Aborigine-Legende führt zu Einschlagkrater

  • Sydney/ Australien - Anhand von Beschreibungen aus der sogeannten "Traumzeit", dem Ursprung der Legenden und Mythen der australischen Ureinwohner, haben Astronomen der "Macquarie University" einen bislang unbekannten Einschlagskrater entdeckt.



    Der Doktorand Duane Hamacher von der Fakultät für indigene Studien hat gemeinsam mit Professor Ray Norris von der "Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation" (CSIRO) ein Jahr lang Schilderungen der Aborigines von Kometen, Meteoren und kosmischen Einschlägen studiert und daraufhin nach jenen Stellen gesucht, wie sie in den Geschichten aus der Traumzeit als jene Orte beschrieben werden, an welchen Sterne oder Steine vom Himmel auf den Boden fielen.


    "Es gibt zahlreiche Beispiele deren Schilderungen der wissenschaftlichen Vorstellung eines Meteoriteneinschlags sehr nahe kommen und manchmal werden sogar die Orte der Einschläge benannt", berichtet Hamacher.



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    Anhand von bereits bekannten Einschlagskratern in Australien bemerkte der Forscher schnell, dass einige dieser Orte und Ereignisse tatsächlich ihre Entsprechungen in den alten Erzählungen finden.


    Mit Hilfe von aktuellen Satellitenaufnahmen suchte Hamacher an jenen Orten, die er aus den Legenden identifizieren konnte, nach Spuren von Kratern. Im Palm Valley im Northern Territory wurde er anhand einer Geschichte aus der Traumzeit des Arrernte-Volkes an einem Ort namens Puka fündig und entdeckte hier, wo einst ein Stein vom Himmel gefallen sein soll, tatsächlich eine kraterartige Struktur.


    Vor Ort nahmen die Forscher Proben und konnten anhand deren Analysen bestätigen, dass es sich hierbei um einen einstigen, bislang jedoch unbekannten Einschlagskrater handelt: "Die geophysikalischen Eigenschaften und Morphologie lassen keine andere Erklärungsmöglichkeit als einen kosmischen Einschlag zu", so Hamacher.


    Des Weiteren zeigten Funde bearbeiteter Steine, dass der Ort für die lokalen Arrernte von Bedeutung war. Im Fachmagazin "Meteoritics & Planetary Science" werden die Forscher ihre Entdeckung im kommenden Februar ausführlich darlegen.


    Erneut zeigt sich, dass zahlreiche alte Erzählungen und mystische Legenden auch einen wahren Kern und sogar faktische Angaben beinhalten können, wie sie der Wissenschaft bis zu ihrer erneuten Entzifferung noch unbekannt waren und sind. Auch und gerade die Mythen der Aborigines sind voll von Beschreibungen exotischer und unheimlicher Wesen, Ereignisse und Phänomene, wie sie auch aus grenzwissenschaftlicher Sicht von großem Interesse sind. Neben Schilderungen die heute wohl als UFO-Sichtungen bezeichnet werden würden, kennen die Legenden der australischen Ureinwohner auch sogenannte Kryptiden wie ein Yeti- bzw. Bigfoot-artiges Wesens namens Yowie, den vermeintlich "lebenden Dinosaurier "Burrunjor" oder das Fluss- und Hohlenmonster "Bunyip".
    Quelle:
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/01/aborigine-legenden-fuhren-astronomen-zu.html


    Also mal Legenden beim Wort nehmen :mrgreen:



    Edit, kleine Hexe; Habe mir erlaubt, den Titel anzupassen

  • Zitat

    Also mal Legenden beim Wort nehmen :mrgreen:

    Ist doch alles gut und schön, einen wahren Kern hat auch niemand abgestritten. Die Frage ist nur, was ist der wahre Kern?
    Ist es wahr das sie etwas am Himmel gesehen haben das mit einer gewaltigen Geschwindigkeit in die Erde einschlägt oder ist es real das "Götter" mit "Raumfahrzeugen" angekommen sind?
    Man kann nicht einfach alles als existent hinnehmen nur weil es Erzählungen darüber gibt.



    MfG Lexidriver

    Ich kenn keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg - es jedem recht machen zu wollen. "Platon"

  • Zitat von "mister x"

    Also mal Legenden beim Wort nehmen




    Diese hier auch ?


