Der Wahlomat - gefährliche Spielerei

  • Die Bundestagswahlen stehen an und man weiß nicht sorecht was man wählen soll.
    Aber da gibt es ja den sogenannten Wahl o mat. Anhand 38 Fragen
    zu aktuellen Themen wird eine Wahlempfehlung - auch wenn der Wahlomat dies ausdrücklich verneint - ausgesprochen.


    Aber für wen ist dieser Wahlomat überhaut interessant?


    Politisch gut gebildete Menschen sollten die Standpunkte der einzelnen Parteien, sowie ihre eigene kennen
    und benötigen keine Unterstützung.


    Wie sieht es dann mit dem Durschnittsdeutschen aus. Er bekommt hin und wieder etwas von Politik mit und
    kann die Standpunkte der einzelnen Parteien einigermaßen einordnen. Mit diesem Halbwissen jedoch entsteht
    schon eine kleine Gefahr. Denn der Wahlomat hat einen Schwachpunkt: Er führt nicht die Vor- und Nachteile
    der Konsequenzen für eine Zustimmung oder Ablehnung einer These auf.
    "Die Mehrwertsteuer soll abgeschafft werden" - Boaah geil! Wer würde nicht gern 19% weniger zahlen?
    Aber die Konsequenzen? Der Staat wird handlungsunfähig! Bei entwas kniffligeren Thesen erscheint das
    vielen Menschen aber nicht so offensichtlich.


    Kennt man sich nun mit einem Thema nicht so gut aus, so entscheident der Halbwissende hoffentlich die
    These zu überspringen (was ja möglich ist). Die Aussagekraft des Resultats sinkt aber je höher die Anzahl
    übersprungenen Thesen ist. In meinem Fall war die NPD noch vor der CDU (aber natürlich nicht an erster
    Stelle) - und ich bin definitiv kein NPD-Wähler.


    Zu guter Letzt fehlen noch die Politikmuffel. Ich bezweifle, dass diese bei mehr als eine der Thesen den
    Konsequenzen ihrer Wahl bewusst sind. Und wieder ist die Wahlempfehlung nutzlos.


    Wie könnte aber der Wahlomat mehr an Bedeutung gewinnen? Zu jeder These wie oben beschrieben
    die Vor- und Nachteile nennen? Wer bestimmt aber diese? Wissenschaftler? Nicht immer unparteiisch!
    Die Parteien? Bringt nichts, da deren Aussagen nicht korrekt sein können!


    Fazit: Der Wahlomat bleibt ein Spielzeug, dass man nicht sehr ernst nehmen sollte. Ansonsten könnte
    er zum gefährlicehn Spielzeug werden.


    Was meint ihr?

  • Zitat von "toham"

    Kennt man sich nun mit einem Thema nicht so gut aus, so entscheident der Halbwissende hoffentlich die These zu überspringen (was ja möglich ist).


    Falsch!
    Der Halbwissende endscheidet sich hoffentlich nicht, eine These zu überspringen, sondern wählt im Falle mangelnder Sachkenntnis oder weil er sich nicht festlegen will, die Option "neutral"!
    Schließlich gibt es wohl keine Partei, die in ihrem Wahlprogramm zu allen 38 Fragen explizit Stellung bezieht!


    Ich habe den Wahlomat bereits getestet. Mit dem Ergebnis, dass auf dem ersten Platz die Partei stand, die ich ohnehin vorhatte zu wählen.

  • Zitat von "Gamma"


    Falsch!
    Der Halbwissende endscheidet sich hoffentlich nicht, eine These zu überspringen, sondern wählt im Falle mangelnder Sachkenntnis oder weil er sich nicht festlegen will, die Option "neutral"!
    Schließlich gibt es wohl keine Partei, die in ihrem Wahlprogramm zu allen 38 Fragen explizit Stellung bezieht!


