Spielevernichtung durch Aktionsbündnis Winnenden

  • Auch wenn mich das Thema nicht sonderlich viel angeht, dennoch bin ich bestürzt und verwundert die Schlagzeile gestern schon überflogen, heute dann in ihrr Gänze gelesen zu haben.


    Die aus Betroffenen, Opfern, Eltern und "Anti-Amok-Heroisten" gegründete Gruppierung "Aktionsbündnis Winnenden" plant schon am 17. Oktober in der Stuttgarter Staatsoper eine organisierte Videospielabgabe, indem mitgebrachte Produkte die als "Killerspiele" klassifiziert werden in einem dort aufgestellten Container entsorgt werden.


    Ich musste einige dabei beobachten wie sich prompt und spontan an eine Bücherverbrennung erinnert wurde, woher solche Rituale stammen weiß jeder, und scheint leider nur das einzige Argument gegen dieses "Event" zu sein, weswegen ich den Sachverhalt auch hier vorstellen mag um zu besseren Ergebnissen zu kommen, die die Irrationalität natürlich nicht kaschieren sollen, denn wie sehr es der Logik entbehrt wird schon beim Besuch auf der Seite schmerzlich bewusst die mit Zielen wie diesem hier wirbt:


    Zitat

    - Verbot von Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden.


    Mitgefühl empfinde ich natürlich auch gegenüber den Opfern, aber Trauer zu einer Götze zu erheben ist für mich weder eine Entscheidung, noch der Grund ein Bündnis zwischen Hetzern und Opfern zu schließen und dabei blind zu machen. Ein Schlag gegen den Hinterkopf wird da leider schwerlich helfen... Sprachlos bin ich nun schon.


    Die Internetseite des Zusammenschlusses gibt es http://www.memo-software.de/aaw/]Hier[/url]


    Den direkten Artikel Hier


    Welcher Mensch macht aus einem aufrufenden Plakat eine solche Orgie von Falschheiten, Fehlern und Fehldeutungsmöglichkeiten wie dort, ich kann als Gestaltungsinteressierter da nur ... weinen? Naja überzogen, aber mit dem Kopf die Tischplatte streicheln wird möglich sein. *kopfschüttel*

    "Wahre Einsicht erwächst nicht aus Fachwissen, aus der Mitgliedschaft bei irgendeiner Clique, aus Doktrinen oder Dogmen - sie kommt aus den vorbewussten Intuitionen des eigenen ganzen Seins, aus dem eigenen Code."

  • Keine Aktion ist zu abstruß das sie nicht von Menschen ersonnen werden kann. Dabei sagen alle Experten, wer Amok läuft spielt zwar oft "Killerspiele". Aber nicht jeder der "Killerspiele" spielt läuft auch Amok.


    Aber das schläft auch ganz schnell wieder ein. Bis zum nächsten Amoklauf. Irgendwas schuldiges müssen sie ja finden. Das es oftmals die Eltern sind, die nicht kontrollieren was ihre Kids treiben, das bleibt unerwähnt. Vielleicht sollten die Ellis weniger Spiele verbrennen als sich mehr um ihre Kids kümmern.

  • Killerspiele zu vernichten ist ungefähr so, als würde ich jeden Moslem ins Gefängnis stecken, weil einige wenige Moslems Terroristen sind. Welch bestechende Logik, aber es verwundert mich nicht.


    Mitschuld tragen sehr viele in Winnenden, nämlich alle die Tim gemobbt haben, die weggeschaut haben, die ihm nicht zugehört haben, was keineswegs den Amoklauf rechtfertigt, aber alles Puzzlesteine des Ganzen sind.


    Es ist bedauerlichweise leider die Natur des Menschen lieber vermeintliche Symptome zu bekämpfen, als sich an die Ursachen zu wagen. Politik und Gesellschaft haben hier klar versagt. Dieses Aktionsbündnis ist für mich das geistge Armutszeugnis Winnendens und verhindert absolut nicht weitere Amokläufe.


