Menschenfressende Pflanzen

  • Mir ist auch schon aufgefallen, dass es zu dem Thema hier nix gibt.
    Habe einen Link gefunden, Google hilft ;-)


    Hier werden fleischfressenden Bäume udn Pflanzen beschrieben, aber was den Wahrheitsgehalt betrifft, wäre ich eher vorsichtig:
    www.marrak.de/aurora/krypt_3.html

    Hast Du die
    ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden,
    der seine Unterhose auf dem Kopf trägt. - Terry Pratchett

  • hehe für mich gibts leider nur Venusfliegenfalle... Sonnentau... und Trompetenpflänzchen ;)


    Ich glaube auch, der Kraftaufwand ein größeres Tier zu fangen währe erheblich... alerdings gibt es bestimmt Pflanzen die über sehr starke Toxine verfügen... weil ich glaube nur ein gelämtes Opfer hat wenig genug Kraft um sich von einer Pflanze verzerren zu lassen...

  • Habe mir da eher was in Richtung Pflanzen vorgestellt, die in Gruben oder Vertiefungen waschsen, die Grube/Vertiefung aber so ausfuellen, dass man diese nicht mehr sieht und plumps hineinfaellt, kleben bleibt und dann langsam verdaut wird. Gabs das nicht im King Kong Film 2005?

  • Zitat von "Yeti81"

    Gabs das nicht im King Kong Film 2005?

    Soweit ich weiß, waren das keine Pflanzen, sondern riesenhafte Monsterwürmer.
    Die Seite müsste auch gut zum Thema passen:
    http://zauber-pflanzen.de/
    Diese Pflanzen existieren zwar alle, und die Wirkungen werden teilweise auch recht plausibel erklärt, aber im Mittelalter zählte sowas auch unter übernatürliche Phänomene.
    Zur Kryptozoologie zählen ausserdem Kreuzungen zwischen ausgestorbenen und heutigen Pflanzen, und Tier-Pflanzen-Mischlinge. Ein gutes Beispiel wäre auch die Alraune, die Pflanze, die ein Mensch sein wollte und das auch fast geschafft hat. Da auch diese Pflanze existiert, kann man aber recht leicht beweisen, dass das alles Legenden sind.
    Kryptobotanik ist eben deswegen nicht so spannend, weil man sich das alles viel leichter erklären kann als in der Kryptozoologie. Haupsächlich wohl deswegen, weil Pflanzen nicht wegrennen, und somit leichter zu fangen sind. :mrgreen:


    --(====> Rônin <====)--

    I think we have a duty to maintain the light of consciousness to make sure it continues into the future.
    Send me ur dankest memes

  • Richtig es waren Wuermer. Irgenwas mit Pflanzen hab ich 2008 im Kino gesehen. Irgenwelche Studenten, die auf so Maja Pyramiden rumtappten und nach und nach alles verreckten. Irgendwelche gefaehrlichen Schlingpflanzen spielten eine grosse Rolle.
    Du, Ronin, wirst den Film sicherlich kennen. Name hab ich nich aufm Kasten.

  • Zitat von "Yeti81"

    Du, Ronin, wirst den Film sicherlich kennen.


    Vermute mal, du meinst "Ruinen".
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ruinen
    Solche Schlingpflanzen könnte man eigentlich auch als Mischung mit Tieren betrachten, weil sie sich ähnlich wie Boas oder Parasiten verhalten. In der miesen Film-Adaption von Harry Potter 4 hat es sowas in der Art auch gegeben. Ich glaube aber nicht, dass das auf irgendwelchen Legenden oder Geschichten fundiert ist, obwohl man sowas schon oft in Filmen o.Ä. gesehen hat. Das wird eher eine alte Erfindung von Hollywood sein, die immer noch gerne verwendet wird.


    --(====> Rônin <====)--

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  • Kryptobotanik kann eigentlich auch nicht richtig funktionieren.
    Bei der Kryptozoologie sieht jemand was (ein Tier) und dann verschwindet es wider.
    Aber bei der Pflanze....


    Ich denke einfach das bei Pflanzen keine richtigen Mythen entstehen können die auch eine wahren Ursprung haben (könnten).


