Kann es sein, das man alle informationen des universum hat

  • in sich?


    ich habe einmal im fernsehen gesehen, das eine frau ein nahtoderlebnis hatte und gesagt hat, dass sie in dem kurzen moment, wo sie klinisch tot war, ALLES über das universum gewusst hat - ein teil davon war.


    kann es sein, dass jeder mensch oder vill. auch jedes lebewesen alle informationen schon in sich hat, die nach dem tod erst bewusst werden, weil das aller zuviel für das gehirn wäre und nur die "seele" alles versteht?


    klar, dass ihr mir kein ja sicher oder nein falsch geben könnt, aber diese aussage der frau hat mich total fasziniert, wäre schön wenn wir danach über alles bescheid wüssten. nur würden mich eure meinungen / evtl. sogar erfahrungen interessieren.


    andererseist auch traurig, weil wir somit alles in lebzeiten nie erfahren werden.



    (wenn ich im falschen bereich bin, bitte verschieben, war mir nicht sicher wohin)
    :winks:

  • Vielleicht ist "Wissen" in diesem Zusammenhang einfach der falsche Begriff..?
    Natürlich ist jeder Mensch, jedes Tier, jede Planze ein Teil des Universums. Der Gedanke, sich nach dem Tod als solches zu begreifen, zu "fühlen" ist jedenfalls ein sehr schöner.

    Hast Du die
    ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden,
    der seine Unterhose auf dem Kopf trägt. - Terry Pratchett

  • warum nicht?
    bezieht sich diese theorie nur auf das gehirn?
    wenn wir tot sind haben wir kein gehirn mehr.


    ich kann es schlecht beschreiben, weil das wort wissen eig. nciht passt aber ich verwende es mal: die sog. "seele" was auch immer wir dann sind, wir sind ein teil des universum und "wissen" ALLES - nicht mit dem gehirn, mit dem, was wir nach dem tod sind

  • Also ich glaube eher, dass unser Bewußtsein und alles was unsere Persönlichkeit definiert, also auch der Wissensdurst ;) , durch den Tod aufgelöst wird. Ich glaube nicht so richtig an eine individuelle Seele mit "Gedächtnis" und menschenähnlichem Potential. Wenn etwas übrigbleibt, dann vielleicht eine Art neutrale Lebensenergie, die sich irgendwo ins Universum wieder eingliedert und so wieder Teil des Ganzen wird. Die dann also an der allumfassenden Weisheit partizipiert, ohne Ahnung zu haben, was sie da eigentlich macht. :)


    Naja, aber die Vorstellung, dass man nach dem Tod den ultimativen Erleuchtungs-Boost bekommt, ist mir immer noch lieber, als mir vorzustellen, dass hier/irgendwo Millionen Leutchen rumgeistern, die genau so kleinlich und doof sind, wie sie es zu Lebzeiten waren. :o

    „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.”
    David Ben Gurion (1886-1973), isr. Politiker
    Duerme. La noche es larga, pero ya ha pasado.
    Vicente Aleixandre

  • Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, ist es deshalb unmöglich alle Informationen des Universums zu kennen, weil man dazu das Universum (oder mehr) sein müsste, also "über" dem System stehen, was man betrachtet. Wenn man den Rattenkäfig als ein "geschlossenes" System, wie das Universum als vergleich nimmt, kann die Ratte, egal wie sehr sie sich anstrengt oder wie intelligent sie ist, niemals den Käfig als ganzes und jede Information darin erhalten, weil sie dazu auch in der Lage sein müßte den Käfig von Außen zu betrachten. Ebenso ergeht es den Menschen. (Das Beispiel hinkt ich weiß, aber es kommt dem recht nahe).
    Theoretisch könnte es dennoch möglich sein, alle (für uns Menschen soweit) "wichtigen" Informationen des Universums zu erhalten, da wir im Grunde ja immer nur einfache "W" fragen haben: Wo ist es, wie sieht es aus und wie funktioniert es, warum ist es da und warum funktioniert es, was ist es, d.h. oberflächliche Informationen, die man theoretisch mit den fünf Sinnen wahrnehmen könnte, direkt oder indirekt.
    Sofern ich damals richtig aufgepasst habe, sendet jedes Atom durch die Quanten aus denen es besteht, Informationen aus, allein durch die Wechselwirkung mit anderen Atomen etc.
    In der Theorie wäre es also durchaus möglich die oben genannten Fragen zu beantworten, da die Informationen über jedes Atom in indirekter Form überall zu finden wäre, da es in irgendeiner Weise mit etwas anderem, sei es Atom, Feld oder sonstwas in Wechselwirkung steht. Was man also theoretisch wahrnehmen könnte (wären wir physisch dazu in der Lage), wäre ein "Echo" von jedem Quäntchen, was sich im Universum so herumtreibt. Aber jenes Echo ist eben nur ein Bruchteil der Information, die tatsächlich existiert, würde unseren Anforderungen jedoch genügen um zu denken, man wüßte alles über das Universum.
    Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass ein "Geist", wenn man denn einen hat, nicht an das Gehirn oder an die körperlichen Sinne gebunden ist, und man gleichzeitig davon ausgeht, dass jener Geist um überhaupt existieren zu können, den Gesetzen des Universums gehorchen muss, d.h. aus "irgendetwas" bestehen muss, wäre er theoretisch auch in der Lage jene Informationen die im Universum herumschwirren auch zu verarbeiten.
    Da könnte man jetzt eine Theorie anführen, warum reinkarnierte Geister sich so schlecht an was erinnern können: Kein Gehirn = Keine Erinnerung, die man aber nicht braucht, wenn man an jede beliebige Information des Universums gelangen kann und so das Universum selbst den Erinnerungsspeicher darstellt. Zurück in einem Körper ist natürlich die Wahrnehmung futsch und da man die Information nirgends gespeichtert hat, außer im Universum selbst, kann man sich eben nicht erinnern...


    Zu viele "Wenns" ich weiß... physikalisch wäre es wohl theoretisch möglich, von der Praxis sind wir wohl oder übel noch ein Weilchen entfernt, es sei den man kann als Geist wirklich diese Informationen abrufen, was einem dann aber auch nix mehr bringt...
    Obwohl es ja Leute geben soll, die jene Informationen auch zu Lebzeiten abrufen können (Wahrsager, Medien etc.), wie auch immer die da dran kommen. Und wie vertrauenswürdig Menschen beim "weiterleiten" von Informationen sind, wissen wir ja. :P
    Ich will damit nicht sagen, dass die Frau vielleicht gelogen hat. Tatsache ist jedoch, dass ihr Wissen, dass sie für einen Moment lang alles wusste, nichts bringt, da sie es jetzt nicht mehr weiß und damit die Information wieder verloren ist...
    (Sorry für den langen Text...)

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Unschärferelation


    Zitat

    Die heisenbergsche Unschärferelation oder Unbestimmtheitsrelation ist die Aussage der Quantenphysik, dass zwei Messgrößen eines Teilchens nicht immer gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Das bekannteste Beispiel für ein Paar solcher Messgrößen sind Ort und Impuls. Die Unschärferelation ist nicht die Folge von Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messvorgangs, sondern prinzipieller Natur. Sie wurde 1927 von Werner Heisenberg im Rahmen der Quantenmechanik formuliert.

  • useless : super erklärt!
    so meinte ich es ungefähr, man ist nach dem tod ein teil des universums, und durch das quanten-echo "weiß" man ALLES über das universum.
    natürlich verschwindet die information nach der reinkarnation, weil das menschliche gehirn (oder tierische gehirn) für diese informationen nicht ausgelegt ist.


    aber das ist auch egal, weil man nach jedem tod (sollte es wiedergeburt geben) wieder bescheid "weiß".


    und irgendwann, ganz am ende, wenn es kein leben mehr gibt, gibt es auch keine reinkarnation, dann bleibt man ein teil des universums.