    Aber vielleicht verschwinden ja ganz plötzlich Schußwaffen aus den Häusern, wenn ein Spiel zerstört wird. Dazu fällt mir nur ein Wort ein:ARMSELIG :hirn:

  • Zitat von "mister x"

    Andere wollen hingehn und schauen ob sie gute Spiele abstauben koennen


    Ich glaub das mach ich :mrgreen:


    Ganz im Ernst, wie kommen die darauf? Wenn sie sich nur etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hätten wüssten die, dass die Spiele nichts damit zu tun haben... Und so etwas nennt sich "Aktionsbündnis"...


    Ich glaube, ich werde jetzt erst einmal gemütlich eine Runde CS zocken :winks:

  • Zitat

    Ganz im Ernst, wie kommen die darauf?

    Irgendwer muss doch als Sündenbock herhalten, und da die Spiele sowiso im Gespräch sind und nicht irgend eine böse Band oder ähnliches in aller Munde ist, nimmt man einfach "Killerspiele".


    Warum bei sich selbst den Fehler suchen, wenn es doch so einfach ist.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Also dat Silver ist ja schon ein bisschen älter und ich hab damals auf der Krönung der Heimcomputer, dem C64, auch Killerspiele gezockt. Also was man damals so nannte...


    Die Krönung waren natürlich die Teacher-Games, wo man pixeligen etwas den Namen seiner verhassten Lehrer geben konnte und für besonders kreative Tötungen Punkte bekam. (Panzer, Flammenwerfer, usw.)


    Aber deswegen wäre ich als pickeliger Jugendlicher nie auf die Idee gekommen mit nem Panzer oder ähnlichem in der Schule aufzukreuzen.

  • Musst auch sofort an die Bücherverbrennung denken.


    Finds einfach unglaublich wie dumm dumm dumm dumm dumm die Menschen sind. Ich mein die Wogen gehen so unglaublich hoch im Internet und überall und trotzdem sind die Politiker und Menschen so blind, dass sie net kapieren, dass die Killerspiele nicht der Auslöser davon sind.


    Zitat von "Spire"

    Ich glaube, ich werde jetzt erst einmal gemütlich eine Runde CS zocken :winks:


    Source oder 1.6? :D


    falls 1.6 gib mir deine Steam Friends ID zum adden ^.^

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Zitat von "Dirk"

    Killerspiele zu vernichten ist ungefähr so, als würde ich jeden Moslem ins Gefängnis stecken, weil einige wenige Moslems Terroristen sind.


    Nein, Dirk.
    Das ist eher mit folgendem zu vergleichen: jeder der einen Koran hat, soll diesen bei ner öffentlichen Aktion in eine Tonne zu schmeißen. Immerhin haben doch viele Terroristen den Koran gelesen. :roll:


    Zitat von "Dirk"

    Aber vielleicht verschwinden ja ganz plötzlich Schußwaffen aus den Häusern, wenn ein Spiel zerstört wird.


    Genau. Es wäre zumindest sinnvoller so ne Aktion mit Schusswaffen zu machen.


    Zitat von "Spire"

    Ganz im Ernst, wie kommen die darauf? Wenn sie sich nur etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hätten wüssten die, dass die Spiele nichts damit zu tun haben...


    Da hat sich keiner mit außeinander gesetzt.
    Das ist nichts weiter als ne Hexenverbrennung, die da statt findet.
    Damals: "Mein Schwein ist tot."
    "Das war ne Hexe!"
    "Verbrennen wir sie!"
    Heute: "Er ist Amok gelaufen."
    "Das kommt durch die Killerspiele!"
    "Vernichten/Verbieten wir sie!"
    Und die Inquisition heißt Aktionsbündnis...


    Zitat von "mister x"

    man solte auch im Contaiiner das killerspiel schach reinwerfen


    Nicht nur das, auch Spielzeugpistolen, Plastikschwerter und jedes Stöckchen in dessen Form man eine Pistole reininterpretieren könnte.


