Wie haben eure Großeltern den Krieg erlebt?

  • verstehe, is natürlich immer schwer drauf anzusprechen. Aber ich denke mal nich das deine Eltern sauer auf dich werden könnte, willst ja nur fragen. ( Ich hatte auch so meine schwierigkeiten meinen Opa zu fragen, aber mit der Zeit hat er schon damit rausgerückt, ich hab gemerkt das ihn immer was bedrückt und hab herausgefunden das es ihm gut tat mal mit jemanden darüber zu sprechen, ich mein wer redet schon gerne über seine Greueltaten? )


    Aber ich finds einfach nur krank das man Veteranen nach 60 Jahren noch vors Gericht zerrt, wie diesen Japaner oder Chinesen....Das is einfach mies!

    Die drei bekanntesten Generale in Amerika sind immernoch General Motor, General Electric und General Food


    Bob Hope

  • Hatte dein Großvatter es leicht ins Zivilleben zurück zu kommen? Bei Angehörigen der Waffen-SS wars ja nich immer leicht, denn sie waren ja anch dem Krieg alle pauschal als Verbrecher abgestempelt. Zb wars ihnen ja nich mehr möglich in dem öffentlichen Dienst zu arbeiten. Ich meine auch mal gelessen zu haben das die Witwen keinen Anspruch auf volle Unterstützung hatten, was echt armsellig ist.#



    Aus welchem Matreiall ist die Jacke?

  • Weis net genau. Ich würd auf eine sehr schwere Baumwolle tippen. Das Ding wiegt schon einiges. Es soll dich ja im Panzer auch vor Verbrennungen und vor kleinen Splittern schützen, die durch den Auswurf der Hülse enstehen können, schützen.


    Ich bin mir aber nicht zu 100 % sicher. Obwohl im WW II synthetische Klamotten nicht grad üblich waren. Auch wären die zu teuer gewesen.


    je

  • Ich muss mich mal einmischen :boesermod:


    In diesem Thema geht es nicht um Uniformen, Runen und sonstiges, sondern um Erfahrungsberichte. Ich schlage euch aber eine Alternative vor (bzw dem Themenstarter):
    Man könnte den Titel so ändern, dass ganz klar hervor geht, dass man hier auch Andenken/Überbleibsel usw posten kann und darf, solang sie nicht gesetzeswidrig sind! Wäre also schön, wenn du dir einen neuen Titel überlegen und mir via PN mitteilen würdest:)


    Liebe Grüße,
    Cat

  • Wooow!! echt hammer gut erhaltetne Uniform!


    Danke für die Mühe!


    Mein Opa z.B hat noch die SS tätowierung, deiner auch?
    Ich kanns einfach ned leiden wenn man meinen Opa deswegen in der öffentlichkeit, wenn er mal ein shirt anhat, oder früher wo er öfters schwimmen gegangen is blöd anmacht!
    Sozusagen is er ein lebenlang mit diesem Zeichen bestraft. Viele haben sich das auch wegätzen lassen u.s.w
    Ausserdem wurden diejenigen die eine solche tätowierung hatten in Gefangenschaft besonders hart behandelt

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    Bob Hope

  • Mir ist da noch eingefallen das meine eine Großmutter mit der Wilhelm Gustloff mitfahren wollte, aber sie ist wegen überfüllung nicht mehr an Bord gekommen. Zum Glück denn wie es ausging ist ja vlt bekannt. Und bei inzwischen dazugekommenen Familienangehörigen ( Heirat ) sind dort einige über die zugefrorene Ostsee geflohen.


    Das is aber leider alles was ich da weiss.