    Ich habe den Wahlomat bereits getestet. Mit dem Ergebnis, dass auf dem ersten Platz die Partei stand, die ich ohnehin vorhatte zu wählen.


    Wiederum Falsch!
    Du kannst nicht zu einer Sache neutral stehen, von der du keine Ahnung hast! Neutral kann nur das Ergebnis sein, wenn du über eine Sache bescheid weißt, aber weder der These zustimmen noch ablehnen kannst (oder wie du sagst man sich nicht festlegen will). Bei Unkenntnis der Konsequenzen kann nur ein Überspringen korrekt sein.
    Folglich ist dein Wahlomat Ergebnis verfälscht/inkorrekt.
    Btw: Bei mir kam die favorisierte Partei auch an erster Stelle. Wenn ich mich aber mit jeder These genau auseinandergesetzt hätte und dadurch einige Thesen nicht übersprungen hätte, so wage ich zu bezweifeln, dass das selbe Resultat herausgekommen wäre.

  • Toham spricht einen interessanten Punkt an. Sehe ich genauso das ohne ERKLÄRUNG, ohne VORTEILE und NACHTEILE zu nennen kein wirklich gutes Ergebniss herauskommen kann zumindest nicht für diejenigen, die nicht weiter nachdenken und das sind in DE gewiss eine ganze Menge :)


    Dazu kommt aber noch das mein Ergebniss eigentlich eine Illusion ist. Ich wähle zwar ein Parteiprogramm, doch dieses wird vielleicht bei einem Sieg zu 5-10% umgesetzt und dann noch mit Kompromissen. Sprich wir bräuchten eigentlich keine Partein sondern sollten Gesetze bzw. Standpunkte wählen, alles andere ist keine Demokratie!

  • Ich komme ja nicht aus Deutschland, darum waren einige Fragen für mich schwer zu beantworten. Da fehlen mir einfach die Sichtweisen dazu weil ich nicht davon betroffen bin.


    Hab aber folgendes Endergebnis gehabt:


    1.) DKP - Deutsche Kommunistische Partei
    2.) Partei der sozialen Gleichheit
    3.) ökologisch-demokratische Partei
    4.) PIRATEN
    5.) FPD
    6.) CDU/CSU


    Da ich von den ersten drei Partein eig. garnichts weiß nehm ich nur 4. 5. und 6. in mein Ranking auf, und da ich in Österreich eig. auch Liberaler bin würde ich in Deutschland aus Prinzip die FDP wählen, obwohl die PIRATEN natürlich auch eine Option wären.


    -----------


    Ahja ganz vergessen:


    Ich find den Wahl-o-mat eigentlich net gut...in Österreich wurde eig. im Vorfeld mit Informationsblättern, Heften, Sendungen im TV usw. der Weg für die interessierten geebnet als sie das Wahlalter auf 16 runtergesetzt haben. Und ich weiß noch wie ich meine Post gekriegt hab, dass ich wählen darf, war da ein Folder dabei wo genau erklärt stand wo ich mich am besten informieren kann, und wies bei der wahl halt abgeht. Wie der Wahlzettel aussieht, was ich ankreuzen muss usw. usw.


    kA wie das in Deutschland ist..


    Ich find jedoch, dass der Wahl-O-Mat den ungebildeten (sry das so auszudrücken) und desinteressierten höchstens auf die falsche Partei trimmt anstatt eine sinnvolle Wahl zu fördern.

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Wir haben das Ding mal im Politikunterricht ausgetestet.Ich denke,dass es nicht mehr als eine Spielerei sein sollte und gefährlich werden kann,wenn man sich 100% danach richtet.
    Laut Wahl-o-mat sollte ich die Marxisitische-Leninistische Partei Deutschlands wählen (von der ich nie etwas gehört habe geschweige denn deren Wahlprogramm kenne).Als drittes kam dann die NPD,welche wirklich nicht meinen Ansichten entspricht.