    Zitat

    Zur Kryptozoologie zählen ausserdem Kreuzungen zwischen ausgestorbenen und heutigen Pflanzen

    Wäre das nicht einfach ein Hybrid?



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Doch Lexi, Kryptobotanik kann funktionieren. Nicht alle Dschungelgebiete sind begehbar.
    Ich meine mal von einer Geschichte gehoert zu haben, wo afrikanische Ureinwohner von einer Pflanze "gesfressen" worden sind. Ist aber eher eine Legende.


    War glaub auf freenet.

  • Zitat von "Lexidriver"

    Wäre das nicht einfach ein Hybrid?


    Gut, dass du mich zitiert hast, sonst wäre mir mein Fehler gar nicht aufgefallen. Ich meinte in dem Fall natürlich die Botanik und nicht die Zoologie. :oops:
    Natürlich kann man bei Pflanzen so gut wie alles kreuzen, im Gegensatz zu den Tieren. Da findet man ja lauter Fotos über Elefantenaffen, Fledermauskrokodile und weiss-der-Geier; die garantiert unter die Kategorie Krypto zählen. Aber auch bei Pflanzen gibt es natürlich ein paar unmögliche Hybriden, stell dir mal eine Kreuzung zwischen Mammutbaum und Venusfliegenfalle vor, oder zwischen Hecke und Seerose. (Kreuzen kann man das bestimmt, aber nicht so, dass es eindrucksvoll aussieht :mrgreen: )
    Unter den Kryptobereich zählen natürlich hauptsächlich die Sagen und Legenden, siehe Einhörner oder Drachen.... Und wenn es Legenden gäbe über eine unmögliche Kreuzung zwischen einer Tulpe und einer längst ausgestorbenen, nicht wiederzubeschaffenden Pflanze, dann würde das auch unter Kryptobotanik zählen.
    Aber das ist eben alles arg theoretisch, da Pflanzen wie gesagt viel einfacher zu erforschen sind, und man solche Geschichten ganz einfach aus der Welt schaffen kann.
    Und wenn Legenden über aggresive Pflanzen auftauchen, muss man immer bedenken dass es viele Tiere gibt, die sehr nach Pflanzen aussehen, wahrscheinlich auch viele, die wir noch gar nicht kennen. Und gerade bei afrikanischen Ureinwohnern, die gerade kein grosses Tierlexikon zur Hand haben, kann ich mir solche Verwechslungen gut vorstellen.


    --(====> Rônin <====)--

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  • Gibts nicht diese Legende von den Menschenfressenden Pflanzen auf Madgaskar?
    Ein Wissenschafftler hat davon so viel ich weiß mal berichtet wie Ureinwohner dieser Pflanzen Frauen geopfert haben.


    Aber diese sollten halt durch die Fortschreidende vernichtung des Regenwalds so gut wie ausgestorben sein

    Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.


    Winston Churchill 1941

  • @Midgard:
    In Antares Link steht die Gechichte von dem FrauenOpfer ;)
    Aber die Überlegung mit dem Pilz fand ich eigentlich gut.
    Denn wisst ihr wie MEGA gewaltig die Myzelen (is das die richtige Mehrzahl?^^) weredn können?
    warum sollte die Frucht dann nicht auch so riesig werden können?!
    Und Menschen fressen...naja,wenns schmeckt ;)

  • Zitat von "Rônin"

    Vermute mal, du meinst "Ruinen".


    Die Romanvorlage zu diesem Film war übrigens das Buch "Dickicht". Den Film hab ich nicht gesehen, weil mir das Buch gereicht hat. :roll:


    Die darin vorkommende Pflanze halte ich nicht nur für unwahrscheinlich, sondern für unmöglich.
    Sie konnte alles: Sich blitzscnell bewegen, Töne täuschend echt immitieren, eigenständig reden, denken, war ätzend (ich hab nur noch drauf gewartet, das sie Laserstrahlen verschießt :roll: )


    Zitat von "JackieChan"

    Aber die Überlegung mit dem Pilz fand ich eigentlich gut.


    Mich irritiert dabei nur, dass das, was wir Pilze nennen eigentlich zur Sporenverbreitung da ist. Warum sollte so ein Pilz dann innerhalb eines Jahres so ein ausgeklügeltes Fangverhalten und die Vorraussetzungen dafür entwickeln?