    Aber mal ganz ehrlich, wer da hingeht und sein Spiel in die Tonne kloppt ist selbst Schuld und gehört für den Dummfug bestraft, indem er den das Spiel (und damit den Wert, Spiele sind ja nicht billig) einfach verliert und dann bei der Tombola auch noch ne Niete zieht... :twisted:


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Zitat

    Aber mal ganz ehrlich, wer da hingeht und sein Spiel in die Tonne kloppt ist selbst Schuld und gehört für den Dummfug bestraft, indem er den das Spiel (und damit den Wert, Spiele sind ja nicht billig) einfach verliert und dann bei der Tombola auch noch ne Niete zieht...


    Ob es wohl mehr oder weniger als 10 Spiele sein werden, die hinterher in der Tonne sind...?
    Und wenn mehr, dann wahrscheinlich extra von dme Aktionsbündnis zu diesem Zweck gekauft...
    :verschwoer:

  • Killerspiele töten keine Menschen! Unmöglich!


    Waffen töten Menschen.


    Klingt zu einfach, ist aber so. Solange es Menschen erlaubt ist, Waffen zu Hause zu horten, wird dies immer wieder passieren.


    Ego-Shooter gibt es seit ca. 15 Jahren, Amokläufe schon länger.


    In diesem Sinne,


    Lg Ltkilgor

    Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal.
    Nietzsche
    Es gibt Dinge, die sind so falsch, daß noch nicht einmal das absolute Gegenteil richtig ist.
    Karl Kraus

  • Nein, nicht Waffen töten Menschen.


    Menschen töten Menschen.


    Wenn du jemand töten möchtest kanst du das mit nem Liter Terpentin, nem Brecheisen, nem Stein oder mit deinen blosen händen. Waffen sind nur ein Werkzeug. Es kommt nur darauf an vom wem Sie benutzt werden.


    Und zur Topic:


    Ich find das ist ein Witz. Die Eltern sollten sich lieber wundern wieso ihre 13 oder 14 jährigen Kinder spiele zocken die ab 18 sind. Die sollten es nicht verteufel sonder kontorllieren.


    Je

  • @DavyJones schrieb:

    Zitat


    Genau. Es wäre zumindest sinnvoller so ne Aktion mit Schusswaffen zu machen.


    Hat man schon! Nur das so manche dieser Ballermänner aus Privatbesitz - nach der Abgabe an die Behörden - wieder bei Waffenhändlern landeten!


    Nieselpriem


    Die Idee mit den Büchern ist super!!


    (Zu schade, das ich meinen einzigen Konsalik und einige äußerst üble HEYNE Bücher vor Jahren weggeschmissen habe...)

  • Zitat

    Nein, nicht Waffen töten Menschen.


    Menschen töten Menschen.


    Ja, Menschen töten Menschen. Mit Waffen.


    Und im Vergleich zu all den anderen Sachen, die du genannt hast, machen Schusswaffen das ganze auch noch ziemlich einfach, sind dabei effektiv und geben auch eine wesentlich niedrigere Hemmschwelle.
    Klar, dafür sind sie ja auch gemacht, sie haben ja auch absolut keinen anderen praktischen Nutzen als zu töten oder zumindest zu verletzen.


    Ganz im Gegensatz zu Videospielen, die, wenn überhaupt, nur auf einer sehr abstrakten Ebene mit der Sache zu tun haben, die sie darstellen.
    Wenn diese Spinner also Spiele entsorgen wollen, die "dazu dienen, Menschen zu ermorden", werden sie wohl nicht viel zu tun haben.

  • Zitat

    Wenn diese Spinner also Spiele entsorgen wollen, die "dazu dienen, Menschen zu ermorden", werden sie wohl nicht viel zu tun haben.