    "Xenu (gelegentlich auch Xemu) ist gemäß der Lehre von Scientology ein galaktischer Herrscher, dessen 75 Millionen Jahre zurückliegenden Taten das heutige Leben auf der Erde maßgeblich beeinflussen sollen. Die Geschichte von Xenu ist Teil des Glaubens von Scientologen an außerirdische Zivilisationen und Eingriffe fremder Wesen in die Ereignisse auf der Erde"
    Quelle: Wikipedia


    Falls du meinst, man sollte diese Geschichte nicht beim Wort nehmen, dann würde ich gerne wissen, warum nicht.


    Worin unterscheidet sie sich von den Geschichten, die von EvD und seine Gläubigen so gerne angeführt werden, außer natürlich, dass sie jünger ist?



    Oder warum nimmst du den wahren Kern der Aborigine-Legende nicht als Anstoß, auch andere Überlieferungen von außergwöhnlichen Himmelserscheinungen auf bekannte Ursachen zurück zu führen?
    Immerhin wurde in Australien kein abgestürztes Raumschiff gefunden, sondern der Einschlagskrater eines Meteoriten 8-)


    Darüber, dass Legenden aus realen sowie aus ausgedachten Ereignissen bestehen, die dann in den Geschichten vermischt werden, brauchen wir nicht zu reden.


    Aber wie denkst du über Xenu?
    Das würde mich wirklich mal interessieren.

  • Xenu geht auf das belletristische Werk von L. Ron Hubbard – zum Genre der Science-Fiction-Literatur zählend – zurück. Hubbard war der Erfinder und Begründer von Scientology und der Scientology-Kirche. Die Geschichte um Xenu ist u. a. Grundlage des 1968 beginnenden und bis heute andauernden Gebrauchs von Vulkanen als Symbol für Scientology und Dianetik.


    Die Belletristik umfasst die verschiedensten Formen der Unterhaltungsliteratur wie zum Beispiel Romane und Erzählungen. siehe Wiki.

    Zitat von "Herr Schneider"

    Worin unterscheidet sie sich von den Geschichten, die von EvD und seine Gläubigen so gerne angeführt werden, außer natürlich, dass sie jünger ist?


    HerrSchneider, du vergleichst hier uralte Überlieferungen mit Unterhaltungsliteratur.


    Es klingt doch wirklich unglaubwürdig, das frühe Kulturen die gerade mal die Schrift erfunden haben, wobei nur wenige diese Schrift auch
    ausführen konnten, dann irgendwelche Märchen aufgeschrieben haben und nicht das was ihnen über Jahrzente hinweg immer wieder überliefert wurde.


    Ich stelle mir das so vor. ca 2000 vor Christus. Einer der wenigen Menschen der die Schrift beherscht.
    Er schreit: " He Jungs macht mir mal so 20 Tontafeln, ich habe mir da gerade ne geile Geschichte einfallen lassen, ich
    schreib mal das Gilgameschepos".


    Die anderen schütteln den Kopf,: meinst du dafür fertigen wir jetzt Tontafeln an?


    Ich hoffe es ist verständlich was ich damit ausdrücken möchte.

  • Zitat von "Zeitreisender"

    Xenu geht auf das belletristische Werk von L. Ron Hubbard – zum Genre der Science-Fiction-Literatur zählend – zurück.


    Das interessiert die Scientologen aber nicht. Ebenso wenig, wie sich viele Christen dafür interessieren, wie viele Visionen und Berichte auf Epileptische Anfälle zurück gehen.


    Außerdem ist es auch zweifelhaft, ob es Mose überhaupt gegeben hat. Mal ganz abgesehen von Jesus. Gut möglich, dass beide fiktive Gestalten sind.


    Ob Epileptischer Anfall, reine Fiktion oder Belletristik- das alles ist nicht die Encyclopedia Britannica. Das gilt für die Bibel wie für den Xenu-Quatsch.



    Zitat von "Zeitreisender"


    Es klingt doch wirklich unglaubwürdig, das frühe Kulturen die gerade mal die Schrift erfunden haben, wobei nur wenige diese Schrift auch
    ausführen konnten, dann irgendwelche Märchen aufgeschrieben haben und nicht das was ihnen über Jahrzente hinweg immer wieder überliefert wurde.


    Du schreibst "Jahrzehnte" !?


    Märchen können über Jahrtausende mündlich überliefert werden!


    Aber wenn du meinst, dass Geschichten deshalb wahr sind, weil sie über Generationen oral weiter gegeben werden oder von Kulturen nieder geschrieben werden, in denen nur die Wenigsten schreibkundig sind, dann wirst du sicher auch glauben, dass die Welt in 6 Tagen erschaffen wurde.