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Vielleicht könnte man ja folgendes als Kryptobotanik bezeichnen:


    Ich habe einmal eine Geschichte gehört, bzw. im Internet gelesen, das es einer Legende nach bei den Inkas (oder waren es die Maya ?) eine Pflanze gab, deren Saft Gegenstände (aus Holz, Stein, usw.) uneheimlich hart werden ließ, nachdem man diese damit eingerieben hatte.
    Diese so geschaffenen Werkzeuge sollen auch für den Bau der Gebäude und Tempelanlagen benutzt worden sein:
    Schneiden und schleifen von Steinen, usw.


    Eine wissenschafftliche Expedition aus unserer Zeit soll sich sogar schon einmal auf die Suche nach diesen Pfalnzen gemacht haben...


    Hach, wenn ich doch nur wüsste, wo ich diesen Artikel einmal gelesen hatte.
    Ich werde noch einmal suchen und wenn ich etwas gefunden habe, poste ich das hier !

    &quot;...nirgendwo wirst Du mehr Abschaum und Verkommenheit vorfinden als hier !&quot; (Obi-Wan Kenobi)

  • Sorry für das Doppelposting, aber die EDIT-Funktion stand nicht mehr zur Verfügung...


    Ich habe den von mir erwähnten Beitrag wieder gefunden - allerdings war meine Erinnerung wohl etwas getrübt,
    denn das mit dem Pflanzensaft verhielt sich etwas anders, als von mir beschrieben...
    ...dennoch eine recht interessante Story - aber lest bitte selbst:


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    Rätsel der weichen Steine


    In Südamerika kursieren Legenden, dass eine bestimmte Pflanze Steine weich machen kann, so dass man sie leicht verformen kann. Zum Beispiel sollen die Inkas in Peru so ihre Bauten errichtet haben.


    In seinem Buch "Geheimnisse im brasilianischen Urwald" (1953) erzählt der britische Urwald-Forscher Percy Harrison Fawett eine seltsame Geschichte, die er von einem Engländer, dessen Zuverlässigkeit er nicht anzweifelte, einst zu hören bekam:


    "Mein Neffe war unten im Chuncho-Gebiet am Pyrene-Fluss in Peru, und da sein Pferd eines Tages lahmte, ließ er es in einer benachbarten Chacra zurück und ging zu Fuß heim. Am nächsten Tag wollte er sein Pferd holen und benutzte eine Abkürzung durch einen Waldstreifen, den er nie zuvor betreten hatte. Er trug Reiterhosen, Stiefel und große Sporen – nicht jene kleinen englischen Dinger, sondern die großen, zehn Zentimeter langen mexikanischen, mit Sporenrädchen größer als ein Halbkronenstrück, und diese Sporen waren fast neu.


    Als er nach einem heißen und schwierigen Marsch durch dichtes Unterholz in der Chacra ankam, staunte er, dass seine schönen Sporen abgenutzt, irgendwie weggefressen waren bis auf drei bis vier Millimeter lange schwarze Nägel! Er konnte es nicht begreifen, bis ihn der Chacrabesitzer fragte, ob er über eine bestimmte Pflanze, etwas einen Fuß hoch, mit dunkelrötlichen Blättern, gegangen sei.


    Sofort erinnerte sich mein Neffe, über eine weite, von so einer Pflanze dicht bedeckte Strecke gewandert zu sein. "Das ist es", sagte der Chacurero. "Das hat ihre Sporen verwüstet. Damit haben die Inkas die Steine geformt. Der Saft weicht das Gestein auf, bis es so weich wird wie Pasta. Sie müssen mir zeigen, wo Sie die Pflanze gefunden haben."


    Als sie den Ort suchten, konnten sie ihn nicht wiederfinden. Es ist nicht leicht, im pfadlosen Dschungel auf eigenen Spuren zurückzukehren? Ein andermal fragte sich Fawett, warum eine bestimmte Vogelart nur dort ihre Nester baute, wo es in unzugänglichen Höhen kleine runde Löcher in den Felswänden gab. "Sie machen die Löcher selbst." Die Worte wurden von einem Mann gesprochen, der ein Vierteljahrhundert in den Urwäldern zugebracht hatte.