    Verfallen wir nicht in dem Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln
    Otto von Bismarck

  • Wieso soll der Wahlomat gefährlich sein. Er gleicht bloß die Antworten des Nutzers mit den Meinungen der Parteien ab und sagt wo es Übereinstimmungen gibt.


    Es ist halt eine einfache Möglichkeit herauszufinden, welches Wohlprogramm mit meiner politischen Anschauung übereinstimmt.


    Ob meine politische Anschauung nun gut oder schlecht ist steht doch auf einem ganz anderen Blatt, genauso wie ob eine Politische Entscheidung gut oder schlecht für Deutschland ist.


    Der Wohlomat beeinflußt ja nicht deine politische Meinung, sondern sagt nur, welche Partei diese Meinung vertritt.


  • Hast du meine Anfangspost/Folgeposts gelesen? Dachte hab ich dort schon verständlich beschrieben, warum es gefählich ist.
    Wo genau stimmst du da nicht mit mir überein?
    Es geht doch darum, dass es gefährlich ist, wenn der Nutzers von Wahlomat kein fundiertes politisches wissen besitzt und somit die Antworten nicht der Kopf, sondern der Bauch gibt. Wenn man dem Nutzer zuvor die Konsequenzen einer bestimmten Wahl erklären würde, so hätte er evtl. bei vielen Fragen anders entschieden.

  • Ich bin politisch leider oder auch glücklicherweise, so etwas lässt sich schwer einordnen, nicht wirklich interessiert.


    Den Wahl-O-Mat habe ich natürlich trotzdem, alleine schon aus reiner Neugierde, gemacht.


    In egal welchen Konstellationen war die FDP an 1. Stelle mit einem recht großen Vorsprung und die NPD weit abgeschlagen.


    Meine Wahl beeinflusst es allerdings nicht. Ich werde weiterhin nicht wählen, da ich nicht denke, etwas verändern zu können und darüber hinaus auch nicht der Meinung bin, politisch genug Wissen zu haben, um eine Entscheidung darüber treffen zu können.


    Der Behauptung, der Wahl-O-Mat sei gefährlich, bzw. dem Umkehrschluss, er sei es nicht, kann ich nur zustimmen/nicht zustimmen.


    Denn 1. werden dort wohl kaum alle Fragen gestellt, die man hätte Stellen können und vor allem hätte stellen MÜSSEN, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten.
    Und 2., wenn ich mir die Ergebnisse meiner Klasse und der anderer Klassen anschaue, würde die NPD zumindest bei uns hier an 1. Stelle stehen. Und dieses Ergebnis würde sicher keinem gefallen. Meine Schulkollegen waren selbst, ich nenne es jetzt mal, "empört" über das Ergebnis.
    Wie oben auch schon gesagt wurde, das wäre 3., können einige Menschen, die mit Sicherheit wählen gehen, die Konsequenzen und Folgen bestimmter Punkte, wie z. B. oben genannt die 19 % Mehrwertsteuer oder noch krasser bei NPD einen Austritt aus der EU, nicht einschätzen. Und die Mehrheit der desinteressierten Wähler könnte dies zwar, wird es aber kaum aufs Kleinste ausdiskutieren und auswerten.


    Seine Entscheidungen von einem oberflächlich aufgebauten Programm treffen zu lassen, halte ich nicht nur für gefährlich, sondern darüber hinaus auch noch für ziemlich naiv.


    Der Wahl-O-Mat ist in meinen Augen mehr eine Spielerei, vielleicht auch eine Bestätigung für den ein oder anderen, aber mehr sollte er nicht darstellen.
    Eventuell kann man sich von ihm noch Denkanstöße geben lassen und sich dann dahingehend informieren, in dem man zum Beispiel die "besten" 5 genauer unter die Lupe nimmt und anschließend seine Wahlentscheidung fällt, denn einen ganz groben Überblick bekommt man sicherlich schon.

