgefährdenden Situation"... (die Polizisten betreffend)


    Dazu erscheint mir das Verhalten des Polizisten, oder der Polizisten


    Zitat

    Eine Kugel traf den 14-Jährigen laut Polizei tödlich in den Rücken


    recht unvorbereitet oder voreilig. In den Rücken geschossen zu werden sieht mir nicht nach gefährlicher Gesicht zu Gesicht Konfrontation aus. Ich will aus deutschen Polizisten keine Elitetruppe machen, aber ein wenig geistiges Training für spontanen Einsatz sollte doch in einer Ausbildung enthalten sein oder?


    Ein Merkurkaufhaus wird sicher kein Platz sein an dem sich Banden mit schussbereiten Waffen herumtreiben geschweige denn einbrechen. Für mich persönlich wurde die Situation von den eingesetzten Polizisten nicht gut genug beurteilt oder übebrlickt. Aber ich will auch nicht zu viel mutmaßen, denn wer wohin und wann geschossen hat, oder wer zuerst angegriffen wurde wird sich ja noch herausstellen. "plötzlicher Kontakt" spricht leider nicht dafür. Über Verbrecherpersonen und deren Altersklassen will ich jetzt nicht streiten, gleich behandelt sollten sie schon werden vorallem wenn sich das Alter nicht schon im Vorfeld herausstellt, aber Situationsüberblick sollte vorhanden sein...

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • @ Zephon


    [quote:"Zephon"]Ein Merkurkaufhaus wird sicher kein Platz sein an dem sich Banden mit schussbereiten Waffen herumtreiben geschweige denn einbrechen. Für mich persönlich wurde die Situation von den eingesetzten Polizisten nicht gut genug beurteilt oder übebrlickt. Aber ich will auch nicht zu viel mutmaßen, denn wer wohin und wann geschossen hat, oder wer zuerst angegriffen wurde wird sich ja noch herausstellen. "plötzlicher Kontakt" spricht leider nicht dafür. Über Verbrecherpersonen und deren Altersklassen will ich jetzt nicht streiten, gleich behandelt sollten sie schon werden vorallem wenn sich das Alter nicht schon im Vorfeld herausstellt, aber Situationsüberblick sollte vorhanden sein...[/quote]


    Auszug aus der Kronenzeitung vom 6 August 2009:

    Zitat


    .....als die Uiformierten das Geschäftsareal durchkämmen, lösen sich aus einer Nische zwei Schatten!
    "Sie sind auf uns losgegangen, einer war maskiert", sagen die Polizisten später aus. Beide eröffneten
    das Feuer.Drei Schüsse fallen. Von einem Prejektil im Oberkörper getroffen, sackt der 14-jährige
    Florian p. zusammen. Auch sein Komplize,wird niedergestreckt....die Polizisten stehen nur 3 Meter entfernt.


    Ich fasse kurz zusammen.


    Es ist alles dunkel.
    2 bewaffnete Täter kommen aus einer Nische heraus auf die Polizisten los, mit nur knapp 3 Meter Abstand.


    Wäre ich in der Situation würde ich nicht lange überlegen.




    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Dann werde ich mich wohl in einigen Abschnitten berichtigen müssen, falschaussagerei von Zeitungen habe ich leider iM Gedankengang ausgelassen, also wurde der Täter statt in den Rücken geschossen doch frontal niedergestreckt? Nagut die Reaktion ist nachvollziehbar. jetzt würde ich aber auch klären wollen warum das einsetzen "tödlicher" Schusswaffen nötig war. Wie schon geschrieben hätten es auch andere Kampfmittelchen getan (natürlich für die Distanz geeignet).


    Zitat

    Es ist alles dunkel.


    Aber erkannt wurde, dass der Täter maskiert war, so dunkel kann es nicht gewesen sein ;) Kopfschütteln kann man aber immer noch über die Gewaltbereitschaft der wirklich jungen Täter...

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • @ Zephon


    In der Krone steht auch "von hinten angeschossen" was ich eigenartig finde!?
    Es reicht ja "ein bisschen" Licht um soetwas zu erkennen.


    Wie im Anfangspost geschrieben ist dieser Vorfall nur ein Beispiel.
    Es geht auch ganz allgemein um den Einsatz von Schusswaffen, und da finde ich das die Polizei
    in Deutschland und Österreich sehr vorsichtig ist, und trotzdem bei jedem Gebrauch
    von der Waffe ein riesen Wirbel entsteht.