    Das liegt im Auge des Betrachters, denn für diese selbsternannten Experten bez. Killerspiele sind auch Games wie Quake ein Spiel das den Zweck erfüllt Menschen zu töten.


    Wer Quake kennt weiß, dass in dem Spiel (bis auf den Rocket Launcher vlt.) alle Waffen total abgespaced aussehen, Laserschüsse, große Runde leuchtende Plasmakugeln etc. von sich geben und dabei noch nichtmal Sounds machen die nach Waffen klingen.


    Ich finde eh, dass es gewisse Spiele gibt die auf jeden Fall erst ab 18 Jahren gespielt werden sollen und bei ganz extremen wo man die Körperteile wegfliegen sieht unterm Projektilhagel und Literweise Blut rumspritzt vlt. sogar erst ab 21. Das Problem ist nur, dass die Geschäfte das nicht überprüfen und über Online Banking sind die Kontrollen auch nicht mehr möglich.


    Die Fehler liegen bei den Händlern und bei den Eltern IMO, nicht bei den Spieleentwicklern und den Konsumenten.


    *shrugs*

    Von 100 Menschen kann man sich 99 nicht aussuchen.


    ~~~


    Today I'll tell you a story about a man who drowned in the cold waters of the ocean after the loss of someone he loved. This is the story of a man who died twice.

  • Naja selbst das sehe ich anders. Natürlich bin ich nicht dafür das sich ein Kind sowas reinpfeifft, aber die Märchen sind auch grausam und blutig. Da werden auch Wesen zerissen (Rumpelstilzchen) aufgeschlitzt und ertränkt (der Wolf und die 7 Geißlein) gefressen (Rotkäppchen) und so weiter. Ist auch nicht viel besser.
    Leute die zu Amokläufern werden, das liegt nicht an den Spielen, sondern an den Dingen wie mit dem Menschen umgegangen wurde, von den Eltern und den sozialen Kontakten. Und selbst das stimmt nicht, es gibt auch Amokläufer die beliebt waren und viele Freunde hatten.

  • Hier möchte ich mal zusammenfassend darlegen was ich über so Amokläufe und über solche unnötigen Aktionen wie Pc-Spielevernichten denke, habe bisher nur sehr wenig oder gar nichts zu dem Thema gesagt, also:


    Bei solchen Amokläufen kann man sowieso nicht Pauschal ausmachen was denn nun in den jeweiligen Fall diese Reaktion bei dem Amoklaufenden ausgelöst hat. In vielen Fällen spielen dabei jedoch unterdrückte Aggressionen eine Rolle, die z.T. lange vor sich hinköcheln und dann in der finalen Tat explodieren.


    Videospiele werden von dieser Art Amokläufer als kurzzeitiges Ventil ihrer Phantasien genutzt, wenn sie noch mit sich selbst ringen, oder noch gar nicht aktiv auf den Gedanken kamen einen Amoklauf zu versuchen, das hat aber nichts mit damit zu tun das die Spiele etwa für das Verhalten dieser Täter verantwortlich wären, das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
    Weshalb es unsinnig ist, die Spiele selbst zu verbieten oder sie aktiv zu vernichten.



    Es wäre vielmehr der Ansatz für mehr Mitmenschlichkeit und Soziales Verhalten sowie Toleranz der Menschen untereinander zu werben und den Kidies auch aktiv zu zeigen wie sowas geht, auch und gerade gegenüber den Mitmenschen die eventuell als sogenannte "Opfer" oder "Freaks" verschrien sind, für mich einer der denkbar besseren Ansätze, denn oftmals werden diese Täter von ihrem Umfeld ausgegrenzt und oder, regelrecht seelisch brutalst gemobbt, was dann wieder zu schlechteren Schulnoten fühtt usw. ect. pp., dies ist eine sehr lange Reihe von Demütigungen und Tiefschlägen die solche Leute hinnehmen müssen. Was im Endeffekt dann in einigen Fällen zu diesem xxtremen Hass führt, hier finde ich die Debatte:Von der Ellenbogen- zur Fußtrittgesellschaft, die ebenfalls hier im Diskussionsboard zu finden ist, als adaptiv beachtenswert, werden dort wenn auch nur indirekt, Argumente dargelegt, warum Menschen auf einmal in einer gewalttätigen Kurzschlussreaktion Amok laufen.