  • Hallo,


    Vorerst eine Frage an die Moderatoren oder Adminstratoren: Ist es unerwünscht, wenn ich so alte Threads ausgrabe? Teilt mir das bitte mit.
    Ich trage eben gerne zu einem Thema bei, wenn ich es lese und dazu was zu sagen habe.


    Also an die Frage: Puhhh... ich weiß nicht genau. Ich weiß dass es unenelich viele Informationen gibt. Wie erklärt man unendlich? - Es existiert einfach! Das ist die Erklärung. Willst du dir das unendliche vorstellen? haha


    Und du schwebst in einer fülle von Informationen. Unendlich viele Fragen, unendlich viele Antworten. Klar soweit?


    Jeder bastelt sich seine eigene Realität. Jeder nimmt sich aus den unendlich vielen Informationen die Sachen raus, was einen am besten gefällt (Meinungsbildung). Auch klar soweit, oder?


    Auch wichtig: Es gibt kein falsch (weil es eben unendlich viel gibt. Unendlich viele richtige Meinungen, Informationen, etc.). Es gibt nur richtige Informationen. Jedoch ist nichts zu 100 % sicher (somit auch nicht diese Aussage, kann also logischerweise sein, dass etwas zu 100 % sicher ist. Eigentlich eine unnütze Ausage kann man sich dann denken. Aber naja - es trifft auf jedenfall auf das meiste zu, dass nichts zu 100 % sicher ist. Von daher eigentlich schon eine nützliche Aussage, man muss sie nur begreifen).


    Wir sind ein Teil vom ganzen. Es hängt alles zusammen (höchstwahrscheinlich eben über Energie...). Somit gibt es nur DAS GANZE. Es gibt nicht ICH, DU, ER... wir alle sind das ganze und bewegen uns da drin. Das wirst du nicht verstehen können, wenn dir das nicht klar ist. Du kannst die Aussage hinnehmen, aber du wirst nicht wirklich verstehen was ich meine. Aber nicht so schlimm, denn dir fehlt zwar das Gefühl, aber wenn du weißt, dass es so ist, passts auch.


    So. Alle Informationen sind vorhanden. Und es sind unendlich viele.


    Soviel kann ich dir sagen. Was ich dir nicht sagen kann, ist wo genau sie vorhanden sind, das begreife ich nämlich auch (noch) nicht ganz. Ich weiß nur dass sie vorhanden sind. Ob du dir jetzt vorstellst, dass es im Universum vorhanden ist, auf verschiedenen oder einer bestimmten Bewusstseinsebene, im GANZEN, in der Materie, in Gott oder sonst wo... naja, das ist deine Sache.
    Aber ich denke es reicht doch einfach, wenn man weiß dass es alles gibt.


    Hoffe es hat etwas geholfen. Man muss natürlich darüber nachdenken, sonst kann man es nicht nachvollziehen. Aber denken kann ich für dich nicht ;-)
    Ich kann dir evt. die Türe öffnen, hindurchgehen musst du aber selber.


    //edit: Noch was zu der Frau mit dem Nahtoderlebnis: Sie war imho halt ein Teil vom GANZEN. Sie hats begriffen. Tun wir alle früher oder später. Wissen wir glaube ich auch alle, nur können wir uns das in diesem Bewusstseinszustand wo wir uns meistens befinden nicht nachvollziehen... Sie wusste alles. Ja, ob ich alles wusste, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall kam es mir so vor. Du kannst sogut wie alle Fragen beantworten, wenn du ein paar grundlegende Sachen verstanden hast. Aber die Sachen - selbst wenn ich sie dir nennen würde - und du sie wissen würdest, du könntest wohl nicht alle fragen beantworten, weil du es nicht vollständig begreifst. Das tut man nur in dem Moment, wo man es erlebt. Wenn du es erlebt hast, begreifst du es im nachinen auch noch, ist aber schon etwas schwieriger nachzuvollziehen. Aber wie will man jemanden, der es noch nicht (in diesem leben) erlebt hat das erklären... das gestaltet sich sehr schwierig will ich doch meinen.


    Bei mir war es nicht so, dass du mir eine Frage stellen hättest können und ich hätte die Antwort darauf gewusst. So war es nicht. Das ist auch nicht wirklich alles wissen. Evt. hätte das die Frau gekonnt, kann ich ja nicht beurteilen. Ich konnte es nicht. Bei mir war es eine tiefgründigere Erkenntnis.


    Ich muss allerdings dazu sagen, dass es bei mir auch keine Nahtoderfahrung war. Und das unterscheidet sich ja auch... jut jut. So far so good.


    //edit2:
    @useless: Ich habe mir deinen Beitrag nicht ganz durchgelesen, will jedoch etwas zum ersten Satz sagen.

    Zitat

    Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, ist es deshalb unmöglich alle Informationen des Universums zu kennen, weil man dazu das Universum (oder mehr) sein müsste, also "über" dem System stehen, was man betrachtet.

    Du hast vollkommen Recht, so sehe ich das auch. Wir sind zwar Mitten drin und können so (fast?) alles begreifen, aber um auf wirklich alle detaillierten Informationen zuzugreifen zu können müssten wir über dem System stehen. Und das definiere ich jetzt als Gott. Das kann nur Gott.
    Wie gesagt... die Informationen sind unendlich. Und wie will man jetzt auf eine konkrete Frage eine konkrete Antwort finden? Das würde ja voraussetzen, dass wir im unendlichen genau die Frage finden, was sicherlich möglich wäre, aber doch in einer unenelichen Menge mehr wie unwahrscheinlich ist, dass wir die finden^^


    Und Gott denke ich steht in so fern über dem System, indem er genau weiß wo die Antwort auf die Frage zu finden ist. Somit kann er quasi das unenendilche überblicken. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob man überblicken sagen darf. Denn wie will man das unendliche überblicken, es ist doch eine Masse die nie aufhört.. ohh das ist sehr sehr kompliziert.


    Ich kann es mir halt eben nur so vorstellen, dass man die selbe Situation hat, wenn man wirklich alles weiß. Also auch in der Fülle von Informationen schwebt, etc. etc. etc. der einzige Unterschied wird wohl darin bestehen, dass - wenn man eine Frage stellt, automatisch zur Antwort geführt wird.
    puhhh. Schon etwas anstregend gerade^^ Aber das war es soweit.


    Bei Fragen, Kritik. etc. einfach mich anschreiben. Ich antworte gerne.


    LG.

  • Hm, die Frage ist: worin unterscheiden wir ein subjektives Gefühl des "All-Wissens" vom tatsächlichen "alles Wissen"?
    Fakt ist: niemand, der ein solches Erlebnis hatte, wies im Nachhinein ein erweitertes Wissen auf, obwohl die Erinnerung an das Erlebnis meist sehr lebendig war. Niemand konnte beispielsweise eines der ungeklärten mathematischen Probleme lösen oder tiefgreifende Fragen beantworten - bestenfalls kam danach philosophierendes Gerede. Für das Gefühl der All-Verbundenheit und des All-Wissens braucht es keine übernatürlichen (bzw. außergewöhnlichen) Ereignisse, das kann das Hirn selbst hervorrufen (z.B. durch die massive Ausschüttung von Hormonen wie Serotonin). Solche Erlebnisse können durchaus sehr beeindruckend sein, aber - auch wenn es jetzt ein wenig niveaulos klingt - was ist denn ein Orgasmus anderes? In manchen Kulturen gilt die Vereinigung von Mann und Frau als religiöses Erlebnis, ebenso wie der Rausch bei der Einnahme von Drogen. Und in beiden Fällen weiß man, dass nur biologische/chemische Prozesse beteiligt sind. Mag sein, dass diese Erlebnisse, wie sie bei NDEs gemacht werden, um ein Vielfaches intensiver sind - aber das heißt nicht, dass sie keine physiologische Ursache haben.