    Sollen sie sich verletzen lassen?
    Da habe ich noch eine Story hier!



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • @ Zephon


    Da war Lexi schneller als ich, wollte auch gerade erwähnen, dass in einer Anderen Zeitug von einem einschuss knapp neben der Brustwarze die Rede war. Und auch dieser Bericht bezog sich angeblih auf die Aussage der Polizei.
    Und daher auch meine Aussage, dass wir uns über den Hergang kein Urteil bilden sollten. Wer nicht selbst dabei war weiß nicht, was passiert ist.


    Und hierzu:

    Zitat


    jetzt würde ich aber auch klären wollen warum das einsetzen "tödlicher" Schusswaffen nötig war. Wie schon geschrieben hätten es auch andere Kampfmittelchen getan (natürlich für die Distanz geeignet).


    Der Eigenschutz geht immer vor! Und ich schließe mich da Lexi vollkommen an. Egal ob hell oder dunkel. Wenn ich als Polizist bei einem Einbruch am Einsatzort bin und plötzlich 2 Gestallten auf mich zugestürmt kommen, da würde ich ebenfalls nicht lange zögern.
    Klar wäre es von Vorteil gewesen, wenn sie statt zu schießen lieber Tränegas oä. eingesetzt hätten. Aber erstens weißt du in solch einer situation nicht sofort ob und mit was der "Gegner" bewaffnet ist. Hat er auch eine Pistole ? Dann intressiert ihn das Gas herzlich wenig. Und zweitens, selbst wenn du sofort erkennen könntest ob bewaffnet oder nicht, und du mehrere "Verteidigungsmöglichkeiten" hättest. Dann versuch doch mal im Bruchteil einer Sekunde zu entscheiden für welche gegenmasname du dich entschlißt. Bevor der möglicherweise bewaffnete täter dich umschießt oder dir sein Messer in den Bauch rammt.


    Grüßle
    Toao

  • Ich sehe das ganze ähnlich wie Lexi und Toao.


    Zitat von "Toao"

    Klar wäre es von Vorteil gewesen, wenn sie statt zu schießen lieber Tränegas oä. eingesetzt hätten.


    Das Problem bei Pfefferspray ist auch, dass es bei manchen Menschen einfach nicht wirkt. Es gibt Leute, die merken die Chemikalie überhaupt nicht.


    Und ich finde prinzipiell, wenn jemand von der Polizei gestellt wird, und dann so doof ist, die Beamten direkt zu attackieren, hat er auch nichts anderes verdient... lieber zehn tote Verbrecher als ein toter Polizist.

  • Zitat

    Meine Meinung dazu ist wenn ich vermummt und "bewaffnet" auf Einbruchstour gehe und dann, laut
    Aussagen der Polizisten, mich verstecke und angreiffe dann muss ich damit rechnen das ich angeschossen/erschossen werde


    Kurz und knapp ich bin da vollkommen deiner Meinung! Wer ein Verbrechen begeht, und dann auch die Polizisten dann Angreift dann muss damit rechnen das die sich verteidigen, genau hierfür tragen Polizisten Schusswaffen, das ist weithin bekannt, wer das nicht beachtet und trotzdem Handgreiflich, oder schlimmer noch selbst Schusswaffen einsetzt der muss damit rechnen über den Haufen geschossen zu werden.


    Ich darf nur daran erinnern das z.B hier in Deutschland immer mal wieder Polizisten erschossen werden, oder erstochen, da macht keiner so nen Aufstand drum, jedenfalls nicht so sehr.


    Wie z.B als vier Polizisten einen Mann hier in Deutschland erschossen, weil der bei der Autokontrolle, ausstieg und mit einer Schreckschusspistole, was die Beamten aber nicht erkannt haben, erschossen wurde, als Polizist vielleicht sogar mit Frau und Kind, hätte ich persönlich auch nicht gewartet, bis der mich über den Haufen schießt.(obwohl der das ja in diesem Fall ja gar nicht konnte, was die Polizisten aber nicht wissen konnten) Das war so vor 1,5 Jahren oder schon was länger her.


    Grüße Schatti :winks:

  • Kann mich hier eigentlich jedem nur anschließen.