  • Morgen findet in meiner Schule eine Schülerwahl statt.


    Ich gehe in Pforzheim auf das Fritz-Erler Gymnasium (8.-13. Klasse) und an unsere Schule hat es circa 1100 Schüler.
    Die Lehrerschaft hat beschlossen (warum auch immer, als Schüler kriegt man ja keine genauen Details mit), dass die Schüler klassenweise in die Computerräume gehen, die Fragen des Wahlomates beantworten (auch um herauszufinden mit welcher Partei man am meisten übereinstimmt) und dann wird "richtig" gewählt.
    Danach kann jeder Schüler einer Parte seine Stimme geben, was später ausgewertet wird und im Atrium verkündet.


    Was haltet ihr davon? Gibt es sowas bei euch auch?


    Ich finde es unter anderem interessant wie die Schüler darüber denken, wen sie wählen würden und vor allem die Jüngeren (unter 18). Über die Wahlprogramme wurden wir im Geschichts- und Gemeinschaftsunterricht nicht informiert (ich vermute auch in anderen Klassen nicht). Deswegen, wie oben vermutet, der Wahlomat.
    Wie gesagt, wir haben nur gesagt bekommen, dass diese Wahl stattfindet, aber keine Details.


    Grüße,
    Cat

  • Ich finds ok. Besser als wenn man eine Partei nur wählt weil man den Vorsitzenden symphatisch findet. Das hier basiert wenigstens einigermaßen auf Fakten. Wenn man sich über eine Position wundert kann man ja nachhaken wieso die Partei dagegen ist. Glaube aber nicht das jemand die NPD wählt nur weil diverse Punkte zufällig passen wenn er von der Partei grundsätzlich nicht viel hält. Er sollte sich eher fragen ob er nicht zu extreme Ansichten hat wenn alle großen Parteien anderer Meinung als er sind.


    Fragen die in der Tat gefährlich sein könnten, z.B. ob die Mehrwertsteuer runtergesetzt wird, werden eh weitgehend vermieden. Die meisten Fragen sind so das einem halbwegs intelligentenen Mensch klar sein sollte das der Punkt Vor und Nachteile hat.


    Ich finde sogar man sollte diesen Wahlomat bei den Wahlen vorschalten. D.h. bevor jemand wählt muß er am PC den Wahlomat durchgehen. Allerdings sollte ihm dann bei jeder Position noch etwas ausführlicher erklären was hier die Vor und Nachteile sind. z.B. im Falle der Mehrwertsteuer die Steuerausfälle auflisten und erklären das diese woanders wieder reingeholt werden müssen.

  • @ CatOfDarkness


    Ich finde das eigentlich eine ganz gute Idee, denn so lässt sich mehr oder minder feststellen, in wie weit der Wahl-O-Mat die Stimmen beeinflusst. Ich nehme stark an, dass sich keiner von euch oder die wenigsten noch weiter mit Politik befassen, als es in der Schule behandelt wird.
    Spiegelt dann recht gut die Allgemeinheit, denn 1100 Schüler sind schon ein ganzer Haufen.

  • Ich halte diesen Wahl-o-mat schon für eine Hilfe. Ist schon interessant was da so raus kommt. Einfach ignorieren wäre zu einfach, schließlich sollte das schon einem zu denken geben, wenn man ein Ergebnis erhält, was man nicht erwartet hat. Das zeigt doch schon, in welche Richtung man so tendiert.


    Ich wähle eine Kommunistische Partei. Schließlich ist das die Gesellschaftsform der Zukunft, momentan sind wir näher am Tier als das was wir uns als humanistisch wünschen. Es ist momentan alles Andere als das.