  • Von meinen Großeltern weiß ich nicht allzu viel. Das liegt daran, dass beide Großmütter bereits vor meiner Geburt gestorben sind. Ein Opa als ich fünf war und zum letzten verbliebenen hatte ich nicht sehr viel Kontakt. Als dieser dann zustande kam, war er bereits körperlich und geistig in einem Zustand, der jede Unterhaltung sinnlos machte.
    Von meinem Vater kenne ich die eine oder andere Geschichte, so wie er eben als Kind, 1945 war er sechs Jahre alt, den Krieg erlebt hat.
    Mein Opa hat hier auf dem Pütt gearbeiten. Für alle nicht-Ruhris, er arbeitete auf einer Kohlenzeche. Dies war eine kriegswichtige Arbeit und da er bei dieser mal verschüttet und schwer verletzt wurde, wurde er zunächst nicht eingezogen.
    Das sollte sich zum Ende des Krieges ändern. Da er aber gewarnt wurde, ist er untergetaucht. Nicht aus Feigheit, wie ich meine, sondern aus Sorge um seine Frau und seine vier lebenden Kinder.
    Mein Onkel, er war älter als mein Vater, musste in die Hitlerjugend. Meine ältere Tante in den BDM.
    Wer seine Kinder nicht dorthin schickte galt als "auffällig".
    Mein Vater erzählt oft von bitterkalten Nächten, geklauten Kartoffeln und Hunger.
    Damals wurde nichts weggeschmissen und selbst aus den Kartoffelschalen etwas zu essen gezaubert.
    Eine Zeit lang wurden er und seine Geschwister "verschickt". Damals wurde das Ruhrgebiet schwer bombadiert.
    Sie kamen bei einem Bauern unter, irgendwo in Ostdeutschland.
    Dort mussten sie eines nachts, als die Russen kamen, Hals über Kopf fliehen.
    Es gab kaum etwas neues zu kaufen, so wurde vieles eben wiederverwendet oder weitervererbt. So wie Pullover, Jacken usw.
    Nochmal zurück zu den geklauten Kartoffeln, mein Vater und seine Familie lebten damals an der Schleuse Crange, die in Herne/ Wanne-Eickel noch heute zu finden ist. Dort gibt es auch den Westhafen. Heute ist der Begriff Hafen ziemlich gestrunzt. Damals musste aber allerhand los gewesen sein.
    Dort haben sich Kinder und Erwachsene hingeschlichen, in der Hoffnung, dass bei der Verladung von Lebensmitteln oder Kohlen, etwas daneben fiel. Natürlich war das verboten und mein Vater musste oft genug Hackengas geben. Wenn er aber etwas sammeln konnte, war es eine große Hilfe für meine Oma.
    Auch die frühe Nachkriegszeit muss sehr schwer gewesen sein. Meine Großeltern sind dann z.B. in der Herbstzeit mit ihren Kindern nach Haltern gefahren und alle mussten Pilze sammeln. Hört sich erstmal nicht so schlimm an. Aber die mussten über Kilometer geschleppt werden. Damals gab es kaum Busse/Züge die sowas wie einen regelmäßigen Fahrplan hatten und wenn einer fuhr, hielt der natürlich nicht mitten im Wald. Zu Hause angekommen, mussten alle mithelfen die Pilze zu putzen. Die guten wurden dann auf dem Markt von meiner Oma verkauft, die schlechten gegessen.
    Da sich das Ganze dementsprechend früh abspielen musste, fehlten mein Vater und seine Geschwister ziemlich häufig in der Schule.
    Irgendwann maschierten dann die Besatzer ein. Erst wohl die Russen und dann Amerikaner, oder war es umgekehrt? Leider kann ich zur Zeit nicht nachfragen.
    Von denen hat mein Vater aber nicht wirklich was schlechtes zu berichten. Er erinnert sich, dass sie beim Einmarsch Schokolade und Kaugummis an die Kinder verschenkt haben.
    Und als er einmal sehr schwer krank wurde, hat ihn ein russischer Arzt kostenlos behandelt.
    Mütterlicherseits weiß ich nur, dass meine Großeltern einen Bauernhof in Schlesien hatten und Hals über Kopf mit ihren Kindern fliehen mussten.

    Licht ist schneller als Schall... ...deswegen sehen manche Leute heller aus, als sie sich später anhören.

  • Von meinen Grosseltern vaeterlicherseits weiss ich nur wenig, weil mein Opa lange vor meiner Geburt verstorben ist und meine Oma vom Krieg eigentlich wenig erzaehlt - nur eben dass sie wenig zu essen hatten, und dass sie, als sie mit meinem Vater schwanger war (er ist 45 geboren) in einen Bombentrichter gefallen ist. Ihr Mann war leicht gehbehindert, Bahnbeamter und nicht bei den Soldaten.


    Von den Grosseltern muetterlicherseits weiss ich weit mehr. Mein Opa war in Frankreich und Russland (er war Lastwagenfahrer) und hat mir merkwuerdigerweise immer nur recht lustige Geschichten erzaehlt, er scheint die ganze Sache nicht sehr schwer genommen zu haben, war aber wohl auch nie direkt im Gefecht oder in Kriegsgefangenschaft, kam direkt nach dem Krieg heim.