    Insofern: das Gefühl des All-Wissens ist sicherlich da, aber wie so oft fehlen eben die Nachweise genau dann, wenn sie wichtig wären. Niemand weiß nach einer "All-Wissens-Erfahrung" mehr als zuvor - ist es also nicht wahrscheinlicher, dass dieser subjektive Eindruck nur im Körper entstand...?

  • Ok, du machst es einen nicht einfach. Ich liebe Herausforderungen :D

    Zitat

    Hm, die Frage ist: worin unterscheiden wir ein subjektives Gefühl des "All-Wissens" vom tatsächlichen "alles Wissen"?

    Du beziehst dich quasi auf das subjektive und auf das objektive, ja?
    Aber ist eigentlich nicht alles subjektiv? Ich meine - klar, man kann als Wissenschafter viele Faktoren berücksichtigen, die mal irgendwann so festgelegt wurden und zur Zeit gelten. Physikalische Gesetze zum Beispiel. Soweit klar denke ich?
    Diese Faktoren hat man irgendwann mal beobachten und das ist eben "immer" so, deshalb hat man es als objektiv festgelegt.
    Ich glaube nur eben nicht, dass es immer so ist. Nur das abweichende nehmen wir nicht war. Ist ja auch ziemlich schwierig etwas zu erforschen, was man gar nicht sehen kann, oder?


    Von daher. Eigentlich gibt es doch dann nur subjektive Gefühle. Unterscheiden tun sie sich darin, wie viele der selben Ansicht sind. Wenn viele der Ansicht sind: "Befinde ich mich auf der Erde, halte einen Apfel in der Hand und lasse in aus, fällt er zu Boden". Das kann jeder beobachten. Dann wird es objektiv.
    Dann erklärt man das mit der Anziehungskraft. Und das es physikalisch nicht möglich sei, dass der Apfel in der Luft bleibt.


    Dann kommt evt. jemand daher, der Gegenstände mit Gedanken schweben lassen kann. Und die Forscher tun das als Blödsinn ab, weil es ihr Weltbild verändert... irgendwann machen sich sich aber auch an diese Aufgabe, erforschen das wieder und finden evt. in neuen Gesetzen heraus, dass es abweichungen gibt, und so weiter. Klar soweit, oder?


    Was ich damit sagen will, ist dass es sehr schwer fällt etwas objektiv zu sehen. Etwas so zu sehen, was tatsächlich ist, das wirkliche Allumfassende Wissen zu sehen. Ich denke das kann dir niemand auf der Erde beschreiben, weil es eben niemand kennt. Somit bleibt auch jeden überlassen, was er denkt und wir sind immer noch im subjektiven. :-)


    Evt. ist ja alles nur eine Kopfsache. Evt. bilden wir uns ein, wir können das und das machen. Evt. bilden wir uns außerkörperliche Erfahrungen ein oder evt. gibt es sie ja, aber das Gehirn ist dazu in der Lage und nicht die Seele. Und weil es uns gefällt ergänzen wir dass alles per Energie verbunden ist und dass das Gehirn keine Rolle spielt, sondern die Seele um uns davon zu überzeugen, dass es keinen Tod gibt, weil uns das beruhigt.
    Wer das glauben will glaubt das. Ich denke früher oder später erfahren wir alle die Antwort. (Oder auch nciht, wenn wir auf einmal gar nicht mehr existieren).


    Ich denke aber wir leben ewig. Tod gibt es nicht, wir wechseln höchstens den Bewusstseinszustand. Und davon bin ich überzeugt. Will ich niemanden vorschreiben. Bin zufrieden mit meiner Meinung und davon lasse ich mich auch nicht abbringen.


    Zitat

    Insofern: das Gefühl des All-Wissens ist sicherlich da, aber wie so oft fehlen eben die Nachweise genau dann, wenn sie wichtig wären. Niemand weiß nach einer "All-Wissens-Erfahrung" mehr als zuvor - ist es also nicht wahrscheinlicher, dass dieser subjektive Eindruck nur im Körper entstand...?

    Wissenschaftliche Beweise können erst immer vieeeeeeeel später entdeckt werden. Erstmal muss etwas da sein, dann kann man es erforschen. Nein - nicht ganz. Dann muss man es noch sehen und dann kann man es vielleicht (auch nicht immer) erforschen. Wissenschaft ist schon was gutes, kein Zweifel. (Kommt natürlich auch wieder darauf an zu welchen Zweck es eingesetzt wird..).
    Nur ist die Wissenschaft noch nichtmal beim Urknall angelangt und der ist schon viele viele Milliarden Jahre her. Weißte was ich sagen will? Die Wissenschaft hängt viele viele Jahre nach. Und sie wird nie alles lösen können.


    Niemand kann dir zu 100 % sagen, dass etwas so ist und es bis ins letzte Detail begründen. Du musst dir deine eigene Meinung bilden. An was willst du glauben? Alles ist nur im Gehirn und spielt sich nur da ab und wenn wir sterben sind wir einfach nicht mehr da oder alles hängt mit Energie zusammen und Energie entsteht oder zerfällt nicht, sondern wechselt nur (sogar mal was physikalisches!). Oder ganz was anderes...? Das ist deine Meinung!


    Und du sagst der Nachweis dass es letztendlich stimmt fehlt. Nunja, aber reicht es nicht, dass die Leute dann ihr Leben besser meistern können, Probleme besser lösen können und darüber philosophieren können und somit noch anderen Menschen helfen können? Das ist doch das wichtige, anderen zu helfen. Verstehen wird man nie alles. Auf die guten Taten kommt es an.


    Bisschen klarer geworden? Sicherlich waren es keine konkreten Antworten und Lösungen auf deine Frage. Aber seien wir mal ehrlich: Wäre ich in der Lage gewesen, alles objektiv zu beschreiben, hättest du es wieder kritisiert und hinterfragt.. man kann es nicht objektiv beschreiben, mach dir darüber Gedanken und du siehst es ist wahr.
    Somit hoffe ich dir doch geholfen zu haben.


    //edit: Wie ich eben schon beschrieben habe... (oder habe ich es nicht?). Also: Du kannst nie alles bis ins kleinste Detail hinterfragen, weil unendlich viele Fragen auftauchen werden. Du wirst zwar wohl immer wieder eine Antwort finden, aber daraus entsteht wieder eine Frage. denke mal darüber nach, kann man mit allen möglichen Sachen machen. Die Tastatur auf der ich gerade schreibe, aus welcher Firma kommt die, wann wurde sie gegründet, wie konnte sie gegründet werden, die hätte nicht gegründet werden können wenn evt. das und das nicht gewesen wäre und weiter und weiter und weiter... denke mal nach, willst du nur ein ding lösen bis ins kleinste detail müsstest du das ganze universum lösen ... nicht möglich. zumindest nicht in dem bewusstseinzustand wo wir jetzt sind. Alles klar?
    Somit wirst du immer Erfolg haben, wenn du jemanden Löcher in den Bauch fragst, und etwas kritisierst (nicths gegen dich. Ganz allgemein gültige Aussage). Weil sich eben alles aus allen zusammensetzt. Puhhhh...


    LG.