  • Ich habe den Wahl-O-Mat auch gemacht. Bei mir kam raus: 1. Tierschutzpartei, 2. Die Linke, 3. DKP. Ich habe mich dann auf deren Websites ein wenig umgesehen, und auch bei Wikipedia nachgelesen, und deren Wahlprogramm enspricht in nahezu allen Dingen auch meiner Meinung. Ich beabsichtige, morgen wählen zu gehen. Ich weiß aber nicht, ob ich mit beiden Stimmen die Linke wähle, oder mit einer Stimme die Tierschutzpartei, oder mit beiden Stimmen die Tierschutzpartei (sofern das in meinem Wahlkreis möglich ist). Denn die haben es m.E. wirklich verdient, über die 5-%-Hürde zu kommen.


    @ Aragon70


    Zitat

    Ist mir ein völliges Rätsel wie man auch nur entfernt daran denken kann die zu wählen.


    Ich wähle u.A. die Linken, weil sie sich für viele meiner Interessen einsetzen, z.B. die Abschaffung der Wehrpflicht, die Abschaffung von Tierversuchen, keine Rente ab 67 und auch kein Hartz 4 mehr. Gleichberechtigung für beide Geschlechter, bessere Integrationsbemühungen nicht integrationsbereiter Ausländer, die Abschaffung des 4-Klassen-Schulsystems (die Finnen haben´s vorgemacht), usw. usf..


    @ Imbaaa


    Zitat

    Meine Wahl beeinflusst es allerdings nicht. Ich werde weiterhin nicht wählen, da ich nicht denke, etwas verändern zu können und darüber hinaus auch nicht der Meinung bin, politisch genug Wissen zu haben, um eine Entscheidung darüber treffen zu können.


    Dann wähle wenigstens eine kleine Partei, oder mache deinen Stimmzettel ungültig. Denn jede Nicht-Wählerstimme wird der herrschenden Partei zugerechnet.


    Gruß Meteoritenfreak

  • Aragon70


    Zitat

    Das die Linken im Moment bei Umfragen soweit vorne sind finde ich eh erschreckend. Erstaunlich wie schnell vergessen wird das die Linken früher mal die PDS war bzw. der Großteil der Mitglieder ehemalige SED Funktionäre.



    Und? Die SED war auch nur eine Partei. Hört sich immer an, als wenn die Partei das BÖSE schlechthin wäre.
    Genau wie das MFS. Auch nichts Anderes als die CIA oder FBI. Bloß das die Fortschrittlicher waren und für eine gute Sache kämpften.

  • Ich würde das ganze nicht so verallgemeinern.
    ALLES auf der Welt hat seine guten und schlechten Seiten - so auch der Wahl-o-mat.
    Ich selber habe mich nie für Politik interessiert - war auch noch nie wählen, obwohl ich 21 bin.
    Jetzt dachte ich mir dieses Jahr beteilige ich mich mal, wenn ich schon das Recht dazu habe.
    Ich setze mich also an den Wahl-o-mat und beantworte GEWISSENHAFT die Fragen - bei Sachen, bei denen ich keine AHnung habe, stimme ich für "neutral".
    Die Top 3 der Parteien habe ich mir herausgesucht, mich informiert und mich entschieden.
    Was ist denn so schlecht an der Sache?
    Wenn man gewisssenhaft mit dem Wahl-o-mat umgeht, kann nichts schief gehen.
    Und Leute, die nichts von Politik halten und auch nicht an dem Programm der Parteien interessiert sind (wie ich die letzten Jahre) , werden auch nicht wählen gehen.
    Punkt ;)


    Bitter

  • So wieder da vom Wahllokal. Artig gewählt als guter Bürger.


    Sofern ich das sehen konnte war die Wahlbeteiligung schätzungsweise bis jetzt bei über 200-300 Stimmen. Der komplette Zettel war voll mit Strichen. Auch auf den Gängen des Wahllokals (Gymnasium) war reges Treiben.


    Ich bin mal gespannt, glaube allerdings nicht das die Partei der ich meine Zweitstimme gegeben habe es über 5% schafft. ;)