    Meine Oma hat damals in einer Schnapsfabrik gearbeitet, die erst in Mainz war und dann nach Ingelheim ausgelagert wurde, als es in Mainz zu gefaehrlich wurde, da dort sehr schlimm gebombt wurde. Die Familie meiner Oma wurde dreimal ausgebombt, und sie hat mir wirklich fuerchterliche Dinge erzaehlt, die sie gesehen hat, unter anderem auch in der Reichskristallnacht. Allerdings ist keins ihrer Geschwister oder naeheren Familienmitglieder im Krieg umgekommen.

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Also ich weiß eigentlich recht wenig darüber was meine beiden Großelterteile im Krieg erlebten, aber was ich weiß kann ich ja kurz erzählen.


    Meine Großeltern väterlicherseits kommen aus Russland, wobei meine Oma Kind deutschstämmiger Eltern war, die irgendwann im 18ten Jahrhundert nach Russland ausgewandert waren, warum und weswegen weiß ich allerdings nicht.
    Meine Oma hat in der nähe von Minsk während des Krieges, zusammen mit der damals 6 jährigen ältesten Schwester meines Vaters, in einem Bauernhof gelebt, irgendwelche Freunde ihres Vaters, mehr weiß ich nicht.


    Mein Opa väterlicherseits, hat die russische Offensive bis irgendwo in der Mitte Polens mitgemacht, bei welcher Einheit er gedient hat, weiß ich nicht, er war aber normaler Infantrist, er wurde zweimal angeschossen, und verbrachte den Rest des Krieges in einem Krankenhaus(naja was die Russen damals so Krankenhaus nannten). Er hat also auf russischer Seite gekämpft.



    Bei meinen Großeltern Mütterlicherseits weiß ich nur wenig mehr:


    -Mein Oma hat mit einer befreundeten Familie die Kriegsjahre in Köln Woringen verbracht, mehr weiß ich da, über das wie und warum, leider nicht.



    Mein Opa war Infantrist bei der Wehrmacht, er hat de gesammten Ostfeldzug bis kurz vor der russischen Grenze mitgemacht, wo er Opfer eine sowetischen Granate wurde, sein Vorderman wurde dabei getötet, meinen Großvater haben Schrabnells die Beine durchlöchert, er kam in ein deutsches Lazarett, wo ihm das linke Bein das nicht mehr zu retten war ambutiert wurde.


    Bei welcher Einheit er speziell gedient hat, und wo er speziell gekämpf hat, weiß aber leider nicht, das hat man mir nie erzählt, und ganz ehrlich habe ich meine Großeltern nie davon gefragt.


    Nur einmal hat mein Großvater mütterlicherseits von seinen Kriegserlebnissen erzählt was völlig unvermittelt geschah, was er erzählte war schrecklich, er erzählte mir das er durch ein Gebiet marschieren musste, wo die deutsche Luftwaffe zuvor eine russische Heeresgruppe vollständig aufgerieben hatte, und wie er versteckt hinter einem Baum um sein Leben gebetet hat, und einiges anderers.


    Wie dem auch sei das war das einzige mal das mit ein Augenzeuge etwas vom Kriege erzählt hat, meine Eltern waren damals noch nicht geboren, die sind beide kurz nach dem Kriege auf die Welt gekommen.


    Ich kann mal meine Mutter Fragen was sie noch weiß, und meinen Vater, meine Großeltern kann ich nicht mehr persönlich befragen, weil sie bereits, vor ein paar Jahren verstorben sind.


    Grüße Schatti :winks:

  • So, habe ENDLICH mal was von Opa bekommen!


    Das meiste ist von seinen Brüdern, nur wenige Stücke sind von ihm selbst.
    Aja der mit dem Adler in der Mitte hab ich mal geschenkt bekommen.
    Mir fehlen aber immer noch seine Uniform und ein Dolch ( SS-Dienstdolch ) und neuerdings beim "rumschnüffeln" ein Fotoalbum entdeckt. Hoffe ich bekomm endlich ALLES!




    Edit Dazee: Link repariert!


    http://www.imagebanana.com/




    DANKE DAZEE!!!!!!! War schon lange nicht mehr drinn! Muss mich erst einfinden

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    Bob Hope

  • Meine großeltern haben nie viel vom Krieg geredet..


    Einzige was ich weiß das mein Opa (värterlichseits) während der Ardennenoffensive bei der Panzerabwehr war.
    Ladeschütze bei ner Flak 88.
    Dort wurde er dann von den Amerikanern Gefangengenommen und war dann längere zeit in Kanadische Gefangenschafft.