    In einer Gesellschaft die sich dahingehend in einen Zustand entwickelt, wo sich fast jeder selbst der Nächste ist, oder größte Gefahr läuft das zu tun, in der soziales Verhalten dahingehend missverstanden wird, das sich jeder das nehmen darf was er will, ohne auf die anderen und ihre Bedürfnisse zu achten, in der sich eine seelisch und Mental brutale Hackordung abzuzeichnen beginnt, eine solche Gesellschaft sollte froh sein das nicht jede Woche einer der "Verlierer" durchdreht und die Schule mit der Axt und dem Revolver besuchen geht.


    Natürlich gibt es auch Fälle wo Menschen ohne ersichtlichen Grund durchdrehen, diese Fälle kann und wird man nie verhindern können, sie kommen aber zum Glück nur selten vor.


    (PS: das ist natürlich keine Verharmlosung der Amokläufer oder eine Rechtfertigung für ihre Tat, aber das Verständnis für die Entwicklungen die bei so einem Amokläufer abgegelaufen sind könnte helfen, ein solche extremes Maß an Hass in einem dieser Menschen zu verhindern, und damit vielleicht auch die Tat.)


    Daher ist das Vernichten der Videospiele die Gewaltszenen beinhalten für mich reine Makulatur, und nur Augenwischerei und fern von jeglichen Realitätsdenken, und vor allem keine Lösung. Alle Ursachen die zu einen Amoklauf führen finden sich beim Menschen, und daher kann nur bei den Menschen und seiner Gesellschaft selbst wenn überhaupt, eine Lösung gefunden werden.


    Grüße Schattenkanzler :winks:

  • Die vom Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden geplante Sammlung von gewaltdarstellenden Videospielen hat bereits im Vorfeld überwiegend kritische Reaktionen hervorgerufen. Selbst das neue Magazin des ehemaligen Chef-Redakteur der GameStar, die, ebenso wie stigma, Gamer wiederholt gebeten hat auf Vergleiche mit dem Nationalsozialismus zu verzichten, illustriert einen Artikel mit einer eindeutigen Aufnahme. Inwieweit (Gegen-) Aktionen von Gamern stattfinden können ist noch unklar. Während Tauss gegenüber der PC-Action erklärte, dass er ein Auftreten der Piratenpartei für sinnvoll halte, gibt es vorort verschiedene Ansichten. So sei aufgrund der kurzfristigen Planung eine fristgemäße Anmeldung von Versammlungen nicht möglich und auch in der Sache hat man Bedenken. Nach der persönlichen Einschätzung eines Teilnehmers sieht der Piratenstammtisch in Stuttgart ”bei einer Gegenaktion mehr Probleme als Nutzen“. Parallel laufen auch bei dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspiele Vorbereitungen zu einer Mahnwache vor dem Württembergischen Staatstheater. 3D-Supply hat währenddessen den Preis des “Wer Computerspiele kriminalisiert, verbrennt auch Bücher“-Shirt um 2 € gesenkt.


    Update:
    Gegenüber der Stuttgarter Zeitung hat der Vorsitzende des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden bestätigt, dass die gesammelten Spiele vernichten werden. Die Mahnwache des VDVC wurde nicht in Nähe des Containers sondern auf dem Schlossplatz genehmigt. Treffen ist voraussichtlicht um 10:30 Uhr.


    Update 2:
    Südwest-Presse:


    “Nach der morgigen Aktion in Stuttgart soll der Container an anderen Stationen im Landkreis aufgestellt werden, auch an Schulen.”