Die Suche nach Yeti, Sasquatch und Bigfoot

  • Wissen werden wir es aber erst wenn es wirklich nachgewiesen ist oder das Gegenteil bewiesen wurde.

    Das will ich jetzt genauer wissen: Wie soll denn so ein Beweis für die Nicht-Existenz aussehen?


    Viel interessanter finde ich z.B. folgende Aufnahme:

    Oh ja, die ist wirklich interessant.
    Besonders die Reaktion der beiden Hunde, die ja doch ziemlich interessiert, der eine auf jeden Fall angespannt, wirken.


    Ich hab jetzt aus dem Gequassel des Typen rausgehört, dass er vermutete der Hund (der auch in der Ferne zu hören ist) habe die Sasquatche auf geschreckt und deswegen brüllen die rum. Kann das sein?


    Zum Thema Bigfoot-Geräusche hier noch ein Video:
    [video]

    [/video]
    Hatten wir hier zwar schon mal, aber ich könnte mich immer wieder über den Samurai-Chatter kaputtlachen (ab 1:33). :mrgreen:


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • @ Davy Jones


    Hmm das ist eine wirklich gute Frage, die Wälder Nordamerikas sind einfach viel zu groß und unwegsam sonst könnte man sie Schulter an Schulter durchkämmen ohne einen Fluchtweg
    zu lassen. dann hätte man den Bigfoot irgendwann in die Enge getrieben oder eben nicht. So hätte man den Beweis das es ihn jedenfalls zu diesem Zeitpunkt nicht gibt.
    Oder eben doch je nach Ergebnis.


    Oder wolltest du auf etwas anderes hinaus?
    Also der Sound hört sich ja an als würde jemand sprechen hab mich so beömmelt. Aber bis 1:33 geht das Video nicht.
    Ich hab vor einigen Jahren auf Youtube mal einen Bigfoot Sound gefunden da is mir das Blut in den Adern gefroren mal schauen ob ich ihn wiederfinde.

  • die Wälder Nordamerikas sind einfach viel zu groß und unwegsam sonst könnte man sie Schulter an Schulter durchkämmen ohne einen Fluchtweg
    zu lassen. dann hätte man den Bigfoot irgendwann in die Enge getrieben oder eben nicht.


    Das ist sicher die Vorstellung schlechthin aber bei dieser Größe wohl kaum umsetzbar.



    Ich hab vor einigen Jahren auf Youtube mal einen Bigfoot Sound gefunden da is mir das Blut in den Adern gefroren mal schauen ob ich ihn wiederfinde.


    Ich würde mir das gerne mal anhören, du hast mich neugierig gemacht. Vielleicht findest du ihn wieder.

  • Die Wälder Schilter an Schulter zu durchkämmen - dafür würde man aber eine MENGE mutiger Leute brauchen. Stellt euch mal vor, was denen da alles begegnen würde, mal abgesehen vom BF an der Spitze der Nahrungskette, wären da noch Berglöwen, Bären, Kojoten... :shock:


    Das nächste Update zur Daisy Story wird für heute oder morgen erwartet. M. Howey steht in Kontakt mit Smith und stellt ihm Fragen zu den Vorgängen. Sobald es etwas zu berichten gibt, stelle ich es hier rein.


    Ich habe allerhand Links mit Bigfoot-Aufnahmen auf Soundcloud von Leuten die sich mit Aufnahmegeräten in die Wälder begeben haben. Wer Interesse an den Links hat, melde sich bitte bei mir per PN, dann schicke ich diese.


    EDIT:
    Ich musste erst mal den Link suchen...
    Das hier sind die im März 2012 aufgenommenen "Minnesota Howls"
    Wer sich nicht alles anhören will, dem empfehle ich den Abschnitt "8:30 to 12 minutes".

  • Hier ist der Link zum heutigen Update
    http://bigfootforums.com/index…page__st__600#entry679180


    Es ist auch diesmal nichts Greifbares dabei.


    • Smith erklärt, warum er sich sicher ist, dass die fehlgeleitete Mail an ihn wahr ist.
    • Er selbst hat noch keine Fotos oder sonstiges Material (Bluttests, Röntgenaufnahmen usw). ansehen können, will aber sicherstellen, dass dieses den hinzugezogenen Forschern beim nächsten Treffen gezeigt werden wird.
    • Es folgen ein paar eher uninteressante Punkte
    • Quantra fand es nicht so toll, dass Smith die "Daisy"- Mail veröffentlicht hat.
    • Smith hat alle vorherigen DNA- und sonstigen gesammelten Daten sowie sämtliche Rechte daran an Quantra verkauft, als Orig 6 aufgelöst wurde.
    • Smith geht näher auf die Bauweise des Käfigs ein, in dem der BF gefangen worden sein soll
    • Auf die Frage nach Daisies Gesundheitszustand antwortet Smith, dass es diesbezüglich ein Problem gebe, über das er aber nicht genauer informiert sei.
  • Zitat von Rexr

    Oder wolltest du auf etwas anderes hinaus?