    Letzten Endes kann man bei diesem Thema über jeden Fall einzeln debattieren und darüber sprechen, ob es nun wirklich nötig gewesen wäre, genau in diesem Fall xy in dieser Situtation einen tödlichen Schuss abzugeben oder nicht...
    ...oder aber man spricht generell darüber ob sowas vertretbar ist...(unabhängig von einzelnen Fällen)
    Im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer Schlauer...
    Schattenkanzler : Ja, den Fall mit der Schreckschusspistole habe ich auch mitbekommen.
    Ich denke auch, das sich der Polizist im Nachhinein gedacht hat: "So ein Scheiß, wäre ja gar nicht nötig gewesen, den Kerl abzuknallen" (Damit muss ja ein Polizist auch erstmal fertig werden)
    Aber was wenn er es nicht getan hätte? Vielleicht hätte er dann Pech gehabt, und es wäre eine echte Knarre gewesen...


    Und genau das ist ja das Problem, was einige von euch angesprochen haben...
    Man ist zwar auf solche Einsätze natürlich geschult, aber wenn man dann mal in solche eine Situation gerät, dann sieht die Welt anderes aus... Es spielen so viele Faktoren eine Rolle...
    Da kann man von keinem Menschen verlangen, immer 100% überlegt und richtig vorzugehen...
    Das können nicht einmal Spezialeinheiten... auch die machen Fehler... und das obwohl sie darauf gedrillt sind zu schießen... (Die SAS tötet zB immer wenn sie ein Gebäude mit Geiselnehmnern stürmen) Richtig? Falsch? Auf jeden Fall eine sichere Methode... Trotzdem können Geiseln sterben....


    Letzten Endes muss sich doch jeder Mensch darüber klar sein, dass wenn er eine Straftat begeht (egal welche) er dabei sterben kann... Egal ob nun von einem Polizisten erschossen oder weil sich das Opfer zu wehr setzt oder oder oder...


    Diese Überlegung kann man natürlich nicht von einem 14jährigem Verlangen, aber ganz ehrlich: Pech gehabt... So hart das klingt...


    Allein nur wenn wir in Deutschland bleiben:
    Zephon , ich verweise auf deine Liste....

    Zitat

    - Wer bricht normalerweise in einen Supermarkt/Kaufhaus ein?
    - Durchschnittsalter der Einbrecher? (Nach der Theorie natürlich)
    - Was für Waffen können mitgeführt werden? (Vom Einbrecher)
    - in welchem Viertel und Bereich wird der Einbruch begangen?


    Das ist ja alles schön und gut... Aber eben nur Theorie...
    Wenn man sich hier mal die 13 14jährigen Kiddies anschaut... Denen würde ich einen bewaffneten Überfall zutrauen... Vielleicht nicht mit Tötungsabsicht... Aber ich würde auch nicht Gefahr laufen wollen, dass dieses Kind auf Grund einer unüberlegten Handlung mir eine Kugel in den Kopf jagt..
    Und das weiß man eben NIE...
    Es reicht wenn der Täter immer mit einer Waffe durch die Gegend läuft... Diese also auch nur "rein zufällig" beim Supermarktbruch bei sich hat... Hört die Polizeisirenen, fühlt sich bedrängt und schießt aus Verzweiflung...


    Lieber ein toter Krimineller als ein toter Polizist...

    Bloß weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind!

  • in diesem Fall spricht alles für die Polizisten ...ein schraubenzeiher ist im Nahkampf eine tödliche Waffe ...vor einigen jahren wurde ein polizist im Dunkeln von einem Einbrecher niedergestochen dann nahm der Täter die Dienstwaffe des Polizisten und erschoß den Kollegen ...im Dunkeln auff kürzester Distanz gibt es keien Taktik, da zählt nur das eigene überleben udn da greifenh auch keinerlei taktiken ,den auch Polizisten sind einafche Menschen ,mit angst udn Schreckmomenten udn haben keine eingebaute Nachtsicht und Vorsehung..und das Alter der Täter ist völlig unwichtig ,in dem alter führten früher Männer schon Familien -Clans ,Revolutionen und Kriege und es gibt auch unter 10 Jahre alte Massenmörder ...Chrakter dVeranlagung haben nichts mit Alter zu tun ,letzteres ermöglicht nur Erafhrungen ,und die ahben die Täter ja schon mit ihrem antisozialem kriminellen Verhalten schon gesammelt

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Zitat

    und das Alter der Täter ist völlig unwichtig


    Agreed!