    Mehr was ich leider nicht

    Nie zuvor in der Geschichte des kriegerischen Konflikts verdankten so viele so wenigen so viel.


    Winston Churchill 1941

  • Meine Oma hat mal davon geredet, dass der Hof von Soldaten überfallen wurde, man ihr durch's Bein geschossen hat als sie fliehen wollte und sie mit ihrer Familie im Keller einsperrte wo sie fast verblutete. Ihre kleine Schwester war nicht mit im Keller und sie hatten das schlimmste befürchtet, aber sie hatte sich auf dem Heuboden versteckt und konnte so ihre Familie später befreien.
    Ich denke mal, das waren die Polen.


    Ihr Bruder wurde später mit 16 auch eingezogen. Er kam nie mehr nach Hause.


    Mein Opa soll beim Panzer-Regiment 29 gewesen sein, aber ich kann ihn nicht mehr persönlich fragen...


    PS:
    Entschuldigt mein ständiges editieren, aber mir fällt da immer noch mal wieder was ein...


    Buddeln ist verboten und ich würde das an deiner Stelle nicht im Internet breittreten. ;)
    Zudem gibt es auch unter den Gräbern einige Regeln. Werden neben den Waffen auch Knochen gefunden wird alles so gelassen wie es ist und der Fund anonym gemeldet. Denn des ist durchaus möglich auch noch unter der Partina eines verrosteten Dog Tags den Namen abzulesen.


    LG, Corvus Corax

    "Man behauptet von mir, ich sei wahnsinnig - aber es ist doch die Frage, ob der Wahnsinn nicht die höchste Stufe der Durchgeistigung ist."

    -Edgar Allan Poe


    "Ausländer sollen anständiges Deutsch sprechen? Was ist "anständiges Deutsch"? Die meisten Kölner können schon in der Eifel nicht mehr nach dem Weg fragen."

    -Volker Pispers

    4 Mal editiert, zuletzt von Corvus Corax ()

  • Mach mal halb lang.


    1. Ich komme aus bayern, da darf man mit der genehmigung vom Grundstückseigentümer.
    2. Dogt tags müssen nicht gemeldet werden, die die ich gefunden habe, waren anscheinend in einem "Abrüstloch"
    3. Ich gehe gern Sondeln und das bockt sich ewig
    4. Ich war damals noch sehr unerfahren und dachte das da Knochen sind etc. War aber eine Abrüststelle. kann man daran sehen das mehrere Dog tags in einem Loch lagen. Die meisten waren von den Fallis. Die haben die EKM einfach nach dem Krieg weggeschmissen, meist bevor sie in gefangenschaft gerieten. Meistens hald noch die ganzen Orden reingeschmissen und uniform etc.

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    Bob Hope

  • Meine Oma hat mal davon geredet, dass der Hof von Soldaten überfallen wurde, man ihr durch's Bein geschossen hat als sie fliehen wollte und sie mit ihrer Familie im Keller einsperrte wo sie fast verblutete. Ihre kleine Schwester war nicht mit im Keller und sie hatten das schlimmste befürchtet, aber sie hatte sich auf dem Heuboden versteckt und konnte so ihre Familie später befreien.
    Ich denke mal, das waren die Polen.

    Weist du bei welcher Ortschaft das war, oder welche größere Stadt in der nähe war?

  • Das war bei Papenburg

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    -Edgar Allan Poe


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    -Volker Pispers

  • Also meine Familie trägt jüdisches Blut in sich, also war der Krieg nicht so dolle für uns.


    Meine Oma war da noch ein Kind, aber sie und meine Uroma hatten mir mal etwas erzählt vor ein paar Jahren, ich hoffe ich bekomm es noch zusammen. Meine Familie lebte damals noch in Norddeutschland (jetz Nrw) als der Krieg ausbrach wurden ja alle Juden gesucht, meine Uroma musste mit ihren 3 Kindern fliehen, darunter auch meine Oma, wohin sie fliehen wollten weiß ich gar nicht mehr so genau, jedenfalls konnten sie fast den ganzen Weltkrieg über fliehen und konnten auch kurzzeitig Unterschlupf bei Freunden auf einem Bauernhof finden. Doch es kommt wie es kommen muss sie wurden geschnappt und in ein KZ gebracht. Auf dem Weg dorthin erzählten sie mir das sie über Berge von Leichen klettern mussten. Zum Glück sind sie gegen Ende des Krieges in ein KZ gekommen. Die Menschen sollten unter folgenden Umständen "entsorgt" werden. Ihnen wurde komplettes Hab und Gut und Kleidung weggenommen, dann hieß es sie sollen Duschen. In den Duschkabinen aber kam anstatt Wasser, Gas heraus..Sie wurden einfach vergast. Zum Glück wurden Sie von den Polen befreit, bevor sie an die Reihe kamen. Dort waren sie ein einem Flüchtlingslager bis der Krieg zuende war.