  • Ich denke es gibt nur endlich viele Informationen, warum? Das Universum ist nur eine endliche Zeit alt und hat auch nur eine endliche Anzahl von Teilchen. Die Information wo ein Teilchen ist und welchem Impuls es hat hat nach der Quantenmechanik auch nur eine gewisse Genauigkeit. So gesehen ist alles endlich.
    Zu der Geschichte mit der Energie die nicht verloren werden kann: Ja, sie kann nicht verloren gehen, aber es gibt noch die pöhse Entropie die im Universum immer mehr zunimmt. Wenn dein Gehirn stirbt wandelt sich alles auch nur in Wärmeenergie um die eine viel höhere Entropie hat als die chemischen Informationen davor.
    So jetzt gehe ich schlafen und träume von Endlichen Informationen in einem endlichen Leben. Gn8

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Hallo!

    Ich denke es gibt nur endlich viele Informationen, warum? Das Universum ist nur eine endliche Zeit alt und hat auch nur eine endliche Anzahl von Teilchen. Die Information wo ein Teilchen ist und welchem Impuls es hat hat nach der Quantenmechanik auch nur eine gewisse Genauigkeit. So gesehen ist alles endlich.

    Es wächst aber ständig. Ich vergleiche es gerne mit dem Internet. Jeden Tag werden viele Millionen neue Seiten reingestellt. Somit kann man nie das Internet durchlesen.
    Selbst wenn wir davon ausgehen, dass jedes Teilchen endlich ist. Der Mensch wird sich immer wieder irgendwas ausdenken und ist es noch so unsinnig und fiktiv. Und das sind doch auch Informationen. Geschichten sind Informationen. Die sind unendlich, weil es ständig wächst.
    Und selbst wenn es nicht mehr wächst... stellen wir uns mal folgende Situation vor.


    Es existiert ein ganz normaler Mensch, wie wir ihn kennen. Und es existiert ein Baum. Das ist alles was es je gegeben hat. Stellen wir uns das einfach mal vor. 2 Informationen. Somit endlich.
    Jetzt fängt aber der Mensch zu denken an. Und wirft die Vermutung in den Raum (der ja eigetnich nicht da ist, weil es nur den Baum gibt, aber ihr wisst schon was ich meine), dass der Baum eine Farbe hat (Kann er natürlich nicht sagen, weil er nicht sprechen kann, sonst wären das schon viele sehr viele Informationen aber er denkt es sich). Jetzt sieht er sich an und merkt, auch er hat eine Hautfarbe. Die sieht ganz anders aus. Er sieht seine Haare, auch diese haben eine andere Farbe.
    Er lebt eine Zeit so weiter. Bis er auf einmal mit voller Wucht gegen den Baum rennt. Er verletzt sich sein Bein. Es schmerzt. Ein völlig neues Gefühl - bisher völlig unbekannt gewesen! Er sieht Blut, noch eine andere Farbe. Er denkt sich: Was ist, wenn es noch viel mehr dieser "Farben" gibt und ich sie nur nicht sehe. Er fängt an, sich vorzustellen wie es sein könnte... er schafft sich eine Welt. Eine Welt voller unenendlicher Fragen und Antworten. Seine Welt.
    Eine Welt die niemals endet...


    Verstehst du was ich damit ausdrücken will?


    Mit dem anderen kenne ich micht nicht aus und kann deshalb leider dazu nichts sagen. Schlafe gut!


    LG.

  • Zitat

    Aber ist eigentlich nicht alles subjektiv?


    Puh, da müsste man jetzt sehr weit ausholen. Nimms mir bitte nicht übel, aber da würde ich gerne auf ein älteres Posting von mir verweisen, in dem ich über genau so etwas schon geschrieben habe: nämlich hier. Kurz: grundsätzlich kann man alles anzweifeln, und daraus ergeben sich zwei Schlussfolgerungen: entweder alles ist gleich wahr - das wäre ein sehr radikaler Relativismus - oder man wählt Wahrheitskriterien, heißt in diesem Fall: es gibt eine intersubjektive, von uns wahrnehmbare und gewissen Regeln und Gesetzen gehorchende Welt. Erstere Möglichkeit macht Abschätzungen über wahr und falsch, subjektiv und objektiv etc. unmöglich - sie macht zugleich aber auch unmöglich, auf andere Menschen einzugehen (keine Negation des Solipsismus), verhindert den Fortschritt (da wissenschaftliches Arbeit nicht stattfinden kann), macht Diskussionen an sich unmöglich (es ist ja alles gleich), macht alle Werte fragwürdig etc etc. - letztlich müssten wir also in der Ecke sitzen und könnten überhaupt nichts tun. Mit dem Relativismus kommen wir also nicht weiter. Hilft uns nur, den anderen Weg einzuschlagen und zu sagen: ja, es gibt intersubjektive (keine objektiven) Tatsachen. Und: subjektive Überzeugungen können von intersubjektiven unterschieden werden. Ich kann mir in meiner Garage einen grünen Drachen vorstellen, aber er wird nicht intersubjektiv existieren. Um solche Tatsachen von rein subjektiven Eindrücken zu scheiden, gibt es die Wissenschaft (ich weiß, manche werden jetzt wieder die Augen verdrehen ob dieses ewigen Wissenschaftsgelabers, aber es ist nunmal so, dass die Wissenschaft der beste Weg zum Erkenntnisgewinn ist. Man kann das nicht oft genug betonen).


    Zitat

    Dann kommt evt. jemand daher, der Gegenstände mit Gedanken schweben lassen kann. Und die Forscher tun das als Blödsinn ab, weil es ihr Weltbild verändert


    Ja, das wird eben immer wieder behauptet, aber es stimmt nicht. Viele Wissenschaftler dürften sich freuen, wenn sie so einen Fall untersuchen dürften (nicht nur, weil bei einer so bahnbrechenden Entdeckung der Nobelpreis sicher wäre!). Das Problem ist leider, dass niemand daherkommt, der Gegenstände mit den Gedanken schweben lassen kann - zumindest niemand, der seine Behauptungen auch unter wissenschaftlichen und damit überprüfbaren Bedingungen unter Beweis stellt.


    Zitat

    irgendwann machen sich sich aber auch an diese Aufgabe, erforschen das wieder und finden evt. in neuen Gesetzen heraus, dass es abweichungen gibt, und so weiter.


    Ja, das ist eben das Wesen der Wissenschaft: wir können nur Theorien (Modelle) aufstellen, eine letzte Wahrheit können wir schon rein aus erkenntnistheoretischen Gründen nicht erkennen. Behauptet aber eigentlich auch niemand. Manche Theorien sind aber so gut - das heißt sie sagen korrekt bestimmte Messergebnisse voraus, erklären die Sachverhalte gut, passen zu anderen Beobachtungen, lassen sich über langen Zeitraum nicht falsifizieren etc. - oder (unter der Prämisse der Intersubjektivität) unmittelbar einsehbar, dass sie als de-facto-Tatsachen anerkannt werden können (siehe mein Posting hier).


    Zitat

    Was ich damit sagen will, ist dass es sehr schwer fällt etwas objektiv zu sehen. Etwas so zu sehen, was tatsächlich ist, das wirkliche Allumfassende Wissen zu sehen. Ich denke das kann dir niemand auf der Erde beschreiben, weil es eben niemand kennt. Somit bleibt auch jeden überlassen, was er denkt und wir sind immer noch im subjektiven. :-)


    Damit gelangen wir wieder zum "Scheideweg-Problem" (Begriff ist meine eigene Erfindung und nicht allgemeingültig. ;) ): Auswahl von Kriterien oder völlige Subjektivität? Wenn wir ersteres wählen, wählen wir damit den Weg der Wissenschaft, und damit den der Modelle.


    Zitat

    Und davon bin ich überzeugt. Will ich niemanden vorschreiben. Bin zufrieden mit meiner Meinung und davon lasse ich mich auch nicht abbringen.