    Weder hat man wo einzubrechen noch sich mit Waffen wo zu verschanzen...


    Ist natürlich furchtbar, dass ein 14jähriger stirbt...andererseits frag ich mich, ob es noch Lausbubenmentalität ist wenn man sich auf einen Kampf bereit macht und provisorische Waffen zückt oder ob da nicht schon ein dunklerer Charakter dafür verantwortlich ist.

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Nur so nebenbei!


    Durch die Zeitung wurde ich auf noch etwas aufmerksam.
    Nämlich das die Eltern die Aufsichtspflicht vernachlässigt haben, mit 14 darf er laut Gesetz
    nur bis Mitternacht raus, wie kam das zustande das er um 3 noch draussen rumläuft?



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • In dem artikel steht doch ...bereits mehrfach einschlägig amtsbekannt ! ...also wahrscheinlich sehr antisozial aggressiv veranlagte Täter ! die schon einigens auf dem Kerbholz hatten (wovon sicher nur ein bruchteil bekannt ist)...die alssen sich auch nicht von irgendwem in ihr Zimmer einschliessen ,und man weiss nicht , welche sozialen Faktioren noch reinspielten , wenn die Eltern weniger aggressiv und dominant sind, dann gute Nacht Marie bei solchen Früchtchen ...

    Skepsis ist der erste Weg zur Erkenntnis :)
    ...ein nicht weit blickender Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt...

  • Ich will den Eltern auch nicht den "schwarzen Peter" zuschieben oder Verurteilen.
    Ich wollte damit sagen das da auch einiges falsch gelaufen ist wie man ja jetzt deutlich sieht.
    Vielleicht gab er auch vor er schläft bei einem Kumpel oder so, man weiss es (noch) nicht.


    In der Krone wurde auch über die Einstellung der Bevölkerung berichtet und der Grossteil
    schiebt der Polizei die Schuld nicht in die Schuhe, nur so am Rande.


    Den Thread habe ich ja allgemein bezüglich des Waffeneinsatzes gemacht und diesen aktuellen Anlass
    als Beispiel hergenommen.


    Es ist doch so das was diese Thematik anbelangt, sich die Polizei meiner Meinung nach sehr gut verhält
    und nicht alles "niederballern" was sich auffälig verhält, so nach dem Motto "erst schiessen, dann fragen".



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Gibts nicht diese Elektroschock-Teaser-Dingens :?:
    Alternative zur Waffe, genauso effektiv und killt nicht (bei richtiger "Dosierung")


    Was die Sache im Speziellem betrifft: Ich bin da neutral eingestellt, weder für die Kiddies (dumm und kriminell :roll: ) noch für die Bullen (handeln meistens nur dann konsequent, wenn der eigene Ar*ch in Gefahr ist :roll:² ).


    Von daher nur ein weiterer Pickel auf dem Gesicht namens "momentane Weltgeschehenisse". Sobald jeder aus solchen Ereignissen lernt, sind diese in meinen Augen nicht weiter von Relevanz.


    Ate~

    Alles, was sich auf "ich/mich/mein" bezieht, kann/soll auf den Menschen allgemein bezogen werden, was impliziert, dass ich in vielen Aussagen von einem Normalfall, Normwert oder auch Durchschnitt ausgehe und diese(n) als Ausgangspunkt benutze. Somit ist - zumindest aus konstruktivistischer Sicht - die Aussagekraft der Erläuterungen trotz Einbeziehung empirischer Daten und Fakten a priori relativ zu betrachten. Je nach Wahrnehmungs-Cluster des Lesers sind sie völlig falsch oder richtig.

  • Ich versteh den Diskussionsgrund net.
    Einbruch, verstecken, "Waffen" in der Hand halten und halt die Arschkarte gezogen. Finds eh scheiße, dassn 14jähriger verreckt aber naja...wo einbrechen ist eh ein Spiel mit dem Feuer und diesmal hat sich halt einer verbrannt...


    Aber das ist doch kein Grund zu diskutieren ob gerecht oder ungerecht. Eher zum hinnehmen und vlt. ne Lehre daraus ziehen (@restliche Kriminelle)

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.