  • hm, meine großeltern väterlicher seits kenne ich nur vom hören sagen, meine großmutter soll wohl ein "leichtes" (allerdings nicht im professionellen sinne) mädchen gewesen sein, die gerne kinder aus diversen nationalitäten gesammelt hat, so hatte mein vater drei geschwister, luigi, ali und noch jemand mit einem wenig deutschen namen:D sein vater soll angeblich ein in schweinfurt stationierter amerikaner gewesen sein, wahrheitsgehalt unbekannt. mein vater wuchs anschließend in einem katholischen kinderheim nahe nürnberg auf.


    etwas mehr weis ich über die großeltern mütterlicher seits. meine oma ist 1918 in besenlaublingen nahe bernburg geboren, hatte zwei schwestern. hat die damals üblichen prozedere durchlaufen, bund deutscher mädel u.s.w. im krieg wurde sie als arzthelferin in einem lazarett nahe bernburg (glaub ich zumindest) eingesetzt und lernte so meinen großvater kennen der dort behandelt wurde. was der so wärend des krieges gemacht hat, außer das er offensichtlich soldat, war weiß ich nicht. er starb 10 jahre vor meiner geburt. das einzige was ich von ihm hab ist ein versiffter alter orden und paar gruppen bilder mit seiner einheit. ob mein großvater geschwister hatte weis ich auch nicht, und ob diese den krieg überlebten ebenfalls nicht. seine mutter, er kommt aus einer schausteller familie, war mit einem deutschen verheiratet, lebte allerdings getrennt. sie war soweit ich weis mit einem juden liiert, hieß angeblich abramovic (mit sicherheit falls geschrieben), der meinem großvater als vater galt. ob ers wirklich war ist unbekannt, könnte auch der eigentliche ehemann gewesen sein. jedenfalls verschwand dieser abramovic alsbald nach der macht übernahme. ob er ermordet wurde, ins KZ verschleppt oder den braten gerochen und sich abgesetzt hat weis wiederum ebenfalls niemand genau. mein großvater soll meiner großmutter mal den verdacht geäußert haben das seine mutter selbst für das verschwinden des vaters verantwortlich gewesen sein soll, damit ihn niemand als möglichen "halbjuden" erkennen würde, er hatte ja einen deutschen namen und war offiziel in der ehe geboren. jedenfalls wurde der vater nie mehr gesehen, nach ihm zu suchen ist denk ich mal unnütz, da ich weder vornamen noch geburtsdatum noch ort kenne.


    die einzige die mir somit vom krieg wirklich erzählen konnte war meine großmutter. hat sie auch oft und gern getan, weil ich vermutlich die einzige aus der family war die sich für ihre erzählungen interessiert hat:D mein vater war auch sehr am krieg interessiert, allerdings hatte er im gegensatz zu mir^^ hemmungen seine schwiegermutter über solche themen aus zu fragen. meine mutter hats ihr irgendwan untersagt, ich war ehrlich gesagt auch noch recht jung.

  • Meine Großeltern Väterlicher seits sind noch zu Jung um viel vom krieg zu erzählen können, mein Opa ist 1941 geboren meine Oma 1946. Jedoch der Vater meiner Mutter war zu Kriegszeiten noch recht jung und hat mal so einiges erzählt. Jedoch eher das er mit 14 schon gearbeitet hat und was mal mit einem damaligen Zug passiert ist als die Flieger glaub geschossen haben. Wirklich mitgekämpft hat er damals also auch nicht aber ich denke er war wohl dabei als die Stadt zum Großteil vernichtet wurde. Eigentlich könnte ich noch meine Uroma fragen die is 1922 geboren und war ja alt genug im zweiten Weltkrieg um mir etwas davon erzählen zu können.


    lg

  • Mein Opa hat den 2. Weltkrieg erlebt.
    Er musste zum Glück nicht für den Schurbart arbeiten.

    Geisterstadt Prypjat: Wer hinfährt, sollte Bilder von Innere der Hochhäuser machen (Räume, Treppenhaus, Aufzüge, usw.)
    Oder besser noch: Nehmt mich mit.