    Ist in Ordnung, ich gehe aber davon aus, dass du auch darüber diskutieren möchtest, darum schreib ich jetzt trotzdem mal weiter.


    Zitat

    Wissenschaftliche Beweise können erst immer vieeeeeeeel später entdeckt werden. Erstmal muss etwas da sein, dann kann man es erforschen. Nein - nicht ganz. Dann muss man es noch sehen und dann kann man es vielleicht (auch nicht immer) erforschen.


    Das ist wahr, darum sind subjektive Eindrücke schwer zu erforschen. Man kann aber zum Beispiel erforschen, wie sich das Bewusstsein verändert, wenn Dopamine und Serotonine ausgeschüttet werden. Oder man kann durch Elektrostimulation bestimmter Hirnareale bestimmte Reize hervorrufen, die zu einer Bewusstseinsveränderung führen. Auf der Gegenseite kann man prüfen, ob etwas Außergewöhnliches vorliegt - ob jemand zum Beispeil nach so einer Erfahrung plötzlich etwas weiß, das er gar nicht wissen kann. Alles andere erledigt Ockhams Rasiermesser.


    Zitat

    Nur ist die Wissenschaft noch nichtmal beim Urknall angelangt und der ist schon viele viele Milliarden Jahre her. Weißte was ich sagen will? Die Wissenschaft hängt viele viele Jahre nach. Und sie wird nie alles lösen können.


    Nein, das ist aber auch nicht ihr Anspruch. Wir können schon deswegen nie alles lösen, weil wir nie wissen werden, wo die Grenze des Wissens ist. Ich habe auch nicht gesagt, dass "paranormale" Phänomene nicht existieren. Ich sage lediglich: wir sollten abschätzen, ob es sinnvoll ist, an etwas völlig Neuartiges, Unbekanntes und Außergewöhnliches zu glauben, oder ob es nicht sinnvoller ist, diese Erfahrungen auf Basis des bisherigen Wissens zu bewerten. Wieder Ockham, sonst nichts. Vielleicht wird man irgendwann darüber lachen, dass man zu Beginn des 21. Jahrhunderts dachte, mit dem körperlichen Tod ende alles - schon möglich. Solange es aber keine guten Hinweise darauf gibt, dass ein so außergewönliches Phänomen wie das "All-Wissen", die Seelenwanderung, eine "kosmische Verbundenheit" o.ä. außerhalb des eigenen Gehirns existiert, und solange alle Erkenntnisse dafür sprechen, dass genau solche Effekte durch neurochemische Reaktionen hervorgerufen werden können, ist es eben sinnvoller, die profane Lösung zu bevorzugen.


    Zitat

    Nunja, aber reicht es nicht, dass die Leute dann ihr Leben besser meistern können, Probleme besser lösen können und darüber philosophieren können und somit noch anderen Menschen helfen können?


    Ja, das ist schön und ich habe nichts dagegen. Ich bin aber an erkenntnistheoretischen Fragen interessiert und ziehe die unbequeme Wahrheit dem bequemeren Selbstbetrug vor. Und ich möchte gerne wissen, was real ist und was die Menschen nur gerne für real halten würden. Wer die Diskussion sucht, der - so gehe ich aus - ist auch bereit, seine eigene Sicht zu hinterfragen, auch wenn die Erkenntnis für ihn vielleicht unbequem ist. Will man nicht diskutieren, ist das völlig legitim und ich könnte es gut verstehen.


    Zitat

    Wie ich eben schon beschrieben habe... (oder habe ich es nicht?). Also: Du kannst nie alles bis ins kleinste Detail hinterfragen, weil unendlich viele Fragen auftauchen werden. Du wirst zwar wohl immer wieder eine Antwort finden, aber daraus entsteht wieder eine Frage. denke mal darüber nach, kann man mit allen möglichen Sachen machen. Die Tastatur auf der ich gerade schreibe, aus welcher Firma kommt die, wann wurde sie gegründet, wie konnte sie gegründet werden, die hätte nicht gegründet werden können wenn evt. das und das nicht gewesen wäre und weiter und weiter und weiter... denke mal nach, willst du nur ein ding lösen bis ins kleinste detail müsstest du das ganze universum lösen


    Das ist der infinite Regress. Lösungswege habe ich in den verlinkten Postings vorgeschlagen.


    santiago

  • Hallo!Es wächst aber ständig. Ich vergleiche es gerne mit dem Internet. Jeden Tag werden viele Millionen neue Seiten reingestellt. Somit kann man nie das Internet durchlesen.
    Selbst wenn wir davon ausgehen, dass jedes Teilchen endlich ist. Der Mensch wird sich immer wieder irgendwas ausdenken und ist es noch so unsinnig und fiktiv. Und das sind doch auch Informationen. Geschichten sind Informationen. Die sind unendlich, weil es ständig wächst.
    Und selbst wenn es nicht mehr wächst... stellen wir uns mal folgende Situation vor.


    Was ist denn das für ein Müll, nur weil etwas wächst, heißt es noch lange nicht, dass es unendlich ist, das Internet ist ja auch nicht unendlich und wird es auch nie sein. Außerdem wird alte Information nur durch neue Information ersetzt. Wenn du in deinem endlichen Gehirn dir etwas ausdenkst, ändern sich die Neuronalen Verbindungen. Es geht dadurch eine andere Information verloren, auch wenn diese keine brauchbare Information war. Wenn du etwas aufschreibst wird die Information der Tintenmoleküle im Füller durch die Information auf dem Papier ersetzt. Zwar war die erste Information für uns nicht brauchbar, aber sie war trotzdem vorhanden.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Hallo!


    Die Verweise lese ich mir später durch und sage sicherlich noch etwas dazu. Will nur kurz auf das folgende eingehen.

    Zitat

    Ja, das wird eben immer wieder behauptet, aber es stimmt nicht. Viele Wissenschaftler dürften sich freuen, wenn sie so einen Fall untersuchen dürften (nicht nur, weil bei einer so bahnbrechenden Entdeckung der Nobelpreis sicher wäre!). Das Problem ist leider, dass niemand daherkommt, der Gegenstände mit den Gedanken schweben lassen kann - zumindest niemand, der seine Behauptungen auch unter wissenschaftlichen und damit überprüfbaren Bedingungen unter Beweis stellt.

    (Ich glaube zu wissen, dass es soetwas in Vergangenheit mal gab. Es war ausgeschlossen, dass es manipuliert werden konnte und die Person hat es Geschaft, die Gegenstände bewegen zu lassen.)


    Nunja. Nehmen wir mal ein ähnliches Beispiel, bei dem ich weiß, dass es wissenschaftlich untersucht wurde. Es gibt auf Youtube einen interessanten Bericht über ein Mädchen, dass mit bloßen Augen "röntgen" kann, also den Energiefluss von anderen Menschen (oder allen Lebenwesen, weiß nicht mehr) sehen kann. Das behauptet sie.
    Es kamen schon viele Leute zu ihr und kommen auch täglich soweit ich weiß und lassen sich helfen. Ich denke mal - und das ist jetzt nicht wissenschaftlich, aber auch ein Beweis für mich - wenn das alles Blödsinn ist und sie den Menschen nicht helfen könnte, dann würden keine Leute kommen. Das spricht sich rum.
    Die Wissenschaftlichen Untersuchungen waren einfach zu anstrengend. Es wurden ihr zu viele Vorschriften gemacht, wie sie die Leute ansehen darf, etc. das erschwert die Diagnose. Damit will ich sagen der Standart, überhaupt auf Dinge einzugehen, ist viel zu hoch gesetzt. Das Ergebnis war zwar immer noch verblüffend, aber es hätte ja auch Zufall sein können. Dann wird es nicht weiter untersucht.
    Und genau da liegt das Problem. Die haben nicht das Interesse etwas wirklich gut zu untersuchen bzw. sitzen auf ihren Vorschriften fest, das das und das unbedingt sein muss, um Betrugsversuche auszuschießen, etc.
    Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=om2PYgoZ1-o


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    Viele Wissenschaftler dürften sich freuen, wenn sie so einen Fall untersuchen dürften (nicht nur, weil bei einer so bahnbrechenden Entdeckung der Nobelpreis sicher wäre!).