    Ich muss zugeben, ich wollte dich mit meiner Frage aufs Glatteis locken.
    Mir fällt jetzt keine Möglichkeit ein, wie man einen Beweis zur Nichtexistens des Bigfoot bringen könnten. Es sei denn man brennt den gesamten Nordamerikanischen Kontinent nieder. Und selbst dann würden die Gläubigen noch behaupten "Aber bevor es gebrannt hat gabs welche!"


    Selbst eine Menschenkette durch den Wald, mal angenommen sowas wäre logistisch machbar (was es natürlich nicht ist, da sich die Bigfoot-Sichtungen quer durch die Gesamten USA und Kanada ziehen, somit also der komplette Kontinent abgelaufen werden müsste), würdes immernoch genügend Argumente geben, die eine Existens ermöglichen. So zum beispiel Bigfoot versteckte sich in Höhlen/ auf Bäumen, und wartete ab, bis die Menschenketter vorbei war...


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Tjop... :|


    Mal wieder ein Hoax. Ein FETTER Hoax.
    Mir tun die Leute leid, die sich ernsthaft mit der Erforschung beschäftigen. Ihr Ansehen und Glaubwürdigkeit werden durch diese Aktion noch weiter in den Dreck gezogen, als sie es eh schon sind.

  • Wo sich aber wieder mal die Frage nach dem Wieso stellt.
    Vor allem in diesem Fall wüsste ich gerne was sich die Beteiligten von dieser Aktion erhofft haben.

    Sit down before fact as a little child, be prepared to give up every preconceived notion, follow humbly wherever and to whatever abysses nature leads, or you shall learn nothing. -Thomas Henry Huxley

  • Um mal vom neuesten Hoax etwas wegzukommen: Ich habe mir gerade diese recht interessanten Karten zu Gemüte geführt. Dabei ist mir eine gewisse Seltsamkeit aufgefallen: Die Bigfoot-Sichtungen reichen bis in den äußersten Süden von Kalifornien, Arizona, New Mexico und Texas. Aber trotz weitgehend ähnlichen Umweltbedingungen sind aus dem Norden von Mexiko so gut wie gar keine Sichtungen bekannt. Wie kommt das? Fehlen hier lediglich Informationen? Oder hält sich der Bigfoot etwa an von Menschen gezogene Grenzen?

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • Zitat

    Dabei ist mir eine gewisse Seltsamkeit aufgefallen: Die Bigfoot-Sichtungen reichen bis in den äußersten Süden von Kalifornien, Arizona, New Mexico und Texas. Aber trotz weitgehend ähnlichen Umweltbedingungen sind aus dem Norden von Mexiko so gut wie gar keine Sichtungen bekannt. Wie kommt das? Fehlen hier lediglich Informationen? Oder hält sich der Bigfoot etwa an von Menschen gezogene Grenzen?

    Klingt Anfangs nach nem Guten Argument, aber wenn ich mir so die Sichtungskarte in dem zweiten Link ansehe, dann ist die Grenz-naheste Sichtung geschätzt 150-200km von der Grenze entfernt. Die nächsten dann schon 400-500km.
    Das ist ja nu wirklich nicht so, als ob die Bigfoots direkt an der Grenze hocken..


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • @Davy
    auf den Karten der beiden anderen Links sieht die Lage aber schon ganz anders aus. Da finden sich gerade im Süden von Kalifornien, Arizona und New Mexico gar nicht mal wenige Sichtungen, die schon sehr nahe an der mexikanischen Grenze liegen.


    http://penn.freeservers.com/bigfootmaps/bfsightingUSSWT6.gif


    Hier sieht man zum Beispiel, dass allein in der größeren Umgebung von San Diego fünf Sichtungen stattfanden, drei weitere um Tucson.


    http://penn.freeservers.com/bi…aps/bfsightingUSSSCT6.gif


    Hier sind fünf weitere bei El Paso/Ciudad Juarez und weiter östlich noch eine direkt an der Grenze eingezeichnet. Auf den ganzen Karten sehe ich aber nur eine einzige Sichtung, die tatsächlich auf mexikanischem Gebiet stattfand, nämlich ziemlich weit im Norden von Baja California.


    Sieht man sich mal die Verbreitungsgebiete einiger großer Säugetiere an, dann sieht man, dass Arten, die im Süden der USA vorkommen (bzw. vorkamen), üblicherweise auch bis weit nach Mexiko verbreitet sind:


    Kojote: http://commons.wikimedia.org/w…n-Range_Canis_latrans.svg
    Wolf: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wolf_distr.gif
    Rotluchs: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BobcatSecond.jpg
    Puma: http://commons.wikimedia.org/w…Cougar_range_map_2010.png
    Grizzly-Bär: http://commons.wikimedia.org/w…rribilis_distribution.PNG
    Schwarzbär: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Map_Black_Bear.svg
    Weißwedelhirsch: http://en.wikipedia.org/wiki/F…ileus_virginianus_map.svg
    Gabelbock: http://commons.wikimedia.org/w…a_americana_range_map.png
    Bison: http://commons.wikimedia.org/w…tion_of_bison_to_1889.svg


    Ausnahmen sind eher selten, etwa beim Wapiti: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wapiti.png


    Die politische Grenze zwischen den USA und Mexiko scheint also nicht identisch mit einer naturgegebenen Verbreitungsgrenze zu sein. Da die Bigfoot-Sichtungen in den USA in ganz unterschiedlichen Naturräumen stattfinden (Waldgebiete, Prärien, Wüsten), ist davon auszugehen, dass er sehr anpassungsfähig sein dürfte, was es umso wahrscheinlicher macht, dass er auch in Mexiko und vielleicht bis weit nach Mittel- oder gar Südamerika hinein heimisch sein dürfte.