    Allein daraus, dass sich eine Gesellschaft die Arbeit macht, eine Geschichte zu bewahren, kannst du doch nicht ernsthaft auf den Wahrheitsgehalt der Geschichte schließen.


    Zitat von "Zeitreisender"

    Ich stelle mir das so vor. ca 2000 vor Christus. Einer der wenigen Menschen der die Schrift beherscht.
    Er schreit: " He Jungs macht mir mal so 20 Tontafeln, ich habe mir da gerade ne geile Geschichte einfallen lassen, ich
    schreib mal das Gilgameschepos".


    Die anderen schütteln den Kopf,: meinst du dafür fertigen wir jetzt Tontafeln an?


    So viel ich weiß, ist das Gilgamesch-Epos niedergeschrieben worden. Deshalb verstehe ich dich an dieser Stelle tatsächlich nicht.



    P.S. und O.T



    .

    Zitat


    Die Belletristik umfasst die verschiedensten Formen der Unterhaltungsliteratur wie zum Beispiel Romane und Erzählungen. siehe Wiki.



    Zwischen "U" (unterhaltene) und "E" (ernsthafte) Kunst unterscheidet man so eigentlich nicht mehr. Romane und Erzählungen sollte man schon gar nicht pauschal der Abteilung Unterhaltungsliteratur zuschlagen.
    Goethe, Mann, Kafka z.B. hatten sicher höhere Ambitionen, als einfach nur zu unterhalten.

  • Der zeitriesemde hat eigentlich schon alles gesagt Schneider

    Zitat von "Lexidriver"

    Man kann nicht einfach alles als existent hinnehmen nur weil es Erzählungen darüber gibt.


    Man kann aber auch nicht alles als Maerchen hinnehmen

  • Zitat von "Herr Schneider"

    Deshalb verstehe ich dich an dieser Stelle tatsächlich nicht.


    Nun ich sage hiermit das er die Geschichte niederschrieb die von Generation zu Generation mündlich überliefert wurde.
    Er hat aber nicht irgendetwas aufgeschrieben was seiner Phantasie entspricht.(Kein Märchenschreiber).
    Natürlich ist klar das diese Geschichte, wenn sie über tausende von Generationen überliefert wurde, nicht mehr dem Original entspricht.


    Aber dennoch wurden viel Dinge die im diesem Epos vorkommen auch belegt, zb "die Stadt Uruk".


    Viel sagen das diese alten Überlieferungen nur Hirngespinste sind oder es waren Visionen, die von Gott eingegeben wurden.
    Das aber stimmt nicht, sonst würde man nicht ein einziges Fragment dieser alten Überlieferungen finden.

  • Zitat

    Aber dennoch wurden viel Dinge die im diesem Epos vorkommen auch belegt, zb "die Stadt Uruk".


    Viel sagen das diese alten Überlieferungen nur Hirngespinste sind oder es waren Visionen, die von Gott eingegeben wurden.
    Das aber stimmt nicht, sonst würde man nicht ein einziges Fragment dieser alten Überlieferungen finden.


    Moderne Autoren nutzen auch existente Orte! London existiert eindeutig, aber trotzdem wird es spaeteren Generationen schwerfallen, die Existenz von Harry Potter zu beweisen!

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Zitat von "Tina"

    Moderne Autoren nutzen auch existente Orte! London existiert eindeutig, aber trotzdem wird es spaeteren Generationen schwerfallen, die Existenz von Harry Potter zu beweisen!


    Witziges Beispiel ;) .
    Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass in der heutigen Zeit jeder die Möglichkeit hat irgendwelche Geschichten zu erfinden, zu Papier zu bringen und/oder zu veröffentlichen, und wenn es nur im Net ist.
    Ein Vergleich zu historischen Schriften ist zwar grundsätzlich möglich aber doch ziemlich hmmm, undeutlich :pfeif:

    Womit man auch immer schreibt, das Wunder bleibt das Selbe:
    Schrift macht die Gedanken sichtbar, so dass man sie dauernd verfügbar hat.
    Da ist nichts als Text, Zeile für Zeile. Doch im Kopf entsteht eine ganze Welt, Voller Schönheit, Dramatik, Leidenschaft.
    ( Autor unbekannt )

  • Ja und was ändert das? Nichts.


    Damals wurden die Geschichten einfach von Mund zu Mund weitergegeben (war auch in meiner Kindheit mit Lagerfeuer Geschichten so) Und wie man bei den Urban Legends sieht, dauert es nicht lange bis einer mal sagt "ich kenne einen dem ist das passiert" Vielleicht waren diese alten Legenden einfach Lagerfeuergeschichten? Oder zumindest eine davon? Und die haben sich eben über die Zeit zu einer "Volkslegende" gewandelt.