    Aber nochmal eine andere Meinung von mir: Solche Fähigkeiten liegen nicht im Interesse der Eliten. Die Leute, die wirklich die Welt regieren, wollen soetwas nicht.
    Genauso wie die Pharma nicht das Interesse hat Leute zu heilen. Wären die Versprechungen des Pharmakonzerns eingetroffen, hätten wir schon lange keine Krankheiten mehr. Aber dann hätten sie keinen Profit. Es geht nur um Geld, Macht und Kontrolle. Das muss man mal begreifen.
    Der Regenwald wird auch abgeholzt, mit seinen ganzen wichtigen Pflanzen. Daraus könnte man ebenfalls Medizin herstellen - würde man es mal untersuchen. Aber nein, der wird eben abgeholzt, anstatt Hanf zu verwenden. Hanfverbot war auch so eine Sache. Ging auch nur um Profit. Kann ich dir auch gerne Links zukommen lassen, wo du dich informieren kannst.


    Das ist schon eigentlich wieder im politischen Bereich. Wenn du dich damit noch nicht so befasst hast, wirst du das vermutlich gar nicht glauben können. Und genau das ist es ja. Der beste Schutz der Täter liegt in der Ungläubigkeit der Menschen. Aber wieder back 2 topic.


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    Ist in Ordnung, ich gehe aber davon aus, dass du auch darüber diskutieren möchtest, darum schreib ich jetzt trotzdem mal weiter.

    Ja, das ist meine Absicht, richtig erkannt. :)


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    Man kann aber zum Beispiel erforschen, wie sich das Bewusstsein verändert, wenn Dopamine und Serotonine ausgeschüttet werden.[...]

    Ja, stimmt. Will aber noch einen Satz von einem Forscher anmerken, der hat mal gesagt: Wir sind heute noch nicht so weit fortgeschritten, wie wir vor 20 Jahren geglaubt haben zu sein.
    Weiß jetzt nicht ob das grammatikalisch richtig ist. Auf jeden Fall hat er gesagt, dass man vor 20 Jahren gedacht hat auf einen weiter fortgeschritten zu sein, wie man heute glaubt, dass man fortgeschritten ist.


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    Nein, das ist aber auch nicht ihr Anspruch. Wir können schon deswegen nie alles lösen, weil wir nie wissen werden, wo die Grenze des Wissens ist. Ich habe auch nicht gesagt, dass "paranormale" Phänomene nicht existieren. Ich sage lediglich: wir sollten abschätzen, ob es sinnvoll ist, an etwas völlig Neuartiges, Unbekanntes und Außergewöhnliches zu glauben, oder ob es nicht sinnvoller ist, diese Erfahrungen auf Basis des bisherigen Wissens zu bewerten. Wieder Ockham, sonst nichts. Vielleicht wird man irgendwann darüber lachen, dass man zu Beginn des 21. Jahrhunderts dachte, mit dem körperlichen Tod ende alles - schon möglich. Solange es aber keine guten Hinweise darauf gibt, dass ein so außergewönliches Phänomen wie das "All-Wissen", die Seelenwanderung, eine "kosmische Verbundenheit" o.ä. außerhalb des eigenen Gehirns existiert, und solange alle Erkenntnisse dafür sprechen, dass genau solche Effekte durch neurochemische Reaktionen hervorgerufen werden können, ist es eben sinnvoller, die profane Lösung zu bevorzugen.

    Grün bedeutet gelesen, verstanden und zugestimmt. Du willst also wissenschaftliche Beweise, die es für (höchst-) wahrscheinlich ansehen, dass dies und dies möglich ist, ja? OK. Dafür wäre ich grundsätzlich auch. Mich würde es ausgesprochen freuen, wenn in dem Bereich mehr getan werden würde und mehr an die Öffentlichkeit kommen würde. Mal sehen wie es in ein paar Jahren ist.


    Zum orangen will ich etwas sagen. Und zwar sehe ich das auf mehrere Arten. Zum einen gebe ich dir (in gewissen Fällen) erstmal recht.
    In anderen Fällen kann ich der Aussage jedoch nicht zustimmen. Denn du setzt voraus, dass man kritisch ist, wenn etwas nicht bewiesen ist. (Nichts gegen Kritik, das ist absolut wichtig im Leben, aber genauso bin ich kritisch wenn mir ein Wissenschaftler sagt das und das wird es nie geben.)
    Ich habe festgestellt: Wenn ich kritisch denke ("das was ich eben versuche zu machen, kann doch gar nicht funktionieren") funktioniert es nicht oder nur sehr schlecht.
    Wenn ich jedoch davon überzeugt bin, dass es funktioniert, dann tut es das auch bzw. besser. Und das ist jetzt nicht unbedingt irgendwas, was ich mir einbilden könnte, sondern das beziehe ich in diesem Fall mal auf Gegenstände bewegen. Ich muss aber noch üben *grins*


    Zudem ist es für viele Leute eben nicht sinnvoll, andere Lösungen zu bevorzugen. Ein paar Beispiele dazu:
    Es gibt schamanische Heilung für Leute, die krank sind. Das ist soweit ich weiß nicht bewiesen. Es gibt Leute, die haben alles mögliche der Schulmedizin durchprobiert und wurden quasi mit den Worten "Ich kann nichts mehr tun, mach dir ein schönes restliches Leben" nach Hause geschickt. Die gingen zu Schamanen, der sie geheilt hat - auf welche Art und Weise auch immer.
    Und die meisten wurden wieder gesund.


    OK, es könnte nun auch wieder nur im Gehirn gewesen sein. Der Placebo-Effekt (aber warum hat der in der Schulmedizin nicht funktioniert?) oder das ist meine letzte Hoffnung Gedanken oder was weiß ich. Aber hältst du das für wahrscheinlich?
    Ist jetzt zwar kein Beweis für Leben nach dem Tod oder so, aber ist ein Vergleich zu etwas, was ja auch nicht bewiesen ist.


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    Ja, das ist schön und ich habe nichts dagegen. Ich bin aber an erkenntnistheoretischen Fragen interessiert und ziehe die unbequeme Wahrheit dem bequemeren Selbstbetrug vor. Und ich möchte gerne wissen, was real ist und was die Menschen nur gerne für real halten würden. Wer die Diskussion sucht, der - so gehe ich aus - ist auch bereit, seine eigene Sicht zu hinterfragen, auch wenn die Erkenntnis für ihn vielleicht unbequem ist. Will man nicht diskutieren, ist das völlig legitim und ich könnte es gut verstehen.

    Ja, ich bin auch sehr für die Wahrheit. Das Problem das ich sehe, ist dass wir von Lügen umgeben sind, die Wahrheit viel zu wenig ans Licht gebracht werden will und ich selbst nicht die Fähigkeiten habe, wissenschaftlich etwas zu beweisen.
    Obwohl: Ich versuche mich gerade an Außerkörperlichen Erfahrungen. Gestern bzw. besser gesagt heute nacht hätte es laut Monroe schon fast geklappt. Wenn das funktioniert und ich dann zu anderen Personen reisen kann und sehen kann, was diese machen, wäre das doch ein Beweis, dass es existiert. Zwar auch wieder kein Beweis für das ewige Leben, aber ein Beweis, dass wir dazu fähig sind.