    Mit eigenen Augen beobachtete ich, wie sich die Vögel mit irgend einer Sorte von Blättern im Schnabel auf den Klippen niederließen und an den Felsen klebten wie Wandspechte an einem Baum, indem sie die Blätter in kreisrunder Bewegung über die Steinfläche rieben.


    Reine Phantasie, möchte man meinen. Doch nicht nur Fawcett berichtete von diesen Pflanzen. Frau Helga Azizi aus Berlin schrieb mir hierzu:


    "Meine Eltern, der Kapellmeister Karl Bögelsack und seine Ehefrau Elisabeth, lebten von 1928 bis Anfang 1935 in Santa Ana, El Salvador, wo mein Vater das städtische Orchester dirigierte. Ich bin dort im Oktober 1932 geboren.


    Meine Eltern hatten indianische Hausangestellte, und besonders meine Mutter hatte großes Interesse an indianischer Kulturgeschichte und Archäologie. So lernte sie einen alten Indianer kennen, mit dem sie über die alten Bauwerke und die exakten Steinsetzungen sprach, die ihr ein Rätsel waren. Der Indianer erklärte ihr, dass seine Vorfahren ein Pflanzenextrakt benutzt hätten, der die Außenseiten der Steine erweicht hätte, so dass sich die Steine anpassen ließen. Den Namen der Pflanze hatte meine Mutter nicht erfahren."


    Sollte so etwas möglich sein? Spricht man Biologen auf die Möglichkeit der Steinerweichung durch Pflanzensäfte an, so erntet man nur ungläubiges Kopfschütteln. Doch auch in Ecuador wurden neben einem Skelett eine Flasche mit einer gelblich-öligen Flüssigkeit gefunden, wie der Wiener Ausstellungsmacher Klaus Dona 2005 zu berichten wusste. Diese soll die Eigenschaft haben, Steine zu erweichen, so dass man sie von Hand verformen kann. Ein Teil der Flüssigkeit befindet sich nun zur Analyse in Österreich.


    Gelang es den Einheimischen vielleicht doch vor langer Zeit, durch Beobachtung des Verhaltens von Vögeln aus bestimmten Pflanzen eine Flüssigkeit herzustellen, mit der man noch ganz andere Dinge tun konnte? Etwa gewaltige Monolithen in eine bestimmte Form bringen?


    Autor: Wolfgang Siebenhaar



    Quelle: freenet.de


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    Außerdem habe ich noch einen recht interessanten Link zu dem Thema Kryptobotanik zu bieten...
    ...für den Fall, das er noch nicht bekannt ist:


    Kryptobotanik - Die Natur des Verborgenen

    &quot;...nirgendwo wirst Du mehr Abschaum und Verkommenheit vorfinden als hier !&quot; (Obi-Wan Kenobi)

  • Ich hab gerade mal den Kryptobereich nach alten interessanten Threads durchforstet, und muss dir wiedersprechen, Yeti, ( :P ) es gibt doch tatsächlich hier ein paar wenige Threads über Kryptobotanik.


    Einen interessanten Link hab ich in einem von dem gefunden:
    die Rattenfressende Pflanze
    Ist zwar kein Kryptid (mehr) aber passt wohl doch n bissel hier rein.


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Kannenpflanzen an sich sind ja auch nicht wirklich was seltenes. habe selbst ein paar davon zuhause. Die haben aber noch nicht die Größe, um eine Ratte zu fangen. Aber für einige Insekten waren sie schon der Tod (ohne mein Dazutun). ;)


    lg Davy

    "Das Problem mit Zitaten im Internet ist die Tatsache das ihre Echtheit sich nicht verifizieren läßt" - Martin Luther

  • Kannenpflanzen sind cool. Alle Fleischfresser sind das. Toll waere auch eine grosse Pflanze, die in einem Umkreis um sich herum den Boden dermassen locker macht, dass Tiere/Menschen da rein fallen. Die unterirdischen Rhizome ernaehren sich dann vom koestlichen Menschensaft.


    Ich komm ins Schwaermen.