    Warum denken heutzutage alle immer dass es in der Vergangenheit keine Geschichten gab, die einfach erfunden sind. Nahezu hinter jeder Geschichte, egal wie alt sie ist, wird erforscht und gerätselt, ob da nicht eine Wahrheit dahintersteckt. Auch Metaphern werden als wahr betrachtet und es gibt Wortfeilschereien. Wortfeilschereien bei Texten und Geschichten, die zigmal übersetzen und erst etwa 50 mal mindestens weitererzählt wurden. Da fängt man an um einzelne Wörter zu feilschen. Alleine bei einer Deutsch-Englischen Übersetzung der Modernen Zeit, gibt es sehr viele Probleme. Bekanntestes Beispiel: Herr der Ringe. Lest mal die ganzen verschiedenen Fassungen durch. Die Geschichte ist genau die selbe, aber ich denke nurnoch 50% der Wörter decken sich. Oder Filme, schaut euch mal einen Film auf Englisch an und lasst deutsche Untertitel laufen. Wenn man englisch kann, versteht man den Film aber ich bin mir sicher dass die eigene Übersetzung immer von der Übersetzung der Untertitel abweicht. Dabei haben Englisch und Deutsch den selben Ursprung.

    Fürchte dich nicht vor dem Mann mit vielen Narben, sondern fürchte den, der sie Verursacht hat.

  • Zitat

    Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass in der heutigen Zeit jeder die Möglichkeit hat irgendwelche Geschichten zu erfinden, zu Papier zu bringen und/oder zu veröffentlichen, und wenn es nur im Net ist.


    Das aendert aber an der Gueltigkeit meines Arguments gar nichts! Nur, weil ein Teilstueck der Geschichte real existent ist, heisst es nicht, dass der Rest auch stimmt! Geschichten werden immer interessanter, wenn man den Ort, an dem sie spielen, oder sogar die Hauptperson wirklich kennt (darum sind Tratsch und Geruechte so unheimlich interessant! :) ).

    Tina

    Wenn Du Hufe hoerst, dann erwarte zuerst einmal Pferde, keine Zentauren!


    Jeder, der an Telekinese glaubt, hebt bitte meine Hand!

  • Zitat von "Ragnarsson"

    Damals wurden die Geschichten einfach von Mund zu Mund weitergegeben (war auch in meiner Kindheit mit Lagerfeuer Geschichten so) Und wie man bei den Urban Legends sieht, dauert es nicht lange bis einer mal sagt "ich kenne einen dem ist das passiert" Vielleicht waren diese alten Legenden einfach Lagerfeuergeschichten? Oder zumindest eine davon? Und die haben sich eben über die Zeit zu einer "Volkslegende" gewandelt.


    Zitat von "Tina"

    Das aendert aber an der Gueltigkeit meines Arguments gar nichts! Nur, weil ein Teilstueck der Geschichte real existent ist, heisst es nicht, dass der Rest auch stimmt! Geschichten werden immer interessanter, wenn man den Ort, an dem sie spielen, oder sogar die Hauptperson wirklich kennt (darum sind Tratsch und Geruechte so unheimlich interessant! ).


    O.K. ich sehe ein, dass es sehr schwer ist, dagegen zu argumentieren :ratlos: .
    Allerdings bedeutet das auch im Umkehrschluss, dass man den ganzen alten Geschichten, Epen, usw. selbst wenn sie schriftlich niedergelegt sind, nicht mehr glauben kann, als das was man wirklich konkret beweisen, z.B. ausgraben, kann. Was jedoch bei größeren Zeiträumen schwierig werden kann, logischer Weise.
    Also konkret die ( antike ) Geschichte und nicht nur die ;) , steckt voller Lügen, Märchen, Erfindungen, Übertreibungen und Halbwahrheiten ... :klugsch: ...
    hmmm, aber wenn ich es mir recht überlege, ist das im Prinzip auch nichts wirklich Neues :mrgreen: .

    Womit man auch immer schreibt, das Wunder bleibt das Selbe:
    Schrift macht die Gedanken sichtbar, so dass man sie dauernd verfügbar hat.
    Da ist nichts als Text, Zeile für Zeile. Doch im Kopf entsteht eine ganze Welt, Voller Schönheit, Dramatik, Leidenschaft.
    ( Autor unbekannt )