    Was ist für dich ein sicherer Beweis? Für mich ist es nicht, wenn jemand sagt das ist so oder ist nicht so, auch nicht wenn mir derjenige oder die Gruppe von Leuten wissenschaftliche Studien und Statistiken vorlegen können. Wie heißt es doch so schön: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Wenn ich jedoch die selbe Lebenserfahrung mache, wie derjenige sagt und viele Faktoren dafür sprechen, wird es für mich wahr. Ob es das dann auch wirklich ist, kann man natürlich wieder kritisieren.



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    Was ist denn das für ein Müll, nur weil etwas wächst, heißt es noch lange nicht, dass es unendlich ist, das Internet ist ja auch nicht unendlich und wird es auch nie sein. Außerdem wird alte Information nur durch neue Information ersetzt. Wenn du in deinem endlichen Gehirn dir etwas ausdenkst, ändern sich die Neuronalen Verbindungen. Es geht dadurch eine andere Information verloren, auch wenn diese keine brauchbare Information war. Wenn du etwas aufschreibst wird die Information der Tintenmoleküle im Füller durch die Information auf dem Papier ersetzt. Zwar war die erste Information für uns nicht brauchbar, aber sie war trotzdem vorhanden.

    Dass das Gehirn endliche Informationen speichern kann, kannst du nicht beweisen, oder?
    Genauso wenig wie ich das Gegenteil beweisen kann. Obwohl ich auf Savants verweisen könnte, die können sich ein Lebenlang alle Informationen merken und sie jederzeit abrufen. Sie lernen auch wie wir alle ein Lebenlang, jedoch viel mehr. Wann hört es auf? Nunja, wir können es nur so weit zurückverfolgen bis sie sterben. Aber bis zu den Zeitpunkt hat alles in ihr Gehirn gepasst und war immer abrufbar. Ob es danach immer noch abrufbar ist, weil sie nicht einfach nicht mehr existieren, können wir wiederrum nicht beweisen. Jetzt könntest du natürlich Gegenargumentieren, dass das Gehirn zwar viel Speicherkapazität besitzt, jedoch trotzdem endlich ist. Beweis?
    Sieht so aus, wie wenn jeder an seiner Meinung festhält.

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    Es kamen schon viele Leute zu ihr und kommen auch täglich soweit ich weiß und lassen sich helfen. Ich denke mal - und das ist jetzt nicht wissenschaftlich, aber auch ein Beweis für mich - wenn das alles Blödsinn ist und sie den Menschen nicht helfen könnte, dann würden keine Leute kommen. Das spricht sich rum.


    Ach bitte, das ist doch naiv. Schau dir an wieviele Leute täglich ihr Horoskop lesen oder zum Wahrsager gehen, wieviele Leute bei kostenpflichtigen Live-Sendungen mit Kartenlegerinnen anrufen etc. - und das obwohl das ganze nachgewiesenermaßen absoluter Murks ist. Gerade im medizinichen Bereich klammern sich die Menschen an jeden Strohhalm, den sie kriegen können, selbst wenn's ein Kind mit Röntgenaugen wäre (das ist übrigens physikalisch unmöglich, da die Augen nichts aussenden, sondern nur Lichtpartikel reflektieren). Hinzu kommt, dass nur die (zufälligen) Erfolge in Erinnerung bleiben und Fehler leicht abgetan werden können - dann war vielleicht die Aura der Person zu undurchsichtig oder das Mädchen hatte grad nen schlechten Tag.


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    Die Wissenschaftlichen Untersuchungen waren einfach zu anstrengend.


    Ja, das sind sie immer. Wenn man Außergewöhnliches behauptet, dann muss man sich eben auch darauf einlassen, dass bei den Versuchen jede Fehlerquelle vermieden wird. Natürlich finden diese Versuche nie statt, denn dann würde herauskommen, dass an den behaupteten Fähigkeiten nichts dran ist. Und wie reagiert man, wenn man dennoch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten durchboxen möchte? Man schiebt die Schuld auf die Wissenschaftler, die ja viel zu hohe Ansprüche hätten. Manche haben sogar schon behaupteten, die Untersuchenden würden negative Schwingungen aussenden, die ihre Fähigkeiten blockieren würden... dass sie gar keine Fähigkeiten haben ist da natürlich viel unwahrscheinlicher.


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    Die haben nicht das Interesse etwas wirklich gut zu untersuchen bzw. sitzen auf ihren Vorschriften fest, das das und das unbedingt sein muss, um Betrugsversuche auszuschießen, etc.


    Wenn es einen Effekt gibt, dann müssen seine Werte über der Zufallsverteilung liegen. Ein Effekt, der genau der statistischen Erwartung entspricht, ist kein Effekt; die Fähigkeit damit keine Fähigkeit.


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    Solche Fähigkeiten liegen nicht im Interesse der Eliten. Die Leute, die wirklich die Welt regieren, wollen soetwas nicht.


    Abgesehen davon, dass ich mir vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für Röntgenaugen im militärischen Bereich vorstellen könnte, ist es ein oller Mythos, dass die "Eliten" irgendwelchen Einfluss auf den Wissenschaftsbetrieb hätten. Dazu sind die Strukturen viel zu weit aufgefächert. Bahnbrechendes Wissen lässt sich in heutiger Zeit nicht mehr geheim halten, und nicht jeder Wissenschaftler würde artig auf das hören, was die Oberen ihm vorschreiben würden (selbst wenn es ein derartiges Machtgefälle gäbe). Auch diese Behauptung halte ich für ein ausweichendes Argument, um zu erklären, warum noch kein einziges paranormales Phänomen jemals wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.


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    Hanfverbot war auch so eine Sache. Ging auch nur um Profit. Kann ich dir auch gerne Links zukommen lassen, wo du dich informieren kannst.


    Das Hanfverbot ist sinnvoll, man hätte nur gleich auch noch die Zigaretten verbieten sollen. Unsere Kids ballern sich schon mit genug Zeug die Birne zu, da müssen sie nicht auch noch Hanf rauchen. Abgesehen davon sind solche wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen etwas völlig anderes als Entdeckungen und Forschungen im Wissenschaftsbetrieb. Natürlich hängt es letztlich davon ab, in welches Projekt die Gelder fließen - aber schon mit relativ geringem Aufwand kann man behauptete außergewöhnliche Phänomene nachweisen, und das wurde und wird überall auf der Welt immer wieder versucht. Bislang war aber noch nichts dabei, das wirklich nennenswert gewesen wäre.


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    Ich habe festgestellt: Wenn ich kritisch denke ("das was ich eben versuche zu machen, kann doch gar nicht funktionieren") funktioniert es nicht oder nur sehr schlecht.


    Was hat das mit einer grundsätzlich kritischen Einstellung zu tun? Nochmal: wenn wir nicht kritisch sind, geraten wir in völlige Beliebigkeit. Zwangsläufig. Bitte lies hierzu auch meine anderen Postings durch. Wir brauchen Kriterien, um zu unterscheiden, was wahr und was falsch ist.
    Dass die innere Einstellung einen Einfluss auf die eigenen Entscheidungen hat, ist ja allgemein bekannt. Wenn man sich vor einer Prüfung einredet, dass man's eh nicht kann, dann wird man es vermutlich auch nicht können. Das ist doch eine Binsenweisheit.


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    Und das ist jetzt nicht unbedingt irgendwas, was ich mir einbilden könnte, sondern das beziehe ich in diesem Fall mal auf Gegenstände bewegen.