    Aber warum sind jenseits der mexikanischen Grenze praktisch keine Sichtungen bekannt? Wenn es sich beim Bigfoot um eine reale Tierart handeln, sollten für ihn doch die gleichen Verbreitungsgrundsätze gelten wie für alle anderen größeren Säugetierarten. Also entweder weden die mexikanischen Sichtungen einfach nicht erfasst oder es finden gar keine statt. Letzteres wäre merkwürdig und wäre meiner Meinung nach ein Hinweis darauf, dass es sich beim Bigfoot eben nicht um eine reale Tierart handelt sondern eher um ein kulturelles Phänomen, dass vorwiegend auf Fehlinterpretationen und Fälschungen zurückgeht.

    Das Glück des Forschers besteht nicht darin, eine Wahrheit zu besitzen, sondern die Wahrheit zu erringen.
    - Max Planck -

  • auf den Karten der beiden anderen Links sieht die Lage aber schon ganz anders aus.

    Hast recht. Die beiden anderen Karten konnte ich heute Mittag noch nicht laden. Hatte nicht gedacht, dass die so stark differieren...
    Asche auf mein Haupt!


    Ausnahmen sind eher selten, etwa beim Wapiti: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wapiti.png

    Das ist aber dan auch ein Argument, dass so ein Verbreitungsgebiet nicht ausgeschlossen ist.


    Eins sollte man vielleicht auch noch bedenken:
    Sollte (rein hypothetisch) es wirklich Bigfoots geben, dann heißt das ja nicht, dass wirklich alle Sichtungen echt waren.
    So könnte es sein, dass es ihn nie so weit südlich gab.


    Achtung: ich versuche hier nicht auf Biegen und Brechen die Bigfoot-Theorie zu unterstützen. Nein, ich will's es nur von allen Seiten beleuchten. ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Zitat

    Oder hält sich der Bigfoot etwa an von Menschen gezogene Grenzen?

    Die mexikanische Grenze zur USA ist die wohl am besten bewachte der Welt, wegen der vielen
    illegalen Einwanderer. Da macht Tarnmeister Bigfoot bestimmt nen großen Bogen drum... :mrgreen:


    Zitat

    Wenn es sich beim Bigfoot um eine reale Tierart handeln, sollten für ihn doch die gleichen Verbreitungsgrundsätze gelten wie für alle anderen größeren Säugetierarten.

    Nach der von uns allen mit Spannung erwarteten Studie von Frau Dr. Ketchum, soll Bigfoot ja ein Mensch sein. Und eben sehr clever.


    Mir persönlich kommt die Verbreitung in den USA schon zu großzügig vor. Würde es nur Sichtungen an der Westküste Kanadas und der USA geben, hielte ich dies für realistischer.
    Aber natürlich muß auch in Texas jemand Bigfoot gesehen haben.

  • Es gibt BF Sichtungen in Südamerika und das nicht nur in Mexiko.
    Es gibt für uns bei der Recheche und Dokumentation jedoch einige Probleme.
    Allen voran die Sprachbarriere. Auch wenn viele Englisch verstehen, Spanisch verstehen eher wenige. Dazu kommt dass BF in Südamerika viele verschiedene Namen hat. Das hat er in Nordamerika zwar auch, aber dort haben sich die Begriffe "Bigfoot" und "Sasquatch" als allgemeine Bezeichnung durchgesetzt. Mit diesen beiden Begriffen wird man während der Recherche im Internet schnell fündig und kann zügig auf Foren, Blogs und Informationsseiten zugreifen und deren Inhalte verstehen.


    In Südamerika gestaltet sich dieses wesentlich schwerer. Ich konnte nach einiger Sucherei keinen allgemein gültigen Begriff für den Bigfoot finden, überall hat er andere Namen. So lässt sich natürlich auch nur schwer eine Sichtungsdatenbank oder ein Forum zum Thema finden. Außerdem nehme ich an, dass dort verhältnismässig weniger Leute Internetzugriff haben, so dass womöglich allerhand Sichtungen nie in eine Datenbank eingetragen werden, falls so eine existieren sollte. Auch möglich, dass bedingt durch den relativ weit verbreiteten Geisterglauben, ein Bigfoot bei einer Sichtung gar nicht erst als Lebewesen aus Fleiusch und Blut wahrgenommen wird, sondern als eine Art Geist. Wer weiss...



    ÜBRIGENS:
    Die heute auf einigen Blogs gepostete Ankündigung, Dr. Ketchum würde heute eine Pressekonferenz geben, weil morgen angeblich die Studie veröffentlicht wird STIMMT NICHT!
    Wir müssen uns weiter gedulden.