    Siehst du, und solche Fähigkeiten sind mit geringem Aufwand zu beweisen. Melde dich mal bei der GWUP. Die haben zwar nen beschissenen Ruf bei Para-Fans, aber ich verspreche dir, dass sie nicht beißen werden, sondern einfach nur beobachten und abwarten, ob du wirklich Gegenstände mit den Gedanken bewegen kannst.
    Anschließend empfehle ich dir die Mitarbeit mit namhaften Physikern, um anhand deiner bahnbrechenden Fähigkeiten unser physikalisches Weltmodell grundlegend zu erweitern. Die Welt wäre dir dankbar (nein, das meine ich nicht zynisch).


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    Es gibt Leute, die haben alles mögliche der Schulmedizin durchprobiert und wurden quasi mit den Worten "Ich kann nichts mehr tun, mach dir ein schönes restliches Leben" nach Hause geschickt. Die gingen zu Schamanen, der sie geheilt hat - auf welche Art und Weise auch immer.
    Und die meisten wurden wieder gesund.


    Nicht "die meisten" und fast nie bei schweren Erkrankungen. Die angeblichen Heilungen lassen sich zwanglos mit Placeboeffekten und der statistischen Erwartung von Genesungen erklären. Viele der Krankheiten wären auch völlig ohne Behandlung mit der Zeit verschwunden.


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    (aber warum hat der in der Schulmedizin nicht funktioniert?)


    Vielleicht wegen eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber der Mainstream-Medizin, denn wer schamanistische Heilpraktiken ernst nimmt, der dürfte eine leicht esoterische Ader und damit ohnehin eine latente Wissenschaftsfeindlichkeit haben.


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    Aber hältst du das für wahrscheinlich?


    Für wahrscheinlich halte ich das von mir Genannte. Dafür sprechen auch alle Untersuchungen (Zitat: "Since the publication of our previous systematic review in 2000, several rigorous new studies have emerged. Collectively they shift the weight of the evidence against the notion that distant healing is more than a placebo.").


    Zitat

    Wenn das funktioniert und ich dann zu anderen Personen reisen kann und sehen kann, was diese machen, wäre das doch ein Beweis, dass es existiert. Zwar auch wieder kein Beweis für das ewige Leben, aber ein Beweis, dass wir dazu fähig sind.


    Ja, auch dann würde ich dir den Gang zur GWUP raten, um Zufälle und Fehlinterpretationen auszuschließen.


    Zitat

    Wenn ich jedoch die selbe Lebenserfahrung mache, wie derjenige sagt und viele Faktoren dafür sprechen, wird es für mich wahr.


    Unsere Wahrnehmung kann uns täuschen. Lebenserfahrung ist ein schlechter Weg, um Tatsachen zu erkennen. Wieviele falsche Urteile wurden aufgrund der "Lebenserfahrung" getroffen? Wie oft irren wir uns tagtäglich? Wenn mehrere Personen dieselbe Erfahrung machen, heißt das nur, dass die Erfahrung geteilt wird. Das sagt noch nichts über die Ursache dieser Erfahrung aus.


    santiago

  • Der Beweis, dass das Gehirn endlich ist? Es hat "nur" etwa 100 Milliarden Neuronen, die bis zu 10.000 Verbindungen haben, also 1 Billiarde von Verbindungen. Diese können verschiedene Stärken haben je nachdem ob sie auf andere Neuronen aktivierend oder hemmend wirken. Aber es gibt trotzdem nur eine bestimmte Anzahl von Möglichkeiten, da Verbindungen auch nur aus Molekülen bestehen die endlich sind. Die Informationsmenge dürfte also in Peta oder Exabyte-Bereich liegen. Da passt zwar eine Menge rein, aber es ist halt nicht unendlich.

    Der Flügelschlag eines Schmetterlings über der Karibik kann einen Wirbelsturm in China auslösen.
    Tötet alle Schmetterlinge!

  • Hanfverbot ist sinnvoll, Zigaretten hätte man auch gleich verbieten müssen? Alkohol folgedessen auf jeden Fall, denn Alk ist birgt mehr Gefahren wie Hanf. und darüber glaube ich müssen wir nicht diskutieren. Denn jeder, der sich auch nur ein klein wenig damit auskennt, wird das wissen. Es ist wissenschaftlich belegt. Alk ist ein Gift. Hanf ist eine Nutz- Heil und Genußpflanze. (Soll nicht heißen, dass es gut ist jeden Tag zu konsumieren. Die Dosis macht das Gift.. das ist ja bekannt).


    Zitat

    Unsere Wahrnehmung kann uns täuschen. Lebenserfahrung ist ein schlechter Weg, um Tatsachen zu erkennen. Wieviele falsche Urteile wurden aufgrund der "Lebenserfahrung" getroffen? Wie oft irren wir uns tagtäglich? Wenn mehrere Personen dieselbe Erfahrung machen, heißt das nur, dass die Erfahrung geteilt wird. Das sagt noch nichts über die Ursache dieser Erfahrung aus.

    viele faktoren berücksichtige ich, wie gesagt.
    Lebenserfahrung ist alles was du wahrnimmst, also auch wissenschaftliche studien.


    Aber schau mal. Wie ich gesagt habe, jeder glaubt das was er will. Es gibt immer unendlich viele Argumente für etwas. Letztendlich muss jeder für sich selbst wissen, woran er glauben will. jeder hat ein anderes weltbild und viele halten daran fest und lassen sich nicht wirklich davon abbringen. Was letztendlich wirklich wahrheit und lüge ist, das ist auch wieder individuel. die letztendliche allgemeine, endgültige wahrheit - evt. gibt es sie, aber die kennen wir auch nicht letztendlich. evt. ist es ja die, dass jeder recht hat, da jeder sein leben lebt.


    Nimms mir nicht böse, aber ich bin schon etwas müde, es ist Sonntag, ich muss mich auf meine Arbeit morgen vorbereiten und würde die Diskussion gerne an diesem Punkt beenden. Auf jeden Fall haben wir Meinungen ausgetauscht, es hat mich gefreut, auch mal eine andere zu hören, im großen und ganzen kann ich übereinstimmen, wenn auch nicht in allen Punkten, aber das muss man ja auch nicht.


    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag. :)

  • Zitat

    Aber schau mal. Wie ich gesagt habe, jeder glaubt das was er will. Es gibt immer unendlich viele Argumente für etwas. Letztendlich muss jeder für sich selbst wissen, woran er glauben will.


    Eben nicht. Glauben ist keine ernstzunehmende Wissenskategorie, und die Beschaffenheit der Realität ist nicht willkürlich wählbar. Natürlich können wir uns vorstellen, was wir wollen, aber das hat dann keine Gültigkeit außerhalb unserer eigenen Wahrnehmung, führt damit nicht zu gesellschaftlichem Fortschritt und lässt uns in reiner Subjektivität verharren. Ich habe das alles in den verlinkten Postings schon erklärt. Es gibt intersubjektive Tatsachen, und die Wissenschaft ist der beste Weg, diese Tatsachen aufzudecken. Darum sollte sich jedes Weltbild in erster Linie an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Wer damit nicht klarkommt, prima - der hat dann aber auch keinen Anspruch, seine Meinung zu diskutieren, da sie ja nur für ihn Gültigkeit hat.


    Zitat

    Was letztendlich wirklich wahrheit und lüge ist, das ist auch wieder individuel.


    Auch dass das nicht stimmt, habe ich bereits versucht zu erklären...


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    Nimms mir nicht böse, aber ich bin schon etwas müde, es ist Sonntag, ich muss mich auf meine Arbeit morgen vorbereiten und würde die Diskussion gerne an diesem Punkt beenden.


    Kein Problem, du kannst aus der Diskussion aussteigen, wann immer du willst.


    Zitat

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag


    Den wünsche ich dir auch, und dir und deiner Familie frohe Ostern.


    santiago